Autohof Strohofer GmbH
Scheinfelder Straße 15, 96160 Geiselwind, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Isabell Strohofer seit 2.7.2020 | Geschäftsführer |
Moritz Strohofer seit 2.7.2020 | Geschäftsführer |
Manuela Strohofer seit 19.12.2002 | Prokura |
Manfred Strohofer seit 19.12.2002 | Prokura |
Herlinde Strohofer seit 19.12.2002 | Prokura |
Ruth Strohhofer seit 19.12.2002 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (3)
| Name | Anteil |
|---|---|
Ruth Christiane Strohofer | 51.00% |
| 25.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Autohof Strohofer GmbHGeiselwindJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023Autohof Strohofer GmbH, GeiselwindA Grundlagen des Unternehmens Geschäftsmodell Das Unternehmen umfasst den Betrieb eines Autohofes zum Tanken und Rasten und ein Eventzentrum mit vielfältigen Veranstaltungsangeboten. Die folgenden Betriebe werden selbst geführt: Drei Agenturtankstellen mit Verkauf von LNG, Diesel- und Ottokraftstoffe mit Shops, Toni ́s Restaurant mit Bedienung, Metzgerei mit eigener Schlachtung, Lillys Bistro, Werkstatt, PKW-, Transporter sowie LKW-Waschstraßen, Eventagentur für Veranstaltungen, Hotel, MusicHall, Eventhalle, Openair Gelände, sowie die ökumenischen Autobahnkirche "Licht auf unserem Weg". Grundstücke und Betriebe werden auch verpachtet. Dies sind der Kletterwald mit Sportgelände, das Burger King Restaurant, Flächen für Veranstaltungen oder zum Autohof passende Gewerbebetriebe. Der Autohof wird zur Multi-Energie-Tankstelle weiterentwickelt und umfasst die klassischen Kraftstoffarten plus LNG und LPG Gas und AdBlue, als auch PKW-Schnellladesäulen von E.on und Tesla, sowie Ladesäulen für Bus- oder LKW-Kühlaggregaten von Nomad Power. Die Schnellladesäulen für PKWs wurden von 10 auf 38 erhöht. Die Planung einer Akku-Wechselstation für PKW und Truckladesäulen sind in Planung. Die Strategie ist den Betrieb des Autohofes zu transformieren. Die Antriebsformen der Fahrzeuge werden auf LNG, Wasserstoff und Elektro umgestellt. Ziel ist alle Kraftstoffarten und Energieformen für den Antrieb von Fahrzeugen anzubieten und voranzutreiben, um die Nachfrage der Kunden komplett bedienen zu können. Die Dienstleistungen für Fahrzeuge runden das Autohofangebot ab. Unsere Partner sind TOTAL Deutschland, AS24, Shell Deutschland, E.on, TESLA, Nomad Power, Euro Shell, UTA, DKV, Mercedes Benz. Die Rastanlage bietet große Parkflächen und ein Parkraum-Managementsystem, damit die Gäste in Sicherheit parken und rasten können. Der Bedarf besteht bei Spediteuren, Berufskraftfahrern, ebenso wie bei Caravan-Reisenden. In der Gastronomie ergänzen sich die Angebote von Burger King und Toni ́s Restaurant mit der Metzgerei und dem SB Konzept von Lilly ́s Bistro. Stammgäste schätzen die Abwechslung, regionale Handelswaren und Produkte mit stets neuen Angeboten. Im Mittelpunkt steht der Gast - der Reisende - der Mensch. Erholungsbereiche wurden für Geist, Seele und Körper geschaffen. Dazu zählen ökumenischen Kirche, Mariengrotte, Engelweg, Kletterwald, Naturrasenfußballplatz und im Hotel Hallenschwimmbad und Fitnessstudio. Ein Mehrgenerationenplatz am Restaurant soll ein Erholungspunkt mit Bewegungsangeboten für Kinder werden. Das Eventzentrum hat sich zu einem festen "Treffpunkt" verschiedenster Gästegruppen etabliert. Seit 1981 werden Veranstaltungen selbst entwickelt und durchgeführt. Ein breit gefächertes Angebot von Veranstaltungskonzepten zieht heterogene Zielgruppen an. Ziel ist es unsere Zielgruppen zu bedienen, sowohl regional als auch überregional und das Angebot von Veranstaltungen abwechslungsreich zu gestalten, um nicht von einer Zielgruppe und einer regionalen Entwicklung abhängig zu sein. Mitgliedschaften in Verbänden und der VEDA e.V. (Vereinigung der Autohöfe) verbessern nicht nur Informationsbeschaffung, sondern dienen auch zu einem gemeinsamen Marktauftritt bei Marketing, Politik und Partnern. Marketingaktionen rücken die Autohöfe in den Focus der Öffentlichkeit. Projekte zum Gemeinwohl und Engagement im Ehrenamt der Geschäftsleitung unterstreichen ein positives Image in der Außenwirkung. Die Infrastruktur mit großen befestigten Parkflächen und Arrondierungsflächen von 20ha, sowie die zahlreichen Dienstleistungen und die Kontinuitätsführung unter einem Familienmanagement macht das Unternehmen einzigartig. Potential für eine weitere Geschäftsentwicklung besteht durch eigene Flächen. Das Unternehmen hat eine Premium-Stellung. Die Marktsituation und die Position im Wettbewerb werden nicht dargestellt, da aufgrund der verschiedenen Geschäftsfelder keine direkte Vergleichbarkeit gegeben ist. Der Geschäftsbetrieb entwickelt sich nach der Pandemie und den Umstrukturierungen weiter positiv. B. Wirtschaftsbericht Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das Wirtschaftsjahr 2023 war das erste komplette Jahr, das keine Einschränkungen durch die Pandemie direkt hatte. Nachwirkungen aus der Pandemiezeit blieben für den Geschäftsbetrieb erträglich. Geschäftsverlauf Im Jahresverlauf sind die Umsätze weiterhin ansteigend, jedoch auch durch steigende Verkaufspreise. In allen Bereichen konnten die Umsätze ausgebaut und gestärkt werden. Die gesamtwirtschaftlichen und branchenbezogenen Rahmenbedingungen waren geprägt durch die Inflation und die Teuerung im Energiesektor. Diese wurde abgefedert durch die staatliche Unterstützung in Form der Energiepreisbremse. Der Autohof ist Teil der systemrelevanten Logistikkette. Speditionen und Berufskraftfahrer sind ein großer Teil der Kunden beim Tankgeschäft und in der Gastronomie. Dieser Bereich war stets geöffnet, konnten in der Zeit der Pandemie durch sehr gute Leistung Kunden gewinnen, sodass diese Betriebe stabil geführt werden konnten. Die verpachteten Betriebe und Flächen, sowie Veranstaltungen durch externe Veranstalter brachten sichere Erträge und minimierten Risiko und Managementleistung. Eigene Investitionen konnten im neuen Energiebereich der Tankstellen ausgelagert werden auf Partner. Maßnahmen zur Digitalisierung und Rationalisierung werden gezielt weitergeführt. Überholte Systeme oder Leistungen werden eliminiert und dient auch zur Reduzierung von Arbeitsleistung der Mitarbeiter, die neue Aufgaben übernehmen können. Dies dient auch dazu, dass der Personalbedarf nicht erhöht wird. Die Lage ist in den weiteren Punkten dargelegt und mit den Kennzahlen unterlegt. Die Lage des Unternehmens hat sich durch alle umgesetzte Maßnahmenpakete der Geschäftsleitung in allen Punkten und Kennzahlen verbessert. Das Unternehmen umfasst einen Branchenmix, sodass eine Vergleichbarkeit in den einzelnen Branchen diffizil ist. Das Jahr 2023 wies einen guten Geschäftsverlauf aus. Umgesetzte Maßnahmen und Strategien wirken sich positiv aus. Wichtig ist eine eigene Strategie und die Ziele im Unternehmen weiterzuführen. Investitionen Im Jahr 2023 wurden Ersatzinvestitionen getätigt und das Projekt zur Digitalisierung wird kontinuierlich fortgeführt. Die Buchhaltung wurde auf DATEV umgestellt und Ziel ist die Buchhaltung und den Geschäftsverlauf weiter zu digitalisieren mit Hilfe von Datev Unternehmen-online und die Effizienz zu erhöhen. Verbesserungen für den Geschäftsbetrieb wurden umgesetzt. Eine offene Halle bei der Werkstatt wurde mit Toren geschlossen, damit die Kundenfahrzeuge sicherer abgestellt werden können. Rangierzeiten für die Mitarbeiter von Fahrzeugen in verschlossene Werkstatthallen wurden elimieniert und das Arbeiten verbessert. Eine Location "Chilibar" wurde mit einer Heizung ausgestattet, sodass eine Vermietung für unterschiedliche Anlässe an Kunden nun ganzjährig angeboten werden kann. Investitionen in der Zukunft sind durch eigene unbebaute Flächen weiterhin möglich. Ausgleichsflächen für Umweltschutzmaßnahmen für weitere Betriebsflächen sind bereits gegeben und gesichert. Projekte zum Umweltschutz wurden bereits gestartet mit Baumpflanzungen und Mähweiden. Personal Im Geschäftsjahr betrug die durchschnittliche Anzahl der Arbeitnehmer 157 (VJ 158) und konnte stabil gehalten werden. Das Unternehmen hat die Ausbildungsberechtigung für neun Berufe im Bereich Handwerk (Werkstatt und Metzgerei), Dienstleistung, Gastronomie und Handel und bildet mit Erfolg aus. Ausbildungsstellen werden besetzt durch junge Menschen aus Deutschland und dem Ausland. Besonderes Engagement im Bereich die Arbeitssicherheit wurde durch die BGN wieder prämiert und die Anzahl der Arbeitsunfälle/Wegeunfall liegt im einstelligen niedrigen Bereich. Finanzierungspolitik Ziel der Kreditpolitik ist eine nachhaltig sukzessive Entschuldung. Die Darlehen werden kontinuierlich bedient und getilgt. Neue Darlehen wurden nicht aufgenommen, neue Leasingverträge wurden nicht abgeschlossen. Investitionen wurden aus dem Cashflow finanziert. C. Ertragslage Die Umsatzerlöse sind gegenüber dem Vorjahr um 9,79 % gestiegen. Das Kostenmanagement war nochmals fordernd, da es große Preissteigerungen für Ersatzgüter, Reparaturen und technische Ersatzteile gab. Auch beim Wareneinkauf und bei Dienstleistungen wurden Preissteigerungen seitens der Lieferanten kontinuierlich durchgeführt. Der Wareneinkauf und Fremdleistungen sind analog dem wachsendem Umsatz gestiegen. Analog dazu erhöhten sich die Personalkosten. Aufgrund der Inflation waren Lohnerhöhungen notwendig, sowie die zusätzliche Auszahlung von Inflationsausgleichsprämien, die durch die Regierung möglich gemacht wurden. Der wachsende Umsatz zieht die Erhöhung aller Kosten nach sich. Aufwendungen für Löhne und Gehälter insgesamt wuchsen um 11,47%. Lohnerhöhungen mussten durchgeführt werden um Mitarbeiter zu halten bzw. neu zu gewinnen. Kosten bei Reparaturen von Fahrzeugen wuchsen um 21% und allgemeine Instandsetzungen um 1,59% auch wegen höher Kosten von Ersatzteilen. Die Zinsaufwendungen sanken um 25% wegen Darlehenstilgungen. Es wurden keine neue Darlehen aufgenommen. Der EBIT beträgt TEUR 183 (VJ TEUR 342) Die Vielfalt der Betriebe, die sich sehr gut ergänzen und oft eine Mehrwegrentabilität daraus erfolgen kann, sowie der hohe Bekanntheitsgrad, stete Medienpräsenz und die potentiellen Geschäftsfelder sind ein sehr solider Grundstock, um weiterhin einen guten Ertrag zu erlangen. D. Finanzlage Die finanzielle Stabilität konnte gesichert werden. Der einfache Cash-Flow ist deutlich positiv. Der betriebsbedingte Cash-Flow liegt bei TEURO 898 (VJ TEURO 898). Bestehende Bankverbindlichkeiten werden planmäßig zurückgezahlt. Ebenfalls möchten wir an dieser Stelle auf die Ausführungen im Anhang Punkt D e) verweisen. Danach bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen bei einem eventuellen Vertragsverstoß i.H.v. TEURO 477 (VJ TEURO 567) gegenüber Mobilitätspartnern, wenn Verträge nicht eingehalten werden oder der Betrieb des Autohofes vorzeitig endet. E. Vermögenslage Die Vermögensstruktur ist gekennzeichnet durch große Investitionen. Daher liegt der Anteil am Anlagevermögen an der Bilanzsumme bei 71,29 % (VJ 70,15 %). Die Vorräte betragen 10,8 % (VJ 8,51 %) der Bilanzsumme. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben zum Ende des Geschäftsjahres einen Anteil von 7,1 % (VJ 11,49 %). Die Kapitalstruktur ist durch einen Anteil vom Eigenkapital von 9,44 % (VJ 7,3 %) an der Bilanzsumme gekennzeichnet, wobei die Verbindlichkeiten Verpflichtungen gegenüber der Familie Strohofer mit TEUR 2.166 (VJ TEUR 2.170) beinhalten. F. Prognose-, Chancen- und Risikobericht Das Risikomanagementsystem wird stets an die gesetzlichen Anforderungen sowie den eigenen Bedarf angepasst. Eine permanente Risikobetrachtung ist Bestandteil des Unternehmensziels und fließt in Entscheidungen und Veränderungen ein. Die Jahresplanung auf Monatsbasis wird mit den monatlichen betriebswirtschaftlichen Auswertungen und den dazugehörenden Gewinn- und Verlustrechnungen abgeglichen. Änderungen werden analysiert und wenn nötig Managemententscheidungen neu gefasst sowie Ziele an die Mitarbeiter:innen kommuniziert. Weitere verschiedenste Reporte und Controlling Maßnahmen in allen Betrieben sind fest implementiert. Eine detaillierte Planung der Geschäftszahlen für die nächsten zwei Jahre wurde erstellt. Fachkompetente Abteilungs- und Betriebsleiter:innen werden in den Betrieben eingesetzt. Die 3. Generation der Familie Strohofer ist im Unternehmen tätig und komplementiert die Führungsebene. Eine schlanke Entscheidungsstruktur ergibt schnelle Reaktionszeiten und rasche Umsetzungen. Die Nachfolge für das Unternehmen ist geregelt. Das Management wird aus den Familienmitgliedern gestellt. Die Geschäftsführung umfasst bereits die 2. + 3. Generation mit einem Altersrange von 37 bis 56 Jahren. Die Größe des Unternehmens und die Vielfalt des Angebotes gegenüber anderen Marktteilnehmern bieten große Synergie-Effekte sowie Chancen für eine positive Geschäftsentwicklung. Das Risikopotential wird genau betrachtet, sodass ein rechtzeitiges Entgegenwirken möglich ist. Preisänderungsrisiken Preisänderungsrisiken können nicht ausgeschlossen werden, jedoch sind diese auch für die Mitbewerber hier in Deutschland gleich, sodass Preiserhöhungen in einem gewissen Zeitrahmen jeder Mitbewerber realisieren muss, um wirtschaftlich zu bleiben. Mitarbeiter werden in die Markt- und Preisbeobachtung eingebunden, um aktuelle und fundierte Entscheidungsgrundlagen nutzen zu können. Die Inflationsgefahr nach einer Krise besteht. Soweit möglich werden langfristige Verträge mit einer Wertsicherungsklausel abgeschlossen. Wirtschaftliche Bestandsgefährdungspotentiale Durch den sehr hohen Bekanntheitsgrad und ständiger Medienpräsenz mit einer Premiumstellung besteht trotz höheren Wettbewerbs ein geringeres Gefährdungspotential als in der Branche allgemein. Durch die Diversifikation können konjunkturelle Einbrüche einer Branche mit anderen kompensiert werden. Schlagkräftige Vorteile sind die eigenen großen Betriebsflächen, die Führung der Betriebe von einem Management und somit eine Angebotsschlagkraft in den Geschäftsfeldern. Neue Entwicklungen in den Märkten werden erkannt und umgesetzt, damit die Angebote stets marktgerecht sind. Das politische Ziel der Energiewende findet sich im Unternehmensplan schon jetzt wieder, sowohl im Angebot an der Tankstelle als auch im Gebäudemanagement. Risiken einer Pandemie Die Gefahren, die durch Covid19 oder anderen Krankheitserregern ausgehen, können für das Unternehmen aufgrund von Schließungen einzelner Betriebe oder des gesamten Unternehmens durch einen Lockdown mit gravierenden Umsatzeinbußen einhergehen. Da es sich um verschiedene Branchen handelt und systemrelevante Betriebe durch die Regierung aufrechterhalten werden, können Risiken abgefedert werden. Systemrelevant sind z.B. Tankstellen, Einzelhandel und Metzgerei. Logistikketten werden durch Regelungen der Regierung aufrechterhalten. Die Berufstätigen, wie die Berufskraftfahrer:innen, müssen versorgt werden. Das heißt Parkraum gleich Stellplatz, sanitäre Anlagen, Betriebe für die Versorgung von Fahrer:innen und Fahrzeuge werden geöffnet bleiben. Die notwendige Infrastruktur wird im Unternehmen doppelt vorgehalten. Wenn es gegebenenfalls zur Schließung eines Betriebes kommen sollte, kann der andere separat geführte Betrieb offenbleiben. Eine Pandemie rückt alle notwendigen Maßnahmen und die Erhaltung von Arbeitsplätzen in den Vordergrund. Mitarbeiter:innen reagieren flexibel und mit einer hohen Bereitschaft für Veränderungen, sodass strukturelle und organisatorische Neuerungen schnell und kompetent umgesetzt werden können und mitgetragen werden. Ganz gezielt werden Unternehmensfelder schneller erkannt, deren Relation von Aufwand und Ertrag sich nicht positiv entwickeln. Diese werden durch das Management entweder geändert oder eingestellt. Das Risikomanagement wird diesbezüglich aktualisiert und Entscheidungen werden in Hinblick auf Covid19 und den Folgen neu getroffen oder einbezogen. Cyber-Risiken Um die Risiken gegenüber von Attacken und kriminellen Angriffen zu minimieren, wurde die IT-Struktur mittels eines externen Dienstleisters verbessert. Der Schutz gegenüber Cyber-Risiken wurde erhöht. Vor der Covid19 Pandemie wurde für ein flexibles und mobiles Arbeiten incl. für Homeoffice neue Funktionalitäten implementiert. Dies ist die Einrichtung eines Terminalservers als zentraler SharePoint inkl. täglichen, externen Cloud-Backup in einem in Deutschland gelegenem Rechenzentrum. Das Cloud Backup basiert auf der führenden Backuptechnologie von Veeam. Mit dieser zuverlässigen Technik wird alles verschlüsselt abgelegt. Es wurde ein MS Exchange Server eingerichtet, sowie ein regelmäßiges Update Management mit gebucht. Für eine rechtssichere Archivierung des Datenverkehrs, dem Schutz von Spam und Maleware wurde die Mailverschlüsselung im SMIME Standard eingeführt. Zudem wurde als Security Gateway die Barracuda NG Firewall installiert zur Sicherung von lokalen Netzwerken und für redundante VPN Verbindungen. Ausgestattet wurde die Firewall mit Virenschutz, einer ATD und einem URL Filter. Diese Systeme werden regelmäßig extern geprüft, Sicherheitsupdates und Patches eingespielt und entsprechend gepflegt. Einheitliche Security Programme wurden für alle Rechner und dem Zentralserver im gesamten Unternehmen installiert, gesteuert und gemonitort. Die Systemüberwachung soll Störungen und Systemengpässe frühzeitig erkennen und Ausfälle dezimieren, sodass eine Arbeitsunterbrechung oder ein Ausfall über einen längeren Zeitraum vermieden wird. Im Fall eines Datenverlustes können Backups sicher und schnell installiert werden. Verhaltenskodex Wir prüfen regelmäßig, ob unsere hauseigenen Richtlinien, auch bekannt als unser Verhaltenskodex, noch aktuell und angemessen sind und ob sie den Bedürfnissen entsprechen. Wir haben Richtlinien im Personalbereich und erweitern diese. Risiken wegen Nutzung von Finanzinstrumenten Das Unternehmen bedient sich keiner Finanzinstrumente mehr, die Risiken bergen in Fremdwährungen oder SWAPs. Finanzierungen bestehen nur in Form von Darlehens-, Leasing- oder Mietkaufverträgen. Risiken aus dem Konflikt Russland - Ukraine Direkte Kundenbeziehungen zu Russland und zur Ukraine bestehen nicht. Jedoch werden Auswirkungen über die Lieferketten, Beschaffung von Grundnahrungsmitteln wie Weizen und Raps, die Branchen treffen mit Verknappung und daraus resultierend mit Preiserhöhungen in der Beschaffung. Ein direkter Wettbewerbsnachteil resultiert daraus nicht, da es alle Marktteilnehmer gleichermaßen treffen wird. Die Erhöhung von Energiepreisen kann erheblich werden, wird ab 2023 durch die staatliche Energiepreisbremse abgemildert werden, sodass ggfs die Preise für Waren nicht mehr so stark steigen. Der Einkauf von Gas für das Unternehmen ist nicht besonders relevant, da nicht mit LNG geheizt wird. In der Gastronomie wird nur ein kleiner Teilbereich einer Küche mit Gas betrieben. Der Einkaufspreis von Strom wird weiter steigen. Durch den getätigten Einkauf von Kwh-Tranchen in 2021 für die Jahre 2022-2024 konnte ein solider kalkulierbarer Strompreis abgesichert werden. Zudem greift die staatliche Energiepreisbremse. Weitere Risiken treffen über die Volkswirtschaft wie z.B. Inflation alle Unternehmen und nicht den Einzelbetrieb. ESG-Bericht Es laufen die Vorbereitungen, um einen ESG - Bericht zu erstellen. Daten werden bereits gespeichert, Systeme zur Unterstützung der Umsetzung ermittelt, sowie Fachtagungen besucht, damit die Berichterstattung fristgerecht und strukturiert erstellt werden kann. In 2023 wurden von 2 Photovoltaikanlagen Strom mit einer Gesamtmenge von 145.086 kWh produziert wie folgt: Leistung (KW) 10,92 seit 07.10.2011 Menge im Jahr 2023: 11.054 kWh Leistung (KW) 158,06 seit 30.12.2010 Menge im Jahr 2023: 134.032 kWh Zum 31.12.2023 ergibt sich folgender Wohnortstand der Mitarbeiter woraus sich ein Fahraufkommen zum Unternehmen ergibt: Am Wohnort Geiselwind mit Ortsteil Langenberg ist das Unternehmen fußläufig zu erreichen. Mitarbeiterwohnungen werden in diesem Bereich angeboten. Gesamtzahl der Mitarbeiter in Vollzeit, Teilzeit und in regelmäßiger Aushilfsbeschäftigung beträgt 157. Ausgewertete MA 137 (Prozentanteil: 100%) Region 1 = Fußläufig / Fahrrad (Geiselwind, Langenberg) bis 5 km 61% Region 2 5 km bis 15 km 23% Region 3 15 km bis 30 km 12% Region 4 über 30 km 4% Es besteht ein Angebot für Mitarbeiter ein eFahrrad zu leasen. Dies nutzen 4 Mitarbeiter. Auf dem Betriebsgelände werden 36 eLadesäulen für PKW angeboten von Tesla und e.on. Das Angebot von Homeoffice besteht und wird gerade auch von den Mitarbeitern genutzt mit großer Entfernung zum Arbeitsplatz. Prognosebericht Aufgrund sorgfältiger Marktbeobachtung und Analysen, Gespräche mit den Partnern und Mitbewerbern, sowie unseren Umstrukturierungen planen wir für das Jahr 2024 ein Jahr der Konsolidierung im Umsatz und ab 2025 mit einer solid steigenden Umsatzentwicklung. Die Preissituation im Autohofgeschäft wird gegenüber den Tank- und Rastbetrieben weiterhin deutlich günstiger sein von mind. 20% (Vergleich Automobilclub MOBIL, München). Das erweiterte Angebot von E-Ladesäulen und Akkuwechselstation werden zur positiven Entwicklung beitragen. Diesem Trend haben wir in unserer Geschäftsplanung Rechnung getragen. Die Gesellschaft erwartet vor dem o.g. Hintergrund eine Umsatzskonsolierung im Jahr 2024, einen positiven Rohertrag von + 6 % aus dem operativen Geschäft sowie ein positives Betriebsergebnis für das Geschäftsjahr 2024 und 2025. Wenn der Ausbau der A3 über 80km von Würzburg bis Nürnberg abgeschlossen ist, wird die Frequenz der A3 zunehmen und dadurch unser Kundenpotential. G. Sonstige Angaben 1. Forschungs- und Entwicklungsbericht Forschung und Entwicklung (§ 289 Abs. 2 Nr. 3 HGB) werden nicht betrieben. 2. Zweigniederlassungsbericht Es bestehen keine Zweigniederlassungen. 3. Berichterstattung nach § 239 Abs. 2 HGB Es ergaben sich keine betrieblichen Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach Ende des Geschäftsjahres eingetreten sind und die, wenn sie vorher eingetreten wären, zu einer anderen Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage geführt hätten. Der Krieg in der Ukraine hat volkswirtschaftliche Auswirkungen durch politische Entscheidungen. Gasleitung Nordstream II wird nicht in Betrieb genommen, vorhandene Gaslieferverträge werden nicht mehr durch Russland erfüllt. Die Energiepreise sind seit dem Frühjahr 2022 rasant gestiegen und die Preisentwicklung ist weiterhin geprägt von Unsicherheit. Der Energieeinkauf (Strom) für Menge und Preis wurde für 2022 zu 100% im August 2021 gesichert, ebenso Chargen bis 2024. Die eigene PV-Anlage kann bis zu 20% des Strombedarfs abdecken. Weitere Möglichkeiten zur eigenen Stromversorgung werden ausgebaut. Ein Notstromaggregat wurde gekauft, um die Tankstellen bei Stromausfall betriebsbereit zu halten und um bei Events eine zusätzliche netzunabhängige Versorgung zu gewährleisten. Seit dem Bilanzstichtag haben sich die geschäftlichen Aktivitäten entsprechend den Planungen entwickelt und der Geschäftsverlauf normalisiert sich nach der Pandemiezeit. J. Kennzahlen a) Kennzahlen zur Rentabilität
b) Kennzahlen zur Finanz- und Liquiditätsstruktur
c) Kennzahlen zur Vermögenslage
Geiselwind, den 19.08.2024 Ruth Strohofer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Autohof Strohofer GmbH, GeiselwindGrundlagen des Jahresabschlusses A. Vorbemerkung zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Autohof Strohofer GmbH mit Sitz in Geiselwind ist im Handelsregister eingetragen beim
Die Gesellschaft ist zum Abschlussstichtag als mittelgroße Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB einzustufen. Der Jahresabschluss wird nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) für mittelgroße Kapitalgesellschaften und des GmbH-Gesetzes (GmbHG) aufgestellt. B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden erfolgen unter Annahme der Unternehmensfortführung (§252 Abs. 1 Nr. 2 HGB) und sind an den handelsrechtlichen Bestimmungen ausgerichtet. Sie werden grundsätzlich unverändert zum Vorjahr angewandt. Die Zugänge zum Anlagevermögen sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet. Den Anschaffungskosten werden Anschaffungsnebenkosten zugerechnet, Anschaffungspreisminderungen werden abgezogen. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind mit den Anschaffungskosten vermindert um die planmäßige lineare Abschreibung bewertet. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibung bewertet. Grundlage der planmäßigen Abschreibung ist die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes. Die Abschreibungen werden beim beweglichen Anlagevermögen linear vorgenommen. Im Jahr der Anschaffung oder Herstellung werden die Abschreibungen monatsgenau vorgenommen. Für geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten- bzw. Herstellungskosten zwischen EUR 250,00 und EUR 1.000,00 wird ein Sammelposten gebildet, welcher über eine Nutzungsdauer von 5 Jahren abgeschrieben wird. Die Finanzanlagen werden mit den Anschaffungskosten, bei voraussichtlich dauernder Wertminderung abzüglich außerplanmäßiger Abschreibungen, bilanziert. Im Geschäftsjahr waren keine außerplanmäßigen Abschreibungen erforderlich (§ 253 Abs. 1 und 3 HGB). Die Vorräte werden einzeln auf Basis der Herstellungs- bzw. Anschaffungskosten (einschließlich Herstellungs- bzw. Anschaffungsnebenkosten nach Abzug von Herstellungs- bzw. Anschaffungskostenminderungen) bewertet. In die Herstellungskosten werden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen gem. § 255 Abs. 2 Satz 2 HGB einbezogen. Sofern zum Bilanzstichtag niedrigere Tageswerte vorlagen, wurden diese angesetzt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Mögliche Ausfallrisiken werden im Bedarfsfall durch angemessene Einzel- und Pauschalwertberichtigungen berücksichtigt. Der Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind mit dem Nennwert bewertet. Als Rechnungsabgrenzungsposten sind auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Als Steuerabgrenzungen werden die Steuerlatenzen auf zeitlich begrenzte und quasi-permanente Unterschiede sowie für steuerliche Verlustvorträge gebildet, soweit dies nach § 274 HGB zulässig ist. Sie sind mit dem Steuersatz einer inländischen Kapitalgesellschaft errechnet worden. Steuerliche Verlustvorträge sind bei der Berechnung aktiver latenter Steuern in Höhe der innerhalb der nächsten fünf Jahre entstehenden Gewinne sowie der damit verbundenen Verlustvortragsnutzung zu berücksichtigen. Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. C. Erläuterungen zur Bilanz a) Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im nachfolgenden Anlagespiegel dargestellt. Bei der Aktivierung selbsterstellter Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden keine Fremdkapitalzinsen berücksichtigt. b) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände gliedern sich wie folgt:
c) Aktive latente Steuern Unter den aktiven latenten Steuern sind Beträge ausgewiesen für die Aktivierung der Verlustvorträge. Die Ermittlung beruht auf einer 5-jährigen Prognoserechnung und berücksichtigt den vorhandenen Verlustvortrag bei der Körperschaftsteuer in Höhe von 1.092.070,00 EUR. Die Körperschaftsteuer (zuzüglich Solidaritätszuschlag) wurde mit 15,825 % gerechnet. Ebenfalls wurde bei der Planungsrechnung für die nächsten fünf Jahre ein Risikoabschlag von 30% aus Gründen der Vorsicht in Ansatz gebracht. Somit ergibt sich eine Ausschüttungssperre und eine aktive latente Steuer i.H.v. TEUR 121 (Vj TEUR 82). d) Eigenkapital Die Aufstellung der Bilanz erfolgt vor Ergebnisverwendung. e) Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen haben sich im Geschäftsjahr wie folgt entwickelt:
f) Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt.
Die Besicherung der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten erfolgte in banküblicher Form. Sämtliche Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind besichert. Es sind keine Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern vorhanden. D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung a) Abschreibungen Außerplanmäßige Abschreibungen auf Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind nicht vorgenommen worden. Außerplanmäßige Abschreibungen auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens zur Verhinderung von Änderungen des Wertansatzes in der nächsten Zukunft aufgrund von Wertschwankungen sind nicht vorgenommen worden. b) Steuern von Einkommen und Ertrag Diese betreffen in Höhe von -39.048,00 EUR die Zuführung zu den aktiv latenten Steuern, sowie die Gewerbesteuer für Vorjahre mit -8.571,00 und in Höhe von EUR 4.813,00 die Gewerbesteuer für das Jahr 2023. E. Sonstige Angaben Der Jahresüberschuss beträgt TEUR 81,3.
b) Organe der Gesellschaft Während des abgelaufenen Geschäftsjahres sind Frau Ruth Strohofer, Frau Isabell Strohofer-Dassler und Herr Moritz Strohofer alleinige Geschäftsführer der Gesellschaft. Die Geschäftsführer sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. c) Gesamtbezüge der Geschäftsführung Für die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird die Vorschrift des § 286 Abs. 4 HGB in Verbindung mit § 285 Nr. 9 a und b HGB in Anspruch genommen. d) Haftungsverhältnisse Es bestehen keine Haftungsverhältnisse. e) Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen bei einem eventuellen Vertragsverstoß i. H. v. TEURO 477 (VJ TEURO 567) gegenüber Mobilitätspartnern, wenn Verträge nicht eingehalten werden oder der Betrieb des Autohofes vorzeitig endet. Vorschüsse und Kredite an die Geschäftsführer sowie zugunsten dieser Personen eingegangene Haftungsverhältnisse bestehen nicht. e) Angaben i.S.d. § 285 Nr. 11 HGB Die Gesellschaft ist an der Strohofer Betriebs UG & Co. KG mit Sitz in Geiselwind zu 100% als Kommanditist mit einer Hafteinlage in Höhe von 1.000,00 € beteiligt. Das Eigenkapital beträgt 10.054,11 € und der Jahresüberschuss 1.241,26 € für das letzte Geschäftsjahr dieses Unternehmens, für das ein Jahresabschluss vorliegt. F. Nachtragsbericht Es haben sich keine neuen Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres ergeben. G. Prüferhonorar Die Gesellschaft hat hinsichtlich der Angabe nach § 285 Nr. 17 HGB die Erleichterung gem. § 288 Abs. 2 S. 3 HGB in Anspruch genommen. H. Ergebnisverwendung Das Geschäftsjahr zum 31.12.2023 schließt mit einem Jahresüberschuss in Höhe von EUR 81.305,24 ab. Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen.
Geiselwind, den 19.08.2024 Ruth Strohofer Anlagespiegel
Bericht des Aufsichtsratsentfällt sonstige Berichtsbestandteile
gez. Ruth Strohofer Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 29.11.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersAn die Autohof Strohofer GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Autohof Strohofer GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Autohof Strohofer GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Schweinfurt, den 18. Oktober 2024 C.M.
Scheerer GmbH
Claudia M. Scheerer, Wirtschaftsprüferin |
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