NISSIN TRANSPORT GmbH

Habichtweg 1, 41468 Neuss, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Neuss HRB 4845
Eingetragen
28.10.2002
Branche
BeteiligungsgesellschaftenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von KraftwagenVermittlungstätigkeiten für die Güterbeförderung
Gegenstand
nationale und internationale Speditionsund Lagergeschäfte sowie Transporte im Güternahverkehr. Das Unternehmen kann alle Geschäfte tätigen, die geeignet sind, den Gesellschaftszweck zu fördern. Die Gesellschaft ist berechtigt, weitere gleichartige oder ähnliche Unternehmen sowohl im Inland als auch im Ausland auch in Form von Niederlassungen oder Tochter-Unternehmungen zu errichten, bestehende zu erwerben oder sich an diesen zu beteiligen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Yoshihide Sakamoto
seit 15.4.2026
Geschäftsführer
Shoichi Chinda
seit 1.8.2024
Prokura
Masao Sakurai
seit 31.5.2023
Prokura
Hiroshi Ikeuchi
seit 6.5.2019
Geschäftsführer
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
NISSIN CORPORATIONJPN
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

NISSIN CORPORATION
Japan
2.350.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

NISSIN TRANSPORT GmbH

Neuss

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2023 bis zum 31.03.2024

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR VOM 1. APRIL 2023 BIS 31. MÄRZ 2024

A. Geschäftsmodell

Die NISSIN TRANSPORT GmbH ist ein 100%-iges Tochterunternehmen der Nissin Corporation, Yokohama, Japan, als Konzernobergesellschaft und als Alleingesellschafterin. Nissin Corporation ist ein weltweit tätiger Logistikkonzern in den verschiedenen Geschäftsfeldern der Logistikbranche wie Luft- und Seefracht sowie Lagerhaltung.

Geschäftsgegenstand der NISSIN TRANSPORT GmbH ist die Spedition im Bereich Seefracht (Im- und Export), Luftfracht (Im- und Export) sowie Straßentransport, die Lagerlogistik und die Zollabwicklung für den deutschen Markt. Auch in 2023/24 wurden verstärkt Outsourcing-Dienstleistungen, wie z.B. Logistikhandling und Zollabwicklungen für bestimmte Kunden angeboten.

Die NISSIN TRANSPORT GmbH erbringt ihre Transport- und Logistikdienstleistungen, aus den deutschen, einer niederländischen und einer spanischen Betriebsstätte heraus, von denen die wesentlichsten Neuss und Hamburg sind, neben Kelsterbach, Düsseldorf, Tilburg (Niederlande) und Barcelona (Spanien). Des Weiteren erbringt die NISSIN TRANSPORT GmbH ihre Dienstleistungen durch eigene Töchter auch auf europäischer Ebene, vor allem in Frankreich, Belgien, Österreich und Polen. Das Unternehmen besitzt keine eigenen Lagerräume, sondern mietet diese sowohl auf langfristiger als auch auf kurzfristiger Basis an.

Die NISSIN TRANSPORT GmbH ist naturgemäß sehr stark in den See- und Luftfrachtbereichen für fernöstliche Import/Export Geschäfte engagiert. Einige ihrer wichtigsten Kunden sind japanische Gesellschaften, die dem Segment "braune" und "weiße" Ware angehören (Elektronik- und Unterhaltungsindustrie). Neben Japan spielen aber auch China oder Vietnam als Versandländer eine zunehmend bedeutende Rolle, da sich hier die Produktionsstandorte einiger NISSIN Kunden befinden.

Außerdem investiert die NISSIN TRANSPORT GmbH in die Entwicklung neuer Geschäftsbereiche und Dienstleistungen insbesondere in der Automobillogistik und in der Lagerhaltung für hochsensible Produkte aus der Pharmaindustrie. Gerade in service- und beratungsintensiven Dienstleistungen kann NISSIN das globale Netzwerk und das lokale Know-how optimal einsetzen und ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal zum Wettbewerb generieren.

B. Wirtschaftsbericht

I. Rahmenbedingungen

Gemäß IWF (Internationaler Währungsfonds) stiegt die Weltwirtschaft im Jahr 2023 um 3,1 Prozent an. Bedingt durch erhebliche Unsicherheiten wie den Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine sowie andere Lieferketten-Probleme sieht der IWF für 2024 auch nur eine Steigerung der Weltwirtschaft um 3,1 Prozent.


Für die Eurozone stieg die Wirtschaftsleistung in 2023 wie vorhergesagt um nur 0,5 Prozent. Für 2024 wird mit einem leicht erholten Wachstum von 1,7 gerechnet (Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz "Langsam aber robust - Globale Wachstumsperspektiven zu Jahresbeginn leicht verbessert" vom 01.03.2024).

In der deutschen Logistikwirtschaft verschlechterte sich das Geschäftsklima im Vergleich zum Vorjahr ein Stück und notierte im ersten Quartal bei 82 Indexpunkten. Dies geht aus den monatlichen Erhebungen zum Logistik-Indikator hervor, die das ifo Institut im Auftrag der Bundesvereinigung Logistik e.V. (BVL) im Rahmen seiner Konjunkturumfragen durchführt. Die Geschäftsaussichten klarten wesentlich auf, waren allerdings vielerorts noch von Pessimismus geprägt. Zudem wurde die aktuelle Geschäftssituation geringfügig öfter positiv eingeschätzt. (Quelle: BVL Logistik-Indikator für das erste Quartal 2024 - ifo-Institut).

II. Geschäftsverlauf im Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis 31. März 2024

Im Folgenden wird das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 als Geschäftsjahr 2024 bezeichnet.

Gemessen an unseren finanziellen Leistungsindikatoren (Umsatz, Rohmarge (Umsatzerlöse abzüglich Materialaufwand) und Betriebsergebnis (Operational Profit)) konnte NISSIN Transport GmbH leider dieses Jahr nicht in voller Höhe am Wachstum der Branche partizipieren. In Übereinstimmung mit dem Prognosebericht 2023 konnten die gesetzten Ziele in den deutschen Niederlassungen eingehalten werden. Im Gegensatz dazu haben die Betriebstätten in Spanien und in den Niederlanden ihr Budget nicht erreichen können. Die Betriebsstätte in Hamburg hat, wie prognostiziert, neue Geschäftsfelder und Kunden akquiriert und ist in einer stabilen Gewinnzone. Leider sind, aufgrund von Strukturierungs- und Umbaumaßnahme, die beiden ausländischen Betriebsstätten nicht profitabel.

Ertragslage:

  2023/24 2022/23 Veränderung
  T€ T€ T€ in %
Rohmarge 11.275 12.329 -1.054 -8,5
sonstige betriebliche Erträge 895 1.059 -164 -15,5
Personalaufwand -8.198 -8.267 69 -0,8
Abschreibungen -110 -149 39 -26,2
Sonstige betriebliche Aufwendungen -3.765 -4.397 632 -14,4
Betriebsergebnis (Operational Profit) 97 575 -478 -83,1
Finanzergebnis 77 24 53 220,8
Steuern von Einkommen und Ertrag -2 0 -2 0,0
Sonstige Steuern -3 -3 0 0,0
Jahresüberschuss 169 596 -427 -71,6

Wie auch in den Vorjahren ist der Markt geprägt durch einen Konkurrenzkampf, der Preisdruck ist weiterhin hoch.

Durch die schlechten Geschäftsverläufe in Spanien und den Niederlanden aber auch den Wegfall eines Automotive Kunden liegt der Umsatz 21 % unter der Prognose, und sogar um 16 Prozent unter dem Vorjahr, die Rohmarge allerdings um 8 % über die Prognose und lediglich um 8,5 % unter dem Vorjahr. Beim Betriebsergebnis wurde die Prognose um T€ 129 unterschritten.

Die sonstigen betrieblichen Erträge sind leicht zurückgegangen. Sie betreffen wie auch in den Vorjahren hauptsächlich Weiterbelastungen der Personalkosten an die Gesellschafterin.

Die Personalkosten konnten leicht reduziert werden. Das hängt hauptsächlich mit dem Geschäft in Tilburg zusammen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten im Wirtschaftsjahr keine Aufwendungen von außergewöhnlicher Größe und sind entsprechend dem Rückgang der Umsatzerlöse um 14,4 % zurückgegangen.

Aus vorgenannten Gründen konnte im Geschäftsjahr 2024 ein Jahresüberschuss von T€ 169 erzielt werden, welcher um T€ 427 niedriger liegt als das Ergebnis des Vorjahres.

Vermögenslage:

AKTIVA 31.03.2024 31.03.2023 Veränderung
  T€ T€ T€ in %
Anlagevermögen        
Immaterielle Vermögensgegenstände 165 0 165 0,0
Sachanlagen 285 375 -90 -24,0
Finanzanlagen 1.147 1.147 0 0,0
  1.597 1.522 75 4,9
Umlaufvermögen        
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 12.932 17.842 -4.910 -27,5
Flüssige Mittel 5.196 6.455 -1.259 -19,5
  18.128 24.297 -6.169 -25,4
Rechnungsabgrenzungsposten 128 211 -83 -39,3
  19.853 26.030 -6.177 -23,7

Der Rückgang der Sachanlagen resultiert hauptsächlich aus Abschreibungen. Die Anteile an den 100-prozentigen Tochterunternehmen in Frankreich, Österreich und Belgien betragen T€ 761 (Vorjahr T€ 761), und die 33,75-prozentige Beteiligung an der Konzerngesellschaft in Polen T€ 386, an der die Nissin Corporation die restlichen Anteile hält.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind um 27,8 % gesunken. Dieser Rückgang liegt, wie auch bei den Verbindlichkeiten (-38,9 %) und den flüssigen Mitteln (- 19,5 %), an der Einnahme und Zahlung von Importabgaben.

PASSIVA 31.03.2024 31.03.2023 Veränderung
  T€ T€ T€ in %
Eigenkapital 7.483 7.314 169 2,3
Rückstellungen 2.161 1.995 166 8,3
Verbindlichkeiten 10.203 16.709 -6.506 -38,9
Rechnungsabgrenzungsposten 7 12 -5 100,0
  19.854 26.030 -6.176 -23,7

Zum 31. März 2024 beträgt die Eigenkapitalquote bezogen auf die Bilanzsumme 37,7 % (Vorjahr 28,1 %). Der Hauptgrund der erhöhten Eigenkapitalquote ist wie schon erläutert die reduzierte Bilanzsumme wegen verminderter Einfuhrabgaben.

Die Rückstellungen sind gegenüber dem Vorjahr um T€ 166 (8,3 %) leicht gestiegen. Dies resultiert aus den Personalrückstellungen, den Rückstellungen für ausstehende Eingangsrechnungen aus Charterkosten sowie den Rückstellungen für Rückbauverpflichtungen am den Standort Neuss.

Die deutliche Reduzierung der Verbindlichkeiten resultiert wiederum hauptsächlich aus verminderten Einfuhrabgaben,

Finanzlage

Die liquiden Mittel sind im Vergleich zum Vorjahr um T€ 1.259 oder 19,5 % gesunken. Auch hier ist das das Resultat der verminderten Einfuhrabgaben. Die Gesellschaft finanzierte ihre Investitionen durch Eigenmittel aus der laufenden Geschäftstätigkeit.

III. Investitionen

Zur Verbesserung der Dienstleistungsmöglichkeiten führte die Gesellschaft Investitionen in Höhe von insgesamt T€ 88 (Vorjahr T€ 90) durch. Diese lagen hauptsächlich im Bereich IT und Maschinen. Außerdem wurde eine Anzahlung in Höhe von T€ 165 (Vorjahr T€ 0) auf ein neues IT-System geleistet.

IV. Personal

Die Anzahl der Mitarbeiter ist im Geschäftsjahr 2024 gegenüber dem Vorjahr mit 126 (Vorjahr 126) zwar gleichgeblieben, tendiert allerdings zum Ende des Geschäftsjahres deutlich nach unten. Auch die Fluktuation im Unternehmen ist gegenüber den Vorjahren unverändert. Es besteht jeweils ein Betriebsrat in den Betriebsstätten Hamburg und Kelsterbach.

V. Umweltschutz

Die NISSIN TRANSPORT GmbH befolgt die Umweltschutzrichtlinien und -gesetze des Bundes und der Bundesländer sowie die internen Richtlinien und Vorgaben der Muttergesellschaft. Die NISSIN TRANSPORT GmbH ist seit 1999 nach ISO 9001:2015 zertifiziert.

Als Unternehmen der Nissin Corporation-Gruppe ist die NISSIN TRANSPORT GmbH besonders den Prinzipien der nachhaltigen Schonung und Erhaltung der Umwelt verpflichtet. Bei der Erbringung der Logistikdienstleistungen spielen Umweltschonung und rücksichtsvoller Umgang mit den Ressourcen eine entscheidende Rolle.

C. Chancen- und Risikobericht

I. Darstellung des Risikomanagementsystems

Ziel unseres Risikomanagementsystems ist es, den wirtschaftlichen Erfolg unserer Gesellschaft sicherzustellen und etwaige entwicklungsbeeinträchtigende Tatsachen oder bestandsgefährdende Entwicklungen frühzeitig zu erkennen.

Unser Risikomanagementsystem umfasst dabei zunächst die detaillierte Finanz- und Budgetplanung zu Beginn des Geschäftsjahres. Die Planung wird im Rahmen einer fortlaufenden Planung ("Forecast") an die Änderungen in der Geschäftstätigkeit sowie des wirtschaftlichen Umfeldes angepasst. Ferner werden im Rahmen der monatlichen Berichterstattung an unsere japanische Konzernmuttergesellschaft die Soll/Ist-Abweichungen zu den Planzahlen analysiert, um mögliche Risiken in den Geschäftsbereichen frühzeitig zu erkennen. Bedeutende Entwicklungen werden im Rahmen der Monatsberichterstattung an das Beteiligungscontrolling auf Gruppenebene in Japan mitgeteilt.

Bedeutende Investitionen werden im Rahmen eines Genehmigungsverfahrens zunächst auf Gruppenebene beantragt und anschließend von dem entsprechenden Gremium entschieden. Ausfallrisiken im Bereich der Forderungen werden durch regelmäßige Analysen der Altersstruktur der Forderungen mit einem ausgeprägten Mahnwesen begegnet. Im Rahmen der fortlaufenden Finanzplanung wird der Finanzbedarf frühzeitig analysiert und bei Bedarf entsprechende Finanzierungsmaßnahmen in Abstimmung mit der Konzernmuttergesellschaft durchgeführt.

Die Erläuterung der nachfolgend aufgeführten Chancen und Risiken erfolgt entsprechend ihrer Bedeutung.

II. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

Risiken

Geopolitische Risiken

Die durch geopolitische Risiken (Russland-Ukraine Krieg oder Krieg in Nahost) aufgestauten Konsumnachfrage führte in Kombination mit Verzögerungen in den wichtigsten internationalen Lieferketten und Transportwegen zu einem deutlichen Preisanstieg im Bereich Energie sowie bei vielen Rohstoffen und industriellen Vorprodukten. Die NISSIN TRANSPORT GmbH ist bestrebt, etwaige Preiserhöhungen bestmöglich abzufedern. Es kann jedoch nicht ausgeschlossen werden, dass sich diese Preiserhöhungen negativ auf die wirtschaftliche Entwicklung der NISSIN TRANSPORT GmbH auswirken.

Obwohl sich die Entwicklung der Energiepreise inzwischen normalisiert hat, besteht immer noch das Risiko, dass es zu einem Preisanstieg kommt.

Sollte die geopolitische Lage in Osteuropa und im Nahosten weiterhin angespannt bleiben oder sich weiter verschlechtern, könnte dies zu einem deutlichen Preisanstieg im Bereich Energie sowie bei vielen Rohstoffen und industriellen Vorprodukten führen, und einer nachhaltigen Störung in Lieferketten und Nachfrage verursachen.

IT- und Cyber-Risiken

Die Gesellschaft ist bestrebt, die Sicherheit der IT-Infrastruktur weiterzuentwickeln. Dies beinhaltet die Etablierung von Abwehrmaßnahmen für Cyber-Risiken inklusive der effizienten Aufdeckung und Behandlung allfälliger Attacken. Für die Aufrechterhaltung der Business Continuity sind verschiedene Maßnahmen etabliert.

Operative Risiken

Weiterhin sehen wir die wesentlichen Risiken in einem möglichen Nachfragerückgang in der japanischen Konsumgüterindustrie. Außerdem ist die globale Handelspolitik immer noch ein bekannter Risikofaktor.

Die Hauptkunden der Gesellschaft sind international tätig, sowohl auf europäischer als auch auf weltweiter Ebene. Die Gesellschaft ist insofern vom Klima der Weltwirtschaft als auch von den globalen Handelsbeziehungen abhängig.

Das Risiko von möglichen Forderungsausfällen durch die neue Kundenstruktur wurde durch eingehende Prüfung der neuen und bestehenden Kunden sowie durch ein verbessertes Mahnwesen reduziert, ist aber noch vorhanden.

Die Gesellschaft ist von den Risiken der Währungsschwankungen wesentlich betroffen, da das internationale Geschäft im Bereich der Luft- und Seefracht zu einem großen Anteil in Fremdwährungen abgewickelt wird. Hier stehen sich jedoch teilweise Fremdwährungsforderungen und Verbindlichkeiten gegenüber, wodurch sich eine Kompensation ergibt. Im Geschäftsjahr 2024 waren Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von T€ 47zu verzeichnen, denen Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von T€ 40 gegenüberstehen. Weitergehende Absicherungen in Form von Sicherungsgeschäften erfolgen nicht.

Risiko eines höheren Liquiditätsbedarfs ergibt sich aus der Vorauslage von Zöllen und Einfuhrumsatz-steuer für Kunden im Lagergeschäft (Zolllagerentnahmen) sowie im Luft- und Seefracht Importgeschäft. Um den Liquiditätsbedarf zu minimieren, werden die verauslagten Zölle zeitnah abgerechnet und entsprechend den Vereinbarungen mit den Kunden auch zeitnah beglichen. Auf diesem Wege ergibt sich für diese Vorauslage nur ein sehr kurzfristiger Liquiditätsbedarf.

Außerdem wurde durch den Gesetzgeber die Zahlung der Einfuhr-Umsatzsteuer um jeweils einen Monat verschoben. Diese Maßnahme sichert den Liquiditätsbestand zusätzlich.

Für das Risiko von Schadensfällen im Speditions- und Lagergeschäft besteht angemessener Versicherungsschutz.

Gesamtbewertung

Die Risikolandschaft der Gesellschaft ist im Berichtszeitraum wegen der zwei genannten Faktoren (Geologische Risiken und IT- und Cyber-Risiken) gegenüber dem Vorjahr immer noch relativ hoch. Allerdings ist Einschätzung der Gesamtrisikosituation das Ergebnis der konsolidierten Betrachtung aller wesentlichen erkennbaren Einzelrisiken. Aus heutiger Sicht zeichnen sich keine den Fortbestand der Gesellschaft gefährdenden Risiken, auch in Verbindung mit anderen Risiken, ab.

Chancen

Einen weiterhin positiven Effekt verspricht sich NISSIN vom Freihandelsabkommen zwischen der Europäischen Union und Japan. Aufgrund der fortwährenden Reduzierung der der Zolltarifen werden sich weiterhin Chancen für neue Betätigungsfelder ergeben, die zurzeit evaluiert und geplant werden.

Der Ausbau der Kundenbasis, die einer Abhängigkeit von der Geschäftsentwicklung einzelner Kunden entgegengewirkt und das allgemeine Geschäftsrisiko auf einen breiteren Kundenstamm streut, wird weiter vorangetrieben.

Die bewusste Ausrichtung der Gesellschaft auf international agierende Unternehmen als Kunden lässt uns gezielt am Wachstum dieser Unternehmen partizipieren. Mit diesen Unternehmen entstehen intensive Geschäftsbeziehungen aber auch gegenseitige Abhängigkeiten. Weitreichende Verbindungen mit den Abläufen der Kunden stellen eine vergleichsweise hohe Sicherheit im Hinblick auf bestehende Geschäfte und zukünftige Aufträge dar. Die sich hieraus ergebenden Abhängigkeiten bestehen sowohl vom Kunden zum Logistikdienstleister als auch in umgekehrter Richtung. Der Auf- und Ausbau von Kundenbeziehungen einschließlich eines weiteren Ausbaus der Kundenbasis stellt weiterhin eines der vorrangigen Ziele der Gesellschaft dar.

E. Prognosebericht

Die aktuelle weltpolitische Lage und die internationalen Sanktionen und Maßnahmen beobachten wir genau, um etwaige Auswirkungen auf unser Geschäft und unsere Kunden frühzeitig zu identifizieren und entsprechend zu handeln. Obwohl die NISSIN TRANSPORT GmbH kaum Verbindungen in Russland oder der Ukraine oder zu Nahosten hat, könnten steigende Energie- und Rohstoffpreise, Engpässe in den globalen Lieferketten und eine Störung der Nachfrage dazu führen, dass sowohl Umsatz als auch das operative Ergebnis der Gesellschaft niedriger ausfallen als geplant.

Der Verlust eines großen Kunden im Bereich Automotive konnte im Geschäftsjahr einigermaßen abgefangen werden. Das wird aber im Jahr 2024/25 nicht genauso sein. Außerdem sind die ausländischen Betriebsstätten leider weiterhin verlustträchtig. Gegenmaßnahmen wurden getroffen und werden weiterhin durchgeführt.

Die Entwicklung neuer Geschäftsfelder sowie die Kundenakquise werden fortgesetzt.

Gemessen an den finanziellen Leistungsindikatoren (Umsatz, Rohmarge und Betriebsergebnis (Operational Profit)) erwarten wir für das Geschäftsjahr 2024/25, dass alle deutschen Standorte ihre Profitabilität leicht reduzieren werden (Umsatz minus 4 %, Rohmarge minus 20 %), Für die niederländische und die spanische Betriebsstätte erwarten aufgrund der Umbau- und Umstrukturierungsmaßnahmen für das Geschäftsjahr 2024/25 negative Ergebnisse.

 

Neuss, den 19. Juni 2024

NISSIN TRANSPORT GmbH

Die Geschäftsführung Hiroshi Ikeuchi

Bilanz zum 31. März 2024

Aktiva

  31.03.2024 31.03.2023
 
A. Anlagevermögen    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. Entgeltlich erworbene Software 240,25 375,85
2. Geleistete Anzahlungen 164.661,00 0,00
  164.901,25 375,85
II. Sachanlagen    
1. Technische Anlagen und Maschinen 69.363,18 149.709,91
2. Betriebs- und Geschäftsausstattung 215.595,39 225.128,99
  284.958,57 374.838,90
III. Finanzanlagen    
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 761.000,85 761.000,85
2. Beteiligungen 385.884,38 385.884,38
  1.146.885,23 1.146.885,23
  1.596.745,05 1.522.099,98
B. Umlaufvermögen    
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände    
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 10.761.672,49 15.615.316,40
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.803.549,10 1.675.221,02
3. Sonstige Vermögensgegenstände 367.046,22 550.816,80
  12.932.267,81 17.841.354,22
II. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 5.196.522,10 6.455.143,14
  18.128.789,91 24.296.497,36
C. Rechnungsabgrenzungsposten 127.812,15 211.306,38
  19.853.347,11 26.029.903,72

Passiva

  31.03.2024 31.03.2023
 
A. Eigenkapital    
I. Gezeichnetes Kapital 2.350.000,00 2.350.000,00
II. Kapitalrücklage 2.680.000,00 2.680.000,00
III. Gewinnvortrag 2.283.892,03 1.688.308,98
IV. Jahresüberschuss 168.818,89 595.583,05
  7.482.710,92 7.313.892,03
B. Rückstellungen    
Sonstige Rückstellungen 2.161.033,22 1.994.972,03
C. Verbindlichkeiten    
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 835.048,14 576.490,57
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 253.977,76 39.536,83
3. Sonstige Verbindlichkeiten 9.114.062,27 16.092.827,17
  10.203.088,17 16.708.854,57
D. Rechnungsabgrenzungsposten 6.514,80 12.185,09
  19.853.347,11 26.029.903,72

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis 31. März 2024

  2023/2024 2022/2023
 
1. Rohergebnis 12.170.022,85 13.387.862,15
2. Personalaufwand    
a) Löhne und Gehälter -7.128.544,33 -7.252.033,87
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung -1.069.138,05 -1.015.381,96
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -109.556,82 -148.748,71
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -3.765.338,29 -4.396.857,46
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 76.878,13 27.838,10
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0,00 -3.370,20
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -2.190,60 0,00
8. Ergebnis nach Steuern 172.132,89 599.308,05
9. Sonstige Steuern -3.314,00 -3.725,00
10. Jahresüberschuss 168.818,89 595.583,05

Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis 31. März 2024

I. Allgemeine Angaben

Die NISSIN TRANSPORT GmbH ist zum Bilanzstichtag eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB.

Der Jahresabschluss wird nach den Rechnungslegungsvorschriften für Kapitalgesellschaften des Handelsgesetzbuches (HGB) unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt.

Die NISSIN TRANSPORT GmbH ist im Handelsregister des Amtsgerichts Neuss unter HRB 4845 eingetragen und hat ihren Sitz in Neuss.

Die Gesellschaft nimmt die größenabhängigen Erleichterungen der §§ 276 und § 288 Abs. 2 HGB in Anspruch.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

Das Geschäftsjahr läuft vom 1. April eines Jahres bis zum 31. März des Folgejahres.

Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang anzubringen sind, im Anhang aufgeführt.

II. Angaben zu den Bilanzierungs-, Bewertungs- und Ausweismethoden

1. Allgemeine Angaben

Im Berichtsjahr wurden keine Abweichungen von in Vorperioden angewandten Darstellungs, Bilanzierungs- und/oder Bewertungsmethoden vorgenommen.

2. Bilanzierung und Bewertung der Bilanzposten

Entgeltlich von Dritten erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten aktiviert und ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer entsprechend linear, im Zugangsjahr zeitanteilig, abgeschrieben. Soweit die beizulegenden Werte einzelner immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen.

Entgeltlich erworbene Software wird innerhalb 3 bis 5 Jahre linear abgeschrieben.

Sachanlagen sind mit den Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibungen werden nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer ermittelt.

Die Nutzungsdauer der Sachanlagen ist wie folgt:

Technische Anlagen und Maschinen 3 bis 10 Jahre
Andere Anlagen, Betriebs und Geschäftsausstattung 2 bis 10 Jahre

Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen.

In Bezug auf die Bilanzierung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird handelsrechtlich die steuerrechtliche Regelung des § 6 Abs. 2 EStG angewendet. Anschaffungs- oder Herstellungskosten von abnutzbaren beweglichen Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens, die einer selbständigen Nutzung fähig sind, werden im Wirtschaftsjahr der Anschaffung, Herstellung oder Einlage in voller Höhe als Betriebsausgaben erfasst, wenn die Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, für das einzelne Wirtschaftsgut € 800 nicht übersteigen.

Bei den Finanzanlagen sind die Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen zu Anschaffungskosten bzw. dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert bei voraussichtlich dauernden Wertminderungen angesetzt. Bei Wegfall der Gründe für die Abschreibungen werden entsprechende Zuschreibungen vorgenommen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos wird eine Pauschalwertberichtigung von 0,5 % auf die nicht einzelwertberichtigten Forderungen gebildet.

Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen.

Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert.

Die sonstigen Rückstellungen sind so bemessen, dass die erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen berücksichtigt sind. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrags, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen.

Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind, mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten, durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Für zukünftige Aufwendungen aus der Erfüllung vertraglicher Rückbauverpflichtungen aus Mietverhältnissen wurden entsprechende Rückstellungen in Höhe des jeweiligen Erfüllungsbetrags, d.h. unter Berücksichtigung der voraussichtlich im Erfüllungszeitpunkt geltenden Kostenverhältnisse, gebildet. Bei der Ermittlung der Rückstellungen wurden die (jeweilige) Restmietdauer und voraussichtliche Preis- bzw. Kostensteigerungen von 2 % p.a. zugrunde gelegt. Der Teil der Rückstellungen, welcher auf Ausgaben entfällt, die nach Ablauf des dem Abschlussstichtag folgenden Geschäftsjahres anfallen, wird mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Als passive Rechnungsabgrenzungsposten wurden Einnahmen vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, soweit diese einen Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Sie werden mit dem Einlösungswert bewertet.

Fremdwährungsumrechnung

Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem historischen Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst. Bilanzposten werden zum Stichtag wie folgt bewertet:

Langfristige Fremdwährungsforderungen werden zum Devisenbriefkurs bei Entstehung der Forderung oder zum niedrigeren beizulegenden Wert, unter Zugrundelegung des Devisenkassamittelkurses am Abschlussstichtag, angesetzt (Imparitätsprinzip). Kurzfristige Fremdwährungsforderungen (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) sowie liquide Mittel oder andere kurzfristige Vermögensgegenstände in Fremdwährungen werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet.

Langfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten werden zum Devisengeldkurs bei Entstehung der Verbindlichkeit oder zum höheren Stichtagskurswert, unter Zugrundelegung des Devisenkassamittelkurses am Abschlussstichtag, bewertet (Imparitätsprinzip). Kurzfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet.

Latente Steuern werden auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz ermittelt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen.

Aktive und passive latente Steuern werden ggf. in der Bilanz saldiert ausgewiesen. Im Falle eines Aktivüberhangs der latenten Steuern zum Bilanzstichtag wird von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB kein Gebrauch gemacht und folglich auf eine Aktivierung eines Aktivüberhangs verzichtet.

III. Erläuterungen zu den Posten der Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im (Brutto-)Anlagenspiegel (Bestandteil des Anhangs) dargestellt.

Die unter den Finanzanlagen ausgewiesenen Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen (Anteilsbesitz) - d.h. die Unternehmen, von denen die Gesellschaft direkt oder indirekt mindestens 20 % der Anteile besitzt - setzen sich wie folgt zusammen:

Name, Sitz Anteil in % Währung Nennkapital Eigenkapital zum 31.03.2024 1) Jahresergebnis 2023/24 1)
NISSIN TRANSPORT GES.M.B.H.,Wien/Österreich 100 T€ 51 1.096 194
NISSIN FRANCE S.A., Paris/Frankreich 100 T€ 220 269 57
NISSIN BELGIUM N.V., Zaventem/Belgien 100 T€ 124 1.641 15
NISSIN Logistics Poland Sp.z o.o., Torun/Polen 2) 33,75 TPLN 4.000 8.306 1.468

1)Eigenkapital und Jahresergebnis vorläufig

2) Zu einem Kurs von 4,3 EUP/PLN umgerechnet

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren mit T€ 1,154 (Vorjahr: T€ 985) aus Lieferungen und Leistungen. Sie enthalten weiterhin Forderungen aus Finanzierung im Konzernverbund von T€ 650 (Vorjahr T€ 690) davon T€ 650 (Vorjahr T€ 650) mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr.

Die in den Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthaltenen Forderungen gegen die alleinige Gesellschafterin betragen T€ 550 (Vorjahr T€ 833) und setzen sich wie im Vorjahr ausschließlich aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zusammen.

Von den sonstigen Vermögensgegenständen haben T€ 323 (Vorjahr T€ 323) eine Restlaufzeit von über einem Jahr.

Alle übrigen Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig.

Rechnungsabgrenzungsposten

Die Rechnungsabgrenzungsposten betragen T€ 128 (Vorjahr: T€ 211), und betreffen abgegrenzte Jahresrechnungen.

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für ausstehende Eingangsrechnungen aus Charterkosten T€ 617 (Vorjahr: T€ 553), Rückbauverpflichtungen T€ 424 (Vorjahr T€ 408), Urlaubsansprüche T€ 306 (Vorjahr T€ 322), Jahresabschluss-, Rechts- und Beratungskosten T€ 223 (Vorjahr T€ 257) sowie Weihnachtsgelder T€ 108 (Vorjahr T€ 103).

Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig und unbesichert.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren wie im Vorjahr aus Lieferungen und Leistungen. Sie enthalten in diesem wie im Vorjahr keine Verbindlichkeiten gegenüber der alleinigen Gesellschafterin.

Die sonstigen Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:

  31.03.2024 31.03.2023
  T€ T€
Verbindlichkeiten aus EUSt, Zöllen und sonstigen Zollabgaben 9.059 15.979
Verbindlichkeiten aus Lohnsteuer und Kirchensteuer 31 91
Verbindlichkeiten aus Steuern 9.090 16.070
Verbindlichkeiten aus sozialer Sicherheit 9 10
Sonstige 15 13
  9.114 16.093

Rechnungsabgrenzungsposten

Die Rechnungsabgrenzungsposten betragen T€ 7 (Vorjahr: T€ 12), und betreffen die Umweltprämien für den Fuhrpark, die aus der Dekarbonisierung resultiert.

IV. Erläuterungen zu den Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

Im Rohergebnis sind Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von T€ 47 (Vorjahr T€ 180) enthalten.

Im Personalaufwand sind T€ 36 (Vorjahr T€ 34) Aufwendungen für Altersversorgung enthalten.

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von T€ 40 (Vorjahr T€ 185) enthalten.

Die sonstigen Zinsen und ähnliche Erträge enthalten solche aus verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 47 (Vorjahr T€ 25).

Latente Steuern

Wie im Vorjahr ergibt sich zum 31. März 2024 ein Aktivüberhang bei den latenten Steuern. Von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB wird kein Gebrauch gemacht. Hinsichtlich der Erläuterungen im Anhang nimmt die Gesellschaft die größenabhängigen Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB in Anspruch.

V. Sonstige Angaben

1. Anzahl der Beschäftigten

Die durchschnittliche Zahl der Beschäftigten setzt sich wie folgt zusammen:

  2024 2023
Angestellte 38 36
Gewerbliche Arbeitnehmer 88 90
Insgesamt 126 126
davon Auszubildende 2 4

2. Mitglieder der Geschäftsführung und Aufwendungen für Organe der Gesellschaft

Zu Geschäftsführer im Geschäftsjahr 2023/24 war bestellt:

Herr Hiroshi Ikeuchi, operativer Geschäftsführer, Düsseldorf

Auf die Angabe der Gesamtbezüge für das Geschäftsjahr 2023/24 wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

3. Sonstige finanzielle Verpflichtungen und außerbilanzielle Geschäfte

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen gliedern sich wie folgt:

T€ Gesamt Restlaufzeiten
bis zu 1 Jahr mehr als 1 Jahr davon mehr als 5 Jahre
Miet- und Leasingverpflichtungen 4.174 1.614 2.560 0

Die Miet-, Pacht- und Leasingverträge betreffen in erster Linie Lagerflächen sowie Büroräume. Weiterhin sind darin Verpflichtungen für Firmenfahrzeuge enthalten. In allen Fällen handelt es sich um sog. Operating-Lease Verträge, die zu keiner Bilanzierung der Objekte bei der Gesellschaft führen. Der Zweck und Vorteil dieser Verträge liegt vor allem in der höheren Flexibilität und geringeren Kapitalbindung gegenüber dem Erwerb. Risiken, die für die Beurteilung der Finanzlage der Gesellschaft von Bedeutung wären, sind aufgrund der Kündigungsmöglichkeiten begrenzt.

Neben den dargelegten sonstigen finanziellen Verpflichtungen existieren keine außerbilanziellen Geschäfte, die für die Finanzlage der Gesellschaft von Bedeutung wären.

4. Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen

Im Rahmen der normalen Geschäftstätigkeit unterhält die Gesellschaft Geschäftsbeziehungen zu zahlreichen Unternehmen, darunter auch verbundene Unternehmen, die als nahestehende Unternehmen gelten.

Zusammenfassung der wesentlichen Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen nach Geschäftsarten:

Art der Beziehung
Art des Geschäfts in T€
Mutterunternehmen Tochterunternehmen übrige verbundene Unternehmen
Bezug von Dienstleistungen 593 162 977
Erbringung von Dienstleistungen 4.064 74 972
Begebene Finanzierungen 0 650 0
Zins- und ähnliche Erträge 0 47 0
Erhaltene Bürgschaften für Bankgarantien 7.000 0 0

Als nahestehende Personen gelten die Mitglieder der Geschäftsführung. Außer den Vergütungen für die Geschäftsführung bestehen keine Geschäftsbeziehungen zu nahestehenden Personen.

5. Konzernbeziehungen

Die Gesellschaft ist ein 100-prozentiges Tochterunternehmen der Nissin Corporation, Yokohama/Japan, die in Japan einen Konzernabschluss für den Gesamtkonzern (kleinster und größter Kreis) aufstellt. Der Konzernabschluss ist am Sitz der Muttergesellschaft erhältlich und wird im japanischen EDINET (Electronic Disclosure for Investor's NETwork) unter der Nummer E04320 veröffentlicht.

Ein eigener Konzernabschluss wird wegen Unterschreitens der gesetzlichen Größenkriterien gemäß §293 Abs. 1 Satz 1 HGB nicht aufgestellt.

6. Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn von T€ 2.453, der sich aus dem Jahresüberschuss von T€ 169 und dem Gewinnvortrag von T€ 2.284 ergibt, auf neue Rechnung vorzutragen.

7. Ereignisse nach dem Abschlussstichtag (Nachtragsbericht)

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, liegen nicht vor.

 

Neuss, den 19. Juni 2024

NISSIN TRANSPORT GmbH

Die Geschäftsführung Hiroshi Ikeuchi

Entwicklung des Anlagevermögens für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis 31. März 2024

  Anschaffungskosten
  01.04.2023 Zugänge Abgänge 31.03.2024
 
Immaterielle Vermögensgegenstände        
Entgeltlich erworbene Software 795.587,01 0,00 0,00 795.587,01
Geleistete Anzahlungen 0,00 164.661,00 0,00 164.661,00
  795.587,01 164.661,00 0,00 960.248,01
Sachanlagen        
Technische Anlagen und Maschinen 471.045,83 14.782,04 169.731,63 316.096,24
Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.738.112,06 73.206,33 93.936,97 1.717.381,42
  2.209.157,89 87.988,37 263.668,60 2.033.477,66
Finanzanlagen        
Anteile an verbundenen Unternehmen 812.129,62 0,00 0,00 812.129,62
Beteiligungen 385.884,38 0,00 0,00 385.884,38
  1.198.014,00 0,00 0,00 1.198.014,00
  4.202.758,90 87.988,37 263.668,60 4.027.078,67
  Abschreibungen
  01.04.2023 Zugänge Abgänge 31.03.2024
 
Immaterielle Vermögensgegenstände        
Entgeltlich erworbene Software 795.211,16 135,60 0,00 795.346,76
Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
  795.211,16 135,60 0,00 795.346,76
Sachanlagen        
Technische Anlagen und Maschinen 321.335,92 26.685,82 101.288,68 246.733,06
Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.512.983,07 82.735,40 93.932,44 1.501.786,03
  1.834.318,99 109.421,22 195.221,12 1.748.519,09
Finanzanlagen        
Anteile an verbundenen Unternehmen 51.128,77 0,00 0,00 51.128,77
Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
  51.128,77 0,00 0,00 51.128,77
  2.680.658,92 109.556,82 195.221,12 2.594.994,62
  Restbuchwerte
  31.03.2024 31.03.2023
 
Immaterielle Vermögensgegenstände    
Entgeltlich erworbene Software 240,25 375,85
Geleistete Anzahlungen 164.661,00 0,00
  164.901,25 375,85
Sachanlagen    
Technische Anlagen und Maschinen 69.363,18 149.709,91
Betriebs- und Geschäftsausstattung 215.595,39 225.128,99
  284.958,57 374.838,90
Finanzanlagen    
Anteile an verbundenen Unternehmen 761.000,85 761.000,85
Beteiligungen 385.884,38 385.884,38
  1.146.885,23 1.146.885,23
  1.596.745,05 1.522.099,98

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die NISSIN TRANSPORT GmbH, Neuss

Prüfungsurtei le

Wir haben den Jahresabschluss der NISSIN TRANSPORT GmbH, Neuss, - bestehend aus der Bilanz zum 31. März 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der NISSIN TRANSPORT GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. März 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

G rundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter f ür den Jahres abschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahres abschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Düsseldorf, den 24. Juni 2024

PricewaterhouseCoopers GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Itsu Fujimura-Hendel, Wirtschaftsprüferin

ppa. Hera Kohnert, Wirtschaftsprüferin


Der Jahresabschluss zum 31.03.2024 wurde am 18.07.2024 festgestellt.

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