REMONDIS Elbe-Röder GmbH
Mühlbacher Weg, 01561 Lampertswalde, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Stephanie Wohmann seit 26.4.2022 | Geschäftsführer |
Rainer Zipfel seit 23.6.2009 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
REMONDIS Elbe-Röder GmbHQuersaJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020Verkürzter Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020 Lagebericht für das Geschäftsjahr 2020A. Grundlagen1. Organisation und Leistungsangebot Die REMONDIS Elbe-Röder GmbH (REMONDIS Elbe-Röder) ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der REMONDIS Kommunale Dienste Ost GmbH. Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Lampertswalde, OT Quersa und erbringt ihre Dienst- und Serviceleistungen überwiegend im Landkreis Meißen, der Landeshauptstadt Dresden und weiteren angrenzenden Landkreisen auf den Gebieten der kommunalen Entsorgung, der Dualen Systeme, der Einsammlung und Verwertung von gewerblichen Abfällen sowie der Gewinnung von Rohstoffen. Die REMONDIS Elbe-Röder verfügt durch die Zugehörigkeit zur REMONDIS-Gruppe über die Möglichkeit, umfassende und ganzheitliche Systemdienstleistungen in vielen Bereichen der Entsorgungswirtschaft anzubieten. Die REMONDIS-Gruppe verfügt in Deutschland über eine flächendeckende regionale Organisationsstruktur mit Niederlassungen und Beteiligungen sowie weiter spezialisierte Bereiche der Entsorgungs- und Wasserwirtschaft. 2. Forschung und Entwicklung Im Berichtsjahr wurden keine Projekte im Bereich Forschung und Entwicklung bearbeitet. B. Wirtschaftsbericht1. Rahmenbedingungen und Geschäftsverlauf 1.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Entwicklung Hauptgeschäftsfelder der Gesellschaft sind Leistungen der Kreislauf- und Abfallwirtschaft. Diese umfassen im Wesentlichen die Sammlung und Verwertung von Kommunal- und Gewerbeabfällen sowie das Einsammeln von Wertstoffen, deren Aufbereitung und Vermarktung sowie die schadlose Entsorgung von Abfällen. Weitere Leistungen werden im Rahmen der Dualen Systeme erbracht. Darüber hinaus bewirtschaftet die Gesellschaft den kommunalen Wertstoffhof in Großenhain. Die Branchenkonsolidierung und die damit verbundene Veränderung der Marktanteile in der deutschen Kreislauf- und Abfallwirtschaft halten unvermindert weiter an. Zusammenschlüsse von führenden Marktteilnehmern waren im Berichtsjahr und im Freistaat Sachsen jedoch nicht zu beobachten. In Deutschland sind, wie schon in den Vorjahren, Tendenzen zur Rekommunalisierung von kreislaufwirtschaftlichen Aktivitäten erkennbar. Der Fachkräftemangel insbesondere bei Berufskraftfahrern beeinflusst die Branche stark und gefährdet das weitere Wachstum aller Marktteilnehmer. Gleichfalls ist die gesamte Branche von den Folgen der Corona-Pandemie beeinträchtigt. Dennoch sieht sich die REMONDIS Elbe-Röder als Teil des Konzernverbundes gut aufgestellt, die Herausforderungen der Zukunft auch als Chance im Wettbewerb zu sehen. 1.2. Geschäftsverlauf Im operativen Geschäft konnte die REMONDIS Elbe-Röder ihre gute Wettbewerbsposition weiter festigen und ausbauen. Insgesamt war das Geschäftsjahr geprägt von dem Auslaufen des kommunalen Papiersammelauftrags in der Landeshauptstadt Dresden. Im Zuge der Rekommunalisierung der Stadtreinigung Dresden wurden diese Sammelaufträge mit Wirkung zum 01.07.2020 direkt an die Stadtreinigung ohne Ausschreibung vergeben. Die damit verbundenen Umsatzeinbußen konnten aber mit einer Reihe von neuen Aufträgen so unter anderem weitere Transportaufträge für den Zweckverband Abfallwirtschaft Oberes Elbtal ausgeglichen werden, so dass am Jahresende ein Umsatzplus gegenüber dem Vorjahr zu verzeichnen war. Im Bereich des Geschäfts mit den Dualen Systemen stand im Vordergrund die neue Ausschreibung zur Sammlung für die Jahre 2021 bis 2023. Hier wurde erstmals in der Region Meißen die Gestellung von LVP-Behältern anstatt der Bereitstellung gelber Säcke ausgeschrieben. Der Gewinn dieser Ausschreibung trägt zur weiteren Stabilisierung des Unternehmens bei. Die Investitionskosten für diese Behälter in Höhe von über 400 T€ hatten aber auch maßgeblichen Einfluss auf das Ergebnis des Unternehmens. 2. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage 2.1. Ertragslage Im Berichtsjahr stieg der Umsatz von 10.823,6 T€ im Vorjahr auf 11.292,8 T€. Die Umsatzsteigerung resultiert hauptsächlich aus erhöhten Endkundenpreisen sowie der Gewinnung weiter Transportaufträge mit dem Hauptauftragnehmer ZAOE, die den unterjährigen Wegfall der Dresdner Sammelaktivitäten kompensieren konnte. Der Gesamtumsatz wurde mit 72,6 % im Bereich Hausmüll- / Sperrmüllentsorgung und Containerdienst, mit 14,8 % im Bereich Recycling, mit 11,2 % im Bereich der Sortier- und Aufbereitungsanlagen und mit 1,4 % über sonstige Aktivitäten erzielt. Korrespondierend zu den Umsatzerlösen stieg auch der Materialaufwand von 3.468,5 T€ auf 3.925,6 T€. Ursächlich dafür waren vor allem die gestiegenen Kosten für den Einkauf von Wertstoffen, für Subunternehmer und für die Verwertung. Der Personalaufwand stieg von 3.262,8 T€ im Vorjahr moderat auf 3.272,5 T€. Der gesunkenen Mitarbeiteranzahl durch den Wegfall des Dresden-Auftrags stehen hier Lohn- und Gehaltsanpassungen gegenüber.
Die Abschreibungen stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 422,9 T€ auf 1.523,2 T€. Hintergrund sind hier die Investitionen in LVP-Behälter. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um 75,3 T€ gegenüber dem Vorjahr auf 2.380,6 T€ gesunken. Die Verminderung ist im Wesentlichen auf geringere Aufwendungen im Bereich der Mieten zurückzuführen. Die Rentabilität der Gesellschaft stellt sich gemessen an der Cashflow-Wertschöpfungsquote wie folgt dar:
* Cashflow = Jahresüberschuss vor EE-Steuern abzgl. Gewerbesteuern zzgl. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen zzgl. Abschreibungen auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Gesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten zzgl. Abschreibungen auf Finanzanlagen abzgl. Zuschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen abzgl. Zuschreibungen auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens abzgl. Zuschreibungen auf Finanzanlagen zzgl. des approximierten Tilgungsanteils aus den Leasingaufwendungen zzgl. der Abnahme bzw. abzgl. der Zunahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind zzgl. der Zunahme bzw. abzgl. der Abnahme der Rückstellungen zzgl. der Zunahme bzw. abzgl. der Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- und Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind Wertschöpfung = Umsatzerlöse zzgl. Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen und Leistungen zzgl. andere aktivierte Eigenleistungen zzgl. sonstige betriebliche Erträge abzgl. Zuschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen abzgl. Zuschreibungen auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens abzgl. Zuschreibungen auf Finanzanlagen abzgl. Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren abzgl. Aufwendungen für bezogene Leistungen Der EBITDA verringerte sich im Vergleich zum Vorjahr um 131,9 T€ von 2.084,5 T€ auf 1.952,6 T€. Gemessen am Rohertrag sank die EBITDA-Quote von 26,7 % im Vorjahr auf 25,7 %. Der Jahresüberschuss des Geschäftsjahres verringerte sich insbesondere aufgrund der Investitionen in LVP-Behälter um 384,0 T€ auf 303,6 T€. Der Anteil des Jahresüberschusses am Rohertrag verminderte sich ebenfalls von 8,8% im Vorjahr auf 4,0%.
Rohertrag = Umsatzerlöse zzgl. Erhöhung bzw. abzgl. Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen und Leistungen zzgl. andere aktivierte Eigenleistungen zzgl. sonstige betriebliche Erträge abzgl. Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren abzgl. Aufwendungen für bezogene Leistungen EBITDA = Jahresüberschuss zzgl. Zinsen und ähnliche Aufwendungen abzgl. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge zzgl. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen zzgl. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens zzgl. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 2.2. Finanzlage Der Finanzmittelfonds (Cash-Pool und flüssige Mittel) hat sich gegenüber dem Vorjahr um 168,0 T€ von 40,3 T€ auf 208,3 T€ erhöht. Die nachfolgend dargestellten Cashflows wurden gemäß des Deutschen Rechnungslegungsstandards Nr. 21 (DRS 21) berechnet. Cashflow aus operativer Tätigkeit: Für die Finanzierung des Geschäfts standen im Berichtsjahr ausreichend Mittelzuflüsse aus der laufender Geschäftstätigkeit zur Verfügung. Es ergibt sich ein Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit in Höhe von 1.486.386,20 T€. Der Quotient aus Netto-Finanzschulden und EBITDA beträgt -10,7 %.
* Netto-Finanzvermögen Netto-Finanzschulden = Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten zzgl. Verbindlichkeiten aus der Annahme gezogener Wechsel und der Ausstellung eigener Wechsel abzgl. Wertpapiere des Anlagevermögens abzgl. Wertpapiere des Umlaufvermögens abzgl. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten und Cashpooling (jeweils zum Stichtag) EBITDA = Jahresüberschuss zzgl. Zinsen und ähnliche Aufwendungen abzgl. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge zzgl. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen zzgl. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Cashflow aus Investitionstätigkeit: Der Mittelabfluss aus der Investitionstätigkeit nach Berücksichtigung von Erlösen aus Anlagenabgängen beträgt 1.215,0 T€. Die Investitionen im Berichtsjahr in Höhe von 1.250,8 T€ betrafen fast vollständig das Sachanlagevermögen. Der größte Teil der Investitionen erfolgte in den Bereichen technische Anlagen und Maschinen, Fuhrpark und insbesondere in die LVP-Behälter. Cashflow aus Finanzierungstätigkeit: Die Gesellschaft ist in das Cash-Management der REMONDIS-Gruppe einbezogen. Die Forderung aus dem Cash-Pool belief sich zum 31.12.2020 auf 172,9 T€ und lag damit um 182,7 T€ über dem Niveau des Vorjahres (-9,8 T€). Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit beträgt - 103,3 T€ (Vorjahr: - 4,1). Die Gesellschaft war im Berichtsjahr jederzeit in der Lage, ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen. 2.3. Vermögenslage Die Bilanzsumme der Gesellschaft hat sich im Jahr 2020 auf 6.437,9 T€ (Vorjahr 6.584,3 T€) verringert. Auf der Aktivseite verringerte sich das Anlagevermögen um 280,9 T€. Den Zugängen in Höhe von 1.250,7 T€ standen Abschreibungen in Höhe von 1.523,2 T€ und Abgänge in Höhe von 8,4 T€ gegenüber. Das Umlaufvermögen erhöhte sich insgesamt um 123,6 T€ auf 2.006,2 T€ (Vorjahr: 1.882,6 T€). Hauptsächlich resultiert dies aus Forderungen aus dem Finanzverkehr, die in den Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten sind. Auf der Passivseite der Bilanz erhöhte sich das Eigenkapital in Höhe des Jahresüberschusses um 303,6 T€ auf 4.481,5 T€. Bezogen auf die Bilanzsumme ergibt sich eine Eigenkapitalquote von 69,6 % (Vorjahr 63,5 %).
Eigenkapital = Kapitalanteile des Komplementärs zzgl. Kapitalanteile der Kommanditisten zzgl. Rücklagen bzw. gezeichnetes Kapital zzgl. Kapitalrücklagen zzgl. Gewinnrücklagen zzgl. Gewinnvortrag abzgl. Verlustvortrag zzgl. Jahresüberschuss (jeweils zum Stichtag) Die Steuerrückstellungen betragen 9,0 T€ (Vorjahr: 101,9 T€). Die sonstigen Rückstellungen lagen mit 477,6 T€ um 149,0 T€ unter dem Vorjahresniveau von 626,6 T€. Die Verminderung resultiert vor allem aus geringeren Rückstellungen im Personalbereich und für Verwertungskosten. Die Verbindlichkeiten verringerten sich auf 1.469,8 T€ (Vorjahr: 1.667,6 T€), wobei die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen stichtagsbedingt sanken und gleichzeitig die Darlehenstilgung in Höhe von 100 T€ zu einer Verminderung der Verbindlichkeiten führte. 3. Gesamtbeurteilung der Entwicklung im abgelaufenen Geschäftsjahr Zusammenfassend zeigte sich aus der Sicht der Unternehmensleitung im Berichtsjahr eine gute Entwicklung der Gesellschaft. Trotz eines gesunkenen Ergebnisses durch die Investition in LVP-Behälter konnte die Marktstellung des Unternehmens deutlich ausgebaut werden. Der Wegfall des kommunalen Sammelauftrages in der Landeshauptstadt Dresden konnte gut kompensiert werden. C. Voraussichtliche Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken1. Chancen- und Risikobericht Zur Erfassung der Risiken und Chancen und zum Umgang mit diesen nutzen wir wirksame Steuerungs- und Kontrollinstrumente. Zudem ist unsere Gesellschaft in das konzernweite formalisierte und dokumentierte Risikofrüherkennungssystem der Rethmann SE & Co. KG einbezogen. Zusätzlich zum Ad-hoc-Reporting werden halbjährlich die zum vorhergehenden Halbjahr aufgetretenen Änderungen in das Risikomanagement eingearbeitet, dokumentiert und über das entsprechende Berichtswesen kommuniziert. Die REMONDIS Elbe-Röder ist in das monatliche Ergebnisreporting und die jährliche Budgetierung inklusive Mittelfristplanung der Rethmann SE & Co. KG eingebunden. Im Rahmen dieser regelmäßigen Prozesse wird die Ergebnis- und Liquiditätssituation der Gesellschaften überwacht, einem Planabgleich unterzogen und eine Früherkennung von Fehlentwicklungen ermöglicht. Ob und inwieweit sich Auswirkungen auf die Geschäftstätigkeit aufgrund des Corona-Virus ergeben, kann aus heutiger Sicht nicht abschließend beurteilt werden. Hinweise auf wesentliche Risiken, die einen bestandsgefährdenden Einfluss auf die Unternehmensfortführung haben, sind derzeit nicht bekannt. 2. Prognosebericht 2.1. Entwicklung der Rahmenbedingungen Angesichts der Stabilität auf den Wirtschafts- und Finanzmärkten, ist mit einem leichten Anstieg der gesamtwirtschaftlichen Nachfrage zu rechnen. Damit verbundene Produktionssteigerungen führen zu höheren Gewerbeabfallmengen und steigender Nachfrage nach Sekundärrohstoffen mit einhergehenden Erlös- und Ergebniseffekten. Chancen aus Investitions- oder Kooperationsmöglichkeiten werden einzelfallspezifisch geprüft. Dem Ausfallrisiko von Leistungsforderungen begegnen wir mit einem intensiven Debitorenmanagement mit optimierten Mahn- und Inkassoprozessen. 2.2. Ausblick des Unternehmens Die Entwicklung der Verwertungs- und Aufbereitungskosten wird die Kreislaufwirtschaftsbranche weiterhin intensiv beschäftigen. Die Auswirkungen der Gewerbeabfallverordnung werden weiteren Einfluss auf das Preisniveau nehmen. Auch die Unsicherheiten auf den Rohstoffmärkten, wie z. B. die Einschränkung des Exports von geringwertigen Kunststoffen nach China, wird die Branche weiterhin beeinflussen. Die Entwicklung auf den Rohstoffmärkten ist somit schwer zu prognostizieren. Durch den Gewinn eines Großteils der kommunalen Aufträge im Bereich des ZAOE wird es der REMONDIS Elbe-Röder auch in der Zukunft gelingen, eine weitere positive Entwicklung zu nehmen. Für das laufende Geschäftsjahr wird erwartet, dass der Umsatz und das Ergebnis gesteigert werden können. Nicht zuletzt sind aber die gesamtwirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie zu beobachten und im Bedarfsfall entsprechend zu reagieren. Die stabile Entwicklung der REMONDIS Elbe-Röder ist somit weiterhin gesichert.
Quersa, 01.03.2021 REMONDIS Elbe-Röder GmbH Thomas Schiefelbein, Geschäftsführer Rainer Zipfel, Geschäftsführer Bilanz zum 31. Dezember 2020Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2020
Anhang für das Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis 31.12.2020Registergericht: Amtsgericht Dresden Handelsregister-Nummer: HRB 3589 I. GRUNDLAGENDie REMONDIS Elbe-Röder GmbH ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 und 4 HGB. Der Jahresabschluss der Gesellschaft wurde unter Beachtung des HGB, der weiteren rechtsformspezifischen Vorschriften sowie der Rethmann-Bilanzierungsrichtlinien aufgestellt. II. BILANZIERUNGS-, BEWERTUNGS- UND AUSWEIS-METHODENDie Gliederungsschemata gemäß §§ 266 und 275 HGB wurden zur verbesserten Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage um folgende Positionen geändert: In der Bilanz:
In der Gewinn- und Verlustrechnung:
Die sonstigen Steuern werden zwecks Anpassung an international übliche Darstellungsmethoden nicht als eigenständige Position nach den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesen. Diese sind in der Position sonstige betriebliche Aufwendungen enthalten. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. In der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung sind jeweils die entsprechenden Vorjahresbeträge angegeben. Aktiva: Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer entsprechend linear, im Zugangsjahr zeitanteilig, abgeschrieben. Dabei werden entgeltlich erworbene EDV-Programme über eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von drei Jahren und Kundenstämme sowie Vertragsrechte über fünf Jahre bzw. in Abhängigkeit der jeweiligen Vertragslaufzeit abgeschrieben. Sachanlagen sind mit den Anschaffungskosten, im Fall abnutzbarer Sachanlagen vermindert um planmäßige nutzungsbedingte Abschreibungen bewertet. Bei vor dem 01.01.2010 angeschafften Sachanlagen werden die planmäßigen Abschreibungen - soweit steuerlich zulässig - degressiv vorgenommen. Sofern die lineare Abschreibung zu höheren Beträgen als die degressive Abschreibung führt, wird ein Wechsel von der degressiven zu der linearen Abschreibung vorgenommen. Bei Anlagegütern, die nach dem 01.01.2010 angeschafft wurden, erfolgt die Abschreibung näherungsweise gemäß dem tatsächlichen Nutzungsverlauf. Dabei kommt grundsätzlich die lineare Abschreibungsmethode zur Anwendung. Lediglich im Bereich der Fahrzeuge wird weiterhin degressiv abgeschrieben, da dies dem tatsächlichen Entwertungsverlauf entspricht. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände dauerhaft ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Folgende Nutzungsdauern sind den Abschreibungen der einzelnen Sachanlagegruppen zugrunde gelegt worden:
Zugänge zu Sachanlagen werden zu Anschaffungskostenaktiviert. Die Anschaffungskosten umfassen auch Nebenkosten und nachträgliche Anschaffungskosten. Dem Vermögensgegenstand direkt zurechenbare Anschaffungspreisminderungen werden abgesetzt. Der Umfang der Anschaffungskosten entspricht § 255 Abs. 1 HGB. Abgänge von immateriellen Vermögensgegenständen und Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten und den aufgelaufenen Abschreibungen zum Zeitpunkt ihres Ausscheidens verbucht. Zugänge an Geringwertigen Wirtschaftsgütern bis 250 € (bis 2017: 150 €) werden direkt als sonstige betriebliche Aufwendungen erfasst. Als Ausnahme sind die Behälter bis 250 € (bis 2017: 150 €) zu nennen, die weiterhin aktiviert und im selben Jahr voll abgeschrieben werden. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten zwischen 250 € (bis 2017: 150 €) und 800 € (bis 2017: 410 €) werden aktiviert und sofort im Monat des Zugangs voll abgeschrieben. Hierbei wird im Anlagengitter der Totalabgang nach 6 Jahren unterstellt. Die Vorräte sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten und unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet. Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer und geminderter Verwertbarkeit ergeben, wird durch Wertabschläge Rechnung getragen. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren sind mit den Anschaffungskosten unter Berücksichtigung von Anschaffungspreisminderungen aktiviert. Die fertigen und unfertigen Leistungen und Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten bewertet. Soweit die Ermittlung der Herstellungskosten insbesondere bei Wertstoffen aus dem Recyclingprozess unverhältnismäßig aufwändig ist, werden sie retrograd aus dem Veräußerungswert abzüglich Gewinnen und anteiliger Verwaltungs- und Vertriebskosten abgeleitet. Die Herstellungskosten enthalten die nach § 255 Abs. 2 HGB aktivierungspflichtigen Bestandteile. Der Ansatz von Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen erfolgt grundsätzlich zu Nennwerten; alle erkennbaren Einzelrisiken und das allgemeine Kreditrisiko werden durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Einzelrisiken wird durch die Bildung von Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Zur Deckung des allgemeinen Kreditrisikos wird bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen weiterhin eine Pauschalwertberichtigung des Forderungsbestandes (ohne Umsatzsteuer) vorgenommen. Die Bewertung der liquiden Mittel erfolgt zu Nennwerten. Ausgaben bzw. Einnahmen, die Aufwendungen bzw. Erträge für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen, sind im aktiven bzw. passiven Rechnungsabgrenzungsposten abgegrenzt. Latente Steuern werden für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten ermittelt. Zusätzlich werden latente Steuern auf steuerliche Verlustvorträge berücksichtigt, sofern sie sich in einem Zeitraum von 5 Jahren voraussichtlich realisieren. Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt auf Basis eines aus Gewerbesteuer, Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag kombinierten Steuersatzes. Eine sich insgesamt ergebene passive Steuerbelastung wird in der Bilanz als passive latente Steuer ausgewiesen. Für eine sich insgesamt ergebende Steuerentlastung wird das Aktivierungswahlrecht ausgeübt. Der Ausweis erfolgt dann unter den aktiven latenten Steuern. Passiva: Das Eigenkapital wird zum Nennwert bilanziert. Bei der Bildung der Steuer- und sonstigen Rückstellungen wurde den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen Rechnung getragen. Sie sind unter Berücksichtigung zukünftiger Preis- und Kostensteigerungen in der Höhe bemessen, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Alle Verbindlichkeiten sind zu ihren Erfüllungsbeträgen bilanziert. III. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZAnlagevermögen: Das Anlagengitter gemäß § 284 Abs. 3 HGB ist dem Anhang beigefügt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände: Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 177.643,13 € (Vorjahr: 114.327,49 €). In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Vorsteuererstattungsbeträge in Höhe von 33.020,51 € (Vorjahr: 34.450,17 €) enthalten, die rechtlich erst nach dem Abschlussstichtag entstehen. Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten außerdem auch den Erstattungsanspruch gegenüber der Bundesagentur für Arbeit für Vorleistungen an die Arbeitnehmer im Rahmen von Corona-Quarantäneregelungen in Höhe von 7.546,67 €. Eigenkapital: Das im Handelsregister eingetragene gezeichnete Kapital beträgt 480.000,00 €. Verbindlichkeiten: Alle Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 220.641,79 € (Vorjahr: 199.272,29 €). In den Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern sind Verbindlichkeiten aus Darlehen in Höhe von 550.000,00 € (Vorjahr: 650.000,00 €) und sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von 53,33 € (Vorjahr: 54,17 €) enthalten. Passive latente Steuern: Der Saldo der latenten Steuern zum Bilanzstichtag resultiert aus 79.099,69 € aktiven latenten Steuern (Vorjahr: 80.278,38 €) und 72.166,45 € passiven latenten Steuern (Vorjahr: 90.578,11 €). Weitere Angaben zur Bilanz: Der in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesene Jahresüberschuss in Höhe von 303.646,80 € soll in voller Höhe auf neue Rechnung vorgetragen werden. IV. ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNGSonstige betriebliche Aufwendungen: Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten u.a. sonstige Steuern in Höhe von 35.748,47 € (Vorjahr: 37.270,71 €). Steuern vom Einkommen und vom Ertrag: In den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind Erträge für Vorperioden in Höhe von 110,07 € (Vorjahr: Aufwendungen in Höhe von 2.695,07 €) enthalten. In den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind Erträge aus latenten Körperschaftsteuern in Höhe von 9.148,21 € (Vorjahr: 15.235,52 €) und Erträge aus latenten Gewerbesteuern in Höhe von 8.084,75 € (Vorjahr: 13.364,87 €) enthalten. V. VORGÄNGE VON BESONDERER BEDEUTUNG NACH DEM SCHLUSS DES GESCHÄFTSJAHRESZwischen Bilanzstichtag und Erstellung des Jahresabschlusses sind keine wertbegründenden Geschäftsvorfälle von besonderer Bedeutung eingetreten, die wesentliche Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben. VI. ERGÄNZENDE ANGABENArbeitnehmerzahlen Im Berichtsjahr waren durchschnittlich beschäftigt:
Sonstige finanzielle Verpflichtungen: Als wesentliche sonstige finanzielle Verpflichtungen nach § 285 Nr. 3a HGB sind nach Art und Betrag zu nennen:
VII. BEZIEHUNGEN ZU VERBUNDENEN UNTERNEHMEN UND BETEILIGUNGSUNTERNEHMENMitgliedschaft im Konzern: Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird gemäß §§ 290 ff. HGB in den Konzernabschluss der REMONDIS SE & Co. KG mit Sitz in Lünen, die den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt, sowie in den Konzernabschluss der Rethmann SE & Co. KG mit Sitz in Selm, die den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt, einbezogen. Der Konzernabschluss der Rethmann SE & Co. KG ist beim Betreiber des elektronischen Bundesanzeigers einzureichen und im elektronischen Bundesanzeiger bekannt machen zu lassen. VIII. ANGABEN ZU GESELLSCHAFTSORGANENDer Geschäftsführung der Berichtsgesellschaft gehörten im Berichtsjahr an:
Auf die Angabe der Vergütung für die Mitglieder des Geschäftsführungsorgans wurde gem. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet, weil nur ein Mitglied der Geschäftsführung Bezüge von der Gesellschaft erhält.
Quersa, den 1. März 2021 REMONDIS Elbe-Röder GmbH Thomas Schiefelbein Rainer Zipfel Anlagegitter zum 31. Dezember 2020
Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zur Prüfung des vollständigen Jahresabschlusses und des Lageberichts für das Geschäftsjahr 2020 wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die REMONDIS Elbe-Röder GmbH, Quersa Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der REMONDIS Elbe-Röder GmbH, Quersa, - bestehend aus Bilanz zum 31. Dezember 2020 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der REMONDIS Elbe-Röder GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Berlin, den 23. März 2021 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Dierk Schultz, Wirtschaftsprüfer ppa. Frank Horschke, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss zum 31.12.2020 wurde am 10.05.2021 festgestellt. |
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