Stammdaten

Register
Amtsgericht Landshut HRB 6005
Vorher
Bachhuber Ambiente GmbHSelva Project GmbH
Eingetragen
30.1.2003
Branche
Architekturbüros für Orts-, Regional- und LandesplanungBüros für InnenarchitekturArchitekturbüros für Hochbau
Gegenstand
Generalplanung, Gebäudeplanung, Genehmigungsplanung, Ausführungsplanung, Innenarchitektur, Hotelberatung, Projektsteuerung, Generalunternehmung Hotelbau und Innenausbau, Totalunternehmung, Fertigung von Möbeln aller Art, Ausstattung von Hotel- und Gastronomiebetrieben, Einrichtung für Villen und andere exklusive Objekte, sowie Handel mit einschlägigen Produkten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Franz Markus Brummer
seit 9.11.2017
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
PI-ESSE G.M.B.H. (PI-ESSE S.R.L.)ITA
100.00%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
PI-ESSE G.M.B.H. (PI-ESSE S.R.L.)
Italy
100.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Appia Contract GmbH

Dietersburg, Ortsteil Peterskirchen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

I. Grundlagen des Unternehmens

Die Kernkompetenz von APPIA Contract GmbH, Dietersburg, ist die Planung und Realisierung von Hotelbauten und Hotel-Innenausbauten bei Neu-, Aus-, Umbau und Renovierungen. Die Zielgruppe von APPIA sind inhabergeführte Hotels, Privatpersonen sowie die Markenhotellerie, die das Vergabeverfahren Design & Build praktizieren. Mit hoher, eigener Fertigungstiefe (Produktionsstandort Deutschland) werden die Leistungsmodule Hotelprojektentwicklung, Hotelconsulting, Architektur, Innenarchitektur, Fachplanungen, Projektmanagement, Bauleitung, Hochbau, Innenausbau, Gebäudetechnik, Möbelproduktion, Handelsgeschäft und Facility Dienstleistungen einzeln oder alles aus einer Hand als designorientierter Totalunternehmer angeboten. Eine gezielte Marktbearbeitung erfolgt in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Die Wettbewerbsvorteile sind ganzheitlicher Leistungsumfang entlang des Lebenszyklus einer Immobilie, vertrauensvolle Partnerschaft, die Erzeugung von Architekturemotionen und unsere Qualität bei Planung, Ausführung und Service.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die hohe Inflation, steigende Zinsen und schwache Weltkonjunktur haben die deutsche Wirtschaft im Jahr 2023 schrumpfen lassen. Das Bruttoinlandsprodukt sank um 0,3 % gegenüber 2022.

Aufgrund der Spezialisierung auf Hotelbauten und Hotel-Innenausbauten bei Neu-, Aus-, Umbau und Renovierungen wird die Entwicklung der Gesellschaft von der Hotelbranche beeinflusst, sodass im Folgenden auf die branchenbezogenen Rahmenbedingungen im Hotelgewerbe näher eingegangen wird.

1.1 Deutschland

Gemessen an den Übernachtungszahlen hat die Tourismusbranche in Deutschland im Jahr 2023 die Corona-Krise fast hinter sich gelassen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, verzeichneten die Hotels, Hotels Garni, Gasthöfe und Pensionen im Jahr 2023 294,0 Mio. Übernachtungen. Die Zahl der Gästeübernachtungen stieg im Vorjahresvergleich um + 9,5 %, sie sind jedoch noch 4,2 % unter den Vorkrisenjahr 2019.

1.2 Österreich

Mit 151,1 Mio. Nächtigungen liegt das Kalenderjahr 2023 nur knapp hinter dem Rekordjahr 2019 (152,7 Mio.). Im Vergleich zum Jahr 2022 nahmen die Nächtigungen 2023 um 14,2 Mio. (+10,4 %) zu. (Statistik Austria)

1.3 Schweiz

Die Schweizer Hotellerie hat den Einbruch in der Coronapandemie endgültig überwunden: Im Jahr 2022 haben die Hotels einen neuen Gästerekord aufgestellt. Sie haben mit 41,8 Mio. (+9,2 %) Übernachtungen erstmals die 40 Millionen geknackt, wie das Bundesamt für Statistik Schweiz (BFS) mitteilte.

1.4 Restliches Europa

Europaweit hat sich der Tourismus von der Pandemie erholt. Die Statistikbehörde Eurostat schätzt, dass es in der EU und im Jahr 2023 2,9 Milliarden Übernachtungen gab, was einen Anstieg von 8,1 % gegenüber 2022 entspricht. Damit wurde das Niveau vor der Pandemie im Jahr 2019 knapp übertroffen und ein neuer Rekord erzielt.

2. Geschäftsverlauf

Obige Rahmenbedingungen wirkten sich positiv auf die Investitionsbereitschaft im Hotelsegment aus und trugen zum entsprechenden Geschäftsverlauf bei APPIA bei. Der absolute Rohertrag verbesserte sich um 2,37 Mio. Euro von 10,31 Mio. Euro auf 12,69 Mio. Euro. Der relative Rohertrag zur Gesamtleistung verbesserte sich um 1,32 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr.

Das im Wirtschaftsjahr erzielte Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (vor Steuer) in Höhe von +1,81 Mio. Euro liegt über den Erwartungen lt. Geschäftsplan. Gegenüber 2022 bedeutet dies eine Verbesserung von 0,50 Mio. Euro. Die positive Abweichung erklärt sich im Wesentlichen durch den höheren Rohertrag bedingt durch die Umsatzzuwächse.

Der Mitarbeiterstamm erhöhte sich im Berichtszeitraum 2023 gegenüber 2022 um 16 Mitarbeiter auf 124 (Vergleich der Jahresdurchschnittswerte).

Insgesamt wurden im Berichtszeitraum Investitionen in Höhe von 0,41 Mio. Euro getätigt. Die Investitionen erfolgten dabei vor allem in die Betriebs- und Geschäftsausstattung.

3. Lage

3.1 Ertragslage

Der Umsatz des Berichtzeitraumes erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 2,99 Mio. Euro, wovon 8,43 Mio. Euro der Erhöhung auf die Schweiz fielen. Der Umsatz in Österreich erhöhte sich um 6,38 Mio. Euro und der Umsatz in Deutschland reduzierte sich um 12,93 Mio. Euro. Der Auftragseingang für den Umsatz 2024 lag zum Stand 31.12.2023 bei 15,70 Mio. Euro (Vorjahr: 21,34 Mio. Euro).

Die Materialaufwendungen des Berichtzeitraumes in Höhe von 21,60 Mio. Euro erhöhten sich aufgrund mehr abgewickelter Projekte im Jahr 2023. Der Personalaufwand erhöhte sich gegenüber 2022 um 1,30 Mio, u. a. aufgrund des Aufbaus von Mitarbeitern. Euro. Die Erhöhung der sonstigen betrieblichen Aufwendungen um insgesamt 0,66 Mio. Euro wurde u.a. verursacht durch 0,17 Mio. Euro höhere Vertriebskosten, durch 0,11 Mio. Euro höhere Werbekosten und durch 0,12 Mio. Euro höhere Währungsverluste.

3.2. Finanzlage

Die flüssigen Mittel betragen zum Stichtag 9,09 Mio. Euro (Vorjahr: 8,19 Mio. Euro). Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten reduzierten sich von 5,16 Mio. Euro auf 3,25 Mio. Euro.

Es ergibt sich ein Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit in Höhe von +4,02 Mio. Euro (Vorjahr: -2,18 Mio. Euro), ein Cashflow aus der Investitionstätigkeit in Höhe von -1,01 Mio. Euro (Vorjahr: -0,23 Mio. Euro) sowie ein Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit in Höhe von -2,10 Mio. Euro (Vorjahr: -1,65 Mio. Euro).

Alle Lieferantenrechnungen werden immer innerhalb der Skontofristen bezahlt und durch ein konsequentes Forderungsmanagementsystem gelingt es größtenteils, die Forderungen innerhalb der Zahlungsfristen zu vereinnahmen. Der Creditreform-Index liegt bei 149 ("sehr gute Bonität").

3.3 Vermögenslage

Die Vermögens- und Finanzlage ist solide. Das Anlagevermögen reduzierte sich im Berichtszeitraum aufgrund der linearen Abschreibung um 0,24 Mio. Euro auf 7,33 Mio. Euro. Das Umlaufvermögen erhöhte sich u.a. aufgrund des Anstiegs der liquiden Mittel um 0,91 Mio. Euro auf 9,09 Mio. Euro sowie durch den Anstieg der Forderungen gegen verbundene Unternehmen (+ 0,67 Mio. Euro).

Das Eigenkapital erhöhte sich im Berichtszeitraum durch den Jahresüberschuss des laufenden Geschäftsjahres um 1,30 Mio. Euro auf 7,00 Mio. Euro. Die Eigenkapitalquote erhöhte sich von 30,1 % auf 34,4 %. Das Fremdkapital erhöhte sich nur unwesentlich um 0,09 Mio. Euro auf 13,35 Mio. Euro. Die Veränderung des Fremdkapitals resultiert dabei im Wesentlichen aus der Erhöhung der erhaltenen Anzahlungen, welche nicht mit dem Vorratsvermögen saldiert werden können um 2,91 Mio. Euro sowie den Anstieg der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen zum Stichtag (+ 0,92 Mio. Euro). Die Rückstellungen (- 1,61 Mio. Euro) sowie die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (- 1,91 Mio. Euro) konnten dagegen vermindert werden.

4. Finanzieller Leistungsindikator

Als Steuerungsgröße gilt die G&V-Rendite. Die G&V-Rendite ist das Verhältnis vom Jahresüberschuss zu den Umsatzerlösen. Diese erhöhte sich im Geschäftsjahr um 0,8 %-Punkte und ist weiterhin positiv. Die wirtschaftliche Lage kann als zufriedenstellend bezeichnet werden. Geschäftsverlauf und Lage haben eine positive Entwicklung erfahren.

5. Fazit

Der Geschäftsverlauf im Berichtszeitraum kann als zufriedenstellend bezeichnet werden. Wir erwarten in dem Folgejahren jeweils ein positives Ergebnis.

III. Prognosebericht

1. Auftragsentwicklung

Nach den existenzbedrohenden Herausforderungen der zurückliegenden Corona-Jahre und eines erneut anspannten volkswirtschaftlichen Umfelds blickt die deutsche Hotellerie optimistisch in die Zukunft. Die EM, Top Acts und bedeutende kulturelle Highlights könnten ein Rekordjahr für die Hotellerie in Deutschland werden. Diese Entwicklung wird unserer Meinung nach die Investitionstätigkeit in den nächsten Jahren weiter fördern.

Die österreichische Hotellerie rechnet für das Jahr 2024, dass die Übernachtungszahlen des Vorcorona-Jahres 2019 voraussichtlich übertroffen werden.

Die KOF-Konjunkturforschungsstelle der ETH Zürich erwartet 2024 eine Normalisierung der Tourismuszahlen bzw. nur noch ein geringes Wachstum gegenüber dem Rekordjahr 2023. Grundsätzlich ist der Verband Schweiz Tourismus auch für 2025 optimistisch.

Der aktuelle Auftragsbestand beträgt ca. 70 % des geplanten Umsatzes für das Geschäftsjahr 2024. (Stand: 08.04.2024). Die Umsatz-Zielerreichung 2024 liegt im Plan. Für 2025 erwarten wir insgesamt ein Niveau, welches dem Plan 2024 entspricht.

Zu beachten ist zudem, dass die Prognosefähigkeit angesichts der sonstigen, unsicheren Entwicklungen (Kriege, weltweite Staatsverschuldung, Energiekriese, Inflation, schwächelnde Konjunktur) deutlich eingeschränkt ist.

2. Ergebnisentwicklung und Finanzierung

Wir erwarten, dass die G&V-Rendite 2024 im positiven einstelligen Bereich liegen wird. Für 2025 erwarten wir eine ähnliche prozentuale G&V-Rendite. Die geplanten Investitionen 2024 und 2025 in den Bereichen technische Anlagen und EDV werden aus dem Cash-Flow finanziert.

3. Prognoseberichtsvergleich 2023/2022

Zu Beginn des Geschäftsjahres wurde eine G&V-Rendite im positiven Niveau erwartet. Diese Erwartungen wurden erfüllt. Die geplanten Investitionen sind niedriger als lt. Plan freigegeben.

IV. Chancen -und Risikobericht

Branchentypisch ist APPIA im Rahmen ihrer unternehmerischen Tätigkeit einer Vielzahl von Risiken ausgesetzt, die durch ein aktives Risikomanagementsystem erhoben, beurteilt und mit einer adäquaten Risikopolitik bewältigt werden.

Um eine sinnvolle Einteilung der Risiken und Chancen vorzunehmen, wurden diese hinsichtlich ihrer Eintrittswahrscheinlichkeit sowie ihrem Grad der Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage kategorisiert.

Eintrittswahrscheinlichkeit Beschreibung
1% bis 19% Sehr unwahrscheinlich
20% bis 39% Unwahrscheinlich
40% bis 59% Wahrscheinlich
60% bis 79% Sehr wahrscheinlich
80% bis 99% Fast sicher

Gemäß vorangegangener Einteilung wird ein sehr unwahrscheinliches Risiko (Chance) dadurch definiert, dass dieses nur in außergewöhnlichen Fällen eintritt. Hingegen gilt ein Risiko als fast sicher, sofern innerhalb des nächsten Geschäftsjahres mit dessen Eintritt zu rechnen ist. Der Grad der Auswirkung wird nachfolgend je nach Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage zwischen gering und erheblich definiert.

Grad der Auswirkung Definition der Auswirkung
Gering Geringe Auswirkung auf die VFE-Lage
Moderat Moderate Auswirkung auf die VFE-Lage
Erheblich Erhebliche Auswirkung auf die VFE-Lage

Gemäß der Eintrittswahrscheinlichkeit sowie der Auswirkung des Risikos bzw. der Chance auf die VFE-Lage wurde eine Kategorisierung als gering, mittel oder hohes Risiko (Chance) vorgenommen.

Eintrittswahrscheinlichkeit

Gering Moderat Erheblich
80 % bis 100 % L M H
60% bis 79% L M H
40% bis 59% L M H
20% bis 39% L L M
1% bis 19% L L M

Auswirkungen

H = Hohes Risiko

M = Mittleres Risiko

L = Geringes Risiko

Neben dem allgemeinen Geschäftsrisiko ist das Unternehmen zusätzlich folgenden Risiken ausgesetzt:

1. Risiken

Der Hotelimmobilienmarkt ist durch die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen stark beeinflusst. Die Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage (VFE-Lage) halten wir für erheblich. Die allgemeine wirtschaftliche Entwicklung, die sonstige Entwicklung der Hotelmärkte, die Wettbewerbssituation, aber auch die Verhältnisse auf den Kapitalmärkten können zu Risiken führen. Den Eintritt der Risiken halten wir für sehr wahrscheinlich und die Auswirkungen auf die VFE-Lage wären daraus erheblich. Diese Risiken werden beobachtet und überwacht (externe Risiken).

Zu den betrieblichen Risiken zählen in erster Linie die komplexen Risiken der Auftragsauswahl und der Auftragsabwicklung. Zur Überprüfung der Auftragsauswahl werden Akquisitionslisten geführt, zustimmungspflichtige Geschäfte werden von der Geschäftsführung entsprechend der internen Kompetenzregelung analysiert und genehmigt. Die Geschäftsführung informiert den Gesellschafter über die wesentlichen Geschäftsvorfälle und Risiken durch ein umfassendes, monatliches Berichtswesen (MIS) und führt zustimmungspflichtige Maßnahmen nur mit dem entsprechenden Gesellschafterbeschluss aus. Den Eintritt dieses Risiko halten wir für wahrscheinlich und die Auswirkung auf die VFE-Lage moderat.

Kalkulationsrichtlinien regeln ein einheitliches Verfahren zur Ermittlung der Auftragskosten und zur Leistungsdarstellung. Die Auftragsabwicklung wird durch ein Projektmanagementteam gesteuert und durch laufende Soll-Ist-Vergleiche kontrolliert, parallel erfolgt eine permanente kaufmännische Begleitung durch das Controlling. Risiken in Zusammenhang mit der Auftragsabwicklung werden daher als gering angesehen. Die Auswirkung auf die VFE-Lage ist ebenfalls als gering einzustufen.

Die Risiken durch Ausfall von Forderungen halten wir für wahrscheinlich und die Auswirkungen auf die VFE-Lage für gering bis moderat. Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen und bonitätsstarken Kundenstamm. Zudem besteht mit dem Großteil der Kunden eine langjährige Zusammenarbeit. Verbindlichkeiten werden immer innerhalb der Skontofrist bezahlt. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend mittels Eigenmittel. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine äußerst konservative Risikopolitik. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko wird regelmäßig ein Liquiditätsplan erstellt, der einen Überblick über die Geldaus- und -eingänge vermittelt. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechend Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement.

Durch die Entwicklung der Fremdwährungen (im Wesentlichen Schweizer Franken) ergeben sich Kursverlustrisiken. Diese werden durch Kurssicherungsgeschäfte reduziert. Bezüglich der weiteren Angaben verweisen wir auf die Ausführungen im Anhang. Die Eintrittswahrscheinlichkeit sehen wir als wahrscheinlich an, die Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage als gering.

Alle bekannten Risiken aus dem laufenden Projektgeschäft sind in Form von Rückstellungen berücksichtigt.

2. Chancen

Chancen ergeben sich durch ein aktives Kosten- und Zeitmanagement, wodurch die vereinbarten Budgets und Termine eingehalten und die Kundenbindung ausgebaut werden kann. Den Eintritt der Chance beurteilen wir als wahrscheinlich, die Auswirkungen auf die VFE-Lage als moderat.

Eine weitere Chance liegt darin gegenüber dem Kunden verstärkt als Generalunternehmer aufzutreten, so kann durch das Unternehmen Hochbau- und Innenausbaugewerke inklusive der Architektur- und Ingenieurleistung angeboten werden. So können neben dem Hotelmarkt zusätzlich neue Geschäftsfelder (Systemgastronomie, hochwertige Pflegeeinrichtungen, hochwertige Privatresidenzen, individuelle Bürogebäude, Banken) erschlossen werden. Die Chance das Unternehmen auch in neuen Geschäftsfeldern zu etablieren bzw. tätig zu werden beurteilen wir als wahrscheinlich. Die Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage können daraus moderat sein.

3. Gesamtaussage

Die Entwicklung der Hotelmärkte, des Hotelimmobilienmarkts sowie die mögliche weitere Ausbreitung des neuen Virus und der Ukraine-Krieg können die Entwicklung der Gesellschaft beeinflussen. Risiken in Zusammenhang mit dem Fortbestand des Unternehmens sind derzeit nicht erkennbar.

In den erläuterten Chancen sieht die Gesellschaft Potentiale zu einer positiven Geschäftsentwicklung.

 

Dietersburg/Peterskirchen, 6. Juni 2024

APPIA Contract GmbH

Geschäftsführung

Maximilian Schneiderbauer

Franz Brummer

Wolfgang Brunner

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 7.333.309,95 7.576.992,95
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 543.768,00 648.555,00
II. Sachanlagen 6.789.541,95 6.928.437,95
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 5.484.352,95 5.603.819,95
2. technische Anlagen und Maschinen 568.568,00 658.949,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 736.621,00 665.669,00
B. Umlaufvermögen 12.906.095,02 11.292.652,05
I. Vorräte 0,00 0,00
davon erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen, offen abgesetzt 4.157.636,85 5.184.513,63
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.812.493,27 3.105.945,01
davon Forderungen gegen verbundene Unternehmen 670.595,83 4.416,66
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 9.093.601,75 8.186.707,04
C. Rechnungsabgrenzungsposten 123.530,95 105.705,38
Bilanzsumme, Summe Aktiva 20.362.935,92 18.975.350,38

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 7.008.769,29 5.712.516,02
I. gezeichnetes Kapital 1.000.000,00 1.000.000,00
II. Gewinnvortrag 4.712.516,02 3.776.932,57
III. Jahresüberschuss 1.296.253,27 935.583,45
B. Rückstellungen 1.857.851,23 3.465.983,89
C. Verbindlichkeiten 11.496.315,40 9.796.850,47
davon Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.247.391,09 5.161.075,09
Bilanzsumme, Summe Passiva 20.362.935,92 18.975.350,38

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 13.384.314,71 10.965.223,72
2. Personalaufwand 7.845.198,04 6.547.546,96
a) Löhne und Gehälter 6.665.221,75 5.515.386,73
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.179.976,29 1.032.160,23
davon für Altersversorgung 42.270,03 43.778,38
3. Abschreibungen 653.183,01 597.282,54
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 653.183,01 597.282,54
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.997.584,25 2.338.059,62
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 71.922,94 7.809,88
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 148.515,23 178.813,57
7. Steuern vom Einkommen und Ertrag 489.026,85 349.827,58
8. Ergebnis nach Steuern 1.322.730,27 961.503,33
9. sonstige Steuern 26.477,00 25.919,88
Jahresüberschuss 1.296.253,27 935.583,45

Anhang

A. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Appia Contract GmbH hat ihren Sitz in Dietersburg. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Landshut unter HRB 6005 eingetragen.

B. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbHG aufgestellt.

Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung (§§ 266 Abs. 1, 276, 288 HGB) des Jahresabschlusses wurden teilweise in Anspruch genommen.

Der vorliegende Jahresabschluss ist unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätzen nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 Abs. 1 S. 2, 266 ff. HGB).

C. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten aktiviert. Die Abschreibungen werden entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer linear vorgenommen. Die Zugänge werden pro rata temporis abgeschrieben.

Sachanlagen werden mit den Anschaffungs- und Herstellungskosten abzüglich der planmäßigen linearen Abschreibung bilanziert (§§ 253, 255 Abs. 1 HGB). Außerplanmäßige Abschreibungen (§ 253 Abs. 3 S. 5 HGB) waren nicht erforderlich.

Selbstständig nutzbare, bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens, die der Abnutzung unterliegen werden bei Anschaffungskosten bis 800 € im Zugangsjahr voll abgeschrieben.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu Anschaffungskosten oder zum niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag bewertet.

Die Bewertung der unfertigen Baustellen erfolgt zu Herstellungskosten inklusive aller zurechenbaren Einzelkosten zzgl. eines Zuschlags für Gemeinkosten oder zum niedrigeren beizulegenden Wert, der sich aus den einzelnen Baustellenabrechnungen ergibt.

Die geleisteten Anzahlungen sind zum Nennbetrag angesetzt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden mit dem Nennbetrag oder mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Zur Abdeckung des allgemeinen Zins- und Kreditrisikos bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird eine angemessene Pauschalwertberichtigung gebildet.

Der Kassenbestand sowie Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt.

Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, sofern sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Das gezeichnete Kapital ist mit dem Nennbetrag bilanziert.

Die Rückstellungen tragen der erwarteten Inanspruchnahme Rechnung und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag bewertet. Zu den Fristigkeiten der Verbindlichkeiten verweisen wir auf den Verbindlichkeitenspiegel.

Die erhaltenen Anzahlungen auf der Passivseite betreffen über Leistungserbringung hinausgehende Vorauszahlungen.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie die sonstigen Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag bewertet.

Geschäftsvorfälle in fremder Währung wurden zum jeweiligen Tageskurs eingebucht. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, wurden mit dem Euroreferenzkurs am Bilanzstichtag bewertet (§ 256a HGB). Beträgt die Restlaufzeit mehr als ein Jahr, wurden (nur) eventuelle Kursverluste am Bilanzstichtag berücksichtigt.

Gewinne und Verluste aus der Umrechnung von Fremdwährungsgeschäften werden erfolgswirksam erfasst und in der Gewinn- und Verlustrechnung gesondert unter dem Posten "sonstige betriebliche Erträge" bzw. "sonstige betriebliche Aufwendungen" ausgewiesen.

Derivative Finanzinstrumente werden zu Sicherungszwecken eingesetzt und, sofern die Voraussetzungen erfüllt sind, mit den abgesicherten Grundgeschäft zu Bewertungseinheiten zusammengefasst. Die Bilanzierung von derivativen Finanzinstrumenten für die keine Bewertungseinheiten mit dem Grundgeschäft gebildet wird, erfolgt dagegen imparitätisch, d.h. für negative Marktwerte werden Rückstellungen gebildet, positive Marktwerte werden nicht angesetzt.

Soweit Bewertungseinheiten gemäß § 254 HGB gebildet werden, kommen folgende Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze zur Anwendung:

Ökonomische Sicherungsbeziehungen werden durch die Bildung von Bewertungseinheiten bilanziell nachvollzogen. In den Fällen, in denen sowohl die "Einfrierungsmethode", bei der die sich ausgleichenden Wertänderungen aus dem abgesicherten Risiko nicht bilanziert werden, als auch die "Durchbuchungsmethode", wonach die sich ausgleichenden Wertänderungen aus dem abgesicherten Risiko sowohl des Grundgeschäfts als auch des Sicherungsinstruments bilanziert werden, angewandt werden können, wird die Einfrierungsmethode angewandt.

Umsatzerlöse werden zu dem Zeitpunkt gebucht, zu dem die Produkte geliefert bzw. die Leistungen erbracht worden sind, abzüglich Skonti, Kundenboni und Rabatte.

D. Erläuterungen zur Bilanz

D.1 Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Positionen des Anlagevermögens ist aus dem Anlagespiegel auf der nächsten Seite zu ersehen.

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
Euro
Zugänge
Euro
davon FK-Zinsen
Euro
Abgänge
Euro
Umbuchungen
Euro
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
Euro
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.013.726,61 57.118,37 0,00 31.009,33 0,00 1.039.835,65
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 1.013.726,61 57.118,37 0,00 31.009,33 0,00 1.039.835,65
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 6.459.226,01 78.279,17 0,00 0,00 0,00 6.537.505,18
Technische Anlagen und Maschinen 2.725.317,21 27.699,02 0,00 0,00 0,00 2.753.016,23
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.527.372,28 246.795,45 0,00 58.306,91 0,00 1.715.860,82
Summe Sachanlagen 10.711.915,50 352.773,64 0,00 58.306,91 0,00 11.006.382,23
Summe Anlagevermögen 11.725.642,11 409.892,01 0,00 89.316,24 0,00 12.046.217,88
kumulierte Abschreibungen 01.01.2023
Euro
Abschreibungen Geschäftsjahr
Euro
Zugänge
Euro
Abgänge
Euro
Umbuchungen
Euro
kumulierte Abschreibungen 31.12.2023
Euro
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 365.171,61 161.893,37 0,00 30.997,33 0,00 496.067,65
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 365.171,61 161.893,37 0,00 30.997,33 0,00 496.067,65
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 855.406,06 197.746,17 0,00 0,00 0,00 1.053.152,23
Technische Anlagen und Maschinen 2.066.368,21 118.080,02 0,00 0,00 0,00 2.184.448,23
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 861.703,28 175.463,45 0,00 57.926,91 0,00 979.239,82
Summe Sachanlagen 3.783.477,55 491.289,64 0,00 57.926,91 0,00 4.216.840,28
Summe Anlagevermögen 4.148.649,16 653.183,01 0,00 88.924,24 0,00 4.712.907,93
Zuschreibungen Geschäftsjahr
Euro
Buchwert 31.12.2023
Euro
Buchwert 31.12.2022
Euro
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 543.768,00 648.555,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 543.768,00 648.555,00
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 5.484.352,95 5.603.819,95
Technische Anlagen und Maschinen 0,00 568.568,00 658.949,00
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 736.621,00 665.669,00
Summe Sachanlagen 0,00 6.789.541,95 6.928.437,95
Summe Anlagevermögen 0,00 7.333.309,95 7.576.992,95

D.2 Verbindlichkeitenspiegel

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben in Höhe von TEuro 489 (Vorjahr: TEuro 1.534) eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und in Höhe von TEuro 2.758 (Vorjahr: TEuro 3.627) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

Die übrigen Verbindlichkeiten haben in Höhe von TEuro 8.203 (Vorjahr: TEuro 4.552) eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und in Höhe von TEuro 46 (Vorjahr: TEuro 84) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

Die Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren betragen TEuro 1.387 und betreffen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten.

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEuro 3.127 sind durch Grundschulden in Höhe von TEuro 4.946 sowie durch die Verpfändung eines Bankkontos in Höhe von TEuro 300 besichert.

D.3 Haftungsverhältnisse

Zum Bilanzstichtag bestehen keine Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB.

Sämtliche Verbindlichkeiten aus Gewährleistungsverträgen bewegen sich wie im Vorjahr im branchenüblichen Bereich und sind somit nicht angabepflichtig. Diese sind überwiegend durch Bürgschaften fremder Dritter mit entsprechender Haftung der Appia Contract GmbH für diese Bürgschaften und Garantien Dritter abgesichert. Auch hieraus ergibt sich aufgrund der Branchenüblichkeit keine Angabepflicht.

Eine Inanspruchnahme der Appia Contract GmbH aus der Haftung für diese Bürgschaften und Garantien Dritter wird aufgrund der niedrigen Mängelquote und der zu erwartenden Vertragserfüllung nicht erwartet.

D.4 Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Sonstige finanzielle Verpflichtungen < 1 Jahr
TEuro
über 1 Jahr
TEuro
davon über 5 Jahre
TEuro
aus Miet- und Leasingverträgen 197 153 0

E. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEuro 169 (Vorjahr: TEuro 121) enthalten.

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Versicherungsentschädigungen in Höhe von TEuro 105 (Vorjahr: TEuro 2) enthalten.

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge aus Gewährleistungseinbehalte in Höhe von TEuro 61 (Vorjahr: TEuro 19) enthalten.

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEuro 403 (Vorjahr: TEuro 281) enthalten.

Die Zinserträge beinhalten Erträge aus verbundenen Unternehmen in Höhe von TEuro 21 (Vorjahr: TEuro 8).

F. Sonstige Angaben

Zum 31.12.2023 bestehen Devisentermingeschäfte für den Schweizer Franken zur Absicherung von schwebenden Geschäften in Fremdwährung. Zwischen den Devisentermingeschäften (Sicherungsinstrument) und den hinsichtlichen Umfang und zeitlichen Anfall schwebenden Geschäft (Grundgeschäft) wurde eine Bewertungseinheit nach § 254 HGB gebildet, da sich die gegenläufigen Wertänderungen von Grund- und Sicherungsgeschäft im Sicherungszeitraum 2024 voraussichtlich ausgleichen werden. Der abgesicherte Wert (Devisenterminverkauf) beträgt TCHF 1.400, der Nominalwert beträgt TEuro 1.371, der beizulegende Zeitwert beträgt TEuro -134. Der beizulegende Zeitwert errechnet sich auf Basis der am Bilanzstichtag geltenden, von anerkannten Marktdatenabietern bezogenen Devisenterminkursen.

Angabe der beschäftigten Arbeitnehmer im Jahresdurchschnitt:

2023 2022
Arbeiter 32 27
Angestellte 71 63
Azubi 13 11
Aushilfen 8 7
Gesamt 124 108

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres waren folgende Geschäftsführer für die Gesellschaft tätig.

Geschäftsführung: Herr Maximilian Schneiderbauer, Diplom-Wirtschaftsingenieur (FH), kaufmännischer Geschäftsführer

Herr Franz Brummer, Kaufmann, Geschäftsführer für den Bereich Vertrieb (Hotelbau)

Herr Wolfgang Brunner, Kaufmann, Geschäftsführer für den Bereich Vertrieb (Hotelinnenausbau)

Bzgl. der Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wurde die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen.

G. Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den ausgewiesenen Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2023 von Euro 1.296.253,27 sowie den Gewinnvortrag des Vorjahres von Euro 4.712.516,02 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Dietersburg/Peterskirchen, 6. Juni 2024

Appia Contract GmbH

Die Geschäftsleitung

Maximilian Schneiderbauer

Franz Brummer

Wolfgang Brunner

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 06.06.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Der vorstehende, zur Offenlegung bestimmte und nach § 327 HGB verkürzte Jahresabschluss entspricht den gesetzlichen Vorschriften.

Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Appia Contract GmbH , Dietersburg

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Appia Contract GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Appia Contract GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolosen Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Eggenfelden, den 6. Juni 2024

consaris AG
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Karl Unterforsthuber, Wirtschaftsprüfer

ppa. Thomas Erras, Wirtschaftsprüfer

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