Flottweg SE
Selbe AdresseHerstellung von Maschinen für die Metallerzeugung, von Walzwerkseinrichtungen und Gießmaschinen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Klaus Ertl seit 11.1.2011 | Prokura |
Werner Santl seit 16.12.2009 | Prokura |
Knut Pantel seit 29.7.2008 | Vorstandsmitglied |
Manfred Schlarb seit 29.7.2008 | Vorstandsmitglied |
Fritz Johann Colesan seit 29.7.2008 | Vorstandsmitglied |
Georg Schwinghammer seit 29.7.2008 | Vorstandsmitglied |
Friedrich Hofer seit 20.7.2007 | Prokura |
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Flottweg AGVilsbiburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2010 bis zum 31.12.2010Lagebericht 2010Flottweg AGGeschäft und RahmenbedingungenWirtschaftliche Rahmenbedingungen Nach den schweren Einbrüchen der Jahre 2008/2009 hat sich die Weltwirtschaft im vergangenen Jahr kontinuierlich erholt. Hierbei hat insbesondere die deutsche Wirtschaft durch ihre Exportkraft die Krise in bemerkenswerter Weise gemeistert. Schon Ende 2009 zeichnete sich ab. dass sich Deutschland im Rahmen der gezielten Konjunkturprogramme bei gleichzeitiger Haushaltskonsolidierung deutlich schneller von der Krise erholen wird als die meisten anderen EU-Länder. Die von vielen Staaten beschlossenen Konjunkturprogramme waren bis weit in das Jahr 2010 wirksam und haben maßgeblich zum Aufschwung der Weltwirtschaft geführt. Sicherlich war der deutsche Export wiederum wichtigster Wachstumstreiber für unsere Volkswirtschaft. Vor allem die Schwellenländer Asiens, die GUS-Staaten, Afrika und Südamerika haben wesentlich zu einem anhaltend starken Aufschwung in Deutschland beigetragen. Nach Auffassung der Bundesbank beeinflusst auch die zunehmende Binnennachfrage die konjunkturelle Entwicklung positiv. Die Aussichten für das Jahr 2011 bleiben freundlich. Die Prognosen führender Wirtschaftsforschungsinstitute gehen davon aus, dass sich angesichts verbesserter Daten für die Weltwirtschaft und verbesserter wirtschaftlicher Stimmungsindikatoren der Aufschwung in Deutschland fortsetzt. Anziehende Investitionen der Unternehmen, steigende Beschäftigtenzahlen und damit verbunden höhere Einkommen sollten die Binnenwirtschaft weiter beleben bzw. stärken. Nach Einschätzung der Bundesbank wird sich diese Entwicklung in der größten Volkswirtschaft Europas in den nächsten beiden Jahren fortsetzen. Die steigende Konsumnachfrage sollte daher auch nachgelagert zu einem steigenden Bedarf für Investitionsgüter der Produzenten führen. Dennoch bestehen gewisse Gefahren, die zu einer nachlassenden wirtschaftlichen Dynamik in den großen Wirtschaftsräumen führen könnten. Steigende Energie- und Rohstoffpreise, überzogene Lohnabschlüsse, die Schuldenkrise in einigen europäischen Staaten, Naturkatastrophen, aber auch politische Entwicklungen im arabischen Raum, könnten negative Auswirkungen auf das Wachstum der nächsten Jahre zur Folge haben. Entwicklung der Flottweg AG Nach den teils heftigen Nachfrageeinbrüchen während der Wirtschaftskrise hat die Weltwirtschaft in 2010 wieder Fahrt aufgenommen. Nach Angaben des Verbandes Deutscher Maschinen- und Anlagenbauer (VDMA) erhöhten sich die Bestellungen in der Branche um real 36 Prozent zum Vorjahr. Dabei legte das Inlandsgeschäft um 29 Prozent zu, während das Auslandsgeschäft um 39 Prozent stieg. Auch die Flottweg AG konnte von dieser Entwicklung profitieren. So konnte der geplante Auftragseingang von 85 Mio. EUR schrittweise bis auf 103 Mio. EUR in der 3. Prognose angehoben werden. Der Auftragseingang lag mit 106,4 Mio. EUR um 46,8 Prozent über dem Vorjahreswert. Während der Inlands-Auftragseingang um 12,7 Prozent gefallen ist, haben sich die Bestellungen aus dem Ausland um 62,9 Prozent erhöht. Der Exportanteil im Auftragseingang lag bei 87,3 Prozent nach 78,7 Prozent im Vorjahr. Der Umsatz stieg gegenüber dem Vorjahr um 9,4 Prozent von 90,8 Mio. EUR auf 99,4 Mio. EUR an. Der Umsatzanstieg ist in erster Linie auf die Produktgruppe Ersatzteile zurückzuführen. Mit einem Anteil von 20,3 Mio.. EUR in 2010 wurde hier eine Verbesserung von 8,0 Mio. EUR bzw 64,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr erreicht. Bei Systemen, Dekantern, Separatoren und Bandpressen mussten leichte Rückgänge hingenommen werden. Unsere Tochtergesellschaften in den USA, China und Frankreich haben wesentlich zur Umsatzsteigerung beigetragen. Der Exportanteil am Gesamtumsatz betrug im Berichtsjahr 81,5 Prozent. Durch den hohen Auftragseingang hat sich der Auftragsbestand zum 31.12.2010 um 7,0 Mio. EUR auf 44,0 Mio. EUR (+19,0 Prozent) erhöht. Die Geschäftserwartungen für das laufende Jahr sehen wir aufgrund der Bestellungen in den ersten beiden Monaten 2011 und der derzeit anhaltend guten Projektsituation weiterhin positiv. Bei der weiteren Entwicklung ist jedoch zu berücksichtigen, dass die hohe Wachstumsrate der Flottweg AG in 2010 zum Teil auf Sondereffekte zurückzuführen ist. Zum einen hatte sich ein gewisser Investitionsstau bei unseren Kunden gebildet, zum anderen ist das hohe prozentuale Wachstum auf die geringere Basis im Vorjahr zurückzuführen. Die im Jahr 2010 gestiegene Nachfrage nach Flottweg-Produkten kann deshalb nicht als genereller Maßstab für die wirtschaftliche Entwicklung der nächsten Jahre genommen werden. Da die Prognosen für 2011 sehr freundlich sind, gehen wir zum jetzigen Zeitpunkt davon aus, dass unsere Planwerte im Auftragseingang von 105 Mio. EUR und Umsatz von 103 Mio. EUR erreicht werden können. Durch die Gründung unserer Tochtergesellschaften in Australien und Russland im Januar 2011 haben wir einen weiteren großen Schritt zum Ausbau unserer internationalen Präsenz gemacht. Produktion Die Flottweg AG stellt hochtechnologische Produkte mit höchstem Qualitätsanspruch her. Die Gewährleistung einer hohen Prozesssicherheit für unsere Kunden beginnt bereits in unserer Produktion. Um der Präzision unserer Produkte und die Prozesssicherheit weiter zu erhöhen, wurde im abgelaufenen Jahr der Einsatz des Manufacturing Execution Systems (WWIES) auf weitere CNC-Fertigungsmaschinen ausgedehnt. Im Berichtsjahr wurden die Aufgabenstellungen für unsere Produktion vor allem durch die deutlichen Auftragseingangszuwächse geprägt. Die erfreuliche Entwicklung der Nachfragesituation ging einher mit einer deutlich verbesserten Auslastung. Waren wir in 2009 noch gezwungen, auf den reduzierten Kapazitätsbedarf durch den Abbau von Gleitzeitkonten, die Nutzung von Kurzarbeit sowie gezieltes Insourcing zu reagieren, so kehrte sich die Situation 2010 ins Gegenteil um. Aufgrund der nachhaltig verbesserten Projektsituation wurden wieder Gleitzeitkonten aufgebaut und neue Mitarbeiter für die Produktion eingestellt. Kurzfristige Auslastungsspitzen wurden ergänzend an bewährte Zulieferer fremdvergeben. Die Fertigungsprozesse in der Trommel- und Schneckenfertigung wurden nach der Neustrukturierung im Jahr 2009 auch im abgelaufenen Jahr kontinuierlich weiterentwickelt und optimiert. Dadurch können wir gewährleisten, dass unser erweitertes Produktspektrum auch bei kleineren Losgrößen mit verkürzten Durchlaufzeiten wirtschaftlich produziert werden kann. Um den besonderen Anforderungen des System- und Anlagenbaus Rechnung zu tragen, wurde analog ein Optimierungsprojekt für diese speziellen Fertigungsprozesse gestartet. Beschaffung Auf der Basis langjähriger nationaler und internationaler Lieferantenpartnerschaften konnten wir die bedarfsgerechte Versorgung unserer Produktion gewährleisten. Im Mittelpunkt unserer Aktivitäten stehen dabei insbesondere Edelstahlprodukte. Für die Beschaffung gelten bei uns die gleichen hohen Maßstäbe für Qualität, Versorgungssicherheit und Wirtschaftlichkeit wie für unsere Eigenfertigung. Im Zuge der verbesserten gesamtwirtschaftlichen Situation und der Trendwende an den Rohstoffmärkten sind die Rohstoffpreise wieder angestiegen und das Thema Versorgungssicherheit gewinnt wieder stärkere Bedeutung. Durch eine enge partnerschaftliche Zusammenarbeit mit unseren Lieferanten und einem gezielten Multi Sourcing tragen wir dem Rechnung. Investitionen Nach den umfangreichen Investitionen der letzten vier Jahre am Standort Vilsbiburg wurde neben planmäßigen Ersatzinvestitionen im Jahr 2010 vor allem in den Ausbau des internationalen Vertriebs- und Servicenetzwerk investiert. Mit den zwei in 2011 gegründeten Tochtergesellschaften in Moskau und Sydney wollen wir insbesondere das Serviceangebot für unsere Kunden weiter ausbauen. Personal Das Unternehmenswachstum führte in 2010 zu einer leichten Erhöhung der Mitarbeiterzahlen der AG. Zum 31. Dezember 2010 waren 486 Mitarbeiter bei der Flottweg AG beschäftigt, davon 30 in unseren ausländischen Repräsentanzen. Die Anzahl der im Inland tätigen Mitarbeiter ist auf 456 gestiegen (plus 15 Mitarbeiter), wobei sich der Anstieg vorrangig auf die Bereiche Produktion, Vertrieb und Service verteilte. in unseren ausländischen Repräsentanzen hat sich die Mitarbeiterzahl um insgesamt 11 auf nunmehr 30 reduziert; dieses ist in erster Linie durch organisatorische Änderungen in China bedingt. Die Anzahl der Auszubildenden/Praktikanten ist im Vergleich zum Vorjahr um 11 Personen auf 43 zurück gegangen. Die eigene Aus- und Weiterbildung von technischen Fachkräften hat traditionell bei der Flottweg AG einen besonderen Stellenwert. Zum einen ist dies erforderlich, um den Fachkräftebedarf entsprechend der zukünftigen Anforderungen zu decken, zum anderen sehen wir es aber auch als unsere Pflicht und als unsere soziale Verantwortung an, zu einer positiven Entwicklung unserer Region beizutragen. Forschung und Entwicklung Zum weiteren Ausbau unserer Marktposition und der technologischen Führung investiert die Gesellschaft bereits seit einigen Jahren verstärkt in Projekte zur Forschung und Entwicklung und die hierfür benötigten Ressourcen. Im Fokus stehen dabei sowohl die Erweiterung und Weiterentwicklung unserer traditionellen Modulbaureihe der "Z-Serie' als auch die neuentwickelte und im Markt bereits etablierten Baureihe der "C-Serie". Mit der C-Serie verfügt die Flottweg AG über ein neues Konzept einer applikationsspezifischen Baureihe, die unseren Kunden für ausgewählte Anwendungen ein Optimum in Bezug auf Leistungsfähigkeit und Wirtschaftlichkeit bietet. Im abgelaufenen Jahr wurde nach der C3E und der C5E auch die C4E erfolgreich im Markt eingeführt. Derzeit arbeitet unsere Entwicklungsabteilung an der Komplettierung der Baureihe um die Maschinengröße einer C7E. Die Z-Serie wird zusätzlich um die Baugröße Z8E erweitert. Im Bereich der Separatorenentwicklung wird unsere bestehende "AC-Serie" aktuell um eine spezifische Baureihe für Brauereien vervollständigt. Die ersten Maschinen dieser neuen Baureihe wurden bereits erfolgreich am Markt eingeführt. Wichtige Vorgänge während und nach Ende des Geschäftsjahres Wie bereits zuvor schon erwähnt, lag ein Schwerpunkt der Geschäftsentwicklung in der Neugründung von ausländischen Tochtergesellschaften. In Australien wurde unsere 100%-ige Tochtergesellschaft "Flottweg Australia Pty. Ltd." registriert. Sie nahm nach vorbereitenden Tätigkeiten in 2010 zum Jahresbeginn 2011 ihren operativen Geschäftsbetrieb auf. Die Gesellschaft wickelt als Wiederverkäufer das komplette Neumaschinen- und Servicegeschäft ab. Die russische Tochtergesellschaft "Flottweg Moskau 000" nahm ihren operativen Geschäftsbetrieb im Februar 2011 auf. Sie kümmert sich um den aktiven Vertrieb von Serviceleistungen und Ersatzteilen im russischen Markt. Das Maschinen-Neugeschäft wird weiterhin wie bisher direkt zwischen der Flottweg AG und den russischen Kunden abgewickelt. Unsere chinesische Tochtergesellschaft Flottweg Separation Technology (Shanghai) Co. Ltd. hatte in der Vergangenheit den Status einer "Wholly Foreign Owned Enterprise". Dadurch war der Geschäftszweck im wesentlichen auf die Durchführung von Reparaturen beschränkt. Mit Wirkung zum September 2010 haben wir den Gesellschaftsstatus in eine "Foreign Invested Commercial Enterprise" geändert, und somit die Berechtigung zum Betreiben von Handel erworben. Die Gesellschaft ist nun auch zum eigenständigen Im- und Export berechtigt. Ertrags-, Finanz-, und VermögenslageDie Herstellkosten des Umsatzes von 99,4 Mio EUR in 2010 betrugen 65,6 Mio EUR und lagen damit prozentual bei 66,0 Prozent des Umsatzes. Im Vorjahr lag dieser Wert bei 71,8 Prozent des Umsatzes. Die Steigerung im Materialaufwand von 33,2 Mio EUR auf 40,7 Mio EUR spiegelt hauptsächlich das gestiegene Geschäftsvolumen wider, aber auch der anziehenden Konjunktur geschuldete Preissteigerungen im Rohstoffsektor. Damit beläuft sich das EBIT auf 13,2 Mio EUR = 13,3 Prozent des Umsatzes. Dies entspricht einer Steigerung um 61,0 Prozent gegenüber dem Vorjahr (8,2 Mio EUR). Nach Steuern beläuft sich der Jahresüberschuss auf 9,5 Mio EUR gegenüber 5,9 Mio EUR im Vorjahr. Dies entspricht einer Erhöhung um 62,1 Prozent. Vor allem die erfreuliche Entwicklung der flüssigen Mittel im Jahr 2010 ließ die Bilanzsumme der Flottweg AG um 18,8 Prozent auf 84,2 Mio Euro ansteigen. Das Anlagevermögen reduzierte sich im Geschäftsjahr 2010 um 2,9 Prozent von 27,1 Mio EUR auf 26,3 Mio EUR. Dieser Rückgang erklärt sich im wesentlichen durch die planmäßige Abschreibung der immateriellen Vermögensgegenstände und des Sachanlagevermögens. Nach den verstärkten Investitionen in den Standort Vilsbiburg in den Jahren 2006 bis 2009 beliefen sich die Investitionen im Berichtsjahr auf 0,7 Mio EUR (Vorjahr 3,3 Mio EUR). Die Erhöhung der Finanzanlagen betraf mit 1,0 Mio EUR die US-amerikanische Tochtergesellschaft, bei der ein Teil der bestehenden Darlehensforderung in die Kapitalrücklagen eingestellt wurde. Der Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit betrug 19,9 Mio EUR. Bei Investitionen von 1,8 Mio EUR im laufenden Jahr sowie durch die Dividendenzahlung und die Rückführung der Bankverbindlichkeiten mit insgesamt 1,9 Mio EUR war eine Erhöhung des zahlungswirksamen Finanzmittelfonds zum Ende der Periode mit 16,2 Mio EUR zu verzeichnen. Das Finanzmanagement der Flottweg AG zielt, neben der Sicherstellung einer jederzeit ausreichenden Liquidität, auf eine unabhängige und flexible Finanzierungsstruktur. Das Eigenkapital der Flottweg AG betrug zum 31. Dezember 2010 54,5 Mio EUR und entspricht einer Eigenkapitalquote von 64,7 Prozent. Die Rückstellungen erhöhten sich um 18,1 Prozent auf 13,4 Mio EUR. Ursache dafür sind insbesondere die Zunahme der Steuerrückstellungen und die Zunahme der Verpflichtungen gegenüber Mitarbeitern als Folge des gestiegenen Ergebnisses. Die ausschließlich langfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten verminderten sich durch planmäßige Tilgungen von 5,1 Mio EUR im Vorjahr auf 4,6 Mio EUR. Die der Flottweg AG eingeräumten Kreditlinien wurden im Geschäftsjahr 2010 im Wesentlichen für Bürgschaften zur Absicherung von Kundenanzahlungen und Gewährleistungsverpflichtungen in Anspruch genommen. Insgesamt hat sich die Liquiditätssituation der Flottweg AG, trotz des schwierigeren Marktumfeldes zu Beginn des Berichtsjahres, im Zuge der konjunkturellen Erholung in 2010 deutlich verbessert. Die Nettofinanzposition ist mit 14,7 Mio EUR erstmals positiv und ist gegenüber 2009 um 16,6 Mio EUR gestiegen. Bis zum Zeitpunkt der Aufstellung des Lageberichts hat sich die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft nicht wesentlich verändert. RisikomanagementDas bestehende Risikomanagementsystem der Flottweg AG wurde im abgelaufenen Jahr weiter ausgebaut. Der Vorstand wird unmittelbar und kontinuierlich über mögliche auftretende Risiken der künftigen Entwicklung informiert. Ein umfangreiches Berichtswesen bietet tägliche, wöchentliche, monatliche und quartalsmäßige Berichte über die Entwicklung, den Erfolg und die Prozesse des Unternehmens. Flottweg vermeidet beziehungsweise reduziert existenzbedrohende Risiken durch die aktive Steuerung von risikorelevanten Geschäftsprozessen, so zum Beispiel durch Währungsabsicherung. Unter Berücksichtigung der gesetzlichen Voraussetzungen wird für erkennbare Risiken im Rahmen des Jahresabschlusses Vorsorge getroffen. Gleichzeitig werden zur teilweisen oder vollständigen Deckung bestimmter Risiken durch unser zentrales Versicherungsmanagement entsprechende Absicherungen vorgenommen. Die Gesamtrisikolage der Flottweg AG zeigte während und auch nach der Finanzkrise keine Bedrohung durch bestandsgefährdende Risiken. Umfeld- und Branchenrisiken Gesamtwirtschaftliche Veränderungen mit ihren Auswirkungen auf die für Flottweg relevanten Märkte können einen wesentlichen Einfluss auf die Risikolage der Flottweg AG ausüben. Der Markt für trenntechnische Anlagen ist insgesamt von einem intensiven Wettbewerb geprägt. In diesem Umfeld muss es Flottweg stets gelingen, durch zielgerichtete Forschung und Entwicklung rechtzeitig innovative Produkte zu entwickeln, die immer neue Aufgabenstellungen der Kunden weltweit effizient und nachhaltig lösen. Zu diesem Zweck beobachtet Flottweg kontinuierlich die Marktentwicklung und hat einen kundenbedarfsorientierten Produktentwicklungsprozess etabliert. Dieser verfolgt unter Berücksichtigung aller wesentlichen marktbezogenen, technischen und ökonomischen Aspekte das Ziel der Technologieführerschaft. Geistiges Eigentum wird durch Patente und vertragliche Regelungen geschützt. Die Wahrung eigener Rechte sowie die Vermeidung von Verletzungen fremder Schutzrechte wird durch ein zentrales Patentwesen überwacht. Dem Risiko schwacher Branchenkonjunkturen begegnet Flottweg durch eine breite Streuung von Anwendungsfeldern und Ländermärkten. Trotz der Fokussierung auf Schwerpunkte in bestimmten Wertschöpfungsprozessen und Anwendungsfeldern ist die Flottweg AG nicht von der Entwicklung einer oder weniger Branchen abhängig. Strategische Risiken Zur mittel- und langfristigen Planung werden bei der Flottweg AG verschiedene Instrumente des strategischen Managements verwendet. im Rahmen der operativen Planung werden die Ziele und Maßnahmen quantifiziert und regelmäßig überwacht. Darüber hinaus hat die Flottweg AG eine periodische Risikoinventur implementiert, die eine systematische Überprüfung der potenziellen Risikofelder ermöglicht. Auch weitere für die zukünftige Entwicklung als relevant eingeschätzte Technologien und Tendenzen werden im Unternehmen überwacht und bei entsprechender Bedeutung in Entwicklungs- oder Kooperationsprozesse überführt. Produktions-, Qualitäts- und Beschaffungsrisiken Flottweg muss aufgrund der Prozess- und Sicherheitsrelevanz der angebotenen Produkte und Dienstleistungen durchgehend hohe Qualitätsstandards sicherstellen. Im Hinblick auf die Einsatzbedingungen einzelner Produkte könnten Fehlfunktionen zu Personenschäden, Vermögensschäden oder potenziell hohen Umweltschäden bzw. Folgekosten führen. Daher hat sowohl das Qualitätsmanagement als auch das Management des Versicherungsschutzes besondere Bedeutung. Die hohe Qualität und Zuverlässigkeit der Produkte wird durch ein integriertes Qualitätsmanagementsystem sichergestellt. Die getroffenen Maßnahmen beginnen bei der Produktentwicklung und der Zulieferung in Form von Qualitätssicherungsvereinbarungen sowie einer Qualitätsüberwachung von Zulieferteilen und setzen sich fort bei den einzelnen Schritten des Produktionsprozesses bis hin zu genau definierten Freigabestufen für wesentliche Produktionsschritte, ergänzt durch eine Feldbeobachtung nach Auslieferung. Für Produkte im Explosionsbereich gelten zusätzliche Qualitätsstandards und Prozesse (z.B. ATEXRichtlinien). Flottweg pflegt langfristige Partnerschaften mit Lieferanten und praktiziert ein internes Lieferantenbewertungssystem, das Lieferanten sowohl in technischer als auch in kaufmännischer und strategischer Hinsicht überprüft. Die Abhängigkeit von einzelnen Lieferanten unterscheidet sich je nach Relevanz, Stückzahl und Bezugsalternativen der Bauteile. Zur Absicherung hat die Gesellschaft Richtlinien für strategisch relevante Bauteile definiert, die entsprechend ihrem Abhängigkeitsgrad ausreichende Handlungsalternativen vorschreiben. Personalrisiken Die wirtschaftliche Entwicklung der Flottweg AG ist in starkem Maße von hochqualifizierten Mitarbeitern, insbesondere in den technischen Bereichen, abhängig. Es herrscht ein intensiver Wettbewerb um Mitarbeiter mit verfahrenstechnischem Know-how. Um dieser Situation zu begegnen, positioniert sich die Flottweg AG als attraktiver Arbeitgeber, insbesondere auf dem regionalen Arbeitsmarkt. Dabei spielt auch die eigene Aus-und Weiterbildung von Fachkräften eine fundamentale Rolle. Die Förderung und Qualifikation der Mitarbeiter wird durch Schulungsmaßnahmen, kontinuierliche Entwicklung von Nachwuchskräften und eine positive Unternehmenskultur erreicht. Informationstechnische Risiken Die reibungslose Abwicklung der Geschäftsprozesse der Flottweg AG ist von einem störungsfreien Funktionieren der informationstechnischen Infrastruktur abhängig. Durch kontinuierliche Investitionen in moderne Informationssysteme wird sichergestellt, dass Flottweg wettbewerbsfähige, zukunftssichere und anforderungsadäquate Lösungen der Informationstechnologie einsetzt. Den Risiken des Datenverlustes wird mit umfangreichen Datensicherungskonzepten und -einrichtungen begegnet. Unternehmensweite Sicherungsmaßnahmen gewährleisten den Schutz der Daten vor Fremdzugriff sowie vor schädlichen Virenattacken. Die ständige Verfügbarkeit aller Systeme ist sichergestellt und wird zusätzlich durch externe Partner garantiert. Finanzwirtschaftliche Risiken Die Fremdfinanzierung der Flottweg AG erfolgt, soweit erforderlich, in Euro. Kreditgeber sind namhafte international agierende Banken, mit denen eine langjährige Geschäftsbeziehung besteht. Zur Absicherung von Fremdwährungsrisiken werden in erster Linie Termingeschäfte, aber auch Optionen abgeschlossen. Derivative Finanzinstrumente, denen kein Warengrundgeschäft gegenüber steht, werden von der Gesellschaft nicht eingesetzt. Trotz der starken Internationalität der Geschäftstätigkeit konzentrieren sich die Zahlungsströme im Wesentlichen auf den Euro, darüber hinaus an zweiter Stelle auf den US-Dollar. Die Flottweg AG ist insoweit auch Wechselkursschwankungen des Euro gegenüber dem US-Dollar ausgesetzt. Verträge mit weiteren Fremdwährungen wurden nur in einem sehr geringem Ausmaß abgeschlossen. Je nach erwartetem Risikopotenzial werden Wechselkurse unter Einsatz von klassischen Termingeschäften über verschiedene Reichweiten abgesichert. Die Finanzierung und Liquiditätssteuerung erfolgt durch ein aktives Cash-Management. Zur Bonitätsbeurteilung von Kunden werden Dienstleistungen von Wirtschaftsauskunfteien in Anspruch genommen. Um Ausfallrisiken zu begrenzen wird das Forderungsmanagement zentral gesteuert und überwacht. Künftige Entwicklung der GesellschaftNach Überwindung der größten Rezession der Nachkriegszeit hat sich die deutsche Wirtschaft im vergangenen Jahr in beeindruckender Weise erholt. Größtenteils hat die Nachfrage aus den Schwellenländern, aber auch aus China und Russland zum starken Wachstum beigetragen. Angesichts der guten konjunkturellen Vorgaben bleiben die Aussichten vor allem für Deutschland recht freundlich. Aufgrund der überwiegend günstigen Rahmenbedingungen erwarten wir für die Flottweg AG aus heutiger Sicht in den nächsten Jahren weitere Zuwächse in Umsatz und Ertrag. Gestärkt wird unsere Zuversicht nicht nur durch die verbesserten weltwirtschaftlichen Aussichten, sondern auch durch zunehmende Impulse aus der inländischen Nachfrage. Zur Stärkung und zum weiteren Ausbau unserer Technologieführerschaft investiert das Unternehmen kontinuierlich in Verbesserungen bzw. Optimierungen der Prozesse und Anwendungen, um das Beste bezüglich Leistungsfähigkeit, Wirtschaftlichkeit und Qualität aus einer Hand für unsere Kunden bereitzustellen. Um unsere Marktposition bzw. Wettbewerbsfähigkeit weiter zu verbessern, legen wir unseren Fokus gezielt auf die Erschließung neuer Märkte, den Ausbau unseres internationalen Vertriebs- und Servicenetzes und damit verbunden die Erweiterung bestehender Standorte. Durch die Gründung unserer Tochtergesellschaften in Australien und Russland zum Jahresbeginn 2011 haben wir einen weiteren Schritt zur Internationalisierung unseres Unternehmens gemacht. Trotz derzeitiger Unsicherheitsfaktoren, hervorgerufen zum Beispiel durch die Naturkatastrophe in Japan und den bürgerkriegsähnlichen Auseinandersetzungen im arabischen Raum, gehen wir davon aus, dass aufgrund des hohen Auftragsbestandes zum Jahresbeginn und dem guten Auftragseingang im 1. Quartal 2011 unser geplanter Umsatz in Höhe von 103 Mio. EUR erreicht werden kann. Sofern sich die wirtschaftliche Lage nicht durch unvorhersehbare Ereignisse verschlechtern sollte, rechnen wir auch für das Jahr 2012 mit einer positiven Entwicklung der Gesellschaft, wobei sich die hohen Wachstumsraten des Jahres 2010 sicherlich nicht fortsetzen werden.
Vilsbiburg, 15. März 2011 Der Vorstand Gewinn- und Verlustrechnung (in Tausend €)
Bilanz (in Tausend €)Aktiva
Entwicklung des Anlagevermögens (in Tausend €)
Bilanzierungs- und BewertungsmethodenNach § 265 Abs. 7 Nr. 2 HGB sind einige Positionen der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst und im Anhang gesondert ausgewiesen, um die Klarheit der Darstellung zu vergrößern. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Umsatzkostenverfahren erstellt. Die Zuordnung von Kostenarten zu den Funktionskosten der GV-Rechnung wurde im Berichtsjahr an geänderte betriebliche Gegebenheiten angepasst. Die Anpassung erstreckte sich auch auf die Vergleichszahlen für das Vorjahr. AnlagevermögenImmaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bewertet, die um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert sind. Das Sachanlagevermögen ist mit Anschaffungs-oder Herstellungskosten und, soweit abnutzbar, unter Berücksichtigung planmäßiger Abschreibungen bewertet. Für die Gebäudeabschreibungen gelten die Grundsätze des § 7 EStG. Die beweglichen Anlagegüter werden linear über die steuerlich für zulässig gehaltene Nutzungsdauer abgeschrieben. Soweit der Werteverzehr einen degressiven Abschreibungsverlauf begründet, werden entsprechende Abschreibungen gemäß § 7 Abs. 2 EstG verrechnet. Die lineare bzw. degressive Abschreibung wird im Jahr der Anschaffung oder Herstellung nur zeitanteilig für den Monat der Anschaffung oder Herstellung und die folgenden Monate vorgenommen. Die Umstellung von der degressiven Abschreibung auf die gleichmäßige Verteilung des Restwertes auf die Restnutzungsdauer erfolgt in dem Jahr, in dem der Übergang zu einem höheren Abschreibungsbetrag führt als die Fortführung der degressiven Abschreibung. Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten bis 150,00 Euro wurden gemäß § 6 Abs. 2 EStG als Betriebsausgabe abgesetzt; sie wurden im Anlagenspiegel nicht ausgewiesen. Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten von 150,01 Euro bis 410,00 Euro wurden in 2010 in Ausübung des Wahlrechts gemäß § 6 Abs. 2 EStG voll abgeschrieben. Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten von 150,01 Euro bis 1.000,00 Euro, die in den Jahren 2008 und 2009 zugegangen sind, wurden gemäß § 6 Abs. 2a EStG in einen Sammelposten eingestellt, der mit 20 v.H. p.a. gewinnmindernd aufgelöst wird. Die Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen sind zu Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Sonstige Ausleihungen werden mit dem Nennwert oder dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Umlaufvermögen Vorräte sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten oder zu niedrigeren Tagespreisen bzw. beizulegenden Werten angesetzt. Die Kosten der allgemeinen Verwaltung sowie Aufwendungen für soziale Einrichtungen des Betriebs, für freiwillige soziale Leistungen und für betriebliche Altersversorgung sind nicht aktiviert. Die Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer, geminderter Verwendbarkeit usw. ergeben, sind durch Abwertungen berücksichtigt. Die von Kunden erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen sind von den Vorräten offen abgesetzt, soweit entsprechende Herstellungskosten hierfür angefallen waren. Bei den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen ist allen erkennbaren Risiken durch angemessene Abwertung Rechnung getragen. Unverzinsliche Forderungen mit Laufzeiten von mehr als einem Jahr sind abgezinst. Rückstellungen Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sind mit einem Anwartschaftsbarwertverfahren, der "Projected-Unit-Credit-Methode" unter Zugrundelegung eines Zinssatzes von 5,15 %, einer Rentendynamik von 1 % bei Anwartschaften und 2 % bei laufenden Renten sowie den Richttafeln 2005G von Klaus Heubeck ermittelt worden. Die übrigen Rückstellungen sind so bemessen, dass sie allen erkennbaren Risiken Rechnung tragen. Der Ansatz erfolgt mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten, ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst worden. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind grundsätzlich mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Währungsumrechnung Innerhalb eines Jahres fällige Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährungen sind mit dem Euro-Referenzkurs der Europäischen Zentralbank umgerechnet worden. Bei Deckung durch Devisentermingeschäfte erfolgt die Umrechnung mit dem Terminkurs. Für Posten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde das Niederstwertprinzip beachtet. Erläuterungen zur Gewinn-und Verlustrechnung(1) Umsatzerlöse (in Tausend €)
(2) Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten unter anderem Währungsgewinne, Erträge aus der Auflösung von Wertberichtigungen zu Forderungen, Erträge aus Auflösung von Rückstellungen, Erträge aus Anlagenabgängen, Erträge aus Stornogebühren und Schadenersatz, Erträge aus Vermietung und Erträge aus der Ausbuchung von Verbindlichkeiten. (3) Sonstige betriebliche Aufwendungen In dieser Position werden alle betrieblichen Aufwendungen erfasst, die den Funktionsbereichen nicht zuordenbar sind. Dies sind im Wesentlichen Aufwendungen aus Währungsverlusten, Grundstücksaufwendungen, Spenden und Verluste aus Anlagenabgängen. (4) Zinsergebnis (in Tausend €)
(5) außerordentliche Erträge (aus der erstmaligen Anwendung des BilMoG in Tausend €)
(6) außerordentliche Aufwendungen (aus der erstmaligen Anwendung des BilMoG in Tausend €)
(7) Steuern vom Einkommen und vom Ertrag (in Tausend €)
Materialaufwand (in Tausend €)
Personalaufwand (in Tausend €)
(8) Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist auf der Seite 3 dargestellt. (9) Anteile an verbundenen Unternehmen (in Tausend €)
Der Betrieb der Flottweg Iberica SL, Malaga, ruht seit 2004. (10) Vorräte (in Tausend €)
Der gesonderte Ausweis der Versuchs- und Mietmaschinen mit Zubehör wurde vorgenommen, weil es sich dabei um Vorräte handelt, die auf Grund der Eigenheiten des Geschäftsbetriebes nicht den üblichen Charakter von Umlaufvermögen haben. Es wurden nur diejenigen erhaltenen Anzahlungen offen von den Vorräten abgesetzt, soweit für diese Aufträge Herstellungskosten aktiviert sind. (11) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände (in Tausend €)
(12) Gezeichnetes Kapital Das gezeichnete Kapital beträgt T€ 10.000. Es ist eingeteilt in 100.000 auf den Namen lautende Stückaktien. (13) Kapitalrücklage (in Tausend €)
(14) Andere Gewinnrücklagen (in Tausend €)
(15) Rückstellungen (in Tausend €)
Die sonstigen Rückstellungen betreffen:
(16) Verbindlichkeiten (in Tausend €)
Von den Verbindlichkeiten sind fällig:
Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind T€ 4.626 durch Grundpfandrechte gesichert. Sonstige finanzielle Verpflichtungen (in Tausend €)
Derivative Finanzinstrumente Die Gesellschaft nutzt derivative Finanzinstrumente zur Absicherung gegen Währungsrisiken. Das Volumen der Devisensicherungsgeschäfte betrug zum 31. Dezember 2010 TAUD 849 und TUSD 12.000. Sonstige AngabenAufgliederung der Mitarbeiterzahl nach Gruppen Durchschnittliche Zahl der Mitarbeiter (nur Standort Deutschland):
Angaben zu den Bezügen des Vorstands gemäß § 285 Nr. 9 HGB Im Geschäftsjahr 2010 beliefen sich die Bezüge der Vorstandsmitglieder auf T€ 677. Die Ruhestandsbezüge für ehemalige Vorstandsmitglieder bzw. Geschäftsführer betrugen T€ 70. Die Pensionsrückstellungen für diesen Personenkreis und ihre Hinterbliebenen wurden in voller Höhe gebildet und beliefen sich auf T€ 931. Angaben zu den Bezügen des Aufsichtsrats gemäß § 285 Nr. 9 HGB Der Aufwand für die Aufsichtsratsmitglieder belief sich in 2010 auf T€ 45. Angaben zum Honorar der Abschlussprüfer gemäß § 285 Nr. 17 HGB Von der Befreiungsvorschrift gemäß § 285 Nr. 17 letzter Halbsatz HGB wurde Gebrauch gemacht. Angaben zu den Tochterunternehmen gemäß § 286 Nr. 11 HGB Die Flottweg AG, Vilsbiburg, ist Mutterunternehmen der:
Angaben gemäß § 20 Abs. 1 AktG Die PIA GmbH und die Flottweg Holding oHG haben der Flottweg AG mitgeteilt, dass ihnen jeweils mehr als der vierte Teil der Aktien unserer Gesellschaft gehört. Vorstand
Aufsichtsrat
GewinnverwendungsvorschlagAufsichtsrat und Vorstand schlagen der Hauptversammlung vor, aus dem Bilanzgewinn zum 31.12.2010 in Höhe von € 5.057.713,99 eine DM-elende von € 45,00 je Aktie auszuschütten sowie 500.000,00 in die anderen Gewinnrücklagen einzustellen und den verbleibenden Betrag in Höhe von € 57.713,99 auf neue Rechnung vorzutragen.
Vilsbiburg, 15. März 2011 Flottweg AG BestätigungsvermerkWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang -unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Flottweg AG, Vilsbiburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2010 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfungen vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz-, und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Vorstands sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und der ergänzenden Bestimmungen der Satzung und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend dar.
München, den 15. März 2011 Ehmcke
& Wähling GmbH
D. Ehmcke, Wirtschaftsprüfer Bericht des AufsichtsratsDer Aufsichtsrat hat sich im Geschäftsjahr anhand regelmäßiger mündlicher und schriftlicher Berichte des Vorstands und in gemeinsamen Sitzungen am 9. März 2010, am 11. Mai 2010, am 28. Juli 2010 sowie am 9. Dezember 2010 eingehend über die Lage und die Entwicklung des Unternehmens sowie über die wesentlichen Geschäftsvorgänge unterrichtet. Anhand der Berichte und der erteilten Auskünfte hat der Aufsichtsrat die Geschäftsführung überwacht. Der Aufsichtsrat hat sich gemäß § 107 AktG ein Bild über den Rechnungslegungsprozess, die Wirksamkeit des internen Kontrollsystems, des Risikomanagementsystems sowie über die Unabhängigkeit des Abschlussprüfer gemacht. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2010 sowie der Lagebericht sind unter Einbeziehung der Buchführung von der durch die Hauptversammlung zum Abschlussprüfer gewählten Ehmcke & Wähling GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, München, geprüft worden. Diese hat den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt. Der Konzernabschluss zum 31. Dezember 2010 sowie der Konzernlagebericht sind von den durch die Hauptversammlung zu Konzern-Abschlussprüfern gewählten Ehmcke & Wähling GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, München, und Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Nürnberg, geprüft worden. Diese haben den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt. Der Aufsichtsrat hat den unter Berücksichtigung der Einstellung von EUR 4.500.000,00 in die anderen Gewinnrücklagen aufgestellten Jahresabschluss und den Lagebericht und den Vorschlag für die Verwendung des Bilanzgewinns geprüft. Er schließt sich dem Ergebnis der Abschlussprüfung an und erhebt nach dem abschließenden Ergebnis seiner eigenen Prüfung keine Einwendungen. Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss in seiner Sitzung vom 26. Mai 2011 gebilligt. Gemäß § 18 Absatz 1 der Satzung ist der Jahresabschluss damit festgestellt. Der Konzernabschluss, der Konzernlagebericht und der Bericht der Konzernabschluss-Prüfer haben dem Aufsichtsrat vorgelegen. In seiner Sitzung am 26. Mai 2011 hat der Aufsichtsrat den Konzernabschluss gebilligt. Dem Vorschlag des Vorstands für die Verwendung des Bilanzgewinns schließt sich der Aufsichtsrat an.
Vilsbiburg, 26. Mai 2011 Für den Aufsichtsrat Aufsichtsratsvorsitzender |
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