Neuguss Verwaltungsgesellschaft mbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Kathrin Bleks seit 21.9.2010 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Name, Vorname, Geburtstag Amtsgericht/HRB | 97.40% |
Neuguss-Stiftung | 2.60% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Rexroth Rhinow GmbHRhinowJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020Bilanz zum 31. Dezember 2020Aktivseite
Passivseite
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020
Anhang für das Geschäftsjahr 2020Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2020 eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Der Jahresabschluss der Rexroth Rhinow GmbH, Rhinow, wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff HGB) sowie des GmbHG aufgestellt. Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätze nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 Abs. 1,266 ff HGB). Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Die folgende Aufstellung entspricht in ihrer Reihenfolge dem Postenaufbau des gesetzlich vorgeschriebenen Gliederungsschemas. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Der Jahresabschluss der Gesellschaft ist nach den Bestimmungen des HGB gegliedert. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB gewählt. Die Bilanzierung und Bewertung erfolgte entsprechend den für Kapitalgesellschaften geltenden Bestimmungen des Handelsgesetzbuches. Soweit zwischen den erforderlichen Angaben in Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung und Anhang ein Wahlrecht besteht, wurde der Ausweis im Anhang vorgezogen. Die Gesellschaft macht von den größenabhängigen Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaft Gebrauch und stellt bspw. die Gewinn- und Verlustrechnung unter Zusammenfassung zum Rohergebnis auf (§ 276 Satz 1 HGB). Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. In Vorjahren gebildete Sonderposten werden fortgeführt. Sofern erforderlich, werden Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen. Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt. In Bezug auf die Bilanzierung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird handelsrechtlich die steuerrechtliche Regelung des § 6 Abs. 2a EStG angewendet. Anschaffungs- oder Herstellungskosten von abnutzbaren beweglichen Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens, die einer selbständigen Nutzung fähig sind, werden im Wirtschaftsjahr der Anschaffung, Herstellung oder Einlage in voller Höhe als Betriebsausgaben erfasst, wenn die Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, für das einzelne Wirtschaftsgut € 250 nicht übersteigen. Für geringwertige Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, mehr als € 250 und bis zu € 1.000 betragen, wird ein jährlicher Sammelposten im Sinne des § 6 Abs. 2a EStG gebildet. Der jährliche Sammelposten wird über fünf Jahre gewinnmindernd aufgelöst. Scheidet ein Wirtschaftsgut vorzeitig aus dem Betriebsvermögen aus, wird der Sammelposten nicht vermindert. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Die Bewertung der teilfertigen Leistungen erfolgte retrograd von den zu erzielenden Veräußerungserlösen. Vertriebskosten und Gewinn werden durch Abschläge berücksichtigt. Das Prinzip der verlustfreien Bewertung wurde berücksichtigt. Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sowie die sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert bewertet. Sofern erforderlich, erfolgen Abschreibungen (Einzelwertberichtigungen) auf den niedrigeren, am Abschlussstichtag beizulegenden Wert. Das allgemeine Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde durch eine Pauschalwertberichtigung i. H. v. 1 % bezogen auf den Nettoforderungsbestand berücksichtigt. Forderungen gegen verbundene Unternehmen wurden dabei nicht berücksichtigt. Die flüssigen Mittel wurden zu Nominalwerten angesetzt. Die Bewertung der Rechnungsabgrenzungsposten erfolgt zu den zeitanteilig auf die folgenden Geschäftsjahre entfallenden Aufwendungen. Bei den Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen handelt es sich um in Vorjahren eingestellte Sonderabschreibungen gem. § 4 FördG. Ebenso wurden für Investitionszuschüsse und für Investitionszulagen nach dem InvZulG Sonderposten gebildet. Da es sich bei diesem Posten nicht um einen steuerlich induzierten Sonderposten handelt, wird dieser nicht von den Änderungen durch das BilMoG tangiert. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Der Ansatz erfolgt mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag. Die langfristigen Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem laufzeitadäquaten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre nach der Rückabzinsverordnung der Deutschen Bundesbank abgezinst (§ 253 Abs. 2 HGB). Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Erstmals im Geschäftsjahr werden festverzinsliche Anlagen in Höhe von Euro 1.001.281,38 gegenüber einer Versicherung als sonstige Vermögensgegenstände ausgewiesen. Im Vorjahr erfolgte ein Ausweis unter den Guthaben bei Kreditinstituten. Insoweit ist das Vorjahr nicht vergleichbar. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Anlagenspiegel zum 31.12.2020
Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie die sonstigen Vermögensgegenstände weisen keine Restlaufzeiten von mehr als einem Jahr aus. Angabe zu Forderungen gegen verbundene Unternehmen Unter den Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von EUR 2.411,56 (Vorjahr: EUR 36.648,78) sind solche aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 2.411,56 (Vorjahr: EUR 6.212,50) und in Höhe von EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 30.436,28) aus Darlehen ausgewiesen. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen haben in Höhe von EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 15.408,15) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen Insoweit wie die Sonderabschreibungen nach § 4 FördG die planmäßigen Abschreibungen überstiegen haben, wurden dem Sonderposten die (Mehr-) Abschreibungen zugeführt. In den Folgejahren erfolgt eine entsprechende Auflösung, um einen insgesamt zutreffenden steuerlichen Abschreibungsaufwand zu erreichen. Die Auflösung wird bei den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesen. Als Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen wurden die im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" erhaltenen Zuschüsse passiviert. Die Auflösung erfolgt entsprechend der bei den bezuschussten Wirtschaftsgütern verrechneten Abschreibungen und bei Abgängen entsprechend den Restbuchwerten, so dass es zu einer erfolgswirksamen Verteilung der Zuschüsse über die Nutzungsdauer der Wirtschaftsgüter kommt. Der Sonderposten für Investitionszulagen zum Anlagevermögen wurde im Jahr 2003 erstmals gebildet und betrifft die Investitionszulagen bis 2013. Die Auflösung erfolgt entsprechend der Nutzungsdauer der bezulagten Vermögensgegenstände. Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten.
Angabe zu Restlaufzeitvermerken Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten mit ihren Restlaufzeiten ergibt sich aus nachfolgendem Verbindlichkeitsspiegel. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 64.791,63 (Vorjahr: EUR 133.574,87) sind in der Regel durch übliche Eigentumsvorbehalte der Lieferanten besichert.
Ausweis verbundene Unternehmen / Angaben gemäß § 42 GmbHG In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind sonstige Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von EUR 4.000.000,00 (Vorjahr: EUR 4.000.000,00) enthalten. Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 33.217,51 (Vorjahr: EUR 9.466,24) bestehen gegenüber verbundenen Unternehmen aus Lieferungen und Leistungen. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Erläuterung der Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung Bei den Erträgen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung handelt es sich in Betrag und Art im Einzelnen um:
Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch Frau Wi.-Ing. Kathrin Bleks, Kleinmachnow, geführt. Vorgänge von besonderer Bedeutung Nach dem Schluss des Geschäftsjahres traten keine Vorgänge von besonderer Bedeutung auf, über die zu berichten wäre. Haftungsverhältnisse im Sinn des § 251 HGB Haftungsverhältnisse im Sinn des § 251 HGB bestehen zum Bilanzstichtag nicht. Gesellschafter und Konzernverhältnisse Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Neuguss Verwaltungs GmbH mit Sitz in Kaltenkirchen, die den Konzernabschluss für den kleinsten und zugleich größten Kreis von Unternehmen aufstellt, einbezogen. Der Konzernabschluss ist am Sitz dieser Gesellschaft in Kaltenkirchen erhältlich und wird im elektronischen Bundesanzeiger bekannt gemacht. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen nach § 285 Nr. 3 HGB beträgt TEUR 192 und setzt sich wie folgt zusammen:
Die Zinsbelastung aus den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beträgt unter Berücksichtigung von einem Zinssatz von 3,0% bis zu TEUR 60. Zum 31.12.2020 haben sämtliche sonstigen finanziellen Verpflichtungen eine Restlaufzeit von nicht mehr als einem Jahr. Aus dem Geschäftsbesorgungsvertrag ergibt sich der Vorteil, dass kein Personalaufwand entsteht. Der Nachteil besteht aus längerfristig laufenden Verträgen im Vergleich zu den Kündigungsfristen von Arbeitnehmern. Die zukünftige Zinsbelastung gegenüber verbundene Unternehmen stellt sich aufwands- und liquiditätsmäßig als Nachteil dar. Der Vorteil ist jedoch, dass keine finanziellen Mittel mit entsprechendem Marktzinsrisiko auf dem freien Kapitalmarkt beschafft werden müssen. Die Gesellschaft hat Mietverträge abgeschlossen mit dem Nachteil der festen monatlichen Belastungen. Der Vorteil ist in der geringen Kapitalbindung gegenüber einem Kauf zu sehen. Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung Der Jahresüberschuss in Höhe von EUR 408.971,61 (Vorjahr: EUR 295.237,22) wird auf neue Rechnung vorgetragen und erhöht den Gewinnvortrag in Höhe von EUR 620.476,48 (Vorjahr: EUR 325.239,26) auf EUR 1.029.448,09.
Rhinow, den 8. November 2021 Kathrin Bleks, Geschäftsführerin Lagebericht für das Geschäftsjahr 2020I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die Rexroth Rhinow GmbH ist seit über 30 Jahren als Zulieferer für die Großindustrie und dem Mittelstand im Bereich Blechbe- und verarbeitung für verschiedene Industriezweige, u.a. Energie, Fahrzeugbau, Verkehrstechnik, Medizin- und Messtechnik sowie Apparate- und Maschinenbau im Marktgebiet Deutschland sowie der Europäischen Union tätig. Zum Leistungsangebot gehören dabei neben Blechzuschnitte und Abkantarbeiten auch CNC- gesteuerte Umformungen, Schweißarbeiten sowie Oberflächenbeschichtungen. Das Unternehmen ist nach DIN EN ISO 9001 zertifiziert. Außerdem besitzt das Unternehmen die Bahnzulassung nach EN 15085 CL1, eine Schweißzulassung EN, die Schweißzulassung nach DIN 3834 und die Qualifikation nach DIN 2303 Q2 BK2. 2. Zweigniederlassungen Die Gesellschaft unterhält keine Zweigniederlassungen. 3. Forschung und Entwicklung Die Produktentwicklung wurde 2020 weiter fortgesetzt. Entwicklungstätigkeit wurde intern und auch extern betrieben. Diese Tätigkeiten sind darauf ausgerichtet, neue Produkte zum eigenen Verkauf zu entwickeln. Darüber hinaus werden bestehende Produkte oder Dienstleistungen weiter an spezifische Anforderungen der Kunden und an die Marktentwicklungen angepasst. Forschung und Entwicklung bilden eine wichtige Grundlage für die Zukunftsfähigkeit und das Firmen Know How. Ziel ist die effiziente Herstellung qualitativ hochwertiger Produkte. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung des Geschäftsjahres 2020 war deutlich geprägt von der ab März auch in Deutschland auftretenden Coronapandemie. Nach einem bereits im Geschäftsjahr 2019 schwachen Wachstum von 0,6% schrumpfte das reale Bruttoinlandsprodukt in Deutschland im Jahr 2020 um annähernd 5,0 %. Ebenso deutlich sank die Wirtschaft der Europäischen Währungsunion mit 7,0 % (Vorjahr Wachstum von 1,9 %). Nach dem Einbruch der deutschen Wirtschaft im 1. Quartal und insbesondere im 2. Quartal konnte sich die Wirtschaftsleistung in der zweiten Jahreshälfte etwas erholen. Im 4. Quartal 2020 ist das Bruttoinlandsprodukt (BIP) gegenüber dem Vorquartal um 0,3 % gestiegen. Nach einem historischen Rückgang des Bruttoinlandsprodukts im zweiten Quartal von 9,8 % konnte sich die deutsche Wirtschaft im dritten Quartal wieder spürbar erholen und um 8,5 % zulegen. Sie erreichte damit wieder rund 96 % ihres Niveaus vom Schlussquartal 2019 vor Ausbruch der Pandemie. Grund für den Rückgang in den ersten beiden Quartalen des Jahres waren die Auswirkungen der Corona-Krise und der damit einhergehende Shutdown der Wirtschaft. Im Oktober 2020 wurden, nach Rückgängen in den Vorquartalen, sowohl in der Industrie als auch im Baugewerbe Zuwächse verzeichnet (+3,3 % bzw. +1,6 %). Innerhalb der Industrie kam es zu einem starken Wachstum im gewichtigen Kfz-Bereich (Plus 9,9 %). Die Metall- und Elektroindustrie wurde durch die Coronapandemie ebenso deutlich belastet. Auch hier waren jedoch nach starken Rückgängen im zweiten Quartal 2020 Zuwächse im letzten Quartal zu verzeichnen. Auch die meisten anderen Industriebranchen meldeten Zuwächse. In der Industrie und im Baugewerbe kam es jeweils zu einem Plus von 4,0 % und im Energiebereich von 5,9 %. Insgesamt ist der weitere Ausblick jedoch weiter mit Unsicherheiten belastet. Der ifo Geschäftsklima hatte sich im November verschlechtert. Dies war begründet mit deutlich eingetrübten Geschäfts- und Exporterwartungen. Im Jahr 2021 war hier eine positive Tendenz zu verzeichnen. Die Bundesregierung prognostizierte im Jahreswirtschaftsbericht 2021 ein Wachstum des Bruttoinlandsprodukts von 3,0 %. Grundlage hierfür sind eine erwartete Erholung der globalen Wirtschaft und ein fortgesetzter Aufholungsprozess. Mit einer Wirtschaftskraft auf Vorkrisenniveau wird frühestens wieder im Jahr 2022 gerechnet, Die Auftragseingänge deuten ebenso auf eine Fortsetzung des Erholungsprozesses hin, trotzdem bleibt der weitere Verlauf der Industriekonjunktur angesichts des Pandemiegeschehens und des Lockdowns sowie von der sich ab 2021 sich zeigenden Einschränkung der Verfügbarkeit im Rohstoffbereich, insbesondre Stahl, von Unsicherheit geprägt. 2. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft Ertragslage Bei der Rexroth Rhinow GmbH hat die Coronapandemie nicht zu einem Auftragsrückgang geführt. Gegenüber dem Vorjahr konnte eine Verbesserung des Rohergebnisses um 147 T€ erreicht werden. Trotz gestiegener Gesamtleistung sank der Materialverbrauch um 74 T€ auf 3,1 Mio.€. Die Personalkosten stiegen leicht um 21 T€. Zum Ende des Geschäftsjahres gehörten 91 Mitarbeiter zur Belegschaft unseres Unternehmens. Der Mitarbeiterstamm ist gut ausgebildet. Die Entlohnung orientiert sich am Tarifvertrag der Metallindustrie. In den Bereichen Gesundheits- und Arbeitsschutz, Berufsunfälle u.ä. haben sich im Geschäftsjahr keine besonderen Vorkommnisse ergeben. Die Abschreibungen sind um 17 T€ auf 465 T€ gesunken. Der Jahresüberschuss beträgt 409 T€ (Vorjahr 295 T€). Vermögenslage Das Unternehmen besitzt eine sehr gute Maschinenausstattung. Um diese auch in Zukunft auf diesem hohen Niveau zu halten, wurden im Geschäftsjahr Investitionen in Höhe von 560 T€ (Vorjahr 922 T€) getätigt. Wesentlicher Bestandteil im Investitionsbereich war die Anschaffung einer Lasermaschine zu 250 T€ sowie die Erneuerung der Serverlandschaft einschließlich zugehöriger Software. Die Investitionen überstiegen damit wiederholt die Abschreibungen des Geschäftsjahres. Eingesetzte Maschinen und Anlagen bleiben damit auf einem aktuellen Stand. Daneben wurden diverse Instandhaltungsinvestitionen getätigt. Wesentliche Anlagenabgänge waren nicht zu verzeichnen. Leasingverpflichtungen sind wir nicht eingegangen. Das Vorratsvermögen betrug im Geschäftsjahr 781 T€ (Vorjahr 784 T€). Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände stiegen signifikant um 1.466 T€ auf 3.269 T€ an. Hintergrund sind neben gestiegenen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sonstige Vermögensgegenstände von 1.001 T€ aus festverzinslich angelegten Finanzmitteln, welche im Vorjahr unter den Guthaben bei Kreditinstituten ausgewiesen wurden. Das Unternehmen verfügt nach wie vor über eine sehr gute Kapitalausstattung. Bankverbindlichkeiten bestehen nicht. Die Eigenkapitalquote beläuft sich zum Bilanzstichtag auf 41,9 % (Vorjahr 35,2 %) und konnte auf Grund des positiven Ergebnisses erneut gesteigert werden. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern resultieren zu 4,0 Mio. € aus der Verschmelzung der alfred rexroth Maschinenbau GmbH & Co KG auf die alfred rexroth Maschinenbau GmbH sowie aus noch nicht abgeführten Gewinnen der Vorjahre. Geschäfte mit derivativen Finanzinstrumenten haben wir nicht getätigt. Finanzlage Die Finanzlage stellt sich gut dar. Die Senkung des Kassenbestands sowie Guthaben bei Kreditinstituten im Geschäftsjahr resultiert zu 1.001 T€ aus oben beschriebener Änderung des Ausweises unter den sonstigen Vermögensgegenständen. Das Unternehmen hat keinerlei Bankdarlehen, auch Kontokorrentlinien werden nicht in Anspruch genommen. Unter Berücksichtigung kurzfristiger Forderungen kann die Finanzlage als sehr gut beschrieben werden. Die finanziellen Verpflichtungen gegenüber Lieferanten wurden, soweit sie fällig waren, stets - unter Erwirtschaftung von Skontoerträgen - durch schnelle Zahlung erfüllt. Auch die Finanzlage ist damit von der guten Eigenkapitalausstattung des Unternehmens geprägt. Finanzielle Leistungsindikatoren Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf
Die Eigenkapitalrendite entwickelte sich mit 11,9 % im Geschäftsjahr (Vorjahr 10,9 %) vor dem Hintergrund des Branchenumfelds im Geschäftsjahr positiv. Die Gesamtkapitalrendite entwickelte sich mit 5,0% im Geschäftsjahr (Vorjahr 3,8%) positiv. III. Prognosebericht Die wirtschaftliche Lage präsentiert sich bis März 2021 zweigeteilt: Während die Dienstleistungsbereiche nach wie vor durch die Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie eingeschränkt sind, zeigt sich die Industriekonjunktur bis jetzt stabil. Generell sind im Rahmen der voranschreitenden Impfungen die Hoffnungen auf ein baldiges Zurückfahren der Beschränkungen groß. Die weitere Entwicklung der Wirtschaft hängt nun maßgeblich davon ab, wie nachhaltig das Infektionsgeschehen kontrolliert werden kann und wie schnell damit weitere Lockerungen möglich werden. Die konjunkturelle Entwicklung hat nach der Erholung im zweiten Halbjahr im Schlussquartal durch die zweite Pandemiewelle und die Maßnahmen zur Eindämmung deutlich an Schwung verloren. Gemäß des Statistischen Bundesamts kam es im vierten Quartal 2020 zu einem Wirtschaftswachstum um 0,3 %, was höher als erwartet war. Dennoch ist nach dem Anstieg im dritten Quartal um 8,5 % der dämpfende Effekt der angeordneten Schließungen unverkennbar. Hier war besonders der private Konsum betroffen. Im Gegensatz dazu zeigt sich der deutsche Außenhandel und die damit eng verbundene Industriekonjunktur robust. Trotz der Belastungen im Dienstleistungsbereich präsentiert sich der Arbeitsmarkt daher auch weiterhin stabil: Die Erwerbstätigkeit nahm zuletzt wieder leicht zu, während die Kurzarbeit nahezu unverändert blieb. Die Weltkonjunktur erholt sich weiter, steht allerdings immer noch im Schatten der Pandemie. Die globale Industrieproduktion nahm im Dezember zum achten Mal in Folge gegenüber dem Vormonat zu (+1,3 %). Damit überstieg der weltweite industrielle Ausstoß sein Vorkrisenniveau. Der Welthandel expandierte im Dezember ebenfalls weiter (+0,6 %) und überschritt auch erneut sein Vorkrisenniveau. Bei der Rexroth Rhinow GmbH hat die Coronapandemie auch 2021 nicht zu einem Auftragsrückgang geführt, dennoch werden auch wir die globalen Auswirkungen der Coronapandemie, z.B. im Beschaffungssektor, zu spüren bekommen. Ereignisse von besonderer Bedeutung nach dem Abschlussstichtag haben sich nicht ereignet. Der vorhandene Auftragsbestand war und ist gut, auch der Auftragseingang ist hoch. Es wird daher mit einem leicht steigenden Umsatz 2021 gerechnet. Ein besonders hohes Auftragsvolumen resultiert aus dem Energiesektor. Der Jahresüberschuss wird für das kommende Geschäftsjahr, trotz der herrschenden Krise, als konstant angenommen, ebenso die Entwicklung der Eigenkapitalrendite. Wir gehen auch für das kommende Jahr von einer gesicherten Vermögens-, Finanz- und Ertragslage aus. IV. Chancen- und Risikobericht Risiken Im Rahmen der Geschäftstätigkeit ist es vielfach unumgänglich, Risiken einzugehen, um Chancen im Markt wahrzunehmen. Es ist somit das Ziel, die Risikosituation der Rexroth Rhinow GmbH zu optimieren und nicht zu minimieren, da ansonsten Chancen unberücksichtigt bleiben. Konjunktur- und Branchenrisiko Für die Rexroth Rhinow GmbH ergibt sich das Marktrisiko im Wesentlichen aus der Nachfrage und Preisentwicklung, uneinheitlicher Konjunkturentwicklungen sowie dem Wettbewerbsumfeld. Sollte es zu einer noch schwächeren weltwirtschaftlichen Entwicklung kommen, würde sich dies negativ auf Umsatz und Gewinn auswirken. Eine andauernde Krise würde auf Kosten von Investitionen in Maschinen und Anlagen gehen. Wir können die wirtschaftliche Entwicklung des Marktumfeldes nicht aktiv beeinflussen. Durch die Beobachtung der Märkte sind wir dennoch in der Lage, möglichst frühzeitig auf Marktveränderungen zu reagieren. Branchenspezifisch sind wir der Entwicklung der weltweiten Märkte und den Wettbewerbern ausgesetzt. Bei einer Verschärfung des Wettbewerbsumfelds könnten Konkurrenten zur Auslastung der Kapazitäten auf Kosten der Preisqualität den Kampf um Aufträge forcieren. Beschaffungsrisiko Die Entwicklung der Preise auf den Beschaffungsmärkten sowie die Energiepreise sind für die Rexroth Rhinow GmbH von wesentlicher Bedeutung. Die Versorgung mit Rohstoffen erfolgt meist über längerfristige Verträge mit unterschiedlichen Lieferanten. Durch langfristige Verträge kann eine Beschaffungssicherheit und auch eine Preisfixierung erfolgen. Die Firma Rexroth versucht grundsätzlich, die Preisschwankungen bei den Rohstoffen dadurch auszugleichen, dass sich preislich fixierte Verkäufe im Gleichgewicht mit preislich fixierten Rohstoffeinkäufen befinden. Trotz dieses Absatz- und Beschaffungsmonitorings kann der Anstieg des Preisniveaus negative Auswirkungen auf die zu erzielenden Deckungsbeiträge haben, wenn die Kostenerhöhungen nicht vollumfänglich an die Kunden weitergegeben werden können. Durch die Coronapandemie bestehen zusätzliche Risiken durch unterbrochene Lieferketten, so dass die Beschaffung von Material nicht sichergestellt ist. Durch diese besondere Situation kommt es im Moment massiv zu Materialverknappung im Rohstoffbereich, bei gleichzeitigen starken Anstieg der Kosten. Es ist schwierig in der derzeitigen Situation Rahmenverträge über eine größere Menge und einen längeren Zeitraum abzuschließen, hier erweisen sich starke Partnerschaften zu Lieferanten als großer Vorteil IT-Risiken Alle wesentlichen Geschäftsprozesse basieren auf funktionierenden IT-Systemen. Risiken bestehen darin, dass wichtige Systeme ausfallen, gestört werden oder von unberechtigten Dritten auf diese zugegriffen wird. Dies könnte den Verlust von wichtigen vertraulichen Daten zur Folge haben. Das Unternehmen wappnet sich gegen diese Risiken mit international anerkannten IT-Sicherheitsmaßnahmen und durch eine immer wieder auf modernen Stand gehaltenen IT- und Serverstruktur. Umweltschutzrisiken Umweltrisiken können an den Produktionsstandorten bestehen. Unsere Maschinen und Anlagen entsprechen den jeweiligen technischen Anforderungen und werden von Sachverständigen in den vorgeschriebenen Intervallen überprüft, um eine Umweltgefährdung zu vermeiden. Verunreinigung des Erdreichs und der Ausstoß von Emissionen sind durch die Art der Produktion nahezu ausgeschlossen. Weitere Umweltschutzrisiken liegen derzeit nicht vor. Produktions- und Absatzrisiken Die Rexroth Rhinow GmbH ist in einem wettbewerbsintensiven Markt tätig. Es ist nicht auszuschließen, dass sich die zu erzielenden Preise für unsere Produkte und Dienstleistungen weiter verschlechtern bzw. stärkeren Schwankungen unterliegen. Die Intensität und Häufigkeit dieser Schwankungen hat nach unseren Beobachtungen und Erfahrungen in den vergangenen Jahren erheblich zugenommen. Dem generellen Risiko, deshalb in eine existenzbedrohende Lage zu geraten, begegnen wir mit einem diversifizierten Portfolio an Produkten, Abnehmerbranchen und regionalen Absatzmärkten. Das Unternehmen verfügt aufgrund der guten Marktposition in den einzelnen Geschäftsbereichen und dem guten Verhältnis von Preis und Qualität über stabile Kundenbeziehungen. Ein Risiko für uns ist vor allem in der teilweise starken Abhängigkeit zu wenigen Großkunden zu sehen. Diese Abhängigkeit kann in einzelnen Bereichen immer wieder zu Nachfragedellen oder sogar zu einem Einbruch des Auftragseingangs führen. Diesem Absatzrisiko wurde in den vergangenen Jahren dadurch entgegengewirkt, dass aufgrund verstärkter Vertriebsaktivitäten in vielen Geschäftsbereichen neue Kunden gewonnen werden konnten und neue Geschäftsbereiche erschlossen wurden. Ein eigenes Label mit eigenen Produkten ergänzt das Portfolio. Das Risiko eines ungeplanten längerfristigen Stillstandes der Schlüsselaggregate für die Produktion wird durchlaufende Anlagenkontrollen, eine vorbeugende Instandhaltung sowie ständige Modernisierungen und Investitionen minimiert. Mögliche negative finanzielle Folgen werden durch abgeschlossene Versicherungsverträge in Grenzen gehalten oder völlig ausgeschlossen. Weitere Risiken bestehen im Zwang zur Innovation und zur Erweiterung der Produktpalette. Als Maßnahmen zur Bewältigung des zunehmenden Wettbewerbsdruckes sind die Reduzierung des Break-even-Points durch die Nutzung weiterer Synergieeffekte und die teilweise Verlagerung der Fertigung sowie diverse Vorwärtsstrategien zur Ausweitung des Geschäftsvolumens durch eingehen von strategischen Partnerschaften zu nennen. Durch das gut strukturierte Vertriebssystem, über das Marktbewegungen rechtzeitig erkannt werden, können Sofortmaßnahmen frühzeitig eingeleitet werden. Die derzeitige Coronapandemie hat nicht zu einem Auftragsrückgang geführt, sondern in einigen Bereich zu einer verstärkten Nachfrage. Gewährleistungsrisiken Gewährleistungsrisiken bestehen vor allem in der Abwicklung von Großaufträgen. Risiken sind hier vor allem die Liefertermineinhaltung der Produkte zu den vertraglich festgelegten Zeitpunkten und die Erbringung der vertraglich vereinbarten Leistungsparameter. Des Weiteren bestehen Risiken bei möglichen Serienfehlern. Das Gewährleistungsrisiko wird durch eine verstärkte Qualitätskontrolle minimiert. Risiken aus Serienschäden und -fehlern werden durch passenden Versicherungsschutz reduziert. Personelle Risiken Die Rexroth Rhinow GmbH ist stark von der Qualifikation und Erfahrung seiner Mitarbeiter abhängig. Die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft kann durch eine nicht adäquate personelle Ausstattung negativ beeinflusst werden. Darüber hinaus können sich Personalrisiken aus einer hohen Fluktuation von Leistungsträgern und einem unzureichenden Ausbildungsstand sowie durch von Mitarbeitern verursachte Fehler ergeben. Ein entscheidender Bestandteil des Erfolgs resultiert daher aus dem Engagement und der Leistung der Mitarbeiter. Um den Erfolg auch nachhaltig zu gewährleisten und sich als attraktiver Arbeitgeber zu positionieren, werden externe und interne Weiterbildungsmaßnahmen angeboten, um qualifizierte Mitarbeiter aufzubauen, weiterzuentwickeln, zu motivieren und langfristig an das Unternehmen zu binden. Durch die derzeitige Coronapandemie ist es schwieriger geworden Fachkräfte anzuwerben, da viele nicht aus einer gesicherten Position raustreten möchten. Rechtliche und steuerrechtliche Risiken Mögliche Risiken aus den vielfältigen zivil-, steuer-, umwelt- und wettbewerbsrechtlichen sowie sonstigen Regelungen und Gesetzen wird durch strikte Einhaltung dieser Regelungen und Gesetze sowie die Beratung durch ausgewiesene externe Spezialisten begegnet. Derzeit bestehen nach unserer Auffassung keine bedeutsamen rechtlichen Regelungen. Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Aufgrund unserer Schuldenfreiheit gegenüber fremden Dritten bestehen bei uns keine Zinsänderungsrisiken. Auch Währungsrisiken haben wir nicht, da unser Geschäftsverkehr innerhalb der Euro-Zone abläuft. Alle uns bekannten Risiken sind nach derzeitigem Erkenntnisstand durch entsprechende Rückstellungen ausreichend abgedeckt. Bestandsgefährdende Risiken lassen sich derzeit nicht erkennen. Eine gesicherte Finanzierungstruktur, eine nachhaltig gesteigerte Effizienz und ein effektives Einkaufsmanagement bilden die Grundlagen für die Wahrnehmung von Chancen. Die breite Produktionspalette ermöglicht uns eine Vielzahl von Teilen zu fertigen. Wir haben damit die Chance, nachhaltig konkurrenz- und wettbewerbsfähig zu bleiben und durch weitere Angebotserweiterungen neue Kunden und Marktsegmente zu erschließen. Dem Wettbewerb am Markt werden wir weiterhin durch Erfahrung, Innovationen, Zuverlässigkeit, Flexibilität und durch ein hohes Maß an Qualität begegnen. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko wird regelmäßig ein Budget erstellt, das einen Überblick über die Geldaus- und -eingänge vermittelt. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen und bonitätsstarken Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Die weiterhin bestehende Pandemielage hat bisher keine starken Auswirkungen auf den Geschäftsverlauf gehabt, trotz allem wurden die Chancen und Risiken unter dem Gesichtspunkt der derzeitigen Coronapandemie neu bewertet. Chancen Eine gesicherte Finanzierungstruktur, eine nachhaltig gesteigerte Effizienz und ein effektives Einkaufsmanagement bilden die Grundlagen für die Wahrnehmung von Chancen. Die breite Produktionspalette sowie unsere qualifizierten Mitarbeiter ermöglicht uns eine Vielzahl von Teilen zu fertigen. Wir haben damit die Chance, nachhaltig konkurrenz- und wettbewerbsfähig zu bleiben und durch weitere Angebotserweiterungen neue Kunden und Marktsegmente zu erschließen. Dem Wettbewerb am Markt werden wir weiterhin durch Erfahrung, Innovationen, Zuverlässigkeit, Flexibilität und durch ein hohes Maß an Qualität begegnen.
Rhinow, den 08.11.2021 Kathrin Bleks, Geschäftsführerin 5. Wiedergabe des Bestätigungsvermerks und Schlussbemerkung Nach dem Ergebnis unserer Prüfung haben wir am 8. November 2021 dem als Anlagen 1 bis 3 beigefügten Jahresabschluss der Rexroth Rhinow GmbH zum 31. Dezember 2020 und dem als Anlage 4 beigefügten Lagebericht für das Geschäftsjahr 2020 den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt, der von uns an dieser Stelle wiedergegeben wird: "BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Rexroth Rhinow GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Rexroth Rhinow GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2020 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2020 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Rexroth Rhinow GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2020 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen." Vorstehenden Prüfungsbericht erstatten wir in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften und den Grundsätzen ordnungsmäßiger Erstellung von Prüfungsberichten (IDW PS 450 n.F.). Eine Verwendung des oben wiedergegebenen Bestätigungsvermerks außerhalb dieses Prüfungsberichtes bedarf unserer vorherigen Zustimmung. Bei Veröffentlichungen und Weitergabe des Jahresabschlusses und Lageberichtes in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form bedarf er zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird. Auf § 328 HGB wird verwiesen.
Aachen, 8. November 2021 FIDAIX
GmbH
Dipl.-Kffr. Brigitte Schuler, Wirtschaftsprüferin Dipl.-Betriebswirt (FH) Roy-Arne Hecht, Wirtschaftsprüfer Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 25.11.2021 festgestellt. |
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