re:beton GmbH
Selbe AdresseHerstellung von vorgefertigten Bauelementen und Gebäuden aus Beton, Zement oder Kalksandstein
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Matthew Barker seit 18.8.2021 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
MPB Group Ltd | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
![]() MPB GmbHBerlinJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2023 bis zum 31.03.2024Lagebericht für das Geschäftsjahr zum 31.03.2024GeschäftsübersichtMPB betreibt eine Online-Plattform, die sich auf den Kauf, den Verkauf und den Handel mit gebrauchter Foto- und Videoausrüstung spezialisiert hat und diesen Prozess erleichtert. MPB betreibt eine Plattform für jeden, egal ob Sie gerade erst Ihre Leidenschaft für das Fotografieren entdeckt haben oder bereits ein Profi sind. MPB hat sich schon immer dafür eingesetzt, Foto- und Videoausrüstung zugänglicher und erschwinglicher zu machen und dazu beizutragen, eine nachhaltigere Zukunft zu visualisieren. Im letzten Jahr haben wir mehr als 168.000 gebrauchte Gegenstände in Europa wieder in Umlauf gebracht und so die Lebensdauer und das kreative Potenzial von Foto- und Videoausrüstung für Kreative auf der ganzen Welt verlängert. Wir sind in Berlin, einem der deutschen Zentren für Start-Up Unternehmen, ansässig und stützen uns auf unsere proprietäre Technologie, die von unserem Mutterunternehmen MPB Group Ltd. entwickelt wurde. Dazu gehört ein unserer Meinung nach branchenführendes dynamisches Preismodell mit über einem Jahrzehnt ständig wachsender Daten, das Millionen von Datenpunkten über zehntausend Modelle und drei Preiszonen abdeckt und sicherstellt, dass wir Käufern und Verkäufern immer den richtigen Echtzeit Preis bieten. Die MPB GmbH wurde mit der Bestrebung gegründet, unsere Kunden direkt lokal zu beliefern. Dies begann 2020, als unsere Plattformen in Frankreich und Deutschland, die von 2018 bis 2019 aus Großbritannien betreut wurden, von nun an von der deutschen MPB GmbH in Berlin betreut wurden. Damit wollten wir näher an unseren Verbrauchern in Kontinateleuropa sein. Ähnlich wie in FY23 befindet sich das Unternehmen noch in einer Phase starken Wachstums, da es sich noch relativ am Anfang seines Unternehmenslebenszyklus befindet, was das weitere Wachstumspotenzial für eine andauernde Expansion im Zuge der Umsetzung unserer strategischen Roadmap verdeutlicht. Die Verbraucher in Kontinentaleuropa kaufen und verkaufen bei MPB GmbH über unsere vier Plattformen, die jeweils Deutschland, Frankreich, die Niederlande und das übrige Kontinentaleuropa bedienen. Um unsere fortgesetzte europäische Expansion weiter zu demonstrieren, wurden im Oktober 2024 weitere, eigene Plattformen in Österreich, Irland, Italien und Belgien als separate Märkte erfolgreich eingeführt, was die Nachfrage nach lokalen Markterfahrungen zeigt. Unser Plan ist es, diesen Kurs fortzusetzen, indem wir dies 2026 und 2027 in weiteren Ländern Europas anbieten. Die MPB GmbH nutzte weiterhin die von ihrem Mutterunternehmen MPB Group entwickelte und bereitgestellte Technologie, um das Wachstum voranzutreiben, insbesondere die proprietäre reCommerce-Technologie, die sowohl die MPB-Software für Verteilungszentren als auch die MPB-Verbraucherplattform umfasst, von der das Unternehmen profitiert. Damit wurde die Grundlage für die weitere Einführung einer bedeutenden Roadmap neuer Technologie- und Datenfunktionen geschaffen, um die reCommerce-Fähigkeiten der Gruppe weiter zu verbessern und die Interaktion mit Käufern und Verkäufern zu unterstützen. Da die MPB GmbH in den konsolidierten Konzernabschluss der MPB Group Ltd. einbezogen ist, entspricht ihr Geschäftsjahr dem Geschäftsjahr der Gruppe, das vom 1. April bis zum 31. März des Folgejahres läuft. GeschäftsentwicklungDie bedeutsamsten steuerungsrelevanten KPIs des Unternehmens werden im Folgenden dargestellt:
1 MPB's Management Information Marge ist definiert als Umsatz nach UK-GAAP abzüglich der Kosten der verkauften Waren im Verhältnis zu den Umsatzerlösen 2 EBITDA ist definiert als “Earnings Before Interest, Tax, Depreciation and Amortisation” gemäß HGB. 3 Verkaufswert ist definiert als der Wert der Einkäufe, die MPB von Kunden getätigt hat, ohne Inkassogebühren, Boni und Vorsteuer. Dieses Jahr war ein weiteres starkes Wachstumsjahr für die MPB GmbH, das den anhaltenden strategischen Fortschritt bei der Expansion in neue lokalisierte Märkte, die Investition in eine unserer Meinung nach branchenführende Technologie und die Bereitstellung des bestmöglichen Kundenerlebnisses bei gleichzeitig immer mehr Handelswaren demonstriert. Das Unternehmen setzte eine starke Leistung im dritten vollen Jahr seiner Niederlassung in Deutschland fort und erzielte einen Umsatz von 63,6 Mio. EUR (2023: 45,4 Mio. EUR), was einem Anstieg von 40,1 % (2023: 61,0 %) gegenüber dem Vorjahr entspricht, da das Geschäftsmodell bei den Verbrauchern in den erschlossenen Märkten Anklang fand. Aufgrund des relativ frühen Stadiums seines Geschäftszyklus übertrifft dies weiterhin die Leistung des E-Commerce-Sektors in Europa. Entsprechend des European E-Commerce Report 2024 stieg der Umsatz im Bereich Business-to-Consumer aufgrund einer Kombination von Faktoren, nämlich der anhaltenden Inflation und der wettbewerbsfähigen Preise von nicht in der EU ansässigen Teilnehmern wie Asien, nur leicht um 3%. Dies setzte die Preissensibilität weiterhin unter Druck. Zu den aufkommenden Trends in ganz Europa, die die Branche insgesamt unter Druck gesetzt, aber zum Wachstum des Unternehmens beigetragen haben, gehören die weiterhin wachsende Bedeutung der Nachhaltigkeit in Verbindung mit den Erwartungen der Verbraucher an nachhaltige Produkte, was sich im Geschäftsmodell des Unternehmens widerspiegelt. MPB ist davon abhängig, dass gebrauchte Geräte an das Unternehmen verkauft werden, um diese gebrauchten Geräte erneut am Markt verkaufen zu können. Ein wichtiger Leistungsindikator ist daher der Verkaufswert, d. h. der Gesamtwert der von Kunden an die MPB verkauften Bestände. Im Geschäftsjahr 2023/24 stieg der Verkaufswert um 43,5 % auf 48,2 Mio. EUR (2023: 33,6 Mio. EUR), was auf die Bemühungen zurückzuführen ist, das Kundenerlebnis sowohl auf der Kauf- als auch auf der Verkaufsseite des Unternehmens durch Investitionen der Gruppe in Technologie zu verbessern. Die Stärke der Produktmarge wird durch die im Jahresverlauf auf 30,5 % gestiegene MI-Take-Rate (2023: 28,8 %) unterstrichen. Die Take Rate, die Management-Informations-Marge von MPB, ist definiert als Umsatzerlöse nach UK GAAP abzüglich der Kosten der verkauften Waren und wurde auf der Grundlage von Managementinformationen vor den HGB-Anpassungen berechnet. Die MPB GmbH befindet sich weiterhin in der Wachstumsphase ihres Unternehmenslebenszyklus und verzeichnete daher ein negatives EBITDA von 2,1 Mio. € (2023: 2,6 Mio. € Verlust) und einen Jahresfehlbetrag von 2,3 Mio. € (2023: 2,6 Mio. € Verlust). Es ist zu erwarten, dass das Unternehmen in der Anfangsphase und in einer Phase hohen Wachstums Verluste ausweisen wird, während wir in Kapazitäten investieren, um die Geschäftstätigkeit auszuweiten. Abschließend lässt sich sagen, dass die MPB GmbH im Berichtszeitraum eine starke Leistung erbracht hat und der Erfolg des Unternehmens auch in FY25 anhält. Dies ist auf kontinuierliche Investitionen in Technologie, die Lokalisierung des Verkaufserlebnisses für unsere Kunden und die zunehmende Breite und Tiefe des Produktangebots über unsere Plattform zurückzuführen. ErtragslageWie bereits erwähnt, erzielte das Unternehmen in seinem dritten vollständigen Geschäftsjahr eine starke Leistung und verzeichnete einen Umsatzanstieg von 40,1 % von 45,4 Mio. € im Jahr 2023 auf 63,6 Mio. € im Jahr 2024. Dies ist auf die anhaltend wachsende Nachfrage der Verbraucher nach nachhaltigen Produkten auf dem Gebrauchtwarenmarkt und in der Kreislaufwirtschaft zurückzuführen, zusammen mit einem leichten Wachstum im E-Commerce-Sektor und der Bereitstellung eines hochwertigen Kundenerlebnisses über unsere Plattform. Korrespondierend zum Anstieg der Umsatzerlöse stieg der Materialaufwand um 37,2 % von € 32,5 Mio. auf € 44,6 Mio. Der Personalaufwand ist im Berichtsjahr um € 1,6 Mio. auf € 5,3 Mio. angestiegen, was sowohl auf einen gestiegene Mitarbeiteranzahl wie auch auf allgemeine Gehaltssteigerungen zurückzuführen ist. Im Berichtsjahr kam es zu einer Korrektur des Ausweises der Arbeitnehmeranteile zur Sozialversicherung, die im Vorjahr unter den „Sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung“ und nicht unter „Löhne und Gehälter“ ausgewiesen wurden. Bei analogem Ausweis im Vorjahr hätten die "Löhne und Gehälter" TEUR 3.061 betragen und die "Sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung" TEUR 659. Darüber hinaus war der deutliche Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen von 12,8 Mio. € auf 15,8 Mio.€ größtenteils auf gestiegene Marketingausgaben zurückzuführen. Dies ist auf die Bemühungen zurückzuführen, die Reichweite in ganz Europa zu erhöhen, während wir unsere lokalisierten Markteinführungen einführen und die Beziehungen zu bestehenden Kunden pflegen. In diesem Kontext waren ebenfalls höhere Aufwendungen aus der Warenabgabe zu verzeichnen. Aufgrund des Wachstums der Gesellschaft war auch ein leichter Anstieg von Kostenweiterverrechnungen vom Mutterunternehmen MPB Group Ltd. zu verzeichnen. Das Unternehmen verzeichnete einen Jahresfehlbetrag von 2,3 Mio. €, was einer Verbesserung um 14,8 % gegenüber dem Jahresfehlbetrag von 2,7 Mio. € im Jahr 2023 entspricht. Dies ist erwartungsgemäß in den frühen Wachstumsphasen eines neuen Unternehmens der Fall, während Aufwendungen getätigt werden, um Kapazitäten für die zukünftige Entwicklung aufzubauen. Finanz- und VermögenslageAm 31. März 2024 beläuft sich der der nicht durch Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag der MPB GmbH auf 6,2 Mio. € (2023: 3,9 Mio. €). Dies spiegelt das frühe Stadium des Unternehmens wider, wobei zu beachten ist, dass das Mutterunternehmen MPB Group Ltd in einer starken Position ist, um das Wachstum des Unternehmens zu unterstützen. Die MPB Group Ltd. hat im September 2024 ihre revolvierende Kreditfazilität um 5 Mio. £ zugunsten aller Unternehmen innerhalb der Gruppe, für die die MPB GmbH bürgt, bis zum 31. März 2026 erweitert. Zum Bilanzstichtag waren weniger als 50 % der revolvierenden Kreditfazilität für die Gruppe in Anspruch genommen worden. Das Mutterunternehmen MPB Group Ltd. stellt die Zahlungsfähigkeit der MPB GmbH sicher. Die Vorräte stiegen zum Berichtszeitpunkt um 90,2 % auf 7,8 Mio. €, verglichen mit 4,1 Mio. € im Jahr 2023, was auf eine erhöhte Aktivität sowohl auf der Verkaufs- als auch auf der Einkaufsseite zurückzuführen ist. Dies ist auf einen Aufwärtstrend bei Kunden zurückzuführen, die gebrauchte Geräte über die Plattform an das Unternehmen verkaufen, nachdem die Reichweite in ganz Europa durch Marketingmaßnahmen zusammen mit Stammkunden erhöht wurde. Darüber hinaus stiegen die sonstigen Vermögensgegenstände von 0,2 Mio. € auf 1,1 Mio. €, was im Wesentlichen auf im Geschäftsjahr geleistete Kautionszahlungen für neu abgeschlossene Mietverträge sowie einen stichtagsbedingt höheren Betrag an Geldtransit zurückzuführen ist. Der Rückgang der Barmittel von 3,1 Mio. € auf 2,6 Mio. € zum Berichtszeitpunkt ist auf den Anstieg der vorausbezahlten Ausgaben gegenüber FY23 zurückzuführen. Der nicht durch Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag stieg im Berichtsjahr von 3,9 Mio. € auf 6,2 Mio. €. Die größte Veränderung bei den Verbindlichkeiten war die Erhöhung des konzerninternen Darlehens mit dem Mutterunternehmen MPB Group Ltd von 10,2 Mio. € auf 15,8 Mio. €. Darüber hinaus stiegen auch die sonstigen Rückstellungen von 1,0 Mio. € auf 1,4 Mio. €, was hauptsächlich auf die höheren Marketingausgaben zurückzuführen ist, wie in der Ertragslage erklärt wurde. Risiken und ChancenNichfinanzielle Risiken Die strategische Ausrichtung des Unternehmens wird von der Konzern-Geschäftsführung festgelegt, die sich um ein solides Risikomanagementsystem bemüht, dass Risiken frühzeitig erkennt, misst und steuert und diese rechtzeitig an die Beteiligten weitergibt. Erreicht wird dies durch monatliche Überprüfungen von Managementinformationen, einschließlich finanzieller und nicht-finanzieller Leistungskennzahlen, durch die Formulierung von Notfallplänen und durch die regelmäßige Überprüfung des Risikoregisters des Unternehmens, da es dem Management ermöglicht, die Wahrscheinlichkeit und die potenziellen Auswirkungen der einzelnen Risiken zu überwachen. Die Chancen und Risiken, die die Geschäftsführung für wesentlich hält, sind in absteigender Reihenfolge ihrer Bedeutung aufgeführt und wurden für den Zeitraum von einem Jahr ab dem Bilanzstichtag ermittelt: Inflation und wirtschaftliche Unsicherheit: Das Führungsteam überwacht die europäischen und globalen Wirtschaftsaussichten im Rahmen der regelmäßigen Überprüfung des Risikoregisters des Unternehmens. Die Auswirkungen potenzieller erheblicher Abschwünge, die sich auf Angebot und Nachfrage auswirken, sowie der Inflationsdruck auf Gehälter, Versorgungsunternehmen, Kuriere und Kernlieferungen sind Bereiche in denen bei Bedarf Abhilfemaßnahmen ergriffen werden, wie z. B. die folgenden: Das Führungsteam stellt sicher, dass diese Faktoren in vollem Umfang berücksichtigt werden und in die Prognosen und Projektionen einfließen. Das Unternehmen arbeitet mit einer Reihe von Lieferanten im Rahmen von Mehrjahresverträgen zusammen, wobei die Kosten für mehrere Jahre im Voraus vereinbart werden. Dazu gehört auch die Zusammenarbeit mit unseren Vermietern bei der Vereinbarung neuer Versorgungsverträge, um dem inflationären Kostendruck zu begegnen. Darüber hinaus überprüft unser engagiertes Preisgestaltungsteam kontinuierlich die Sensibilität der Gerätepreise, um neben dem Angebot auch die Nachfrage widerzuspiegeln. Die Auswirkungen der makroökonomischen Bedingungen werden auch in Bezug auf unsere Kunden berücksichtigt, von denen wir Geräte kaufen (Sell-Side). Die infolge der makroökonomischen Bedingungen gestiegenen Material- und Energiekosten werden sich wahrscheinlich auf die Gesamtproduktion und die Kosten für neue Geräte auswirken. Da die Kunden von MPB jedoch mit gebrauchten Geräten handeln, hat dies geringere Auswirkungen auf unseren Handel, und wir erwarten keine betrieblichen Einschränkungen, da sich die Märkte für gebrauchte Ausrüstungen durch wirtschaftliche Unsicherheiten tendenziell verbessern. Aufgrund sorgfältiger Überwachung wird dieses Risiko als gering eingestuft. Wettbewerber auf dem Markt: Obwohl es nur wenige Wettbewerber gibt, die dasselbe Geschäftsmodell wie die MPB GmbH betreiben, könnte es ein Risiko für das Unternehmen darstellen, wenn bestehende Wettbewerber ihre Expansion verstärken oder große Marktplätze oder Hersteller Elemente des MPB-Geschäftsmodells in ihren Handel einführen. Das Unternehmen überwacht die Preisgestaltung im Vergleich zu Wettbewerbern, um sicherzustellen, dass MPB die besten Preise bietet, um die Marke als beste Wahl für Verbraucher zu etablieren, und um auf der Grundlage von Fachwissen von Geräten, exzellentem Kundenservice und Preisgestaltung mit Wettbewerbern zu konkurrieren. Das Führungsteam hat den Anspruch sicherzustellen, dass es über alle Entwicklungen auf dem Markt und bei anderen Branchenakteuren auf dem Laufenden ist, und setzt die kontinuierliche Innovation des MPB-Erlebnisses fort, um das Unternehmen weiter von der Konkurrenz abzuheben. Datenschutz und Sicherheit: Das Unternehmen verarbeitet naturgemäß eine große Menge sensibler Daten. Daher gibt es strenge Vorschriften, die wir einhalten müssen, um das Risiko eines Datenverlusts oder -verstoßes, von Strafen oder Bußgeldern und eines Reputationsverlusts bei unseren Beteiligten zu minimieren. Das Management überwacht die Risiken weiterhin, indem es sich regelmäßig trifft und überprüft, wobei es kontinuierlich Verbesserungen in Bereichen mit hohem Risiko umsetzt, Schulungen zur Einhaltung der Datensicherheit durchführt und Richtlinien und Verfahren aktualisiert, die Änderungen in der Datensicherheitsumgebung widerspiegeln. Bindung von qualifiziertem Personal: Da unsere Belegschaft in den letzten Jahren parallel zum Unternehmenswachstum erheblich gewachsen ist, ist die Bindung des von uns eingestellten hochqualifizierten Personals für den anhaltenden Wert und Erfolg des Unternehmens von entscheidender Bedeutung. Das Management ist bestrebt, die Entwicklung und Bindung von Mitarbeitern durch Entwicklungsprogramme, die Überprüfung von Bindungs- und Nachfolgeplänen sowie durch Vergütungs- und Belohnungsmöglichkeiten zu fördern. Finanzielle Risiken Durch seine Aktivitäten ist das Unternehmen einer Reihe finanzieller Risiken ausgesetzt, darunter das Fremdwährungsrisiko, das Zinsrisiko, das Kreditrisiko und das Liquiditätsrisiko. Finanzierung: Die Wachstumspläne des Unternehmens in FY24 sahen keine zusätzlichen externen Investitionen in Betriebskapital und Umsatzausgaben vor. Die MPB Group (das Mutterunternehmen der MPB GmbH) erhielt jedoch im August 2023 die D1-Finanzierung von bestehenden Investoren, um die weitere Finanzierung sicherzustellen. Im September 2024 wurde die revolvierende Kreditfazilität zwischen der MPB Group und der HSBC Venture von 15 Mio. £ auf 20 Mio. £ erweitert. Liquiditätsrisiko: Das Unternehmen steuert seinen täglichen Cashflow-Bedarf durch freie Barreserven (2,6 Mio. € zum Jahresende) und die Nutzung einer konzerninternen revolvierenden Kreditfazilität mit MPB Group Limited von bis zu 22 Mio. €. Zum Jahresende belief sich die Nutzung der konzerninterne revolvierende Kreditfazilität auf 15,8 Mio. € (2023: 10,2 Mio. €). Die freien Barreserven und die konzerninterne revolvierende Kreditfazilität werden das Unternehmen bei der Umsetzung seiner Wachstumspläne unterstützen. Fremdwährungsrisiko: Das Unternehmen hat ein begrenztes Wechselkursrisiko, da es seine Geschäfte in Europa hauptsächlich in EUR abwickelt. Bei den begrenzten Transaktionen mit außereuropäischen Lieferanten mildert das Unternehmen das Risiko durch eine wettbewerbsorientierte Überprüfung der angebotenen Kurse, wenn Zahlungen erforderlich sind. Weitere Maßnahmen zur Risikominderung werden derzeit innerhalb des Unternehmens geprüft. Zinssatzrisiko: Die Gruppe hat ein begrenztes Zinsrisiko. Die bestehende Kreditaufnahme, eine konzerninterne revolvierende Kreditfazilität, erfolgt zu einem wettbewerbsfähigen Basissatz plus LIBOR. Das Unternehmen überwacht ständig den Zinssatz und gleicht seinen Bargeldbedarf, die Kreditnutzung und die Zinskosten mit der Entwicklung des LIBOR im Laufe der Zeit ab. Angesichts steigender Zinssätze während des Geschäftsjahres und darüber hinaus wird das Unternehmen versuchen, die Zinskosten zu minimieren, indem es die Fazilität auf überlegte Weise nutzt. Kreditrisiko: Die wichtigsten finanziellen Vermögensgegenstände des Unternehmens sind Bankguthaben und Bargeld sowie Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstigen Forderungen handelt es sich in erster Linie um Forderungen im Zusammenhang mit der Abrechnung von Verkäufen, die über Zahlungsdienstleister abgewickelt werden; dies entspricht einer Frist von ein bis drei Arbeitstagen. Bislang hat das Unternehmen keine Ausfälle bei der Entgegennahme dieser Beträge zu verzeichnen und geht davon aus, dass die Forderungen auch in Zukunft in vollem Umfang einbringlich sein werden. Schlussfolgerung zu den Risiken Die Hauptrisiken, finanziellen Risiken und Ungewissheiten können für das Unternehmen und die Gruppe eine Herausforderung darstellen. Wir sind jedoch zuversichtlich, dass unser Risikomanagementprozess, bei dem die Risiken aktiv berücksichtigt und laufend überwacht werden, gut funktioniert. Das Risikoregister und der Risikomanagementprozess werden ständig weiterentwickelt und von der Geschäftsführung der Gesellschaft und dem Senior Leadership Team des Konzerns als Teil des Entscheidungs- und Planungsprozesses berücksichtigt. Unter Berücksichtigung der Wahrscheinlichkeit und der potenziellen Auswirkungen der aufgezeigten Risiken schätzen wir diese insgesamt als mittelgroß ein und sehen keine wesentlichen Veränderungen gegenüber dem Vorjahr. In Anbetracht der bestehenden Überwachungs- und Abhilfemaßnahmen sehen wir keine bestandsgefährdenden Risiken für die MPB GmbH. Chancen Die Aussichten für MPB sind positiv, da die europäische Nachfrage nach den Vorteilen eines nachhaltigen Kreislaufmodells weiterhin stark ansteigt und der Gebrauchtmarkt für Kameras mit austauschbaren Objektiven einen sehr positiven Ausblick auf ein anhaltendes jährliches Wachstum aufweist. Dies wird auch dadurch begünstigt, dass die Europäische Union in ihrem Aktionsplan für die Kreislaufwirtschaft die Einführung einer Kreislaufwirtschaft für Unternehmen stark fördert. Dieser sieht legislative und nicht-legislative Maßnahmen vor, darunter die Ankündigung von Initiativen entlang des gesamten Lebenszyklus von Produkten. Darüber hinaus wurden in Bezug auf Vorschriften und rechtliche Verantwortlichkeiten wie das Digital Services Act und die General Product Safety Regulation zunehmend Beschränkungen für E-Commerce-Marktplätze eingeführt. Die MPB GmbH ist kein Marktplatzunternehmen (da wir eine Dienstleistung erbringen und Eigentümer aller Artikel und Geräte sind), jedoch stellen Online-Marktplätze einen großen Teil der Konkurrenz des Unternehmens dar, und diese neuen Anforderungen haben den Druck auf diese Unternehmen erhöht, da sie gezwungen sind, stark in die Einhaltung dieser Vorschriften zu investieren und ihre regulatorische Infrastruktur zu überarbeiten. Daher konnten wir die Gelegenheit nutzen, weiterhin in die Verbesserung unserer Online-Plattform für unsere Kunden zu investieren und uns auf die Erreichung unserer strategischen Ziele zu konzentrieren, ohne zusätzlichen Druck, der auf unsere Wettbewerber auf dem Online-Marktplatz ausgeübt wird. Das Unternehmen profitiert bereits von unserer gut etablierten Compliance-Infrastruktur, die sicherstellt, dass wir alle regulatorischen Anforderungen erfüllen, die an uns als Nicht-Marktplatz-Organisation gestellt werden, in Übereinstimmung mit unserem Engagement als verantwortungsbewusstes Unternehmen. Das Unternehmen ermittelt auch weiterhin die Märkte in Europa, die am meisten von einer Lokalisierung über unsere Plattform profitieren würden und baut dies in seine Wachstumsstrategie ein. Während des gesamten Berichtszeitraums bestanden die drei wichtigsten Plattformen, die Europa bedienen, aus deutsch-, französisch- und englischsprachigen Plattformen für das übrige Europa. Das Unternehmen ist sich weiterhin bewusst, dass die Vertrautheit mit einer Plattform in lokalisierter Sprache, Zahlungs- und Liefermethoden das Erlebnis der Verbraucher verbessert, was zu mehr Wiederholungskäufen führt, und daher für uns auch in FY25 eine Priorität bleibt. Daher hat das Unternehmen im Oktober 2024 ehrgeizig vier neue lokalisierte Plattformen eingeführt: Irland (englischsprachige Domain), Österreich (deutschsprachige Domains), Italien (ein Meilenstein als erste italienischsprachige Domain) und Belgien (französisch- und niederländischsprachige Domain). Die EU stellt die größte Marktchance für die Gruppe dar, und daher wird erwartet, dass der Expansionsgrad des Unternehmens so hoch ist, dass die Mehrheit der EU-Länder bis zu FY27 über diese lokalisierte Erfahrung verfügen wird. Prognose und AusblickIm Geschäftsjahr 2024/25 erzielte die MPB vorläufige, ungeprüfte Umsatzerlöse in Höhe von € 82,8 Mio. sowie ein vorläufiges, ungeprüftes EBITDA von € -1,0 Mio. Für das Geschäftsjahr 2025/26 werden Umsatzerlöse von € 108,3 Mio. prognostiziert, da die Geschäftsführung von einer weiteren Nachfragesteigerung in Verbindung mit der Erschließung weiterer lokaler Märkte ausgeht. In Verbindung mit der andauernden Skalierung des Geschäftsmodells wird für das Geschäftsjahr 2025/26 ein EBITDA von € 2,6 Mio. erwartet. Durch diesen Wachstumskurs konnten wir unseren Verkaufswert weiter steigern. Der vorläufige ungeprüfte Verkaufswert im Geschäftsjahr 2024/25 liegt bei € 59,5 Mio. Für das Geschäftsjahr 2025/26 prognostizierten wir einen Verkaufswert von 77,6 Mio. €. Durch die weitere Entkopplung von Einnahmen und Kosten konnten Jahr für Jahr Verbesserungen erzielt werden. Dies wurde durch Skaleneffekte erreicht, durch die wir unser Personal, unsere Ausbildungen und die für den Betrieb erforderlichen Materialien ausgebaut haben. Daher erwarten wir keine signifikanten jährlichen Ausgabensteigerungen und auch keine direkte Korrelation mit Umsatzsteigerungen. Die vorläufige, ungeprüft Take Rate für das Geschäftsjahr 2024/25 liegt bei 30,7 %, mit einer prognostizierten Take Rate von 31.4% für das Geschäftsjahr 2025/26, da das Unternehmen weiterhin von der Technologie, der Plattform und den Daten profitiert, in die das Mutterunternehmen MPB Group Ltd investiert hat. Dadurch wird unseren Verkäufern und Händlern weiterhin die bestemögliche Plattformerfahrung geboten, während wir unseren Käufern eine breite und große Auswahl und günstige Preise bieten.
Bilanz zum 31. März 2024Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis 31. März 2024
ANHANG für das Geschäftsjahr vom 01. April 2023 bis 31. März 2024der MPB GmbHAllgemeine Angaben zum JahresabschlussDer Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und BewertungsmethodenBilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend wurden Vorschriften des GmbH-Gesetzes beachtet. Aufstellung unter der Annahme der Unternehmensfortführung Der Jahresabschluss wurde unter der Annahme der Unternehmensfortführung (Going-Concern) aufgestellt. Die Bilanz weist zum Abschlussstichtag einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag von TEUR 6.211.271,26 aus. Die Gesellschafterin, MPB Group Ltd., hat mit Datum vom 30. Mai 2022 eine Patronatserklärung zur Sicherung der Zahlungsfähigkeit und Abwendung einer möglichen Überschuldung im Wege des Rangrücktritts an die MPB GmbH ausgestellt. Die in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten betreffen mit TEUR 15.799 Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Abschreibungen auf Zugänge erfolgen zeitanteilig. Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Waren wurden zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Zeitwert angesetzt. Der niedrigere beizulegende Zeitwert wurde dabei vom Beschaffungsmarkt abgeleitet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden mit ihrem Nennbetrag unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Im Berichtsjahr waren keine Wertberichtigungen notwendig. Die flüssigen Mittel werden mit dem Nennbetrag angesetzt. Im aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben vor dem Bilanzstichtag abgebildet, die wirtschaftlich erst in künftigen Geschäftsjahren zu Aufwand führen. Das Eigenkapital wurde entsprechend den Bestimmungen des § 272 HGB ausgewiesen. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Latente Steuern werden auf Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Bei der Berechnung aktiver latenter Steuern werden daneben steuerliche Verlustvorträgen, die sich in den nächsten 5 Jahren voraussichtlich abbauen, berücksichtigt. Im Falle eines Aktivüberhangs der latenten Steuern zum Bilanzstichtag wird von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 HGB kein Gebrauch gemacht. Erläuterungen zur BilanzAnlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Angaben zu Forderungen Sämtliche Forderungen weisen zum Stichtag unverändert zum Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr aus. Angaben zu sonstigen Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen mit TEUR 922 (VJ TEUR 612) ausstehende Rechnungen des Bereiches Marketing. Angaben zu Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen mit TEUR 15.799 (VJ TEUR 10.229) Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin. Die Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin betreffen vollumfänglich ein Darlehen. Dieses weist zum Stichtag eine Laufzeit bis zum 31. März 2028 - und somit eine Laufzeit von 1 bis 5 Jahren auf. Alle anderen Verbindlichkeiten haben, unverändert zum Vorjahr, eine Laufzeit von bis zu einem Jahr.
Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungDie Ertragsrealisation erfolgt im Zeitpunkt der Leistungserbringung. Hierbei kommt es auf den Übergang der Preisgefahr (Gefahrenübergang) an, der sich in der Regel nach den vereinbarten internationalen Handelsklauseln (sog. Incoterms) richtet. Angaben zum Personalaufwand Im Berichtsjahr kam es im Vergleich zum Vorjahr zu einer Änderung des Ausweises innerhalb der zwei Unterpositionen des Personalaufwands. Im Vorjahr waren rund TEUR 658 an Arbeitnehmeranteilen zu den Sozialversicherungen innerhalb der "Sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung" ausgewiesen. Die Arbeitnehmeranteile wurden im Berichtsjahr unter den "Löhnen und Gehältern" ausgewiesen. Bei analogem Ausweis im Vorjahr hätten die "Löhne und Gehälter" TEUR 3.061 betragen und die "Sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung" TEUR 659. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Abgesehen von der oben genannten Änderung in der Gliederung innerhalb der Position Personalaufwand konnten beim Jahresabschluss die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen zum Bilanzstichtag sonstige finanzielle Verpflichtungen mit einem Gesamtbetrag in Höhe von TEUR 9.302. Von den sonstigen finanziellen Verpflichtungen weisen TEUR 985 eine Laufzeit von bis zu einem Jahr, TEUR 4.281 eine Laufzeit von 2 bis 5 Jahren auf und TEUR 4.036 eine Laufzeit von über fünf Jahren. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen betreffen Mietverträge für die Räumlichkeiten der Gesellschaft in Berlin. Die Vorteile aller oben genannten Verträge liegen in der geringeren Kapitalbindung im Vergleich zum Erwerb und Wegfall des Verwertungsrisikos. Risiken könnten sich aus der Vertragslaufzeit ergeben, sofern die Objekte nicht mehr vollständig genutzt werden könnten, wozu derzeit keine Anzeichen vorliegen. Sonstige AngabenHaftungsverhältnisse Die MPB Group Ltd., die MPB Europe Ltd. und die MPB US Inc. haben mit einer Bank einen Darlehensvertrag über einen Betrag von bis zu GBP 15 Mio (2023: GBP 15 Mio) abgeschlossen. Die MPB GmbH bürgt für das Darlehen (Garantievereinbarung). Das Risiko für die Inanspruchnahme wird als sehr gering eingeschätzt, da die Kreditlinie im Wesentlichen für die Erhöhung des Vorratsbestands der operativen Gesellschaften gedacht ist, wobei diese Vorräte sehr liquide sind und notfalls schnell veräußert werden können. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Während des Geschäftsjahres waren im Unternehmen durchschnittlich 117 Personen beschäftigt. Im vorherigen Geschäftsjahr betrug die durchschnittliche Beschäftigtenanzahl 89 Personen. Die Mitarbeiteranzahl lässt sich wie folgt nach Gruppen einteilen:
Namen der Geschäftsführer Geschäftsführer war im Berichtsjahr und bis zur Aufstellung des Jahresabschlusses:
Der Geschäftsführer ist alleinvertretungsberechtigt. Auf die Angabe der Gesamtvergütung der Geschäftsführung wird gem. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Der Geschäftsführung wurden keine Kredite gewährt. Honorar für die Abschlussprüfer Die für den Abschlussprüfer des Geschäftsjahres 23/24 als Aufwand erfassten Honorare betragen insgesamt TEUR 70. Diese entfallen zu jeweils TEUR 35 auf Abschlussprüfungsleistungen und Steuerberatungsleistungen. Konzern- und Beteiligungsverhältnisse Die MPB GmbH wurde in den Konzernabschluss der MPB Group Limited, 64 Ship Street, Brighton, East Sussex, Bn1 1 AE UK einbezogen. Der Konzernabschluss ist am Sitz der Gesellschaft in East Sussex erhältlich. Die MPB Group Limited stellt den Konzernabschluss für den kleinsten und den größten Kreis von Unternehmen auf. Ereignisse nach dem Stichtag Am 19. September 2024 wurde die bestehende Kreditlinie von MPB Group Ltd., MPB Europe Ltd., MPB US Inc. bei einer Bank von GBP 15 Mio. auf GBP 20 Mio. erhöht. Die MPB GmbH bürgt für das Darlehen (Garantievereinbarung). Die verfügbare Kreditlinie der MPB GmbH bei der MPB Group Ltd. wurde bereits am 19. März 2024 von EUR 15 Mio. auf EUR 22 Mio. erhöht. Vorschlag zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt die folgende Ergebnisverwendung vor: Vortrag des Jahresfehlbetrags auf neue Rechnung. Unterschrift der Geschäftsführung
Berlin, 6. Juni 2025 Matt Barker Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023/24
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die MPB GmbH, Berlin Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der MPB GmbH, Berlin, - bestehend aus der Bilanz zum März 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der MPB GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Frankfurt am Main, den 6. Juni 2025 PricewaterhouseCoopers GmbH Stefan Hartwig, Wirtschaftsprüfer ppa. Benedict Siller, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss zum 31. März 2024 wurde am 10. Juni 2025 festgestellt. |
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