Smurfit Westrock Trier GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
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MWV Manufacturing Trier GmbHTrierJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2014 bis zum 31.12.2014BestätigungsvermerkWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der MWV Manufacturing Trier GmbH, Trier, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2014 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Berlin, 12. August 2016 Ernst
& Young GmbH
Dr. Röders, Wirtschaftsprüfer Niebuhr, Wirtschaftsprüfer Bilanz 31.12.2014MWV Manufacturing Trier GmbH, Trier
Gewinn- und Verlustrechnung für 2014MWV Manufacturing Trier GmbH, Trier
Anhang für das Geschäftsjahr 2014A. Allgemeine AngabenDie MWV Manufacturing Trier GmbH (im Folgenden kurz "MWV Manufacturing" oder "Gesellschaft" genannt) ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 und 4 HGB. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2014 ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und des GmbH-Gesetzes aufgestellt worden. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte gemäß § 275 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren. Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz- und Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. der Gewinn- und Verlustrechnung anzubringen sind, zum Teil im Anhang aufgeführt. B. Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDie Vermögensgegenstände und Schulden sind unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und den für alle Kaufleute geltenden handelsrechtlichen Vorschriften der §§ 242 bis 256a HGB sowie der ergänzenden Vorschriften für Kapitalgesellschaften (§§ 264 HGB bis 288 HGB) angesetzt und bewertet. Der Jahresabschluss wurde unter Annahme der Unternehmensfortführung (Going-Concern) aufgestellt. Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. 1. Bilanzierung und Bewertung der Aktivposten Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, bewertet. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis € 150 werden im Anschaffungsjahr als Aufwand erfasst. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten zwischen € 150 bis € 1.000 werden im Zugangsjahr in einen Sammelposten eingestellt und über fünf Jahre linear abgeschrieben. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind unter Beachtung des Niederstwertprinzips zu durchschnittlichen Anschaffungskosten bewertet. Überalterte Bestände oder auftragsbezogene Vorräte, die nicht mehr verwendungsfähig sind, wurden abgewertet. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind unter Beachtung des Niederstwertprinzips zu den Ist-Produktionskosten bewertet. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind zum Nennwert abzüglich notwendiger Einzel- und Pauschalabwertung bilanziert. Die Pauschalabwertung beträgt unverändert zum Vorjahr 1 %. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sowie die sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bewertet. Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten sind zu Nominalwerten bewertet. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, soweit sie Aufwendungen für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Tag darstellen. 2. Bilanzierung und Bewertung der Passivposten Das gezeichnete Kapital wurde zu Nennwerten bilanziert. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnung nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method) bewertet. Hierbei wurden auf der Basis der Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck folgende Bewertungsparameter verwendet:
Der verwendete Zinssatz entspricht dem von der Deutschen Bundesbank für November 2014 bekanntgegebenen Abzinsungssatz gemäß § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB für eine angenommene Laufzeit von 15 Jahren. Rückstellungen für Verpflichtungen aus Altersteilzeit werden nach dem Rechnungslegungsstandard vom IDW RS HFA 3 gebildet. Die Bewertung der Rückstellungen für Altersteilzeit erfolgt unter Zugrundelegung eines Rechnungszinssatzes von 2,85 % p. a. und auf der Grundlage der Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck nach versicherungsmathematischen Grundsätzen. Der Zinssatz entspricht dem von der Deutschen Bundesbank für November 2014 veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 2 Jahren ergibt (§ 253 Abs. 2 Satz 2 HGB). Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen sind für alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten in Höhe des Erfüllungsbetrages gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Die Verbindlichkeiten werden mit den jeweiligen Erfüllungsbeträgen angesetzt. Fremdwährungsumrechnung Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. C. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und VerlustrechnungBilanz Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Der Anlagenspiegel ist dem Anhang als Anlage beigefügt. Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen (T€ 8.318; Vorjahr T€ 4.649) resultieren in Höhe T€ 6.918 (Vorjahr T€ 3.459) aus Lieferungen und Leistungen und in Höhe von T€ 1.400 (Vorjahr T€ 1.190) gegen die Gesellschafterin. Die Forderungen gegen die Gesellschafterin rühren aus Netting, welches über die Muttergesellschaft abgewickelt wird. Das gezeichnete Kapital wird zu 100 % vom Gesellschafter MeadWestvaco Enterprises GmbH, Trier, gehalten und wurde vollständig eingezahlt. Pensionsrückstellungen: Überdeckung Rückstellungen Art. 67 I 4 EGHGB Auf Grund der geänderten Bewertung von Verpflichtungen, die die Bildung einer Rückstellung erfordern, entstand in 2014 eine Überdeckung in Höhe von T€ 403. Die Gesellschaft hat von dem [Beibehaltungs-]Wahlrecht Gebrauch gemacht. Die sonstigen Rückstellungen (T€ 820; Vorjahr T€ 1.185) enthalten Beträge für noch anfallende Personalaufwendungen wie Altersteilzeit (T€ 20; Vorjahr T€ 81), Urlaubsentgelt (T€ 90; Vorjahr T€ 67), Jahresgratifikationen (T€ 199; Vorjahr T€ 157), Überstunden- und Schichtzuschläge (T€ 127; Vorjahr T€ 144), Beiträge zur Berufsgenossenschaft (T€ 45; Vorjahr T€ 70) sowie Beträge für ausstehende Rechnungen (T€ 339; Vorjahr T€ 466) und für Schadenersatzleistungen (T€ 0; Vorjahr T€ 200). Die ausgewiesenen Verbindlichkeiten sind wie im Vorjahr ausnahmslos innerhalb eines Jahres fällig. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (T€ 90; Vorjahr T€ 0) resultieren ausschließlich aus einem Kontokorrentkonto bei der BMG Bank. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (T€ 14.161; Vorjahr T€ 9.287) resultieren in Höhe von T€ 10.816 (Vorjahr T€ 4.450) aus dem Finanzverkehr und in Höhe von T€ 3.344 (Vorjahr T€ 4.837) aus Lieferungen und Leistungen. Die sonstigen Verbindlichkeiten (T€ 2.698; Vorjahr T€ 595) resultieren im Jahr 2014 mit T€ 2.614 (Vorjahr T€ 555) im Wesentlichen aus Steuern. Die Verbindlichkeiten sind nicht besichert. Gewinn und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse, wovon 99,3% im europäischen Ausland und 0,7 % im Inland erzielt wurden, teilen sich wie folgt auf:
In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von T€ 220 (Vorjahr T€ 168) enthalten. In 2014 betragen die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag T€ 126 (Vorjahr T€ 76) und entfallen insgesamt auf das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. D. Sonstige AngabenHaftungsverhältnisse bestehen nicht gemäß § 251 und § 285 Nr. 27 HGB. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen aus abgeschlossenen Miet-, Leasing- und Wartungsverträgen betragen für die Jahre:
Es werden keine außerbilanziellen Geschäfte gemäß 285 Nr. 3 HGB getätigt. Es liegen keine wesentlichen Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen/Personen vor. Mitarbeiter Die Zahl der im Geschäftsjahr durchschnittlich beschäftigten Mitarbeiter stellt sich wie folgt dar:
Abschlussprüferhonorar Im Geschäftsjahr 2014 fielen für den Abschlussprüfer der Gesellschaft insgesamt Abschlussprüferleistungen in Höhe von T€ 25 an. GewinnverwendungDie Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss 2014 von T€ 804 auf neue Rechnung vorzutragen. Geschäftsführung Die Gesellschaft wurde durch
vertreten. Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung wurde gem. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Gesellschafter Die Gesellschafterin MeadWestvaco Enterprises GmbH, Trier, hält 100,0 % der Anteile. Muttergesellschaft, Oberste Konzerngesellschaft Die MeadWestvaco Manufacturing Trier GmbH wird in den Konzernabschluss der MeadWestvaco Corporation, Richmond, Virginia/USA, einbezogen, die den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis der MeadWestvaco Unternehmen aufstellt. Der Konzernabschluss wird bei der Securities and Exchange Commission in Washington D.C./USA veröffentlicht.
Trier, den 12. August 2016 MWV Manufacturing Trier GmbH Geschäftsführung gez. Sven-Erik Binz gez. Tobias Gabriel Anlagenspiegel
Anlagenspiegel
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2014I. Entwicklung von Gesamtwirtschaft und BrancheDie deutsche Wirtschaft zeigte sich im Jahr 2014 als sehr robust. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt als umfassender Indikator für eine gesamtwirtschaftliche Leistung ist gegenüber dem Vorjahr um + 1,6 % gestiegen. (Quelle: Destatis). Die Konsumausgaben konnten im Jahr 2014 ebenfalls gesteigert werden. Preisbereinigt stiegen die privaten Konsumausgaben um 2,5 % (Quelle: Destatis). Die Verpackungsbranche sieht sich auch weiterhin einerseits mit steigenden Herstellungskosten auf der Beschaffungsseite konfrontiert, andererseits stehen auch die Kunden in der Getränke- und Lebensmittelindustrie unter einem enormen Preisdruck, so dass sich die Branche einer schwierigen Marktsituation gegenüber sieht. Während der Pro-Kopf-Konsum von Erfrischungsgetränken in 2014 zum ersten Mal seit vielen Jahren relativ stark von 125,5 Liter auf 119,8 Liter (-4,5 %) nach unten gegangen ist, war der Bierabsatz pro Kopf mit 99,1 Litern (Vorjahr 99,1 Liter) relativ stabil (Quelle: Destatis). II. GeschäftsverlaufAm 25. November 2013 hat MWV Manufacturing einen Toll Manufacturing Vertrag mit der Schwestergesellschaft in Holland abgeschlossen. In diesem Vertrag haben die Parteien vereinbart, dass die Holländische Gesellschaft im Auftrag von MWV Manufacturing die Lohnbearbeitung für die Verpackung in Holland übernimmt. Der abgeschlossene Vertrag hat erst in 2014 zum signifikanten Anstieg von Umsatzerlösen geführt. Die Umsatzerlöse 2014 liegen mit T€ 60.663 (+64,01 %) deutlich über dem Vorjahr (T€ 36.987). Die getätigten Investitionen in Höhe von T€ 683 betreffen im Wesentlichen die Anschaffung einer Produktionsanlage als auch die Betriebs- und Geschäftsausstattung. Insgesamt hat sich die Geschäftslage im Vergleich zum Vorjahr positiv entwickelt, man konnte die Bedeutung der Gesellschaft im Konzern durch den Produktionsvertrag mit der Holländischen Gesellschaft als ein großer Lieferant für mehrere Märkte erhöhen. III. BeschaffungDie Materialbeschaffung läuft im Wesentlichen über die Schwester-Konzerngeselschaften (ca. 77,2%). Den größten Teil macht der Bezug vom Karton aus, wovon ca. 94,9% von MeadWestvaco MWV LLC über MWV International Sarl und MeadWestvaco Netherlands B.V. bezogen werden. IV. Personal- und SozialbereichDas Arbeitssicherheitskonzept von MWV Manufacturing wird stetig weiterentwickelt. Dabei bildet der Sicherheits- und Aktionsplan kurz "SAP" einen zentralen Ausgangspunkt. Er beinhaltet die verschiedensten Bausteine wie Arbeitsplatzgefahrenanalyse und Analyse gefährdender Verhaltensweisen. Ferner soll mit dem Einsatz weiterer Projekte wie "5S", "Six", "Sigma" oder "Kaizen" der Standort Trier gestärkt werden. Zum 31. Dezember 2014 waren insgesamt 124 Mitarbeiter beschäftigt. Es befand sich eine Person in einem Ausbildungsverhältnis. Im Vorjahr betrug die Anzahl der Mitarbeiter 127. V. UmweltrisikenDas Unternehmen ist sich möglicher Umweltrisiken bewusst. Um den Umwelt- und Qualitätsanforderungen unserer Kunden, des Marktes und unserer eigenen Unternehmensphilosophie Rechnung zu tragen, verfügen wir über ein Qualitäts- und Sicherheitsmanagement und sind ISO-zertifiziert. Das Rezertifizierungsaudit fand im April 2015 statt, mit dem Ergebnis "ohne Abweichungen". Weiterhin wurde das Unternehmen in 2012 ebenfalls PEFC-, SFI- und FSC-zertifiziert und unterstreicht dadurch seine ökologische, ökonomische und soziale Verantwortung, in dem es Papierrohstoffe nutzt, die aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern stammen. VI. Vermögens-, Finanz- und ErtragslageAufgrund des neuen Vertrages mit der Holländischen Schwestergesellschaft und daraus resultierenden zusätzlichen Umsätzen sind die Vorjahresangaben nur bedingt mit denen des Geschäftsjahres 2014 vergleichbar. 1. Vermögenslage Die Bilanzsumme hat sich im Vergleich zum Vorjahr um T€ 8.272 auf T€ 31.192 (+36,1 %) erhöht. Die Veränderung resultiert auf der Aktivseite aus einer Erhöhung des Vorratsbestands um insgesamt T€ 5.230 auf T€ 15.575; wovon T€ 2.720 auf Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe entfallen. Der starke Anstieg ist darauf zurückführen, dass der zusätzliche Lagerbestand für das neu gekommene Geschäft aus dem Toll Manufacturing Agreement gebraucht wurde. Dies erklärt im Wesentlichen auch den Anstieg der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen von insgesamt T€ 5.199 auf der Passivseite. Die um T€ 3.669 angestiegenen Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren insbesondere aus dem Verkauf der Produkte an MWV International. Infolge der gegenüber dem Vorjahr rückläufigen Finanzierung durch die Gesellschafterin hat sich der Bestand an flüssigen Mitteln zum Bilanzstichtag um T€ 658 auf T€ 60 reduziert. Das Eigenkapital hat sich aufgrund des Jahresüberschusses um T€ 804 auf T€ 9.288 erhöht. Die Eigenkapitalquote beträgt 29,8 %. 2. Finanzlage Durch die Einbindung in das Finanzmanagement des MeadWestvaco Konzernverbundes ist die Finanzierung und Liquidität jederzeit gesichert. Die Gesellschaft finanziert sich insbesondere durch kurzfristige Darlehen von verbundenen Unternehmen und durch Lieferantenkredite von Konzernunternehmen. Im Berichtsjahr lag die kurzfristige Darlehensaufnahme bei der MeadWestvaco Holdings GmbH bei T€ 10.816 (Vorjahr T€ 4.450). Die MWV Manufacturing GmbH verwendet zur Steuerung des Unternehmens die innerhalb des Konzerns etablierten finanziellen Leistungsindikatoren.
3. Ertragslage Die Gesellschaft erwirtschaftete in 2014 Umsatzerlöse von T€ 60.663 und damit ca. 64,5% mehr als im Budget. Da in 2014 die Gesellschaft zum ersten Mal die aus dem Toll Manufacturing Agreement resultierende Umsätze ausweist, ist der starke Anstieg um T€ 23.676 nur bedingt vergleichbar. Entsprechend hat sich gleichfalls der Materialaufwand um T€ 24.139 auf T€ 48.137 erhöht. Insgesamt hat die Gesellschaft in 2014 einen Rohertrag (inklusive Bestandsveränderung und sonstige betriebliche Erträge) von T€ 15.527 (Vorjahr T€ 14.616) erzielt. Die Rohertragsmarge hat sich entsprechend von 39,5 % im Vorjahr auf 25,6 % reduziert, da die Produktionskosten, die MeadWestvaco Netherlands B.V. an die Gesellschaft berechnet hat, als Materialkosten ausgewiesen werden (falls die Produktion direkt im Werk Trier stattgefunden hätte, würden diese Kosten anteilig als Personalaufwand und sonstige betriebliche Ausgaben ausgewiesen und die Rohertragsmarge nicht beeinflussen). Die Personalaufwendungen sind bei nahezu unverändertem Personalbestand um T€ 363 infolge der Tariferhöhung um 3 % zum 1. Mai 2014 angestiegen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um T€ 847 angestiegen, was auf das zusätzliche Volumen zurückzuführen ist. Insgesamt hat sich das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit um T€ 468 auf T€ 953 reduziert und es wurde ein Jahresüberschuss in Höhe von T€ 804 (Vorjahr T€ 1.324) erzielt. VII. Forschung und EntwicklungForschung und Entwicklung wird im Konzernverbund betrieben. VIII. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem BilanzstichtagDas Ende 2013 zwischen der MWV Manufacturing und der MeadWestvaco Netherlands B.V., Roosendaal/Niederlande (kurz MWV Netherlands) abgeschlossene Toll Manufacturing Agreement (bei dem die MWV Netherlands als Toll Manufacturer für die MWV Manufacturing agiert) wurde Ende 2015 aufgehoben. Danach werden alle neuen Aufträge für den Produktionsplatz Roosendaal wieder über die MWV Netherlands B.V. direkt abgewickelt. Am 1. Juli 2015 wurde die Fusionierung zwischen MeadWestvaco und RockTenn abgeschlossen. Das neue Unternehmen WestRock ist ein weltweit agierender Anbieter von Konsumgüter- und Wellpappenverpackungen mit Fokus auf Kunden, Innovation sowie optimale Betriebsabläufe mit einem derzeitigen Wert von $ 15 Milliarden. Der neue Konzern beschäftigt ca. 42.000 Mitarbeitern in 30 Ländern in Nord- und Südamerika, Europa und im asiatisch-pazifischen Raum. Auf das unmittelbare Geschäft der MWV Enterprises GmbH hat es zunächst keine direkte Auswirkung. Im Rahmen der Vereinfachung der Konzernstruktur beabsichtigt die lokalen Gesellschaften in Trier (MeadWestvaco Enterprises GmbH, MWV Manufacturing Trier GmbH, MeadWestvaco Holdings GmbH, MeadWestvaco Verwaltungs GmbH und MeadWestvaco Management Holdings GmbH zu einer Gesellschaft zu verschmelzen). Mitte 2016 wurde der Vertrag mit MeadWestvaco International dahingehend geändert, dass die Produktionsgesellschaften dann die Fertigware für alle neuen Aufträge direkt an die Vertriebsgesellschaften verkaufen. IX. Risiko- und ChancenberichtDas Management steuert die Gesellschaft nach den finanziellen Leistungsindikatoren Umsatz und Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. Es ist uns nicht möglich, die Risiken und deren Eintrittswahrscheinlichkeiten zu quantifizieren. Wir haben die Risiken in absteigender Bedeutung aufgelistet.
Risiken der künftigen Entwicklung sieht die Gesellschaft weiterhin in einem schwierigen Wettbewerbsumfeld, steigenden Rohstoffpreisen und dem stagnierenden Preisniveau. Vor dem Hintergrund der finanziellen Stabilität sieht sich die Gesellschaft für die Bewältigung der künftigen Risiken aber gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar. Es ist uns nicht möglich, die Chancen und deren Eintrittswahrscheinlichkeiten zu quantifizieren. Wir haben die Chancen in absteigender Bedeutung aufgelistet.
X. PrognoseberichtNach den derzeit vorliegenden noch nicht abschließend geprüften Zahlen, haben sich im Geschäftsjahr 2015 die Umsatzerlöse auf T€ 71.311 erhöht. Damit lag der Umsatz in 2015 deutlich über dem Vorjahr (17,6 %). Das ist darauf zurückzuführen, dass zum einem die Umsätze mit den in Holland produzierten Waren über dem Vorjahr lagen und zum anderen aufgrund des Verkauf des Rohbestandes an die Holländische Gesellschaft im Dezember 2015. Auch der Umsatz von für den französischen Markt produzierten Multipacks hat sich gut entwickelt. Allerdings war der im Budget erwartete Umsatz ca. 2,3 % höher. Der Materialaufwand hat sich ebenfalls auf T€ 41.135 erhöht. Durch den deutlich höheren Umsatz wurde insgesamt ein Ergebnis der gewöhnlicher Geschäftstätigkeit in Höhe von T€ 2.109 erzielt und damit auch das Budget deutlich übertroffen (+43,7 %). Aufgrund der Umstellung der Geschäftsbeziehung mit MeadWestvaco International und der Aufhebung des Tool Manufacturing Agreement mit MeadWestvaco Netherlands B.V. erwarten wir für das Geschäftsjahr 2016 einen Umsatz von ca. T€ 43.534. Durch die in 2015 erfolgte Tariferhöhung werden voraussichtlich die internen Verwaltungs- und Vertriebskosten steigen. Entsprechend führt dies zu einem Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von T€ 1.521, welches damit um 27,9 % unter dem des Vorjahres von T€ 2.109 liegt. Für das Geschäftsjahr 2017 werden Umsatzerlöse und Jahresüberschuss in einer ähnlichen Größenordnung wie 2016 erwartet.
Trier, den 12.08.2016 MWV Manufacturing Trier GmbH Die Geschäftsleitung |
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