BürgerStrom Jena GmbH
Selbe AdresseElektrizitätserzeugung aus erneuerbaren Energieträgern zur Verteilung
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Peter Moser seit 28.3.2006 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Moser Systeme GmbH (vormals: Öko-Haustechnik inVENTer GmbH)Jena (vormals: Löberschütz)Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2014 bis zum 31.12.2014Lagebericht für das Geschäftsjahr 20141. Geschäft und Rahmenbedingungen Die Öko-Haustechnik inVENTer GmbH hat zum 17. April 2014 ihren gesamten operativen Geschäftsbetrieb (Herstellung, Vertrieb und Beratung für dezentrale Lüftungssysteme) an die Volution Ventilation Deutschland GmbH (nun: inVENTer GmbH) verkauft. Im Zuge dessen hat die Gesellschaft den Geschäftszweck in diesem Bereich eingestellt und wurde umbenannt in die Moser Systeme GmbH. In diesem Rahmen wurde gleichzeitig der Firmensitz von 07751 Löberschütz, Ortsstr. 4a nach 07743 Jena, Am Egelsee 10, verlegt. Tätigkeitsfelder der Moser Systeme GmbH sind nun Beratungsleistungen im Bereich Wohnraumlüftung sowie die Vermögensverwaltung des eigenen Vermögens aus dem Verkauf des Geschäftsbetriebs an die inVENTer GmbH. Hauptkunde im Bereich Beratungsleistung ist hierbei die Volution-Gruppe. Mit ihr wurde ein Beratungsvertrag über zunächst 5 Jahre abgeschlossen. Zum Zwecke der Unterhaltung des geänderten Geschäftsbetriebs beschäftigt die Gesellschaft nur noch 2 Mitarbeiter. 2. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage Der Jahresüberschuss hat sich im Geschäftsjahr 2014 durch den Verkauf des operativen Geschäfts wesentlich erhöht. Die Struktur der Erträge und Aufwendungen ist mit dem Vorjahr nicht vergleichbar, weil ab dem 17. April 2014 (Vollzugstag) keine Produktion von dezentralen Lüftungssystemen mehr erfolgte. Mit dem Vollzugstag wurde das gesamte Personal durch die inVENTer GmbH übernommen. Die Gesellschaft ist eigenkapitalfinanziert und hat keine wesentlichen Verbindlichkeiten gegenüber Dritten. Die Liquidität der Öko-Haustechnik inVENTer GmbH ist und war im abgelaufenen Geschäftsjahr jederzeit gesichert. Die Bilanzsumme hat sich im Wesentlichen aufgrund der Anlage des Unternehmenskaufpreises auf 22.893 T€ erhöht. 3. Nachtrags-, Risiko- und Prognosebericht Das Beratungsgeschäft unterliegt keine wesentlichen Risiken. Die Strategie bei den Wertpapieranlagen ist risikoarm. Die Moser Systeme GmbH führt noch Gewährleistungen im gesetzlich vorgeschriebenen Rahmen für den Verkauf und die Installationen von Lüftungsanlagen aus dem Zeitraum vor der Übertragung aus. Hierfür wurde eine ausreichende Rückstellung gebildet. Durch den Verkauf des operativen Geschäfts lässt sich eine Prognose für das Geschäftsjahr 2015 nur schwer abgeben. Die Geschäftstätigkeit ist nicht vergleichbar mit den bisherigen Geschäftsjahren. Hier entstehen im Wesentlichen Erträge aus Beratungsleistungen sowie aus der Vermögensverwaltung. Wir danken allen Mitarbeitern und Geschäftspartnern für die Unterstützung und erfolgreiche Zusammenarbeit. BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang zum 31. Dezember 20141. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss der Moser Systeme GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. 2. Besonderheiten der Form des Jahresabschlusses 2.1 Angabe und Begründung der gegenüber dem Vorjahr abweichenden Form der Darstellung Die Vorjahreszahlen wurden nicht angepasst. Auswirkungen auf die Vermögens- und Ertragslage ergeben sich nicht. 3. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung einschließlich steuerrechtlicher Maßnahmen 3.1 Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten einbezogen. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von € 410,-- wurden im Jahre des Zugangs voll abgeschrieben. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:
Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Die Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Dem allgemeinen Kreditrisiko ist bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen durch eine Pauschalwertberichtigung zu Forderungen in Höhe von 1% ausreichend Rechnung getragen. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nominalwert bilanziert. Die Rechnungsabgrenzungsposten werden zum Nominalwert der Ausgaben vor dem Abschlussstichtag angesetzt, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die Steuerrückstellungen des Vorjahres beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Rückzahlungsbetrag angesetzt. Sofern die Tageswerte über den Rückzahlungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt. 3.2 Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährungsposten in Euro Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in Euro umgerechnet wurden. Dabei handelt es sich um in fremder Währung lautende Forderungen und Verbindlichkeiten. Diese wurden im laufenden Geschäftsjahr mit dem Kurs am Tage des Geschäftsvorfalles bewertet. 4. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung 4.1 Brutto-Anlagenspiegel Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Bei den im Anlagespiegel aufgeführten Finanzanlagen handelt es sich in Höhe von € 709.396,76 (Vorjahr: € 809.006,38) um sonstige Ausleihungen an Gesellschafter. 4.2 Geschäftsjahresabschreibung Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang und Abgang ausgewiesen. In der Geschäftsjahresabschreibung ist die Sofortabschreibung enthalten. 4.3 Angabe zu Forderungen Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt € 250.000,00 (Vorjahr: € 15.000,00).
Bei den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen gegenüber Gesellschafter in Höhe von € 0,00 (Vorjahr: € 5.935,67) enthalten. 4.4 Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Der Posten sonstige Rückstellung beinhaltet die nachfolgenden Rückstellungen:
4.5 Angabe zu Verbindlichkeiten Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt € 527.520,47 (Vorjahr: € 586.178,33).
4.6 Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt € 0,00 (Vorjahr: € 0,00). 4.7 Außerordentliche Erträge Beim ausgewiesenen Betrag der außerordentlichen Erträge handelte es sich um den Gewinn aus dem Verkauf des operativen Geschäftes. Der Kaufpreis wurden mit den Buchwerten der verkauften Vermögensgegenstände saldiert. 4.8 Außerordentliche Aufwendungen Beim ausgewiesenen Betrag der außerordentlichen Aufwendungen handelte es sich im Einzelnen um die mit dem Unternehmensverkauf in Zusammenhang stehenden Beratungs- und Dienstleistungekosten. 4.9 Steuern vom Einkommen und Ertrag Die Steuern betreffen das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit sowie das außerordentliche Ergebnis. Vom Gesamtsteueraufwand in Höhe von € 4.019.217,13 entfallen auf das außerordentliche Ergebnis in Höhe von € 14.751.231,75 Steuern in Höhe von € 3.882.524,19. Von € 4.019.217,13 Steueraufwand entfallen € 21.175,00 auf passive latente Steuern. Diese sind auf Grund der temporären Bewertungsdifferenz bei den sonstigen Wertpapieren in Höhe von € 70.583,42 zwischen Handelsbilanz und Steuerbilanz entstanden. Die Bewertung erfolgte mit einem Steuersatz von 30% für Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer und Solidaritätszuschlag. 4.10 Vorschlag zur Ergebnisverwendung Der Gesellschafterversammlung wird vorgeschlagen, den Jahresüberschuss für das Jahr 2014 in Höhe von € 11.217.534,68 zusammen mit dem Gewinnvortrag zum 1. Januar 2014 in Höhe von € 11.918.374,47 und abzüglich der Vorabausschüttungen in Höhe von € 1.050.000,00 auf neue Rechnung in Höhe von € 22.085.909,15 vorzutragen. Bis zur Feststellung des vorliegenden Jahresabschlusses sind im Geschäftsjahr 2015 weitere Vorabausschüttungen in Höhe von € 1.000.000,00 ausgezahlt worden. 5. Sonstige Pflichtangaben 5.1 Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch die folgende Person geführt:
5.2 Angaben zu Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (§ 42 Abs. 3 GmbHG / § 264c Abs. 1 HGB) Gegenüber dem Gesellschafter bestehen die nachfolgenden Rechte und Pflichten:
5.3 Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahrs im Unternehmen beschäftigt:
Im Rahmen des Verkaufes des operativen Geschäftsbetriebes wurde alle Mitarbeiter vom Käufer übernommen.
Löberschütz gez. Peter Moser Geschäftsführung Anlagespiegel
Angabe der Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern1.1.2014 - 31.12.2014Der Betrag der sonstigen Vermögensgegenstände gegenüber Gesellschaftern beträgt 0,00 EUR. Der Betrag der sonstigen Finanzanlagen gegenüber Gesellschaftern beträgt 709.396,76 EUR. 1.1.2013 - 31.12.2013Der Betrag der sonstigen Vermögensgegenstände gegenüber Gesellschaftern beträgt 5.935,67 EUR. Der Betrag der sonstigen Finanzanlagen gegenüber Gesellschaftern beträgt 809.006,38 EUR. sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 30.03.2016 festgestellt. Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Moser Systeme GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2014 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Mannheim, 23. März 2016 FWP
EURO AUDIT GmbH
Dr. Uwe Fischer, Wirtschaftsprüfer |
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