Michelin Deutschland GmbH
Michelinstraße 4, 76185 Karlsruhe, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Julie Delzant seit 20.4.2026 | Geschäftsführer |
Maria Gabriela Röttger seit 19.1.2021 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 92.79% | |
EUROMASTER SERVICES ET MANAGEMENT | 7.21% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% | |
| 100.00% | |
| 100.00% |
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
EUROMASTER GmbHKaiserslauternJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2014 bis zum 31.12.2014Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2014Geschäft und RahmenbedingungenUnternehmensprofil Die EUROMASTER GmbH zählt mit rund 280 Servicecentern und mehr als 2.000 Mitarbeitern zu den führenden Reifen- bzw. Reifenservice-Spezialisten in Deutschland. Das Unternehmen ist in die europaweit tätige EUROMASTER-Gruppe eingebunden und gehört zum Michelin-Konzern. Der Hauptsitz der Gesellschaft befindet sich in Kaiserslautern. Das Produktportfolio umfasst sowohl den Vertrieb von Reifen, Rädern und Autozubehör als auch zunehmend die Erbringung der damit zusammenhängenden Dienstleistungen in den Segmenten
Die EUROMASTER GmbH ist in Deutschland in den meisten Regionen mit eigenen Werkstätten vertreten. Zusätzlich werden vor Ort Montagen und Pannenhilfen durchgeführt, um die Mobilität der Kunden sicherzustellen. Darüber hinaus konnte das Unternehmen im Berichtszeitraum weitere Franchisepartner gewinnen, so dass EUROMASTER Ende 2014 an 330 (Vorjahr 324) Standorten vertreten war. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen und Entwicklung der Branche Die deutsche Wirtschaft entwickelte sich in 2014 erstaunlich gut und das Bruttoinlandsprodukt (BIP) wuchs preisbereinigt insgesamt um 1,6 %. Im 4. Quartal 2014 zog die Konjunktur nicht zuletzt dank des niedrigen Ölpreises und der Abwertung des Euros weiter an und das BIP erreichte eine Wachstumsrate von 0,7 % real. Unerwartet schlecht entwickelte sich dagegen im Berichtszeitraum der Reifenersatzmarkt, in dem sich der Trend zum Rückgang aus dem Vorjahr im Berichtsjahr fortgesetzt hat. Laut GfK Retail Panel wurden in 2014 im Vergleich zum Vorjahr knapp -5,1 % weniger Reifen in Deutschland abgesetzt. An diesem negativen Trend konnte auch der späte Wintereinbruch im Dezember 2014 nichts mehr ändern. Vom Rückgang betroffen war mit einem Nachfragerückgang von -6 % vor allem der Bereich der PKW Neureifen. Eine der wesentlichen Ursachen war der sehr milde Winterverlauf in 2014, der zu einem allgemeinen Rückgang des Absatzes an Winterreifen von -13 % im Vergleich zum Vorjahr führte. Auch der Bundesverband Reifenhandel und Vulkaniseur-Handwerk BRV geht von einem Rückgang bei PKW Neureifen von -3,4 % in 2014 aus (exklusive Off-Road Reifen und runderneuerte PKW Reifen). Die Stückzahlen auf dem leichten LKW-Reifenersatzmarkt entwickelten sich laut GfK ebenfalls mit -4 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum rückläufig. Das geringe Wirtschaftswachstum reichte offensichtlich nicht aus, um den Bedarf für diese Reifen anzukurbeln. Hinzu kommen strukturelle Veränderungen: Durch den starken Wettbewerb mit kostengünstigen Fuhrunternehmen insbesondere aus Osteuropa ging der Anteil deutscher LKW am grenzüberschreitenden Verkehr weiter zurück. Geschäftsverlauf und Lage der GesellschaftFinanzielle Leistungsindikatoren Die folgenden finanziellen Leistungsindikatoren werden im Wesentlichen zur Steuerung des Unternehmens herangezogen:
Im Weiteren zählen monatliche Rohmargenanalysen bis auf Service-Center Ebene zu den wesentlichen Steuerungskennzahlen im Unternehmen. Ertragslage Umsatz In einem schwierigen Marktumfeld entwickelten sich die Umsätze weiterhin rückläufig. Zusammen mit Schließungen einzelner Servicecenter führte vor allem die geringere Nachfrage nach Reifen zu einem Rückgang des Umsatzes in Höhe von ca. -7 % (Vorjahr -7 %). Allerdings fielen die Rückgänge beim Reifenservice deutlich geringer aus und die Umsätze im Autoservice konnten sogar erheblich gesteigert werden. Aufwendungen/Ergebnis Der Materialaufwand sank um -8 % auf 163,7 Mio. € (Vorjahr 178,0 Mio. €) stärker als der Umsatz. Durch den veränderten Produktmix - höherer Anteil Reifenservice und Ausbau des Autoservice - stieg die Rohertragsquote von 41,8 % im Vorjahr auf rund 42,3 %. Die sonstigen betrieblichen Erträge steigerten sich auf 9,6 Mio. € (Vorjahr 7,1 Mio. €) wegen erhöhter Marketingerstattungen. Der Personalaufwand sank im Vorjahresvergleich um ca. 1 % auf 84,0 Mio. € (Vorjahr 84,9 Mio. €). Hauptgründe waren der Abbau von Stellen in der Zentrale und im Außendienst sowie Effekte aus der Schließung von Servicecentern. Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen lagen mit rund 3,9 Mio. € im Berichtsjahr (Vorjahr 4,1 Mio. €) auf dem Niveau des Vorjahr. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sanken im Berichtszeitraum lediglich um rund 0,6 Mio. € auf 64,7 Mio. € vor allem wegen erhöhten Marketingaufwendungen (z.B. Prospekte und Kataloge), die Kosteneinsparungen in anderen Bereichen weitgehend kompensiert haben. Darüber hinaus haben Aufwendungen aus der Korrektur von Steueranmeldungen für Umsatz- und Lohnsteuer in Höhe von 7,0 Mio. € das EBIT 2014 negativ beeinflusst, wovon rund 6,1 Mio. € periodenfremde Aufwendungen darstellen. Die Erträge aus Gewinnabführungsverträgen blieben mit 1,1 Mio. € ungefähr auf dem Niveau des Vorjahres (1,4 Mio. €). Das EBIT verschlechterte sich somit insgesamt auf -22,7 Mio. € (Vorjahr -18,3 Mio. €). Im Zusammenhang mit der Abgabe korrigierte Steueranmeldungen für Umsatz- und Lohnsteuer für Vorjahre sind Aufwendungen für Verzugszinsen in Höhe von 1,3 Mio. € angefallen, die wesentlich ursächlich für die Verschlechterung des Zinsergebnisses von -2,1 auf 3,9 Mio. € waren. Im Berichtszeitraum fielen 10,3 Mio. € (Vorjahr 4,4 Mio. €) an außerordentlichen Aufwendungen für Restrukturierungsmaßnahmen an. Diese betreffen die Schließung weiterer Service Center sowie die Reduzierung von Verwaltungs- und Vertriebskosten. Insgesamt hat sich das Jahresergebnis vor Ergebnisabführung im Vorjahresvergleich somit um 12,0 Mio. € auf -36,8 Mio. € verschlechtert. Vergleich zur geplanten Entwicklung im Geschäftsjahr 2014 Die ursprünglich für 2014 geplante Steigerung von Umsatzerlösen und Rohertrag im einstelligen Prozentbereich im Vergleich zum Vorjahr wurde verfehlt. Wesentliche Ursache hierfür war die unerwartet schwache Entwicklung im Reifenersatzmarkt, die vor allem aus dem milden Winter zum Ende des Jahres 2014 resultierte. Auf Grund der nicht geplanten weiteren Erhöhung der Aufwendungen für Restrukturierungsmaßnahmen sowie Aufwendungen im Rahmen der Korrektur von Steueranmeldungen für Vorjahre konnte der Jahresfehlbetrag vor Ergebnisabführung nicht wie geplant gegenüber dem Vorjahr reduziert werden. Niederlassungen Die Zahl der eigenen Niederlassungen zum 31. Dezember 2014 sank aufgrund von Schließungen bzw. Übergaben an Franchisepartnern auf 280 (Vorjahr 282). Die Zahl der Niederlassungen unserer Franchise-Partner erhöhte sich von 42 auf 50. Vermögens- und Finanzlage Die Bilanzsumme ist mit 213,4 Mio. € (Vorjahr 212,1 Mio. €) um ca. 1,3 Mio. € gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Das Sachanlagevermögen ging um rund 0,2 Mio. € zurück, da die Abschreibungen die getätigten Investitionen überstiegen. Es wurden hauptsächlich Ersatzinvestitionen in den Bereichen Maschinen und Geräte getätigt. Die Vorräte erhöhten sich um 3,2 Mio. € auf 33,2 Mio. €, wesentlich bedingt durch den geringeren Absatz im Winterreifengeschäft in Folge der milden Wintermonate Ende 2014. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen stiegen leicht auf um 0,2 Mio. € auf 21,0 Mio. €. Die sonstigen Rückstellungen stiegen im Zusammenhang mit Restrukturierungsmaßnahmen im Berichtszeitraum um 10,3 Mio. € auf 40,9 Mio. €. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen reduzierten sich stichtagsbedingt um 4,8 Mio. € auf 13,6 Mio. € während gleichzeitig die Rückstellungen für ausstehende Rechnungen um Mio. € 2,7 auf 9,0 Mio. € gestiegen sind. Die Finanzierung der EUROMASTER GmbH läuft vollständig über die Mehrheitsgesellschafterin MICBELIN FINANZ Gesellschaft für Beteiligungen AG & Co OHG, Karlsruhe (MFD). Die Verbindlichkeiten gegenüber der MFD enthalten im Wesentlichen eine Darlehensverbindlichkeit in Höhe von Mio. € 104,0 und eine Tagesgeldverbindlichkeit in Höhe von Mio. € 36,5 zur Finanzierung der Geschäftstätigkeit der EUROMASTER GmbH. Damit verrechnet wurden Forderungen aus der Verlustübernahmeverpflichtung der MFD in Höhe von Mio. € 36,8. Außerdem erhöhten sich aufgrund der umsatzsteuerlichen Organschaft mit der MFD die Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin aus Umsatzsteuer auf Mio. € 10,9 (Vorjahr Mio. € 3,3). Die MFD hat der EUROMASTER GmbH für das Geschäftsjahr 2014 eine Kreditlinie in Höhe von Mio. € 55,0 gewährt. Mit Vereinbarung zu Beginn des Jahres 2015 wurde die Kreditlinie in Höhe von Mio. € 55,0 bis zum 31. Dezember 2015 verlängert. Zum 31. Dezember 2014 besteht unverändert ein "Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag" in Höhe von TEUR 103.961. Durch Berücksichtigung des durch die Hauptgesellschafterin (MFD) erklärten Rangrücktritts für das Darlehen in Höhe von TEUR 104.000 ist eine Überschuldung im insolvenzrechtlichen Sinne nicht gegeben. Stellungnahme zum Geschäftsverlauf und Gesamtaussage zur Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Das um Sondereffekte bereinigte operative Ergebnis (EBIT) hat sich mit -15,7 Mio. € (Vorjahr -18,3 Mio. €) trotz der marktbedingten Umsatzrückgänge im Reifengeschäft signifikant verbessert. Das Unternehmen hat das Autoservice-Geschäft stark ausgebaut und im Overheadbereich nachhaltig Kosten gesenkt. Insgesamt ist das Ergebnisniveau jedoch nach wie vor nicht zufriedenstellend. Das Eigenkapital wurde durch die angefallenen vororganschaftlichen Verlustvorträge vollständig aufgezehrt. Trotz bilanzieller Überschuldung ist die Gesellschaft auf Grund eines gewährten Darlehens in Höhe von EUR 104 Mio. € der MFD, welches mit einem Rangrücktritt verbunden ist, im insolvenzrechtlichen Sinne nicht überschuldet. Die Liquidität der Gesellschaft wird durch die von der MFD gewährten Kreditlinie in Höhe von TEUR 55.000 zunächst bis 31. Dezember 2015 gewährleistet. Wir gehen davon aus, dass die Hauptgesellschafterin auchüber den 31. Dezember 2015 hinaus eine entsprechende Kreditlinie zur Verfügung stellen wird, bis die EUROMASTER GmbH selbst in der Lage ist, Liquiditätsüberschüsse zu erwirtschaften. Unternehmerische VerantwortungAnzahl Mitarbeiter Zum Jahresende betrug die Zahl der Beschäftigten 1.851 Mitarbeiter (Full-time Equivalents/FTE Vorjahr 1.849) ohne geringfügig Beschäftigte; jeweils berechnet auf Vollzeitbasis. Ausbildung Die Anzahl der Auszubildenden stieg im Stichtagsvergleich auf 180 (Vorjahr 160). RisikoberichtRisikomanagement und Risiken der zukünftigen Entwicklung Das Risikomanagement hat zum Ziel, bestehende bzw. zukünftige Risiken möglichst früh zu erkennen und Gegenmaßnahmen einzuleiten, um Nachteile für das Unternehmen, seine Mitarbeiter und die Umwelt zu vermeiden bzw. zu begrenzen. Zur Erkennung von Risiken werden kontinuierlich Analysen (z. B. Szenariobetrachtungen, Branchen-/Konjunkturbeobachtungen, Geschäftsprozessanalysen) und Kontrollen durchgeführt. Die wesentlichen Kennzahlen über die Unternehmensentwicklung werden mindestens monatlich errechnet, analysiert und zeitnah der Geschäftsleitung gemeldet. Kritische Größen, wie z. B. die Umsatz- und Margenentwicklung, stehen den Entscheidungsträgern täglich zur Verfügung. Die wesentlichen finanziellen Leistungsindikatoren sind im Abschnitt Geschäftsverlauf beschrieben. In den Niederlassungen und Fachbereichen erfolgen regelmäßig Prüfungen, um die Einhaltung von unternehmensinternen und gesetzlichen Bestimmungen sicherzustellen und etwaige Schwachstellen aufzudecken. Zur Vermeidung und Begrenzung von Risiken existieren Richtlinien, organisatorische Vorkehrungen und spezielle Sicherungsinstrumente, die ständig weiterentwickelt werden. Dazu zählen beispielsweise abgestufte Genehmigungsverfahren, die Funktionstrennung sowie das Vier-Augen-Prinzip bei wichtigen Vorgängen. Spezielle Risiken, wie z. B. Forderungsausfälle, werden weitgehend durch Versicherungen abgedeckt. Neben den Abteilungen "Controlling"",Revision" sowie "Arbeitssicherheit" kontrollieren die Muttergesellschaft und die Abschlussprüfer regelmäßig relevante Bereiche. Risiken der zukünftigen Geschäftsentwicklung:
Chancen der zukünftigen Geschäftsentwicklung:
PrognoseberichtZukünftige Entwicklung Branche Für 2015 erwarten die meisten Institute ein Wirtschaftswachstum für Deutschland. So hat der DIHK seine Prognose auf +1,3 % Wachstum angehoben. Der Bundesverband Reifenhandel und Vulkaniseur-Handwerk rechnet mit einer Belebung des Reifenhandels in 2015 im niedrigen einstelligen prozentualen Bereich. Aufgrund des weiterhin starken Wettbewerbumfelds ist auch in 2015 in den oben genannten Segmenten wieder mit einem hohen Preisdruck zu rechnen. EUROMASTER In den ersten drei Monaten in 2015 konnte Euromaster trotz weiterer Schließungen von Servicecentern die Absatzmenge von PKW Neureifen an private Endverbraucher um über 5 % gegenüber dem Vorjahr steigern. Auch beim Autoservice konnte EUROMASTER Anfang 2015 wieder deutlich zulegen. Das LKW-Geschäft hingegen ist weiterhin durch ein wettbewerbsintensives Umfeld gekennzeichnet und entwickelte sich bisher in 2015 noch rückläufig gegenüber dem Vorjahr, lag jedoch sowohl von den Stückzahlen an LKW-Reifen als auch ertragsseitig über den Erwartungen. Insgesamt entwickelte sich das Unternehmen bezogen auf das operative Ergebnis in den ersten drei Monaten 2015 besser als im Vorjahr und als erwartet. Für 2015 rechnen wir mit einer signifikanten Verbesserung des operativen Ergebnisses (EB1T) im Vergleich zum Vorjahr. Allerdings dürften die Margen aufgrund des starken Wettbewerbs weiterhin unter Druck bleiben. Beim Autoservice sehen wir aufgrund der hohen regionalen Abdeckung durch unsere Standorte in Deutschland weiterhin genügend Potential, um überproportional zum Gesamtmarkt zu wachsen und somit Marktanteile gewinnen zu können. Des Weiteren berücksichtigt die Prognose für das Jahr 2015 positive Effekte auf die Ertragslage der Gesellschaft aus vorgenommenen Restrukturierungsmaßnahmen. Unter diesen Voraussetzungen gehen wir von einem Umsatz- und Rohertragszuwachs im einstelligen Prozentbereich und aufgrund hoher in 2014 angefallener periodenfremder Aufwendungen von einer deutlichen Senkung des Jahresfehlbetrages vor Ergebnisübernahme gegenüber dem Jahr 2014 aus. Für die Folgejahre ab 2016 streben wir weitere Umsatzsteigerungen und einen kontinuierlichen Rückgang der Jahresfehlbeträge an. Mittelfristiges Ziel ist ein ausgeglichenes Jahresergebnis. NachtragsberichtVorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres haben sich nicht ergeben.
Kaiserslautern, den 21. April 2015 Die Geschäftsführung Bilanz zum 31. Dezember 2014AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 20142014
Anhang zum Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 20141. Allgemeines Der Jahresabschluss der EUROMASTER GmbH, Kaiserslautern für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2014 ist nach den für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Bestimmungen des GmbHG aufgestellt worden. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist gem. § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Die von den Gesellschaftern gehaltenen Geschäftsanteile stellen sich wie folgt dar:
Zum 31. Dezember 2014 besteht ein "Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag" in Höhe von TEUR 103.961. Durch Berücksichtigung des durch die Hauptgesellschafterin, die MICHELIN FINANZ Gesellschaft für Beteiligungen AG & Co. OHG, Karlsruhe (MFD), erklärten Rangrücktritts für ein gewährtes Darlehen in Höhe von TEUR 104.000 ist eine Überschuldung im insolvenzrechtlichen Sinne nicht gegeben. Zwischen der MFD und der Berichtsgesellschaft besteht ein Ergebnisabführungsvertrag. Die EUROMASTER GmbH verpflichtet sich dadurch ihren ganzen Gewinn an die MFD abzuführen. Die MFD ist entsprechend den Vorschriften des § 302 AktG, insbesondere des § 302 Abs. 1 und 3 AktG, verpflichtet, jeden während der Vertragsdauer entstehenden Jahresfehlbetrag auszugleichen, soweit dieser nicht dadurch ausgeglichen wird, dass den anderen Gewinnrücklagen Beträge entnommen werden, die während der Vertragsdauer in sie eingestellt worden sind. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sowie das Sachanlagevermögen sind zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten und - soweit abnutzbar - abzüglich planmäßiger Abschreibungen, entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer, bewertet. Bei voraussichtlich dauerhafter Wertminderung werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Entfallen die Gründe für die Wertminderung in den Folgejahren, erfolgt eine Zuschreibung bis maximal zur Höhe der fortgeführten Anschaffungs- oder Herstellungskosten. Die immateriellen Vermögensgegenstände werden linear abgeschrieben. Bei der Abschreibung des Sachanlagevermögens wird sowohl die lineare als auch die degressive Methode angewandt. Seit dem 1. Januar 2004 werden Zugänge des Sachanlagevermögens ausschließlich linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Anlagegenstände mit Anschaffungskosten unter EUR 150 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Für abnutzbare bewegliche Anlagegüter mit einem Anschaffungswert zwischen 150 und 1.000 EUR wird jährlich ein Sammelposten im Sinne des § 6 Abs. 2a EStG gebildet und jeweils über 5 Jahre einheitlich abgeschrieben. Anteile und Ausleihungen an verbundenen Unternehmen sind zu Anschaffungskosten angesetzt. Bei voraussichtlich dauerhafter Wertminderung erfolgt der Ansatz zum niedrigeren beizulegenden Wert. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Handelswaren sind zu ihren jeweiligen Anschaffungskosten oder ggf. zum niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Bestandsrisiken aus überhöhter Lagerdauer oder eingeschränkter Verwertbarkeit wurden durch entsprechende Abschläge berücksichtigt. Das Prinzip der verlustfreien Bewertung wurde beachtet. Die flüssigen Mittel, Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nominalwert angesetzt. Den Risiken im Forderungsbestand wurde durch angemessene Einzel- und Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind in Höhe der im Geschäftsjahr geleisteten Ausgaben gebildet, die Aufwand für die Folgezeit darstellen. Die Pensions-, Jubiläums- und Sterbegeldrückstellung wurden nach der prognostizierten Einmalbetragsmethode gebildet. Dabei wurden als Rechnungszinssatz pauschal der Marktzins der vergangenen sieben Geschäftsjahre für eine angenommene Restlaufzeit von 15 Jahren von 4,55 %, eine erwartete Einkommensentwicklung pro Jahr von 1,95 %, eine Erhöhung der Beitragsbemessungsgrenze von 2,0 % p.a. und eine künftige Rentenanpassung von 1,70 % p.a. verwendet Als Rechnungsgrundlage wurden die Richttafeln 2005G von Prof. Dr. K. Heubeck verwendet. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen ungewisse Verpflichtungen und drohende Verluste aus schwebenden Geschäften. Die Bewertung erfolgte zum nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag, unter Berücksichtigung erwarteter künftiger Preis- und Kostensteigerungen. Zur Berücksichtigung von Preissteigerungen wurde ein jährlicher Anstieg von 2,0 % unterstellt. Zur Abzinsung langfristiger Rückstellungen wurden in Abhängigkeit von der erwarteten Fälligkeit Zinssätze zwischen 3,4 und 4,1 % verwendet. Die Bewertung der Verbindlichkeiten erfolgt zum Erfüllungsbetrag. 3. Erläuterungen zur Bilanz Die Zusammensetzung und Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens einschließlich der Abschreibungen des Geschäftsjahres sind im Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt. Die Anteile an verbundenen Unternehmen setzen sich wie folgt zusammen:
Die Ausleihungen an verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 23.237 betreffen die Inanspruchnahme einer der EUROMASTER Immobilien GmbH, Kaiserslautern, gewährten Kreditlinie (TEUR 30.000), die sich monatlich verlängert, sofern keine der Vertragsparteien die Vereinbarung kündigt. Eine Rückführung der Kreditlinie durch die Kreditnehmerin wird langfristig erwartet. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig und setzen sich wie folgt zusammen:
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 10.212 betreffen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen im Konzernverbund (TEUR 7.319, i. Vj. TEUR 4.386), Forderungen aus dem Verrechnungskonto mit der EUROMASTER Reifenservice Austria GmbH, Wien (TEUR 1.759, i. Vj. TEUR 4.839), sowie Forderungen gegen die EUROMASTER Immobilien GmbH, Kaiserslautern, aufgrund des mit dieser Gesellschaft geschlossenen Ergebnisabführungsvertrags (TEUR 1.134, i. Vj. TEUR 1.354). Alle Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind - wie im Vorjahr - innerhalb eines Jahres fällig. Die sonstigen Vermögensgegenstände sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig. Die sonstigen Rückstellungen gliedern sich wie folgt:
Die Rückstellung für Personalverpflichtungen beinhaltet vor allem Rückstellungen für Jahres- und Saisonprämien (TEUR 5.084, Vorjahr TEUR 3.800), für nicht genommene Urlaubstage (TEUR 1.566, Vorjahr TEUR 2.004), für geleistete Überstunden (TEUR 1.058, Vorjahr TEUR 1.274) und für Jubiläumsverpflichtungen (TEUR 1.684, Vorjahr TEUR 1.613). Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhen von TEUR 19.481 resultieren in Höhe von TEUR 15.892 (Vorjahr TEUR 14.313) aus Tagesgeldanlagen der EUROMASTER Reifenservice Deutschland GmbH, Kaiserslautern und in Höhe von TEUR 2.829 (Vorjahr TEUR 2.448) aus Verbindlichkeiten aus den Verrechnungskonten mit der EUROMASTER Immobilien GmbH, Kaiserslautern. Die übrigen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren aus dem Liefer- und Leistungsverkehr. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 115.040 betreffen in Höhe von TEUR 114.754 die Mehrheitsgesellschafterin MFD. Die Verbindlichkeiten gegenüber der MFD enthalten im Wesentlichen eine nachrangige Darlehensverbindlichkeit (TEUR 104.000), Tagesgeldverbindlichkeiten (TEUR 36.480), Zinsverbindlichkeiten (TEUR 155) sowie Verbindlichkeiten aus Umsatzsteuer (TEUR 10.926) im Rahmen der umsatzsteuerlichen Organschaft. Saldiert wurde die Forderung aus Verlustübernahme für das Geschäftsjahr 2014 in Höhe von TEUR 36.820. Die Verbindlichkeiten gliedern sich nach Laufzeit wie folgt:
Die Regelungen der § 274 HGB und § 285 Nr. 29 HGB zu latenten Steuern sind für die EUROMASTER GmbH nicht einschlägig, da ein steuerliches Organverhältnis besteht, bei dem die Gesellschaft Organgesellschaft ist. 4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse resultieren im Wesentlichen aus dem Handel mit Reifen und Autoteilen im Inland. Von den Umsatzerlösen entfielen 40 % (Vorjahr 41 %) auf den Bereich Heavy Vehicle und 60 % (Vorjahr: 59 %) auf den Bereich Light Vehicle. Der Materialaufwand beinhaltet in Höhe von TEUR 3.784 (Vorjahr TEUR 4.611) Aufwendungen für bezogene Leistungen. Der übrige Materialaufwand stellt wie im Vorjahr Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren dar. Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 180 (Vorjahr TEUR 285). Diese resultieren im Wesentlichen aus Erträgen aus bereits abgeschriebenen Forderungen. In den sonstigen betrieblichen Erträgen und Aufwendungen sind keine Kursgewinne bzw. Kursverluste aus der Fremdwährungsumrechnung enthalten, da die Gesellschaft ihre Geschäfte ausschließlich im EUR-Währungsraum abwickelt. Aus der Abgabe korrigierter Steueranmeldungen für Umsatz- und Lohnsteuer zum Ende des Geschäftsjahres 2014 sind im Geschäftsjahr 2014 Aufwendungen in Höhe von insgesamt 8,3 Mio. EUR entstanden. Diese wurden entsprechend ihres Ursprungs in Höhe von Mio. EUR 2,2 bei den Umsatzerlösen abgesetzt, in Höhe von 3,2 Mio. EUR im Personalaufwand, in Höhe von 1,6 Mio. EUR bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen und in Höhe von Mio. EUR 1,3 bei den Zinsaufwendungen ausgewiesen. Diese Aufwendungen stellen in Höhe von 6,1 Mio. EUR periodenfremde Aufwendungen dar. Die außerordentlichen Aufwendungen resultieren in voller Höhe aus Aufwendungen für ein in 2012 eingeleitetes umfassendes Restrukturierungsprogramm, das die Schließung von Service-Centern und die Reduktion des Mitarbeiterbestands in Vertrieb und Verwaltung umfasst. Der Verlust der EUROMASTER GmbH in Höhe von TEUR 36.820 wird von der MFD laut Ergebnisabführungsvertrag übernommen. 5. Mitarbeiterzahl Die Zahl der Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt belief sich auf 2.218, davon 1.241 gewerbliche und 977 kaufmännische Mitarbeiter. 6. Sonstige finanzielle Verpflichtungen und Haftungsverhältnisse Sonstige finanzielle Verpflichtungen, die nicht bilanziert sind, liegen in Form von Miet- und Leasingverpflichtungen vor. Entsprechend ihrer Laufzeit ergeben sich zum Bilanzstichtag folgende Restverpflichtungen, die mit dem Nominalwert angegeben werden:
7. Gesamthonorar des Abschlussprüfers Für Honorare des Abschlussprüfers wurden im Jahresabschluss Aufwendungen in Höhe von TEUR 122 berücksichtigt. Der Gesamtbetrag betrifft ausschließlich Abschlussprüfungsleistungen. 8. Angaben zu Unternehmensorganen Geschäftsführer der Gesellschaft waren im Geschäftsjahr 2014:
Von der Befreiungsvorschrift gem. § 286 Abs. 4 HGB (Gesamtbezüge der Geschäftsführung) wird Gebrauch gemacht, da nur der bei der Gesellschaft beschäftige hauptamtliche Geschäftsführer im Geschäftsjahr 2014 Bezüge von der EUROMASTER GmbH erhalten hat. 9. Konsolidierungskreis Der Konzernabschluss für den größten Kreis von Konzernunternehmen, in den der Jahresabschluss der EUROMASTER GmbH und ihrer Tochterunternehmen einbezogen ist, wird durch die Compagnie Générale des Etablissements MICHELIN du groupe Michelin "Senard et Cie" (CGEM) mit Sitz in Clermont-Ferrand/Frankreich erstellt. Die Compagnie Financiére Michelin (CFM) mit Sitz in Granges-Paccot/Schweiz erstellt den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Konzernunternehmen. Die Konzernabschlüsse sind am Sitz der Gesellschaften in Clermont-Ferrand/Frankreich bzw. Granges-Paccot/Schweiz erhältlich. Unsere Gesellschaft macht von der Möglichkeit der Befreiung zur Aufstellung eines Konzernabschlusses und Konzernlageberichtes gemäß § 291 HGB Gebrauch. Dieser offen zu legende Konzernabschluss der CGEM ist nach internationalen Rechnungslegungsnormen (IFRS), wie sie von der EU übernommen wurden, erstellt. Bei der Aufstellung des befreienden Konzernabschlusses finden insbesondere folgende im Konzernabschluss des obersten Mutterunternehmens angewandte Bilanzierungs-, Bewertungs- und Konsolidierungsmethoden, die vom deutschen Recht abweichen, Anwendung: Bei der Bewertung der Pensionsrückstellungen erfolgt die Abzinsung jeweils mit dem aktuellen Kapitalmarktzins. Langfristige Mietverträge werden unter bestimmten Voraussetzungen als Finanzierungsleasing qualifiziert und im Anlagevermögen aktiviert.
Kaiserslautern, den 21. April 2015 Dr. Matthias Schubert Olivier Weissbeck Guy Pekle Anlagespiegel zum 31. Dezember 2014
Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der EUROMASTER GmbH, Kaiserslautern, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2014 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung gemäß § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2014 der EUROMASTER GmbH, Kaiserslautern, den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Ohne unsere Beurteilung einzuschränken weisen wir auf die Ausführungen der Geschäftsführung im Lagebericht, Abschnitt Risikobericht, hin. Danach wäre der Fortbestand der Gesellschaft im Falle einer Kündigung des Ergebnisabführungsvertrages oder einer Nichtverlängerung der Kreditlinie durch die Mehrheitsgesellschafterin MICHELIN FINANZ Gesellschaft für Beteiligungen AG & Co. OHG, Karlsruhe, gefährdet. Bis zum Abschluss unserer Prüfung lagen keine Anzeichen für eine Kündigung oder Nichtverlängerung dieser Verträge vor.
Mannheim, den 28. April 2015 Deloitte
& Touche GmbH
Wilsch, Wirtschaftsprüfer Hegenbart, Wirtschaftsprüfer |
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