Bioenergie Ludwigsfelde GmbH
Selbe AdresseWärme- und Kältehandel
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Ingo Bujack seit 25.3.2009 | Geschäftsführer |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
ENRO Ludwigsfelde Netz GmbHLudwigsfeldeJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018 und TätigkeitsabschlussBestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die ENRO Ludwigsfelde Netz GmbH Vermerk über die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der ENRO Ludwigsfelde Netz GmbH, Ludwigsfelde, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2018 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ENRO Ludwigsfelde Netz GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen. Sonstige gesetzliche und andere rechtliche Anforderungen Vermerk über die Prüfung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG Prüfungsurteile Wir haben die Einhaltung der Pflichten zur Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG, wonach für die Tätigkeiten nach § 6b Abs. 3 EnWG getrennte Konten zu führen sind, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018 geprüft. Darüber hinaus haben wir die Tätigkeitsabschlüsse für die Tätigkeiten Elektrizitätsverteilung und Gasverteilung - bestehend jeweils aus der Bilanz zum 31. Dezember 2018 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 einschließlich der Angaben zu den Regeln, nach denen die Gegenstände des Aktiv- und Passivvermögens sowie die Aufwendungen und Erträge den gemäß § 6b Abs. 2 Satz 1 bis 4 EnWG geführten Konten zugeordnet worden sind - geprüft. Nach unserer Beurteilung
Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung nach § 6b Abs. 5 EnWG unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung der Einhaltung der Pflichten zur Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG" sowie im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" weitergehend beschrieben. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile hierzu zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für die Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Einhaltung der Pflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG sowie für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie zur Einhaltung dieser Pflichten als notwendig erachtet haben. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung der Einhaltung der Pflichten zur Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob die Pflichten zur Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG in allen wesentlichen Belangen erfüllt wurden sowie einen Vermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zur Einhaltung der Pflichten zur Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG beinhaltet. Die Prüfung umfasst die Beurteilung, ob die Wertansätze und die Zuordnung der Konten nach § 6b Abs. 3 EnWG sachgerecht und nachvollziehbar erfolgt sind und der Grundsatz der Stetigkeit beachtet wurde.
Hamburg, 29. Mai 2019 Ernst
& Young GmbH
Barnstedt, Wirtschaftsprüfer Horn, Wirtschaftsprüfer Bilanz zum 31. Dezember 2018AKTIVA
Geschäftsführung Bujack Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar bis 31. Dezember 2018
Anhang für das Geschäftsjahr 2018I. Allgemeine Angaben zum Inhalt und zur Gliederung des Jahresabschlusses Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer kleinen Kapitalgesellschaft gem. § 267 Abs. 1 HGB auf. Der vorliegende Jahresabschluss ist freiwillig nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften unter Beachtung der Vorschriften des HGB und der einschlägigen Vorschriften des GmbHG sowie der Satzung der Gesellschaft aufgestellt worden. Die Gesellschaft ist unter der Firma ENRO Ludwigsfelde Netz GmbH mit Sitz in Ludwigsfelde im Handelsregister des Amtsgerichtes Potsdam unter der Nummer HRB 20771 P eingetragen. Die Firma nimmt die größenabhängigen Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB in Anspruch. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gewählt. Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde um den Posten Rohergebnis ergänzt, um einen verbesserten Einblick in die Ertragslage zu gewähren. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Netzgesellschaft hat kein Anlagevermögen in ihrem Eigentum. Das gesamte Elektrizitäts- und Gasversorgungsnetz einschließlich der Anschlüsse, Zähleinrichtungen, Fernwirkeinrichtungen und Zubehör sowie die dazugehörigen Grundstücke (Pachtgegenstand) werden von der ENRO Ludwigsfelde Energie GmbH auf der Grundlage eines Pachtvertrages vom 20. Dezember 2007 seit dem 01. Januar 2008 gepachtet. Dieser Vertrag hat eine Laufzeit von einem Jahr und verlängert sich um jeweils ein Jahr, wenn er nicht von einem der Vertragspartner mit einer Frist von drei Monaten zum Ablauf der Vertragsdauer schriftlich gekündigt wird. Für die Erstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden allgemeinen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, im Wesentlichen unverändert zum Vorjahr, maßgebend. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zum Nennwert bewertet. Für die wesentlichen risikobehafteten Posten wurden angemessene Einzelwertberichtigungen gebildet. Das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge von 1 % ausreichend berücksichtigt. Die Guthaben bei Kreditinstituten sind mit den jeweiligen Nominalbeträgen ausgewiesen. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Sie berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Rückstellungen mit einer erwarteten Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden laufzeitgerecht abgezinst. Aufgrund der körper- und gewerbesteuerlichen Organschaft mit der ENRO Ludwigsfelde Energie GmbH, Ludwigsfelde, wurden keine latenten Steuern bilanziert. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. III. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten:
Bestehende Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen die ENRO Ludwigsfelde Energie GmbH betreffen im Wesentlichen die noch offenen Posten der Abrechnungen von Netznutzungsentgelten für das Strom- und Gasverteilnetz aus dem Dezember 2018. Die sonstigen Forderungen betreffen hauptsächlich die Forderungen aus der umsatzsteuerlichen Organschaft. Unter den sonstigen Vermögensgegenständen werden Forderungen in Höhe von 10 T€ (Vj. T€ 24) ausgewiesen, die erst nach dem Bilanzstichtag rechtlich entstehen. Es handelt sich hierbei um eine noch nicht abziehbare Vorsteuer. Angaben zum Eigenkapital Das Stammkapital mit 25.000,00 € ist gegenüber dem Vorjahr unverändert. Die Entwicklung der Rückstellungen wird als Anlage zum Anhang im Rückstellungsspiegel gezeigt. Die zum Bilanzstichtag bestehenden Verbindlichkeiten sind wie folgt strukturiert.
Verbindlichkeiten gegenüber verbundene Unternehmen enthalten:
IV. Angaben und Erläuterungen zu ausgewählten Posten der Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse in Höhe von 5.404 T€ wurden im Industriepark Ludwigsfelde erzielt und gliedern sich nach folgenden Tätigkeitsbereichen:
Im Bereich Stromverteilnetz wurde der Saldo der Gutschriften für EEG-Einspeisungen und die vermiedene Netznutzung im Geschäftsjahr im Materialaufwand erfasst. Sonstige betriebliche Erträge und Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen von 6 T€ (Vj. 2 T€) enthalten. Der Materialaufwand belief sich auf 5.255 T€ (Vj. T€ 5.752). Der Betrag für Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren setzt sich im Wesentlichen zusammen aus Aufwendungen für die vorgelagerten Netze von 1.619 T€ (Vj. 1.968 T€) sowie die Aufwendungen für die EEG-Einspeisungen in Höhe von 1.663 T€ (Vj. 1.727 T€). Die bezogenen Leistungen in Höhe von 1.364 T€ (Vj. T€ 1.416) enthalten Netzpachtaufwendungen für Strom und Gas sowie Betriebsführungskosten für beanspruchte Dienstleistungen. Sonstige betriebliche Aufwendungen: Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betragen im Geschäftsjahr 97 T€ (Vj. T€ 93). Wesentlicher Bestandteil sind die Konzessionsabgaben mit 88 T€ (Vj. T€ 82). Zwischen der ENRO Ludwigsfelde Energie GmbH und der ENRO Ludwigsfelde Netz GmbH besteht ein Ergebnisabführungsvertrag. Die Eintragung ins Handelsregister erfolgte am 15. Dezember 2008. Mit der ENRO Ludwigsfelde Energie GmbH bestehen seit dem 1. Januar 2008 eine umsatzsteuerliche, körperschaftsteuerliche und eine gewerbesteuerliche Organschaft. Die Verpflichtung zur Abführung des Jahresergebnisses auf Grund des Ergebnisabführungsvertrages in Höhe von 58 T€ (Vj. von T€ 44) wird unter den Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter ENRO Ludwigsfelde Energie GmbH ausgewiesen. V. Ergänzende Angaben Namen der Geschäftsführer: Als Geschäftsführer war im Berichtszeitraum bestellt:
Vergütung der Geschäftsführer: Der Geschäftsführer erhält keine Vergütung von der Gesellschaft. Die Leistungen des Geschäftsführers werden im Rahmen des kaufmännischen Betriebsführungsvertrages abgegolten. Während des Geschäftsjahres wurden keine Arbeitnehmer beschäftigt. Die Netzgesellschaft bedient sich des Personals der ENRO Ludwigsfelde Energie GmbH über die abgeschlossenen Betriebsführungsverträge mit einer Laufzeit von einem Jahr. Gesellschafter: Gesellschafter des Unternehmens ist:
Konzernverhältnisse: Alleingesellschafterin der ENRO Ludwigsfelde Energie GmbH ist die EWE VERTRIEB GmbH, Oldenburg, die in den Konzernabschluss der EWE Aktiengesellschaft, Oldenburg, einbezogen wird. Dieser wird wiederum in den Konzernabschluss der Ems-Weser-Elbe Versorgungs- und Entsorgungsverband Beteiligungsgesellschaft mbH, Oldenburg, einbezogen. Die Abschlüsse werden im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften im Bundesanzeiger veröffentlicht. Auf die Einbeziehung der ENRO wurde aufgrund der untergeordneten Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns verzichtet. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Abschluss des Geschäftsjahres eingetreten sind, haben sich nicht ergeben.
Ludwigsfelde, 13. Mai 2019 Geschäftsführer Ingo Bujack Rückstellungsspiegel für das Geschäftsjahr 2018
Lagebericht für das Geschäftsjahr 20181. Allgemeine Entwicklung Gemäß der §§ 6 ff. Energiewirtschaftsgesetz vom 7. Juli 2005 (EnWG) sind vertikal integrierte Energieversorgungsunternehmen grundsätzlich verpflichtet, ihre Elektrizitäts- und Gasversorgungsnetze rechtlich zu entflechten. Vor diesem Hintergrund nimmt die ENRO Ludwigsfelde Netz GmbH, als rechtlich selbständige Gesellschaft, die Aufgaben des Netzbetreibers wahr. Die ENRO Ludwigsfelde Netz GmbH ist der örtliche Strom- und Gasverteilnetzbetreiber des Industrieparks Ludwigsfelde. Zur Wahrnehmung der Aufgaben hat die Netzgesellschaft mit der ENRO Ludwigsfelde Energie GmbH einen Pacht- und Betriebsführungsvertrag abgeschlossen. Der Stabilisierungsprozess ansässiger Unternehmen im Industriepark Ludwigsfelde hat sich weiter fortgesetzt. Ein Schwerpunkt der Tätigkeiten war weiterhin der Umbau der Netzinfrastruktur im Stromnetz für eine effizientere Versorgung unserer Kunden und einer damit verbundenen Erhöhung der Versorgungssicherheit. 2. Wirtschaftliches Ergebnis Die ENRO Ludwigsfelde Netz GmbH besitzt kein Sachanlagevermögen, sondern hat die zu betreibenden Anlagen von der ENRO Ludwigsfelde Energie GmbH gepachtet. Die Forderungen gegen den Gesellschafter haben sich gegenüber der ENRO Ludwigsfelde Energie GmbH um 54 T€ erhöht. Abrechnungsrelevante Wechsel der Tarife per Jahresende im Vorjahr wurden zu Beginn des Jahres angepasst und haben die offenen Forderungen gegenüber dem Vorjahr erhöht. Das Bankguthaben zum Jahresende hat sich durch Mindereinnahmen um 80 T€ verringert. Die Umsatzerlöse betragen 5.404 T€ (Vj. T€ 5.886). Sie setzen sich im Wesentlichen aus den Netznutzungsentgelten für Strom und Gas zusammen. Der Umsatz hat sich um 481 T€ gegenüber dem Vorjahr verringert. Die Umsatzverringerung von 22 T€ im Gasverteilnetz ist auf eine temporäre Bedarfsveränderung eines Großabnehmers zurückzuführen. Den erzielten Umsatzerlösen stehen Aufwendungen für das vorgelagerte Netz, Pacht und Betriebsführungskosten entgegen. Das Rohergebnis beträgt 155 T€ (Vj. T€ 137). Die ENRO Ludwigsfelde Netz GmbH weist im Geschäftsjahr 2018 einen Überschuss im Ergebnis nach Steuern in Höhe von 58 T€ (Vj. T€ 44) aus. Auf Grund eines bestehenden Gewinnabführungsvertrages ist der Überschuss gegenüber dem Gesellschafter ENRO Ludwigsfelde Energie GmbH zum Zahlungsausgleich als Verbindlichkeit ausgewiesen. Die Liquidität des Unternehmens war zu jedem Zeitpunkt gewährleistet. 3. Gesellschaftliche Verhältnisse Die gesellschaftlichen Verhältnisse haben sich im Jahr 2018 nicht verändert. Die ENRO Ludwigsfelde Energie GmbH hält 100 % der Geschäftsanteile an der ENRO Ludwigsfelde Netz GmbH. 4. Chancen und Risiken Die Nutzung eines neuen Buchhaltungs- und Abrechnungssystems verspricht für die Zukunft unter anderem besser den hohen Anforderungen des Gesetzgebers bei den Datenkommunikationen für das Strom- und Gasnetz zu entsprechen. Die Erweiterungen und Erneuerungen der Verteilungsnetze sowie unser Knowhow vor Ort geben uns weiterhin die Möglichkeit, auf einem hohen Niveau die Stabilität und Effektivität der Versorgung von angeschlossenen Kunden im Industriepark Ludwigsfelde zu gewährleisten. Die Kostenprüfung für die 2. Regulierungsperiode im Elektroverteilungsnetz ist durch die Bundesnetzagentur erfolgt. Für die folgende 3. Regulierungsperiode wurden die kalenderjährlichen Erlösobergrenzen durch die Beschlusskammer 8 festgelegt. Die gesetzlichen Anforderungen an die Energiewirtschaft sind weiterhin eine erhebliche Belastung und Herausforderung für unser Unternehmen. 5. Tätigkeitsabschlüsse gemäß § 6b Absatz III EnWG Für das Geschäftsjahr 2018 wurden für die ENRO Ludwigsfelde Netz GmbH, entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen des § 6b Absatz III EnWG, für jede der dort genannten Tätigkeiten ein Tätigkeitsabschluss, bestehend aus Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung aufgestellt.
Zum besseren Verständnis und Nachvollziehbarkeit sind den dargestellten Tätigkeiten Erläuterungen über die Bilanz und GuV Positionen in den Bereichen hinzugefügt worden. 6. Ausblick Die Vorjahresprognose zur Stabilisierung der Mengendurchleitung wurde durch die Ergebnisse des Geschäftsjahres bestätigt und wird sich über das Geschäftsjahr 2019 hinaus weiter fortsetzen. Die Investitionen der ENRO Ludwigsfelde Energie GmbH in die Pachtanlagen zur Erneuerung des 20 kV-Elektrizitätsverteilnetzes werden dazu führen, die Versorgungssicherheit weiter zu erhöhen. Unsere Großkunden sehen für die Zukunft die Entwicklung ihrer Produktion am Standort Ludwigsfelde optimistisch. Somit können wir mittelfristig gesehen von einer Stabilisierung der Mengendurchleitung im Strom- sowie Gasverteilnetz ausgehen. Basis für eine positive Entwicklung ist die konsequente Weiterführung der Maßnahmen in Erneuerungen und Erweiterungen des Verteilungsnetzes. Sie erhöhen die Effizienz und Stabilität der Mengendurchleitungen im Interesse einer zuverlässigen Versorgung unserer Kunden mit Strom und Gas. Unter Berücksichtigung der vorgenannten Einschätzung gehen wir für die nächsten Geschäftsjahre von wenig veränderten Umsätzen sowie einem Ergebnis auf gleichem Niveau des Geschäftsjahres 2018 aus.
Ludwigsfelde, 13. Mai 2019 Ingo Bujack, Geschäftsführer Bilanz zum 31. Dezember 2018 nach TätigkeitenAKTIVA
Geschäftsführung Bujack Gewinn- und Verlustrechnung nach Tätigkeiten für die Zeit vom 01. Januar bis 31. Dezember 2018
Erläuterungen zu den Tätigkeitsabschlüssen gemäß §6b Absatz III EnWGAllgemeine Angaben zum Inhalt, Gliederung und Aufteilung der Tätigkeiten Für das Geschäftsjahr 2018 wurden für die ENRO Ludwigsfelde Netz GmbH, entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen des § 6b Absatz III EnWG, für jede der dort genannten Tätigkeiten ein Tätigkeitsabschluss, bestehend aus Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung aufgestellt. Folgende Tätigkeiten werden ausgeführt:
Die ausgewiesenen Beträge der Abschlussposten in den Tätigkeitsabschlüssen ergeben sich grundsätzlich direkt aus den jeweils für jede Tätigkeit getrennt geführten Konten der internen Rechnungslegung. Soweit bei den gebuchten Beträgen ein nur mittelbarer Tätigkeitenbezug vorlag oder die direkte Zuordnung zu den einzelnen Tätigkeiten auf dem Weg der Kontierung mit unvertretbarem hohem Aufwand verbunden war, wurde die Zuordnung auf der Grundlage sachlich begründeter Schlüsselgrößen vorgenommen. Angewendet wurden dabei im Wesentlichen:
Die Aufteilungen der Schlüssel zum Vorjahr wurden für das Geschäftsjahr 2018 nicht geändert. Angaben und Erläuterungen zu den Abschlussposten der Bilanz in den Tätigkeitsabschlüssen Bei den offenen Forderungen zum 31. Dezember 2018 wurde eine direkte Zuordnung zu den Tätigkeiten entsprechend einer Liste aus der Buchhaltung vorgenommen. Die Forderungen gegen den Gesellschafter wurden direkt dem Stromverteilungsnetz und dem Gasverteilungsnetz zugeordnet. Ein geringer Anteil aus steuerlicher Organschaft wurde nach dem Ergebnis geschlüsselt. Bei den sonstigen Vermögensgegenständen wurden die nicht fälligen Vorsteuerbeträge aus den abgegrenzten Rechnungen für Netznutzungsentgelte Strom für Dezember 2018 und die Forderung Stromsteuer direkt dem Stromnetz zugeordnet. Für die Guthaben bei Kreditinstituten erfolgte eine Schlüsselung nach dem Umsatzaktivitätenschlüssel. Die Aufteilung des Eigenkapitals erfolgte nach dem Umsatzaktivitätenschlüssel. Eine Bilanzposition "Bilanzausgleich" wurde zusätzlich in die Gliederung aufgenommen und erfasst zum Ausgleich die verbleibenden Differenzen zwischen Aktiva und Passiva. Die Zuordnung der Rückstellungen erfolgte direkt.
Der ausgewiesene Betrag der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen wurde direkt getrennt. Die Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter wurden entsprechend den einzelnen Sachverhalten dem Strom- und dem Gasverteilungsnetz direkt zugeordnet. Die abzuführenden Ergebnisse entsprechen in der Zuordnung dem Ergebnis vor Ergebnisabführung aus den Tätigkeiten der GuV. Verbindlichkeiten aus der steuerlichen Organschaft wurden nach dem Umsatz prozentual aufgeteilt. In den sonstigen Verbindlichkeiten wurden die Beträge einer Liste der kreditorischen Debitoren direkt dem Stromverteilungsnetz sachlich eingeordnet. Die sonstigen Verbindlichkeiten betreffen die Stromsteuer, die Zuordnung erfolgte daher direkt. Angaben und Erläuterungen zu den Abschlussposten der Gewinn- und Verlustrechnung in den Tätigkeitsabschlüssen Die Umsätze und Materialaufwendungen sind direkt gebucht worden. Umsätze und Aufwendungen aus Weiterberechnungen betreffen Rechnungen, die sachlich den vertraglichen Vereinbarungen mit dem Gesellschafter zuzuordnen sind. Diese wurden nach dem Umsatzschlüssel aufgeteilt. Buchungen der Konzessionsabgaben, der größte Saldoposten in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen, wurden direkt dem Konto der Aktivität zugeordnet. Einzelne Beträge der Kostenarten sind sachgerecht mit einem Schlüssel aufgeteilt worden. Zinserträge sind dieses Jahr keine angefallen.
Ludwigsfelde, 13. Mai 2019 Geschäftsführer Ingo Bujack Verbindlichkeitenspiegel der Elektrizitätsverteilung zum 31. Dezember 2018
Verbindlichkeitenspiegel der Gasverteilung zum 31. Dezember 2018
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