Beta Immobilien GmbH
Selbe AdresseKauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Melanie Greiner seit 1.4.2021 | Vorstandsmitglied |
Stefanie, geb. Rölz Kraemer seit 6.4.2016 | Vorstandsmitglied |
Thomas Schaller seit 12.2.2015 | Vorstandsmitglied |
Tobias Hiltl seit 2.7.2003 | Vorstandsmitglied |
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
sheepworld AktiengesellschaftUrsensollenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Gegründet 1997 von Stefanie Kraemer und Tobias Hiltl, begann die sheepworld AG mit dem Verkauf von Comic-Schaf Postkarten. Heute ist sie eine Ideenschmiede, die unter der Marke sheepworld eine Vielzahl qualitativ hochwertiger Geschenkideen und Karten bietet. 2. Forschung und Entwicklung Am Hauptsitz in Ursensollen werden alle Kernprodukte von sheepworld entworfen und stetig verbessert. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Im Jahr 2023 setzte sich der Trend des moderaten Wachstums fort, jedoch unter dem Einfluss neuer Herausforderungen und Unsicherheiten. Die Weltwirtschaft zeigte Anzeichen einer stabilen Erholung, während die Beschäftigungszahlen weiter stiegen und die Industrieproduktion sich allmählich normalisierte. Trotz der positiven Entwicklungen blieben geopolitische Spannungen, insbesondere im Zusammenhang mit der Ukraine-Krise, ein bedeutendes Risiko für die globale Stabilität. Die anhaltenden Sanktionen und Handelsbeschränkungen führten zu weiteren wirtschaftlichen Verwerfungen in betroffenen Regionen und beeinflussten die globalen Lieferketten. Die Inflation blieb ein zentrales Thema, da die Zentralbanken weltweit weiterhin Maßnahmen ergriffen, um den Preisanstieg zu kontrollieren. Während einige Rohstoffpreise stabilisierten sich, blieben Energiepreise volatil, was Unternehmen und Verbraucher vor Herausforderungen stellte. Die internationale Zusammenarbeit wurde durch neue Initiativen zur Bekämpfung des Klimawandels gestärkt, wobei viele Länder ihre Verpflichtungen zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen verstärkten. Dennoch blieb die Einkommensungleichheit ein drängendes Problem, das durch die wirtschaftlichen Auswirkungen der Pandemie und der geopolitischen Konflikte verschärft wurde. Insgesamt war 2023 ein Jahr des Wandels und der Anpassung, in dem die Weltwirtschaft versuchte, sich an eine neue Realität anzupassen, während sie gleichzeitig mit den langfristigen Herausforderungen von Nachhaltigkeit und sozialer Gerechtigkeit konfrontiert war. 2. Geschäftsverlauf 2023 reduzierte sich der Umsatz der sheepworld AG um 250 td. EUR auf 17,14 Mio. EUR. In Deutschland erhöhten sich die Umsätze um 182 td. EUR, im europäischen Ausland sanken sie um 432 td EUR. Bis auf Anzahlungen in Höhe von 143 td EUR für die Erweiterung der PV-Anlage, gab es keine großen Investitionen in Sachanlagen. In verbundene Unternehmen oder weiteren Beteiligungen wurde nicht investiert. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen liegen bei 192 td EUR, Investitionen in Sachanlagen bei 228 td EUR. Im Durchschnitt beschäftigte das Unternehmen 77 Mitarbeiter und 5 Auszubildende. Zum Jahresende waren es 83 Mitarbeiter und 5 Auszubildende. Das Jahresergebnis sank aufgrund des Umsatzrückgangs und gestiegener Kosten um 606 td. EUR auf 1,10 Mio. EUR. Die Prognosen für das Jahr 2023 konnten nicht erfüllt werden. 3. Lage a) Vermögens- und Finanzlage, Liquidität Zum 31. Dezember 2023 betrug die Bilanzsumme der sheepworld AG 18,12 Mio. EUR, eine Reduzierung um 69 td EUR gegenüber dem Vorjahr. Immaterielle Vermögenswerte stiegen um 29 td EUR, Sachanlagen um 56,00 td EUR. Das gesamte Anlagevermögen, inkl. Verwaltungsgebäude, ist schuldenfrei und entspricht 26,9 % der Bilanzsumme. Hauptvermögenswerte sind Vorräte und Forderungen. Die sheepworld AG hatte Beteiligungen an mehreren Unternehmen. Das Warenlager reduzierte sich um 1,7 Mio. EUR. Die Vorräte im Lager LKG sanken um 2,02 Mio. EUR. Auf See gelagerte Ware stieg um 369 td. EUR. Artikel im Lager über 30 Monate alt wurden um 50 % abgewertet. Forderungen belaufen sich auf 4,10 Mio. EUR und flüssige Mittel auf 3,02 Mio EUR (16,7 % der Bilanzsumme). Die Eigenkapitalquote lag bei 82,5 %, über dem Bundesdurchschnitt. Die Liquiditätslage zeigte einen Cashflow von 2.626 td. EUR aus laufender Tätigkeit und -173 td. EUR aus Investitionen. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich der Cashflow aus laufender Tätigkeit damit um 2.185 td. EUR und der Cashflow aus Investitionstätigkeit um 1.912 td. EUR verändert. Ursächlich hierfür sind die bereits beschriebenen Aspekte. Dank guter Kreditlinien und hoher Eigenkapitalquote kann die Gesellschaft ihre finanziellen Verpflichtungen zeitnah erfüllen. b.) Ertragslage
Der Hauptumsatz der sheepworld AG stammt aus dem Groß- und Fachhandel; E-Shop-Umsätze sind nebensächlich. Abschreibungen erfolgen nach steuerlichen Vorgaben. Wegen Warenbezügen in US-Dollar wurden Devisengeschäfte durch Kurssicherungen vor Wechselkursrisiken geschützt. 4. Finanzielle und nicht-finanzielle Leistungsindikatoren Wir konzentrieren uns auf die Finanzkennzahlen Umsatzentwicklung und Cashflow. Die Analyse dieser Kennzahlen erfolgt in relevanten Berichtsabschnitten. Unsere wirtschaftliche Lage ist stabil. Unter dem Motto "Schafe lieben Grün" engagiert sich die sheepworld AG seit 2007 stark für den Umweltschutz, mit Solaranlage, Beteiligung an einem Wind- und Sonnenpark und CO 2 -Reduzierung im Transport, was eine gute Ökobilanz ergibt. III. Prognosebericht Im ersten Halbjahr 2024 stieg der Auftragseingang um 14 % gegenüber dem Vorjahr, während der Umsatz um 9 % sank. Das Ziel ist, Investitionen durch den eigenen Cashflow zu decken. Die Ukraine-Russland-Krise bringt unvorhersehbare Herausforderungen. Der Einfluss auf die Wertschöpfung und die Nachfrage ist unklar. Trotz globaler Unsicherheit sind die Auftragszahlen positiv. Der erwartete Umsatz für 2024 beträgt 18 Mio. Euro. Ein geplantes Wachstum von 5-10 % für 2025 basierend auf Kundenausrichtung und klarer Unternehmenskommunikation. Diese Prognosen gelten, solange Lieferkettenprobleme nicht eskalieren. Politische Spannungen könnten Lieferungen stören, was zu Kundenunzufriedenheit und finanziellen Verlusten führen kann. In solch wirtschaftlich herausfordernden Zeiten konzentrieren wir uns auf den Vertrieb und das Produktmanagement. Mit klaren Zielen und Eigenverantwortung streben wir nach Spitzenleistungen in Entwicklung und Verkauf. Die sheepworld AG setzt auf Trendaufnahme und Produktinnovation, um wettbewerbsfähig zu bleiben. IV. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht Neue Produktlinien bergen für uns Risiken, da sie vom Kundenverhalten abhängen. Unser Ziel ist es, Chancen zu nutzen, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Trotz bisherigem Erfolg bringt die ausklingende Corona-Pandemie und der Ukraine Konflikt Unsicherheiten. Die Abhängigkeit von Großkunden und schließenden Fachhändlern erhöht das Risiko. Daher konzentrieren wir uns auf die Neukundengewinnung. Dadurch drohen Kostensteigerungen in Beschaffung und Logistik. "Cyberkriminalität" adressieren wir mit verbessertem IT-Schutz und Cloud-Diensten. Finanzielle Engpässe sind dank eigener Mittel aktuell nicht in Sicht. 2. Chancenbericht Unsere Kundenorientierung und Werte wie Innovation und Qualität bieten Chancen. Wir erweitern unsere Top-Seller im Fachhandel und passen schlecht laufende Sortimente an. Unsere Top-Kunden werden durch Anreizsysteme für das Verkaufsteam und durch ein effektives Controlling-System fokussiert. Die ständige Bewertung von Verkaufsdaten, zB aus unserem E-Shop, hilft, Risiken zu minimieren. Verkaufschancen steigern wir durch bessere Serienplanung, ein E-Commerce-Portal für Wiederverkäufer, optimierte Produktpräsentation und digitale Einkaufsoptimierung. Expansion in andere Segmente, wie Buchhandel oder Lebensmittel, sowie Direct to Retail Deals sind weitere Wachstumsstrategien. 3. Gesamtaussage Unsere ehrlichen und prägnanten Texte spiegeln das Lebensgefühl vielerorts wider und unsere Produkte begeistern alle Altersgruppen. Das engagierte Innen- und Außendienstteam der sheepworld AG betreut die Kunden optimal. Unser außergewöhnliches Team treibt mit Leidenschaft und Einsatz das Unternehmenswachstum voran, stets bemüht, Freude zu bereiten. Alle Abteilungen, von Entwicklung bis Vertrieb, sind engagiert. V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Der volatile Dollar erschwert den Einkauf in Asien und China als Produktionsstandort wird unattraktiv. Europäische Alternativen sind teurer, wodurch Margen schrumpfen - ein branchenweites Problem. Verschärfte EU- und deutsche Vorschriften erhöhen Produktionskosten und Risiken, erschweren die Produktentwicklung und erfordern ein verbessertes Qualitätsmanagement. Zu unseren Finanzinstrumenten gehören Wertpapiere, Forderungsmanagement und Bankguthaben. Unsere Kunden sind zahlungsfähig und langjährig verbunden. Kurzfristige Finanzierung erfolgt durch Bankguthaben, Lieferantenkredite und Avalkreditlinien. Bei erkannten Bonitätsrisiken werden Wertberichtigungen vorgenommen, und ein gutes Debitorenmanagement sorgt für minimierte Ausfallrisiken. Die Geschäftsführung überwacht regelmäßig die Ertrags- und Liquiditätssituation. Einkaufsrisiken in US-Dollar werden durch Fremdwährungskonten abgemildert. Ökonomische Sicherungsbeziehungen werden durch die Bildung von Bewertungseinheiten bilanziell nachvollzogen, sofern die Voraussetzungen für die Bildung von Bewertungseinheiten vorliegen.
Ursensollen, den 25. Juni 2024 gez. Tobias Hiltl, Vorstand der sheepworld AG gez. Stefanie Kraemer, Vorstand der sheepworld AG gez. Thomas Schaller, Vorstand der sheepworld AG gez. Melanie Greiner, Vorstand der sheepworld AG HandelsbilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben Der Jahresabschluss der sheepworld AG, Ursensollen, eingetragen beim Registergericht Amberg unter HRB 3174, vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. Es sind keine Umstände erkennbar, dass der Jahresabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild nicht vermittelt (§ 264 Abs. 2 HGB). Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Regelungen des Handelsgesetzbuches und des Aktiengesetzes aufgestellt. Die Gesellschaft ist zum Abschlussstichtag als mittelgroße Kapitalgesellschaft gem. § 267 Abs. 2 HGB einzustufen. Größenabhängige Erleichterungen wurden bei der Aufstellung und Offenlegung des Jahresabschlusses in Anspruch genommen. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Wertansätze in der Bilanz der sheepworld AG zum 31.12.2022 wurden als Bilanzvorträge übernommen. Die Ansatz- und Bewertungsmethoden haben sich gegenüber dem Vorjahr - soweit im nachfolgenden nicht ausdrücklich erwähnt - nicht geändert. Die selbstgeschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden mit den Entwicklungskosten angesetzt. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, entsprechend der Nutzungsdauer (bis zu fünf Jahren) bewertet. Die Sachanlagen wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, entsprechend der voraussichtlichen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer (zwischen drei und fünfzig Jahren) bzw. der amtlichen Abschreibungstabelle angesetzt. Als Abschreibungsmethode kam die lineare Methode zur Anwendung. Die Abschreibungen des Sachanlagevermögens erfolgten grundsätzlich zeitanteilig. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis 800,00 Euro wurden aus Vereinfachungsgründen entsprechend § 6 Abs. 2 EStG im Erwerbsjahr voll abgeschrieben. Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten abzüglich außerplanmäßiger Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Vorräte wurden mit den individuellen Anschaffungs- oder Herstellungskosten bzw. mit den gleitenden Durchschnittspreisen bewertet. Lagen niedrigere Tageswerte vor, wurden diese angesetzt. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwendbarkeit usw. ergeben, wurden durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Teile des Vorratsvermögens wurden mit einem Festwert angesetzt. Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich zum Nominalwert angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ist das allgemeine Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Analog zu den Vorjahren wurden aufgrund von Erfahrungswerten keine Einzelwertberichtigungen mehr gebildet. Die sonstigen Wertanlagen wurden unter Wertpapiere ausgewiesen. Dabei handelt es sich um virtuelle Währungen. Diese wurden mit den individuellen Anschaffungskosten angesetzt. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten wurden mit dem Nominalbetrag angesetzt. Die Eigenkapitalpositionen sind mit dem Nennwert angesetzt. Die Steuerrückstellungen betreffen die noch nicht veranlagten Steuern und wurden mit den voraussichtlichen Schuldbeträgen angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags passiviert. Es wurden künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt. Soweit die Restlaufzeit von Rückstellungen am Bilanzstichtag mehr als ein Jahr beträgt, erfolgt eine fristadäquate Abzinsung nach § 253 Abs. 2 S.1 HGB. Für die Abzinsung des Erfüllungsbetrag werden die von der Deutschen Bundesbank veröffentlichen Abzinsungszinssätze verwendet. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert. Die Berechnung der latenten Steuern beruht auf temporären Differenzen zwischen Bilanzposten aus handelsrechtlicher und steuerrechtlicher Betrachtungsweise gem. § 274 HGB. Die sich ergebenden Steuerbe- und -entlastungen werden verrechnet als passive latente Steuer angesetzt (§274 Abs. 1 Satz 1 HGB). Der zur Berechnung der latenten Steuern verwendete Ertragssteuersatz liegt bei 32,75%. Soweit Bewertungseinheiten gemäß § 254 HGB gebildet werden, kommen folgende Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze zur Anwendung: Ökonomische Sicherungsbeziehungen werden durch die Bildung von Bewertungseinheiten bilanziell nachvollzogen, sofern die Voraussetzungen für die Bildung von Bewertungseinheiten vorliegen. Hierbei wird die Einfrierungsmethode angewandt. Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährungspositionen in Euro Die im Jahresabschluss enthaltenen Posten, denen Beträge zugrunde liegen, die auf fremde Währung lauten oder ursprünglich auf fremde Währung lauteten, wurden mit dem Wechselkurs im Zeitpunkt ihrer Entstehung bzw. mit dem Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag bewertet. Zur Absicherung von Verlusten aus Währungsgeschäften werden grundsätzlich Devisentermingeschäfte abgeschlossen. Angaben zur Bilanz Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des laufenden Geschäftsjahres im beigefügten Anlagespiegel dargestellt.
Eigenkapital Das Grundkapital der Gesellschaft beträgt 150.200,00 Euro und ist eingeteilt in 150.200 Aktien zum Nennbetrag von je 1,00 Euro. Sie sind als Namensaktien ausgegeben. Bei der Aufstellung der Bilanz unter Berücksichtigung der teilweisen Ergebnisverwendung wurde im Bilanzgewinn ein Gewinnvortrag von 10.577.579,64 Euro einbezogen. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden für ausstehenden Urlaub, Überstunden, Tantiemen, Aufbewahrungspflicht, Gewährleistungen und Buchführungs-, Abschluss- und Prüfungskosten gebildet. Verbindlichkeiten Für Verbindlichkeiten aus Kaufverträgen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte. Die Verbindlichkeiten beinhalten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr in Höhe von 2.029.252,51 Euro (Vorjahr: 1.952.495,86 Euro). Hiervon entfallen 109.747,72 Euro auf Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sowie in voller Höhe die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, die sonstigen Verbindlichkeiten und die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern. Die Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr betragen zum Bilanzstichtag 265.120,32 Euro (Vorjahr: 295.539,27 Euro) und betreffen die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstitute. Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren beträgt 9.853,37 Euro (Vorjahr: 572.178,92 Euro) und betrifft die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstitute. Latente Steuern
Derivative Finanzinstrumente/Bewertungseinheiten Zur Absicherung von Währungsrisiken bei Fremdwährungsforderungen wurden derivative Finanzinstrumente in Form von Devisentermingeschäften mit einem Gesamtvolumen von 7.530 TEUR eingesetzt. Die Zeitwerte der Termingeschäfte zum Bilanzstichtag wurden nach der Barwertmethode bewertet und betragen insgesamt saldiert -19 TEUR. Die Devisentermingeschäfte und die Fremdwährungsgeschäfte wurden jeweils zu einer Bewertungseinheit in Form von macro hedges zusammengefasst. Ihre jeweilige Effektivität wurde anhand der Critical-Term-Match-Methode ermittelt. Damit wurde eine vollständige Wirksamkeit festgestellt. Unsicherheiten in den Zahlungsströmen bestehen aufgrund der fixen Devisenterminkurse nicht. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Bei den Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung handelt es sich in Betrag und Art im Einzelnen: Abschreibung auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens wurden in Höhe von 99.062,42 Euro vorgenommen, da eine dauerhafte Wertminderung gegeben war. Davon entfallen 98.616,00 Euro auf den Warenbestand und 446,42 Euro auf sonstige Wertpapieranlagen. Darüber hinaus wurde im Berichtsjahr, aufgrund der dauerhaften Wertminderung, eine Abschreibung auf eine Beteiligung in Höhe von 14.654,35 Euro vorgenommen. Ergebnisse nach dem Bilanzstichtag / Nachtragsbericht Die seit Februar 2022 vorherrschende politische Situation zwischen der Ukraine und Russland stellt das Unternehmen vor sehr große Herausforderungen. Der hierdurch verursachte Einfluss auf die gesamte Wertschöpfungskette des Unternehmens sowie mögliche Auswirkungen auf die Nachfrage nach den Produkten der Gesellschaft sowie Störungen in der Beschaffung können für das Jahr 2024 noch nicht abschließend beurteilt werden können. Eine Qualifizierung der finanziellen Auswirkungen ist daher noch nicht möglich. Sonstige Angaben Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer im Geschäftsjahr 2023 beträgt 77. Davon waren 45 Arbeitnehmer im Innendienst, 21 Arbeitnehmer im Außendienst und 11 Aushilfen beschäftigt. Die Gesellschaft hat Miet- und Leasingverträge für Gebäude, Betriebs- und Geschäftsausstattung sowie Lizenzverträge abgeschlossen. Diese Vertragsverhältnisse enden zwischen 2024 und 2026. Die Verpflichtungen hieraus belaufen sich auf insgesamt 617.588,44 Euro (davon 462.011,28 Euro weniger als ein Jahr und 155.577,16 Euro zwischen einem und fünf Jahren Laufzeit). Leitungsorgane: Mitglieder des Vorstands sind: Herr Tobias Hiltl, Finanzvorstand (Vorsitzender) Frau Stefanie Kraemer, produktionstechnischer Vorstand Herr Thomas Schaller, Vertriebsvorstand Frau Melanie Greiner, Einkaufsvorstand Mitglieder des Aufsichtsrats sind: Herr Michael Bader, Steuerberater (Vorsitzender) Herr Dr. Carsten Rudolph, Diplom-Ingenieur Herr Markus Huber, Rechtsanwalt Gemäß §285 Nr. 11 HBG wird über nachstehende Unternehmen berichtet
* Jahresabschluss 2023 liegt noch nicht vor; Werte betreffen den Jahresabschluss 2022. Vorschlag über die Verwendung des ErgebnissesDer Vorstand wird dem Aufsichtsrat und der Hauptversammlung vorschlagen aus dem Bilanzgewinn in Höhe von 11.677.593,57 Euro die Pflichtausschüttung in Höhe von 15.020,00 Euro vorzunehmen und den Restbetrag auf neue Rechnung vorzutragen.
Ursensollen, den 25. Juni 2024 gez. Tobias Hiltl, Vorstand der sheepworld AG gez. Stefanie Kraemer, Vorstand der sheepworld AG gez. Thomas Schaller, Vorstand der sheepworld AG gez. Melanie Greiner, Vorstand der sheepworld AG Bericht des Aufsichtsrates für das Geschäftsjahr 2023der sheepworld AG ("Gesellschaft")an die Hauptversammlung der sheepworld AG1. Art und Umfang der Prüfung des Geschäftsführung Der Aufsichtsrat hat im Rahmen seiner gesetzlichen Pflichten und aufgrund regelmäßiger schriftlicher und mündlicher Berichterstattung die Geschäftsführung des Vorstandes während des Geschäftsjahres 2023 sorgfältig überwacht. Die Berichte des Vorstandes erstreckten sich von der Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft bis zur Darstellung der wirtschaftlichen Entwicklung des Unternehmens. Der Aufsichtsrat hat sich vornehmlich durch mündliche Berichte des Vorstandes über grundsätzliche Fragen der Unternehmensplanung, den Geschäftsverlauf und wichtige Geschäftsvorfälle der Gesellschaft unterrichten lassen. Der Vorstand hat insbesondere Abweichungen des tatsächlichen Geschäftsverlaufs von der Planung erläutert, begründet und mit dem Aufsichtsrat diskutiert. Der Vorstand hat den Aufsichtsrat über die für das Risikomanagement getroffenen Maßnahmen und über erkennbar gewordene geschäftliche Risiken berichtet. Darüber hinaus hat sich der Vorsitzende des Aufsichtsrates regelmäßig vom Vorstand über die wesentlichen Geschäftsvorfälle informieren lassen. In den Sitzungen des Aufsichtsrates am 29.06.2023 sowie am 21.11.2023, an der alle Mitglieder des Aufsichtsrates teilgenommen haben, wurden die Berichte des Vorstandes eingehend mit diesem diskutiert. Insbesondere wurde die Unternehmensplanung bezüglich der Finanz- und Investitionsplanung ausführlich erörtert. Der Aufsichtsrat hat den Vorstand beraten und überwacht, die Überprüfung und Überwachung hat zu keinen Beanstandungen geführt. Ausschüsse des Aufsichtsrates wurden nicht gebildet. 2. Stellungnahme zum Ergebnis der Prüfung durch den Abschlussprüfer gemäß § 171 Absatz 2 Satz 3 AktG Der aufgestellte Jahresabschluss der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 ist durch die von der Hauptversammlung gewählten und durch den Aufsichtsrat beauftragten Abschlussprüferin, die Auditar GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Bastei 1, 92237 Sulzbach-Rosenberg geprüft. Die Prüfung des Jahresabschlusses inklusive Anlagen durch die Abschlussprüferin führte zu keinerlei Beanstandungen, vielmehr hat die Abschlussprüferin den Jahresabschluss mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk am 28.10.2024 versehen. Der Jahresabschluss der Gesellschaft und der Lagebericht wurden vom Aufsichtsrat sorgfältig geprüft. Den Bericht der Abschlussprüferin hat der Aufsichtsrat nach eingehender Prüfung zustimmend zur Kenntnis genommen. Der Wirtschaftsprüfer Wolfgang-Peter Wendl hat für die Abschlussprüferin an der Verhandlung des Aufsichtsrates bezüglich der Prüfung des Jahresabschlusses teilgenommen und über die wesentlichen Ergebnisse der Prüfung berichtet. Weiterführende Fragen des Aufsichtsrates wurden durch den Abschlussprüfer zur vollständigen Zufriedenheit des Aufsichtsrates beantwortet. Der Aufsichtsrat ist mit der Prüfung der Abschlussprüferin, welche zur Erteilung des uneingeschränkten Bestätigungsvermerkes des Jahresabschlusses 2023 der Gesellschaft geführt hat, in vollem Maße einverstanden. 3. Erklärung zur Billigung des vom Vorstand aufgestellten Jahresabschlusses gemäß § 172 AktG (Feststellung des Jahresabschluss) Der Aufsichtsrat billigt nach entsprechender Prüfung den vom Vorstand vorgelegten Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 ohne weitere Einwendungen und stellt damit den Jahresabschluss in der vorgelegten Form fest. Dem Lagebericht haben wir zugestimmt, dem Vorschlag für die Verwendung des Bilanzgewinns schließen wir uns an.
Amberg, 06.11.2024 gez. Für den Aufsichtsrat vertreten durch den Aufsichtsratsvorsitzenden Michael Bader sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 06.11.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die sheepworld AG Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der sheepworld AG - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der sheepworld AG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Sulzbach-Rosenberg, 28. Oktober 2024 AUDITAR
GmbH
gez. Wendl, Wirtschaftsprüfer |
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