Seifermann
GmbH
Achern
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr
vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023
Lagebericht
2023
Die Firma Seifermann GmbH ist im HRB 220631 des
Handelsregisters B, Amtsgericht Mannheim eingetragen.
Gegenstand des Unternehmens ist der Einzelhandel mit
Food und Non-Food Artikeln, sowie in geringem Umfang
Partyservice. Die GmbH betreibt zwei EDEKA Märkte, den
Hauptsitz in Oberachern, sowie die Filiale in Renchen.
Das Unternehmen wurde 1967 als Einzelfirma durch Frau
Ingrid Seifermann von deren Eltern übernommen. Sie
gründete 1996 die GmbH, zunächst mit dem Stammsitz
in Oberachern, 2001 wurde der Markt in Renchen eröffnet.
Das Unternehmen beschäftigte im Geschäftsjahr
2023 durchschnittlich 19 Vollzeit-, 27 Teilzeit- und 27
geringfügig Beschäftigte und 5 Auszubildende.
Wirtschaftliche Rahmenbedingungen
Geopolitische Konflikte wie der andauernde russische
Angriffskrieg gegen die Ukraine und die eskalierende Gewalt
in Nahost, hohe Lebenshaltungskosten, ungünstige
Finanzierungsbedingungen sowie die deutsche Haushaltskrise
mit dem 60-Milliarden-Loch zum Jahresende drückten
hierzulande nicht nur auf das subjektive Sicherheitsempfinden
der Menschen. Die schwierigen Rahmenbedingungen wirkten sich
zugleich negativ auf die Kaufkraft und Konsumlaune privater
Haushalte aus. Die deutsche Wirtschaft hat das Jahr 2023 laut
Statistischem Bundesamt (Destatis) im Minus beendet: Das
preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war um 0,3 Prozent
niedriger als im Vorjahr. Die Erholung der deutschen
Wirtschaft nach dem coronabedingten Einbruch 2020 setzte sich
nicht fort.
Für 2024 rechnet das Bundeswirtschaftsministerium
mit einem Anstieg des preisbereinigten BIP um 0,2 Prozent.
Mit Blick auf die Verbraucherpreise geht die Bundesregierung
für 2024 derzeit von einem deutlichen Rückgang des
Inflationsniveaus auf 2,8 Prozent aus - nach einem
Durchschnittswert für das zurückliegende Jahr von
5,9 Prozent.
Im Vergleich zum Vorjahr verzeichneten die deutschen
Einzelhandelsunternehmen ein reales Umsatzminus von 3,3
Prozent und ein nominales Umsatzplus von 2,3 Prozent. Die
Differenz zwischen den nominalen und realen Ergebnissen
spiegelt das gestiegene Preisniveau im Einzelhandel wider.
Nach dem schwierigen Jahr 2023 rechnet der HDE für 2024
mit zumindest leicht verbesserten Umsätzen für den
Einzelhandel. Der Verband prognostiziert einen Anstieg der
Umsätze nominal um 3,5 Prozent, real ein Plus von 1
Prozent.
Ertragslage
Im Jahr 2023 konnte eine Steigerung der
Umsatzerlöse von 3,23% auf 15.437 T€ des
Gesamtunternehmens im Vergleich zu 2022 erreicht werden. Die
Vorjahres-Prognose eines Umsatzrückgangs um 2% trat
nicht ein, wobei die Werte nicht inflationsbereinigt sind. In
der Prognose für das Jahr 2023 sind wir anfänglich
von einem anderen Einkaufsverhalten der Kunden ausgegangen.
Der Rohgewinn beläuft sich auf 28,07% vom Umsatz
aus dem Warengeschäft und hat sich somit um 0,09%-Punkte
im Vergleich zum Vorjahr verbessert. Der Personalaufwand ist
um 0,37%-Punkte gestiegen und liegt somit bei 13,36% vom
Umsatz aus dem Warengeschäft, was auf eine höhere
Anzahl Beschäftigter, sowie gestiegene Löhne
zurückzuführen ist. Der Sachaufwand ist um 11,04%
gesunken, was auf die darin enthaltenen niedrigeren
Abschreibungen auf Wertpapiere zurückzuführen ist.
Der Jahresüberschuss 2023 in Höhe von 1.235 T€
liegt um 31,42% über dem Vorjahr.
Das Betriebsergebnis 2023 in Höhe von 1.325
T€ liegt leicht über dem Vorjahr. Erwartet wurde
ein moderater Rückgang. Ursächlich für die
positive Planabweichung sind die Zuschreibungen auf
Wertpapiere. Insgesamt ist die Geschäftsentwicklung
zufriedenstellend verlaufen.
Vermögens- und Finanzlage
Das Eigenkapital hat sich durch den
Jahresüberschuss 2023 um 12,66% erhöht, die
Eigenkapitalquote beträgt 92,06% der Bilanzsumme.
Die Liquiden Mittel haben sich aufgrund der
Gewinnthesaurierung um 1.175 T€ erhöht.
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
konnten komplett getilgt werden. Somit sind sämtliche
Verbindlichkeiten kurzfristig.
Die Wertpapieranlagen haben sich zum Vorjahr wieder
etwas erholt.
Das langfristig gebundene Vermögen ist
vollständig durch Eigenkapital gedeckt.
Die Gesellschaft verfügt über ausreichende
Liquidität, um jederzeit Ihren Zahlungsverpflichtungen
nachzukommen.
Risikomanagement
Die Geschäftsführung ist vollständig in
den Betriebsablauf eingebunden. Die Geschäftsleitung ist
ständig vor Ort und überzeugt sich sowohl durch
Inaugenscheinnahme als auch durch permanente Überwachung
der Zahlen und der Betriebsabläufe von der
Ordnungsmäßigkeit des Betriebsablaufes.
Entwicklungen die den Fortbestand des Unternehmens
gefährden könnten, werden dadurch frühzeitig
aufgedeckt und erforderliche Gegenmaßnahmen
eingeleitet.
Bestandsgefährdenden rechtliche Risiken sowie
Risiken mit besonderem Einfluss auf die Vermögens- ,
Finanz- und Ertragslage sind zur Zeit nicht erkennbar.
Risiken
Die Gesellschaft ist den für die
Lebensmittel-Einzelhandelsbranche typischen
Geschäftsrisiken ausgesetzt. Diese beinhalten die
Entwicklung des privaten Verbrauchs an Nahrungs- und
Genussmitteln, Wettbewerbsrisiken im Allgemeinen und Risiken
aus der Qualität der gehandelten Waren. Eine
Verschlechterung der Rahmenbedingungen
(Abgabenerhöhungen und Preissteigerungen) könnte zu
einer Reduzierung der Nachfrage führen und sich negativ
auf die Umsatzentwicklung auswirken. Dies könnte das
Erreichen der Umsatz- und Ergebnisziele gefährden.
Der Trend geht zu Eigenmarken, Preiseinstiegsprodukten
und Aktionsware.
Die nationalen und internationalen Rahmenbedingungen
sind im Jahr 2023 nochmals komplexer geworden: Die indirekten
Auswirkungen der Kriege in der Ukraine und in Nahost
vermengten sich in Deutschland beispielsweise mit einer
Haushaltskrise. Eine hohe Inflation und steigende Zinsen
sorgten für Unsicherheit bei Verbraucherinnen und
Verbrauchern und drückten auf das Konsumklima. Die hohe
Preissensibilität von Kundinnen und Kunden bestimmte den
Lebensmittelhandel und erforderte ein besonders kundennahes
Agieren am Markt, um im Wettbewerb zu bestehen. Zudem war der
EDEKA-Verbund 2023 mit intensiven und lang andauernden
Preisverhandlungen mit mehreren Akteuren der global
agierenden Industrie konfrontiert, die zum Teil auch mit
einseitigen Lieferstopps verbunden waren.
Die Wertansätze der Wertpapiere im
Umlaufvermögen sind Veränderungen der Marktpreise
und folglich, infolge des strengen Niederstwertprinzips,
Veränderungen der beizulegenden Zeitwerte ausgesetzt.
Dies kann zu wesentlichen, nicht zahlungswirksamen,
Ergebnisbelastungen führen.
Chancen
Der Handel mit regionalen und lokalen Lieferanten
gehört fest zur Tradition unseres Unternehmens. Es
bietet die Chance durch Kundennähe und dem Trend zur
Regionalität neue Kunden zu gewinnen und unsere
Stammkunden zu binden.
In Oberachern entsteht in direkter Nähe ein
Neubaugebiet, deren neue Bewohner den Standort in Oberachern
zusätzlich sichern können.
Wir sind der Vollsortimenter in Nachbarschaftslage mir
Schwerpunkten: Kundenfreundlichkeit, Preiswürdigkeit,
Frische und breitem Sortiment.
Auf der Beschaffungsseite steht der Gesellschaft mit
der EDEKA einer der Marktführer im Bereich des
Lebensmittelhandels zur Seite. Darüber hinaus hat sich
die Gesellschaft eine zusätzliche Palette von
Liefermöglichkeiten im Bereich der Spezialsortimente
aufgebaut. Die hohen Qualitäts- und
Serviceansprüche setzt die Gesellschaft durch Kontrollen
und stetige Ausbildung im eigenen Haus um. Es wird
qualifiziertes Personal beschäftigt.
Prognosen
Die Einzelhandelsunternehmen in Deutschland haben im
April 2024 nach vorläufigen Ergebnissen des
Statistischen Bundesamtes (Destatis) kalender- und
saisonbereinigt real (preisbereinigt) 1,2 % und nominal
(nicht preisbereinigt) 1,4 % weniger umgesetzt als im
März 2024. Im Vergleich zum Vorjahresmonat April 2023
verzeichnete der Einzelhandel ein reales Umsatzminus von 0,6
% und ein nominales Umsatzplus von 1,0 %.
Die Inflationsrate in Deutschland gemessen als
Veränderung des Verbraucherpreisindex (VPI) zum
Vorjahresmonat - lag im August 2024 bei +1,9 %. Zuletzt hatte
die Inflation vor gut drei Jahren (März 2021: +1,8 %)
unterhalb von zwei Prozent gelegen. Im Juli 2024 hatte die
Veränderungsrate +2,3 % betragen, nach +2,2 % im Juni
2024. "Die Preisrückgänge bei Energie dämpften
die Inflationsrate im August noch stärker als in den
Monaten zuvor. Demgegenüber wirkten die weiterhin
überdurchschnittlichen Preiserhöhungen bei
Dienstleistungen inflationstreibend.
Nach einem schwierigen 2023 rechnet der Handelsverband
Deutschland (HDE) mit zumindest leicht verbesserten
Umsätzen für den Einzelhandel im laufenden Jahr. Im
Vorjahresvergleich steigen die Umsätze demnach nominal
um 3,5 Prozent, real entspricht das einem Plus von einem
Prozent. Gleichzeitig bleiben aber viele Risiken für den
Konsum. Dazu gehören die Kriege in der Ukraine und in
Nahost sowie der sich verschärfende
Arbeitskräftemangel.
Wegen gestiegenen Verbraucherpreisen erwarten wir
für 2024 lediglich ein Umsatzplus von 1% im Vergleich zu
2023. Dies zeigt sich bereits in den vergangenen Monaten
2024. Auch das Betriebsergebnis 2024 wird moderat sinken, was
durch gestiegene Kosten für das Unternehmen
begründet (Energie-, Lohn-, Entsorgungs-Kosten) wird.
Quellen: EDEKA Südwest, Statistisches Bundesamt,
Statista.com, HDE
Bilanz
Aktiva
|
|
31.12.2023
EUR |
31.12.2022
EUR |
| A.
Anlagevermögen |
4.554.827,83 |
4.593.836,00 |
| I.
Immaterielle Vermögensgegenstände |
2,00 |
2,00 |
| II.
Sachanlagen |
494.825,83 |
533.834,00 |
| III.
Finanzanlagen |
4.060.000,00 |
4.060.000,00 |
| B.
Umlaufvermögen |
7.381.120,47 |
5.967.050,36 |
| I.
Vorräte |
720.249,31 |
655.577,78 |
| II.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände |
341.510,41 |
321.478,56 |
| III.
Wertpapiere |
2.354.307,54 |
2.200.059,61 |
| IV.
Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei
Kreditinstituten und Schecks |
3.965.053,21 |
2.789.934,41 |
| C.
Rechnungsabgrenzungsposten |
7.986,19 |
2.679,02 |
| Aktiva |
11.943.934,49 |
10.563.565,38 |
Passiva
|
|
31.12.2023
EUR |
31.12.2022
EUR |
| A.
Eigenkapital |
10.995.243,29 |
9.760.020,90 |
| I.
Gezeichnetes Kapital |
80.000,00 |
80.000,00 |
| II.
Gewinnrücklagen |
10.395.243,29 |
9.205.020,90 |
| III.
Bilanzgewinn |
520.000,00 |
475.000,00 |
| B.
Rückstellungen |
327.972,00 |
303.549,00 |
| C.
Verbindlichkeiten |
620.719,20 |
499.995,48 |
| Passiva |
11.943.934,49 |
10.563.565,38 |
Gewinn- und Verlustrechnung
|
1.1.2023 - 31.12.2023
EUR |
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR |
| 1.
Rohergebnis |
4.505.109,45 |
4.255.071,94 |
| 2.
Personalaufwand |
2.065.751,07 |
1.960.987,23 |
| a)
Löhne und Gehälter |
1.715.628,95 |
1.621.432,39 |
| b)
soziale Abgaben und Aufwendungen für
Altersversorgung und für Unterstützung |
350.122,12 |
339.554,84 |
| davon
für Altersversorgung |
45.867,54 |
57.485,07 |
| 3.
Abschreibungen |
148.789,31 |
175.644,30 |
| a)
auf immaterielle Vermögensgegenstände des
Anlagevermögens und Sachanlagen |
148.789,31 |
175.644,30 |
| 4.
sonstige betriebliche Aufwendungen |
964.604,04 |
889.247,83 |
| 5.
Erträge aus Genossenschaftsanteilen |
288.438,24 |
284.620,52 |
| 6.
sonstige Zinsen und ähnliche Erträge |
84.870,17 |
66.887,92 |
| davon
Erträge aus Abzinsung |
477,00 |
331,00 |
| 7.
Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere
des Umlaufvermögens |
7.921,59 |
208.353,49 |
| 8.
Zinsen und ähnliche Aufwendungen |
70,32 |
421,88 |
| 9.
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag |
455.148,16 |
444.992,29 |
| 10.
Ergebnis nach Steuern |
1.236.133,37 |
926.933,36 |
| 11.
sonstige Steuern |
910,98 |
-12.938,94 |
| 12.
Jahresüberschuss |
1.235.222,39 |
939.872,30 |
| 13.
Gewinnvortrag aus dem Vorjahr |
475.000,00 |
375.000,00 |
| 14.
Einstellungen in Gewinnrücklagen |
1.190.222,39 |
739.872,30 |
| a)
in andere Gewinnrücklagen |
1.190.222,39 |
739.872,30 |
| 15.
Ausschüttung |
|
100.000,00 |
| 16.
Bilanzgewinn |
520.000,00 |
475.000,00 |
Anhang
für das Geschäftsjahr 2023
der
Seifermann GmbH, Achern
| Registergericht: |
Amtsgericht Mannheim |
| Registernummer: |
HRB 220631 |
Allgemeine Angaben
Der vorliegende Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz,
Gewinn- und Verlustrechnung und Anhang - wurde nach den
deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den
Vorschriften des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Von der
Gesellschaft sind die Vorschriften für mittelgroße
Kapitalgesellschaften im Sinne von § 267 Abs. 2 HGB zu
beachten. Die größenabhängigen
Erleichterungen der §§ 276 und 288 HGB wurden in
Anspruch genommen.
Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem
Gesamtkostenverfahren aufgestellt worden.
"Davon-Vermerke" zu Posten der Bilanz sowie der Gewinn-
und Verlustrechnung haben wir in den Anhang aufgenommen.
Gemäß § 286 Abs. 4 HGB wurde unter
Berücksichtigung des Datenschutzes auf die Angabe der
Organbezüge verzichtet.
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Für die Aufstellung des Jahresabschlusses sind
unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und
Bewertungsmethoden maßgebend.
Anlagevermögen
Die entgeltlich von Dritten erworbenen immateriellen
Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten,
vermindert um die planmäßige lineare Abschreibung
bewertet. Außerplanmäßige Abschreibungen auf
den dauerhaft niedrigeren beizulegenden Wert werden, sofern
notwendig, vorgenommen.
Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten
angesetzt und soweit abnutzbar um planmäßige
lineare Abschreibungen unter Zugrundelegung der
betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer vermindert.
Außerplanmäßige Abschreibungen auf den
niedrigeren beizulegenden Wert erfolgen bei voraussichtlicher
dauernder Wertminderung.
Die Bandbreite der Nutzungsdauer beläuft sich auf:
Immaterielle Vermögensgegenstände 3
Jahre
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und
Bauten 15 Jahre einschließlich der Bauten auf
fremden Grundstücken
Andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung 1 - 23 Jahre
Geringwertige Anlagegüter mit einem
Einzelanschaffungswert von bis zu 800,00 € werden im
Zugangsjahr in voller Höhe abgeschrieben und als Abgang
behandelt, soweit sie nicht wegen Unwesentlichkeit (bei
Anschaffungskosten bis 250,00 €) in den Aufwendungen
ausgewiesen werden.
Das Finanzanlagevermögen wird zu
Anschaffungskosten bewertet. Soweit erforderlich, werden bei
dauernden Wertminderungen am Bilanzstichtag
außerplanmäßige Abschreibungen auf den
niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen.
Umlaufvermögen
Vorräte
Der Ansatz des Vorratsvermögens erfolgt mit
gleitenden durchschnittlichen Anschaffungskosten. Das strenge
Niederstwertprinzip wird bei der Bewertung durch
Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert im
Rahmen von Einzelwertberichtigungen beachtet.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände
Alle Forderungen und sonstigen
Vermögensgegenstände werden mit den
Anschaffungskosten bzw. den niedrigeren beizulegenden Werten
im Rahmen von Einzelwertberichtigungen ausgewiesen.
Wertpapiere
Wertpapiere des Umlaufvermögens werden mit den
Anschaffungskosten oder mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren
beizulegenden Wert bewertet.
Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten
Der Kassenbestand sowie Guthaben bei Kreditinstituten
sind zu Anschaffungskosten bewertet.
Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten
Die anteiligen Ausgaben aus der Zeit vor dem
Abschlussstichtag, die Aufwendungen für eine bestimmte
Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen, werden unter dem
aktiven Rechnungsabgrenzungsposten ausgewiesen.
Latente Steuern
Aktive und passive latente Steuern sind verrechnet
worden. Von dem Wahlrecht, einen sich insgesamt ergebenden
Überhang aktiver latenter Steuern in der Bilanz
anzusetzen, wird kein Gebrauch gemacht.
Eigenkapital
Das Eigenkapital ist zum Nennbetrag angesetzt.
Rückstellungen
Rückstellungen für Pensionen werden anhand
der Gutachten der Signal Iduna Beratungs-GmbH für
betriebliche Altersversorgung nach dem
Anwartschaftsbarwertverfahren der Projected
Unit-Credit-Methode (PUC-Methode) bewertet. Zudem fand das
Deckungskapitalverfahren zur Berücksichtigung des IDW RH
FAB 1.021 erstmals im vorangegangenen Geschäftsjahr
Anwendung. Die Abzinsung erfolgt pauschal mit dem von der
Deuschen Bundesbank ermittelten und bekannt gegebenen
durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn
Geschäftsjahre, der sich bei einer angenommenen
Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Den Berechnungen liegen
die Generationentafeln von Prof. Dr. Klaus Heubeck
(Heubeck-Richttafeln 2018 G) für Wirtschaftsjahre, die
nach 20.07.2018 enden, zugrunde.
Gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB werden
Ansprüche aus Versorgungszusagen, die dem Zugriff aller
übrigen Gläubiger entzogen sind, mit den
entsprechenden Altersversorgungsverpflichtungen verrechnet.
Die Bilanzierung erfolgt nach der
Passivprimat-Vorgehensweise.
Die Steuerrückstellungen werden mit dem
Erfüllungsbetrag angesetzt, der nach vernünftiger
kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.
Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen
alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen; sie
sind ausreichend bemessen und werden mit dem nach
vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen
Erfüllungsbetrag bewertet.
Sonstige Rückstellungen, mit einer Restlaufzeit
von mehr als einem Jahr, werden mit dem ihrer Restlaufzeit
entsprechenden von der Deutschen Bundesbank
veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der
vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Es wird
unterstellt, dass die Zinsänderung erst am Ende des
Berichtsjahres eintritt. Der Zinseffekt aus der Änderung
des Abzinsungssatzes wird im Finanzergebnis ausgewiesen.
Ferner wurden bei den langfristigen Rückstellungen
gemäß betrieblicher Erfahrungswerten
Kostensteigerungen in Höhe von 3,5 % bis 5,9 %
berücksichtigt.
Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten werden mit den
Erfüllungsbeträgen angesetzt.
Angaben und Erläuterungen zu den einzelnen Posten
Posten der Bilanz
Einzelposten des Anlagevermögens
Die Entwicklung des Anlagevermögens sowie die
Abschreibungen des Geschäftsjahres für die
Einzelposten des Anlagevermögens ergeben sich aus dem
nachfolgenden Anlagenspiegel.
|
Anlagenspiegel
zum 31. Dezember 2023
|
|
|
|
|
|
Seifermann
GmbH, 77855 Achern
|
|
|
|
|
|
|
Anschaffungs-,
|
Zugänge
|
Abgänge
|
Umbuchungen
|
Anschaffungs-,
|
|
|
Herstellungs-
|
|
|
|
Herstellungs-
|
|
|
kosten
|
|
|
|
kosten
|
|
|
01.01.2023
|
|
|
|
31.12.2023
|
|
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
A.
|
Anlagevermögen
|
|
|
|
|
|
I.
|
Immaterielle
|
|
|
|
|
|
|
Vermögensgegenstände
|
|
|
|
|
|
1.
|
entgeltlich erworbene
|
|
|
|
|
|
|
Konzessionen, gewerbliche
|
|
|
|
|
|
|
Schutzrechte und
ähnliche
|
|
|
|
|
|
|
Rechte und Werte sowie
|
|
|
|
|
|
|
Lizenzen an solchen
|
|
|
|
|
|
|
Rechten und Werten
|
9.709,89
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
9.709,89
|
|
Summe Immaterielle
|
9.709,89
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
9.709,89
|
|
Vermögensgegenstände
|
|
|
|
|
|
II.
|
Sachanlagen
|
|
|
|
|
|
1.
|
Grundstücke,
grundstücks-
|
|
|
|
|
|
|
gleiche Rechten und Bauten
|
|
|
|
|
|
|
einschließlich der
Bauten
|
|
|
|
|
|
|
auf fremden
Grundstücken
|
49.495,02
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
49.495,02
|
2.
|
andere Anlagen, Betriebs-
|
|
|
|
|
|
|
und
Geschäftsausstattung
|
1.694.892,99
|
44.854,24
|
11.063,79
|
0,00
|
1.728.683,44
|
3.
|
geleistete Anzahlungen und
|
|
|
|
|
|
|
Anlagen im Bau
|
0,00
|
65.044,83
|
0,00
|
0,00
|
65.044,83
|
|
Summe Sachanlagen
|
1.744.388,01
|
109.899,07
|
11.063,79
|
0,00
|
1.843.223,29
|
III.
|
Finanzanlagen
|
|
|
|
|
|
1.
|
Genossenschaftsanteile
|
4.060.000,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
4.060.000,00
|
|
Summe Finanzanlagen
|
4.060.000,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
4.060.000,00
|
|
Summe Anlagevermögen
|
5.814.097,90
|
109.899,07
|
11.063,79
|
0,00
|
5.912.933,18
|
|
Anlagenspiegel
zum 31. Dezember 2023
|
|
|
|
|
Seifermann
GmbH, 77855 Achern
|
|
|
|
|
|
|
kumulierte
|
Abschreibung
|
Abgänge
|
Umbuchungen
|
kumulierte
|
|
|
Abschreibung
|
Geschäftsjahr
|
|
|
Abschreibung
|
|
|
01.01.2023
|
|
|
|
31.12.2023
|
|
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
A.
|
Anlagevermögen
|
|
|
|
|
|
I.
|
Immaterielle
|
|
|
|
|
|
|
Vermögensgegenstände
|
|
|
|
|
|
1.
|
entgeltlich erworbene
|
|
|
|
|
|
|
Konzessionen, gewerbliche
|
|
|
|
|
|
|
Schutzrechte und
ähnliche
|
|
|
|
|
|
|
Rechte und Werte sowie
|
|
|
|
|
|
|
Lizenzen an solchen
|
|
|
|
|
|
|
Rechten und Werten
|
9.707,89
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
9.707,89
|
|
Summe Immaterielle
|
9.707,89
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
9.707,89
|
|
Vermögensgegenstände
|
|
|
|
|
|
II.
|
Sachanlagen
|
|
|
|
|
|
1.
|
Grundstücke,
grundstücks-
|
|
|
|
|
|
|
gleiche Rechten und Bauten
|
|
|
|
|
|
|
einschließlich der
Bauten
|
|
|
|
|
|
|
auf fremden
Grundstücken
|
41.097,02
|
3.256,00
|
0,00
|
0,00
|
44.353,02
|
2.
|
andere Anlagen, Betriebs-
|
|
|
|
|
|
|
und
Geschäftsausstattung
|
1.169.456,99
|
145.533,31
|
10.945,86
|
0,00
|
1.304.044,44
|
3.
|
geleistete Anzahlungen und
|
|
|
|
|
|
|
Anlagen im Bau
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
|
Summe Sachanlagen
|
1.210.554,01
|
148.789,31
|
10.945,86
|
0,00
|
1.348.397,46
|
III.
|
Finanzanlagen
|
|
|
|
|
|
1.
|
Genossenschaftsanteile
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
|
Summe Finanzanlagen
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
|
Summe Anlagevermögen
|
1.220.261,90
|
148.789,31
|
10.945,86
|
0,00
|
1.358.105,35
|
|
Anlagenspiegel
zum 31. Dezember 2023
|
|
|
|
Seifermann
GmbH, 77855 Achern
|
|
|
|
|
Zuschreibung
|
Buchwert
|
Buchwert
|
|
|
Geschäftsjahr
|
Geschäftsjahr
|
Vorjahr
|
|
|
|
31.12.2023
|
31.12.2022
|
|
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
A.
|
Anlagevermögen
|
|
|
|
I.
|
Immaterielle
|
|
|
|
|
Vermögensgegenstände
|
|
|
|
1.
|
entgeltlich erworbene
|
|
|
|
|
Konzessionen, gewerbliche
|
|
|
|
|
Schutzrechte und
ähnliche
|
|
|
|
|
Rechte und Werte sowie
|
|
|
|
|
Lizenzen an solchen
|
|
|
|
|
Rechten und Werten
|
0,00
|
2,00
|
2,00
|
|
Summe Immaterielle
|
0,00
|
2,00
|
2,00
|
|
Vermögensgegenstände
|
|
|
|
II.
|
Sachanlagen
|
|
|
|
1.
|
Grundstücke,
grundstücks-
|
|
|
|
|
gleiche Rechten und Bauten
|
|
|
|
|
einschließlich der
Bauten
|
|
|
|
|
auf fremden
Grundstücken
|
0,00
|
5.142,00
|
8.398,00
|
2.
|
andere Anlagen, Betriebs-
|
|
|
|
|
und
Geschäftsausstattung
|
0,00
|
424.639,00
|
525.436,00
|
3.
|
geleistete Anzahlungen und
|
|
|
|
|
Anlagen im Bau
|
0,00
|
65.044,83
|
0,00
|
|
Summe Sachanlagen
|
0,00
|
494.825,83
|
533.834,00
|
III.
|
Finanzanlagen
|
|
|
|
1.
|
Genossenschaftsanteile
|
0,00
|
4.060.000,00
|
4.060.000,00
|
|
Summe Finanzanlagen
|
0,00
|
4.060.000,00
|
4.060.000,00
|
|
Summe Anlagevermögen
|
0,00
|
4.554.827,83
|
4.593.836,00
|
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände
Art der Forderung
|
Gesamtbetrag
|
davon mit
einer Restlaufzeit von
|
zum 31.12.2023
|
|
bis zu 1 Jahr
|
mehr als 1 Jahr
|
|
T€
|
T€
|
T€
|
aus Lieferungen und
Leistungen
|
15
|
15
|
0
|
gegen Gesellschafter
|
1
|
1
|
0
|
sonstige
Vermögensgegenstände
|
326
|
291
|
35
|
31.12.2023
|
|
|
|
Summe
|
342
|
307
|
35
|
Art der Forderung
|
Gesamtbetrag
|
davon mit
einer Restlaufzeit von
|
zum 31.12.2022
|
|
bis zu 1 Jahr
|
mehr als 1 Jahr
|
|
T€
|
T€
|
T€
|
aus Lieferungen und
Leistungen
|
9
|
9
|
0
|
sonstige
Vermögensgegenstände
|
313
|
282
|
31
|
31.12.2022
|
|
|
|
Summe
|
322
|
291
|
31
|
Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten
in Höhe von 6.253,68 € Beträge, die erst nach
dem Abschlussstichtag entstehen (Vorsteuer, im Folgejahr
abziehbar).
Eigenkapital
Aufgrund der Aktivierung von
Vermögensgegenständen zum beizulegenden Zeitwert
liegt in Höhe von 38.196,00 € eine
Ausschüttungssperre vor.
Bilanzgewinn
Der Bilanzgewinn
entwickelte sich wie folgt:
|
€
|
Jahresüberschuss 2023
|
1.235.222,39
|
Gewinnvortrag aus dem
Vorjahr
|
475.000,00
|
Einstellung in andere
Gewinnrücklagen
|
-1.190.222,39
|
Ausschüttung
|
0,00
|
Bilanzgewinn 31.12.2023
|
520.000,00
|
Der Bilanzgewinn des
Vorjahres entwickelte sich wie folgt:
|
€
|
Jahresüberschuss 2022
|
939.872,30
|
Gewinnvortrag aus dem
Vorjahr
|
375.000,00
|
Einstellung in andere
Gewinnrücklagen
|
-739.872,30
|
Ausschüttung
|
-100.000,00
|
Bilanzgewinn 31.12.2022
|
475.000,00
|
Erfüllungsbetrag für Pensionsverpflichtungen
Der Bewertung der Pensionsverpflichtungen liegt ein
Zinssatz von 1,82 % p.a., ein Rententrend von 0,50 % p.a.,
ein Fluktuationstrend von 0,00 % p.a. und eine erwartete
Lohn- und Gehaltssteigerung von 0,00 % p.a. zugrunde. Die
Rückstellungen wurden mit dem durchschnittlichen
Marktzinssatz der letzten 10 Jahre abgezinst.
Gemäß dem Gesetz zur Umsetzung der
Wohnimmobilienkreditrichtlinie und zur Änderung
handelsrechtlicher Vorschriften unterliegt in jedem
Geschäftsjahr der Differenzbetrag zu dem
Erfüllungsbetrag, der sich aus dem durchschnittlichen
Marktzins der vergangenen sieben Geschäftsjahre ergibt,
einer Ausschüttungssperre.
Nach § 253 Abs. 6 HGB Passivprimat beträgt
die Ausschüttungssperre 7.529,00 €.
Die Pensionsrückstellungen decken die erteilten
Versorgungszusagen in vollem Umfang ab.
Verrechnung von Vermögensgegenständen und
Schulden
Bei Berechnung nach IDW RH FAB 1.021 bestehen im
Geschäftsjahr 2023 Ansprüche aus
Rückdeckungsversicherungen für den Passivprimat in
Höhe von 268.864,00 €. Der Erfüllungsbetrag
wurde auf der Basis einer versicherungsmathematischen
Berechnung der Versicherungsgesellschaft ermittelt. Die
Anschaffungskosten betragen 237 T€. Die Ansprüche
wurden mit einer Rückstellung für
Pensionsverpflichtungen in Höhe von 347.743,00 €
verrechnet und unter dem Posten sonstige Zinsen und
ähnliche Erträge gebucht. Die Aufwendungen aus der
Aufzinsung der Pensionsrückstellungen in Höhe von
6.175,06 € wurden mit den Erträgen aus der
Rückdeckungsversicherung in Höhe von 13.515,00
€ verrechnet.
Sonstige Rückstellungen
In den sonstigen Rückstellungen sind
Tantiemezahlungen, Urlaubsrückstellungen, Kosten
für die Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen,
Überstundenrückstellungen, Prüfungskosten,
Betriebsprüfungskosten, Kosten für die
Inventurdurchführung und Kosten für die Offenlegung
enthalten.
Verbindlichkeiten
Art der Verbindlichkeit
zum
|
Gesamtbetrag
|
|
davon mit einer
Restlaufzeit von
|
|
31. Dezember 2023
|
|
bis zu 1 Jahr
|
> 1 Jahr
|
mehr als
5 Jahren
|
|
T€
|
T€
|
T€
|
T€
|
Verbindlichkeiten
gegenüber Kreditinstituten
|
0
|
0
|
0
|
0
|
Verbindlichkeiten aus
Lieferungen und Leistungen
|
571
|
571
|
0
|
0
|
Sonstige Verbindlichkeiten
|
50
|
50
|
0
|
0
|
Summe
|
621
|
621
|
0
|
0
|
Art der Verbindlichkeit
zum
|
Gesamtbetrag
|
|
davon mit einer
Restlaufzeit von
|
|
31. Dezember 2022
|
|
bis zu 1 Jahr
|
> 1 Jahr
|
mehr als
5 Jahren
|
|
T€
|
T€
|
T€
|
T€
|
Verbindlichkeiten
gegenüber Kreditinstituten
|
19
|
19
|
0
|
0
|
Verbindlichkeiten aus
Lieferungen und Leistungen
|
387
|
387
|
0
|
0
|
Sonstige Verbindlichkeiten
|
94
|
94
|
0
|
0
|
Summe
|
500
|
500
|
0
|
0
|
In den Sonstigen Verbindlichkeiten sind enthalten:
|
31.12.2023
|
|
€
|
aus Steuern:
|
31.874,70
|
im Rahmen der sozialen
Sicherheit:
|
12.655,17
|
|
31.12.2022
|
|
€
|
aus Steuern:
|
80.645,54
|
im Rahmen der sozialen
Sicherheit:
|
12.204,55
|
Die Verbindlichkeiten sind wie folgt besichert:
Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und
Leistungen bestehen im üblichen Umfang
branchenübliche bzw. Kraft Gesetzes entstehende
Sicherheiten.
Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung
Personalaufwand
Im Gesamtbetrag der Aufwendungen sind Aufwendungen
für Altersversorgung in Höhe von 45.867,54 €
(Vorjahr: 57.485,07 €) enthalten.
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
In dem Posten sind Zinsaufwendungen aus der Aufzinsung
von Rückstellungen in Höhe von 949,11 €
(Vorjahr: 982,12 €) enthalten.
Steuern vom Einkommen und Ertrag
Die Gesellschaft ist nach § 1 MinStG von der
Anwendung des Mindeststeuergesetzes befreit. Somit
entsprechen die zu leistenden Mindeststeuern dem in der
Gewinn- und Verlustrechnung dargestellten Steueraufwand.
Sonstige Pflichtangaben
Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen
Verpflichtungen
Art der finanziellen
Verpflichtung
|
Gesamt-
|
bis zu 1 Jahr
|
zwischen
|
von mehr als
|
|
summe
|
|
1 und 5 Jahren
|
5 Jahren
|
|
€
|
€
|
€
|
€
|
Verpflichtungen aus
Pachtverträgen über
|
1.404.674,70
|
390.015,21
|
1.014.659,49
|
0,00
|
das unbewegliche
Sachanlagevermögen
|
|
|
|
|
Verpflichtungen aus Miet-
und Leasing-
|
15.923,66
|
11.052,91
|
4.870,75
|
0,00
|
verträgen von
Gegenständen des
|
|
|
|
|
beweglichen
Sachanlagevermögens
|
|
|
|
|
Summe
|
1.420.598,36
|
401.068,12
|
1.019.530,24
|
0,00
|
Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen betreffen
langfristige Mietverpflichtungen für die
Einzelhandelsstandorte, die zur Sicherung der Absatzbasis
langfristig angemietet sind, sowie kurzfristige
Mietverpflichtungen für Stellplätze Fahrzeuge, und
Verpflichtungen aus Leasingverträgen (E-Bike).
Gewinnverwendung
Es wird beschlossen, den Betrag in Höhe von
1.190.222,39 € aus dem Jahresüberschuss 2023 und
dem Gewinnvortrag aus dem Vorjahr in andere
Gewinnrücklagen einzustellen. Der verbleibende Gewinn
wird auf neue Rechnung vorgetragen.
Arbeitnehmer im Jahresdurchschnitt
Im Durchschnitt des Geschäftsjahres waren folgende
Arbeitnehmer beschäftigt:
Im Jahresdurchschnitt 2023 wurden 73 Arbeitnehmer
beschäftigt, davon 19 Vollzeitkräfte, 27
Teilzeitkräfte, und 27 geringfügig
Beschäftigte. Zusätzlich wurden 5 Auszubildende
beschäftigt.
Organe der Gesellschaft
Als Geschäftsführer sind in 2023 bestellt:
Ute Seifermann, Renchen - Markleiterin - Josef
Seifermann, Achern - Marktleiter -
Achern, den 19. September 2024
Seifermann GmbH
gez. Ute Seifermann
|
-
Geschäftsführerin -
|
gez. Josef Seifermann
|
-
Geschäftsführer -
|
Bericht
des Aufsichtsrats
Ein Aufsichtsrat ist nicht erforderlich.
sonstige Berichtsbestandteile
Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 21.11.2024 festgestellt.
BESTäTIGUNGSVERMERK
DES UNABHäNGIGEN ABSCHLUSSPRüFERS
An die
Seifermann GmbH, Achern
Prüfungsurteile
Ich habe den Jahresabschluss der
Seifermann GmbH, Achern, - bestehend aus der Bilanz
zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung
für das Geschäftsjahr vom 01. Janu- ar 2023 bis zum
31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der
Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden -
geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht
der
Seifermann GmbH, Achern, für das
Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezem- ber
2023 geprüft.
Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
• entspricht der beigefügte
Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen,
für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen
Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung
ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes
Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum
31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das
Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember
2023 und
• vermittelt der beigefügte Lagebericht
insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der
Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser
Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht
den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend dar.
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB
erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen
Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des
Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.
Grundlage für die Prüfungsurteile
Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und
des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB
unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer
(IDW) festgestellten deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Abschlussprüfung
durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen
Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt
"Verantwortung des Abschlussprüfers für die
Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts"
meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.
Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in
Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und
berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen
deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen
Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die
von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und
geeignet sind, um als Grundlage für meine
Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht
zu dienen.
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den
Jahresabschluss und den Lagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für
die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen,
für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen
Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und
dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der
deutschen Grund-sätze ordnungsmäßiger
Buchführung ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-,
Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner
sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die
internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den
deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger
Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die
Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der
frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von
dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung
und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die
gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben
sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der
Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern
einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie
dafür verantwortlich, auf der Grundlage des
Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht
tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten
entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter
verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der
insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft
vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem
Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen
Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der
zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner
sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die
Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als
notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines
Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden
deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und
um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im
Lagebericht erbringen zu können.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die
Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts
Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit
darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes
frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von
dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der
Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen
mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung
gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen
gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und
Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend
darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen,
der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum
Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an
Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in
Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der
vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten
deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger
Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine
wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche
Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder
Irrtümern resultieren und werden als wesentlich
angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden
könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der
Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts
getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten
beeinflussen.
Während der Prüfung übe ich
pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine
kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
• identifiziere und beurteile ich die Risiken
wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im
Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder
Irrtümern, plane und führe Prüfungshandlungen
als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange
Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um
als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen.
Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende
wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden,
ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern
resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht
aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives
Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte
Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen
bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen
beinhalten können.
• gewinne ich ein Verständnis von dem
für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten
internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des
Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um
Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen
Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel,
ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der
Gesellschaft abzugeben.
• beurteile ich die Angemessenheit der von
den gesetzlichen Vertretern angewandten
Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den
gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte
und damit zusammenhängenden Angaben.
• ziehe ich Schlussfolgerungen über die
Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern
angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung
der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der
erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche
Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder
Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich
zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit
besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk
auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im
Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben
unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu
modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der
Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks
erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse
oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass
die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr
fortführen kann.
• beurteile ich Darstellung, Aufbau und
Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich
der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde
liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so
darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der
deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger
Buchführung ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-,
Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.
• beurteile ich den Einklang des Lageberichts
mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das
von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.
• führe ich Prüfungshandlungen zu
den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten
zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis
ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich
dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von
den gesetz-lichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen
Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der
zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein
eigenständiges Prüfungsurteil zu den
zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden
Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches
unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse
wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.
Ich erörtere mit den für die Überwachung
Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die
Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame
Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger
bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die ich
während meiner Prüfung feststelle.
Hamburg, den 18. Oktober 2024
UNIVERSA Prüfungs- und Treuhandgesellschaft mbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Hübotter Wirtschaftsprüfer |