Sepion GmbH
26mBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Ralf Piepel seit 6.3.2023 | Prokura |
Julian Stentenbach seit 30.8.2011 | Geschäftsführer |
Nils Stentenbach seit 30.8.2011 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 25.00% | |
| 25.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Voltavision GmbHBochumJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht1 Grundlagen des Unternehmens 1.1 Geschäftsmodell Die Voltavision GmbH ist ein unabhängiges Entwicklungs- und Testzentrum und betreibt Prüflabore für Zellen, Module und Batteriesysteme für automobile und industrielle Anwendungen. Mit Hilfe von leitungsfähigen Prüfständen werden elektrische und thermische Belastungen zukünftiger Elektrofahrzeuge simuliert, um Batterien und andere Hochvoltbauteile künstlich zu altern und herauszufinden, wie sie sich im späteren Einsatz unter den jeweiligen Bedingungen verhalten werden. Kernprodukt sind die während dieser Prüfungen erzeugten Messdaten, mit deren Hilfe der Kunde Rückschlüsse auf die Qualität, die Performance und die Sicherheit seiner Batterien gewinnt und sie für den Serieneinsatz verbessert. Der Großteil der Kunden sind die Entwicklungsabteilungen der europäischen Automobilkonzerne sowie der Zellhersteller. Zur Erbringung der Testdienstleistung werden maßgeschneidertes Prüfequipment sowie leistungsstarke Testsysteme benötigt. Der Geschäftsbereich "Products" setzt an dieser Stelle an. Überall dort, wo der Markt keine effizienten und anwendungsgerechten Lösungen für unsere Prüflabore bietet, kommen eigens entwickelte und produzierte Produkte zum Einsatz. Die entstandenen Produkte helfen Voltavision dabei, die ständig neuen Anforderungen der Kunden zu lösen und Energieeffizienzpotential zu heben. Diese Produkte werden auch an Kunden verkauft und sind bereits in vielen kundeneigenen Laboren weltweit im Einsatz. 1.2 Forschung und Entwicklung 1.2.1 Forschungsaktivitäten Voltavision beteiligt sich an Forschungsprojekten, um auch im Bereich der Grundlagenforschung einen Beitrag zur Entwicklung nachhaltiger Antriebslösungen zu leisten und den eigenen Betrieb energieeffizienter und ressourcenschonender zu machen. EVoReso Das Forschungsvorhaben EVoReso (EMV optimierte Resonanzwandlertopologie im autonomen Elektrofahrzeug) ist im Januar 2023 gestartet und hat eine geplante Projektlaufeit bis Ende 2025. Voltavision entwickelt in diesem Projekt eine Prüfstands-Batterie, welche dem Konsortium zur Entwicklung einer EMV optimierten Resonanzwandler-Topologie im autonomen Elektrofahrzeug zur Verfügung gestellt wird. Sustain Ziel des Gesamtforschungsvorhabens, welches Voltavision mit Partnern durchführt, ist es, eine nachhaltige Nutzung von Speichern in der Elektromobilität zu ermöglichen. Dafür ist eine Verwertung der gebrauchten Batterien notwendig, entweder im Rahmen einer Zweitanwendung (Second-Life) oder indem man Materialien durch Recycling wiedergewinnt. Um die Batterie nach dem Ende der ursprünglichen Nutzung der Kreislaufwirtschaft zuführen zu können, ist eine Einschätzung des Zustandes, vor allem des Gefährdungszustandes notwendig. Hierfür entwickelt und validiert Voltavision ein Prüfgerät. 1.2.2 Entwicklungsaktivitäten Im Jahr 2022 haben wir im Rahmen der Erweiterung unserer Prüfkapazitäten, am Standort Riemke, für große Batterien Prüfkammern mit zentraler Kälteerzeugung entwickelt. Dabei lag der Fokus der Entwicklung auf der deutlichen Reduzierung der Betriebskosten durch Einsparung von elektrischer Energie sowie der gänzlichen Vermeidung des Einsatzes von klimaschädlichen Kältemitteln. So wurden Prüfkammern entwickelt, die mit den natürlichen Kältemitteln Propan (R290) und CO 2 (R744) betrieben werden. Die ersten Kammern wurden Anfang 2023 aufgebaut und wurden bis Jahresende 2023 in Betrieb genommen. Im Bereich des Prüfequipments wurden weitere massentaugliche bzw. preiswerte Kontaktiersysteme für Rundzellen und Universalkontaktiersysteme für prismatische und runde Zellen entwickelt. 2 Wirtschaftsbericht 2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Wachstumsraten der Elektromobilität haben sich in 2023 zwar reduziert, mit einem Plus von 11,4% (2022: 32,2%) sind sie aber weiterhin zweistellig. Es sind in Deutschland knapp 525.000 neue E-Fahrzeuge zugelassen worden, dieses entspricht 18,4% des Gesamtneumarktes. Dabei reduzierte sich der Anteil der Plug-in-Hybride um 51,5% auf rd. 175.000 Neuzulassungen. Im Jahr 2023 stieg der Bestand an BEV (batterieelektrischen Autos) und PHEV (Hybridfahrzeuge) von knapp 1,2 auf 1,88 Mio. Fahrzeuge, gleichzeitig ging der Bestand an Benzinern um 1,1% und an Diesel um 2,0% zurück. Nach dem Förderaus Ende Dezember 2023 reduzierte sich der Anteil an BEV auf 10,5% der PKW-Neuzulassungen, im Gesamtjahr 2023 waren es 18,4%. Für 2024 wurden (Stand Januar 2024) mehr als 40 neue E-Modelle, insbesondere im sogenannten massenrelevanten B- und C-Segment, angekündigt. Im April 2024 wurden mit rd. 243.000 PKW knapp 20% mehr im Vergleich zum Vorjahresmonat neu zugelassen. Der Anteil reiner Elektrofahrzeuge lag bei knapp 30.000, dieses entspricht rd. 12,2% und lag leicht unter dem Vorjahreswert. Gleichzeit waren gut 75.000 Neuzulassungen Hybridfahrzeuge, was einen Anteil von 26,4% entspricht. 2.2 Geschäftsverlauf und -lage Der Umsatz konnte gegenüber dem Vorjahr um 11,4% zulegen, lag damit aber hinter unserer Planung. In 2023 konnten aufgrund von Lieferengpässen und technischen Anpassungen die geplanten Inbetriebnahmen weiterer Prüfstände im Zuge unserer Wachstumsstrategie nur verzögert erfolgen. 2.2.1 Ertragslage
Das Betriebsergebnis hat sich bei einem um rd. T€ 2.400 erhöhten Umsatz und leicht gestiegenen Abschreibungen um T€ 1.691 erhöht und lag damit rd. T€ 912 über Plan. Das Finanzergebnis, welches sich insbesondere aus Bankzinsen zusammensetzt, ist um T€ 1 gestiegen. Maßgeblich für die Erhöhung des Jahresergebnisses um T€ 1.128 war insbesondere der Umsatzanstieg bei gleichzeitiger Kostendisziplin. Das Ergebnis ist insbesondere auch mit erhöhten Energiekosten in Höhe von rd. T€ 207 (Vorjahr T€ 1.467) aufgrund der weiterhin hohen Stromkosten (gegenüber Vorkriegsniveau des Ukraine-Krieges) und erhöhten Personalkosten von rd. T€ 965 belastet. Im operativen Bereich mussten wir insbesondere im ersten Halbjahr 2023 feststellen, dass die Lieferengpässe des Vorjahres weiterhin bestanden und damit verbunden die geplanten neue Testkapazitäten nur verzögert fertiggestellt werden konnten. 2.2.2 Finanzlage Die Eigenkapitalquote konnte auf 27,3% (Vorjahr 26,0%) gesteigert werden. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten wurden im Zuge der Neuaufnahme von Investitionsdarlehen zur Mitfinanzierung von Prüfkapazitäten um rd. T€ 212 erhöht. Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit erhöhte sich im Berichtsjahr auf T€ 7.733 (Vorjahr T€ 6.440), was einer Erhöhung von rd. 20,1% entspricht. Mit den Zuflüssen aus der operativen Geschäftstätigkeit sowie den vereinbarten Kreditlinien konnten die laufenden Betriebsausgaben, die vereinbarten Zahlungen an die Kapitalgeber und die Investitionen bedient werden. 2.2.3 Vermögenslage
Durch die getätigten Investitionen in neue Prüfkapazitäten ist das Anlagevermögen gegenüber dem Vorjahr um T€ 3.277 gestiegen. Das Eigenkapital ist durch Gewinnthesaurierung auf rd. € 9,4 Mio. (i. Vj. € 7,6 Mio.) gestiegen. Die langfristigen Verbindlichkeiten haben sich insbesondere durch die vereinbarten Neufinanzierungen im Jahr 2023 um T€ 1.338 erhöht. 2.3 Finanzielle Leistungsindikatoren Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf folgenden bedeutsamen Werten: • Umsatzentwicklung • Betriebsergebnis Für die interne Unternehmenssteuerung nutzen wir zusätzlich die Kennzahlen Umsatzrendite, Personalaufwandsquote und Cashflow. 2.4 Gesamtaussage Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als befriedigend ein. Die Umsatz-Entwicklung ist wachsend. Die Umsatzrendite sowie der operative Cashflow konnten im Berichtsjahr zunehmen. Verbunden mit dem Ausbau der Kapazitäten war ein Vorlauf für Mitarbeiteraufbau berücksichtigt, was folglich im Berichtsjahr eine entsprechende Erhöhung der Personalaufwandsquote bedingte, gleichzeitig waren erhöhte Lohnsteigerungen aufgrund der allgemeinen hohen Inflation kostentreibend. 3 Chancen und Risiken Der von der Automobilbranche angekündigte deutliche Anstieg der E-Fahrzeugmodelle ermöglicht es uns, weiter zu wachsen und sowohl im Bereich Prüfdienstleistungen als auch im Bereich des Prüfequipments steigende Umsatzzahlen zu erreichen. Wir erwarten, dass sich, wie in der Automobilzulieferbranche üblich, einige Key-Supplier durchsetzen und langfristige Partnerschaften und Rahmenverträge mit den Automobilherstellern schließen werden. Durch langjährige Kontakte zu vielen großen Automobilherstellern haben wir die Chance, uns langfristig Abnahmemengen zu sichern und so für eine stabile Geschäftsentwicklung zu sorgen. Gleichzeitig stellen wir eine erhöhte Nachfrage nach unseren Dienstleistungen und Produkten auch bei den Zellherstellern fest. Wir sehen gute Chancen, hieran zu partizipieren. Der weiterhin geplante und angeschobene Ausbau unser Testkapazitäten birgt immer das Risiko einer zeitlichen Verzögerung, welches sich gegebenenfalls in der Liquidität zwischenzeitlich bemerkbar machen kann. Diese Risiken schätzen wir als gering bis mittel ein. Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir entsprechend in einem sich verschärfenden Wettbewerbsumfeld bei stagnierenden und z.T. fallenden Preisen und gleichzeitig steigenden Kosten (hier sei insbesondere Energie und Personal genannt). Hier gilt es durch Optimierungen der Testabläufe, effizientere und energiesparende Techniken sowie den Aufbau von Schlüsselpartnerschaften gegenzusteuern. Diese Risiken schätzen wir mittel bis hoch ein. Der im Februar 2022 gestartete Angriffskrieg Russlands gegenüber der Ukraine hat weitreichende Folgen für die beiden Länder, die angrenzenden Staaten sowie die Verteidigungs- und Wirtschaftsunionen verbunden mit weitreichenden Sanktionen gegenüber Russland. Russland war bis Kriegsbeginn mit ca. 55% Anteil größter Gaslieferant Deutschlands. Der Kriegsbeginn führte zu sprunghaften Anstiegen der EEX Spot Markt Preise für Gas (PEG) aufgrund von Spekulationen auf einen Lieferstopp seitens Russlands. In 2023 hat sich der Markt wieder auf das Niveau von 2021 eingependelt. Neben den Gaspreisen entwickelten sich in ähnlicher Struktur auch die Strompreise. Durch die Einführung der staatlichen Strompreisbremse von 13 ct/kWh für Unternehmen mit Jahresverbräuchen von größer 30.000 kWh hat sich der Spotmarkt unterhalb dieses Wertes eingependelt. Für 2023 hatten wir entsprechend höhere Energiekosten eingeplant, diese sind auch am Markt eingetroffen. Ziel ist es weiterhin, die Energieverbräuche zu optimieren. Die neuen Prüfkapazitäten wurden diesbezüglich mit verbesserten Wirkungsgraden entwickelt und aufgebaut. Aktuell stellen wir wieder eine Normalisierung bei der Anlieferung von Gerätschaften und Maschinen für den Ausbau von Testkapazitäten und Produkten fest. Gleichzeitig haben wir durch Eigenentwicklungen auf Lieferverzögerungen und Reduzierung von Energiekosten reagieren können. Das Risiko von erneuten Störungen in den Lieferketten schätzen wir mittlerweile wieder als mittel bis gering ein. Auf der Kostenseite gilt es weiter die steigenden Stromkosten zu managen und den mit dem Aufbau von Prüfkapazitäten verbundenen Personalaufbau kontinuierlich und strategisch zu organisieren. Das Risiko von Energiekosten- und Personalkostensteigerungen schätzen wir als hoch ein. Die Produktion und der Verkauf von Prüfequipment stößt auf einen jungen Markt, der sich am Anfang der Wachstumsphase befindet. Hier müssen Neukunden akquiriert werden und Preise am Markt etabliert werden. Dies kann Chancen durch einen Umsatzausbau und einen zweiten umsatzstarken Geschäftsbereich für uns beinhalten. Risiken stecken hier in den Markteintrittsbarrieren sowie der Verhandlungsmacht der Lieferanten und Kunden oder der Bedrohung durch Substitutionsprodukte. Das Chancen-Risiko-Verhältnis erachten wir als ausgewogen. Weitere Chancen können langfristig in der Erschließung weiterer Märkte im Bereich der Elektromobilität außerhalb der PKW-Hersteller sowie im Zugang in neue Länder inner- und außerhalb der EU bestehen. Die Chancen, uns hier zu etablieren und Marktanteile zu gewinnen, beurteilen wir als mittel. Gleichzeitig sehen wir zunehmenden Wettbewerb insbesondere aus China. Die Batterieentwicklung und Herstellung, insbesondere auf Zell-Level, passiert in China und damit verbunden häufig auch das Zelltesting. Dieses Risiko bewerten wir als mittelhoch. Das weitere Wachstum durch die Aufnahme von neuem Fremdkapital gibt uns die Chance, weiterhin unabhängig von Investoren mit Mitbestimmungsrechten agieren zu können, birgt langfristig allerdings auch die Gefahr, bei notwendigen großen Investitionen nicht schnell genug auf Marktveränderungen reagieren zu können. Die sich hieraus ergebenen Chancen und Risiken sehen wir als mittelhoch an. Die Neuwahl des EU-Parlaments hat stattgefunden. Die veränderten Mehrheitsverhältnisse könnten beispielsweise neben Veränderungen in der Zuwanderungspolitik, Steuerung von Zukunftstechnologien auch zu Veränderungen im Bereich der Klimapolitik und des geplanten "Verbrennerverbots" ab 2035 kommen. Die Risiken schätzen wir als mittelhoch ein. 4 Prognosebericht Das Ziel einer klimaneutralen EU bis 2050 verbunden mit dem Zwischenziel, bis 2030 die Netto-Treibhausgasemissionen um mind. 55% im Vergleich zu 1990 und in Deutschland gemäß Bundes-Klimaschutzgesetz (KSG) in diesem Zeitraum sogar um 65% zu senken, erfordert EU-weit weitreichende Anstrengungen. Im Frühjahr 2023 wurde in diesem Zusammenhang durch die EU-Staaten beschlossen, dass die sogenannten Flottengrenzwerte für Autos bis 2035 auf Null gesenkt werden sollen. Dieses erfordert für die Automobilkonzerne hohe Anstrengungen, um die Fahrzeugpalette weiter zu elektrifizieren. So plant beispielsweise VW bis zum Jahr 2030 den Absatz von E-Autos in Europa auf 70% und in den USA und China auf 50% zu steigern. Bis 2026 sollen von VW zehn neue Modelle der ID-Reihe auf den Markt kommen. BMW plant bis Mitte 2025 sechs neue Modelle vorzustellen und Audi plant bis 2025 mehr als 20 vollelektrische Modelle, ab 2026 sollen ausschließlich vollelektrische Fahrzeuge auf den Markt gebracht werden. Ähnliche Aussagen werden auch von anderen Automobilkonzernen getätigt. Es ist davon auszugehen, dass der Ausbau der Elektromobilität im PKW-Bereich in den nächsten Jahren deutlich an Fahrt aufnehmen wird. Damit verbunden ist ein deutlicher Mehrbedarf an Prüfkapazitäten in den nächsten Jahren zu erwarten. Gleichzeitig wird die Branchenentwicklung in den nächsten Monaten und Jahren voraussichtlich durch einen zunehmenden Wettbewerb geprägt sein. Diejenigen Zulieferer, die sich durch ein breit aufgestelltes Testportfolio zusammen mit einer hohen Qualität der gelieferten Messdaten auszeichnen, dürften mittelfristig zu Schlüsselpartnern der Automobilkonzerne und der Zellhersteller im Teilbereich der Elektromobilität werden. Hieraus leiten wir unsere Strategie ab, am weiterwachsenden Markt sowohl neue Kunden zu gewinnen als auch die bisherigen Kundenbeziehungen weiter festigen und ausbauen zu können. Darüber hinaus können wir u.a. durch die Weiterentwicklung unseres Prüfequipments die Anpassung der Testanforderungen kontinuierlich umsetzen und Energiekosten sparen. Die Umsatzausweitung innerhalb der nächsten zwei Jahre schätzen wir auf 10-20%. Hierbei gilt ein besonderes Augenmerk auf das Kostenmanagement zu legen - insbesondere die Bereiche Stromverbrauch und Personalkosten. Das Betriebsergebnis für 2024 erwarten wir leicht steigend, für 2025 sehen wir eher eine fallende Tendenz. Wir erwarten eine stabile Entwicklung der Vermögens- und Finanz- und Ertragslage.
Bochum, 28. Juni 2024 Voltavision GmbH, Bochum Julian Stentenbach, Geschäftsführer Nils Stentenbach, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang1. Allgemeine Angaben Die Voltavision GmbH hat ihren Sitz in Bochum und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Bochum, Register-Nr. HRB 13547. Die Voltavision GmbH ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB. Von den ihr eingeräumten Erleichterungen bei der Aufstellung des Jahresabschlusses macht die Gesellschaft teilweise Gebrauch. Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des HGB und des GmbHG aufgestellt. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden wurde unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB) vorgenommen. Entgeltlich von Dritten erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten aktiviert und über den Zeitraum der Nutzung planmäßig abgeschrieben. Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Zuschüsse in Höhe von TEUR 1.084 (Vorjahr: TEUR 1.388) wurden als Anschaffungskostenminderung im Sinne des § 255 Abs. 1 S. 3 HGB berücksichtigt. Die planmäßigen Abschreibungen werden grundsätzlich nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer amtlicher AfA-Tabellen unter Beachtung der handelsrechtlichen Höchstgrenzen vorgenommen. Bei technischen Anlagen und Maschinen, die in diesen Tabellen noch nicht enthalten sind, wird entsprechend dem tatsächlichen Werteverzehr der Vermögensgegenstände eine Abschreibung zwischen fünf und sieben Jahren linear vorgenommen. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis EUR 800 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Vorräte werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bzw. zu niedrigeren am Abschlussstichtag beizulegenden Werten angesetzt. Abwertungen für Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer und verminderter Verwertbarkeit ergeben, werden in angemessenem Umfang vorgenommen. Unfertige Leistungen werden mit den bis zum Abschlussstichtag angefallenen Fertigungs- und Materialeinzelkosten sowie Fremdleistungen zuzüglich Gemeinkosten bewertet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem niedrigeren am Abschlussstichtag beizulegenden Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden Wertberichtigungen vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Rechnungsabgrenzungsposten werden gemäß § 250 HGB ausgewiesen. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und werden mit den nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlichen Beträgen angesetzt. Die Rückstellungen werden zum Erfüllungsbetrag unter Berücksichtigung künftiger Preis- und Kostenverhältnisse bilanziert. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit der Laufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätzen der vergangenen sieben Jahre abgezinst. Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. 3. Angaben und Erläuterungen zu den einzelnen Posten 3.1 Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist gesondert im beigefügten Anlagenspiegel dargestellt. 3.2 Forderungen Von den sonstigen Vermögensgegenständen von TEUR 229 (Vorjahr: TEUR 413) sind TEUR 179 (Vorjahr: TEUR 401) innerhalb eines Jahres fällig. TEUR 50 (Vorjahr: TEUR 12) haben eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. 3.3 Verbindlichkeiten
Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind am Abschlussstichtag insgesamt TEUR 19.507 (Vorjahr: TEUR 19.295) durch Sicherungsabtretung von Forderungen, Eigentumsvorbehalt, Sicherungsübereignung von Betriebs- und Geschäftsausstattungen und Sicherungsübereignung des Warenlagers gesichert. 4. Sonstige Angaben 4.1 Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die Summe der sonstigen finanziellen Verpflichtungen beträgt am Stichtag TEUR 7.837 (Vorjahr: TEUR 3.443). Die Gesellschaft hat Generalmietverträge mit einer Laufzeit von fünf bis zehn Jahren abgeschlossen. Der insgesamt noch zu zahlende Mietaufwand beträgt TEUR 7.384 (Vorjahr: TEUR 3.143). Ferner hat die Gesellschaft mit verschiedenen Leasinggesellschaften Leasingverträge mit einer Laufzeit von bis zu fünf Jahren geschlossen. Der insgesamt zu tragende Leasingaufwand beträgt TEUR 453 (Vorjahr: TEUR 300). Miet-/Pacht- und Leasingverträge wurden aus wirtschaftlichen Gründen abgeschlossen. Risiken liegen in den tatsächlichen oder potenziellen Abflüssen liquider Mittel; Vorteile in der (Weiter-)Nutzung der Vertragsgegenstände. Zum Bilanzstichtag bestehen keine finanziellen Verpflichtungen aus sonstigen Dienstleistungsverträgen (Vorjahr: TEUR 0). 4.2 Arbeitnehmer Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer betrug 166. Diese verteilen sich wie folgt:
5. Geschäftsführung Nils Stentenbach, Bochum, Dipl.-Ing., Geschäftsführer mit den Verantwortungsbereichen Personal und Dienstleistungen Julian Stentenbach, Bochum, B. Eng., Geschäftsführer mit den Verantwortungsbereichen Finanzen und Produktion Von der Schutzvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB wird Gebrauch gemacht. 6. Vorschlag über die ErgebnisverwendungDer in der Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 erwirtschaftete Jahresüberschuss in Höhe von EUR 1.758.099,97 soll auf neue Rechnung vorgetragen werden. 7. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind und sich auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens auswirken, haben sich nicht ergeben.
Bochum Voltavision GmbH, Bochum Nils Stentenbach, Geschäftsführer Julian Stentenbach, Geschäftsführer Anlagespiegel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 19.07.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkBei der Offenlegung des Jahresabschlusses werden die größenabhängigen Erleichterungen für mittelgroße Kommanditgesellschaften gemäß § 264a i.V. m. § 276, § 288 und § 327 HGB in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt: An die Voltavision GmbH, Bochum Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Voltavision GmbH, Bochum, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Voltavision GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der Geschäftsführung für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die Geschäftsführung ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist die Geschäftsführung verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist die Geschäftsführung dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist die Geschäftsführung verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist die Geschäftsführung verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von der Geschäftsführung angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von der Geschäftsführung dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von der Geschäftsführung angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von der Geschäftsführung dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von der Geschäftsführung zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Köln, den 5. Juli 2024 KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft |
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