Stammdaten

Register
Amtsgericht Mannheim HRB 220631
Eingetragen
20.12.1996
Branche
Einzelhandel mit Waren verschiedener Art, Hauptrichtung Nicht-NahrungsmittelEinzelhandel mit Fleisch und FleischwarenEinzelhandel mit Fisch, Meeresfrüchten und Fischerzeugnissen
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist der Einzelhandel in 77855 Achern-Oberachern und 77871 Renchen mit Food- und Non-Food-Artikeln sowie Partyservice und allen diesen dienenden Tätigkeiten und Geschäfte, die geeignet sind, den Zweck und die Unternehmung der Gesellschaft zu fördern, insbesondere die Beteiligung an Einkaufsverbänden bzw. Einkaufsgenossenschaften.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Ute Seifermann
seit 4.7.2011
Geschäftsführer
Josef Seifermann
seit 20.1.2011
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
50.00%
50.00%

Gesellschafter
Beta

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Ute Seifermann
Renchen
29.600 €
50.00%
Josef Seifermann
Achern
29.600 €
50.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Seifermann GmbH

Achern

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht 2023


Die Firma Seifermann GmbH ist im HRB 220631 des Handelsregisters B, Amtsgericht Mannheim eingetragen.
Gegenstand des Unternehmens ist der Einzelhandel mit Food und Non-Food Artikeln, sowie in geringem Umfang Partyservice. Die GmbH betreibt zwei EDEKA Märkte, den Hauptsitz in Oberachern, sowie die Filiale in Renchen.
Das Unternehmen wurde 1967 als Einzelfirma durch Frau Ingrid Seifermann von deren Eltern übernommen. Sie gründete 1996 die GmbH, zunächst mit dem Stammsitz in Oberachern, 2001 wurde der Markt in Renchen eröffnet.
Das Unternehmen beschäftigte im Geschäftsjahr 2023 durchschnittlich 19 Vollzeit-, 27 Teilzeit- und 27 geringfügig Beschäftigte und 5 Auszubildende.
Wirtschaftliche Rahmenbedingungen
Geopolitische Konflikte wie der andauernde russische Angriffskrieg gegen die Ukraine und die eskalierende Gewalt in Nahost, hohe Lebenshaltungskosten, ungünstige Finanzierungsbedingungen sowie die deutsche Haushaltskrise mit dem 60-Milliarden-Loch zum Jahresende drückten hierzulande nicht nur auf das subjektive Sicherheitsempfinden der Menschen. Die schwierigen Rahmenbedingungen wirkten sich zugleich negativ auf die Kaufkraft und Konsumlaune privater Haushalte aus. Die deutsche Wirtschaft hat das Jahr 2023 laut Statistischem Bundesamt (Destatis) im Minus beendet: Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war um 0,3 Prozent niedriger als im Vorjahr. Die Erholung der deutschen Wirtschaft nach dem coronabedingten Einbruch 2020 setzte sich nicht fort.
Für 2024 rechnet das Bundeswirtschaftsministerium mit einem Anstieg des preisbereinigten BIP um 0,2 Prozent. Mit Blick auf die Verbraucherpreise geht die Bundesregierung für 2024 derzeit von einem deutlichen Rückgang des Inflationsniveaus auf 2,8 Prozent aus - nach einem Durchschnittswert für das zurückliegende Jahr von 5,9 Prozent.
Im Vergleich zum Vorjahr verzeichneten die deutschen Einzelhandelsunternehmen ein reales Umsatzminus von 3,3 Prozent und ein nominales Umsatzplus von 2,3 Prozent. Die Differenz zwischen den nominalen und realen Ergebnissen spiegelt das gestiegene Preisniveau im Einzelhandel wider. Nach dem schwierigen Jahr 2023 rechnet der HDE für 2024 mit zumindest leicht verbesserten Umsätzen für den Einzelhandel. Der Verband prognostiziert einen Anstieg der Umsätze nominal um 3,5 Prozent, real ein Plus von 1 Prozent.
Ertragslage
Im Jahr 2023 konnte eine Steigerung der Umsatzerlöse von 3,23% auf 15.437 T€ des Gesamtunternehmens im Vergleich zu 2022 erreicht werden. Die Vorjahres-Prognose eines Umsatzrückgangs um 2% trat nicht ein, wobei die Werte nicht inflationsbereinigt sind. In der Prognose für das Jahr 2023 sind wir anfänglich von einem anderen Einkaufsverhalten der Kunden ausgegangen.
Der Rohgewinn beläuft sich auf 28,07% vom Umsatz aus dem Warengeschäft und hat sich somit um 0,09%-Punkte im Vergleich zum Vorjahr verbessert. Der Personalaufwand ist um 0,37%-Punkte gestiegen und liegt somit bei 13,36% vom Umsatz aus dem Warengeschäft, was auf eine höhere Anzahl Beschäftigter, sowie gestiegene Löhne zurückzuführen ist. Der Sachaufwand ist um 11,04% gesunken, was auf die darin enthaltenen niedrigeren Abschreibungen auf Wertpapiere zurückzuführen ist. Der Jahresüberschuss 2023 in Höhe von 1.235 T€ liegt um 31,42% über dem Vorjahr.
Das Betriebsergebnis 2023 in Höhe von 1.325 T€ liegt leicht über dem Vorjahr. Erwartet wurde ein moderater Rückgang. Ursächlich für die positive Planabweichung sind die Zuschreibungen auf Wertpapiere. Insgesamt ist die Geschäftsentwicklung zufriedenstellend verlaufen.
Vermögens- und Finanzlage
Das Eigenkapital hat sich durch den Jahresüberschuss 2023 um 12,66% erhöht, die Eigenkapitalquote beträgt 92,06% der Bilanzsumme.
Die Liquiden Mittel haben sich aufgrund der Gewinnthesaurierung um 1.175 T€ erhöht.
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten konnten komplett getilgt werden. Somit sind sämtliche Verbindlichkeiten kurzfristig.
Die Wertpapieranlagen haben sich zum Vorjahr wieder etwas erholt.
Das langfristig gebundene Vermögen ist vollständig durch Eigenkapital gedeckt.
Die Gesellschaft verfügt über ausreichende Liquidität, um jederzeit Ihren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen.
Risikomanagement
Die Geschäftsführung ist vollständig in den Betriebsablauf eingebunden. Die Geschäftsleitung ist ständig vor Ort und überzeugt sich sowohl durch Inaugenscheinnahme als auch durch permanente Überwachung der Zahlen und der Betriebsabläufe von der Ordnungsmäßigkeit des Betriebsablaufes. Entwicklungen die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten, werden dadurch frühzeitig aufgedeckt und erforderliche Gegenmaßnahmen eingeleitet.
Bestandsgefährdenden rechtliche Risiken sowie Risiken mit besonderem Einfluss auf die Vermögens- , Finanz- und Ertragslage sind zur Zeit nicht erkennbar.
Risiken
Die Gesellschaft ist den für die Lebensmittel-Einzelhandelsbranche typischen Geschäftsrisiken ausgesetzt. Diese beinhalten die Entwicklung des privaten Verbrauchs an Nahrungs- und Genussmitteln, Wettbewerbsrisiken im Allgemeinen und Risiken aus der Qualität der gehandelten Waren. Eine Verschlechterung der Rahmenbedingungen (Abgabenerhöhungen und Preissteigerungen) könnte zu einer Reduzierung der Nachfrage führen und sich negativ auf die Umsatzentwicklung auswirken. Dies könnte das Erreichen der Umsatz- und Ergebnisziele gefährden.
Der Trend geht zu Eigenmarken, Preiseinstiegsprodukten und Aktionsware.
Die nationalen und internationalen Rahmenbedingungen sind im Jahr 2023 nochmals komplexer geworden: Die indirekten Auswirkungen der Kriege in der Ukraine und in Nahost vermengten sich in Deutschland beispielsweise mit einer Haushaltskrise. Eine hohe Inflation und steigende Zinsen sorgten für Unsicherheit bei Verbraucherinnen und Verbrauchern und drückten auf das Konsumklima. Die hohe Preissensibilität von Kundinnen und Kunden bestimmte den Lebensmittelhandel und erforderte ein besonders kundennahes Agieren am Markt, um im Wettbewerb zu bestehen. Zudem war der EDEKA-Verbund 2023 mit intensiven und lang andauernden Preisverhandlungen mit mehreren Akteuren der global agierenden Industrie konfrontiert, die zum Teil auch mit einseitigen Lieferstopps verbunden waren.
Die Wertansätze der Wertpapiere im Umlaufvermögen sind Veränderungen der Marktpreise und folglich, infolge des strengen Niederstwertprinzips, Veränderungen der beizulegenden Zeitwerte ausgesetzt. Dies kann zu wesentlichen, nicht zahlungswirksamen, Ergebnisbelastungen führen.
Chancen
Der Handel mit regionalen und lokalen Lieferanten gehört fest zur Tradition unseres Unternehmens. Es bietet die Chance durch Kundennähe und dem Trend zur Regionalität neue Kunden zu gewinnen und unsere Stammkunden zu binden.
In Oberachern entsteht in direkter Nähe ein Neubaugebiet, deren neue Bewohner den Standort in Oberachern zusätzlich sichern können.
Wir sind der Vollsortimenter in Nachbarschaftslage mir Schwerpunkten: Kundenfreundlichkeit, Preiswürdigkeit, Frische und breitem Sortiment.
Auf der Beschaffungsseite steht der Gesellschaft mit der EDEKA einer der Marktführer im Bereich des Lebensmittelhandels zur Seite. Darüber hinaus hat sich die Gesellschaft eine zusätzliche Palette von Liefermöglichkeiten im Bereich der Spezialsortimente aufgebaut. Die hohen Qualitäts- und Serviceansprüche setzt die Gesellschaft durch Kontrollen und stetige Ausbildung im eigenen Haus um. Es wird qualifiziertes Personal beschäftigt.
Prognosen
Die Einzelhandelsunternehmen in Deutschland haben im April 2024 nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) kalender- und saisonbereinigt real (preisbereinigt) 1,2 % und nominal (nicht preisbereinigt) 1,4 % weniger umgesetzt als im März 2024. Im Vergleich zum Vorjahresmonat April 2023 verzeichnete der Einzelhandel ein reales Umsatzminus von 0,6 % und ein nominales Umsatzplus von 1,0 %.
Die Inflationsrate in Deutschland gemessen als Veränderung des Verbraucherpreisindex (VPI) zum Vorjahresmonat - lag im August 2024 bei +1,9 %. Zuletzt hatte die Inflation vor gut drei Jahren (März 2021: +1,8 %) unterhalb von zwei Prozent gelegen. Im Juli 2024 hatte die Veränderungsrate +2,3 % betragen, nach +2,2 % im Juni 2024. "Die Preisrückgänge bei Energie dämpften die Inflationsrate im August noch stärker als in den Monaten zuvor. Demgegenüber wirkten die weiterhin überdurchschnittlichen Preiserhöhungen bei Dienstleistungen inflationstreibend.
Nach einem schwierigen 2023 rechnet der Handelsverband Deutschland (HDE) mit zumindest leicht verbesserten Umsätzen für den Einzelhandel im laufenden Jahr. Im Vorjahresvergleich steigen die Umsätze demnach nominal um 3,5 Prozent, real entspricht das einem Plus von einem Prozent. Gleichzeitig bleiben aber viele Risiken für den Konsum. Dazu gehören die Kriege in der Ukraine und in Nahost sowie der sich verschärfende Arbeitskräftemangel.
Wegen gestiegenen Verbraucherpreisen erwarten wir für 2024 lediglich ein Umsatzplus von 1% im Vergleich zu 2023. Dies zeigt sich bereits in den vergangenen Monaten 2024. Auch das Betriebsergebnis 2024 wird moderat sinken, was durch gestiegene Kosten für das Unternehmen begründet (Energie-, Lohn-, Entsorgungs-Kosten) wird.

Quellen: EDEKA Südwest, Statistisches Bundesamt, Statista.com, HDE

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 4.554.827,83 4.593.836,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 2,00 2,00
II. Sachanlagen 494.825,83 533.834,00
III. Finanzanlagen 4.060.000,00 4.060.000,00
B. Umlaufvermögen 7.381.120,47 5.967.050,36
I. Vorräte 720.249,31 655.577,78
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 341.510,41 321.478,56
III. Wertpapiere 2.354.307,54 2.200.059,61
IV. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 3.965.053,21 2.789.934,41
C. Rechnungsabgrenzungsposten 7.986,19 2.679,02
Aktiva 11.943.934,49 10.563.565,38

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 10.995.243,29 9.760.020,90
I. Gezeichnetes Kapital 80.000,00 80.000,00
II. Gewinnrücklagen 10.395.243,29 9.205.020,90
III. Bilanzgewinn 520.000,00 475.000,00
B. Rückstellungen 327.972,00 303.549,00
C. Verbindlichkeiten 620.719,20 499.995,48
Passiva 11.943.934,49 10.563.565,38

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 4.505.109,45 4.255.071,94
2. Personalaufwand 2.065.751,07 1.960.987,23
a) Löhne und Gehälter 1.715.628,95 1.621.432,39
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 350.122,12 339.554,84
davon für Altersversorgung 45.867,54 57.485,07
3. Abschreibungen 148.789,31 175.644,30
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 148.789,31 175.644,30
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 964.604,04 889.247,83
5. Erträge aus Genossenschaftsanteilen 288.438,24 284.620,52
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 84.870,17 66.887,92
davon Erträge aus Abzinsung 477,00 331,00
7. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 7.921,59 208.353,49
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 70,32 421,88
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 455.148,16 444.992,29
10. Ergebnis nach Steuern 1.236.133,37 926.933,36
11. sonstige Steuern 910,98 -12.938,94
12. Jahresüberschuss 1.235.222,39 939.872,30
13. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 475.000,00 375.000,00
14. Einstellungen in Gewinnrücklagen 1.190.222,39 739.872,30
a) in andere Gewinnrücklagen 1.190.222,39 739.872,30
15. Ausschüttung   100.000,00
16. Bilanzgewinn 520.000,00 475.000,00

Anhang


für das Geschäftsjahr 2023
der
Seifermann GmbH, Achern

Registergericht: Amtsgericht Mannheim
Registernummer: HRB 220631

Allgemeine Angaben

Der vorliegende Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung und Anhang - wurde nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den Vorschriften des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Von der Gesellschaft sind die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften im Sinne von § 267 Abs. 2 HGB zu beachten. Die größenabhängigen Erleichterungen der §§ 276 und 288 HGB wurden in Anspruch genommen.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt worden.

"Davon-Vermerke" zu Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung haben wir in den Anhang aufgenommen.

Gemäß § 286 Abs. 4 HGB wurde unter Berücksichtigung des Datenschutzes auf die Angabe der Organbezüge verzichtet.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses sind unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Anlagevermögen

Die entgeltlich von Dritten erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten, vermindert um die planmäßige lineare Abschreibung bewertet. Außerplanmäßige Abschreibungen auf den dauerhaft niedrigeren beizulegenden Wert werden, sofern notwendig, vorgenommen.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten angesetzt und soweit abnutzbar um planmäßige lineare Abschreibungen unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer vermindert. Außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert erfolgen bei voraussichtlicher dauernder Wertminderung.

Die Bandbreite der Nutzungsdauer beläuft sich auf:

Immaterielle Vermögensgegenstände 3 Jahre
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 15 Jahre einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1 - 23 Jahre
Geringwertige Anlagegüter mit einem Einzelanschaffungswert von bis zu 800,00 € werden im Zugangsjahr in voller Höhe abgeschrieben und als Abgang behandelt, soweit sie nicht wegen Unwesentlichkeit (bei Anschaffungskosten bis 250,00 €) in den Aufwendungen ausgewiesen werden.

Das Finanzanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten bewertet. Soweit erforderlich, werden bei dauernden Wertminderungen am Bilanzstichtag außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen.

Umlaufvermögen

Vorräte

Der Ansatz des Vorratsvermögens erfolgt mit gleitenden durchschnittlichen Anschaffungskosten. Das strenge Niederstwertprinzip wird bei der Bewertung durch Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert im Rahmen von Einzelwertberichtigungen beachtet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Alle Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten bzw. den niedrigeren beizulegenden Werten im Rahmen von Einzelwertberichtigungen ausgewiesen.

Wertpapiere

Wertpapiere des Umlaufvermögens werden mit den Anschaffungskosten oder mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert bewertet.

Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten

Der Kassenbestand sowie Guthaben bei Kreditinstituten sind zu Anschaffungskosten bewertet.

Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten

Die anteiligen Ausgaben aus der Zeit vor dem Abschlussstichtag, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen, werden unter dem aktiven Rechnungsabgrenzungsposten ausgewiesen.

Latente Steuern

Aktive und passive latente Steuern sind verrechnet worden. Von dem Wahlrecht, einen sich insgesamt ergebenden Überhang aktiver latenter Steuern in der Bilanz anzusetzen, wird kein Gebrauch gemacht.

Eigenkapital

Das Eigenkapital ist zum Nennbetrag angesetzt.

Rückstellungen

Rückstellungen für Pensionen werden anhand der Gutachten der Signal Iduna Beratungs-GmbH für betriebliche Altersversorgung nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren der Projected Unit-Credit-Methode (PUC-Methode) bewertet. Zudem fand das Deckungskapitalverfahren zur Berücksichtigung des IDW RH FAB 1.021 erstmals im vorangegangenen Geschäftsjahr Anwendung. Die Abzinsung erfolgt pauschal mit dem von der Deuschen Bundesbank ermittelten und bekannt gegebenen durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Den Berechnungen liegen die Generationentafeln von Prof. Dr. Klaus Heubeck (Heubeck-Richttafeln 2018 G) für Wirtschaftsjahre, die nach 20.07.2018 enden, zugrunde.
Gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB werden Ansprüche aus Versorgungszusagen, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind, mit den entsprechenden Altersversorgungsverpflichtungen verrechnet. Die Bilanzierung erfolgt nach der Passivprimat-Vorgehensweise.

Die Steuerrückstellungen werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen; sie sind ausreichend bemessen und werden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet.

Sonstige Rückstellungen, mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr, werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Es wird unterstellt, dass die Zinsänderung erst am Ende des Berichtsjahres eintritt. Der Zinseffekt aus der Änderung des Abzinsungssatzes wird im Finanzergebnis ausgewiesen. Ferner wurden bei den langfristigen Rückstellungen gemäß betrieblicher Erfahrungswerten Kostensteigerungen in Höhe von 3,5 % bis 5,9 % berücksichtigt.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten werden mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt.

Angaben und Erläuterungen zu den einzelnen Posten

Posten der Bilanz

Einzelposten des Anlagevermögens

Die Entwicklung des Anlagevermögens sowie die Abschreibungen des Geschäftsjahres für die Einzelposten des Anlagevermögens ergeben sich aus dem nachfolgenden Anlagenspiegel.



Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2023





Seifermann GmbH, 77855 Achern






Anschaffungs-,
Zugänge
Abgänge
Umbuchungen
Anschaffungs-,


Herstellungs-



Herstellungs-


kosten



kosten


01.01.2023



31.12.2023


EUR
EUR
EUR
EUR
EUR
A.
Anlagevermögen





I.
Immaterielle






Vermögensgegenstände





1.
entgeltlich erworbene






Konzessionen, gewerbliche






Schutzrechte und ähnliche






Rechte und Werte sowie






Lizenzen an solchen






Rechten und Werten
9.709,89
0,00
0,00
0,00
9.709,89

Summe Immaterielle
9.709,89
0,00
0,00
0,00
9.709,89

Vermögensgegenstände





II.
Sachanlagen





1.
Grundstücke, grundstücks-






gleiche Rechten und Bauten






einschließlich der Bauten






auf fremden Grundstücken
49.495,02
0,00
0,00
0,00
49.495,02
2.
andere Anlagen, Betriebs-






und Geschäftsausstattung
1.694.892,99
44.854,24
11.063,79
0,00
1.728.683,44
3.
geleistete Anzahlungen und






Anlagen im Bau
0,00
65.044,83
0,00
0,00
65.044,83

Summe Sachanlagen
1.744.388,01
109.899,07
11.063,79
0,00
1.843.223,29
III.
Finanzanlagen





1.
Genossenschaftsanteile
4.060.000,00
0,00
0,00
0,00
4.060.000,00

Summe Finanzanlagen
4.060.000,00
0,00
0,00
0,00
4.060.000,00

Summe Anlagevermögen
5.814.097,90
109.899,07
11.063,79
0,00
5.912.933,18

Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2023




Seifermann GmbH, 77855 Achern






kumulierte
Abschreibung
Abgänge
Umbuchungen
kumulierte


Abschreibung
Geschäftsjahr


Abschreibung


01.01.2023



31.12.2023


EUR
EUR
EUR
EUR
EUR
A.
Anlagevermögen





I.
Immaterielle






Vermögensgegenstände





1.
entgeltlich erworbene






Konzessionen, gewerbliche






Schutzrechte und ähnliche






Rechte und Werte sowie






Lizenzen an solchen






Rechten und Werten
9.707,89
0,00
0,00
0,00
9.707,89

Summe Immaterielle
9.707,89
0,00
0,00
0,00
9.707,89

Vermögensgegenstände





II.
Sachanlagen





1.
Grundstücke, grundstücks-






gleiche Rechten und Bauten






einschließlich der Bauten






auf fremden Grundstücken
41.097,02
3.256,00
0,00
0,00
44.353,02
2.
andere Anlagen, Betriebs-






und Geschäftsausstattung
1.169.456,99
145.533,31
10.945,86
0,00
1.304.044,44
3.
geleistete Anzahlungen und






Anlagen im Bau
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00

Summe Sachanlagen
1.210.554,01
148.789,31
10.945,86
0,00
1.348.397,46
III.
Finanzanlagen





1.
Genossenschaftsanteile
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00

Summe Finanzanlagen
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00

Summe Anlagevermögen
1.220.261,90
148.789,31
10.945,86
0,00
1.358.105,35

Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2023



Seifermann GmbH, 77855 Achern




Zuschreibung
Buchwert
Buchwert


Geschäftsjahr
Geschäftsjahr
Vorjahr



31.12.2023
31.12.2022


EUR
EUR
EUR
A.
Anlagevermögen



I.
Immaterielle




Vermögensgegenstände



1.
entgeltlich erworbene




Konzessionen, gewerbliche




Schutzrechte und ähnliche




Rechte und Werte sowie




Lizenzen an solchen




Rechten und Werten
0,00
2,00
2,00

Summe Immaterielle
0,00
2,00
2,00

Vermögensgegenstände



II.
Sachanlagen



1.
Grundstücke, grundstücks-




gleiche Rechten und Bauten




einschließlich der Bauten




auf fremden Grundstücken
0,00
5.142,00
8.398,00
2.
andere Anlagen, Betriebs-




und Geschäftsausstattung
0,00
424.639,00
525.436,00
3.
geleistete Anzahlungen und




Anlagen im Bau
0,00
65.044,83
0,00

Summe Sachanlagen
0,00
494.825,83
533.834,00
III.
Finanzanlagen



1.
Genossenschaftsanteile
0,00
4.060.000,00
4.060.000,00

Summe Finanzanlagen
0,00
4.060.000,00
4.060.000,00

Summe Anlagevermögen
0,00
4.554.827,83
4.593.836,00



Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Art der Forderung
Gesamtbetrag
davon mit einer Restlaufzeit von
zum 31.12.2023

bis zu 1 Jahr
mehr als 1 Jahr

T€
T€
T€
aus Lieferungen und Leistungen
15
15
0
gegen Gesellschafter
1
1
0
sonstige Vermögensgegenstände
326
291
35
31.12.2023



Summe
342
307
35
Art der Forderung
Gesamtbetrag
davon mit einer Restlaufzeit von
zum 31.12.2022

bis zu 1 Jahr
mehr als 1 Jahr

T€
T€
T€
aus Lieferungen und Leistungen
9
9
0
sonstige Vermögensgegenstände
313
282
31
31.12.2022



Summe
322
291
31


Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten in Höhe von 6.253,68 € Beträge, die erst nach dem Abschlussstichtag entstehen (Vorsteuer, im Folgejahr abziehbar).

Eigenkapital

Aufgrund der Aktivierung von Vermögensgegenständen zum beizulegenden Zeitwert liegt in Höhe von 38.196,00 € eine Ausschüttungssperre vor.

Bilanzgewinn

Der Bilanzgewinn entwickelte sich wie folgt:

Jahresüberschuss 2023
1.235.222,39
Gewinnvortrag aus dem Vorjahr
475.000,00
Einstellung in andere Gewinnrücklagen
-1.190.222,39
Ausschüttung
0,00
Bilanzgewinn 31.12.2023
520.000,00
Der Bilanzgewinn des Vorjahres entwickelte sich wie folgt:

Jahresüberschuss 2022
939.872,30
Gewinnvortrag aus dem Vorjahr
375.000,00
Einstellung in andere Gewinnrücklagen
-739.872,30
Ausschüttung
-100.000,00
Bilanzgewinn 31.12.2022
475.000,00


Erfüllungsbetrag für Pensionsverpflichtungen

Der Bewertung der Pensionsverpflichtungen liegt ein Zinssatz von 1,82 % p.a., ein Rententrend von 0,50 % p.a., ein Fluktuationstrend von 0,00 % p.a. und eine erwartete Lohn- und Gehaltssteigerung von 0,00 % p.a. zugrunde. Die Rückstellungen wurden mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der letzten 10 Jahre abgezinst.

Gemäß dem Gesetz zur Umsetzung der Wohnimmobilienkreditrichtlinie und zur Änderung handelsrechtlicher Vorschriften unterliegt in jedem Geschäftsjahr der Differenzbetrag zu dem Erfüllungsbetrag, der sich aus dem durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Geschäftsjahre ergibt, einer Ausschüttungssperre.
Nach § 253 Abs. 6 HGB Passivprimat beträgt die Ausschüttungssperre 7.529,00 €.

Die Pensionsrückstellungen decken die erteilten Versorgungszusagen in vollem Umfang ab.

Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden

Bei Berechnung nach IDW RH FAB 1.021 bestehen im Geschäftsjahr 2023 Ansprüche aus Rückdeckungsversicherungen für den Passivprimat in Höhe von 268.864,00 €. Der Erfüllungsbetrag wurde auf der Basis einer versicherungsmathematischen Berechnung der Versicherungsgesellschaft ermittelt. Die Anschaffungskosten betragen 237 T€. Die Ansprüche wurden mit einer Rückstellung für Pensionsverpflichtungen in Höhe von 347.743,00 € verrechnet und unter dem Posten sonstige Zinsen und ähnliche Erträge gebucht. Die Aufwendungen aus der Aufzinsung der Pensionsrückstellungen in Höhe von 6.175,06 € wurden mit den Erträgen aus der Rückdeckungsversicherung in Höhe von 13.515,00 € verrechnet.

Sonstige Rückstellungen

In den sonstigen Rückstellungen sind Tantiemezahlungen, Urlaubsrückstellungen, Kosten für die Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen, Überstundenrückstellungen, Prüfungskosten, Betriebsprüfungskosten, Kosten für die Inventurdurchführung und Kosten für die Offenlegung enthalten.

Verbindlichkeiten

Art der Verbindlichkeit zum
Gesamtbetrag

davon mit einer Restlaufzeit von

31. Dezember 2023

bis zu 1 Jahr
> 1 Jahr
mehr als
5 Jahren

T€
T€
T€
T€
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
0
0
0
0
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
571
571
0
0
Sonstige Verbindlichkeiten
50
50
0
0
Summe
621
621
0
0
Art der Verbindlichkeit zum
Gesamtbetrag

davon mit einer Restlaufzeit von

31. Dezember 2022

bis zu 1 Jahr
> 1 Jahr
mehr als
5 Jahren

T€
T€
T€
T€
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
19
19
0
0
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
387
387
0
0
Sonstige Verbindlichkeiten
94
94
0
0
Summe
500
500
0
0


In den Sonstigen Verbindlichkeiten sind enthalten:


31.12.2023


aus Steuern:
31.874,70
im Rahmen der sozialen Sicherheit:
12.655,17

31.12.2022


aus Steuern:
80.645,54
im Rahmen der sozialen Sicherheit:
12.204,55


Die Verbindlichkeiten sind wie folgt besichert:

Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen im üblichen Umfang branchenübliche bzw. Kraft Gesetzes entstehende Sicherheiten.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Personalaufwand

Im Gesamtbetrag der Aufwendungen sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von 45.867,54 € (Vorjahr: 57.485,07 €) enthalten.

Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

In dem Posten sind Zinsaufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen in Höhe von 949,11 € (Vorjahr: 982,12 €) enthalten.

Steuern vom Einkommen und Ertrag

Die Gesellschaft ist nach § 1 MinStG von der Anwendung des Mindeststeuergesetzes befreit. Somit entsprechen die zu leistenden Mindeststeuern dem in der Gewinn- und Verlustrechnung dargestellten Steueraufwand.

Sonstige Pflichtangaben

Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen

Art der finanziellen Verpflichtung
Gesamt-
bis zu 1 Jahr
zwischen
von mehr als

summe

1 und 5 Jahren
5 Jahren





Verpflichtungen aus Pachtverträgen über
1.404.674,70
390.015,21
1.014.659,49
0,00
das unbewegliche Sachanlagevermögen




Verpflichtungen aus Miet- und Leasing-
15.923,66
11.052,91
4.870,75
0,00
verträgen von Gegenständen des




beweglichen Sachanlagevermögens




Summe
1.420.598,36
401.068,12
1.019.530,24
0,00


Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen betreffen langfristige Mietverpflichtungen für die Einzelhandelsstandorte, die zur Sicherung der Absatzbasis langfristig angemietet sind, sowie kurzfristige Mietverpflichtungen für Stellplätze Fahrzeuge, und Verpflichtungen aus Leasingverträgen (E-Bike).

Gewinnverwendung

Es wird beschlossen, den Betrag in Höhe von 1.190.222,39 € aus dem Jahresüberschuss 2023 und dem Gewinnvortrag aus dem Vorjahr in andere Gewinnrücklagen einzustellen. Der verbleibende Gewinn wird auf neue Rechnung vorgetragen.

Arbeitnehmer im Jahresdurchschnitt

Im Durchschnitt des Geschäftsjahres waren folgende Arbeitnehmer beschäftigt:

Im Jahresdurchschnitt 2023 wurden 73 Arbeitnehmer beschäftigt, davon 19 Vollzeitkräfte, 27 Teilzeitkräfte, und 27 geringfügig Beschäftigte. Zusätzlich wurden 5 Auszubildende beschäftigt.

Organe der Gesellschaft

Als Geschäftsführer sind in 2023 bestellt:

Ute Seifermann, Renchen - Markleiterin - Josef Seifermann, Achern - Marktleiter -
Achern, den 19. September 2024
Seifermann GmbH

gez. Ute Seifermann
- Geschäftsführerin -
gez. Josef Seifermann
- Geschäftsführer -

Bericht des Aufsichtsrats


Ein Aufsichtsrat ist nicht erforderlich.

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 21.11.2024 festgestellt.

BESTäTIGUNGSVERMERK DES UNABHäNGIGEN ABSCHLUSSPRüFERS


An die Seifermann GmbH, Achern

Prüfungsurteile

Ich habe den Jahresabschluss der Seifermann GmbH, Achern, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Janu- ar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der
Seifermann GmbH, Achern, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezem- ber 2023 geprüft.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und
• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grund-sätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
• identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.
• gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.
• beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.
• ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.
• beurteile ich Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.
• beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.
• führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetz-lichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.

Hamburg, den 18. Oktober 2024
UNIVERSA Prüfungs- und Treuhandgesellschaft mbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Hübotter Wirtschaftsprüfer 

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