Marienfeld Multimedia GmbHLiquidiert

Bergmannsglückstraße 35, 45896 Gelsenkirchen, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Essen HRB 12334
Eingetragen
24.2.1997
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieHerstellung von Geräten und Einrichtungen der TelekommunikationstechnikVermarktung und Vermittlung von Werbezeiten und Werbeflächen
Gegenstand
Planung, Montage, Vermietung, Wartung, Kauf und Verkauf von multimedialen Breitbandkommunikationsanlagen sowie von Netzwerktechnik für EDV-Anlagen, Erwerb und Vergabe von Leistungsrechten für die Öffentlichkeit sowie Beratungsleistungen im multimedialen Bereich.

Historie

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Management

NameRolle
Dietrich Schulz
seit 5.1.2017
Geschäftsführer
Sabine Wolter
seit 6.5.2016
Geschäftsführer
Thorsten Papior
seit 16.12.2014
Prokura
Achim Todeskino
seit 21.5.2012
Geschäftsführer
Frank Benjamin Weber
seit 21.5.2012
Prokura
Gerald Müller
seit 21.5.2012
Prokura

Konzern- und Jahresabschlüsse

Marienfeld Multimedia GmbH

Essen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2007 bis zum 31.12.2007

Lagebericht 2007

1. Geschäft und Rahmenbedingungen

1.1. Gesamtwirtschaftliche Entwicklung

Die Wirtschaftsforschungsinstitute prognostizierten im Dezember, dass das Wirtschaftswachstum in Deutschland im Jahr 2007 bei 2,5 Prozent liegen wird. Für 2008 erwartet man eine Steigerung von 1,7 Prozent. Durch diese Abschwächung ist der Aufschwung jedoch nicht beendet, sondern lediglich unterbrochen. Die Konjunkturimpulse Export, Investitionstätigkeiten und Konsum lassen im ersten Halbjahr 2008 zunächst nach, steigen dann aber wieder an, so dass sich der Aufschwung voraussichtlich im Jahr 2009 fortsetzen wird.

Die Zahl der arbeitsuchenden Menschen liegt im November 2007 bei 3,378 Millionen und ist somit um 617.000 im Vergleich zum Vorjahr gesunken. Die Arbeitslosenquote beträgt 8,1 Prozent und hat sich damit um 1,5 Prozentpunkte verbessert. Auch für 2008 wird mit einer positiven Entwicklung des Arbeitsmarktes gerechnet, die durchschnittliche Arbeitslosenzahl wird vorrausichtlich bei 3,5 Millionen liegen nach 3,8 Millionen in 2007.

Der Gesamtverband der Wohnungswirtschaft erwartet für das Jahr 2007 einen deutlichen Rückgang der Baufertigstellungen um ca. 22.000 Wohneinheiten auf 226.000. Im Jahr 2008 werden die Fertigstellungen schätzungsweise bei 250.000 liegen, diese Zahl liegt jedoch noch immer bei ca. 50 % der Zahlen aus der Mitte der neunziger Jahre.

Der negative Trend bei der demografischen Entwicklung im Ruhrgebiet setzt sich fort. Die Wohnungswirtschaft muss sich weiterhin auf diese Marktbedingungen einstellen. Bis zum Jahr 2050 wird jeder dritte Mensch in NRW über 60 Jahre alt sein, so dass die Nachfrage nach altersgerechten Wohnquartieren und nach Betreuungs- und Pflegeleistungen steigen wird.

1.2. Geschäftsverlauf

Die Geschäftstätigkeit der Marienfeld MultiMedia GmbH erstreckt sich hauptsächlich auf die Erbringung von Dienstleistungen im Rahmen der Versorgung mit Rundfunk- und Fernsehsignalen, überwiegend für Kunden aus der Wohnungswirtschaft. Zunehmend werden Voraussetzungen für die Erbringung weiterer, multimedialer Dienstleistungen (Internet, Telefonie, Video-on-demand, Telemetrie etc.) geschaffen. In Kooperation mit der Sophia NRW, einem Unternehmen, welches sich um die häusliche Betreuung älterer Mitbürger kümmert, ist MMM in diesem Bereich als technischer Dienstleister für die Installation und den Service der Geräte für die Endkunden verantwortlich.

Im Kerngeschäftsbereich Vermietung, Betrieb und Wartung von Rundfunk- und Fernsehsignalanschlüssen bewegt sich die Gesellschaft in einem durch verteilte Bestände und somit durch Verdrängung gekennzeichneten Markt.

Allerdings ist die Kundenfluktuation bei Marienfeld MultiMedia gering, nicht zuletzt, weil durch individuelle, auf die Bedürfnisse des jeweiligen Kunden zugeschnittene Vertragsmodelle hohe Prolongationsquoten bei den traditionell langfristigen Bindungen erreicht werden. Im Geschäftsjahr wurden im Saldo neue Verträge über 10.980 Wohnungseinheiten begründet.

Durch die Beteiligung von 49,5 % an der BMB GmbH & Co KG, Essen bleiben technisches Know-how und Innovationspotenziale, vor allem aber auch weitere Synergien bei der Nutzung der jeweils vorhandenen Netzstrukturen im Gebiet des Gemeinschaftsunternehmens gesichert.

1.3. Finanzielle Leistungsindikatoren

Die für die Gesellschaft bedeutsamen finanziellen Leistungsindikatoren stellen sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt dar:

in 2007 2006
Eigenkapitalquote % 1,2 1,1
Cashflow TEUR 4.225 3.967
Materialaufwandsquote % 45,9 38,2
Personalaufwandsquote % 13,5 14,8

1.4. Arbeitnehmerbelange

Die Arbeitsplätze der Marienfeld MultiMedia sind weiterhin gesichert. Größere personelle Veränderungen sind derzeit nicht geplant. Die Aus- und Weiterbildung wird durch zahlreiche interne und externe Seminare sowie Mitarbeiterschulungen forciert.

2. Darstellung der Lage

2.1. Ertragslage

Im Geschäftsjahr 2007 wurde ein Ergebnis von 1.900 TEUR erwirtschaftet und aufgrund eines Ergebnisübernahmevertrages an die THS abgeführt.

Die Umsatzerlöse inklusive der Bestandsveränderungen an unfertigen und fertigen Leistungen beliefen sich auf 12.730 TEUR, denen Aufwendungen für bezogene Lieferungen und Leistungen in Höhe von 6.347 TEUR gegenüberstehen.

Die Ertragslage ist gesichert; für die kommenden Geschäftsjahre wird eine weiterhin positive Ergebnisentwicklung der Gesellschaft erwartet.

2.2. Vermögens- und Finanzlage

Die Bilanzsumme hat sich um 1.513 TEUR auf 12.856 TEUR vermindert. Dies ist im Wesentlichen auf den Rückgang der flüssigen Mittel zurückzuführen während sich auf der Passivseite die Verbindlichkeiten vermindert haben.

Die Marienfeld MultiMedia weist eine solide Bilanzstruktur auf. Die Vermögenswerte sind fristgerecht finanziert.

Die liquiden Mittel der Gesellschaft werden ab 2007 im Rahmen des Cash-Pooling von der THS GmbH verwaltet; die Liquidität ist gesichert.

3. Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind, haben sich bis zum Zeitpunkt der Lageberichterstellung nicht ergeben.

4. Risikobericht

4.1. Risikomanagement

Die Gesellschaft ist in das Risikomanagementsystem der THS eingebunden. Durch monatliche Berichterstattung über wesentliche Daten der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage an die Controllingabteilung der THS sowie die Führung von Plangesprächen mit der Geschäftsführung der THS erfolgt die Überwachung der wirtschaftlichen Entwicklung der Gesellschaft.

4.2. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

Chancen für eine positive Weiterentwicklung des Unternehmens und seiner Beteiligung ergeben sich vor allem aus der erwarteten Geschäftsbelebung durch die Aktivitäten der neu gegründeten SOPHIA (Soziale Personenbetreuung Hilfen im Alltag) Gruppe. Diese bietet im Bereich der Betreuung von älteren Mitbürgern in deren Wohnungen verschiedene Dienstleistungen an.

Risiken der künftigen Entwicklung, die bestandsgefährdend sind oder die Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage der Gesellschaft negativ beeinflussen könnten, sind nicht erkennbar.

4.3. Finanzinstrumente

Die finanziellen Verhältnisse sind geordnet; die Finanzierung der begonnenen und geplanten Investitionen ist durch Eigen- und Fremdfinanzierungsmittel gesichert. Die Geldanlagen der Marienfeld MultiMedia erfolgen durch das konzernweit zentral gesteuerte Cash Management, welches eine optimale Finanzplanung und eine jederzeitige Liquidität sicherstellt.

Verträge über Finanzderivate bestehen nicht.

5. Prognosebericht

Zum Jahresbeginn 2008 erfolgte die Übernahme von Kabelbetreuungen für ca. 2.000 Wohnungseinheiten, im Laufe des Geschäftsjahres 2008 werden voraussichtlich ca. 16.000 weitere folgen.

Insbesondere in unserem Heimatmarkt NRW führt die Fusion der ehemaligen Wettbewerber ish und Telecolumbus West unter dem Dach der Unitymedia und die von dort verfolgte Geschäftspolitik zu stark zunehmender Nachfrage nach alternativen und/oder modifizierten Versorgungskonzepten aus dem Bereich der Wohnungswirtschaft. Unter Fortführung der Fokussierung auf individuelle, den Kundenwünschen angepasste Versorgungskonzepte, intensive Betreuung der Kunden, konsequente Weiterentwicklung innovativer Inhalte wie Sophia und auch Bündelung von anderen Angeboten aus dem Konzern eröffnen sich neue Marktchancen in unserem wichtigsten Kundenfeld Wohnungswirtschaft.

Die Gesellschaft wird auch weiterhin positive Ergebnisse erwirtschaften.

Bilanz zum 31. Dezember 2007

der Marienfeld MultiMedia GmbH, Essen

AKTIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
TEUR TEUR TEUR
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände 232 297
Sachanlagen
Technische Anlagen und Maschinen 8.338 8.595
Betriebs- und Geschäftsausstattung 376 307
Anlagen im Bau 248 8.962 121
Finanzanlagen
Beteiligungen 114 114 114
Anlagevermögen insgesamt 9.308 9.434
Umlaufvermögen
Vorräte
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 298 154
Unfertige Leistungen 7 0
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 899 343
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.930 395
Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 335 773
sonstige Vermögensgegenstände 2 3.166 2
Flüssige Mittel
Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 75 3.256
Umlaufvermögen insgesamt 3.546 4.923
Rechnungsabgrenzungsposten 2 12
Bilanzsumme 12.856 14.369
Bilanzvermerk: Treuhandvermögen 235 TEUR (0 TEUR)

PASSIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
TEUR TEUR TEUR
Eigenkapital
Gezeichnetes Kapital 153 153
Bilanzgewinn
Jahresüberschuss 0 0
Eigenkapital insgesamt 153 153
Rückstellungen
Sonstige Rückstellungen 765 587
Verbindlichkeiten
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 7.755 6.901
Erhaltene Anzahlungen 473 0
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 107 165
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 3.359 5.016
Verbindlichkeiten gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 31 1.448
Sonstige Verbindlichkeiten 20 11.745 21
Rechnungsabgrenzungsposten 193 78
Bilanzsumme 12.856 14.369
Bilanzvermerk: Treuhandverbindlichkeit 235 TEUR (0 TEUR)

Gewinn- und Verlustrechnung vom 01. Januar bis 31. Dezember 2007

der Marienfeld Multi Media GmbH, Essen

Geschäftsjahr Vorjahr
TEUR TEUR TEUR
Umsatzerlöse 12.723 11.156
Erhöhung (Verminderung) des Bestandes an unfertigen Leistungen 7 - 149
Andere aktivierte Eigenleistungen 1.087 739
Sonstige betriebliche Erträge 408 67
Aufwendungen für bezogene Lieferungen und Leistungen
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und bezogene Waren 1.350 1.316
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 4.997 6.347 3.172
Rohergebnis 7.878 7.325
Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 1.530 1.425
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung 331 1.861 316
Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 2.311 2.105
Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.502 1.334
Erträge aus Beteiligungen 91 2
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 4 95 33
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 389 327
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 1.910 1.853
Sonstige Steuern 10 17
Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrages abgeführte Gewinne 1.900 1.836
Jahresüberschuss 0 0

ANHANG DES JAHRESABSCHLUSSES 2007

A. ALLGEMEINE ANGABEN

Die Marienfeld Multimedia GmbH, Essen, hat ihren Jahresabschluss zum 31. Dezember 2007 nach den für große Kapitalgesellschaften im Sinne des § 267 Abs. 3 HGB geltenden Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften erstellt. Darüber hinaus wurden die Richtlinien über eine einheitliche Bilanzierung und Bewertung des THS-Konzerns angewandt.

In der Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung sind gegenüber dem Vorjahr keine Veränderungen eingetreten. Die Vorjahreszahlen sind vergleichbar.

B. ERLÄUTERUNGEN ZU DEN BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

1. Bei Aufstellung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt:

Immaterielle Vermögensgegenstände

Entgeltlich erworbene Software wird auf Grundlage einer Nutzungsdauer von 3 Jahren abgeschrieben. Computerprogramme, deren Anschaffungskosten nicht mehr als 410,00 EUR betragen, werden wie Trivialprogramme als abnutzbare bewegliche Wirtschaftsgüter behandelt.

Entgeltlich erworbene Lizenzen zum Betreiben von Übertragungswegen werden unter Zugrundelegung einer Nutzungsdauer von 15 Jahren abgeschrieben.

Der ausgewiesene Geschäftswert wird auf 15 Jahre abgeschrieben.

Sachanlagen

Das Sachanlagevermögen ist zu den Anschaffungs- und Herstellungskosten abzüglich Abschreibungen bewertet.

Die Technischen Anlagen weisen selbst erstellte Antennenanlagen aus. Sie sind zu Herstellungskosten angesetzt und beinhalten Material-, fremde und eigene Lohnaufwendungen sowie angemessene Anteile an den Aufwendungen für die allgemeine Verwaltung. Die handels- und steuerrechtliche Bewertungsobergrenze nach § 255 Abs. 2 und 3 HGB und Abschnitt 33 EStR wurde beachtet. Die Antennenmietanlagen werden, entsprechend der mit den Kunden vereinbarten Vertragslaufzeiten, linear auf eine Nutzungsdauer von 2 bis 11 Jahren abgeschrieben.

Die Abschreibungen der Betriebs- und Geschäftsausstattung werden dem Steuerrecht entsprechend linear vorgenommen. Die Nutzungsdauer beträgt zwischen 3 und 13 Jahren.

Geringwertige Wirtschaftsgüter werden im Jahr der Anschaffung in voller Höhe abgeschrieben und zugleich als Abgang erfasst.

Finanzanlagen

Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bewertet.

UMLAUFVERMÖGEN

Vorräte

Der Warenbestand ist zu Einstandspreisen bewertet.

Forderungen

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert bilanziert.

Ausfallrisiken wurde durch Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; für nicht einzelwertberichtigte Forderungen wurde eine Pauschalwertberichtigung von 5,0 % gebildet.

RÜCKSTELLUNGEN

Sonstige Rückstellungen

Die Rückstellungen wurden entsprechend § 249 Abs. 1 HGB für ungewisse Verbindlichkeiten gebildet.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind zum Rückzahlungsbetrag passiviert.

2. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden blieben gegenüber dem Vorjahr unverändert.

C. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ UND GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

I. BILANZ

1. Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagespiegel (Anlage 1) dargestellt.

2. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von unter 1 Jahr.

3. Die Position "Forderungen gegen verbundene Unternehmen" setzt sich wie folgt zusammen:

Geschäftsjahr
TEUR
Vorjahr
TEUR
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 45 388
- davon gegenüber Gesellschafter (12) (362)
Sonstige Vermögensgegenstände gegenüber Gesellschafter 1.885 7
Gesamtbetrag 1.930 395
- davon gegenüber Gesellschafter (1.897) (369)

4. Die Position "Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht" enthält ausschließlich Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

5. Das gezeichnete Kapital beläuft sich auf 153 TEUR (300 TDM).

Alleiniger Gesellschafter ist die THS GmbH, Essen.

6. In den sonstigen Rückstellungen sind folgende Rückstellungen mit einem nicht unerheblichen Umfang enthalten:

TEUR
- GEMA-Gebühren 386
- Zuwendung für sonstige Werbemaßnahmen 104
- ausstehende Rechnungen 88

7. Die Position "Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen" setzt sich wie folgt zusammen:

Geschäftsjahr
TEUR
Vorjahr
TEUR
Verbindlichkeiten gegenüber anderen Kreditgebern gegenüber Gesellschafter 1.000 2.380
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 0 420
- davon gegenüber Gesellschafter (0) (67)
Sonstige Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter 2.359 2.216
Gesamtbetrag 3.359 5.016
- davon gegenüber Gesellschafter (3.359) (4.663)

8. Die Position "Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht" enthält ausschließlich Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

9. Die Position "Sonstige Verbindlichkeiten" enthält mit 20 TEUR (Vorjahr: 21 TEUR) Verbindlichkeiten aus Steuern.

10. Die Fristigkeiten der Verbindlichkeiten sowie die zur Sicherheit gewährten Pfandrechte stellen sich wie folgt dar:

Davon
Restlaufzeit
Verbindlichkeiten (Vorjahreszahlen in Klammern) Insgesamt
TEUR
unter 1 Jahr
TEUR
1 bis 5 Jahre
TEUR
über 5 Jahre
TEUR
Gesichert
TEUR
Art der Sicherung *
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 7.755 351 1.462 5.942 7.755
(6.901) (6.366) (369) (166) (616)
Erhaltene Anzahlungen 473 473 0 0 0
(0) (0) (0) (0) (0)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 107 107 0 0 0
(165) (165) (0) (0) (0)
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 3.359 3.359 0 0 0
(5.016) (5.016) (0) (0) (0)
Verbindlichkeiten gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 31 31 0 0 0
(1.448) (1.448) (0) (0) (0)
Sonstige Verbindlichkeiten 20 20 0 0 0
(21) (21) (0) (0) (0)
Gesamtbetrag 11.745 4.341 1.462 5.942 7.755
(13.551) (13.016) (369) (166) (616)

* SÜ = Sicherungsübereignung

II. Gewinn- und Verlustrechnung

1.

Der Personalaufwand enthält mit 8 TEUR (Vorjahr: 10 TEUR) Aufwendungen für Altersversorgung.

2.

Die Position "Zinsen und ähnliche Aufwendungen" beinhaltet mit 102 TEUR (Vorjahr: 68 TEUR) Aufwendungen an verbundene Unternehmen.

D. SONSTIGE ANGABEN

1. In geringem Umfang bestehen nicht in der Bilanz ausgewiesene oder vermerkte betriebsübliche Verpflichtungen aus Miet-, Leasing- und Wartungsverträgen.

2. Die Gesellschaft besitzt folgende Kapitalanteile in Höhe von mindestens 20 % an anderen Unternehmen:

 

BMB GmbH & Co.KG, Essen

Höhe des Anteils am Stammkapital: 49,5 %

 

BMB Geschäftsführung GmbH, Essen

Höhe des Anteils am Stammkapital: 48,0 %

3. Die Zahl der im Geschäftsjahr durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer betrug:

Vollbeschäftigte Teilbeschäftigte
Kaufmännische Mitarbeiter 13 2
Technische Mitarbeiter 13 0
Gewerbliche Mitarbeiter 12 0
Nebenberufliche Mitarbeiter 0 1
Gesamt 38 3

4. Auf die Angabe der Gesamtbezüge des Geschäftsführungsorgans wird gem. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

5. Mitglieder der Geschäftsführung

 

Andreas Coupettev

 

Jürgen Dill

6. Der Jahresabschluss wird in den von der Muttergesellschaft Treuhandstelle für Bergmannswohnstätten im rheinischwestfälischen Steinkohlenbezirk GmbH, Essen, HRB Essen Nr. 076 aufzustellenden Konzernabschluss einbezogen.

 

Essen, den 07.02.2008

Coupette, Geschäftsführer

Dill, Geschäftsführer

Bestätigungsvermerk

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Marienfeld MultiMedia GmbH, Essen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2007 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Düsseldorf, den 7. Februar 2008

DOMUS REVISION AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Schiffers, Wirtschaftsprüfer

ppa. Meier, Wirtschaftsprüfer

Niederschrift über die Gesellschafterversammlung der Marienfeld Multimedia GmbH am 7. April 2008

Die Gesellschafterin der Marienfeld Multimedia GmbH beschließt unter Verzicht auf die Formvorschriften des Gesellschaftsvertrages folgendes:

1. Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2007, bestehend aus der mit einer Bilanzsumme von 12.855.789,36 EUR abschließenden Bilanz zum 31. Dezember 2007 und der in Folge der vertragsgemäßen Ergebnisabführung in Höhe von insgesamt 1.900.114,91 EUR an die THS GmbH ausgeglichenen Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2007 bis 31. Dezember 2007 sowie dem dazugehörigen Anhang, wird festgestellt.

2. Die Gesellschafterversammlung beschließt:

Der Geschäftsführung wird für das Geschäftsjahr 2007 Entlastung erteilt.

3. Die Gesellschafterversammlung wählt einstimmig die

 

DOMUS Revision AG, Düsseldorf,

zum Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2008

 

THS GmbH

Richrath

Küppers

Entwicklung des Anlagevermögens

Anschaffungs-/Herstellungskosten
01.01.2007
TEUR
Zugänge
TEUR
Abgänge
TEUR
Umbuchungen
TEUR
31.12.2007
TEUR
Immaterielle Vermögensgegenstände
Software 222 14 0 0 236

0
Lizenzen und ähnliche Rechte 462 0 0 0 462

0
Geschäfts-/Firmenwert 450 0 0 0 450

0
Summe 1.134 14 0 0 1.148
Immaterielle Vermögensgegenstände Sachanlagen
Technische Anlagen und Maschinen 19.688 1.833 293 67 21.295

0
Betriebs- u. Geschäftsausstattung 761 183 57 0 887

0
Anlagen im Bau 121 194 0 0 248

- 67
Summe 20.570 2.210 350 0 22.430
Sachanlagen Finanzanlagen
Beteiligungen 114 0 0 0 114

0
Summe 114 0 0 0 114
Finanzanlagen Anlagevermögen insgesamt 21.818 2.224 350 0 23.692
Abschreibungen
01.01.2007
TEUR
Zugänge
TEUR
Abgänge
TEUR
31.12.2007
TEUR
Immaterielle Vermögensgegenstände
Software 215 7 0 222

Lizenzen und ähnliche Rechte 213 31 0 244

Geschäfts-/Firmenwert 409 41 0 450

Summe 837 79 0 916
Immaterielle Vermögensgegenstände Sachanlagen
Technische Anlagen und Maschinen 11.093 2.119 255 12.957

Betriebs- u. Geschäftsausstattung 454 113 56 511

Anlagen im Bau 0 0 0 0

Summe 11.547 2.232 311 13.468
Sachanlagen Finanzanlagen
Beteiligungen 0 0 0 0

Summe 0 0 0 0
Finanzanlagen Anlagevermögen insgesamt 12.384 2.311 311 14.384
Buchwerte
31.12.2007
TEUR
31.12.2006
TEUR
Immaterielle Vermögensgegenstände
Software 14 7

Lizenzen und ähnliche Rechte 218 249

Geschäfts-/Firmenwert 0 41

Summe 232 297
Immaterielle Vermögensgegenstände Sachanlagen
Technische Anlagen und Maschinen 8.338 8.595

Betriebs- u. Geschäftsausstattung 376 307

Anlagen im Bau 248 121

Summe 8.962 9.023
Sachanlagen Finanzanlagen
Beteiligungen 114 114

Summe 114 114
Finanzanlagen Anlagevermögen insgesamt 9.308 9.434

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