Gewinnung von Kaolin und anderem kaolinhaltigen Ton und Lehm
Hart Keramik AG
Am Bergwerk 12, 95706 Schirnding, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Sebastian Anton Hart seit 21.4.2023 | Vorstandsmitglied |
Beate, geb. Witt Müller seit 15.3.2022 | Prokura |
Eugen Hörner seit 21.12.2018 | Prokura |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Hart Keramik AGWaldsassenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023BILANZ zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG für 2023
Handelsregister B des Amtsgerichts Weiden i.d.OPf, HRB 88Anhang für das Geschäftsjahr 2023Allgemeine Hinweise Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt worden. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB und hat größenabhängige Erleichterungen bei der Aufstellung des Jahresabschlusses in Anspruch genommen. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bei der Bewertung wurde von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen. Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rückstellungen, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden. Das Anlage- und Umlaufvermögen, das Eigenkapital, die Schulden sowie die Rückstellungen sind in der Bilanz gesondert ausgewiesen und hinreichend aufgegliedert. Die in der Bilanz ausgewiesenen Vermögensgegenstände wurden einzeln bewertet (§ 252 Abs. 1 Nr. 3 HGB). Die nachfolgend dargestellten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden im Wesentlichen unverändert beibehalten: Erstmalig wurden im Jahr 2013 Latente Steuern aktiviert. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen (Software 3 Jahre; lineare Methode) vermindert. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. In die Herstellungskosten selbst erstellter Anlagen sind neben den Einzelkosten auch anteilige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen. Erhaltene Investitionszuschüsse werden unmittelbar von den Anschaffungskosten gekürzt. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen auf der Grundlage steuerlich anerkannter Höchstsätze vermindert. Bis 2009 wurde, soweit steuerlich zulässig, für bewegliche Anlagegüter die degressive Abschreibungsmethode angewandt. Der Übergang zur linearen Methode erfolgt in dem Jahr, für welches die lineare Methode erstmals zu höheren Jahresabschreibungsbeträgen führte. Die übrigen Anlagegüter werden linear abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von € 800,00 sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Betrag von € 250,00 wurden direkt im Aufwand erfasst. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren Tageswerten angesetzt. Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen entsprechend dem steuerlichen Mindestumfang berücksichtigt werden. Kosten der allgemeinen Verwaltung wurden nicht aktiviert. Die Ermittlung der Herstellungskosten erfolgte retrograd. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d. h., es wurden von den voraussichtlichen Verkaufspreisen Abschläge für noch anfallende Kosten vorgenommen. Handelswaren sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Die Vorräte sind zur Sicherung von Bankverbindlichkeiten größtenteils verpfändet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Für die Ermittlung aktiver latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasipermanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen sowie Schulden und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden die Beträge der sich ergebenden Steuerentlastungen mit den Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach dem modifizierten Teilwertverfahren unter Verwendung der "Richttafeln 2018 G" ermittelt. Für die Abzinsung wurde pauschal der durchschnittliche Marktzinssatz bei einer restlichen Laufzeit von 15 Jahren von 1,83 % p. a. gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung vom 18. November 2009 verwendet. Erwartete Rentensteigerungen mit 2,0 % p. a. berücksichtigt. Die ausschließlich der Erfüllung von Altersversorgungsverpflichtungen dienenden, dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogenen Vermögensgegenstände (Deckungsvermögen im Sinne des § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB) wurden mit ihrem beizulegenden Zeitwert (entspricht den fortgeführten Anschaffungskosten) mit den Rückstellungen verrechnet. Die Sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages (d. h. einschließlich künftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Rechnungsabgrenzungsposten Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten beträgt T€ 5 für Ausgaben, die Aufwendungen für einen bestimmten Zeitraum nach dem Bilanzstichtag darstellen. Gewinnrücklagen Aus dem Jahresüberschuss 2023 werden T€ 312 in die anderen Gewinnrücklagen eingestellt. Angaben zu ausschüttungsgesperrten Beträgen Aufgrund der Aktivierung latenter Steuern ist ein Betrag in Höhe von T€ 541 ausschüttungsgesperrt. Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Angaben zur Verrechnung nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB:
Der Unterschiedsbetrag i. S. d. § 253 Abs. 6 Satz 1 HGB aus der Abzinsung der Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren beträgt im Vergleich zur Abzinsung der Rückstellungen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren T€ 39. Dieser Betrag unterliegt einer Ausschüttungssperre gemäß § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB. Verbindlichkeiten Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben T€ 1.567 (Vorjahr: T€ 792) eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und T€ 2.554 (Vorjahr: T€ 2.685) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Von den übrigen Verbindlichkeiten haben T€ 569 (Vorjahr: T€ 938) eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und T€ 91 (Vorjahr: T€ 93) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren beträgt T€ 675 (Vorjahr: T€ 637). Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in voller Höhe durch Grundpfandrechte auf eigenen Grundstücken sowie auf Grundstücken der Ziegel- und Tonwerk Schirnding Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Schirnding, gesichert. Ferner bestehen Sicherungsübereignungen der Vorräte, von Maschinen und Anlagen sowie des Warenlagers mit Anschlusszession. Das Darlehen der Oberfinanzdirektion Nürnberg zur Finanzierung des 4-Familienwohnhauses ist mit T€ 93 unter den Sonstigen Verbindlichkeiten enthalten. Haftungsverhältnisse Aus Geschäftsanteilen von Volksbanken Raiffeisenbanken besteht eine Haftsumme von T€ 3; mit einer Inanspruchnahme aus den Haftungsverhältnissen wird derzeit nicht gerechnet. Außerbilanzielle Geschäfte Pachtbetrieb Schirnding
Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Außergewöhnliche Beträge im Sinne der § 285 Nr. 31 HGB Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten eine Auflösung von Pensionsrückstellungen in Höhe von T€ 292. Zinsen und ähnliche Aufwendungen Die Zinsen und ähnliche Aufwendungen beinhalten Aufwendungen aus der Aufzinsung der Pensionsrückstellung mit T€ 47 (Vorjahr: T€ 54). Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Die Steuern entfallen grundsätzlich auf das Betriebsergebnis. Im Jahr 2013 wurden erstmalig latente Steuern aktiviert, die Minderung für 2023 beträgt T€ 102. Sonstige Angaben Gezeichnetes Kapital Das Grundkapital von € 71.750,00 ist in 175 Aktien zu je nominell € 410,00 eingeteilt. Jede Aktie gewährt eine Stimme. Die Aktien lauten auf den Namen. Aufsichtsrat
Vorstand
Prokura Gesamtprokura ist erteilt für
Sie vertreten die Gesellschaft gemeinsam oder jeweils mit einem Vorstandsmitglied. Gesamtbezüge der Geschäftsführung und des Aufsichtsrats sowie ehemaliger Mitglieder der Geschäftsführung Die Erleichterungsvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB hinsichtlich § 285 Nr. 9a) und b) HGB wurde teilweise in Anspruch genommen. Die Gesamtbezüge des Aufsichtsrats betragen T€ 14. Mitarbeiter Durchschnittliche Zahl (Quartalsdurchschnitt) der während des Geschäftsjahres 2023 beschäftigten Mitarbeiter:
Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung sind nach Schluss des Geschäftsjahres 2023 nicht eingetreten. Ergebnisverwendung Der Bilanzgewinn soll wie folgt verwendet werden:
Waldsassen/Schirnding, 30. April 2024 Der Vorstand gez. Sebastian Hart Entwicklung des Anlagevermögens zum 31. Dezember 2023(Anlagenspiegel)
Lagebericht für 2023Wirtschaftliches Umfeld im Jahr 2023 Entgegen den Einschätzungen der Branche und namhafter Institute Ende 2022 und im 1. Quartal 2023 entwickelte sich vor allem die deutsche aber auch die europäische Bauwirtschaft deutlich schlechter. Man war von einer Delle für die Jahre 2023 und 2024 ausgegangen. Gemäß ifo-Schnelldienst 7/2023 vom 12. Juli 2023 sollte der Tiefbausektor bis 2025 solide wachsen, während der Hochbau erst einmal in die Defensive gerät. In Deutschland war dies zusätzlich bedingt durch eine schwerwiegende Neuausrichtung und Streichung der bewährten KfW-Förderung. So prognostizierte die Euroconstruct-Sommerkonferenz 2023 für den deutschen Wohnungsbau in den nächsten Jahren große Einbußen. In 15 von 19 untersuchten europäischen Ländern wird das Wohnungsbauvolumen 2023 merklich oder erheblich schrumpfen. Der europäische Wohnungsbau leidet unter den stark eingetrübten Rahmenbedingungen. So reduziert die hohe Inflation die Handlungsspielräume der Privathaushalte und der schnelle, kräftige Zinsanstieg verhindert oftmals die Finanzierung auf Seiten der verschiedenen Marktteilnehmer. Im Euroconstruct-Gebiet wird die Zahl der genehmigten Wohneinheiten in Ein- und Zweifamilienhäusern 2023 voraussichtlich um rund ein Viertel hinter dem Wert des Jahres 2021 zurückbleiben. Situation des Schornsteinmarktes im Jahr 2023 in Deutschland und Europa Aufgrund des nicht prognostizierten Einbruchs im Wohnungs-Neubau war auch der Schornsteinmarkt gleichermaßen betroffen. Hinzu kam in Deutschland ab April 2023 die Diskussion zum "Heizungsgesetz" und zum "Gebäudeenergiegesetz" (GEG). Auch das Heizen mit dem nachwachsenden Rohstoff Holz (aus dem Restholz) sollte verboten werden oder nicht mehr gefördert werden (KfW-Förderung). Eine ideologische Kehrtwendung zu "all electric". Diese angedachte und beabsichtigte Umkehr der Bundesregierung führte zu viel Verunsicherung bei den Bauherren. Die wichtigste Alternative zur Versorgungssicherheit mit Wärme in Krisenzeiten wurde hinterfragt: Heizen mit Restholz. Diese beabsichtigte Neuausrichtung führte aber auch zu erheblicher Verunsicherung in der Branche: Von heute auf morgen kann ein erfolgreiches Geschäftsmodell auf der Basis früherer politischer Aussagen ad adsurdum geführt werden. Investitionen in die Zukunft werden durch ideologische politische Entscheidungen zerstört. Namhafte Verbände sind nach wie vor der Überzeugung, dass eine Energiewende hin zur CO 2 -Neutralität nur mit der energetischen Nutzung von Holz erfolgreich umgesetzt werden kann. Holz bedeutet regionale Verfügbarkeit mit kurzen Transportwegen und in Krisenzeiten eine unabhängige Wärmeversorgung. Geschäftsverlauf und Lage der Hart Keramik AG im Jahr 2023 Von dem dargestellten negativen Umfeld auf dem Wohnungsneubausektor konnten auch wir uns nicht abkoppeln. So sind in Deutschland die Fertigstellungen für den uns relevanten Markt der Einfamilienhäuser um 39,1 % und beim Zweifamilienhaus um 48,3 % abgestürzt. Deshalb ist in unserem stärksten Bereich Keramikrohre der deutsche Markt um 33 % eingebrochen. Unsere Keramikrohr-Exportmärkte hatten konjunkturell unterschiedliche Verläufe. Summa summarum ergab sich hier ein Rückgang von 21 %. Der Exportanteil im Bereich Keramikrohr beträgt über 65 %. Aufgrund des langfristig abgesicherten günstigen Gaspreises 2023 haben wir bis Ende des Jahres im Keramikrohrwerk durchproduziert und bewusst einen entsprechend höheren Lagerbestand aufgebaut. Sodann wurde eine saisonale Produktionspause eingeplant. Der Bereich Hafner-Schamotte verlief im Inland positiv, da Kamin- und Kachelöfen verstärkt nachgefragt werden. Aber auch unsere Auslandsaktivitäten haben zu einer Steigerung beigetragen. Der Bereich Lehmplatte hatte durch die negative Konjunktur-Entwicklung auch einen Rückgang von 23 % zu verzeichnen. In diesem Werk können wir auf konjunkturelle und saisonale Schwankungen flexibel reagieren (Schichtbetrieb/Produktionspause). Aufgrund der dargestellten Gegebenheiten ergab sich für unser Unternehmen insgesamt ein Umsatzrückgang von 20,9 %. Vermögenslage Das Anlagevermögen ist durch das Eigenkapital, langfristige Rückstellungen (inklusive Pensionsrückstellungen) sowie langfristige Kreditfinanzierungen gedeckt (Anlagendeckungsgrad II 193,5 %). Die Eigenkapitalquote stieg von 22,1 % im Vorjahr auf 25,9 %. Investitionen Wir haben im Jahr 2023 mit der Investition in eine zweite innovative Produktionslinie für Lehmplatten begonnen. Die Inbetriebnahme dieser Anlage ist für das 4. Quartal 2024 vorgesehen. Ertragslage Trotz der weiterhin schwierigen Umstände aufgrund des Ukrainekrieges und die dadurch verbundenen Preissteigerungen bei Zulieferern sowie des wirtschaftlichen Umfeldes in der Bauwirtschaft konnten wir ein positives Ergebnis vor Steuern von 875 T€ ausweisen. Dies ist im Wesentlichen bedingt durch Sondereffekte, wie die Auflösung von Rückstellungen und dem Verkaufserlös eines Grundstücks. Der Materialeinsatz hat sich um 266 T€ verringert, was den Umsatzrückgang geschuldet ist. Die Aufwendungen für Löhne und Gehälter haben sich um 129 T€ erhöht; dies liegt überwiegend daran, dass in 2023 gegenüber 2022 eine durchgehende Produktion von 12 Monaten stattfand sowie die Zahlung einer weiteren Inflationsausgleichsprämie. Liquiditätslage Die Liquidität war im Geschäftsjahr 2023 zu jeder Zeit gewährleistet. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Gesamtwirtschaftliche Risiken Die künftige Entwicklung unseres Unternehmens wird, wie in der Vergangenheit, weiterhin stark beeinflusst von den wirtschaftlichen und geopolitischen Impulsen und Ereignissen. Wir sind nach wie vor international ausgerichtet mit einem Exportanteil von über 65 % in über 25 Ländern. Es können dadurch länderspezifische Schwankungen in der Hochbautätigkeit besser ausgeglichen werden. Auch in diesem Jahr erwarten wir aufgrund des Russlandkrieges ein volatiles Marktumfeld. Der Unternehmenserfolg ist auch künftig von der Entwicklung des Neubauvolumens stark abhängig. Markt- und Branchenrisiken Unser Unternehmen ist an die Entwicklung der gesamtwirtschaftlichen Konjunktur, insbesondere den Wohnungsbau geknüpft. Wer heute ein Haus neu bauen oder energetisch sanieren möchte, für den steht neben gestalterischen Aspekten und der Einhaltung des Kostenbudgets die zukunftsorientierte wie auch klimafreundliche Planung an vorderster Stelle. Es gilt, den Energieverbrauch möglichst niedrig zu halten und CO 2 -Emissionen weitestgehend zu reduzieren. Der auszuwählenden Heizungstechnik fällt hierbei eine Schlüsselrolle zu. Für ein verlässliches, energieeffizientes Heizen braucht es einerseits Heiztechniken mit hohen Wirkungsgraden, andererseits müssen die eingesetzten Energieträger erneuerbar und möglichst einfach sowie sicher verfügbar sein. Kriterien, die insbesondere von moderner Holzwärmetechnik erfüllt werden. Denn Holz ist ein nachhaltig regional verfügbarer sowie nahezu CO 2 -neutraler Brennstoff. Pellet-, Holzhackschnitzel- und Scheitholzsysteme wie auch Holzfeuerstätten können universell in kleinen und großen Wohngebäuden eingesetzt werden. Auch wenn die Holzfeuerungstechnik oder der Einsatz eines Kamin- oder Kachelofens zu einem späteren Zeitpunkt geplant ist, sollte der Einbau eines keramischen Universalschornsteins im Neubau realisiert werden. Finanzrisiken Im Rahmen der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit ist unser Unternehmen verschiedenen Finanzrisiken ausgesetzt. Das operative Geschäft, insbesondere der Aufbau des Winter-Lagerbestandes werden in der Regel durch die Nutzung der entsprechenden Kreditlinien finanziert. Wir gehen davon aus, dass das notwendige Kreditengagement unserer Hausbanken wie in den vergangenen Jahren für die Folgejahre beibehalten wird. Beschaffungs- und Produktionsrisiken Beschaffungs- und Produktionsrisiken können sich u.a. durch Lieferantenausfälle oder massive Preissteigerungen für unser Unternehmen ergeben. Schon seit Jahren reagieren wir darauf mit einer vorausschauenden Bevorratung der Hauptrohstoffe und, wenn möglich, dem Abschluss von langfristigen Verträgen sowie der Pflege eines sehr engen Kontaktes zu unseren Hauptlieferanten. Des Weiteren verfolgen wir, soweit dies möglich ist, eine Mehrlieferantenstrategie. Der für uns sehr wichtige Bereich Energiebeschaffung, Strom und Erdgas ist für dieses Jahr gesichert; zum Jahreswechsel wurden die ersten Tranchen gekauft, nachdem der Gaspreis wieder gesunken war. Sukzessive wurde dann die gesamte benötigte Gasmenge für 2024 gekauft, sodass auch eine weitgehende Planungssicherheit besteht. In punkto Strom sind wir durch die Investition der Photovoltaik-Anlage, die im April 2023 in Betrieb genommen wurde sowie die Inbetriebnahme einer weiteren KWK-Anlage im Jahr 2024, weitgehend autark. Durch unsere überregionalen Aktivitäten in über 25 europäischen Ländern können wir auf regionale konjunkturelle Schwankungen gut reagieren und eventuelle Umsatzrückgänge kompensieren bzw. durch rechtzeitige Produktionsanpassung berücksichtigen. Im Rahmen der Gesamtbeurteilung lassen sich gegenwärtig keine bestandsgefährdenden Risiken für die zukünftige Entwicklung unseres Unternehmens ableiten. Forschung und Entwicklung Forschung und Entwicklung ist eine zentrale und strategische Komponente unseres Unternehmens. Wir haben im Jahr 2017 die erste industrielle Fertigungsanlage von Lehmplatten für den Trockenbau in Betrieb genommen. Wir sind in dieser Marktnische Marktführer und haben in den letzten Jahren ständig an der Optimierung des Herstellungsprozesses und der Produktqualität gefeilt. Zusätzlich sind weitere innovative Produkte und Produktionsverfahren zu der Thematik "Bauen mit Lehm", einem Wachstumsbereich in der Nische, geplant. Voraussichtliche Entwicklung in den Jahren 2024 und 2025 Das Ifo-Institut hat zum Jahresbeginn pessimistische Einschätzungen für die Entwicklung des Wohnungsbaus in Deutschland vorgelegt: Danach werden in 2024 nur 225.000 und in 2025 195.000 Wohnungen fertiggestellt. Im europäischen Vergleich ist die Talfahrt des Wohnungsbaus damit in Deutschland am stärksten ausgeprägt. Überall in Europa leidet der Wohnungsbau gegenwärtig unter den stark erschwerten Rahmenbedingungen, so ein Bericht des Forschungsverbandes Euroconstruct. In den Ländern des Berichtsgebietes werden die Wohnungsbaufertigstellungszahlen von 2021 bis 2025 um durchschnittlich 12,1 Prozent zurückgehen, so die Hochrechnungen der Wissenschaftler aus den Bauantragszahlen. Dabei markiert Deutschland mit einem Minus von 31,8 % das untere Ende der Skala. In mehreren anderen Ländern (Irland, Italien, Portugal, Spanien, Slowakei) hingegen zeichnet sich eine gegenläufige Entwicklung ab. Vor allem wegen der stark gestiegenen Bau- und Finanzierungskosten ist der Wohnungsneubau nicht nur in Deutschland oftmals nicht mehr möglich. Die deutsche Politik hat die Rahmenbedingungen bislang nicht entscheidend verbessert. Gleichzeitig erlebt Deutschland einen neuen Rekord-Wohnungsmangel: Aktuell fehlen mehr als 800.000 Wohnungen. Das ist sozialer Sprengstoff. Das Ziel der Bundesregierung, pro Jahr 400.000 Wohnungen (davon 100.000 Sozialwohnungen) zu bauen, erscheint für die nächsten Jahre nicht mehr realisierbar. Anlässlich des von der Bundesregierung initiierten "Wohnungsbau-Tages" im April dieses Jahres wurde diese schwerwiegende Lage auf den Wohnungsmärkten diskutiert. Wirtschaftsminister Habeck bestätigte die dramatisch schlechte Lage am Bau. Es gehe aber jetzt wieder bergauf: Die Inflation sei stark zurückgegangen und auch die Zinsen würden in absehbarer Zeit wieder sinken. "Wir müssen noch ein bisschen durchhalten." sagte Habeck. Ende des Jahres gingen wir beim Werk I in die Saisonpause. Während der Produktionspause wurden wichtige Instandhaltungsmaßnahmen durchgeführt. Nachdem das Jahr 2024 bei Keramikrohren verhalten begonnen hat, erfahren wir in den letzten Wochen eine Belebung des Absatzes, so dass die Lagerbestände im ersten Quartal dementsprechend rückläufig sind. In den ersten Monaten des Jahres wurde die erwartete Halbjahresmenge an Hafnerschamotte produziert um einen Lagerbestand zu haben. Weitere Mengen werden bei Bedarf produziert. Wir gehen von einer gleichbleibenden Nachfrage aus. Im ersten Quartal des Jahres liegen bei Lehmplatten die Verkaufszahlen bereits wieder über Vorjahresniveau. Wir gehen davon aus, dass dieser Trend anhält. Auch der Markt und das Interesse an nachhaltigen Baustoffen steigt stetig und durch die Gründung des Industrieverband Lehmbaustoffe wird eine weitere Bekanntheit und Nachfrage fokussiert. Der Aufbau der zweiten Lehmplattenproduktionslinie läuft sehr gut und wir sind dem Zeitplan sogar etwas voraus. Nachdem das Bürogebäude in Waldsassen verkauft ist, werden aktuell in Schirnding neue Büroräume gebaut. Ab Juli 2024 sind dann alle Mitarbeiter gemeinsam in Schirnding beschäftigt. Unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie unseren Führungskräften danken wir für ihren großen Einsatz, ihre vorbildliche Leistung und ihre Verbundenheit zu unserem mittelständischen Unternehmen. Sie sind zentrale Erfolgsfaktoren, die mit Leidenschaft und Engagement für Hart Keramik im Jahr 2023 tätig waren. Auch in den aktuellen Krisen haben sie dazu beigetragen, diese gut zu überstehen und durch aktive Mithilfe ihren Beitrag dazu geleistet, dass Hart Keramik auch in Zukunft weiter erfolgreich sein wird. Aufgrund dessen gehen wir in den nächsten Jahren von zufriedenstellenden leicht positiven Ergebnissen aus.
Waldsassen/Schirnding, den 30. April 2024 Der Vorstand gez. Sebastian Hart In dem beigefügten, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach §327 HGB in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt. "Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Hart Keramik AG, Waldsassen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Hart Keramik AG, Waldsassen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Hart Keramik AG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."
Nürnberg, 30. April 2024 Mazars
GmbH & Co. KG
gez. Ekkehard Lorenz, Wirtschaftsprüfer gez. Jürgen Engel, Wirtschaftsprüfer Bericht des Aufsichtsrates zum Geschäftsjahr 2023Der Aufsichtsrat hat während des Geschäftsjahres 2023 die Geschäftsführung der Gesellschaft laufend überprüft und sich insbesondere durch mündliche Berichterstattung durch den Vorstand im Rahmen der Aufsichtsratssitzungen über die Lage der Gesellschaft unterrichtet. Der Vorstand schlug vor, den Bilanzgewinn von EUR 823.264,92 (Jahresüberschuss 2023 EUR 624.184,10 und Gewinnvortrag aus dem Vorjahr EUR 511.172,87 abzüglich der Einstellung in die Gewinnrücklage EUR 312.092,05) auf neue Rechnung vorzutragen. Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss, den Lagebericht und den Vorschlag des Vorstandes für die Verwendung des Bilanzgewinnes geprüft. Der Aufsichtsrat stimmt dem oben genannten Vorschlag des Vorstandes hinsichtlich der Verwendung des Bilanzgewinnes 2023 zu. Die Buchführung der Gesellschaft, der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 und der Lagebericht des Vorstandes für das Geschäftsjahr 2023 sind von der Mazars GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Steuerberatungsgesellschaft, Nürnberg als dem von der Hauptversammlung gewählten Abschlussprüfer, geprüft und in Ordnung befunden worden; der uneingeschränkte Bestätigungsvermerk wurde erteilt. In der Aufsichtsratssitzung vor der Feststellung des Jahresabschlusses hat der Abschlussprüfer seinen Prüfbericht ausführlich erläutert. Der Aufsichtsrat erklärt, dass das abschließende Ergebnis seiner Prüfung dem der Prüfung durch Mazars GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Steuerberatungsgesellschaft, Nürnberg, entspricht. Wir sehen keinen Anlass, Einwände zu erheben. Wir haben den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss der Gesellschaft in der heutigen Sitzung gebilligt. Damit ist der Jahresabschluss festgestellt. Wir schließen uns dem Vorschlag des Vorstandes über die Verwendung des Bilanzgewinnes an.
Waldsassen, 15.05.2024 Hart Keramik AG Der Aufsichtsrat der Thorsten Walther HRB 88Feststellung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 15.05.2024 festgestellt. Beschluss über die Verwendung des BilanzgewinnsDer Vorsitzende beantragte, entsprechend dem Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat, den Bilanzgewinn der Hart Keramik AG aus dem abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 in Höhe von € 823.264,92 auf neue Rechnung vorzutragen. Der Vorsitzende stellte den Antrag zur Abstimmung. Die vorgeschlagene Gewinnverwendung wurde angenommen und beschlossen. Das Beschlussergebnis wurde vom Vorsitzenden sofort festgestellt und verkündet. |
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