Stammdaten

Register
Amtsgericht Dresden HRB 25059
Eingetragen
23.11.2006
Branche
Herstellung von Bestrahlungs- und Elektrotherapiegeräten und elektromedizinischen GerätenHerstellung von elektronischen Bauelementen a. n. g.Herstellung von handgeführten Werkzeugen mit Motorantrieb
Gegenstand
Entwicklung, Fertigung, Vertrieb und Service von vakuumtechnischen Geräten, Einrichtungen und Zubehör der Mikro- und Nanotechnologie, basierend auf Ionen- und Elektronenstrahltechniken; Organisation und Erbringen von Serviceleistungen für und die technische Inbetriebnahme von vakuumtechnischen Messgeräten, elektronischen Baugruppen in Verbindung mit Vakuumtechnik.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Lars Dr. Großmann
seit 3.3.2020
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Pfeiffer Vacuum Technology AG
Germany
26.400 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

DREEBIT GmbH

Dresden

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

der DREEBIT GmbH

Grundlagen des Unternehmens

Die DREEBIT GmbH ist im Handelsregister unter HR B 25059, Amtsgericht Dresden eingetragen. Gegenstand des Unternehmens ist die Wartung und Reparatur von Vakuumpumpen, Ventilen und Messtechnik sowie die Planung und Fertigung von vakuumtechnischen Anlagen im Bereich der Ionenstrahltechnologie und Restgasanalyse. Am Standort Dresden befindet sich das Servicecenter in direkter Nähe zu Kunden aus den Bereichen Halbleitertechnik und Forschung. Am Standort Großröhrsdorf ist neben dem Anlagenbau auch die Produktentwicklung angesiedelt. Das Unternehmen besteht seit 2006 und hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 87 Angestellte beschäftigt, darunter zwei Auszubildenden und drei Studierende.

Seit 2017 ist die DREEBIT GmbH eine 100%ige Tochtergesellschaft der Pfeiffer Vacuum Technology AG.

Geschäftsverlauf und Rahmenbedingungen

Wirtschaftliche Entwicklung im abgelaufenen Geschäftsjahr in Deutschland

Die Entwicklung der Gesamtwirtschaft in Deutschland im Jahr 2023 war erneut geprägt von dem Konflikt zwischen Russland und der Ukraine sowie der daraus resultierenden Energiekrise.

Im Jahr 2023 stieg das Bruttoinlandsprodukt (BIP) Deutschlands nominal kräftig auf 4,12 Billionen EUR, in erster Linie begründet durch die hohe Inflation. Preisbereinigt rutschte die deutsche Wirtschaft im letzten Jahr in eine Rezession - das reale BIP sank gegenüber dem Vorjahr um 0,3 Prozent.1

Entwicklung der Branche im abgelaufenen Geschäftsjahr

Der Auftragsrückgang im Maschinen- und Anlagenbau hat sich im Dezember 2023 zwar ein wenig abgeschwächt - insgesamt blieben die Aufträge im Gesamtjahr 2023 aber real 12 Prozent unter ihrem Vorjahreswert, und weiterhin ist eine Trendwende nicht erkennbar. In den großen Absatzmärkten Europa, den USA und China fehlt es an Vertrauen in einen dauerhaften globalen Konjunkturaufschwung. Im Inland verbuchten die Unternehmen 2023 ein Orderminus von 11 Prozent, aus dem Ausland kamen 13 Prozent weniger Bestellungen.2

Entwicklung der DREEBIT GmbH im abgelaufenen Geschäftsjahr

Im Vergleich von 2022 zu 2023 hat sich die DREEBIT GmbH weiterhin positiv entwickelt. Der Umsatz stieg um 14,2 % von 17.661 TEUR (2022) auf 20.175 TEUR mit einem gleichmäßigen Wachstum in allen Bereichen. Mit 9.828 TEUR betrug der Inter-Company Umsatz innerhalb der Pfeiffer Vacuum Gruppe etwa 48,7 %. Hier profitiert das Unternehmen in besonderem Maße von der weltweiten Vertriebsstruktur des Mutterkonzerns. Das Geschäftsjahr 2023 konnte mit einem Order-Backlog von 4.411 TEUR abgeschlossen werden.

Im Bereich Forschung und Entwicklung wurden im Jahr 2023 rund 642 TEUR investiert. Das entspricht einem Anteil von 3,2 % vom Umsatz. Hinzu kommen Dienstleistungen für den Pfeiffer Vacuum Konzern, hauptsächlich in Form von Machbarkeitsstudien, Proof-of-Concepts und Softwareprojekten.

Lage des Unternehmens

Vermögenslage

Die Bilanzsumme der DREEBIT GmbH ist im Vergleich zum Vorjahr um 10,7 % von 9.547 TEUR auf 10.567 TEUR gestiegen. Der Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme beträgt 29,1 % (Vorjahr 33,9 %) und ist im Vergleich zu 2022 um 166 TEUR auf 3.073 TEUR (Vorjahr: 3.239 TEUR) gesunken. Der Wertansatz der unfertigen Leistungen erfolgte unter Beachtung des Anschaffungs- und Herstellkostenprinzips. Wechselkurseinflüsse haben auf die Vermögenslage keinen nennenswerten Einfluss.

Finanzlage

Im Geschäftsjahr 2023 konnte weitgehend auf eine Inanspruchnahme der Kontokorrentlinien verzichtet werden. Die freien Linien betragen zum Bilanzstichtag 3.069 TEUR. Durch weitere Tilgung von Krediten innerhalb des Konzerns konnte die Eigenkapitalquote von im Vorjahr 44,2 % auf nunmehr 56,5 % gesteigert werden. Die anfallenden finanziellen Verpflichtungen wurden stets - i. d. R. unter Erwirtschaftung von Skontoerträgen - durch schnelle Zahlung erfüllt. Zahlungsfähigkeit war jederzeit gegeben. Der operative Cashflow hat sich im Vergleich zum Vorjahr positiv entwickelt und stieg von 1.130 TEUR (2022) auf 2.085 TEUR in 2023.

Ertragslage

Im Geschäftsjahr 2023 erwirtschaftete die DREEBIT GmbH ein Jahresergebnis von 1.781 TEUR und verbesserte sich damit im Vergleich zum Vorjahr (924 TEUR) um über 93%. Maßgeblich für die positive Entwicklung waren Effizienzsteigerungen im Bereich Maschinen- und Anlagenbau sowie eine Steigerung der konzerninternen Umsätze im Bereich der Auftragsentwicklung.

Bericht zur voraussichtlichen Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken

Zukünftige Entwicklung

Der zufriedenstellende Auftragsbestand zum 31.12.2023 sowie die weiterhin positiven Auftragseingänge zu Beginn des neuen Geschäftsjahres 2024 weisen trotz negativer konjunktureller Trends auf eine Umsatzstabilisierung Jahr 2024 hin. Während sich der Bereich der Halbleiterindustrie nach aktuellen Erkenntnissen zum zweiten Halbjahr 2024 erholen könnte, eröffnen sich neue Märkte (z.B. Wasserstoff) mit großem Wachstumspotential für das Unternehmen. Insbesondere durch den globalen Nachfragerückgang und den daraus resultierenden Folgen ist die Geschäftsentwicklung jedoch mit einigen Unsicherheiten behaftet. Gleichwohl planen wir aus den genannten Gründen nach derzeitigem Kenntnisstand mit einer Gesamtleistung für 2024 i. H. von 21.595 TEUR.

Beim operativen Ergebnis rechnen wir aufgrund der eingeleiteten Maßnahmen aus den Vorjahren mit einer Stabilisierung der EBIT-Marge bei ca. 12 %. Maßgebend dafür sind einerseits die geplanten stabilen Umsätze in der Auftragsforschung innerhalb des Konzerns. Andererseits rechnen wir weiterhin mit stabilen Margen bei steigender Nachfrage im Bereich Service und Anlagenbau.

Chancen

Große Chancen sehen wir im Bereich der Restgasanalyse-Systeme. Neben der erfolgreich vom Markt angenommenen zweiten Produktgeneration soll das Produktportfolio im Jahr 2024 um zusätzliche Geräteklassen erweitert werden. Weiterhin bestehen Wachstumschancen im Bereich der neuen Energien (Batterie und Wasserstoff), in dem die Nachfrage nach Produkten zur Qualitätssicherung signifikant ansteigt.

Der Ausbau der europäischen Halbleiterindustrie (Investitionen in Ostdeutschland) und die positiven Marktaussichten bieten eine Chance für weiteres Wachstum im Servicebereich.

Risiken

Wir sind gesetzlich verpflichtet, auf wesentliche Risiken der künftigen Entwicklung, die bestandsgefährdende oder wesentliche Einflüsse auf die Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage haben können, hinzuweisen. Zur Identifikation und Bewertung wesentlicher Risiken haben wir das umfassendes Kontroll- und Risikomanagementsystem des Pfeiffer Vacuum Konzerns als Bestandteil der Unternehmensplanung implementiert. Dieses System wird zur Anpassung an neue Erkenntnisse fortlaufend weiterentwickelt.

Grundsätzliche Ertragsrisiken sehen wir in den Auswirkungen der Energiekriese aufgrund steigender Preise für Gas und Strom.

Aufgrund unserer mittel- und langfristigen Finanzierung sehen wir derzeit keine Zinsänderungsrisiken. Geschäfte mit derivativen Finanzinstrumenten sowie rein spekulative Geschäfte gehen wir nicht ein.

Alle uns bekannten Risiken sind nach derzeitigem Erkenntnisstand durch entsprechende Rückstellungen ausreichend abgedeckt. Im Übrigen lässt sich der Einfluss der genannten Risiken auf unsere wirtschaftliche Lage nicht abschließend beurteilen. Bestandsgefährdende Risiken sind nach unseren Erkenntnissen nicht gegeben.

1 https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1251/umfrage/entwicklung-des-bruttoinlandsprodukts-seit-dem-jahr-1991/

2 https://www.vdma.org/viewer/-/v2article/render/88118235

Handelsbilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 3.073.177,37 3.238.980,37
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 43.349,00 77.830,00
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 21.539,00 65.198,00
2. Sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 21.810,00 12.632,00
II. Sachanlagen 3.029.828,37 3.161.150,37
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.346.369,37 2.474.451,37
2. technische Anlagen und Maschinen 388.404,00 433.109,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 295.055,00 253.590,00
B. Umlaufvermögen 7.461.770,37 6.270.781,86
I. Vorräte 3.959.430,36 3.160.023,41
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.899.755,65 2.274.793,68
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 615.585,98 838.404,59
2. sonstige Vermögensgegenstände 1.284.169,67 1.436.389,09
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 4.216,84 7.404,09
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.602.584,36 835.964,77
C. Rechnungsabgrenzungsposten 31.558,96 37.141,23
Summe Aktiva 10.566.506,70 9.546.903,46

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 5.400.193,45 3.619.685,53
I. Gezeichnetes Kapital 26.400,00 26.400,00
II. Kapitalrücklage 2.300.000,00 2.300.000,00
III. Bilanzgewinn 3.073.793,45 1.293.285,53
davon Gewinnvortrag 1.293.285,53 368.923,78
B. Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen 817.179,00 858.042,00
C. Rückstellungen 1.649.250,45 1.208.267,66
D. Verbindlichkeiten 2.692.513,51 3.840.890,10
1. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 1.000.000,00 2.100.000,00
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 1.000.000,00 2.100.000,00
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 387.688,86 118.268,70
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 387.688,86 118.268,70
3. sonstige Verbindlichkeiten 1.304.824,65 1.622.621,40
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.304.824,65 1.622.621,40
E. Passive latente Steuern 7.370,29 20.018,17
Summe Passiva 10.566.506,70 9.546.903,46

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 10.590.900,00 8.290.395,59
2. Personalaufwand 5.904.054,28 5.107.559,75
a) Löhne und Gehälter 4.894.327,14 4.261.763,17
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.009.727,14 845.796,58
davon für Altersversorgung 4.752,10 2.039,19
3. Abschreibungen 393.690,60 442.515,71
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 393.690,60 442.515,71
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.660.835,06 1.343.291,87
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 6.598,23 5.945,20
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.498,75 184,09
davon Erträge aus Abzinsung 1.350,00
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 36.479,18 59.888,89
davon an verbundene Unternehmen 36.479,18 59.888,89
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 785.903,71 410.472,67
davon Erträge aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 12.647,88
davon Aufwendungen aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 30.948,68
8. Ergebnis nach Steuern 1.811.435,92 926.850,79
9. sonstige Steuern 30.928,00 2.489,04
10. Jahresüberschuss 1.780.507,92 924.361,75
11. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 1.293.285,53 368.923,78
12. Bilanzgewinn 3.073.793,45 1.293.285,53

Anhang

A. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss 2023 der DREEBIT GmbH, Zur Wetterwarte 50, 01109 Dresden (Amtsgericht Dresden HRB 25059) wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) in der Fassung des BiIRUG sowie der Vorschriften des GmbHG aufgestellt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren nach § 275 Abs. 2 HGB gewählt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr

B. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Der Jahresabschluss der DREEBIT GmbH wurde auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. lm Einzelnen wurden folgende Grundsätze und Methoden angewandt:

Selbstgeschaffene immaterielle Vermögensgegenstände werden aktiviert und über fünf Jahre abgeschrieben.

Die Bewertung der Sachanlagen erfolgt zu den aktivierungspflichtigen Anschaffungs- und Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen. Die Abschreibungen werden nach der linearen Methode entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer vorgenommen. Die übliche Nutzungsdauer für technische Anlagen und Maschinen, andere Anlagen, andere Betriebs- und Geschäftsausstattung liegt zwischen drei und sechzehn Jahren. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis Euro 800,00 werden im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bilanziert. Bestandsrisiken wurden durch entsprechende Bewertungsabschläge berücksichtigt.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind zum Nennwert bilanziert. Bei den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen werden erkennbare Risiken durch entsprechende Bewertungsabschläge berücksichtigt.

Kassenbestände und Bankguthaben werden jeweils zum Nennwert angesetzt.

Die Rückstellungen sind nach vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung in Höhe ihres Erfüllungsbetrages gebildet worden.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

C. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Aufgliederung der in der Bilanz zusammengefassten Anlagepositionen und die Entwicklung im Geschäftsjahr 2023 sind nachfolgend dargestellt. Bei den Abschreibungen handelt es sich um planmäßige Abschreibungen in Höhe von 393.690,60 EUR (Vorjahr 442.515,71 EUR).

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Es ergaben sich folgende Vermerke:

Berichtsjahr
Euro
Vorjahr
Euro
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.255.441,25 1.394.923,09
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 0,00 0,00
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 615.585,98 838.404,59
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 0,00 0,00
Sonstige Vermögensgegenstände 28.728,42 41.466,00
0,00 0,00
1.899.755,65 2.274.793,68
0,00 0,00

Unter den sonstigen Vermögensgegenständen werden unter anderem Kautionen sowie Forderungen gegenüber den Arbeitnehmern ausgewiesen.

Eigenkapital

Die Position Eigenkapital enthält neben dem gezeichneten Kapital die Kapitalrücklage gemäß § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB der Gesellschafterin und den Bilanzgewinn für 2023.

Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen

Die Investitionszuschüsse wurden in einen gesonderten Passivposten eingestellt. Der Sonderposten wird parallel zu den Abschreibungen aufgelöst.

Rückstellungen

Es sind Rückstellungen u. a. für Gewährleistungen, Leistungsverpflichtung, für Personalkosten sowie Abschluss- und Prüfungskosten gebildet worden.

Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten und Sicherheiten ergeben sich aus Anlage 5.

Die sonstigen Verbindlichkeiten bestehen vor allem gegenüber dem Finanzamt sowie gegenüber der Gesellschafterin (Darlehen).

Passive latente Steuern

Die passiven latenten Steuern ergeben sich aufgrund des steuerrechtlichen Aktivierungsverbots für selbstgeschaffene immaterielle Vermögensgegenstände

Die Bewertung der latenten Steuern erfolgt mit einem Steuersatz in Höhe von 30,62 %.

D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Sonstige betriebliche Erträge

Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen werden vor allem die Auflösung Investitionszuschüsse, Versicherungsentschädigungen, periodenfremde Erträge, Verrechnung Sachbezüge, Zuschüsse der Sächsischen Aufbaubank für Forschungsprojekte ausgewiesen.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten im Wesentlichen die Aufwendungen für Raumkosten, Fahrzeugkosten, Vertriebs- und Verwaltungskosten, sowie Wertberichtigungen auf Forderungen in üblicher Höhe.

Steuern vom Einkommen und Ertrag

Die Aufwendungen für Steuern vom Einkommen und Ertrag belaufen sich auf EUR 785.903,71. Davon entfällt ein Betrag in Höhe von EUR 12.647,88 auf Erträge aus der Zuführung von aktiven latenten Steuern bzw. aus der Auflösung passiver latenter Steuern. Im Vorjahr waren es Aufwendungen aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern in Höhe von EUR 30.948,68.

E. Sonstige Angaben

Alleiniger Geschäftsführer der Gesellschaft war im gesamten Geschäftsjahr 2023 Herr Dr. Lars Großmann (kaufmännische Leitung und Projektleitung).

Die Gesellschaft beschäftigte im Jahresdurchschnitt 87 Arbeitnehmer (Vorjahr: 82), die sich wie folgt nach Tätigkeitsbereichen aufgliedern:

Mitarbeiter
2023 2022
Produktion 48 51
Verwaltung 20 23
Ausbildung 5 5
Forschung 14 3
Gesamtbeschäftigte 87 82

Aus den bestehenden Miet- und Leasingverträgen ergeben sich auch in den folgenden Geschäftsjahren Verpflichtungen von ca. 411 TEUR pro Jahr.

Die Gesellschaft gehört seit dem 01.01.2017 zur Pfeiffer Vacuum Technology AG, Aßlar.

 

Dresden, den 31. März 2024

gez. Lars Großmann

Geschäftsführung

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 31.03.2025 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der DREEBIT GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der DREEBIT GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichtes geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt - Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts - unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen.

Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter https://www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/hgb-ja-non-pie

eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks."

 

02625 Bautzen, den 9. August 2024

Treuhand-Gesellschaft
Dr. Steinebach & Kollegen GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gezeichnet: Dipl.Ing. Martin Steinebach, Wirtschaftsprüfer

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