Stammdaten

Register
Amtsgericht Bad Oeynhausen HRA 4241
Vorher
SYSTRAPLAN Gesellschaft für Planung und Bau von materialflußtechnischen Anlagen mbH & Co. Kommanditgesellschaft
Eingetragen
4.3.1974
Branche
Ingenieurbüros für TragwerksplanungHerstellung von Baubedarfsartikeln aus KunststoffenIngenieurbüros für Fachplanung von technischer Gebäudeausrüstung

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Kommanditist
Barbara Schwabedissen
seit 21.12.2012
Kommanditist
Liane Jostmeier
seit 8.5.2008
Kommanditist
Silke Jostmeier
seit 8.5.2008
Kommanditist

Gesellschafter
Beta

5 Gesellschafter

Kommanditgesellschaft (KG)

4 von 5 angezeigt

Name
Rolle
Ort
Liane Jostmeier
Kommanditist
Herford
Bodo Schwabedissen
Kommanditist
Bad Salzuflen
Silke Jostmeier
Kommanditist
Herford
Barbara Schwabedissen
Kommanditist
Bad Salzuflen

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

SYSTRAPLAN GmbH & Co. KG

Herford

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezemebr 2023

Aktiva

31.12.2023
31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 38.213,08 59.289,09
II. Sachanlagen 276.124,80 269.577,94
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 170.598,42 186.245,83
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: 1.675.294,50 € (Vorjahr: 4.110.847,60 €)
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 4.553.069,02 3.563.742,88
III. Wertpapiere 200.000,00 200.000,00
IV. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.435.264,00 4.574.225,00
C. Rechnungsabgrenzungsposten 78.332,56 68.907,60
7.751.601,88 8.921.988,34

Passiva

31.12.2023
31.12.2022
A. Eigenkapital
I. Kapitalanteile der Kommanditisten 500.000,00 500.000,00
II. Rücklagen 519.550,43 468.169,54
1.019.550,43 968.169,54
B. Rückstellungen 1.632.841,56 2.074.981,92
C. Verbindlichkeiten 5.099.209,89 5.878.836,88
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: 5.099.209,89 € (Vorjahr: 5.878.836,88 €)
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: 0,00 € (Vorjahr: 0,00 €)
- davon gegenüber Gesellschaftern: 4.205.239,54 € (Vorjahr: 4.408.753,72 €)
7.751.601,88 8.921.988,34

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023

2023 2022
1. Rohergebnis 4.851.253,43 5.319.207,97
- davon aus der Währungsumrechnung: 0,00 € (Vorjahr: 0,00 €)
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 2.655.978,19
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 538.879,64 -3.194.857,83 -3.530.120,64
- davon für Altersversorgung: 3.637,32 € (Vorjahr: 6.557,60 €)
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -106.423,85 -116.306,32
4. sonstige betriebliche Aufwendungen -1.007.484,55 -613.262,03
- davon aus der Währungsumrechnung: 39,14 € (Vorjahr: 0,00 €)
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 13.970,83 7.269,25
- davon aus der Abzinsung von Rückstellungen: 0,00 € (Vorjahr: 0,00 €)
6. Abschreibungen auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 0,00 -12.277,50
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -184.084,44 -70.577,28
- davon aus der Aufzinsung von Rückstellungen: 0,00 € (Vorjahr: 0,00 €)
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -102.936,80 -179.105,30
9. Ergebnis nach Steuern 269.436,79 804.828,15
10. sonstige Steuern -12.532,32 -10.490,17
11. Jahresüberschuss 256.904,47 794.337,98

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die Firma der Gesellschaft lautet SYSTRAPLAN GmbH & Co. KG. Sitz der Gesellschaft ist Herford. Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichts Bad Oeynhausen unter A 4241 eingetragen.

II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss 2023 wurde nach den geltenden deutschen Rechnungslegungsvorschriften (§§ 242 - 256 a, 264 - 288 HGB) grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätze für große Personenhandelsgesellschaften im Sinne des § 267 Abs. 3 HGB i. V. m. § 264 a Abs. 1 HGB aufgestellt.

Größenabhängige Erleichterungen bei der Aufstellung des Anhangs wurden durch Anwendung des § 288 Abs. 2 HGB in Anspruch genommen.

III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die erworbenen immateriellen Anlagewerte und das Sachanlagevermögen werden zu Anschaffungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen nach linearer Methode vermindert.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden mit den Anschaffungskosten bewertet. Die fertigen und unfertigen Erzeugnisse werden mit ihren Herstellungskosten angesetzt. Dabei werden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten einbezogen. Falls der zum Bilanzstichtag beizulegende Wert niedriger ist, erfolgt eine entsprechende Abwertung.

Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen werden offen von den Vorräten bis zur Höhe der unfertigen und fertigen Erzeugnisse sowie der geleisteten Anzahlungen abgesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Soweit der am Bilanzstichtag beizulegende Wert unter den Anschaffungskosten liegt, kommt dieser zum Ansatz.

Passivierungspflichtige Rückstellungen werden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Verbindlichkeiten werden mit den Erfüllungsbeträgen ausgewiesen.

IV. Erläuterungen zur Bilanz

Die Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens ergeben sich wie folgt:

Anschaffungs-/Herstellungskosten
Vortrag 01.01.2023
Zugänge Abgänge Stand 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 462.780,45 23.107,87 485.888,32
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.497.789,68 35.990,65 1.533.780,33
2. technische Anlagen und Maschinen 926.932,53 2.779,07 929.711,60
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 827.659,08 30.017,11 -59.125,15 798.551,04
3.252.381,29 68.786,83 -59.125,15 3.262.042,97
3.715.161,74 91.894,70 -59.125,15 3.747.931,29
Abschreibungen kumuliert
Vortrag 01.01.2023
Abschreibungen des Geschäftsjahres Abgänge Stand 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 403.491,36 44.183,88 447.675,24
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.394.156,28 3.349,24 1.397.505,52
2. technische Anlagen und Maschinen 854.254,26 11.510,38 865.764,64
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 734.392,81 47.380,35 -59.125,15 722.648,01
2.982.803,35 62.239,97 -59.125,15 2.985.918,17
3.386.294,71 106.423,85 -59.125,15 3.433.593,41
Buchwerte
Stand 31.12.2023
Stand 31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 38.213,08 59.289,09
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 136.274,81 103.633,40
2. technische Anlagen und Maschinen 63.946,96 72.678,27
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 75.903,03 93.266,27
276.124,80 269.577,94
314.337,88 328.867,03

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:

T€
Personalkosten 180
Gewährleistung 75
noch zu erbringende Leistungen und
ausstehende Rechnungen 1.356
übrige Rückstellungen 22
1.633

Laufzeiten und Besicherung der einzelnen Verbindlichkeiten ergeben sich aus der nachfolgenden Übersicht:

Art der Verbindlichkeit Restlaufzeit bis zu einem Jahr
Restlaufzeit zwischen einem Jahr und fünf Jahren
Summe
davon durch Pfandrechte u. ä. Rechte gesichert
erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 513.024,23 513.024,23
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 194.845,18 194.845,18
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 4.205.239,54 4.205.239,54
sonstige Verbindlichkeiten 186.100,94 186.100,94
5.099.209,89 5.099.209,89

Bei der Gesellschaft bestehen Verpflichtungen aus einem Lebensarbeitszeitkonto zugunsten eines Mitarbeiters. Die Rückstellungsbewertung erfolgt mit den fortgeführten Anschaffungskosten des zugehörigen Deckungsvermögens. Gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 Halbsatz 1 HGB wird die Verpflichtung mit dem zugehörigen Deckungsvermögen saldiert. Dabei wurden am 31. Dezember 2023 Ansprüche und Verpflichtungen in Höhe von jeweils 246.034,63 € sowie Zinsaufwendungen und Zinserträge in Höhe von jeweils 4.824,21 € aufgerechnet.

V. Gesonderte Angaben gem. § 327 Abs. 1 Nr. 1 HGB

31.12.2023
31.12.2022
Sachanlagen
- Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 136.274,81 103.633,40
- technische Anlagen und Maschinen 63.946,96 72.678,27
- andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 75.903,03 93.266,27
Verbindlichkeiten
- Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 4.205.239,54 4.408.753,72
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: 4.205.239,54 € (Vorjahr: 4.408.753,72 €)
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: 0,00 € (Vorjahr: 0,00 €)

VI. Sonstige Angaben

Während des Geschäftsjahres waren durchschnittlich beschäftigt:

gewerbliche Arbeitnehmer 25
Angestellte 24
49

Persönlich haftende Gesellschafterin ist die SYSTRAPLAN Verwaltungs GmbH, Herford, mit einem Stammkapital in Höhe von 26.000,00 €.

Die Geschäftsführung wird von der SYSTRAPLAN Verwaltungs GmbH als persönlich haftender Gesellschafterin wahrgenommen.

Geschäftsführer dieser Gesellschaft waren im Geschäftsjahr:

Frau Silke Jostmeier, Herford

Herr Florian Krutemeier, Hövelhof

Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

 

Herford, den 3. Mai 2024

SYSTRAPLAN Verwaltungs GmbH

gez. Silke Jostmeier, Geschäftsführerin

gez. Florian Krutemeier, Geschäftsführer

Datum der Feststellung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 der SYSTRAPLAN GmbH & Co. KG ist in der Gesellschafterversammlung vom 10.6.2024 festgestellt worden.

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Geschäftsverlauf 2022

Wir sind ein Maschinenbauunternehmen und produzieren und vertreiben Anlagen der Materialfluss- und Lagertechnik mit der Spezialisierung auf plattenförmige Werkstücke für die Holzwerkstoff- und Möbelindustrie, den Holzhandel und für die kunststoff-, metall- und gummiverarbeitende Industrie (z. B. Reifenhersteller).

Die entwickelten Systeme sind individuell und den jeweiligen Anforderungen unserer Kunden exakt angepasst.

"Im Dezember 2023 verfehlte der Auftragseingang im nordrhein-westfälischen Maschinen- und Anlagenbau sein Vorjahresniveau preisbereinigt um 25 %. Aus dem Inland kamen 30 % und aus dem Ausland 22 % weniger Aufträge. Der nordrhein-westfälische Maschinen- und Anlagenbau hat die Auswirkungen des Ukraine-Krieges, die globalen Herausforderungen und die schwache Konjunktur im letzten Jahr deutlich zu spüren bekommen." Quelle: VDMA, Pressemitteilung vom 2.2.2024: Maschinenbau NRW: Jahr schließt deutlich negativ ab.

Das Berichtsjahr begann mit einem noch zufriedenstellenden Auftragsbestand zum 31.1. in Höhe von 13,9 Mio. €, der sich bis zum Jahresende um fast 40 % auf 8,4 Mio. € verringert hat. Darunter ist ein Auftrag für einen deutschen Kunden im Gesamtwert von 4,3 Mio. € inkl. eines Regals samt Zubehör im Millionenbereich, welches wir komplett zukauften. Zur Hälfte wurde dieser genannte Auftrag im Dezember ausgeliefert. Der Anteil ausländischer Endkunden am Auftragsbestand zum Jahresende beläuft sich auf 57% und liegt damit leicht über Vorjahreshöhe.

Der Auftragseingang ist gegenüber dem Vorjahreswert um 47 % gesunken. Darunter befinden sich 2 Anlagen für die Reifenindustrie im Gesamtwert von 3,5 Mio. €, wovon die größere Anlage erst im Jahr 2025 zu liefern ist.

Die Kapazitätsauslastung war im gesamten Berichtsjahr in der Fertigung gut. Wir haben hier aufgrund fehlenden eigenen Personals die Möglichkeit der Arbeitnehmerüberlassung von bewährten Montagefirmen ausgeschöpft, insbesondere bei Außenmontagen, und weiterhin Gewerke fremdvergeben, insbesondere im Bereich der Steuerungen. Dies spiegelt sich im hohen Wert der fremdbezogenen Leistungen wider. Wir spüren weiterhin deutlich den Fachkräftemangel, besonders im Elektro-Bereich.

Forschung und Entwicklung betreiben wir in der Regel nur im Rahmen bestehender Kundenaufträge. Wir betreiben in branchenüblichem Umfang die technische Weiterentwicklung unserer Produkte. Neuentwicklungen ergeben sich aus speziellen Kundenanforderungen, für die wir eine Lösung erarbeiten, sofern dies wirtschaftlich vertretbar ist.

Zweigniederlassungen der Gesellschaft bestehen nicht.

Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Investitionen wurden unter der Höhe der Abschreibungen getätigt und betrafen neben Ersatzinvestitionen in unserer IT-Ausstattung den Um- und Einbau neuer Büro- und Pausenräume.

Der Bestand an unfertigen Erzeugnissen lag zum Jahresbeginn bei 2.896 T€ und hat sich zum Jahresende hin auf 1.430 T€ etwa halbiert.

Die Gesellschaft weist zum 31. Dezember 2023 ein Eigenkapital zuzüglich Gesellschafterdarlehen in Höhe von 5.225 T€ (Vorjahr: 5.377 T€) aus.

Die hieraus errechnete Eigenmittelquote beträgt zum Bilanzstichtag 67 % und liegt damit über Vorjahreshöhe.

Bankkreditlinien werden nicht in Anspruch genommen.

Die Eigenkapitalrentabilität beträgt im Berichtsjahr 25 % und liegt damit deutlich unter dem Durchschnittswert.

Die Liquidität ersten Grades (ohne Berücksichtigung der Gesellschafterdarlehen) beträgt 99,4 % und liegt damit unter dem Vorjahreswert.

Gegenüber dem Vorjahrsumsatz erhöhte sich der Umsatz im Berichtsjahr um 3,3 Mio. € und liegt damit über dem letzten 5-Jahresdurchschnitt. Er liegt unterhalb des prognostizierten Wertes aufgrund von kundenseitigen Lieferterminverschiebungen.

Unser größter ausgelieferter Auftrag im Berichtsjahr hatte einen Wert von ca. 5 Mio. € (ca. 2/3 des Gesamtwertes), der an einen Kunden in Frankreich geliefert wurde. Der zweitgrößte hatte einen Wert von 2,2 Mio. € (die erste Hälfte des Gesamtwertes), der an einen deutschen Kunden geliefert wurde. Bei beiden handelt es sich um Hochregallageranlagen. Außerdem konnten 6 Anlagen für die Reifenindustrie ausgeliefert werden, davon drei nach Indien und je eine nach USA, Brasilien und Deutschland.

Die gesamte Exportquote (direkt und indirekt) betrug 69 % und liegt damit unter Vorjahreshöhe. Da sich unsere Auftragsstruktur von Jahr zu Jahr immer stark verändert, hat diese Quote eine sehr große Schwankungsbreite.

Die Gesamtleistung lag durch den Bestandsabbau geringfügig unter Vorjahreshöhe.

Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl hat sich gegenüber dem Vorjahr leicht verringert.

Der Jahresüberschuss betrug 257 T€ und erreicht damit gemessen am Umsatz einen vollkommen unbefriedigenden Wert. Dies ist insbesondere unserem größten Auftrag geschuldet, der bei weitem nicht das geplante Ergebnis erzielt hat. Daher wurde das prognostizierte Ergebnis nicht erreicht. Außerdem wurden die allgemeinen erheblichen Kostensteigerungen nicht in ausreichendem Maße einkalkuliert, da sie in dieser Höhe nicht vorhersehbar waren.

Trotzdem beurteilen wir die wirtschaftliche Lage des Unternehmens als stabil.

Chancen und Risiken

Unsere Chancen sehen wir in unserem breiten Produktspektrum und unseren individuellen Lösungsmöglichkeiten für spezielle Kundenanforderungen sowie in unserer soliden Finanz- und Liquiditätslage.

Risiken bestehen im Wesentlichen aus den Auswirkungen der weltpolitischen Lage und der derzeitigen konjunkturellen Entwicklung.

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten.

Währungsrisiken bestehen nicht, da wir alle Geschäfte in EURO abwickeln.

Forderungsausfallrisiken bestehen sicherlich immer, Forderungsausfälle sind aber die Ausnahme. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen.

Die Gesellschaft verfügt über ausreichende Liquiditätsreserven, sodass keine Bankkredite in Anspruch genommen werden müssen. Liquiditätsrisiken bestehen daher derzeit nicht. Nach wie vor treten wir für uns ungünstigen Zahlungsbedingungen entgegen. Gerade bei großen Aufträgen ist der Vorfinanzierungsaufwand nicht unerheblich.

Wir stellen nach wie vor fest, dass immer größere Projekte an uns herangetragen werden, wofür wir dann auch die Generalunternehmerschaft übernehmen sollen. Dies ist mit einem größeren Risiko behaftet, welches wir sorgfältig abwägen.

Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens

Die Entwicklung unseres Unternehmens sehen wir trotz der derzeitigen unbefriedigenden Auftragslage weiterhin positiv. Wir verfügen über ein breit gestreutes Produktspektrum und bedienen die verschiedensten Industriezweige.

"Im Maschinen- und Anlagebau wurde die Beschäftigung 2023 unterm Strich nochmals leicht erhöht, aber der Trend für 2024 geht in eine andere Richtung. Nötig wären tiefgreifende Reformen am Arbeitsmarkt. " Quelle: VDMA, Press Release 16.2.2024: Kurzarbeit nimmt zu - Stammbelegschaften sollen gehalten werden.

Das Jahr 2024 begann mit einem Auftragsbestand von 8,6 Mio. € zum 31.1. Die Beschäftigungslage war im 1. Quartal unbefriedigend und führte zu Kurzarbeit in der Mechanischen Konstruktion und in der Fertigung. Leider verringerte sich der Auftragsbestand bis zum 31.3. auf 5,7 Mio. €.

"Auch im Februar sind die Bestellungen im Maschinen- und Anlagenbau prozentual zweistellig gesunken ... Der Maschinenbau ist ein Spätzykliker, daher kann es noch eine Weile dauern, bis die Auftragsflaute endet. " Quelle: VDMA, Press Release 3.4.2024: Orderflaute hält an.

Diese Zurückhaltung spüren wir deutlich. Der Auftragseingang war im 1. Quartal absolut unzureichend.

Vielversprechende Anfragen für größere Projekte liegen zwar vor, aber leider sind im Moment keine kurzfristigen Entscheidungen zu erwarten.

Der Umsatz 2024 wird weit unter Vorjahreshöhe liegen. Das Ergebnis könnte deutlich sinken. Die Eigenkapitalrentabilität würde damit auch sinken.

Bezüglich der weiteren Beschäftigungslage im Jahresverlauf lässt sich derzeit aufgrund des rückläufigen Auftragseingangs keine positive Aussage treffen. Im Moment sind wir in der Mechanischen Konstruktion und in der Fertigung unterbeschäftigt.

Im Bereich der Investitionen planen wir im Jahr 2024 die üblichen Ersatzinvestitionen zu tätigen, um insbesondere im IT-Bereich unsere Hard- und Software auf einem aktuellen Stand zu halten. Weiterhin wollen wir die Digitalisierung insbesondere in unserem Rechnungswesen vorantreiben.

 

Herford, den 6. Mai 2024

SYSTRAPLAN Verwaltungs GmbH

gez. Silke Jostmeier, Geschäftsführerin

gez. Florian Krutemeier, Geschäftsführer

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

Bei dem vorstehenden Jahresabschuss handelt es sich um die nach § 327 für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt:

An die SYSTRAPLAN GmbH & Co. KG:

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der SYSTRAPLAN GmbH & Co. KG - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der SYSTRAPLAN GmbH & Co. KG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

● entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften sowie bestimmte Personenhandelsgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

● vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichtes geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.

Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften sowie bestimmte Personenhandelsgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen auf Grund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichtes, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichtes in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen auf Grund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichtes getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht auf Grund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können,

● gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichtes relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben,

● beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben,

● ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann,

● beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zu Grunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt,

● beurteilen wir den Einklang des Lageberichtes mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens,

● führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zu Grunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen.

Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zu Grunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Herford, den 6. Mai 2024

DR. WOELKE AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Daniel Upheber, Wirtschaftsprüfer

gez. Winfried Arbeiter, Wirtschaftsprüfer

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