BHC Servicecenter Riesa GmbHLiquidiert

Stammdaten

Register
Amtsgericht Dresden HRB 23627
Eingetragen
6.5.2005
Branche
Erbringung von sonstigen Dienstleistungen für Veranstaltungen nicht künstlerischer ArtErbringung von haushaltsbezogenen DienstleistungenSonstige soziale Betreuung von Menschen mit Behinderung
Gegenstand
Erbringen von Dienstleistungen für soziale Unternehmen. Ausgeschlossen sind die Erbringung von Dienstleistungen von genehmigungspflichtigen Tätigkeiten.

Historie

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Management

NameRolle
Annika Rutschow
seit 8.11.2007
Liquidator

Konzern- und Jahresabschlüsse

BHC Servicecenter Riesa GmbH

Riesa

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2008 bis zum 31.12.2008

BILANZ



AKTIVA

Euro

31.12.2008
Euro

Euro

Vorjahr
TEuro

A. Umlaufvermögen

I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

722,78

6,5

II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks

25.240,14

26,8

B. Rechnungsabgrenzungsposten

-

0,6

Summe Aktiva

25.962,92

33,9



PASSIVA

Euro

31.12.2008
Euro

Euro

Vorjahr
TEuro

A. Eigenkapital

I. Gezeichnetes Kapital

25.000,00

25,0

II. Verlustvortrag

-8.335,57

-13,5

III. Jahresüberschuss

1.814,29

5,2

B. Rückstellungen

3.150,00

11,2

C. Verbindlichkeiten

4.334,20

6,0

Summe Passiva

25.962,92

33,9

ANHANG

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 01.01.-31.12.2008


I. AUFSTELLUNGSGRUNDSATZ


Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes erstellt.


Gegenüber dem Vorjahr wurde eine unveränderte Gliederung gewählt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das bisher angewandte Gesamtkostenverfahren beibehalten.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine kleine Kapitalgesellschaft.



II. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS UND ZU
BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN


Für die Erstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Mit Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 11.10.2007 und mit Berichtigung des Beschlusses vom 09.11.2007 wurde die Liquidation der Gesellschaft zum 31.10.2007 beschlossen. Da der Geschäftsbetrieb zum I. Quartal 2008 eingestellt wurde, erfolgte die Ermittlung der Wertansätze unter Aufgabe der Prämisse der Unternehmensfortführung (going concern).

Bei den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen sind erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen erfasst.

Die sonstigen Rückstellungen wurden in Höhe der voraussichtlichen Inanspruchnahme gebildet und tragen allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen Rechnung. Bei der Bewertung wurde das Vorsichtsprinzip beachtet. Aufwandsrückstellungen sind nicht bilanziert worden.

Verbindlichkeiten wurden zum Rückzahlungsbetrag angesetzt.



III. ZUSÄTZLICHE ANGABEN GEMÄSS § 264 ABS. 2 S. 2 HGB ZUR VERMITTLUNG
EINES DEN TATSÄCHLICHEN VERHÄLTNISSEN ENTSPRECHENDEN BILDES
DER VERMÖGENS-, FINANZ- UND ERTRAGSLAGE


Am 16. April 2007 wurde über das Vermögen der Alleingesellschafterin, der Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Riesa- Großenhain e.V. das Insolvenzverfahren eröffnet.

Zwischen der BHC- Servicecenter Riesa GmbH und der Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Riesa- Großenhain e.V. bestehen mehrere Dienstleistungsverträge, die für die Gesellschaft von grundlegender wirtschaftlicher Bedeutung sind und deren Beendigung der Gesellschaft die Existenzgrundlagen entziehen wird.

Spezielle Risiken sind zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht bekannt.

Da zum Zeitpunkt der Aufstellung des Jahresabschlusses nicht mehr von einer Fortsetzung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen werden konnte, wurde der Jahresabschluss unter Aufgabe der Fortführungsprämisse aufgestellt.

Die Bewertung der Vermögensgegenstände erfolgte unter Veräußerungsgesichtspunkten. Über den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten liegende Zeitwerte wurde wegen der Beachtung des Realisationsprinzips nicht angesetzt.


IV. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ


Sämtliche Forderungen haben Restlaufzeiten von bis zu einem Jahr.

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Jahresabschlusskosten (T€ 2,1), Buchhaltungskosten (T€ 0,5), sowie Archivierungskosten (T€ 0,5).

Die sonstigen Verbindlichkeiten haben Restlaufzeiten von bis zu einem Jahr und sind ungesichert.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz erscheinen, bestanden zum Bilanzstichtag lediglich von untergeordneter Bedeutung.

Die im Jahresüberschuss nicht bilanzierten Kosten für die Durchführung des Liquidationsverfahrens werden auf T€ 0,5 geschätzt.


V. SONSTIGE ANGABEN


1. Leitungsorgane

Geschäftsführer:

Herr Dr. Werner Lacour (bis 16.01.2007)

Frau Peggy Strehle (ab 16.01.2007 bis 31.10.2007)

Liquidatorin:

Frau Annika Rutschow (ab 01.11.2007)


2. Mitarbeiter

Das Unternehmen beschäftigte im Geschäftsjahr vom 01.01.2008 - 31.12.2008 noch 2 Mitarbeiter bis 31.03.2008, die nur noch im verwaltenden Teil beschäftigt waren.


3. Ergebnisverwendungsbeschluss

Die Liquidatorin schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss von € 1.814,29 mit dem Verlustvortrag zu verrechnen.


Dresden, den 30.03.2009

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Annika Rutschow

 

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