Stammdaten

Register
Amtsgericht Dresden HRB 23034
Vorher
MVZ Management GmbH Sächsische SchweizMVZ Management GmbH Sachsen
Eingetragen
30.9.2004
Branche
Sonstiges Gesundheitswesen a. n. g.Erbringung von Dienstleistungen der diagnostischen BildgebungArztpraxen für Allgemeinmedizin
Gegenstand
Betrieb von Medizinischen Versorgungszentren im Sinne von § 95 SGB V, insbesondere im Rahmen der vertragsärztlichen und privatärztlichen Versorgung und sonstige medizinische Leistungen

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Julian Zimmer
seit 17.11.2025
Geschäftsführer
Matthias Hirsekorn
seit 22.1.2024
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (3)

NameAnteil
KLINIK "HAUS FRANKEN" GMBH
50.00%
47.31%
ProServe Krankenhaus Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG
2.69%

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

KLINIK "HAUS FRANKEN" GMBH
Germany
200.000 €
50.00%
Germany
200.000 €
50.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

MVZ Management GmbH Ost

Pirna

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Handelsregister des Amtsgerichts Dresden, HRB 23034

1. Grundlagen des Unternehmens

Die MVZ Management GmbH Ost betreibt an den Standorten Leipzig, Markranstädt, Pirna und Dippoldiswalde Medizinische Versorgungszentren im Sinne von § 95 SGB V und erbringt seit 2007 schwerpunktmäßig Leistungen im Rahmen der vertragsärztlichen sowie im Bereich der privatärztlichen Versorgung.

Grundlage dafür sind Beschlüsse des Zulassungsausschusses Sachsen für Ärzte, in denen dem Antrag der Gesellschaft auf Zulassung eines Medizinischen Versorgungszentrums stattgegeben wurde. Im Zusammenhang mit diesen Zulassungen wurden Anstellungsverträge mit Ärzten abgeschlossen und damit die entsprechenden Fachrichtungen in das Medizinische Versorgungszentrum aufgenommen. Durch den Kauf der jeweiligen Arztpraxen gehen die entsprechenden Arztsitze auf die Medizinischen Versorgungszentren über.

Im Geschäftsjahr 2023 führte die MVZ Management GmbH Ost Ihre bisherigen Betriebstätten fort. Es erfolgten keine Erweiterungen bzw. Neugründungen. Insgesamt wurden in den sechs Betriebsstätten 167.355 Patienten (Vorjahr 170.509) ambulant behandelt, sodass auch 2023 insgesamt eine hohe Anzahl der Behandlungsfälle zu verzeichnen ist.

Die MVZ Management GmbH Ost gehört seit 1. März 2014 zur Unternehmensgruppe der HELIOS Kliniken Gruppe (HELIOS).

Im Geschäftsjahr 2023 wurden an den vier Standorten folgende Fachrichtungen vorgehalten:

Standort Pirna:

Chirurgie

Gynäkologie/Geburtshilfe

Hals-Nasen-Ohrenheilkunde

Neurologie/Psychiatrie

Physikalische und Rehabilitative Medizin

Neurochirurgie

Allgemeinmedizin

Urologie

Standort Leipzig:

Gynäkologie/Frauenheilkunde

Innere Medizin/Kardiologie

Neurochirurgie

Neurologie/Psychiatrie

Nuklearmedizin

Radiologie

Strahlentherapie

Innere Medizin/Allgemeinmedizin

Chirurgie

Orthopädie

Innere Medizin/Angiologie

Standort Freital/Dippoldiswalde:

Haut- und Geschlechtskrankheiten

Innere Medizin/Allgemeinmedizin

Pädiatrie

Orthopädie

Chirurgie

Standort Markranstädt:

Innere Medizin/Allgemeinmedizin

2. Wirtschaftsbericht

2.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Der Gesundheitssektor ist ein Wachstumsmarkt mit einer konjunkturunabhängigen, steigenden Nachfrage. Wesentliche Wachstumstreiber sind der steigende Bedarf an medizinischer Behandlung, eine alternde Gesellschaft, die wachsende Zahl chronisch kranker Patienten, der medizinische Fortschritt und das erhöhte Gesundheitsbewusstsein. Generell ist die Nachfrage nach Privat- und Zusatzleistungen sowie nach innovativen Produkten und Therapien, welche die Patienten selber bezahlen, gestiegen. Insgesamt ist eine zunehmende Ambulantisierung im Gesundheitsektor zu erkennen.

Im Jahr 2004 wurde mit dem damaligen Gesundheitsmodernisierungsgesetz die Kooperationsform 'Medizinisches Versorgungszentrum (MVZ)' in die ambulante Versorgungslandschaft eingeführt. Seitdem ist die Anzahl der MVZs die an der vertragsärztlichen Versorgung im Rahmen der Regelungen des § 95 SGB V teilnehmen stetig auf bis zu etwas über 4.100 im Jahr 2021 angestiegen. Hierbei liegt die Anzahl der MVZs, die sich in Trägerschaft von Vertragsärzten befinden mit denen in Trägerschaft von Krankenhäusern nahezu gleichauf. Die MVZ, die in der Trägerschaft eines Krankenhauses stehen, arbeiten in der Regel mit angestellten Ärzten, selten mit Vertragsärzten.

2.2. Geschäftsverlauf

Die Umsatzerlöse im Geschäftsjahr sind im Vergleich zum Vorjahr um 5% auf TEUR 16.615 gestiegen. Die Personalkosten sind von TEUR 10.991 auf TEUR 10.969 gesunken.

Das Geschäftsjahr schließt insgesamt mit einem handelsrechtlichen Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR -2.804 (VJ TEUR -2.019) ab.

Die Betriebsleistung im Geschäftsjahr 2023 liegt bei TEUR 16.946 und damit über dem Vorjahresniveau (TEUR 16.857). Die Geschäftsentwicklung ist gegenüber dem Vorjahr durch eine Verschlechterung des Ergebnisses vor Ertragsteuern von TEUR -2.019 auf TEUR -2.804 gekennzeichnet.

Das prognostizierte EBIT 2023 (auf Basis des unter Beachtung des nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) aufgestellten Wirtschaftsplans) in Höhe von TEUR -530 konnte im Geschäftsjahr nicht erwirtschaftet werden. Das IFRS-EBIT im Geschäftsjahr 2023 beträgt TEUR -1.230 und liegt dementsprechend um TEUR 700 unter der Prognose.

Die geplanten Umsatzerlöse von TEUR 18.615 konnten mit TEUR 16.615 nicht erreicht werden.

Das Geschäftsjahr ist insgsamt geprägt durch Preissteigerungen in den Sachkosten, sowie krankheitsbedingten Ausfällen in allen Praxen.

In der Geschäftsführung gab es einen Wechsel von Frau Dr. Susanne Dörr (Abberufung 31.10.2023) auf Herrn Matthias Hirsekorn (Bestellung zum 01.11.2023) und Frau Eileen Petermann (Bestellung zum 01.11.2023).

Der Standort Pirna war von verzögerten Nachbesetzungen im Ärztlichen Dienst geprägt. So wurde die Allgemeinmedizin in Pirna erst zu Ende Q3 2023 besetzt, zudem war die Neustädter HNO-Praxis in Sebnitz wegen Rentenbeginn bis Q1 2023 besetzt. Weiterhin wurde die allgemeinmedizinische Praxis in Stolpen in Q1 2023 geschlossen.

Die Radiologie in Leipzig ist zu Q4 2023 in die Betriebstätte der Telemannstraße gewechselt. Ortsgebunden ist die Praxis weiterhin am selben Standort. Zudem war die Nuklearmedizin der Telemannstraße krankheitsbedingt nur mit einer/m Ärztin/Arzt besetzt. Zu Ende 2023 folgte der Austritt.

Hinzu kommt eine fehlende Nachbesetzung der Allgemeinmedizin in der Landsberger Straße am Standort Leipzig. Dies führte ebenso zu fehlenden Erlösen und somit zur Planabweichung. Der Standort wurde zu Ende 2023 geschlossen.

2.3. Lage

Ertragslage

2023 2022 Veränderungen
T€ % T€ % T€ %
Erlöse aus ambulanten Leistungen 15.945 94,1 15.478 91,8 467 3,0
4a / Umsatzerlöse HGB 670 4,0 328 1,9 341 104,0
Sonstige betriebliche Erträge 332 2,0 1.051 6,2 -719 -68,4
Betriebsleistung 16.946 100,0 16.857 100,0 89 0,5
Personalaufwand 10.969 64,7 10.991 65,2 -23 -0,2
Materialaufwand 1.390 8,2 1.160 6,9 231 19,9
Abschreibungen auf nicht gefördertes Anlagevermögen 1.350 8,0 1.746 10,4 -396 -22,7
Sonstige betriebliche Aufwendungen 5.116 30,2 4.582 27,2 534 11,7
Betriebsaufwand 18.826 111,1 18.479 109,6 347 1,9
Betriebsergebnis -1.879 -11,1 -1.622 -9,6 -257 15,9
Zinsen und ähnliche Aufwendungen Eigenmittel 925 5,5 397 2,4 528 132,9
Finanzergebnis -925 -5,5 -397 -2,4 -528 132,9
Ergebnis vor Ertragssteuern -2.804 -16,5 -2.019 -12,0 -785 38,9
Steuern 0 0,0 0 0,0 0 -100,0
Ergebnis nach Ertragssteuern -2.804 -16,5 -2.019 -12,0 -785 38,9
Ergebnisabführung 0 0,0 0 0,0 0 0,0
Jahresergebnis -2.804 -16,5 -2.019 -12,0 -785 38,9

Die MVZ Management GmbH Ost hat im Geschäftsjahr 2023 eine Betriebsleistung in Höhe von TEUR 16.946 erzielt. Gegenüber dem Vorjahr ist dies eine (leichte) Steigerung um TEUR 89 (0,5%).

Das Betriebsergebnis hat sich um TEUR 257 verschlechtert. Dies resultiert im Wesentlichen aus periodenfremden Aufwendungen, insbesondere aus der Auflösung von Erlösabgrenzungen aus 2021.

Insgesamt wird für das Geschäftsjahr 2022 ein Verlust in Höhe von TEUR 2.804 (Vj. TEUR 2.019) ausgewiesen.

Vermögenslage

Die Vermögensstruktur zeigte folgende Entwicklung:

2023 2022 Veränderungen
T€ % T€ % T€ %
Vermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände 276 1,3 1.113 5,9 -837 -75,2
Sachanlagevermögen 2.089 10,2 2.544 13,5 -455 -17,9
Langfristiges Vermögen 2.365 11,6 3.657 19,5 -1.293 -35,3
Kurzfristige Forderungen 3.287 16,1 3.150 16,8 137 4,3
Flüssige Mittel 4 0,0 5 0,0 0 -7,3
Übrige Aktiva 14.786 72,3 11.982 63,8 2.804 23,4
Kurzfristiges Vermögen 18.077 88,4 15.136 80,5 2.940 19,4
20.442 100,0 18.794 100,0 1.648 8,8

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in der Anlage zum Anhang zum Jahresabschluss dargestellt.

Wesentliche Investitionen des Geschäftsjahres

Im Geschäftsjahr 2023 wurden Investitionen in Höhe von TEUR 58 mit eigenen Mitteln finanziert.

Diese resultieren im wesentlichen aus diversen Ersatzinvestitionen.

Im Einzelnen zeigte die Kapitalstruktur folgende Entwicklung:

2023 2022 Veränderungen
T€ % T€ % T€ %
kurzfristige Rückstellungen 701 3,4 770 4,1 -69 -9,0
kurzfristige Verbindlichkeiten 19.741 96,6 18.024 95,9 1.717 9,5
Kurzfristiges Fremdkapital 20.442 100,0 18.794 100,0 1.648 8,8
Kurzfristiges Kapital 20.442 100,0 18.794 100,0 1.648 8,8
20.442 100,0 18.794 100,0 1.648 8,8

Unter Berücksichtigung des Verlustvortrages von TEUR 12.755 und dem Jahresfehlbetrag des Geschäftsjahres in Höhe von TEUR 2.804 erhöhte sich der nicht durch das Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag auf TEUR 14.786.

Die Herzzentrum Leipzig GmbH hat am 19. Dezember 2023 eine Patronatserklärung gegenüber der MVZ Management GmbH Ost in Höhe von TEUR 16.000 abgegeben, nach der die Gesellschafterin Verbindlichkeiten in dem Umfang erfüllt, wie dies zur Beseitigung einer Überschuldung oder Zahlungsunfähigkeit erforderlich ist. Darüber hinaus hat die Gesellschafterin vorsorglich für ihre aus der Patronatserklärung resultierenden Ansprüche einen qualifizierten Rangrücktritt erklärt. Die Patronats- und Rangrücktrittserklärung kann mit einer Frist von vier Wochen zum Monatsende, frühestens zum 31. Dezember 2025, gekündigt werden. Die Kündigung ist ausgeschlossen, soweit es durch sie zu einer Überschuldung oder Zahlungsunfähigkeit kommen würde.

Finanzlage

Die Liquidität der Gesellschaft ist durch die Teilnahme am Cash-Pooling der HELIOS-Gruppe jederzeit gesichert.

Cash Flow: 31.12.2023
TEUR
31.12.2022
TEUR
Jahresergebnis -2.804 -2.019
+ Abschreibungen 1.350 1.746
+ Veränderung Rückstellungen -69 -37
= Cash Flow im engeren Sinne -1.523 -310

Der Finanzmittelbestand zum 31.12.2023 bestehend aus Cashpoolbestand und Finanzmittelbestand hat sich im Vergleich zum Vorjahr von TEUR- 17.245 auf TEUR- 18.423 verändert.

31.12.23
TEUR
31.12.22
TEUR
Finanzmittelbestand Periodenende 4 5
Cashpoolbestand Periodenende -18.427 -17.249
Finanzmittelbestand Periodenende -18.423 -17.245

3. Risiko-, Prognose- und Chancenbericht

3.1 Risikobericht

Bestandsgefährdende Risiken bestehen für die MVZ Management GmbH Ost nicht. Die Gesellschaft ist in das gruppenweite Risikomanagementsystem der Helios-Gruppe eingebunden. Es existiert damit ein anforderungsgerechtes Berichtswesen, durch das alle wesentlichen Kennziffern des Geschäftsverlaufs, insbesondere Wirtschaftsplan und Liquidität, überwacht werden.

Unserer Einschätzung nach zeichnen sich zukünftig folgende Risiken ab:

Marktrisiken

Marktrisiken bestehen im Wesentlichen durch die Veränderung der Preiskomponente bei den Verhandlungen zwischen dem GKV-Verband und der Kassenärztlichen Bundesvereinigung. Außerdem können sich - auch aufgrund der Lage einzelner Standorte - Risiken in der Nachbesetzung von Vertragsarztsitzen ergeben.

Betriebsrisiken

Durch den Abschluss geeigneter Versicherungen für mögliche Schadens- und Haftpflichtrisiken auf Basis der Helios Vorgaben wurde sichergestellt, dass Schadensfälle keine existenzgefährdenden Auswirkungen entwickeln. Darüber hinaus werden individuelle Risiken der einzelnen Medizinischen Versorgungszentren aus dem laufenden Betrieb finanziert und Rechtsstreitigkeiten zentral kommuniziert und überwacht. Notwendige Maßnahmen sowie daraus resultierende finanzielle Auswirkungen können damit rechtzeitig identifiziert werden. Ein weiteres Risiko besteht bei unbesetzten Arztstellen, die bei längerfristiger Nichtbesetzung auch zu einem Einzug des KV-Sitzes führen können. Gerade im ländlichen Raum ist es schwer, unbesetzte Vakanzen im ärztlichen Bereich zeitnah nachzubesetzen. Das Risiko wird durch aktive Interaktionen mit den unterschiedlichen handelnden Akteuren, zum Beispiel der KV oder naheliegenden Krankenhäusern, minimiert, um damit die Versorgung sicherzustellen.

Fachkräftemangel

In der teilweise schwierigen Arbeitsmarktsituation ist es gelungen, die Bewerberzahlen nach 11% Wachstum in 2022 um weitere 4% in 2023 zu steigern. Diese anhaltende positive Entwicklung ist u.a. auf gut ausgearbeitete Personalmarketing-, Recruiting-, Bindungs- und Personalentwicklungsmaßnahmen zurückzuführen. Trotzdem wird der Fachkräftemangel auch in Zukunft eine Herausforderung bleiben.

Finanzrisiken

Die Monats-, Quartals- und Jahresergebnisse der MVZ Management Ost GmbH werden nach einheitlichen Vorgaben der Helios-Gruppe aufgestellt. Aufwendungen, Erträge und branchenrelevante Kennzahlen werden dabei analysiert und im Zeitablauf verglichen. Eine negative Entwicklung kann so frühzeitig erkannt und soweit erforderlich gegengesteuert werden.

IT-Risiken und Cyber-Risiken

Das Geschäft der Medizinischen Versorgungszentren wird in der heutigen Zeit immer stärker und auf vielfältige Weise durch Informationstechnik geprägt. Dies gilt sowohl für die administrativen Abläufe der Einrichtungen als auf für das Kerngeschäft, der medizinischen Versorgung von Patienten. Die Risiken werden nicht nur im Rahmen des nach ISO/IEC 27001:2013 zertifizierten Informationssicherheitsmanagementsystems kontinuierlich erfasst, priorisiert und entsprechend behandelt, sondern fließen seit 2022 auch in den strategischen Risikobericht mit ein. Zudem unterstützt das Fresenius-weite Cybersecurity Programm "Care" die Verbesserung der Risikoerkennung segmentübergreifend.

Datenschutz

Datenschutzrisiken werden in der Helios Kliniken Gruppe laufend überwacht. Das Helios Datenschutz-Management-System definiert In diesem Zusammenhang einen Katalog diverser Überwachungsinstrumente.

Ein besonderer Fokus liegt wegen des Geschäftsgegenstandes auf der Verarbeitung besonderer Kategorien personenbezogener Daten, die im Hinblick auf die auch strafrechtlichem Schutz unterliegenden Patientendaten besonders risikobehaftet ist.

Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG)

Helios hat die ab 01. Januar 2023 geltenden Anforderungen des LkSG umgesetzt. Die relevanten Instrumente für das Risikomanagement, Risikoprävention und Beschwerdemanagement wurden in 2022 konzipiert und in 2023 erfolgreich angewendet. Konkret, das auf Fresenius Gruppe einheitliche Vorgehen zur erforderlichen Analyse, Berichterstattung und Dokumentation. Zusätzlich wurde gem. der Risikoprävention, aufgrund von Hinweisgebern, eine Produktgruppe und die relevanten Geschäftspartner erfolgreich überprüft und keine potenziellen Risiken identifiziert.

Helios agiert zum LkSG bei geschäftsspezifischen Themen wie bspw. der Lieferketten als eigenständiger Bereich. Gleichzeitig ist Helios aktives Mitglied der Arbeitsgruppen und Gremien innerhalb der Fresenius Gruppe zu den Themen Nachhaltigkeit, Risikomanagement und hier insbesondere Human Rights Risk Assessment.

Ukraine Konflikt

Die Risiken, die sich aus der derzeitigen politischen Lage für die Entwicklung der Gesellschaft ergeben, werden von der Geschäftsführung fortlaufend sowie ad hoc bei relevanten Lageänderungen neu bewertet.

Der Ukraine Konflikt hat die Rahmenbedingungen auf den Energiemärkten grundlegend verändert und in einem hoch volatilen Energiemarkt zu erhöhten Energiemarktpreisen geführt. Diese Situation führte zur umfassenden Verabschiedung entsprechender gegenwirkender gesetzlicher energiewirtschaftlicher Regelungen.

Die Gesamtsituation, staatliche Ausgleichs- und Erstattungszahlungen einzubehalten, wurde seitens des Mutterkonzerns Fresenius umfassend geprüft und führte zu einem abgestimmten Vorgehen über die eingesetzte Energie Task Force. Der Vorstand des Mutterkonzerns FSE hat entschieden, die im Rahmen des so genannten "Entlastungspakets Energiehilfen" erhaltenen staatlichen Ausgleichs- und Erstattungszahlungen für Krankenhäuser einzubehalten und die damit verknüpften Restriktionen umzusetzen.

Die Annahme der Ausgleichs- und Erstattungszahlungen führen zu einer deutlichen Kompensation der Energie-Mehrkosten von Helios Deutschland im Jahr 2023. Positiv wirkte sich auch die durch die HKG Energiedienstleistungen GmbH ausgerollte Energiesparkampagne aus, die den Energieverbrauch der Einrichtungen spürbar senkte.

Alle vorgenannten Maßnahmen nebst einer intelligenten Beschaffungsstrategie führten insgesamt zu einer beherrschbaren Kostensituation im Gesamtenergiebereich.

Sowohl die weltweiten Krisen wie beispielsweise der Angriffskrieg auf die Ukraine und der Nahostkonflikt als auch die Inflation haben mittelbar und unmittelbar Einfluss auf unsere Lieferketten und auf unser Preisgefüge in der Beschaffung sowie auf unsere Logistik im Kontext der Sicherstellung der Versorgungssicherheit unserer Kliniken. Die Struktur unserer Beschaffungsverträge sichert uns aktuell teilweise gegen kriegs- bzw. inflationsinduzierte Preissteigerungen ab. Eine reduzierte Verfügbarkeit von Produkten durch beispielsweise eingeschränkten Zugang zu Rohstoffen für die herstellenden Unternehmen ist teilweise vorhanden, wobei es jedoch durch wirksame Gegenmaßnahen nur zu vereinzelten temporären Einschränkungen in der Versorgung der Kliniken gekommen ist. Veränderungen in den versorgungsrelevanten Rahmenbedingungen wie bspw. die europäische Medical Device Regulation führen in der Branche darüber hinaus teilweise zu weiteren Herausforderungen in den Lieferketten.

Die Preisentwicklungen einzelner versorgungskritischer Bereiche, insbesondere bei Energie, Kraftstoffen, einzelnen Rohstoffen und Nahrungsmitteln wurden in 2023 teilweise ergebniswirksam.

4.2. Prognose- und Chancenbericht

Die MVZ Management GmbH Ost wird in den kommenden Jahren ihre Leistungsmöglichkeiten weiter ausbauen und ihre entsprechenden Strukturen konsolidieren. Der Fokus wird weiterhin auf dem Auf- und Ausbau der ambulanten Strukturen liegen. Durch eine gezielte fachliche Führung entstehen für die Gesellschaft Ergebnisverbesserungsmöglichkeiten.

Für das Jahr 2024 sind überwiegend Neuinvestitionen i.H.v. TEUR 1.378 geplant.

Dabei werden die Eigenmittelinvestitionen kurzfristig zu einer weiteren Inanspruchnahme des HELIOS Cash-Pools führen. Durch die Teilnahme der Gesellschaft am Cash-Pool der HELIOS-Gruppe bleibt die Liquidität jedoch jederzeit gesichert.

Für 2024 wird mit nachfolgender Planung gesteuert:

Betrag
in T€
Ist 2023 Plan 2024 vorläufig
Umsatz 15.945 18.386
EBIT -1.230 848

Für das Geschäftsjahr 2024 ist für die Gesellschaft eine Umsatzsteigerung auf TEUR 18.386 und ein EBIT von TEUR 848 geplant. Dies stellt eine Verbesserung des IFRS-EBIT im Vergleich zum Vorjahr von 169% dar.

Die Unternehmensfortführung ist durch die bestehende Patronats- und Rangrücktrittserklärung gesichert.

 

Prina, 28. März 2024

MVZ Management GmbH Ost

Eileen Petermann, Geschäftsführerin

Matthias Hirsekorn, Geschäftsführer

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023
31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 87.099,41 141.002,05
2. Geschäfts- oder Firmenwert 188.695,10 972.254,18
275.794,51 1.113.256,23
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit Betriebsbauten einschließlich der Betriebsbauten auf fremden Grundstücken 885.738,10 941.707,48
2. Technische Anlagen und Maschinen 39.609,67 55.310,32
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.163.814,54 1.547.180,58
2.089.162,31 2.544.198,38
2.364.956,82 3.657.454,61
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.011.944,68 2.826.685,30
2. Forderungen gegen Gesellschafter 7.000,12 8.975,40
3. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 27.240,37 24.843,21
4. Sonstige Vermögensgegenstände 240.440,07 289.440,51
3.286.625,24 3.149.944,42
II. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 4.196,82 4.528,02
3.290.822,06 3.154.472,44
C. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 14.785.908,82 11.981.890,48
20.441.687,70 18.793.817,53

Passiva

31.12.2023
31.12.2022
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 200.000,00 200.000,00
II. Kapitalrücklage 573.000,00 573.000,00
III. Verlustvortrag -12.754.890,48 -10.736.072,26
IV. Jahresfehlbetrag -2.804.018,34 -2.018.818,22
V. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 14.785.908,82 11.981.890,48
0,00 0,00
B. Rückstellungen
1. Sonstige Rückstellungen 701.066,75 770.049,90
701.066,75 770.049,90
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 98.727,35 84.151,18
(davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: € 98.727,35; Vorjahr € 84.151,18)
2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 2.500,00 2.650,00
(davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: € 2.500,00; Vorjahr € 2.650,00)
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 19.461.258,98 17.702.148,70
(davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: € 19.461.258,98; Vorjahr € 17.702.148,70)
4. Sonstige Verbindlichkeiten 178.134,62 234.817,75
(davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: € 178.134,62; Vorjahr € 243.817,75)
(davon aus Steuern € 133.152,29; Vorjahr € 143.689,22)
(davon im Rahmen der sozialen Sicherheit € 0,00; Vorjahr € 3.188,91)
19.740.620,95 18.023.767,63
20.441.687,70 18.793.817,53

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

2023
2022
1. Umsatzerlöse 16.614.538,67 15.806.262,94
2. Sonstige betriebliche Erträge 331.697,51 1.050.520,24
16.946.236,18 16.856.783,18
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 1.053.606,68 815.603,76
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 336.792,30 344.026,07
1.390.398,98 1.159.629,83
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 9.463.873,13 9.491.182,47
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.504.732,10 1.499.960,77
(davon für Altersversorgung € 13.660,67; Vorjahr € 11.797,40)
10.968.605,23 10.991.143,24
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.350.251,48 1.745.927,17
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 5.114.522,57 4.581.285,63
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 78,06 0,00
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 924.829,32 397.093,69
(davon an verbundene Unternehmen € 924.829,32; Vorjahr € 397.093,69)
9. Erstattete Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,00 389,16
10. Ergebnis nach Steuern -2.802.293,34 -2.017.907,22
11. Sonstige Steuern 1.725,00 911,00
12. Jahresfehlbetrag -2.804.018,34 -2.018.818,22

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Handelsregister des Amtsgerichts Dresden, HRB 23034

A. Allgemeine Angaben und Erläuterungen

Der Jahresabschluss der MVZ Management Ost GmbH für das Geschäftsjahr 2023 wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB, sowie den einschlägigen Vorschriften des GmbH-Gesetzes erstellt.

Die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung sind nach den Gliederungsvorschriften der §§ 266 und 275 HGB aufgestellt.

Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften gem. § 267 Abs. 2 HGB. Erleichterungen gem. §§ 274a, 276, 288 HGB werden (teilweise) in Anspruch genommen.

Die Befreiung wird im Anhang des Konzernabschlusses der Fresenius SE & Co KGaA, Bad Homburg, in den die Gesellschaft einbezogen wird, angegeben.

Bei der Bewertung wurde von einer Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Der Gesellschafter Herzzentrum Leipzig GmbH hat eine Patronats- und Rangrücktrittserklärung über TEUR 16.000 abgegeben.

B. Angaben und Erläuterungen zu Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung

I. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Abschreibungen werden nach der linearen Methode über die geschätzte wirtschaftliche Nutzungsdauer der immateriellen Vermögensgegenstände vorgenommen, die zwischen 1 und 5 Jahren liegt.

Entgeltlich erworbene Geschäfts- und Firmenwerte werden über einen Zeitraum von fünf Jahren abgeschrieben, da der Kundenstamm im Allgemeinen über fünf Jahre nutzbar ist. Bei der Auswahl des Zeitraums wurden diverse Faktoren berücksichtigt, u.a. die Stabilität und Bestandsdauer der Patientenbeziehungen, der Umfang der Erhaltungsaufwendungen, die erforderlich sind, um den ökonomischen Nutzen des erworbenen Unternehmens zu realisieren, die voraussichtliche Tätigkeit von wichtigen Mitarbeitern oder Mitarbeitergruppen sowie das erwartete Verhalten potenzieller Wettbewerber.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden zeitanteilig vorgenommen. Bei voraussichtlich dauernder Wertminderung werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen.

Nutzungsdauer/ Jahre
Immaterielle Vermögensgegenstände 3-5
Betriebsbauten einschließlich Betriebsbauten auf fremden Grundstücken 33-50
Technische Anlagen und Maschinen 10-25
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3-15

Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 250,00 sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. Für Anlagegüter mit einem Netto-Einzelwert von mehr als EUR 250,00 bis EUR 1.000,00 wird das steuerliche Sammelpostenverfahren aus Vereinfachungsgründen auch in der Handelsbilanz angewandt. Der Sammelposten wird pauschalierend jeweils mit 20 % p.a. im Zugangsjahr und in den vier darauffolgenden Jahren abgeschrieben.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt, soweit nicht in Einzelfällen ein niedrigerer Wertansatz geboten ist. Allen erkennbaren Risiken wird durch Einzel- und Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen. Pauschalwertberichtigungen werden in Höhe von 1 % des Nettoforderungsbetrages gebildet.

In Anlehnung an internationale Rechnungslegungsvorschriften werden Forderungen gegen Krankenkassen nicht einzelwertberichtigt, da kein Bonitätsrisiko gesehen wird. Erwartete Erlösschmälerungen aufgrund von Prüfungen des Medizinischen Dienstes der Krankenversicherung (MDK) bzw. der Krankenkassen werden vollständig durch eine Rückstellung für Erlösrisiken berücksichtigt.

Unverzinsliche oder niedrig verzinsliche Forderungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr sind abgezinst.

Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nominalwert angesetzt.

Für Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die eine Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, werden Rechnungsabgrenzungsposten gebildet.

Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert und ist voll eingezahlt.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst und unter Berücksichtigung zukünftiger Preis- und Kostensteigerungen bewertet.

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

II. Erläuterungen zur Bilanz

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagespiegel dargestellt.

In den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen gibt es, wie im Vorjahr, keine Beträge mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

Forderungen gegen Gesellschafter bestehen am Bilanzstichtag in Höhe von TEUR 7 (Vj. TEUR 9) und resultieren aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren im Wesentlichen aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr in Höhe von TEUR 27 (Vj. TEUR 25).

Eigenkapital

Das im Handelsregister eingetragene und voll eingezahlte gezeichnete Kapital beträgt TEUR 200.

Die Entwicklung der Rückstellungen ist im Rückstellungsspiegel in TEUR dargestellt.

Die Rückstellungen bestehen im Wesentlichen aus sonstigen Rückstellungen, darunter fallen Personalrückstellungen in Höhe von TEUR 567 (Vj. TEUR 507), Rückstellungen für ausstehende Rechnungen in Höhe von TEUR 123 (Vj. TEUR 257) und Rückstellungen für Jahresabschlussprüfung in Höhe von TEUR 11 (Vj. TEUR 6).

Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie auch im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistungen bestehen am Bilanzstichtag in Höhe von TEUR 99 (Vj. TEUR 84).

Gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen am Bilanzstichtag Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 19.461 (Vj. TEUR 17.702). Diese betreffen Verbindlichkeiten aus Cash-Pooling TEUR 18.427 (Vj. TEUR 17.249) sowie aus Lieferungen und Leistungen TEUR 1.034 (Vj. TEUR 453).

Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern bestehen am Bilanzstichtag in Höhe von TEUR 3 (Vj. TEUR 3) und betreffen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

Die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 178 (Vj. TEUR 235) werden im Wesentlichen aus steuerlichen Posten und kreditorischen Debitoren gebildet.

III. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

Die Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 16.615 (Vj. TEUR 15.806) resultieren im Wesentlichen aus ambulanten Leistungen, welches einen Anteil von TEUR 15.945 (Vj. TEUR 15.478) ausmachen.

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 108 (Vj. TEUR 417) enthalten. Sie werden aus folgenden Posten dominiert: Erträge aus Auflösung von Rückstellungen (TEUR 73) und sonstige periodenfremde Erträge (TEUR 35 - kreditorische Gutschriften, Auflösung Sicherheitseinbehalt, Nutzungsentgelte).

Die Abschreibungen des Geschäftsjahres betragen TEUR 1.350 (Vj. TEUR 1.746).

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen für den Verwaltungsbedarf in Höhe von TEUR 1.784 (Vj. TEUR 1.609) enthalten. Dabei handelt es sich im Wesentlichen um EDV-Aufwendungen (TEUR 537), übrigen Verwaltungsaufwand (TEUR 1.070) und Beratungskosten (TEUR 23).

IV. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen noch sonstige finanzielle Verpflichtungen aus folgenden Verträgen:

TEUR
Miet-/Leasing-/Pachtverträge davon mit einer Restlaufzeit größer als 1 Jahr TEUR 1.513 davon gegenüber verbundenen Unternehmen TEUR 157 2.581
Dienstleistungsverträge davon mit einer Restlaufzeit größer als 1 Jahr TEUR 1.345 davon gegenüber verbundenen Unternehmen TEUR 2.692 2.693
Gesamt 5.274

C. Ergänzende Angaben

I. Arbeitnehmer

Im Geschäftsjahr waren im Durchschnitt 201 (VJ 206) Mitarbeiter (Köpfe) beschäftigt. In Vollkräften beträgt die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:

31.12.2023
Köpfe nach Dienstarten Anzahl in %
Ärztlicher Dienst 47,4 28,9
Medizinisch-technischer Dienst 99,5 60,6
Funktionsdienst 1,7 1,0
Wirtschafts- und Versorgungsdienst 0,8 0,5
Verwaltungsdienst 8,2 5,0
Auszubildende 6,7 4,1
Gesamt 164,1 100
(VJ 168,0)

II. Abschlussprüferhonorar

Das von dem Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar wird auf Konzernebene im Anhang der Fresenius SE & Co. KGaA angegeben. Somit ist die Gesellschaft nach § 285 Nr. 17 HGB von der Anhangangabe befreit.

III. Geschäftsführung

 

Frau Dr. Susanne Dörr, Geschäftsführerin bis 22.01.2024

 

Frau Eileen Petermann, Geschäftsführerin seit 22.01.2024

 

Herr Matthias Hirsekorn, Geschäftsführer seit 22.01.2024

Es wurde von der Befreiungsvorschrift gemäß § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.

IV. Aufsichtsrat

Es wurde von der Befreiungsvorschrift gemäß § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.

V. Nachtragsbericht

Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung sind nach dem Schluss des Geschäftsjahres nicht eingetreten.

VI. Konzernverhältnisse

Der Jahresabschluss wird in den Konzernabschluss der Fresenius SE & Co. KGaA, Bad Homburg v. d. Höhe, die den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis der Unternehmen aufstellt, einbezogen.

Der Konzernabschluss der Fresenius SE & Co. KGaA wird im Unternehmensregister bekannt gemacht und ist am Sitz der Fresenius SE & Co. KGaA erhältlich. Der Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen wird von der Fresenius Management SE, Bad Homburg v. d. Höhe, aufgestellt, der ebenfalls im Unternehmensregister veröffentlicht wird.

 

Pirna, 28. März 2024

MVZ Management GmbH Ost

Eileen Petermann, Geschäftsführerin

Matthias Hirsekorn, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023

Historische Anschaffungs- oder Herstellungskosten
01.01.2023
Zugänge
Abgänge
31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 542.854,79 0,00 0,00 542.854,79
2. Geschäfts- oder Firmenwert 9.555.148,63 0,00 0,00 9.555.148,63
10.098.003,42 0,00 0,00 10.098.003,42
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließliche der Bauten auf fremden Grundstücken 2.022.883,36 0,00 0,00 2.022.883,36
2. Technische Anlagen und Maschinen 145.181,00 0,00 0,00 145.181,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 9.763.407,24 57.753,69 0,00 9.821.160,93
11.931.471,60 57.753,69 0,00 11.989.225,29
22.029.475,02 57.753,69 0,00 22.087.228,71
Kumulierte Abschreibungen
01.01.2023
Zugänge
Abgänge
31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 401.852,74 53.902,64 0,00 455.755,38
2. Geschäfts- oder Firmenwert 8.582.894,45 783.559,08 0,00 9.366.453,53
8.984.747,19 837.461,72 0,00 9.822.208,91
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließliche der Bauten auf fremden Grundstücken 1.081.175,88 55.969,38 0,00 1.137.145,26
2. Technische Anlagen und Maschinen 89.870,68 15.700,65 0,00 105.571,33
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 8.216.226,66 441.119,73 0,00 8.657.346,39
9.387.273,22 512.789,76 0,00 9.900.062,98
18.372.020,41 1.350.251,48 0,00 19.722.271,89
Restbuchwerte
31.12.2023
31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 87.099,41 141.002,05
2. Geschäfts- oder Firmenwert 188.695,10 972.254,18
275.794,51 1.113.256,23
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließliche der Bauten auf fremden Grundstücken 885.738,10 941.707,48
2. Technische Anlagen und Maschinen 39.609,67 55.310,32
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.163.814,54 1.547.180,58
2.089.162,31 2.544.198,38
2.364.956,82 3.657.454,61

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die MVZ Management Ost GmbH, Pirna

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der MVZ Management Ost GmbH, Pirna, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der MVZ Management Ost GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Kiel, den 28. März 2024

PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dirk Burschel, Wirtschaftsprüfer

ppa. Frank Uwe Anders, Wirtschaftsprüfer

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 12. November 2024 festgestellt.

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