WP Miet/Leasing e.K.
Selbe AdresseInstitutionen für Finanzierungsleasing
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Carsten Steeg seit 25.5.2009 | Prokura |
Phillip Becker seit 7.3.2006 | Geschäftsführer |
Jörg Pauly seit 7.3.2006 | Geschäftsführer |
Gerd Theo Kabot seit 7.3.2006 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
REA Card GmbHMühltalJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 20231. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die REA Card GmbH hat Ihren Sitz in Mühltal. Sie ist im Handelregister des Amtsgerichts Darmstadt unter HRB 7865 eingetragen. 2. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB in der gültigen Fassung aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätzen nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 Abs.1 S.2, 266 ff. HGB). 3. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Anlagevermögen Die immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Anlagegüter werden linear abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Einzelanschaffungskosten von bis zu € 800,- werden im Berichtsjahr voll abgeschrieben. Vorräte Die Vorräte sind zu Anschaffungskosten unter verlustfreier Bewertung und der Beachtung des strengen Niederstwertprinzips bewertet. Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu gleitenden durchschnittlichen Einstandspreisen aktiviert. Sollte der Marktpreis zum Bilanzstichtag unter dem Durchschnittspreis liegen, wurde dieser berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zu Nennwerten angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Die Restlaufzeiten betragen jeweils weniger als 1 Jahr. Rückstellungen Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sind nach versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Zugrundelegung eines Rechnungszinsfußes gem. § 253 Abs. 2 HGB von 1,82 % (per 31. Dezember 2023) gemäß Richttafeln 2018 von Dr. Heubeck berechnet worden. Trendannahmen wurden nicht getroffen. Der ausschüttungsgesperrte Unterschiedsbetrag gem. § 253 Abs. 6 HGB in Form der Differenz zwischen dem Erfüllungsbetrag der sich bei einer Abzinsung mit dem 10- Jahresdurchschnittszinssatz gegenüber dem 7-Jahresdurchschnittszinssatz ergibt, beträgt 582 €. Die sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des Betrags angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Allen erkennbaren Risiken wurde ausreichend Rechnung getragen. Rückstellungen mit einer Laufzeit größer ein Jahr werden laufzeitadäquat abgezinst. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag bewertet. Währungsumrechnung Fremdwährungsforderungen bzw. -verbindlichkeiten wurden falls relevant mit dem Devisenkassamittelkurs bewertet. 4. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagespiegel (Anhang) dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie die Forderungen gegen verbundene Unternehmen haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von T€ 4.885 wurden für Provisionen (T€ 620), ausstehende Rechnungen (T€ 88), Gewährleistungen (T€ (336), Austausch- und Updatekosten (T€ 371) Beratungs- und Jahresabschlusskosten (T€ 49), Berufsgenossenschaft (T€ 20), Urlaubsansprüche (T€ 196), Archivierungskosten (T€ 20), noch zu erbringende Leistungen (T€ 854) und übrige Rückstellungen in Höhe von T€ 2.326 (Boni T€ 831, risikoorientierte Rückstellungen T€ 1.350 und sonstige Rückstellungen T€ 145) gebildet. Langfristige Rückstellungen werden gegebenenfalls laufzeitadäquat mit den Bundesbankzinssätzen abgezinst. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen belaufen sich auf T€ 1.294 und haben eine Restlaufzeit bis ein Jahr. Die sonstigen Verbindlichkeiten belaufen sich auf T€ 1.582 und haben in Höhe von T€ 1.582 eine Restlaufzeit bis ein Jahr und sind in Höhe von T€ 1.323 durch Eigentumsvorbehalte gesichert. Die Verbindlichkeiten mit Restlaufzeit größer 5 Jahren belaufen sich auf T € 0. Aktive latente Steuern Aktive latente Steuern wurden gemäß § 274 Abs. 1 Satz 4 HGB gebildet. Die Berechnung der latenten Steuern beruht dabei auf Wertansatzdifferenzen zwischen Handels- und Steuerbilanz bei Drohverlustrückstellungen und Pensionsrückstellungen. Der zur Berechnung der latenten Steuern verwendete Ertragssteuersatz liegt bei 29,13%. Der Betrag der aktiven latenten Steuer ist für Ausschüttungszwecke gesperrt. 5. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Sonstige betriebliche Erträge Hierbei handelt es sich im Wesentlichen um Erlöse aus Anlageverkäufen. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten primär die Vertriebskosten (T€ 2.334), Miet- und Leasingaufwendungen (T€ 1.090) und die Kosten für die gruppeninterne Leistungsverrechnung (T€ 1.239). 6. Sonstige Angaben Gesellschafter Muttergesellschaft ist die REA Systeme GmbH, Mühltal, welche auch den Konzernabschluss aufstellt. Die Offenlegung des Konzernabschlusses erfolgt beim elektronischen Bundesanzeiger. Geschäftsführung im Geschäftsjahr
Sonstige finanzielle Verpflichtungen In Höhe von insgesamt T€ 1.824 bestehen nicht abgezinste sonstige finanzielle Verpflichtungen in Form von Leasing- und Mietverträgen. Die Verträge haben Restlaufzeiten von bis zu drei Jahren. Für angemietete Verwaltungsgebäude in Mühltal wird ein jährlicher Pachtzins in Höhe von T€ 144 entrichtet. Für das Bürogeäbude wird ein jährlicher Pachtzins in Höhe von T€ 88 entrichtet. Es bestehen Eventualverbindlichkeiten, aus möglicher Inanspruchnahme der von den Banken eingeräumten Kontokorrentlinien für die REA Gruppe von insgesamt T€ 1.000 Zum Bilanzstichtag valutierten die betreffenden Kontokorrentlinien in Höhe von T€ 0. Mit einer Inanspruchnahme wird aufgrund der guten Liquiditätslage der Gesellschaften nicht gerechnet. Mitarbeiter Während des Geschäftsjahres 2023 waren durchschnittlich 126 (Vorjahr: 126) Angestellte beschäftigt. Ergebnisverwendung
7. Unterlassene Angaben Die Angabe der den Geschäftsführern für die Tätigkeit im Geschäftsjahr gewährten Gesamtbezüge wurde nach § 286 Abs. 4 HGB unterlassen. 8. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres/Nachtragsbericht Mit Ausnahme der aktuellen welt- und innenpolitischen Unsicherheiten sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres eingetreten. Die entsprechenden künftigen betriebswirtschaftlichen Auswirkungen können derzeit nicht abgeschätzt werden.
Mühltal, den 09. Dezember 2024 gez. Jörg Pauly gez. Phillip Becker Der Jahresabschluss wurde am 09. Dezember 2024 festgestellt. Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. Grundlagen des Unternehmens Die REA Card GmbH ist ein Familienunternehmen, welches bargeldlose Zahlungsverkehrssysteme sowie Kassensysteme für diverse Branchen anbietet. Unser Produktportfolio umfasst zusätzlich noch virtuelle Terminals, Digital Signage Systeme für kundenspezifisches Marketing am Point of Sale (POS), Payment Anbindung für Webshops sowie Bonus- und Kundenbindungssysteme. Durch unser breit aufgestelltes Produktportfolio können wir den PoS unserer Kunden optimal ausstatten. Unsere Mitarbeiter am Sitz in Mühltal sowie unsere Außendienstmitarbeiter arbeiten service- und kundenorientiert, um Anfragen oder Probleme unserer Kunden zufriedenstellend zu lösen. Anfragen unserer Kunden, die wir aufgrund rechtlicher Grundlage nicht bearbeiten dürfen, leiten wir an unsere Partner (technische Netzbetreiber und Akquirer) weiter. II. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen In der EU-27 wuchs das Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2023 laut dem Internationalen Währungsfonds kaum. Der Anstieg wird auf +0,5 Prozent geschätzt. Das ist weniger als vor einem Jahr erwartet und ein merklicher Wachstumsverlust gegenüber dem Kalenderjahr 2022 (+3,4 Prozent). Der private Konsum entwickelte sich angesichts der anhaltend hohen Inflation von +6,4 Prozent im EU-Durchschnitt schwach. Sowohl Exporte als auch die Importe schrumpften. Die Investitionen stiegen in der EU-27 voraussichtlich um +1 Prozent. Die Ausrüstungsinvestitionen entwickelten sich mit +4 Prozent abermals dynamischer, wobei die Niederlande, Frankreich und erneut Italien die Wachstumstreiber waren. Die Industrieproduktion in der EU wurde durch die schwache Nachfrage und die hohen Energiekosten gedämpft. Zudem litt die Nachfrage nach Investitionsgütern unter den gestiegenen Finanzierungskosten. Die EU-Maschinenproduktion schrumpfte nach vorläufigen Zahlen preis- und kalenderbereinigt um -1,4 Prozent, nach +5 Prozent Wachstum im Vorjahr. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) lag im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes um 0,3 Prozent niedriger als im Vorjahr. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Zudem dämpften die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstigere Finanzierungsbedingungen aufgrund der gestiegenen Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Die Entwicklung der Bruttowertschöpfung verlief im Jahr 2023 in den einzelnen Wirtschaftsbereichen sehr unterschiedlich: Die Wirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) ging insgesamt deutlich um 1,8 Prozent zurück. Entscheidend dafür war eine sehr viel niedrigere Produktion im Bereich Energieversorgung. Das Verarbeitende Gewerbe, das fast 85 Prozent des Produzierenden Gewerbes (ohne Bau) ausmacht, war im Jahr 2023 preisbereinigt ebenfalls im Minus (- 0,3 Prozent). Positive Impulse kamen hier vorrangig aus der Automobilindustrie und dem sonstigen Fahrzeugbau. Dagegen sanken Produktion und Wertschöpfung in den energieintensiven Industriezweigen wie der Chemie- und Metallindustrie erneut, nachdem die Wirtschaftsleistung in diesen Branchen bereits 2022 besonders negativ auf die steigenden Energiepreise reagiert hatte. Im Baugewerbe machten sich neben den weiterhin hohen Baukosten und dem Fachkräftemangel insbesondere die zunehmend schlechteren Finanzierungsbedingungen bemerkbar. Die meisten Dienstleistungsbereiche konnten ihre wirtschaftlichen Aktivitäten im Vorjahresvergleich erneut ausweiten und stützten so die Wirtschaft im vergangenen Jahr. III. Branchenbezogene Rahmenbedingungen Kartenzahlungen sind heutzutage nicht mehr aus unserem Alltag wegzudenken. Ob im Einzelhandel, in der Gastronomie oder an der Tankstelle, Kartenzahlungen erfreuen sich großer Beliebtheit und erleichtern das tägliche Handling beim Einkaufen und Bezahlen. Etwa Zwei Drittel der Menschen bezahlten kontaktlos via Smartphone und Smartwatch oder kontaktlos mit ihrer Bank- oder Kreditkarte, 2019 war dies nur ein Drittel. Die Branche ist von vielen Fortschritten geprägt, denn beispielsweise die Zahlung mithilfe eines smarten Ringes war vor vielen Jahren noch kaum vorstellbar. So profitierte auch unsere Gesellschaft vom vermehrten digitalen Zahlungsverkehr. IV. Forschung und Entwicklung Um die Kassenplätze unserer Kunden an die Anforderungen am point of sale auszurichten und diese noch kundenfreundlicher zu gestalten, arbeiten wir kontinuierlich an weiteren Lösungen der Kassenanbindung. V. Produktportfolio Um für unsere Kunden den besten Service zu bieten, wird unser Produktportfolio kontinuierlich ergänzt und auf Kundenwünsche angepasst. VI. Verlauf des Geschäftsjahres 2023 Im vergangenen Jahr konnte auch weiterhin die Anzahl der aktiven REA Bezahlterminals und REA Kassensysteme im stationären Handel erhöht werden. Dies war unter anderem aufgrund unseres bestehenden Warenbestandes möglich. Auch zum Thema Digitalisierung findet bei uns eine stetige Entwicklung statt, sodass wir unsere internen Prozesse erheblich vereinfachen können. Aufgrund neuer gesetzlicher Vorgaben sind wir in verstärktem Umfang verpflichtet diverse Bestände an Bezahlterminals zu tauschen, was planmäßig vonstattengeht. Eine neue Kooperation mit einem Kassenhersteller hat zu hohen Synergieeffekten und damit zu einem erfreulichen Zuwachs im Bereich der Kassensysteme geführt. Die Gesamtleistung konnte so um 18,0 % auf T€ 25.876 gesteigert werden. Vermögens-, Finanz-, und Ertragslage / Finanzielle Leistungsindikatoren Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Bankverbindlichkeiten bestehen nicht. Aufgrund der breiten Streuung des Risikos im Geschäftskundenbereich sind Veränderungen bei Forderungsausfällen nicht zu erwarten. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfrist mit Skontoabzug gezahlt. Ziel des Finanzmanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Im Produktbereich Kasse informieren wir uns vor Eingehen neuer Geschäftsbeziehungen über Bonität der Kunden oder verlangen zunächst Vorkasse für Teile des Vertragsvolumens. Finanzielle Leistungskennziffern Die Eigenkapitalquote beläuft sich zum Bilanzstichtag auf 46,0 %. Die EBIT-Umsatzrendite beläuft sich auf 14,34 % bei ebenfalls 12,03 % Wareneinsatzquote. Pro Mitarbeiter (FTE) wurden durchschnittlich abermals T€ 202 an Umsatz erwirtschaftet. Die Personalkostenquote beträgt 33,46 %, bei einem EBIT von T€ 3.656,0 nach T€ 3.536,0 im Vorjahr. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet alle finanziellen Verpflichtungen jeweils fristgerecht zu erfüllen und basiert im Wesentlichen auf Innenfinanzierung. Auch bedingt durch unsere gute Eigenkapitalquote sehen wir die Kostenrisiken der Zukunft als beherrschbar an. VII. Voraussichtliche Entwicklung, Chancen und Risiken der Geschäftstätigkeit Um die Serviceorientierung gegenüber unseren Kunden auch weiterhin stetig zu verbessern, arbeiten wir im Hinblick auf die Digitalisierung mit Hochdruck daran unsere internen Prozesse und Systeme zu verbessern und den Verwaltungsaufwand für unsere Kunden und Mitarbeiter zu vereinfachen. Dadurch soll die Bearbeitungszeit von Kundenanfragen verkürzt werden. Risiken bestehen in einer unangemessenen Regulierung der Branche welche bei einem entsprechenden Fixkostenanstieg die großen Marktteilnehmer begünstigt. Hierdurch könnten sich Wettbewerbsnachteile ergeben. Weiterhin kann die aktuelle technologische Entwicklung durch den Einsatz von Software auch auf nicht zahlungsspezifischen Terminals eine Marktveränderung zu Lasten unsere Gesellschaft bewirken. Unwägbare Marktunsicherheiten resultieren erkennbar auch aus der Einführung eines digitalen Euro. Wir sehen die Chance, das Wachstum an aktiven Terminals voranzutreiben. In 2023 sank der durchschnittliche digitale Zahlungsbetrag von 42,34 Euro (2022) auf 40,69 Euro (2023). Es wird deutlich, dass inzwischen auch kleinere Beträge am Bezahlterminal bezahlt werden. Während der CoVid-19 Pandemie haben sich die Menschen an die Zahlung am Bezahlterminal gewöhnt, zumal die Zahlungen sowohl hygienischer sind als auch schneller abgewickelt werden. VIII. Ausblick auf das Geschäftsjahr 2024 Wir rechnen auch weiterhin mit einem Anstieg der aktiven REA Bezahlterminals sowie REA Kassensysteme, wodurch sich ebenfalls eine moderate Steigerung des Umsatzes bei in etwa gleichem Jahresergebnis ergeben soll.
Mühltal, den 28. November 2024 gez. Jörg Pauly gez. Phillip Becker BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die REA Card GmbH, Mühltal Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der REA Card GmbH, Mühltal - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der REA Card GmbH, Mühltal, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulation der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung bei der REA Card GmbH feststellen.
Karlsruhe, den 09. Dezember 2024 RWM
GmbH & Co. KG
gez. Weber, Wirtschaftsprüfer gez. Mumm, Wirtschaftsprüfer |
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