Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 59861
Vorher
Autohaus Medele & Geyer GmbHAutohaus Medele GmbHMedeleSchäfer GmbH
Eingetragen
3.8.1979
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von KraftwagenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagenteilen und -zubehörEinzelhandel mit Kraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 3,5 t oder weniger
Gegenstand
Vermittlung von neuen und Handel mit gebrauchten Kraftfahrzeugen, Kraftfahrzeugzubehör und Kraftfahrzeugersatzteilen aller Art, Betrieb von Kraftfahrzeugreparaturwerkstätten samt Lackierarbeiten sowie Ausübung aller mit einem Kraftfahrzeugunternehmen zusammenhängenden Geschäfte und Tätigkeiten.

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Peter Schäfer
seit 4.1.2018
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Identifizierte Personen (9)

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
204.517 €
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Autohaus Medele GmbH

Weilheim i. OB

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2016 bis zum 31.12.2016

Lagebericht

Geschäftsverlauf

Allgemein

Die Autohaus Medele GmbH arbeitet seit dem Jahr 2000 in ihrer - im Rahmen der durch die Daimler AG durchgeführten Netzneuausrichtung - optimiert strategischen Unternehmensgröße.

Die aktuell zu erwartende Geschäftsentwicklung hat das Autohaus in seinem Businessplan 2017 (2017/2018) niedergeschrieben. Die strategischen Grundgedanken resultieren weiterhin aus dem Unternehmenskonzept 2001 der Autohaus Medele GmbH. - Die Umsetzung des MBD Area Concepts 2020 wird aktiv betrieben.

Das Autohaus firmiert seit dem Jahre 2012 wieder als Autohaus Medele GmbH (vormals Autohaus Medele & Geyer GmbH). Die Änderung ist im Handelsregister eingetragen.

Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft

Die deutsche Volkswirtschaft (Bruttoinlandsprodukt preisbereinigt verkettet; 2010 = 100) verzeichnete laut Statistischem Bundesamt, nach dem Wachstum in 2015 (+ 1,7%), ein Wachstum von + 1,9% im Jahre 2016. Der größte Wachstumsbeitrag kam von den Konsumausgaben (+ 2,5%), gefolgt von den Exporten (+ 2,6%) und den Bruttoinvestitionen (+ 1,3%).

Laut Kraftfahrt-Bundesamt konnte bei den Neufahrzeugen im automobilen Vertrieb Deutschland mit ca. 3,35 Mio. Gesamtzulassungen (+ 4,5 % zum Vorjahr) ein leichtes Wachstum erzielt werden. Der Anteil der privaten Neuzulassungen verlief nach den Rückgängen der Vorjahre mit 35,0% (VJ 34,2 %) stabil. Die Kompaktklasse bildete mit einem stabilen Anteil von gut einem Viertel wieder das stärkste Segment. SUVs verzeichneten mit + 25,2% (VJ + 15,2%) erneut den deutlichsten Zuwachs.

In diesem wirtschaftlichen Umfeld entwickelte sich der durchschnittliche Bruttoumsatz (Gross Turnover) der Mercedes-Benz-Vertreter mit + 11,7 % (Vorjahr: + 10 %) positiv. Im Geschäftsfeld Vertrieb sind die Umsätze im Durchschnitt aller Unternehmen + 13 % (Vorjahr: + 10%) wiederholt gesteigert worden. Die Umsätze im Geschäftsfeld Service sind mit durchschnittlich + 5 % (Vorjahr: + 6 %) ebenfalls optimiert verlaufen. Die relativen Gemeinkosten sind in der Folge mit 10,8% (Vorjahr: 11,5 %) vom Umsatz geringer ausgefallen. Der Intercompany Profit ist mit 3,6% (Vorjahr: 3,4%) stabil verlaufen.(Quelle: Jahresbericht MB Vertreter 2016)

Umsatz- und Kostenentwicklung

Die nachstehenden Daten wurden dem Monatsreporting (Betriebliche Ergebnisrechnung/Internationale Ergebnisrechnung) der Autohaus Medele GmbH entnommen.

Die Autohaus Medele GmbH behauptete sich beim Jahresumsatz (Gross Turnover) mit + 13 % (Vorjahr: + 7 %) innerhalb des schwierigen Branchenumfeldes. Die Umsätze im Vertrieb stiegen um + 17 % (Vorjahr: + 7 %). Im Service wurden mit + 0 % (Vorjahr: + 6 %) stabile Umsätze verzeichnet.

Die relativen Einzelkosten beliefen sich stabil auf 3,1 % (Vorjahr 3,3 %) des Bruttoumsatzes. Die relativen Sachgemeinkosten verliefen investitionsbedingt mit 4,0 % (Vorjahr: 3,7 %) vom Bruttoumsatz leicht steigend. Die relativen Personalgemeinkosten beliefen sich auf 7,1 % (Vorjahr: 8,5 %) vom Bruttoumsatz.

In Summe verzeichnete das Unternehmen einen going concern betrachteten Intercompany Profit in Höhe von 1,8 % (Vorjahr: 2,4 %), der sich investitionsbereinigt auf 2,4% beläuft.

Analyse von Vermögens-/ Finanz- und Ertragslage

Kennzahlen 2016 2015
Eigenkapitalquote (%) 16,7 16,9
Eigenkapitalrentabilität (%) 6,0 9,1
Gesamtkapitalrentabilität (%) 1,0 1,5
Nutzungsgrad Gesamtkapital 2,1 2,1
Cash Flow (T€) 886 931
Finanzkraft (%) 2,9 3,2
Umsatzrentabilität (%) 0,5 0,7

Investitionen

Die Autohaus Medele GmbH hat in den zurückliegenden Jahren die erforderlichen Investitionen in den markenadäquaten Auftritt, der Optimierung der Arbeitsmittel und der Sicherung strategischer Größen, konsequent umgesetzt.

In 2011 erfolgte am Standort Landsberg der Erwerb von Grund und Gebäude. Das Unternehmen schaffte damit Planungssicherheit und hält sich für diesen Standort sämtliche Optionen offen.

In 2011/2012 lagen die Investitionsschwerpunkte auf der Optimierung der Hardware. Nach der IT-Virtualisierung in 2011, erfolgte die TK-Digitalisierung in 2012, die mit dem Erwerb der SWYX-TK-ANLAGE umgesetzt wurde. In 2015 wurde das Projekt "Erneuerung IT-Virtualisierung 2016" analysiert, entschieden und Anfang 2016 plangerecht umgesetzt.

In 2013 führte das Unternehmen die CRM-Software CUSTOMER ONE ein. Die Geschäftsleitung strebt mit diesem Invest weitere Prozessoptimierungen zur Absicherung hoher Kundenzufriedenheit an. In 2017/2018 werden entsprechende Modulerweiterungen erfolgen.

In 2014 wurde im Center Landsberg die Dialogannahme PKW modernisiert, damit Markenauftritt, Kundenzufriedenheit und Wirtschaftlichkeit für die Zukunft gesichert sind.

Ferner erfolgte in 2014 die Optimierung der IT-Standortverknüpfungen. In der Fortführung dieser Maßnahme wurden im Jahre 2015 Netzkabelstruktur und Internetanbindung tiefgehend analysiert. Die Umsetzung der daraus resultierenden Maßnahmen erfolgte incl. Glasfaseranbindung der IT WM in 2016 als Voraussetzung für kommende MBD-Projekte (z.B. RetailPackage).

Die vorstehenden Investitionen sind Bestandteile einer auf Nachhaltigkeit ausgelegten Investitionskultur.

Strategische Invests sind für die kommenden Jahre denkbar, bereits in Umsetzung befindlich bzw. aktuell realisiert. Letzteres gilt für die Investitionen "Classic-Center-Peißenberg" (Eröffnung 5/2017), Junge Sterne Transporter Landsberg (seit 2016) und MB-Rent (seit 5/2016), für die die Initiatoren und/oder die Fachverantwortlichen die ökonomische Verantwortung übernommen haben. Junge Sterne PKW Weilheim, REX, VAN Pro, etc. sind für die kommenden Jahre denkbar.

Das Autohaus befindet sich - mit Blick auf die o.g. strategische Unternehmensausrichtung - in einer komfortablen Ausgangssituation.

Personal

Die personelle Besetzung des Geschäftsleitungsteams ist im Jahre 2016 verändert worden. Mit Blick auf den in 2017 altersbedingt scheidenden Vertriebsleiter (VL) ist durch die im 4. Quartal 2016 realisierte "Einstellung" von vier Führungskräften (VLP, TL-NFZ, TL-GF und CL FÜ) ein LeitungsREORG durchgeführt worden.

Die professionelle personelle Besetzung der Planstellen unserer Teams ist die Basis zur Fortführung der Optimierung/Stabilisierung der Geschäftsprozesse/ DIN ISO Prozesse. Diese sind wiederum unser Fundament für Kundenzufriedenheit und wirtschaftliche Stabilität.

Geringe Fluktuation, gestaffelte Altersstrukturen, Fortbildung und i.d.R. zukunftsorientierte und motivierende Vergütungssysteme sind Ausdruck der kaufmännisch getriebenen Personalpolitik. Diese bildet somit ein gutes Fundament zur Erreichung bzw. zur Optimierung der Leistungsziele. Aktuell überstrahlen Veränderungsaspekte die strategische Personalpolitik.

Mit einer konstanten Ausbildungsquote von ca. 20%, einem entsprechenden Angebot von Praktikantenstellen und der Förderung interner Potentialträger, begegnet das Unternehmen seit Jahren erfolgreich dem aus der soziodemografischen Entwicklung resultierenden Fachkräftemangel und wird seiner lokalen sozialen Verantwortung gerecht.

Hinsichtlich extern zu besetzender Vakanzen wurden die strategischen Vorgehensweisen weiter verfeinert. Dazu zählen auch die Aktivitäten im PS-Recruitingportal, sowie die damit verbundene Onlinesuche. Die Sparten Vertrieb und Service konnten mit diesem Vorgehen Vakanzen schnell schließen bzw. den Personalbedarf überschaubar halten.

Wirtschaftsbericht

Darstellung des Geschäftsergebnisses/- der Geschäftslage

Das in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesene Jahresergebnis beläuft sich auf + 145 T€. Das Unternehmen befindet sich auch in 2016 in der Konsolidierung. Entsprechende Maßnahmen sind im Unternehmensergebnis berücksichtigt.

Im Bereich der Leistungssparten wirkten die volkswirtschaftliche und branchenseitige Entwicklung sowie die personelle Besetzung positiv. Die Sparten Vertrieb und Service konnten die angestrebten Deckungsbeitragsziele in Summe erfüllen und gegenüber dem Vorjahr nochmals steigern.

Kundenorientierung ist einer der strategisch definierten Erfolgsfaktoren im Hause der Medele GmbH. Seit der erfolgten Neuausrichtung 2000 sind diesbezüglich permanent Optimierungsmaßnahmen umgesetzt worden. Im Jahre 2016 erreichten drei Vertrieb/Service-Geschäftsfelder die 25-Plätze. Auf Basis der seitens der Geschäftsleitung realisierten personellen Veränderungen, sowie entsprechender Prozessoptimierungen, wird in der Folge von der Erreichung positiver Entwicklungen ausgegangen werden.

Im Branchenvergleich, hier Betriebsvergleich der Mercedes-Benz Vertriebsorganisation Deutschland, konnte die Medele GmbH mit der realisierten Ergebnisentwicklung und einem (investitionsbereinigt) stabilen Intercompany Profit in Höhe von 2,4% das Vorjahresergebnis bestätigen. Für die gesamte Vertriebsorganisation wird mit 3,6% ein ebenfalls bestätigter Intercompany Profit verzeichnet.

In den Jahren 2017 ff. wird die Konsolidierung fortgesetzt. Die erfolgreiche Belegung offener operativer Stellen, die Besinnung auf die Unternehmensstärken, die stringente Führung der guten "Bestandsbelegschaft", sowie die Beachtung ökologischer Abhängigkeiten, bilden die Basis für eine positive wirtschaftliche Entwicklung und zum Erhalt einer hohen Kundenzufriedenheit.

Bedeutsame finanzielle/nicht finanzielle Leistungsindikatoren

Das Unternehmen besitzt entsprechende Liquiditätsplanungen. Die Liquidität ist dem Geschäftsvolumen entsprechend ausgerichtet.

Die Ausstattung mit Eigenkapital kann für deutsche Mittelstandsunternehmen der Automobilbranche als durchaus positiv bewertet werden.

Hinsichtlich der Strukturbewertungen sind weiterhin die Stillen Reserven im Grundvermögen zu beachten.

Für die Ergebnis-/ und Arbeitsplatzsicherung haben Belegschaft und Geschäftsleitung entsprechende Einzelvereinbarungen für die Jahre 2012-2015 getroffen, die eine Minimierung der Ergebnisrisiken, bei einer Maximierung der Arbeitsplatzsicherheit, bewirken. - Der Geist dieses Instrumentes hat konkret dazu geführt, dass sich das Unternehmen wirtschaftlich stabil entwickelt hat. Insbesondere während der Weltwirtschaftskrise 2008/2009 ist der letzte Be- weis dafür erbracht worden, da keine Entlassungen, keine Kurzarbeit bzw. weitere nachhaltige Maßnahmen seitens der Medele GmbH erfolgen mussten.

Die "Folge - Einzelvereinbarung 2016-2019" konnte in 2016 erneut "rechtswirksam" abgeschlossen werden.

Prognosebericht

Businessplan 2017 (2017 - 2018)

Die aktuelle volkswirtschaftliche Situation, die Unwägbarkeiten der europäischen Einheitswährung "EURO", die politischen Brandherde im Nahen Osten sowie in Osteuropa und die offenen politischen Reaktionen zum DIESEL GATE, lassen eine nachhaltige Prognose für 2017 ff. nur bedingt zu.

Die Geschäftsleitung plant für das Jahr 2017 steigende Umsätze (+ 10%) und eine rückläufige Ergebnisentwicklung (bis zu - 20%), da nach heutiger Einschätzung die auf Wachstum ausgelegten Personalveränderungen erst in den Folgejahren im Ergebnistrend greifen werden. Die Prognose - going concern - gilt unter der Annahme, dass die heutigen volkswirtschaftlichen, branchen-/herstellerbezogenen Rahmendaten sich nicht negativ entwickeln und sämtliche strategischen Projekte wirtschaftlich realisiert werden.

Als wichtigste Ergebniskomponenten gelten eine stabile Kostensituation, ent- sprechend optimierte Mengenstrukturen bei mindestens stabilen Qualitätswerten in Vertrieb und Service, das Gedankengut der Einzelvereinbarungen sowie die weitere Entwicklung des Classic Centers nach Fertigstellung der Investitionen und dem seit 5/2017 erfolgten Reset.

Gelingt den Verantwortlichen die Realisierung des mit den Leistungssparten vereinbarten qualitativen Wachstums, bei Fortführung maßvoller Kostenentscheidungen, so werden für die Jahre 2018/2019 positive Geschäftsergebnisse auf dem Niveau der Jahre 2013-2016 erwartet.

Sensitivitätsbetrachtung 2017 (2017 - 2018)

Sämtliche Planungen enthalten den going concern - Ansatz und sind unter anspruchsvoller unternehmerischer Bewertung erfolgt. Im Rahmen des Monatsreporting zeigen entsprechende Soll-Ist-Vergleiche den Grad der Zielerreichung auf. Frühindikatoren wie "Entwicklung Auftragseingang" werden ebenfalls beobachtet. Geschäftsrisiken bestehen für die Fälle, dass reale Entwicklungen signifikant schlechter ausfallen, als in den Prognosen angenommen.

Das erste Drittel 2017 liegt am Plankorridor.

Risiko-Chancen-Management

Aufbau-Ablauforganisation, DIN-ISO-zertifizierte Prozesse, Controlling und die damit verbundene interne Unternehmenssteuerung sind Basis für ein ent-sprechendes Risiko-Chancen-Management.

Das Controlling in der Medele GmbH besteht aus einem Fundament, zwei Säulen und einem ganzheitlichen Dach. Als Fundament dienen die Businesspläne. Die Säulen werden durch das jeweilige Spartencontrolling Vertrieb bzw. Service gebildet. Das Dach resultiert aus dem monatlichen betriebswirtschaftlichen Reporting. Ergebnisentwicklungen und Spartentrends werden somit frühzeitig aufgezeigt, sodass entsprechende Maßnahmen zeitnah aktiviert werden können.

Die Mitglieder der Geschäftsleitung sind daher aktuell aufgerufen, bestehende Entscheidungsspielräume im Sinne des Geschäftsergebnisses zu nutzen.

Für Rechtsstreitigkeiten bzw. Ausfallrisiken ist auf Basis der vorliegenden Informationen entsprechende bilanzielle Vorsorge getroffen worden.

Die Unternehmensdarlehen verfügen über langzeitige Zinsbindungen, die aus dem pro-aktiven Verbindlichkeitenmanagement resultieren. Von daher bestehen für das Unternehmen keinerlei inflationäre Zinsrisiken.

Für das aktuelle Geschäftsjahr 2017 wird festgehalten, dass die Geschäftsführung der Autohaus Medele GmbH die Erreichung eines ausgeglichenen Ergebnisses weiterhin für darstellbar hält.

Die Chancen liegen in der Realisierung eines qualitativen Umsatzwachstums. Mögliche Risiken ergeben sich aus dem geänderten Kostenvolumen Personal (u.a. Erfüllung der vom Hersteller geforderten "Dedication - Leitungsstruktur Vertrieb) in Verbindung mit einem nur quantitativ realisierten Wachstum.

 

Weilheim, den 07.07.2017

Autohaus Medele GmbH

Hans Medele

Bilanz

Aktiva

31.12.2016
EUR
31.12.2015
EUR
A. Anlagevermögen 9.951.529,58 8.940.208,84
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 5.022,00 3.887,00
1. Geschäfts- oder Firmenwert 1,50 1,50
2. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 5.020,50 3.885,50
II. Sachanlagen 9.946.507,58 8.936.321,84
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 5.369.202,15 5.348.519,15
2. technische Anlagen und Maschinen 150.352,99 137.881,99
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.426.952,44 3.449.920,70
B. Umlaufvermögen 4.936.450,54 4.913.745,48
I. Vorräte 2.225.668,45 1.933.145,91
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.599.229,63 1.628.155,72
1. sonstige Vermögensgegenstände 1.599.229,63 1.628.155,72
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.111.552,46 1.352.443,85
C. Rechnungsabgrenzungsposten 2.810,64 2.210,64
Bilanzsumme, Summe Aktiva 14.890.790,76 13.856.164,96

Passiva

   
  31.12.2016
EUR
31.12.2015
EUR
A. Eigenkapital 2.480.631,63 2.335.994,22
I. gezeichnetes Kapital 153.387,56 153.387,56
II. Kapitalrücklage 1.600.000,00 1.600.000,00
III. Gewinnvortrag 582.606,66 378.597,05
IV. Jahresüberschuss 144.637,41 204.009,61
B. Rückstellungen 1.458.089,00 1.589.285,97
C. Verbindlichkeiten 10.951.137,78 9.930.884,77
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 5.845.804,97 5.487.860,03
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.086.669,66 976.669,73
3. sonstige Verbindlichkeiten 4.018.663,15 3.466.355,01
D. Rechnungsabgrenzungsposten 932,35 0,00
Bilanzsumme, Summe Passiva 14.890.790,76 13.856.164,96

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2016 - 31.12.2016
EUR
1.1.2015 - 31.12.2015
EUR
1. Rohergebnis 9.296.604,28 8.691.610,34
2. Personalaufwand 5.736.141,69 5.638.236,35
a) Löhne und Gehälter 4.819.476,74 4.723.304,53
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 916.664,95 914.931,82
davon für Altersversorgung 5.036,94 41.598,97
3. Abschreibungen 740.953,05 727.005,97
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 740.953,05 727.005,97
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.837.796,15 2.134.629,41
5. sonstige betriebliche Erträge 494.528,19 469.987,85
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.667,23 402,19
davon aus Abzinsung 1.430,00 0,00
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 247.630,34 283.806,54
davon aus Abzinsung 26.870,00 22.123,00
8. Steuern vom Einkommen und Ertrag 66.634,20 114.056,71
9. Ergebnis nach Steuern 163.644,27 264.265,40
10. sonstige Steuern 19.006,86 60.255,79
11. Jahresüberschuss 144.637,41 204.009,61

Ergebnisverwendung

Ergebnisverwendungsvorschlag des Vorstands / der Geschäftsleitung

In der Gesellschafterversammlung vom 18. Juli 2017 wurde beschlossen den ausgewiesenen Jahresüberschuss von EUR 144.637,41 zuzüglich des Gewinnvortrags von EUR 582.606,66, somit insgesamt EUR 727.244,07, auf neue Rechnung vorzutragen.

Anhang für das Geschäftsjahr 2016

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Auf Grund der erstmaligen Anwendung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG) wurden auch die Vorjahreswerte angepasst, ein Vergleich mit dem Jahresabschluss des Vorjahres ist damit nicht möglich.

Werden die rechtlichen Bestimmungen des BilRUG nicht auf die Umsatzerlöse des Vorjahres angewandt, so betragen diese EUR 29.160.766,04.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmensitz laut Registergericht: Autohaus Medele GmbH

Firmensitz laut Registergericht: Weilheim

Registereintrag: Handelsregister

Registergericht: Amtsgericht München

Register-Nr.: HRB 59861

Anwendung der Vorschriften des Handelsgesetzbuches

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2016 der Autohaus Medele GmbH, Weilheim, wurde entsprechend den Vorschriften des Handelsgesetzbuches für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Ergänzende Vorschriften des GmbH-Gesetzes und des Gesellschaftsvertrages wurden beachtet.

Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte nach dem Gesamtkostenverfahren.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Bilanzierung und Bewertung

Bilanzierung

Bilanzierungshilfen und Ansatzwahlrechte wurden im Berichtsjahr wie auch im Vorjahr nicht in Anspruch genommen.

Von dem Wahlrecht zum Ansatz aktiver latenter Steuern auf Grund sich ergebender Steuerentlastung nach § 274 Abs. 1 HGB wird kein Gebrauch gemacht.

Bewertung

Der Grundsatz der Bewertungsstetigkeit wurde beachtet.

Die erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten, vermindert um Abschreibungen bewertet. Software wird mit 3 bzw. 4 Jahren abgeschrieben, für den Firmenwert wird eine Nutzungsdauer von 15 Jahren zugrundegelegt. Die Nutzungsdauer wurde gemäß dem beim Erwerb voraussichtlichen Nutzen angesetzt.

Die Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten beziehungsweise mit den Herstellungskosten, vermindert um die Abschreibungen, bewertet. Das bewegliche Anlagevermögen wird unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Zugänge wurden pro rata temporis abgeschrieben. Die Vorführfahrzeuge wurden ab dem Tag der Zulassung mit einer Rate von 1/60 pro angefangenem Monat beziehungsweise den niedrigeren Teilwerten abgeschrieben.

Geringwertige Anlagegüter zum Einzelanschaffungswert von über EUR 150,00 bis EUR 410,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben.

Die Vorräte sind zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bilanziert. Den erkennbaren Risiken wird durch angemessene Bewertungsabschläge Rechnung getragen.

Die Forderungen sind mit ihrem Nennbetrag angesetzt. Erkennbare Ausfallrisiken werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird dem allgemeinen Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Die Wertberichtigungen werden von den jeweiligen Forderungen aktivisch abgesetzt.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind für Ausgaben gebildet, soweit diese Aufwand künftiger Geschäftsjahre darstellen.

Die Rückstellungen wurden auf der Grundlage des § 253 HGB ermittelt. Anzusetzen ist hierbei der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendige Erfüllungsbetrag gem. 253 Abs. 1 HGB. Bei allen Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag vorgenommen (§ 253 Abs. 2 HGB). Als Abzinsungssätze werden die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung monatlich ermittelt und veröffentlicht werden.

Für die Pensionsrückstellungen ist das Teilwertverfahren nach den Vorschriften des § 6a EStG angewandt, das jedoch - im Rahmen der handelsrechtlichen Anwendung wie folgt modifiziert wurde:

Dynamisierung der Bezugsgrößen zur korrekten Abbildung des handelsrechtlichen Erfüllungsrückstandes

Als Finanzierungsbeginn wurde der tatsächliche Firmeneintritt angesetzt

Die Fluktuation wurde im Rahmen eines versicherungsmathematischen Ansatzes in Form einer alters- und dienstjahresabhängigen Ausscheidenswahrscheinlichkeit berücksichtigt

Bei der Bestimmung der Teilwertprämie sind alle vor dem Bilanzstichtag liegenden Ausscheidenswahrscheinlichkeiten auf Null gesetzt

Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die "Richttafeln 2005G" von Klaus Heubeck verwendet. Im Berichtsjahr war die Rückstellung entsprechend dem von der Deutschen Bundesbank vorgegebenen durchschnittlichen Marktzins aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren mit 3,24 % und dem Ansatz der Rückstellung nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren von 4,01 % zu ermitteln. Der Unterschied zwischen der Rückstellungsermittlung aufgrund des Durchschnitt der vergangen 7 Jahre und des Durchschnitts der vergangenen 10 Jahre beträgt EUR 129.458. Gehalts- und Rentenanpassungen sind mit 0 % bzw. 2 % p.a. eingerechnet.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Angaben zu Posten der Bilanz

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist in Anlage 4 dargestellt.

Das gezeichnete Kapital beträgt EUR 153.387,56 (DM 300.000,00) und ist voll erbracht.

In der Position Kapitalrücklage sind, unverändert zum Vorjahr, Einlagen des Gesellschafters Hans Medele ausgewiesen.

Die Pensionsrückstellungen wurden für die Pensionszusage an den geschäftsführenden Gesellschafter, Herrn Hans Medele, sowie für übernommene Mitarbeiter der Betriebsstätte Landsberg gebildet. Nach Art. 67 Abs. 1 EGHGB wurde die auf Grund der geänderten Bewertung der laufenden Pensionen und Anwartschaften auf Pensionen erforderliche Zuführung vollständig in 2010 berücksichtigt. Die Rückstellungen entsprechen dem Erfüllungsbetrag. Die Verpflichtungen sind zum Teil durch Rückdeckungsversicherungen, die an die Berechtigten verpfändet sind, dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen. Sie wurde gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB in der Fassung des BilMoG im Geschäftsjahr mit der zugrunde liegenden Verpflichtung verrechnet.

31.12.2016
TEUR
Erfüllungsbetrag der Pensionsverpflichtung 833,6
Wert der Rückdeckungsversicherung -121,5
Nettowert der Pensionsverpflichtung (Rückstellung) 712,1

Der Unterschied zwischen der Rückstellungsermittlung für die Pensionsrückstellung aufgrund des von der Deutschen Bundesbank vorgegebenen durchschnittlichen Marktzins der vergangen 7 Jahre und des Durchschnitts der vergangenen 10 Jahre beträgt EUR 129.458. Dieser Betrag ist ausschüttungsgesperrt.

Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Garantie- und Kulanzansprüche (TEUR 74,2), Personalkosten (TEUR 482,0), Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen (TEUR 58,0), ausstehende Rechnungen (TEUR 50,0) und Jahresabschlusskosten (TEUR 40,0) gebildet.

Die Aufgliederung der Verbindlichkeiten gemäß § 285 Nr. 1 und 2 HGB enthält folgender Verbindlichkeitenspiegel:

unter 1 Jahr
EUR
1 bis 5 Jahre
EUR
über 5 Jahre
EUR
Gesamt
EUR
pfandrechtlich gesicherte Beträge
EUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.346.107,08 645.012,51 1.854.685,38 5.845.804,97 5.845.804,97
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.469.845,46 0,00 0,00 3.469.845,46 0,00
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 0,00 1.086.669,66 0,00 1.086.669,66 0,00
sonstige Verbindlichkeiten 548.817,69 0,00 0,00 548.817,69 0,00
  7.364.770,23 1.731.682,17 1.854.685,38 10.951.137,78 5.845.804,97

Im Vorjahr stellten sich die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten wie folgt dar:

unter 1 Jahr
EUR
1 bis 5 Jahre
EUR
über 5 Jahre
EUR
Gesamt
EUR
pfandrechtlich gesicherte Beträge
EUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.814.252,45 655.451,00 2.018.156,58 5.487.860,03 5.487.860,03
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.961.086,92 0,00 0,00 2.961.086,92 0,00
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 0,00 976.669,73 0,00 976.669,73 0,00
sonstige Verbindlichkeiten 505.268,09 0,00 0,00 505.268,09 0,00
  6.280.607,46 1.632.120,73 2.018.156,58 9.930.884,77 5.487.860,03

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind im branchenüblichen Umfang durch Eigentumsvorbehalte an den entsprechenden Vermögensgegenständen gesichert. Weitere Sicherheiten wurden nicht bestellt.

Angaben zu Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten TEUR 71,2 periodenfremde Erträge. Davon entfallen TEUR 55,3 auf die Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen.

Die Abschreibungen enthalten ausschließlich planmäßige Abschreibungen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten TEUR 90,3 periodenfremde Aufwendungen. Davon entfallen im Wesentlichen TEUR 40,2 auf Garantieaufwand und TEUR 26,2 auf Kosten für die Aufbewahrung.

Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die Gesellschaft hat Verpflichtungen aus Mobilienleasing- und Mobilienmietverträgen von insgesamt TEUR 187,6. Des Weiteren hat die Gesellschaft Verpflichtungen aus zum Teil unbefristeten Immobilienmietverträgen mit einem Jahresbetrag von TEUR 153,7.

Geschäfte mit nahestehenden Personen

Geschäfte mit nahestehenden Personen erfolgten zu marktüblichen Bedingungen.

Beschäftigte

Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich 48 (Vj. 47) Angestellte und 44 (Vj. 45) Arbeiter sowie 19 (Vj. 24) Lehrlinge beschäftigt.

Geschäftsführer

Geschäftsführer im Geschäftsjahr 2016 war Herr Hans Medele, Kraftfahrzeugmeister, Weilheim

Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 144.637,41 und den Gewinnvortrag in Höhe von EUR 582.606,66, insgesamt also EUR 727.244,07, auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Weilheim, den 7. Juli 2017

Autohaus Medele GmbH

gez. Hans Medele

Anlagespiegel

Anlagespiegel

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2016
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
kumulierte Abschreibungen 31.12.2016
EUR
Buchwert 31.12.2016
EUR
Abschreibungen Geschäftsjahr
EUR
Anlagevermögen            
Immaterielle Vermögensgegenstände            
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 74.460,49 4.480,00 0,00 73.919,99 5.020,50 3.345,00
Geschäfts- oder Firmenwert 2.709.846,97 0,00 0,00 2.709.845,47 1,50 0,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 2.784.307,46 4.480,00 0,00 2.783.765,46 5.022,00 3.345,00
Sachanlagen            
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 9.095.034,54 0,00 0,00 3.952.587,04 5.369.202,15 206.071,65
technische Anlagen und Maschinen 721.298,82 37.506,12 7.265,18 601.186,77 150.352,99 25.034,12
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.061.331,02 9.693.409,00 8.303.780,77 1.797.252,16 4.426.952,44 506.502,28
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 14.877.664,38 9.730.915,12 8.311.045,95 6.351.025,97 9.946.507,58 737.608,05
Summe Anlagevermögen 17.661.971,84 9.735.395,12 8.311.045,95 9.134.791,43 9.951.529,58 740.953,05

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 18.07.2017 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Der vorstehende zur Offenlegung bestimmte Jahresabschluss der Autohaus Medele GmbH, Weilheim, zum 31.12.2016 ist nach § 327 HGB verkürzt. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde von der Wiesmaier und Kollegen GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Weilheim, ein uneingeschränkter Bestätigungsvermerk mit Datum vom 7. Juli 2017 erteilt, der nachstehend beigefügt ist:

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Autohaus Medele GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2016 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Weilheim, 7. Juli 2017

Wiesmaier und Kollegen GmbH
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