Braid Logistics Germany GmbHLiquidiert

Schwachhauser Heerstraße 90, 28209 Bremen, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Bremen HRB 24580 HB
Eingetragen
14.12.2007
Branche
Erbringung von LogistikdienstleistungenVermittlungstätigkeiten für die GüterbeförderungGüterbeförderung in der Hochsee- und Küstenschifffahrt
Gegenstand
Der Betrieb einer Spedition, sowie die Beratung in Zusammenhang mit der Lagerung und Beförderung von Flüssigkeiten und der Handel mit Plastiktanks.

Historie

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Management

NameRolle
Matthias Bombe
seit 4.7.2017
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
DHL Global Forwarding International Holdings B.V.NLD
100.00%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
J.F. Hillebrand Deutschland GmbH
Germany
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Braid Logistics Germany GmbH

Bremen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2018 bis zum 30.06.2019

Bilanz

Aktiva

30.6.2019 30.6.2018
EUR EUR
A. Anlagevermögen 264.945,45 178.215,10
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 3,00 3,00
1. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 3,00 3,00
II. Sachanlagen 102.084,00 24.798,00
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 102.084,00 24.798,00
III. Finanzanlagen 162.858,45 153.414,10
1. Beteiligungen 162.858,45 153.414,10
B. Umlaufvermögen 7.633.548,17 6.786.829,52
I. Vorräte 1.676.273,59 1.256.346,09
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 4.819.069,68 5.103.214,88
1. sonstige Vermögensgegenstände 4.819.069,68 5.103.214,88
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.138.204,90 427.268,55
C. Rechnungsabgrenzungsposten 3.446,50 9.085,50
Bilanzsumme, Summe Aktiva   7.901.940,12 6.974.130,12

Passiva

30.6.2019 30.6.2018
EUR EUR
A. Eigenkapital 3.494.079,80 2.860.943,51
I. gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnvortrag 2.835.943,51 2.176.489,68
III. Jahresüberschuss 633.136,29 659.453,83
B. Rückstellungen 815.371,14 708.153,77
C. Verbindlichkeiten 3.592.489,18 3.405.032,84
1. sonstige Verbindlichkeiten 3.592.489,18 3.405.032,84
Bilanzsumme, Summe Passiva 7.901.940,12 6.974.130,12

Gewinn- und Verlustrechnung

1.7.2018 - 30.6.2019 1.7.2017 - 30.6.2018
EUR EUR
1. Rohergebnis   17.305.955,64 18.240.985,50
2. Personalaufwand 1.204.317,28 1.007.779,80
a) Löhne und Gehälter 1.025.855,27 852.362,24
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 178.462,01 155.417,56
davon für Altersversorgung 4.350,00 4.275,00
3. Abschreibungen 18.214,12 10.233,07
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 18.214,12 10.233,07
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 15.150.403,73 16.249.073,28
davon Aufwendungen aus Währungsumrechnung 111.615,12 163.409,52
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 6.467,64 5.562,74
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1.611,92 3.472,46
7. Steuern vom Einkommen und Ertrag 303.332,80 315.688,20
8. Ergebnis nach Steuern 634.543,43 660.301,43
9. sonstige Steuern 1.407,14 847,60
10. Jahresüberschuss 633.136,29 659.453,83

Anhang zum 30. Juni 2019

Braid Logistics Germany GmbH

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmensitz laut Registergericht: Bremen

Registereintrag: Handelsregister

Registergericht: Bremen

Register-Nr.: 24580

Der vorliegende Jahresabschluss der Braid Logistics Germany GmbH ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs und des GmbH-Gesetzes aufgestellt worden.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB. Größenabhängige Erleichterungen nach § 288 Abs. 2 HGB wurden in Anspruch genommen.

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer linear vorgenommen.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskonten und, soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Die liquiden Mittel sind zum Nennwert angesetzt worden.

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach dem Bilanzstichtag darstellen.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet und in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am

Bilanzstichtag bewertet.

Erläuterungen zur Bilanz

Finanzanlangen

Die Finanzanlagen betreffen Beteiligungen in Höhe von TEUR 163 (Vorjahr: 153). Es wurde keine Wertberichtigung vorgenommen weil es sich hier um eine stille Beteiligung und um ein Tochterunternehmen handelt, bei denen es keine Gründe für eine Wertminderung gibt. .

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Der Betrag der sonstigen Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt TEUR 98 (Vorjahr: TEUR 150). Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Forderungen gegen den Geschäftsführer in Höhe von TEUR 56 (Vorjahr: 77), welche eine Rückzahlung von mindestens TEUR 15 pro Jahr erfordert und mit 4% pro Jahr verzinst wird.

Forderungen gegen verbundene Unternehmen

Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen betreffen, wie im Vorjahr, Lieferungen und Leistungen.

Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital beträgt unverändert TEUR 25.

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen mit TEUR 47 (Vorjahr: 53) Verpflichtungen aus dem Personalbereich und darüber hinaus vor allem ausstehende Rechnungen mit TEUR 485 (Vorjahr: 522).

Verbindlichkeiten

Alle Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Der Betrag der sonstigen Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt TEUR 52 (Vorjahr: TEUR 87).

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen, wie im Vorjahr, Lieferungen und Leistungen.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten in Höhe von TEUR 76 (Vorjahr: TEUR 139) Erträge aus der Währungsumrechnung.

Aufwendungen für Altersversorgung

In der Position "Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung" sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von TEUR 4 (Vorjahr: 4).

Sonstige betriebliche Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 112 (Vorjahr: 163) enthalten.

Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

Die sonstigen Zinsen und ähnliche Erträge betreffen Erträge aus Darlehen an den Geschäftsführer.

Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Die Zinsen und ähnliche Aufwendungen betreffen verbundene Unternehmen.

Sonstige Angaben

Personal

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 20 (Vorjahr: 19).

Ergebnisverwendung

Der Jahresüberschuss von € 633.136,29 wird auf neue Rechnung vorgetragen.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen in Höhe von TEUR 212, davon innerhalb einen Jahres TEUR 51, aus Leasingverträgen in Höhe von TEUR 55, davon innerhalb eines Jahres TEUR 24 und aus Lizenz- und Serviceverträgen in Höhe von TEUR 26, davon innerhalb eine Jahres TEUR 6.

Organe der Gesellschaft

Geschäftsführer ist Matthias Bombe, Bremen.

Konzernzugehörigkeit

Die Braid Logistics Germany GmbH wurde in den Konzernabschluss der Braid Logistics Europe Sarl, 297 Rue des Chantiers, 79900 Le Havre, Frankreich einbezogen.

Nachtragsbericht

Die Corona-Pandemie, welche im ersten Quartal 2020 anfing, hat auch negative Auswirkungen auf die Geschäftstätigkeiten von Braid Logistics Germany GmbH. Diese zeigen sich in einem vorübergehenden Rückgang der Auftragszahlen ab April 2020. Es wird erwartet, dass diese Verluste bis Ende 2020 aufgeholt werden.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Bremen, den 30. Juni 2020

gez. MATTHIAS BOME

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 30.12.2019 festgestellt.

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 01.07.2018 Zugänge Stand 30.06.2019
Euro Euro Euro
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenezen an solchen Rechten und Werten 23.595,00 0,00 23.595,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 23.595,00 0,00 23.595,00
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs und Geschäftsausstattung 82.249,31 95.500,12 177.749,43
Summe Sachanlagen 82.249,31 95.500,12 177.749,43
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 153.414,10 9.444,35 162.858,45
Summe Finanzanlagen 153.414,10 9.444,35 162.858,45
Summe Anlagevermögen 259.258,41 104.944,47 364.202,88
Abschreibungen Buchwerte
Stand 01.07.2018 Geschäftsjahr Stand 30.06.2019 Stand 30.06.2019 Stand 30.06.2018
Euro Euro Euro Euro Euro
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenezen an solchen Rechten und Werten 23.592,00 0,00 23.592,00 3,00 3,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 23.592,00 0,00 23.592,00 3,00 3,00
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs und Geschäftsausstattung 57.451,31 18.214,12 75.665,43 102.084,00 24.798,00
Summe Sachanlagen 57.451,31 18.214,12 75.665,43 102.084,00 24.798,00
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 162.858,45 153.414,10
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 162.858,45 153.414,10
Summe Anlagevermögen 81.043,31 18.214,12 99.257,43 264.945,45 178.215,10

Lagebericht für das Geschäftsjahr 1. Juli 2018 - 30. Juni 2019

I. Grundlagen des Unternehmens

Die Braid Logistics Germany GmbH ist Teil einer global agierenden Unternehmensgruppe im Bereich Logistik, welche 1955 in Schottland gegründet wurde. Mit weltweit mehr als 400 Angestellten und einem globalen Netzwerk an Büros und exklusiven Agenten in vielen wichtigen Handelszentren hat sich die Braid-Gruppe auf Bulk-Container-Transporte, insbesondere im Flexitank und im Tankcontainer, spezialisiert.

Das Kerngeschäft unseres Unternehmens besteht aus weltweit zu erbringenden Logistik- und Transportlösungen von Flüssigkeiten. Wir übernehmen dabei für unsere Kunden die Organisation teilweiser oder kompletter Logistikketten und arbeiten sehr eng mit Transportpartnern der Verkehrsträger Straße, Schiene sowie Seefracht zusammen. Wir verzichten weitestgehend darauf, eigenes Anlagevermögen einzusetzen. Wir vermitteln, organisieren, überwachen und bündeln Transportleistungen. Leistungsschwerpunkt und größter Geschäftsbereich sind interkontinentale Seefrachttransporte inklusive vor- und nachgelagerter Transportdienste.

Weltweit erbringen wir Logistik- und Transportlösungen für unsere Kunden aus den Bereichen Chemie-, Petrochemie-, Lebensmittel- und Pharmaindustrie.

Die Anzahl der Beschäftigten der Braid Logistics Germany GmbH erhöhte sich von 19 Mitarbeitern zum Beginn des Geschäftsjahres im Juli 2018 auf 21 Mitarbeiter am Ende des Geschäftsjahres im Juni 2019. Ständige Weiter- und Fortbildungsmaßnahmen, ein gutes Betriebsklima und eine umsichtige Unternehmensführung sorgen für die Bindung der Mitarbeiter an das Unternehmen. Diese erfolgreiche Unternehmenspolitik im Bereich des Personalwesens wird fortgeführt, denn die Leistungsfähigkeit des Unternehmens hängt wesentlich von der Qualität der Mitarbeiter ab.

II. Wirtschaftsbericht

Die deutsche Wirtschaft zeigte sich im Geschäftsjahr 2018/2019 weiter als sehr robust. Dabei profitierte sie weiterhin vom niedrigen Zinsniveau. Jedoch zeichnet sich immer deutlicher der Fachkräftemangel ab. In Europa gibt es viele ernsthafte Herausforderungen - neben dem Brexit gibt es wachsenden Nationalismus, hohe Arbeitslosigkeit in vielen Ländern und hohe Staatsschulden.

Amtsgericht Bremen - HRB 24580 HB, Geschäftsführer Matthias Bombe

Das Ergebnis der Braid Logistics Germany GmbH entwickelte erfreulich und gleichbleibend auf einem hohen Niveau, Der Umsatz betrug im Geschäftsjahr EUR 20 Mio.

Eine Erhöhung der Materialaufwandsquote von 13,1% auf 14,2% konnte durch Kostensenkungen vor allem bei Kosten der Warenabgabe kompensiert werden. Der Personalaufwand ist im Wesentlichen auf Grund Einstellungen sowie Gehaltserhöhungen von EUR 1,0 Mio. auf EUR 1,2 Mio. gestiegen. Sonstige betriebliche Aufwendungen gingen von EUR 16,2 Mio. im Geschäftsjahr 2017/18 auf EUR 15,2 Mio. im Geschäftsjahr 2018/19 im Wesentlichen durch Senkung der Kosten der Warenabgabe von EUR 15,4 Mio. im Geschäftsjahr 2017/18 auf EUR 14,4 Mio. im Geschäftsjahr 2018/19 zurück.

Insgesamt schließt das Geschäftsjahr 2018/2019 mit einem Jahresüberschuss auf Vorjahresniveau von TEUR 633 ab.

Die Bilanzsumme des Unternehmens zum 30. Juni 2019 hat sich im Vergleich zum 30. Juni 2018 um TEUR 927 auf EUR 7,9 Mio. erhöht. Dies war im Wesentlichen durch das positive Ergebnis sowie den Anstieg der liquiden Mittel bedingt. Diese haben sich im Vergleich zum 30. Juni 2018 um TEUR 711 auf EUR 1,1 Mio. erhöht. Die Gesellschaft war jederzeit in der Lage ihren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen.

III. Risikobericht

Die Braid Logistics Germany GmbH, ist als global operierendes Unternehmen im Rahmen des weltweiten Geschäfts unterschiedlichsten Risiken ausgesetzt, die aus heutiger Sicht unsere Ertrags- und Finanzlage wesentlich beeinflussen können. Die Risiken aus der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung haben sich im Vergleich zum Vorjahr nicht wesentlich verändert. Die Nachfrage nach Transport- und Logistikleistungen schwankt mit der konjunkturellen Entwicklung in den einzelnen Wirtschaftsregionen, in denen wir vertreten sind. Wir können daher niemals ausschließen, dass infolge einer Eintrübung konjunktureller Entwicklungen auch unser Geschäft stagniert oder sich rückläufig entwickelt.

Politische Krisen, Terrorismus, Naturkatastrophen oder Pandemien und deren Folgen können negative Folgen auf die Nachfrage nach Transport- und Logistikleistungen haben und sich damit auch negativ auf unser Unternehmensergebnis auswirken. Aktuell rechnen wir durch den Ausbruch der Corona Pandemie im Januar 2020 kurzfristig mit leichten Umsatzeinbrüchen.

Die Braid Logistics Germany GmbH unterhält gute Geschäftsbeziehungen zu weltweit agierenden Großkunden, die durch enge Bindung und intensive Kommunikation geprägt sind. Dies birgt das Risiko einer gewissen Abhängigkeit. Von einem Rückgang der Nachfrage nach Transporten in der Chemischen Industrie wäre das Kerngeschäft des Unternehmens direkt betroffen.

Wesentliche Chancen der Unternehmensgruppe bestehen in Ausbau und Weiterentwicklung unserer Märkte, der noch stärkeren Ausrichtung unserer Leistungen auf die Bedürfnisse unserer Kunden und einer Stärkung unserer Wettbewerbsposition durch eine konsequente Weiterentwicklung und Umsetzung unserer Unternehmensstrategie.

Die Nachfrage nach Transport- und Logistiklösungen wird durch die fortschreitende Globalisierung auch künftig stärker steigen als das weltwirtschaftliche Wachstum. Wir sind über die Braid Gruppe in den wachstumsstarken Regionen in Asien und Südamerika präsent und werden von der Entwicklung in diesen Regionen stark profitieren. Bei einer sich weiter positiv und stetig entwickelnden Nachfrage unserer Kunden und der Bereitstellung von ausreichenden Transportkapazitäten durch Lieferanten ist angesichts der vorliegenden konjunkturellen Prognosen für 2020/2021 von guten Chancen auszugehen, die bereits starke Position unseres Unternehmens im Markt weiter ausbauen und nachhaltig festigen zu können.

Aus den Wachstumsprognosen für die Weltwirtschaft, den Welthandel sowie die Exporte aus und Importe nach Deutschland lässt sich schließen, dass auch die Nachfrage nach Transportdienstleistungen in 2019/2020 und darüber hinaus weiter steigen wird. Durch die Corona Pandemie kam es jetzt seit März zu einem Umsatzrückgang, der sich auch im Ergebnis wiederspiegeln wird.

Unsere Prognose für das Geschäftsjahr 2020/2021 ist aber trotzdem positiv. Bei leicht steigendem Umsatz, gehen wir von einem gleichbleibenden Ergebnis aus. Nach Beendigung des Lockdown wegen der Corona Pandemie rechnen wir mit einer schnellen Aufholung der stagnierten Umsätze und einem Anstieg für das Geschäftsjahr 2020/2021.

Die wichtigsten Chancen und Risiken ergeben sich aus der Unsicherheit hinsichtlich der Gesamtkonjunktur. Naturkatastrophen, politische Konflikte oder die Corona Pandemie und deren Folgen können einen negativen Einfluss auf die Konjunktur haben, der sich aber nicht seriös prognostizieren lässt.

 

Bremen, den 29. Mai 2020

Braid Logistics Germany GmbH

Matthias Bombe

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Braid Logisitics Germany GmbH, Bremen

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Braid Logisitics Germany GmbH, Bremen, - bestehend aus der Bilanz zum 30. Juni 2019 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2018 bis zum 30. Juni 2019 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Braid Logisitics Germany GmbH, Bremen, für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2018 bis zum 30. Juni 2019 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. Juni 2019 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2018 bis zum 30. Juni 2019 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben, Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum

Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise, Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen.Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen,

 

Hamburg, den 30. Juni 2020

Warth & Klein Grant Thornton AG Hamburg
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

von Oertzen, Wirtschaftsprüfer

Robinson, Wirtschaftsprüfer

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

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80 nahegelegene Organisationen

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