Garten- und Landschaftsbau Schilling GmbH
Selbe AdresseGarten- und Landschaftsbau
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Andrej Synnatzschke seit 14.6.2016 | Prokura |
Johannes Becker seit 14.6.2016 | Prokura |
Jörg Prof. Dr. Junhold seit 18.4.2002 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Stadt Leipzig | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Zoo Leipzig GmbHLeipzigJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für 2023Zoo Leipzig GmbH, LeipzigA. Grundlagen des Unternehmens Der Zoo Leipzig präsentiert als Begegnungsstätte von Mensch, Tier und Natur einen vielseitigen Tierbestand in möglichst naturnaher, artgemäßer Haltung. Durch die Schaffung eines Naturerlebnisparks der besonderen Art im Rahmen des Umwelt-, Natur- und Artenschutzes wird den Zoobesuchern in der Verbindung von Bildung und Erholung eine anspruchsvolle Freizeitgestaltung ermöglicht. Um dies zu erreichen, wird das im Jahr 2000 beschlossene strategische Unternehmenskonzept "Zoo der Zukunft" bis zum Jahr 2027 in insgesamt drei Entwicklungsphasen realisiert. Außerdem gehören zum Aufgabengebiet die Ausbildung und Forschung sowie die Führung internationaler Zuchtbücher und die Beteiligung an nationalen wie internationalen Zuchtprogrammen. Es werden ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke verfolgt. B. Wirtschaftsbericht I. Darstellung des Geschäftsverlaufs Die sehr gute Annahme des zoologischen Angebots durch die Besucher setzte sich auch im Jahr 2023 fort. Infolgedessen konnte der Zoo das erfolgreiche Vorjahr bestätigen und noch einmal übertreffen. Auf Gesamtjahresebene wurden die geplanten Besucherzahlen (1.640 Tsd.) mit insgesamt 1.903 Tsd. deutlich übertroffen. Die Tagesbesucher lagen mit erreichten 1.331 Tsd. Besuchern ebenso über dem Planwert (1.140 Tsd.) wie die Jahreskartenverkäufe mit 44 Tsd. verkauften Karten (Plan: 40 Tsd.). Daneben war das Jahr 2023 von der weiteren Umsetzung des dritten Entwicklungsabschnitts zum "Zoo der Zukunft" geprägt. Es erfolgte sowohl die Fortführung der Sanierung des Terrariums, welche voraussichtlich im Jahr 2024 abgeschlossen werden soll, als auch die fortschreitenden Arbeiten des 2. Bauabschnitts des Themenkomplexes Südamerika (Feuerland). Die Fertigstellung dieses Themenbereichs ist weiterhin frühestens für 2025 vorgesehen. Ebenso begannen die ersten Planungsarbeiten für den letzten Teilbereich des Masterplans, die "Asiatischen Inselwelten". Im Jahr 2023 erfolgte die Eröffnung des sanierten Entdeckerhauses "Arche" als neuer multimedialer Erlebnisraum. Mit der Teilnahme an Projekten des Weltzooverbandes (WAZA), des Europäischen Zooverbandes (EAZA), des World Wildlife Funds (WWF) und des Marine Stewardship Council (MSC) verdeutlicht der Zoo nach wie vor seine internationale Vernetzung und beteiligt sich an internationalen Projekten und Themen. Die wissenschaftliche Arbeit und Etablierung in Fachkreisen wird u. a. durch die Mitarbeit in über 30 verschiedenen Fachgruppen der EAZA sowie in verschiedenen Gremien der IUCN und durch Teilnahme an Fachtagungen dokumentiert. Die Artenschutzarbeit im Zoo (ex situ) erfolgt u.a. durch die Teilnahme an zahlreichen Erhaltungszuchtprogrammen und die Führung von europäischen und internationalen Zuchtbüchern. Das Engagement in diversen Artenschutzprojekten vor Ort (in situ) wird in bestehenden Projekten auf hohem Niveau ausgebaut. Im Geschäftsjahr 2023 konnte der Zoo Leipzig wieder ganzjährig publikumswirksame Veranstaltungen auf einem Vor-Corona-Niveau anbieten. Dies betrifft sowohl den wirtschaftlichen Veranstaltungsbereich als auch Veranstaltungen im Kontext des Zoobetriebes. Mit der MDR-Serie "Elefant, Tiger & Co." wurde ein sehr erfolgreiches Sendeformat weiterhin mit dem Zoo umgesetzt. In Kooperation mit dem KIKA erfolgten Dreharbeiten für die zweite Staffel des Formats "Elefant, Tiger und Kids" speziell für eine jüngere Zielgruppe. Durch die fortgeführte offensive Pressearbeit war der Zoo Leipzig weiterhin mediales Aushängeschild und Botschafter für die Stadt Leipzig. II. Lage des Unternehmens a. Ertragslage Vor allem die deutlich über dem Plan liegenden Besucherzahlen wirkten sich im Geschäftsjahr 2023 sehr positiv auf die Ertragslage sowie das Jahresergebnis aus. Die für das Geschäftsjahr zur Verfügung stehenden städtischen Zuschüsse von der Gesellschafterin zum Ausgleich erwarteter Kostensteigerungen im Medienbereich (Strom und Fernwärme) für die Jahre 2023 und 2024 in Höhe von TEUR 1.890 wurden entgegen der Planung (Planwert: TEUR 1.000) nicht in Anspruch genommen. Die Kostenentwicklung fiel deutlich moderater im Verhältnis zur Erwartung aus. Es wird für 2023 ein Jahresergebnis von TEUR 2.385 ausgewiesen (Vorjahr: TEUR 1.129; Plan 2023: TEUR 293). Das Jahresergebnis soll zur notwendigen anteiligen Eigenfinanzierung der Investitionen in die Gewinnrücklagen eingestellt werden. Die Umsatzerlöse sind gegenüber dem Vorjahr um TEUR 2.058 (Ist: TEUR 36.818; Plan: TEUR 31.522, Vorjahr: TEUR 34.760) gestiegen. Dies betrifft vor allem die besucherabhängigen Erlöse sowie damit korrelierende Umsatzerlöse, wie z.B. Gastronomie und Zooshop. Daneben ist ein Anstieg im Veranstaltungsbereich gegenüber dem Vorjahr zu verzeichnen. Die sonstigen betrieblichen Erträge inklusive anderer aktivierter Eigenleistungen sind im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 147 gestiegen. Der Materialaufwand ist gegenüber dem Vorjahr um TEUR 1.042 gestiegen (Ist: TEUR 19.397, Plan: TEUR 17.776, Vorjahr: TEUR 18.356). Im Vergleich zum Vorjahr erhöhten sich neben den Aufwendungen für Werbeleistungen (+ TEUR 639) die Aufwendungen für den Veranstaltungsbereich (+ TEUR 361). Der Anstieg korreliert mit den deutlich höheren Umsatzerlösen in diesem Bereich. Im Bereich der Medienkosten (Strom / Fernwärme) hat der Zoo aufgrund der erhaltenen Entlastungsbeiträge im Zuge der Energiepreisbremse einen Rückgang der Aufwendungen im Vergleich zum Vorjahr zu verzeichnen. Durch den Wegfall dieses Einmaleffekts im Jahr 2024 sowie weiterer Kostensteigerungen im Bereich Strom werden die Aufwendungen in diesem Bereich im Jahr 2024 voraussichtlich signifikant steigen und mit den umgewidmeten Corona-Hilfen zur Minderung der preisbedingten Energiekostensteigerungen zu verrechnen sein. Der Personalaufwand erhöhte sich zum Vorjahr um TEUR 942 (Ist: TEUR 13.141, Plan: TEUR 12.197, Vorjahr: TEUR 12.199). Ursächlich sowohl für die Veränderung im Vergleich zum Vorjahr als auch zum Plan ist die im Jahresschnitt über dem Plan liegende Anzahl von Mitarbeitern sowie Auswirkungen des Haustarifvertrages. Der Anteil des Personalaufwands an den Umsatzerlösen beträgt 35,7% (Vorjahr: 35,1%). Im Vergleich zum Vorjahr setzt sich die Mitarbeiterstruktur nach durchschnittlichen Vollzeitäquivalenten in 2023 wie folgt zusammen:
Darin enthalten sind 4 freigestellte Mitarbeiter aufgrund Elternzeit oder Dauererkrankung (im Vorjahr 9 Mitarbeiter). Die Abschreibungen liegen mit TEUR 5.347 (Plan: TEUR 5.347; Vorjahr: TEUR 5.546) auf dem Vorjahresniveau. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 12 rückläufig (Ist: TEUR 2.673, Plan: TEUR 1.983, Vorjahr: TEUR 2.686). Die Planüberschreitung betrifft Risikobewertungen in Zusammenhang mit Baumaßnahmen. Aufgrund gestiegener Zinssätze konnten im Geschäftsjahr Zinserträge in Höhe von TEUR 106 erzielt werden (Plan: TEUR 2, Vorjahr: TEUR 0). Die im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 71 gesunkenen Zinsaufwendungen (Ist: TEUR 292, Plan: TEUR 312, Vorjahr: TEUR 363) resultieren aus dem Tilgungsfortschritt bei den bestehenden Darlehen. Der Rückgang im Vergleich zum Planwert ist durch die Aussetzung der geplanten Kreditaufnahme aufgrund der Bauverzögerungen im 2. Bauabschnitt des Themenkomplexes Südamerika (Feuerland) begründet. Die Steuern vom Einkommen und Ertrag bewegen sich in 2023 über den Aufwendungen des Vorjahres (2023: TEUR 174; Vj.: TEUR 69). Die sonstigen Steuern betrugen im Vorjahr TEUR 84. Diese haben sich im Geschäftsjahr 2023 auf TEUR 92 erhöht. b. Finanzlage Auch im Jahr 2023 unterstützte der Freundes- und Förderverein die Finanzierung der Masterplan-Investitionen des Zoo Leipzig. Es wurden TEUR 1.100 zugewendet. Das vom Stadtrat am 14.06.2000 beschlossene Unternehmenskonzept "Zoo der Zukunft" wird weiter umgesetzt. Aufgrund der anstehenden Mehrkosten, vor allem für die Themenwelten "Feuerland", wurde das Unternehmenskonzept zuletzt im November 2022 aktualisiert und angepasst. Die Liquiditätslage war im Geschäftsjahr 2023 jederzeit gesichert. Der Zuschuss pro Besucher aus dem planmäßigen Ergebnishaushalt ist gegenüber dem Vorjahr von EUR 1,50 auf EUR 1,79 gestiegen. Dies ist auf den im Vergleich zum Vorjahr erhöhten Zuschuss zurückzuführen. Die Mittelverwendung der Zuschüsse erfolgte entsprechend des Betrauungsaktes der Stadt Leipzig zur Erbringung von Dienstleistungen von allgemeinen wirtschaftlichen Interesse (DAWI). Im Jahr 2023 war keine Überkompensation zu verzeichnen. c. Vermögenslage Im Jahr 2023 wurden insgesamt TEUR 6.060 für Investitionen in das Sachanlagevermögen aufgewendet. Aufgrund der zeitlichen Verschiebung von Investitionen, der Bereinigung um die zweckgebundenen Zuschüsse sowie hinsichtlich der vorgenommenen Abschreibungen verringerte sich das langfristig gebundene Vermögen (Anlagevermögen) um TEUR 4.534. Die Sachanlagenintensität verringerte sich im Geschäftsjahr 2023 auf 69,0% (Vorjahr: 75,9%). Das Umlaufvermögen und insofern kurzfristig gebundenes Vermögen erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 4.663 auf TEUR 19.917. Im Wesentlichen betrifft dies die Zunahme der liquiden Mittel, was vor allem auf den positiven Geschäftsverlauf sowie die zeitliche Verschiebung von Investitionen zurückzuführen ist. Das Eigenkapital der Zoo Leipzig GmbH beträgt TEUR 42.086. Der im Jahr 2023 ausgewiesene Jahresüberschuss führte zu einer Erhöhung des Eigenkapitals. Die Eigenkapitalquote beträgt zum Jahresende 64,9% (Vorjahr 61,1%). C. Prognosebericht Seit der Eröffnung der Tropenerlebniswelt Gondwanaland hat die Zoo Leipzig GmbH ein deutliches Unternehmenswachstum erreicht und in den Folgejahren ausgebaut. Mit der Umsetzung des dritten Entwicklungsabschnitts zum Masterplan "Zoo der Zukunft" wird die positive Entwicklung des Zoo Leipzig fortgeführt. Die Anpassung der Managementprozesse, der Personalstruktur und Mitarbeiterqualifikation vor dem Hintergrund der gestiegenen Anforderungen ist daher auch weiterhin ein wichtiges Ziel in den kommenden Geschäftsjahren. Im Jahr 2024 wird die bauliche Umsetzung der Themenwelt "Feuerland" fortgeführt. Ebenso ist der Abschluss der Sanierungsmaßnahmen für das Terrarium als auch der Beginn der Maßnahme "Asiatische Inselwelten" für das Jahr 2024 geplant. Gleichzeitig ist die Bausubstanz von Altanlagen so instand zu halten, dass deren Betrieb gewährleistet ist. Neben den vorstehenden Themen werden weiterhin die Unsicherheiten hinsichtlich der Auswirkungen des Ukraine-Krieges und der Energiekrise auf Unternehmensebene im Kontext der Besucherzufriedenheit sowie wirtschaftlichen Zielen die wesentlichste Herausforderung im Jahr 2024 sein. Das geplante Jahresergebnis für das Jahr 2024 wird auf Basis dessen unter Berücksichtigung eines Zuschusses zur Abdeckung preisbedingter Mehrkosten im Bereich Strom und Fernwärme mit TEUR 849 ausgewiesen. Der Zoo Leipzig behauptet seine Stellung als einer der innovativsten und dynamischsten Zoo ́s in Deutschland und Europa. In diesem Kontext ist er im Jahr 2024 Gastgeber der Jahrestagung des Europäischen Zooverbands (EAZA) mit bis zu 1.000 Fachkolleginnen und Kollegen. D. Bericht über die Chancen und Risiken des Unternehmens a. Risikobericht Währungs- oder Zinsrisiken, die die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft wesentlich beeinflussen könnten, existieren derzeit nicht. Zunehmend spielen jedoch die Preisentwicklungen auf den Beschaffungsmärkten im Energie- und Rohstoffbereich bedingt durch den Ukraine-Krieg und die Klimapolitik eine ergebnisrelevante Rolle für den Zoo Leipzig. Wachsenden externen Kultur- und Freizeitangeboten, vor allem durch das zunehmende Angebot von kostenlosen Veranstaltungen, wird die Zoo Leipzig GmbH weiterhin durch Innovationen, eine offensive Marketingstrategie, ein hohes Maß an Servicequalität und durch die Umsetzung des strategischen Unternehmenskonzeptes "Zoo der Zukunft" begegnen. Darüber hinaus gewinnt das Selbstverständnis und die Daseinsberechtigung von wissenschaftlich geführten Zoos im gesellschaftlichen und politischen Umfeld sowie der Umgang mit zookritischen Themen, Personen und Fragestellungen zunehmend an Bedeutung. Die Zoo Leipzig GmbH unterhält zur systematischen Auseinandersetzung mit Risiken ein Risikomanagementsystem. Durch ein jährlich aktualisiertes Risikohandbuch werden die organisatorischen Maßnahmen und Regelungen zur Risikoerkennung, -quantifizierung, -kommunikation, -steuerung und -kontrolle dokumentiert. Hinsichtlich der Auswirkungen einzelner Risiken im Eintrittsfall wurden sieben Risiken als bestandsgefährdend (Schaden größer 5,0 Mio. EUR) eingestuft. Hierzu zählen Elementarschäden, Rückforderungen von Fördermitteln oder Zuschüssen, (teilweisen) Schließungen des Zoos aufgrund von Tierseuchen und Pandemien, Einschränkungen bei der Betriebsgenehmigung des Zoos oder des Parkhauses, Wegfall von Steuererleichterungen bei einem Verlust der Gemeinnützigkeit, eine am Besucherinteresse vorbeigehende Umsetzung des strategischen Unternehmenskonzeptes "Zoo der Zukunft" sowie die Kürzung von Zuschüssen der Stadt Leipzig. Aufgrund der geringen Eintrittswahrscheinlichkeiten sind diese Risiken als nicht kritisch eingestuft und wurden im Schadensportfolio in einem Ampelsystem mit grün bzw. gelb bewertet. Mit rot bewertete Risiken (Eintrittswahrscheinlichkeit größer 25% bei bestandsgefährdenden Risiken) wären als kritisch einzustufen. Die Risiken werden laufend beobachtet und mittels Risikofrüherkennungssystem und internem Kontrollsystem überwacht; sie werden durch geeignete Maßnahmen gesteuert bzw. kompensiert. Unter anderem wurden Versicherungen gegen einzelne Risiken abgeschlossen und mittels organisatorischer Maßnahmen und interner Regelungen Risiken begrenzt. Hinsichtlich des Ukraine-Krieges und der Energiekrise wurden erkennbare Risiken soweit möglich bereits in die Planung für das Jahr 2024 integriert. Dies betrifft z.B. höhere Medienkosten. Ebenso wurden die von der Stadt Leipzig für das Jahr 2024 prospektiv gewährten Zuschüsse zum Ausgleich von preisbedingten Mehrkosten im Bereich von Strom und Fernwärme in Höhe von TEUR 1.890 abgebildet. Die Liquidität des Zoo Leipzig ist auf Basis der derzeit erkennbaren Risiken und Annahmen sowie auf Basis bestehender Termin- und Kontokorrentkreditlinien für das Jahr 2024 gesichert. Eine Bestandsgefährdung des Zoo Leipzig ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht absehbar. Die krisenbedingten Auswirkungen auf das Baugeschehen sind derzeit nicht abschließend abschätzbar. Nach derzeitiger Einschätzung können sich neben Kostenrisiken auch weitere zeitliche Verschiebungen ergeben. Dies betrifft u.a. mangelnde Beteiligung an Ausschreibungen, Insolvenzen im Baugewerbe sowie eingeschränkte Personalverfügbarkeit. Der Aufsichtsrat ist über die vorstehenden Sachverhalte im Rahmen der Aufsichtsratssitzungen informiert. Ebenso erfolgt regelmäßig eine Berichterstattung an den Gesellschafter. b. Chancenbericht Die Aufrechterhaltung der positiven Wahrnehmung des Zoo Leipzig in Verbindung mit umfangreichen Masterplanbauprojekten stellt auch weiterhin eine große Herausforderung dar. Hier liegt die Herausforderung in der offensiven Vermarktung des Gesamterlebnisses Zoo Leipzig. Medial werden dazu die notwendigen Impulse zur Besucheraktivierung und -gewinnung gesetzt. Innovative öffentliche Veranstaltungen ergänzen das zoologische Programm und intensivieren zoospezifische Inhalte (z.B. Tropenleuchten sowie die Entdeckertage). Sie tragen so zur Steigerung des Tiererlebnisses für den Besucher bei. In den Übergangs- und Wintermonaten steht weiterhin die Vermittlung des Zoo Leipzig als Ganzjahresdestination mit der Besonderheit Gondwanaland im Vordergrund. Die Marketing- und PR-Kampagne setzt auch im Planjahr 2024 in den Zielmärkten Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen auf Plakate, Funkspots, Anzeigen, Online sowie Social Media und eine intensive Medienarbeit. Der Zoo Leipzig wird ebenfalls auf den wichtigsten Tourismusmessen mit der Leipzig Tourismus und Marketing GmbH (LTM) präsent sein und seine touristischen Kooperationen ausbauen. Darüber hinaus werden Chancen im Ausbau des Veranstaltungsgeschäftes durch Entwicklung neuer Veranstaltungsformate gesehen. Die große Nutzungsintensität der Zooschule wird beibehalten, neue inhaltliche Angebote werden entwickelt. Ebenso werden die Lehrveranstaltungen an der Universität Leipzig durch die Professur für Zootierhaltung und Artenschutz von Prof. Dr. Jörg Junhold fortgeführt. Das Engagement in diversen Artenschutzprojekten vor Ort (in situ) wird weiter ausgebaut. Dies wird insbesondere auch durch einen freiwilligen "Artenschutz-Euro" ermöglicht. Die sehr gute Zusammenarbeit mit dem Freundes- und Förderverein und mit Sponsoren wird fortgesetzt. Vorhandene Partnerschaften werden gepflegt und neue Sponsoren gewonnen. c. Gesamtaussage Wir beurteilen die voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens im operativen Grundgeschäft des Zoobetriebs als gleichbleibend bzw. auf hohem Niveau konsolidiert. Hinsichtlich der Auswirkungen und Risiken des Ukraine-Krieges verweisen wir auf die Gliederungspunkte B I. (Darstellung des Geschäftsverlaufs) und D a. (Risikobericht). Für die Fortführung der Umsetzung des Masterplans werden neben einem Eigenanteil des Zoos auch weiterhin Zuschüsse der Stadt Leipzig zur Mitfinanzierung benötigt. Die Differenz aus den Investitionsauszahlungen, dem Eigenanteil und den Zuschüssen der Stadt Leipzig soll mit Krediten gedeckt werden. Die Ertragslagen sowie die Vermögens- und Kapitalstruktur wird somit weiterhin von der Umsetzung des dritten Entwicklungsabschnittes zum "Zoo der Zukunft" geprägt sein. E. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben sowie Verbindlichkeiten bei Kreditinstituten. Es besteht eine Verfahrensanweisung zum Umgang mit Finanzinstrumenten. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend aus den Einnahmen des operativen Geschäftes sowie im Bedarfsfall durch Kreditlinien verschiedener Banken. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko wird regelmäßig ein Liquiditätsstatus erstellt und wesentliche Geldaus- und Geldeingänge in eine prospektive Betrachtung einbezogen. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein Debitorenmanagement. Darüber hinaus informieren wir uns vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung über die Bonität unserer Kunden und Pächter. F. Bericht über Zweigniederlassungen Zweigniederlassungen werden von der Gesellschaft nicht unterhalten.
Leipzig, den 03.05.2024 Zoo Leipzig GmbH gez.. Prof. Dr. Jörg Junhold, Zoodirektor und Geschäftsführer BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023ZOO LEIPZIG GMBH, LEIPZIGAKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Zoo Leipzig GmbH, LeipzigI. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Zoo Leipzig GmbH, Leipzig, ist entsprechend § 264 (1a) HGB im Handelsregister B des Amtsgerichtes Leipzig unter HRB 10027 eingetragen. Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG und des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. HGB. Nach den Vorschriften des Gesellschaftsvertrages (§ 21 Abs. 1) i. V. m. § 96a Abs. 1 Nr. 8 SächsGemO stellt die Gesellschaft ihren Jahresabschluss unabhängig von der vorstehenden Einordnung unter Beibehaltung der für große Kapitalgesellschaften angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätze auf. Die Gliederung der Bilanz erfolgt nach § 266 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Das Gliederungsschema der Gewinn- und Verlustrechnung nach § 275 Abs. 2 HGB wurde gemäß § 265 Abs. 5 HGB erweitert. Dies betrifft den Posten "Zuschüsse und Spenden". Die Vergleichbarkeit mit dem Vorjahr wurde beachtet. Das Finanzamt Leipzig hat die Gemeinnützigkeit der Gesellschaft im Rahmen der Veranlagung 2020 anerkannt. Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Die Bilanzierung der immateriellen Vermögensgegenstände und der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung nutzungsbedingter, planmäßiger Abschreibungen. Zinsen für Fremdkapital werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Grundlage der planmäßigen Abschreibung ist die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes (§ 253 Abs. 1 Satz 1, Abs. 3 HGB). Die immateriellen Vermögensgegenstände und die Gegenstände des Sachanlagevermögens werden linear abgeschrieben. Es gelten folgende Nutzungsdauern:
Tiergehege bzw. Zooanlagen als Betriebsvorrichtungen werden generell über 15 Jahre abgeschrieben. Für aufgrund ihrer Nutzung besonders beanspruchte Tiergehege wird im Einzelfall eine kürzere Abschreibungsdauer festgelegt. Geringwertige Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten zwischen € 250 und € 800 werden in Übereinstimmung mit § 6 Abs. 2 bzw. 2a EStG im Jahr der Anschaffung vollständig abgeschrieben und sind buchhalterisch auf einem gesonderten Konto erfasst. Aufgrund nur unwesentlicher Abweichung zur handelsrechtlichen Vorschrift wird die Abschreibungsmethode wie in den Vorjahren beibehalten. Die Gesellschaft nimmt das Wahlrecht in Anspruch, dass Zuwendungen für Vermögensgegenstände, die aus zweckgebundenen Mitteln finanziert werden, sofort von den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abgesetzt werden. Da die Tiere des Zoos in den überwiegenden Fällen nicht entgeltlich erworben werden, findet keine Aktivierung im Anlagevermögen statt. Die meisten Tiere werden im Rahmen internationaler Zuchtprogramme mit anderen Zoos getauscht. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bewertet, soweit nicht ein niedrigerer Wert beizulegen war (§ 253 Abs. 4 HGB). Fremdkapitalzinsen werden bei der Ermittlung der Herstellungskosten nicht berücksichtigt. Für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden Festwerte entsprechend § 240 Abs. 3 HGB gebildet. Waren sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren beizulegenden Werten bilanziert. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nominalwert abzüglich erforderlicher Einzelwertberichtigungen angesetzt. Zur Abdeckung des allgemeinen Ausfall- und Kreditrisikos wird eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 2% auf die nicht einzelwertberichtigten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gebildet. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nennwert bilanziert. Im aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, sofern sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Das Gezeichnete Kapital wird zum Nennwert angesetzt. Die Pensionsrückstellungen wurden gemäß § 246 Abs. 2 S. 2 HGB mit den Aktivwerten aus Rückdeckungsversicherungen verrechnet, da die Ansprüche aus der Rückdeckungsversicherung an die Pensionsberechtigten abgetreten sind. Steuerrückstellungen sind in Höhe des voraussichtlichen Anfalls des zu versteuernden Einkommens bzw. der entsprechenden steuerlichen Bemessungsgrundlage dotiert. Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 Abs. 1 S. 2 HGB). Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst (§ 253 Abs. 2 S. 1 HGB). Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert (§ 253 Abs. 1 S. 2 HGB). Im passiven Rechnungsabgrenzungsposten werden Einnahmen vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. III. Angaben zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel (Anlage 4) dargestellt. Hieraus ergeben sich auch die Abschreibungen des Geschäftsjahres (§ 268 Abs. 2 HGB) und die Höhe der mit dem Anlagevermögen verrechneten Zuschüsse. Vorräte Die Festwerte der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe (Futtermittel und Medikamente) werden gem. § 240 HGB gebildet. Eine körperliche Bestandsaufnahme und Bewertung wurde letztmalig zum 31. Dezember 2021 vorgenommen. Die Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden nach dem versicherungsmathematischen Bewertungsverfahren "Projected Unit Credit Method" gebildet. Es wurden folgende Annahmen für die Berechnung berücksichtigt (§ 285 Nr. 24 HGB):
Durch die Umstellung der Bewertung der Pensionsrückstellungen nach BilMoG ergab sich ein zusätzlicher einmaliger Rückstellungsbetrag. Von der Übergangsregelung gem. Art. 67 Abs. 1 S. 1 EGHGB wurde Gebrauch gemacht. Dieser Betrag wurde 2011 vollständig den Pensionsrückstellungen zugeführt. Es besteht folglich keine Unterdeckung der Pensionsrückstellung. Der Erfüllungsbetrag der Pensionsrückstellungen (nach Verrechnung mit dem Aktivwert) beträgt TEUR 229. Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB (10 Jahresdurchschnittszinssatz versus 7 Jahresdurchschnittszinssatz) beträgt TEUR 3. Die Pensionsrückstellungen wurden mit dem Aktivwert der zu ihrer Deckung abgeschlossenen Rückdeckungsversicherungen in Höhe des Zeitwertes, der auch den fortgeführten Anschaffungskosten entspricht, von TEUR 587 verrechnet (§ 246 Abs. 2 S. 2 HGB), da die Versicherung an die Pensionsberechtigten abgetreten und somit dem Zugriff übriger Gläubiger entzogen ist. Außerdem wurden in diesem Zusammenhang entsprechende Zinserträge von TEUR 14 mit Zinsaufwendungen von TEUR 18 verrechnet. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Personalkosten, hier vor allem für Gleitzeit / Mehrarbeit, Resturlaub sowie variable Vergütung bzw. Einmalzahlungen für 2023 (TEUR 2.037). Weiterhin bestehen folgende wesentliche Rückstellungen:
Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten und die Besicherung der Verbindlichkeiten sind im nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel (in TEUR) dargestellt.
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 8.887 sind wie folgt besichert:
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen Hier werden Ticketgutscheine erfasst, die vom Kunden bezahlt aber noch nicht eingelöst worden sind. Latente Steuern Abweichungen zwischen Handelsbilanz und Steuerbilanz ergeben sich im Bereich der Pensions- und sonstigen Rückstellungen. Die Abweichungen zwischen Handelsbilanz und Steuerbilanz führen zu aktiven latenten Steuern. Der Ausweis der aktiven latenten Steuern in der Handelsbilanz entfällt durch den Verzicht zur Ausübung des Aktivierungswahlrechtes gem.§ 274 Abs.1 Satz 2 HGB. IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) aufgestellt. Umsatzerlöse
Zuschüsse, Spenden und Erbschaften Unter den Zuschüssen werden die Zuwendungen der Stadt Leipzig aus dem Ergebnishaushalt in Höhe von TEUR 3.400 (Vorjahr: TEUR 2.800), Zuwendungen der Stadt Leipzig aus der Gästetaxe TEUR 230 und ein Zuschuss des Bundes in Höhe von TEUR 35 ausgewiesen. Die zweckgebundenen Zuschüsse aus dem Investitionshaushalt oder von Dritten wurden sofort von den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten der Vermögensgegenstände abgesetzt. Die Spenden und Erbschaften ohne unmittelbare Zweckbindung in Höhe von TEUR 1.479 (Vorjahr TEUR 1.172) werden ertragswirksam vereinnahmt. Teilweise stehen spiegelbildlich korrespondierende Aufwendungen gegenüber (z.B. freiwilliger Artenschutzeuro). Abschreibungen Es wurden außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von TEUR 45 vorgenommen. Diese bezieht sich auf die Rückbauverpflichtung eines Modells (bis 31.12.2025). Periodenfremde Aufwendung und Erträge Die periodenfremden Erträge betreffen mit TEUR 525 Auflösungen von Rückstellungen. V. Sonstige Angaben Geschäftsführung Als einzelvertretungsberechtigter Geschäftsführer war im Geschäftsjahr Herr Prof. Dr. Jörg Junhold, Leipzig (Beruf: Tierarzt), bestellt. Herr Prof. Dr. Jörg Junhold ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Gesamtprokura bestand für Herrn Synnatzschke (Kaufmännischer Leiter, Beruf: Diplom-Kaufmann) und für Herrn Becker (Leiter Bau- und Betriebsunterhalt, Beruf: Architekt). Gesamtbezüge der Geschäftsführung Gewährte Leistungen an Mitglieder der Geschäftsführung im Geschäftsjahr 2023 in TEUR:
Aufsichtsrat und Gesamtbezüge des Aufsichtsrats in EUR Die Summe der Aufwandsentschädigungen betrug insgesamt 3.600 EUR.
Honorar für Abschlussprüfung Für das Gesamthonorar des Abschlussprüfers wurde eine Rückstellung in Höhe von TEUR 20 (inklusive Umsatzsteuer) für die Jahresabschlussprüfung 2023 und TEUR 4 für die Zuwendungsverwendungsprüfung eingestellt. Es wurden keine anderen Leistungen als Prüfungsleistungen erbracht. Mitarbeiter Die Gesellschaft hatte im Geschäftsjahr 2023 gemäß § 267 Abs. 5 HGB durchschnittlich 293 Mitarbeiter (inkl. 62 geringfügig Beschäftigte). Darüber hinaus beschäftigte die Gesellschaft einen Geschäftsführer und im Jahresdurchschnitt 6 Auszubildende. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, das Jahresergebnis in Höhe von EUR 2.385.19,19 auf neue Rechnung vorzutragen und in die Gewinnrücklage einzustellen. Unterschrift gem. § 245 HGB Zoo Leipzig GmbH Jahresabschluss für das Geschäftsjahr von 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Leipzig, den 03.05.2024 Zoo Leipzig GmbH gez. Prof. Dr. Jörg Junhold, Zoodirektor und Geschäftsführer
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Zoo Leipzig GmbH, Leipzig Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Zoo Leipzig GmbH, Leipzig, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Zoo Leipzig GmbH, Leipzig, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung des gesetzlichen Vertreters und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Leipzig, 3. Mai 2024 M2
Audit GmbH
gez. Ney, Wirtschaftsprüfer gez. Neumann, Wirtschaftsprüfer Feststellung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde in der Gesellschafterversammlung vom 25. Juni 2024 festgestellt. |
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