MAG Bonte GmbHLiquidiert

38114 Braunschweig, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Braunschweig HRB 9924
Vorher
Hachmeister GmbH
Eingetragen
3.6.2004
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von KraftwagenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagenteilen und -zubehörEinzelhandel mit Kraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von mehr als 3,5 t
Gegenstand
Die Übernahme des Autohauses Bonte in Braunschweig sowie erst danach der Großund Einzelhandel mit neuen und gebrauchten Kraftfahrzeugen aller Art, im fremden und in eigenem Namen, mit Kraftfahrzeugzubehör und Ersatzteilen sowie die Instandsetzung von Kraftfahrzeugen, ferner die Vornahme aller Kundendienstarbeiten, der Handel mit Kraft-, Schmierstoffen und Bereifung, der Betrieb von Fahrschulen und Tankstellen, die Autovermietung, das Leasing-Geschäft in allen seinen Erscheinungsformen sowie die Vermittlung von Finanzierungen und Versicherungen jeglicher Art an Kunden der Gesellschaft.

Historie

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Management

NameRolle
Hartmut Klüver
seit 29.9.2005
Geschäftsführer
Rainer Metz
seit 29.9.2005
Geschäftsführer
Wolfgang Kruse
seit 29.9.2005
Geschäftsführer

Konzern- und Jahresabschlüsse

MAG Bonte GmbH

Braunschweig

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2007

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2007

I. Allgemeines

Unsere Gesellschaft ist als Handels- und Servicepartner der Marken Volkswagen und Volkswagennutzfahrzeuge tätig.

Zusätzlich hält die Gesellschaft einen Servicevertrag der Marke Audi.

II. Darstellung des Geschäftsverlaufes und der Lage der Gesellschaft

1. Entwicklung von Gesamtwirtschaft und Branche

Nach IHK-Angaben hat der private Konsum in Deutschland im Geschäftsjahr 2007 im Vergleich zum Vorjahr nochmals um 0,1 % nachgelassen, während die Teuerungsrate im Vergleich zum Jahr 2006 um 2,2 % gestiegen ist. Mehr Geld gaben die Bundesbürger vor allem für Energie, Lebensmittel und Gesundheit aus, aber auch für Tabakwaren und Urlaubsreisen. Für Produkte unseres Sortiments blieb leider weniger als im Vorjahr.

Die Branchenentwicklung war wiederum geprägt von einer weiteren Verschärfung des Wettbewerbs. Im Wesentlichen wirkte sich in diesem Zusammenhang die weiter zunehmende Wettbewerbsintensität - insbesondere im Vertrieb der Neuwagen - und die stärkere Bedeutung des Vertriebs über das Internet aus. Es besteht dadurch nahezu vollständige Markttransparenz. Auf den erhöhten Konkurrenzdruck reagierten die Händlerschaft und die Hersteller mit gravierenden Preisnachlässen, die die Margen im Neuwagengeschäft reduzierten.

2. Umsatzentwicklung

Die Pkw-Neuzulassungen in Deutschland sind im Jahr 2007 gegenüber dem Vorjahr um rd. 320.000 Fahrzeuge zurückgegangen. Das entspricht einem Rückgang von 9,2 %. Leider verlor unsere Hauptmarke überdurchschnittlich um 11,7 %. Zudem ging der Verkauf an Privatkunden, traditionell unsere Hauptabnehmer, im Vergleich zum Verkauf an Gewerbekunden noch deutlich stärker zurück. Wir gehen von einem Rückgang um bis zu 30 % in diesem Segment aus.

So hatten auch wir in der Neuwagenabteilung einen Umsatzrückgang von 6,7% zu verkraften, haben uns jedoch damit besser am Markt behauptet, als die allermeisten unserer Mitbewerber.

Die Umsatzentwicklung im Neuwagenbereich hatte naturgemäß auch Auswirkungen auf unser Gebrauchtwagengeschäft. So waren im Vergleich zum Vorjahr weniger Inzahlungnahmen und mithin auch weniger Gebrauchtwagenumsatz möglich.

Im Geschäft mit gebrauchten Nutzfahrzeugen (Tradeport) mussten wir gegenüber dem Vorjahr einen wesentlichen Umsatzrückgang verzeichnen. Ursächlich hierfür war insbesondere das geringe Volumen der von Volkswagen Nutzfahrzeuge angebotenen Fahrzeuge mit Kurzzulassungen, die im Vorjahr zu einer wesentlichen Umsatzerhöhung geführt hatten.

Im Kundendienst und Teilevertrieb konnte sich unser Unternehmen im Vergleich zum Gesamtmarkt sehr gut behaupten und Mehrumsätze in Höhe von 2,5 Mio. EUR (vor Erlösschmälerungen) erzielen. Eine Steigerung um 47,5 %. Grund dafür war, dass wir durch Verstärkung der Ausgaben für Marketing neue Kunden gewinnen konnten. Diese Kunden haben bislang vornehmlich die Dienste der großen Serviceketten wie ATU und Pit Stop in Anspruch genommen. Hier ist es uns offensichtlich gelungen, durch gezielte Werbeaussagen das Vorurteil "Fachwerkstätten sind teuer" zu revidieren. Auch die Verbesserungen im Teilevertriebssystem unserer Unternehmensgruppe haben planmäßig gegriffen.

3. Personalbereich

Die Gesellschaft verfügt über einen verlässlichen Personalstamm. Durch laufende Fortbildungsmaßnahmen wurde sichergestellt, dass die Mitarbeiter sich an die technische Entwicklung anpassen.

Die Mitarbeiterzahl zum Jahresende 2007 und die Personalaufwendungen haben sich gegenüber dem Vorjahr reduziert. Wir haben damit auf die sich früh im Jahr abzeichnende Branchenentwicklung reagiert.

4. Sonstige wichtige Vorgänge des Geschäftsjahres

Im Geschäftsjahr wurde gemeinsam mit einem Schwesterunternehmen intensiv an der Entwicklung eines noch durchschlagkräftigeren Teilevertriebssystems über das Internet gearbeitet und die im Vorjahr begonnene Maßnahme zu einem erfolgreichen Ende gebracht.

Aufgrund der guten NORA-Umsätze (NORA = Nicht Organisationsgebundene Rabattbegünstigte Abnehmer) im Teiledienst haben wir uns für das Jahr 2007 als NORA-Leistungszentrum qualifiziert. Dies hat zur Folge, dass wir innerhalb dieser Teilegruppen 2 % NORA-Leistungsbonus erhalten. Auch für das Jahr 2008 ist damit zu rechnen.

III. Analyse des Geschäftsverlaufes und der Lage der Gesellschaft

Gegenüber dem Vorjahr war ein Umsatzrückgang von 11,3 % zu verzeichnen. Der Rohgewinn (Umsatzerlöse abzüglich Materialaufwand) hat sich analog dazu um 8,0 % auf 4.644 TEUR (Vorjahr 5.049 TEUR) reduziert.

Die sonstigen betrieblichen Erträge (z. B. aus Provisionseinnahmen) erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr um 66,9 TEUR.

Dem negativen Ergebniseffekt aus der Rohgewinnminderung standen gesunkene Personalkosten (-67 TEUR) und gesunkene sonstige betriebliche Aufwendungen (-71 TEUR) gegenüber. Dennoch sank der Jahresüberschuss auf 53 TEUR (Vorjahr: 240 TEUR).

Das Finanzergebnis hat sich gegenüber dem Vorjahr um 48 TEUR verbessert. Die Zinsaufwendungen sind um 36,8 TEUR (8,3 %) gegenüber dem Vorjahr gesunken, obwohl das Zinssatzniveau gestiegen ist. Grund für den geringeren Zinsaufwand ist die Rückführung von Cash-Pool Verbindlichkeiten gegenüber Konzernunternehmen.

Die Eigenkapitalquote hat sich durch den Jahresüberschuss von 53 TEUR und der gesunkenen Bilanzsumme positiv entwickelt.

Das Anlagevermögen ist zu 77,3 % durch Eigenkapital und mittel-/langfristige Verbindlichkeiten gedeckt. Hierbei ist zu berücksichtigen, dass im Anlagevermögen Vorführwagen in Höhe von 415 TEUR enthalten sind, die sich in der Regel nur kurzfristig im Bestand befinden und deshalb auch nur durch kurzfristige Verbindlichkeiten finanziert werden. Das Anlagevermögen ohne Vorführwagen ist zu 108 % durch Eigenkapital und mittel-/langfristige Verbindlichkeiten gedeckt. Die Finanzierung des Umlaufvermögens erfolgt überwiegend durch kurzfristige herstellerbezogene Einkaufsfinanzierungen.

Wesentliche Bilanz- und Finanzierungskennzahlen haben sich wie folgt entwickelt:

  2007 2006
Umschlagshäufigkeit der Vorräte:    
Materialaufwand / Ø-licher Vorratsbestand 15,7 18,5
Umschlagshäufigkeit der Forderungen:    
Umsatzerlöse / Ø-licher Forderungsbestand 27,0 33,9
Eigenkapitalrendite (%)    
Gewinn vor Ertragsteuern x 100 / Ø-liches Eigenkapital 45,0 586,4
Eigenkapitalquote (%):    
Eigenkapital x 100 / Bilanzsumme 3,9 2,7
Cashflow    
Jahresüberschuss + Abschreibung + Veränderung der langfr. Rückstellungen 469 TEUR 559 TEUR
Dynamischer Verschuldungsgrad (Jahre):    
Fremdkapital / Cashflow 12,2 11,5

IV. Voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft sowie Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

Wir erwarten für das laufende Geschäftsjahr 2008 keine allgemeine Belebung der konjunkturellen Situation. Gründe sind der weiter zurückgehende private Konsum, die Teuerungsrate und der nach wie vor ungebrochene Sparwille der deutschen Bevölkerung. Daher planen wir unsere Umsatzziele auf Vorjahresniveau. Das Vorjahresergebnis wollen wir durch Anpassungen im Kostenbereich verbessern.

Die Umsatzentwicklung der ersten Monate des Jahres 2008 bestätigt uns in unseren verhaltenen Erwartungen.

Ziel unseres eingerichteten Risikomanagements ist die rechtzeitige Erkennung der betriebswirtschaftlichen Situation, die Erarbeitung einer qualifizierten Analyse, die eine bessere Bewertung und Steuerung der wirtschaftlichen Prozesse im Management ermöglicht, um das unternehmerische Risiko zu minimieren. Zu diesem Zweck besteht ein an die Belange eines mittelständischen, inhabergeführten Unternehmens angepasstes System, welches alle wesentlichen Unternehmensaktivitäten umfasst, um ein systematisches und permanentes Vorgehen hinsichtlich der Risikomanagementziele zu sichern.

Zentrale Instrumente dieses Systems sind ein monatliches Berichtswesen (kurzfristige Erfolgsrechnung), jährliche Planungsrechnungen mit monatlichem Soll-Ist-Vergleich, eine mittel- und kurzfristige Liquiditätsplanung und -überwachung sowie eine intensive Marktbeobachtung und eine starke Kooperation mit unseren Lieferanten (Pkw-Herstellern und deren Vertriebsorganisationen).

Als Markenhändler sind wir von der Modell- und Vertriebspolitik der Volkswagen AG abhängig. Gleichzeitig bieten sich unserer Gesellschaft jedoch aus dem Verhältnis zu VW auch wesentliche Entwicklungschancen, da wir ein attraktives Modellportfolio anbieten können. Insgesamt gehen wir davon aus, dass sich Risiken und Chancen in einem ausgewogenen Verhältnis gegenüberstehen.

Aufgrund der branchenüberdurchschnittlich guten Finanzsituation unserer Muttergesellschaft werden im laufenden Geschäftsjahr ausreichende Reserven für geplante Ersatzinvestitionen vorhanden sein.

Chancen sehen wir in der sehr guten Marktpositionierung der Volkswagen AG, die seit vielen Jahren die Marktführerschaft behauptet. Hier haben wir bessere Möglichkeiten als viele Händlerkollegen, die andere Marken vertreten.

Verhalten hoffen wir auf steigende Nachfrage nach Kraftfahrzeugen der Marke Volkswagen. Anlass dazu bietet die seit geraumer Zeit wieder steigende Produktqualität verbunden mit einem positiven Markenimage.

Risiken, die den Bestand des Unternehmens gefährden könnten, sehen wir nicht.

V. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Abschluss des Geschäftsjahres

Derartige Vorgänge haben sich nicht ergeben.

 

Braunschweig, den 13. Mai 2008

Rainer Metz, Geschäftsführer

Wolfgang Kruse, Geschäftsführer

Hartmut Klüver, Geschäftsführer

Bilanz zum 31. Dezember 2007

AKTIVA

  31.12.2007
EUR
31.12.2006
EUR
A. Anlagevermögen    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1 . Geschäfts- oder Firmenwert 19.860,00 21.527,00
2. übrige immaterielle Vermögensgegenstände 2.969,00 6.360,00
  22.829,00 27.887,00
II. Sachanlagen    
1 . Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 541.786,46 556.523,46
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 887.423,00 1.056.572,00
  1.429.209,46 1.613.095,46
  1.452.038,46 1.640.982,46
B. Umlaufvermögen    
I. Vorräte 2.435.564,08 2.031.990,22
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.903.263,81 2.733.303,99
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 164.495,52 205.924,64
  4.503.323,41 4.971.218,85
C. Rechnungsabgrenzungsposten 6.703,72 13.441,66
  5.962.065,59 6.625.642,97
PASSIVA    
  31.12.2007
EUR
31.12.2006
EUR
A. Eigenkapital    
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II.Gewinn-/Verlustvortrag 153.470,37 -86.934,45
III. Jahresüberschuss 52.690,42 240.404,82
  231.160,79 178.470,37
B. Rückstellungen 200.400,00 342.977,00
C. Verbindlichkeiten    
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.469.560,32 3.438.699,00
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: 2.577.893,74 EUR (Vorjahr: 2.497.032,38 EUR)    
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.038.237,93 1.817.207,32
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: 1.038.237,93 EUR (Vorjahr: 1.817.207,32 EUR)    
- davon gegenüber Gesellschaftern: 36.723,04 EUR (Vorjahr: 11.014,04 EUR)    
3. übrige Verbindlichkeiten 1.022.706,55 848.289,28
- davon aus Steuern: 241.507,68 EUR (Vorjahr: 298.475,88 EUR)    
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: 1.022.706,55 EUR (Vorjahr: 848.289,28 EUR)    
  5.530.504,80 6.104.195,60
  5.962.065,59 6.625.642,97
Haftungsverhältnisse    
Verbindlichkeiten aus Gewährleistungsverträgen 15.049.332,58 EUR (Vorjahr: 0,00 EUR)    
- davon für verbundene Unternehmen: 7.543.134,77 EUR (Vorjahr: 0,00 EUR)    

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit
vom 1. Januar bis 31. Dezember 2007

  2007
EUR
2006
EUR
1. Rohergebnis 4.936.141,23 5.274.708,59
2. Personalaufwand    
a) Löhne und Gehälter -1.921.827,14 -1.971.464,49
b) soziale Abgaben -491.472,77 -509.018,67
3. Abschreibungen    
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -413.932,26 -316.372,28
4. sonstige betriebliche Aufwendungen -1.610.001,43 -1.681.207,27
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 13.133,93 1.817,26
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -406.568,85 -443.379,32
- davon aus verbundenen Unternehmen: 115.940,24 EUR (Vorjahr: 239.101,00 EUR)    
7. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 105.472,71 355.083,82
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -39.441,29 -101.253,00
9. sonstige Steuern -13.341,00 -13.426,00
10. Jahresüberschuss 52.690,42 240.404,82

Anhang für das Geschäftsjahr 2007

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf.

Bei der Offenlegung des Jahresabschlusses wird von den größenabhängigen Erleichterungsvorschriften der §§ 276, 288 und 327 HGB teilweise Gebrauch gemacht.

II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Im Einzelnen wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewendet:

Die immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen, bewertet. Bei der Bemessung der Nutzungsdauer wird auf betriebliche Erfahrungen abgestellt.

Der entgeltlich erworbene aktivierte Geschäfts- oder Firmenwert wird planmäßig über 15 Jahre linear abgeschrieben.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten, vermindert um degressive bzw. lineare Abschreibungen entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer, bewertet. Von der degressiven wird auf die lineare Abschreibung übergegangen, sobald diese zu höheren Abschreibungen führt. Geringwertige Wirtschaftsgüter werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben.

Die Bewertung der Gegenstände des Vorratsvermögens erfolgt zu Anschaffungskosten abzüglich Abwertungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert zum Bilanzstichtag. Die Anschaffungskosten der in den Waren enthaltenen Ersatzteile werden nach der gleitenden Durchschnittsmethode ermittelt.

Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % auf die Netto-Forderungen Rechnung getragen.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie sind mit den nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Beträgen bewertet.

Die Verbindlichkeiten werden mit ihren Rückzahlungsbeträgen ausgewiesen.

III. Angaben zur Bilanz

Die Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus dem nachfolgenden Anlagengitter:

  Anschaffungs-/
Herstellungskosten
1.1.2007
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Abschreibungen
kumuliert
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
1. Geschäfts- oder Firmenwert 25.000,00 0,00 0,00 -5.140,00
2. übrige immaterielle Vermögensgegenstände 10.448,31 0,00 0,00 -7.479,31
  35.448,31 0,00 0,00 -12.619,31
II. Sachanlagen        
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 587.202,59 0,00 0,00 -45.416,13
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.413.099,17 1.717.514,67 -1.827.982,51 -415.208,33
  2.000.301,76 1.717.514,67 -1.827.982,51 -460.624,46
III. Summe I. und II. 2.035.750,07 1.717.514,67 -1.827.982,51 -473.243,77
  Stand
31.12.2007
EUR
Stand
31.12.2006
EUR
Abschreibungen des
Geschäftsjahres
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände      
1. Geschäfts- oder Firmenwert 19.860,00 21.527,00 1.667,00
2. übrige immaterielle Vermögensgegenstände 2.969,00 6.360,00 3.391,00
  22.829,00 27.887,00 5.058,00
II. Sachanlagen      
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 541.786,46 556.523,46 14.737,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 887.423,00 1.056.572,00 394.137,26
  1.429.209,46 1.613.095,46 408.874,26
III. Summe I. und II. 1.452.038,46 1.640.982,46 413.932,26

Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten noch nicht abziehbare Vorsteuern in Höhe von 2.332,36 EUR, die rechtlich erst nach dem Abschlussstichtag entstehen.

Die Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren in Höhe von 691.666,42 EUR und sind in Höhe von 3.469.560,32 EUR durch Sicherungsübereignung von Kraftfahrzeugen im Anlage- und Umlaufvermögen und Buchgrundschulden besichert.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 448.846,45 EUR.

Zum 31.12.2007 bestanden folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Dauerschuldverhältnissen (Miete, Pacht, Leasing):

  TEUR
fällig 2008 276
fällig 2009-2012 526

Daneben bestehen branchentypische ungewisse Ankaufsverpflichtungen für Kraftfahrzeuge aus zukünftig auslaufenden Leasingverträgen, deren Anzahl und Wert nicht bezifferbar ist, da ungewiss ist, ob der Leasingnehmer das Fahrzeug nach Beendigung des Leasingvertrags zurückgeben wird und bejahendenfalls der Leasinggeber nicht eine andere Verwertungsmöglichkeit wahrnimmt.

IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde im Berichtsjahr nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag entfallen in vollem Umfang auf das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit.

V. Sonstige Angaben

Im Jahresdurchschnitt des Geschäftsjahres 2007 wurden 64 Mitarbeiter (ohne Geschäftsführer und Auszubildende) beschäftigt (Vorjahr: 62), davon 40 Angestellte (Vorjahr: 39) und 24 gewerbliche Arbeitnehmer (Vorjahr: 23).

Im Geschäftsjahr 2007 erfolgte die Geschäftsführung der MAG Bonte GmbH durch die Geschäftsführer:

Herrn Rainer Metz, Automobilkaufmann

Herrn Wolfgang Kruse, Automobilkaufmann

Herrn Hartmut Klüver, Automobilkaufmann

Für das Geschäftsjahr 2007 betragen die Gesamtbezüge der Geschäftsführung 89 TEUR.

Die MAG Bonte GmbH wird in den Konzernabschluss der MAG Metz GmbH, Berlin, einbezogen.

Der Jahresüberschuss 2007 soll zusammen mit dem bestehenden Gewinnvortrag in Höhe von 153.470,37 EUR auf neue Rechnung vorgetragen werden.

 

Braunschweig, den 13. Mai 2008

Rainer Metz, Geschäftsführer

Wolfgang Kruse, Geschäftsführer

Hartmut Klüver, Geschäftsführer

Bei dem vorstehenden Jahresabschluss (Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung und Anhang) handelt es sich um die für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der MAG Bonte GmbH, Braunschweig, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2007 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Herford, den 2. Juli 2008

PKF Treuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Vogt, Wirtschaftsprüfer

Lutzke, Wirtschaftsprüfer

Die Gesellschafterversammlung der MAG Bonte GmbH hat den Jahresabschluss zum 31.12.2007 der Gesellschaft am 31. Juli 2008 festgestellt.

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