USAA S.A. Frankfurt Claims Branch
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Glory Europe GmbHFrankfurt am MainJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2012 bis zum 31.12.2012Lagebericht für das Geschäftsjahr 2012Wirtschaftliches UmfeldGlory Europe GmbH verkauft Geldbearbeitungsmaschinen und bietet diesbezügliche Dienstleistungen an. Unser Marktgebiet ist Europa. Die Länder der Euro-Zone erhöhen ihre Schulden und die Finanzkrise, ausgelöst durch die griechische Schuldenkrise, hat sich weiterhin negativ auf die Wirtschaft in 2012 ausgewirkt. Im Vergleich zum Vorjahr ist in der Euro-Zone das Bruttoinlandsprodukt um 0,6% gesunken. Entgegen der Entwicklung in der Euro Zone ist das Bruttoinlandsprodukt in Deutschland im gleichen Zeitraum um 0,7% gestiegen. Der Unterschied der wirtschaftlichen Leistung zwischen dem stabilen Deutschland zu anderen eher trägen Ländern wurde offensichtlicher. Trotzdem scheint, daß diese wirtschaftliche Situation unsere Verkaufsergebnisse in 2012 nicht beeinflußt hat. Dieser Einfluß wird auch im kommenden Jahr 2013 voraussichtlich nicht stärker werden, vor allem im traditionellen Bankenbereich. Die Entwicklung in der Bankenbranche ist seit 2008/09 im Aufwind. Wichtig ist, dass die Stabilisierung der Branche sich weiter entwickelt hat. Im Bereich Handel war die Entwicklung relativ stabil, jedoch in 2012 mit einem leichten Anstieg. Vermögens-, Finanz- und ErtragslageVermögenslage Die Bilanzsumme ist um 0,5% auf € 29,7 Mio. gesunken. Der Rückgang resultiert im Wesentlichen aus dem Rückgang der Finanzanlagen in Höhe von € 4,2 Mio. und einem Rückgang der liquiden Mittel um € 3,7 Mio. Der Rückgang der Finanzanlagen resultiert auf einer Wertberichtigung auf die Beteiligung an der Standardwerk Eugen Reis GmbH, Bruchsal, von € 3,9 Mio. Die Wertberichtigung resultierte aus der, gegenüber dem Vorjahr, aktualisierten Planung und einer darin deutlichen Verschlechterung der Planergebnisse. Weiterhin wurde die Ausleihung gegenüber der Glory France SAS in Höhe von € 0,4 Mio. zurückgeführt. Gegenläufig haben sich die Vorräte und die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen entwickelt. Sie sind mit € 4,7 Mio. und € 1,5 Mio. gestiegen. Die Vorräte sind angestiegen, da die Geschäftsaktivitäten im Rahmen des Direktvertriebs und der Serviceaktivitäten auf das übrige Europa ausgeweitet werden konnten und so ein höherer Bedarf an Lagerhaltung notwendig wurde. Der Anstieg der Forderungen resultiert aus den höheren Umsätzen in 2012 gegenüber 2011. Der Anstieg der sonstigen Vermögensgegenstände um € 1,4 Mio. ergibt sich aus dem höheren Importvolumen in den Monaten November und Dezember 2012. Hierdurch musste die Gesellschaft im Vergleich zum Vorjahr mehr Einfuhrumsatzsteuer bezahlen und hat entsprechend höheren Forderungen gegen das Finanzamt. Das Stammkapital beträgt unverändert € 3,9 Mio. Das Eigenkapital ist von € 8,2 Mio. um € 3,2 Mio. auf € 5,0 Mio. gesunken. Der Rückgang resultiert aus dem Jahresverlust von € 3,2 Mio. Durch den Jahresfehlbetrag sank die Eigenkapitalquote von 27,3% auf 16,7%. Die Steuerrückstellungen sind aufgrund der Zahlung von Steuern für Vorjahre und der Ergebnissituation in 2012 von € 0,7 Mio. auf € 0,1 Mio. gesunken. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind aufgrund der gestiegenen Leistungsbeziehungen aus dem Einkauf von Konzernlieferanten in Höhe von € 3,6 Mio. gestiegen. Finanzlage Die liquiden Mittel sind um € 3,7 Mio. von € 5,8 Mio. auf € 2,1 Mio. zurückgegangen. Der Rückgang ist bedingt durch die Finanzierung des erhöhten Geschäftsvolumens. Unsere Finanzierungsdarlehen betragen unverändert € 5,0 Mio. Das Geschäft der Glory Europe GmbH wird vollständig aus eigenen Mitteln bzw. durch Lieferantenverbindlichkeiten und Darlehen der Glory-Gruppe finanziert. Es wird erwartet, dass die Gesellschafterin und deren Gruppe wie in der Vergangenheit auch weiterhin die Gesellschaft finanziell unterstützen wird. Glory Europe GmbH hat insgesamt drei Betriebsstätten. Diese Betriebsstätten kümmern sich hauptsächlich um Vertrieb an Endkunden. Alle diese Betriebsstätten waren in der Lage im Jahr 2012 einen Gewinn zu erwirtschaften.
Die Aktivitäten der Niederlassung in Großbritannien wurden im April 2011 eingestellt und im Januar 2013 aus dem Unternehmensregister gelöscht. Die finanzielle Lage der Gesellschaft ist stabil. Die Liquidität ist durch Kreditlinien bei Banken und durch finanzielle Unterstützung der Gesellschafterin gesichert. Ertragslage In 2012 wurde ein Gesamtumsatz von € 63,5 Mio. (Vorjahr: € 53,3 Mio.) erzielt. Verglichen mit dem Vorjahr ist dies ein Anstieg von 19,1% bzw. € 10,2 Mio. Der Hauptgrund für diese Umsatzerhöhung ist die mengenmäßige Steigerung des Verkaufs von Geldbearbeitungsgeräten wie Notenzählern, Notensortierer und Produkten für den Einzelhandel. Die durchschnittlichen Preise sind dagegen gegenüber 2011 leicht rückläufig. Im Übrigen europäischen Ausland (nicht Eurozone) konnte ein Anstieg von € 16,1 Mio. auf € 21,2 Mio. erreicht werden. Gegenläufig haben sich die Umsatzerlöse im Rest der Welt von € 8,0 Mio. um € 3,2 Mio. auf € 4,8 Mio. entwickelt. Die sonstigen betrieblichen Erträge sind von € 0,8 Mio. auf € 1,1 Mio. gestiegen. Der Anstieg resultiert im Wesentlichen aus Erträgen aus der Währungsumrechnung € 0,1 Mio. Die Materialaufwendungen sind um € 11,0 Mio. angestiegen aufgrund höherer Einkaufskosten. Die Rohgewinnmarge ist von 29,5% auf 23,6% gesunken, da die durchschnittlichen Verkaufspreise zurückgegangen sind. Die Mitarbeiterzahlen und damit die Personalaufwendungen sind nahezu unverändert geblieben. Die Abschreibungen auf das Anlagevermögen sind auf dem Niveau des Vorjahres. Die Abschreibungen auf Finanzanlagen in Höhe von € 3.9 Mio. resultierten aufgrund einer dauernden Wertminderung der Beteiligung an der Standardwerk Eugen Reis GmbH, Bruchsal, infolge verschlechterter Zukunftsaussichten und einer entsprechend angepassten Unternehmensplanung. Unsere Tochtergesellschaft Standardwerk Eugen Reis GmbH hat einen Verlust vor Ergebnisabführung von € 0,2 Mio. realisiert, der aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrags an uns übertragen wurde. Lage der Gesellschaft Trotz zunehmendem Konkurrenzdruck ist es uns dank fortgesetzter Investitionen in das Umsatz- und Dienstleistungsnetzwerk erfolgreich gelungen, wettbewerbsfähige Produkte und Dienst-leistungen im Markt einzuführen. Die Umsatzzahlen haben sich positiv entwickelt, so dass trotz des Preisdrucks eine Umsatzsteigerung erreicht werden konnte. Die finanzielle Situation der Gesellschaft ist stabil. In 2013 wurden die wesentlichen Vermögensgegenstände der Gesellschaft konzernintern verkauft und es ist geplant die Gesellschaft auf ein anderes Konzernunternehmen zu verschmelzen. Investitionen Im Geschäftsjahr 2012 wurde im Wesentlichen in die Betriebs- und Geschäftsausstattung in Höhe von € 0,3 Mio. investiert. Personal Die Anzahl der Mitarbeiter ist nahezu unverändert. Das gestiegene Umsatzvolumen konnte mit den bestehenden Mitarbeitern bearbeitet werden. Forschung und Entwicklung Wir werden uns auf steigende Qualitäten unserer Mitarbeiter, Dienstleistungen und Lösungen konzentrieren. Wir werden weiterhin insbesondere in den Bereichen Falschgelderkennung und Erhöhung des Automatisierungsgrades investieren und hohe Anstrengungen unternehmen, um unsere Ziele zu realisieren. Die Muttergesellschaft hat den Wettbewerber "Talaris" im Juli 2012 gekauft. Um die Synergieeffekte nutzen zu können, soll das Geschäft organisatorisch zusammengefasst und unter dem Namen "Glory Global Solutions" fortgeführt werden. Risikosituation Absatzrisiken haben wir in der Rubrik "Wirtschaftliches Umfeld" benannt. Preisänderungsrisiken begegnen wir mit einem vorsichtigen Lagerwesen. Grundsätzlich handhaben wir Einkaufs- und Verkaufstransaktionen in identischen Währungen und mit angenäherten Zahlungszielen, um Wechselkursrisiken zu minimieren. Forderungsausfallrisiken begegnen wir mit einem strengen Debitorenmanagement und angemessenen Wertberichtigungen sowie einer Kreditversicherung und einem effektiven Mahnwesen. Zinsänderungsrisiken können aus den bestehenden Konzerndarlehen resultieren. Jedoch beurteilen wir dieses Risiko nicht als substantiell. Derivative Finanzinstrumente werden nicht eingesetzt. Wesentliche Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Das Geschäft der Gesellschaft wurde in drei geografische Regionen unterteilt und diese wurden dann im Rahmen von Vermögensübertragungen (Asset Deals) entsprechend der organisatorischen Ausrichtung der Glory Global Solutions Gruppe verkauft. Die Ermittlung der Kaufpreise ergab sich aus einer Unternehmensbewertung der Gesellschaft durch einen externen Gutachter. Der Marktwert der Gesellschaft wurde den geografischen Regionen zugeordnet und entsprechend auf die Vermögensgegenstände verteilt. Mit Wirkung zum 31. März 2013 wurden die Vermögensgegenstände des internationalen Geschäfts im Rahmen eines Asset Deals an die Talaris Limited (heute: Glory Global Solutions (International) Limited) veräußert. Als Kaufpreis ergab sich ein Wert in Höhe von € 13,2 Mio, der den Vermögensgegenständen entsprechend der Bewertung des Unternehmens zugeordnet worden ist. Weiterhin hat die Gesellschaft mit Wirkung zum 31. März 2013 die Vermögensgegenstände der Geschäftsaktivitäten in Deutschland im Rahmen eines Asset Deals an die Talaris Cash Systems (Germany) GmbH (heute: Glory Global Solutions (Germany) GmbH) verkauft. Der Verkaufspreis beträgt € 4,6 Mio. und ergibt sich aus der Zuordnung laut Unternehmensbewertung. Zusätzlich wurden die Mitarbeiter in Deutschland mit übertragen. Mit Wirkung zum 31. März 2013 wurden die Vermögensgegenstände der Betriebsstätte in Belgien im Rahmen eines Asset Deals an die Schwestergesellschaft Talaris (Belux) N.V. (heute: Glory Global Solutions (Belgium) NV) verkauft. Der Kaufpreis, der sich aus der Bewertung des Gesamtunternehmens abgeleitet wurde, betrug € 0,2 Mio.. Die sechs Mitarbeiter dieser Betriebsstätte wurden mit diesem Asset Deal übertragen. Die Anteile der Tochtergesellschaft Standardwerk Eugen Reis GmbH, Bruchsal, wurden mit Wirkung zum 31. März 2013 zum Buchwert von 1 € an die Glory Ltd, Japan, übertragen. Der Wert ist aufgrund der aktuellen Planung ermittelt worden. Der bisherige Beteiligungsbuchwert in Höhe von € 3,9 Mio. ist bereits im Geschäftsjahr 2012 wertberichtigt worden. Weiterhin hat die Gesellschaft zum 1. April 2013 das unbefristete Darlehen gegen die Standardwerk Eugen Reis GmbH an die Glory Ltd, Japan, veräußert. Die Betriebsstätte in Großbritannien wurde im Januar 2013 im Unternehmensregister gelöscht und damit endgültig geschlossen. Im März 2013 wurde ein Rechtstreit mit einem ehemaligen Händler mittels eines Vergleichs und einer Zahlung von € 0,8 Mio. beendet. Das Risiko war durch eine entsprechende Rückstellung zum Jahresende berücksichtigt. Mit notarieller beglaubigter Gesellschafterversammlung vom 22. März 2013 wurde der Gesellschaftsvertrag so geändert, dass das Geschäftsjahr vom 1. April bis zum 31. März eines jeden Jahres endet. Die Änderung wurde am 28. März 2013 im Handelsregister eingetragen. Das erste Geschäftsjahr ist ein Rumpfgeschäftsjahr und beginnt am 1. Januar 2013 und endet am 31. März 2013. Erwartung für das Geschäftsjahr 2013 In 2013 ist geplant die Tochtergesellschaft Glory France SAS an eine französische Konzerngesellschaft zu verkaufen. Weiterhin ist geplant, die Gesellschaft in 2013 mit einer Konzerngesellschaft zu verschmelzen. Im Rumpfgeschäftsjahr vom 1. Januar 2013 bis zum 31. März 2013 hat die Gesellschaft Umsatzerlöse in Höhe von € 20,2 Mio. und einen Jahresüberschuss von € 3,8 Mio. erzielt.
17. Juni 2013 Ryuichi KANEKO Jürgen RIFFEL Bilanz zum 31. Dezember 2012Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2012
Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2012
Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Glory Europe GmbH, Frankfurt am Main, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2012 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung gemäß § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss der Glory Europe GmbH, Frankfurt am Main, den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Frankfurt am Main, 17. Juni 2013 Deloitte
& Touche GmbH
Kreuzburg, Wirtschaftsprüfer Barkow, Wirtschaftsprüferin Anhang für das Geschäftsjahr 2012I. Allgemeine AngabenDie wahlweise in der Bilanz bzw. in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang erforderlichen Angaben werden grundsätzlich im Anhang dargestellt. Nach den Größenordnungen des § 267 HGB ist die Gesellschaft als große Kapitalgesellschaft einzuordnen. II. Bilanzierungs- und BewertungsgrundsätzeDie Bilanzierung erfolgt nach den Vorschriften des HGB und GmbHG. Die erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und linear abgeschrieben. Die Geschäfts- oder Firmenwerte werden über die voraussichtliche Nutzungsdauer von 7 bis 8 Jahren linear abgeschrieben. Die Nutzungsdauer wurde anhand der voraussichtlichen Nutzungsmöglichkeit des erworbenen Kundenstamms ermittelt. Die Zugänge zum Sachanlagevermögen werden zu Anschaffungskosten bewertet. Die beweglichen Anlagen werden entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer von grundsätzlich 3 bis 13 Jahren planmäßig linear abgeschrieben. Vermögensgegenstände mit Einzelanschaffungskosten bis zu € 410 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben und zugleich als Abgang gezeigt. Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten oder zum niedrigeren, am Abschlussstichtag beizulegenden Wert angesetzt. Die Bewertung der Waren erfolgt zu durchschnittlichen Anschaffungskosten bzw. unter Beachtung des Niederstwertprinzips zum niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag. Die Forderungen sind mit dem Nennwert unter Berücksichtigung angemessener Einzelwertberichtigungen für erkennbare Risiken und bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mit einer Pauschalwertberichtigung von 1% zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos ausgewiesen. Die sonstigen Vermögensgegenstände und flüssigen Mittel sind mit ihrem Nominalwert angesetzt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Vorauszahlungen für Aufwendungen künftiger Zeiträume zeitanteilig abgegrenzt. Aktive latente Steuern würden aus steuerlichen Verlustvorträgen sowie aus handels- und steuerrechtlich unterschiedlichen Bilanzansätzen aus der Vorratsbewertung resultieren. Der konzerneinheitliche Steuersatz beträgt 30%. Die Steuer- und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen, sofern mit einer Inanspruchnahme zu rechnen ist. Rückstellungen für latente Steuern sind nicht zu bilden. Die Bewertung der Steuer- und der sonstigen Rückstellungen erfolgte nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung mit dem Erfüllungsbetrag. Die Verbindlichkeiten sind mit dem Rückzahlungsbetrag passiviert. Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten beinhalten Einzahlungen, die sich auf nicht erbrachte Leistungen im Zusammenhang mit Wartungsverträgen beziehen. Verbindlichkeiten und Forderungen in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Alle übrigen Fremdwährungsverbindlichkeiten und forderungen werden mit Ihrem Umrechnungskurs bei Rechnungsstellung oder dem höheren (im Falle von Verbindlichkeiten) bzw. niedrigeren (im Falle von Forderungen) Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. III. Erläuterungen zur Bilanz1. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2012 ist in der Anlage dargestellt. 2. Anteilsbesitz Die Gesellschaft ist an folgenden Gesellschaften beteiligt:
* nach Ergebnisabführung 2012 von T€
-181
3. Ausleihung an verbundene Unternehmen Die Ausleihung betrifft ein Darlehen, welches der Standardwerk Eugen Reis GmbH, Bruchsal, gewährt wurde. Das im Vorjahr der Glory France SAS, St Nom la Breteche/Frankreich, gewährte Darlehen wurde zurückgeführt. 4. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von T€ 4.900 (Vorjahr: T€ 4.942). In diesen Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von T€ 60 (Vorjahr: T€ 68) enthalten. Die sonstigen Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr betragen T€ 94 (Vorjahr: T€ 110). 5. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Vorsorgen für nicht genommenen Urlaub, Mitarbeiterboni, Gewährleistungen und Rücknahmeverpflichtungen nach ElektroG sowie für Prozesskosten und ausstehende Rechnungen in Größenordnungen zwischen jeweils T€ 443 und 835. 6. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen von T€ 14.159 (Vorjahr: T€ 11.182). In diesen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter von T€ 18.094 (Vorjahr: T€ 14.423) enthalten. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern von T€ 151 (Vorjahr: T€ 149) und im Rahmen der sozialen Sicherheit von T€ 1 (Vorjahr: T€ 3) enthalten. Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sowie gesicherte Verbindlichkeiten bestehen wie im Vorjahr nicht. 7. Haftungsverhältnisse Es bestehen keine Haftungsverhältnisse. IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung1. Umsatzerlöse Nach Tätigkeitsgebieten ergibt sich folgende Aufstellung der Umsatzerlöse:
Die Umsatzserlöse verteilen sich wie folgt auf geographische Märkte:
2. Erträge und Aufwendungen aus der Währungsumrechnung In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Währungsumrechnung von T€ 162 (Vorjahr: T€ 45) enthalten. Der korrespondierende Posten in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen beträgt T€ 102 (Vorjahr: T€ 102). 3. Periodenfremde Aufwendungen und Erträge In den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind periodenfremde Erträge von T€ 218 (Vorjahr: periodenfremde Aufwendungen von T€ 40) enthalten. Innerhalb der Sonstigen betrieblichen Erträge sind periodenfremde Erträge von T€ 252 (Vorjahr: T€ 159) aus der Auflösung von Rückstellungen zu verzeichnen. 4. Erträge und Aufwendungen mit verbundenen Unternehmen und Gesellschaftern Zinsaufwendungen von T€ 73 (Vorjahr: T€ 99) wurden an verbundene Unternehmen geleistet. Von verbundenen Unternehmen wurden Zinserträge von T€ 5 (Vorjahr: T€ 6) vereinnahmt. Aufwendungen aus Ergebnisabführungsverträgen waren in Höhe von T€ 182 (Vorjahr: Erträge aus Ergebnisabführungsverträgen von T€ 75) zu verzeichnen. 5. Aufwendungen für Altersversorgung In den unter dem Personalaufwand ausgewiesenen sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung sind Aufwendungen für Altersversorgung von T€ 42 (Vorjahr: T€ 3) enthalten. 6. Außerplanmassige Abschreibungen Die Beteiligung an der Standardwerk Eugen Reis GmbH, Bruchsal wurde im Geschäftsjahr aufgrund dauernder Wertminderung in Höhe von T€ 3.877 abgeschrieben. V. Sonstige Angaben1. Arbeitnehmer Die Gesellschaft hat 78 (Vorjahr: 77) Angestellte und 49 Arbeiter (Vorjahr: 46) im Jahresdurchschnitt beschäftigt. 2. Geschäftsführung Die Geschäftsführung obliegt den Herren
Die Vergütung der Geschäftsführer betrug in Summe T€ 710 für das Jahr 2012. 3. Konzernzugehörigkeit Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Glory Ltd., Himeji/Japan, einbezogen. Deren Konzernabschluss wird beim Ministry of Finance, Local Finance Bureaus in Tokio/Japan unter der Nummer 6457 veröffentlicht. Sämtliche Gesellschaften, die in diesen Konzernabschluss einbezogen werden, sind als verbundene Unternehmen der Gesellschaft ausgewiesen. 4. Vergütung des Abschlussprüfers Für das Geschäftsjahr erwarten wir Honorare in Höhe von T€ 90 (Vorjahr: T€ 88) für Abschlussprüfungsleistungen, T€ 1 (Vorjahr T€ 8) für andere Bestätigungsleistungen sowie T€ 15 (Vorjahr: T€ 15) für Steuerberatungsleistungen an unseren Abschlussprüfer. 5. Ergebnisverwendungsvorschlag Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzverlust auf neue Rechnung vorzutragen.
Frankfurt am Main, den 10. Juni 2013 Glory Europe GmbH Ryuichi Kaneko, Geschäftsführer Jürgen Riffel, Geschäftsführer |
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