ebalta Beteiligungs UG (haftungsbeschränkt)
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
David Endres seit 13.2.2025 | Prokura |
Andre Richard Neutzler seit 19.11.2002 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
ebalta Kunststoff GmbHRothenburg ob der TauberJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lageberichtder ebalta Kunststoff GmbHI. Grundlage des Unternehmens Die ebalta Kunststoff GmbH ist Hersteller und Entwickler von Spezialkunstharzen und beliefert den Modell- und Formenbau als Marktführer in Deutschland. Zusätzlich sind wir als Dienstleister bei der Verarbeitung unserer Produkte tätig. Hauptabsatzmärkte sind die Automobilindustrie, der allgemeine Maschinen- und Werkzeugbau sowie die Gießerei. Deutschland bleibt nach wie vor unser größter Absatzmarkt, während sich unser Exportanteil auch weiterhin stabil hält. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Wirtschaftliches Umfeld Die deutsche Wirtschaft zeigte sich im Jahr 2023 weniger robust als prognostiziert. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) sank nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 Prozent. Die Kunststoffverarbeitende Industrie in Deutschland verzeichnete 2023 lt. Gesamtverband der Kunststoffverarbeitenden Industrie schrumpfende Umsätze. Der Umsatz des Industriezweigs ging gegenüber dem Vorjahr um ca. sechs Prozent auf 72,5 Mrd. Euro zurück. Auch die Geschäftserwartungen der Unternehmen für das laufende Jahr sind verhalten. Die Ursache für den Umsatzrückgang sieht der Verband in den aktuell ungünstigen Rahmenbedingungen für die deutsche Industrie. 2. Geschäftsverlauf Wie in der gesamten deutschen Wirtschaft stand auch die ebalta Kunststoff GmbH im Jahr 2023 unter dem Einfluss von schwierigen Rahmenbedingungen. Dennoch konnten die Umsatzerlöse gegenüber dem Vorjahr leicht gesteigert werden. Bei den Bestandsveränderungen wurde aufgrund der Entspannung der Lieferketten gegenüber 2022 ein negativer Wert realisiert. Nach dem überproportionalen Anstieg der Materialpreise im Jahr 2022 zeigte sich im Berichtsjahr ein sich normalisierender Materialaufwand. Insgesamt konnte nach den krisenbedingten Effekten im Vorjahr im Berichtsjahr ein etwas höherer Jahresüberschuss erzielt werden. 3. Lage Die Verkaufsmengen zeigten sich im Berichtsjahr auf ähnlichem Niveau im Vergleich zum Vorjahr. Das Jahr 2023 war eher von sinkenden Verkaufspreisen geprägt, Preiserhöhungen wurden nicht durchgeführt. Unsere Planung eines leicht steigenden Rohergebnisses sowie einem leicht erhöhten Jahresüberschusses konnte erreicht werden. Der im Vergleich zum Ausnahmejahr 2022 geringere Materialaufwand trug zu der verbesserten Ergebnissituation bei. Der Fokus der Anstrengungen lag deutlich darauf, die gute Lieferfähigkeit weiter zu erhalten. Das sicherte zum einen Marktanteile und untermauerte unsere Zuverlässigkeit. Unsere Kunden unterstützten uns auch weiterhin mit einer hohen Zahlungsmoral, wodurch wir keine größeren Forderungsausfälle aufgrund von Insolvenzen auffangen mussten. Durch die Digitalisierung sehen wir in unserem traditionellen Markt des Modell- und Formenbaus eine Beschleunigung des technologischen Wandels, der schon in den letzten Jahren sichtbar ist. Deshalb haben wir weiter an zukünftigen Absatzmärkten gearbeitet und schaffen die Grundlagen für neue Vertriebswege. Ein wichtiger Eckpunkt der neuen Geschäfte ist die Nachhaltigkeit. Die Krisenzeit haben wir dazu genutzt, um unseren CO 2 -Ausstoß zu ermitteln und zu reduzieren. Wir führen seit 2020 das Label "Klimaneutrales Unternehmen" und verkleinern stetig unseren Fußabdruck durch gezielte Maßnahmen. 4. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage Das Unternehmen weist nach wie vor eine gute Liquidität aus und steht mit einer hohen Eigenkapitalquote weiterhin auf einer soliden finanziellen Grundlage. Die Bilanz verkürzte sich insbesondere durch den verringerten Vorratsbestand (Reduzierung um rd. TEUR 875 im Vergleich zum 31.12.2022), der aus den normalisierten Lieferketten und dem damit verbundenen Bestandsabbau resultierten. Dadurch entspannte sich die Inanspruchnahme von Kreditlinien. Der Personalaufwand nahm im Vergleich zu 2023 erneut zu - hauptsächlich aufgrund durchgeführter Lohnerhöhungen. Er betrug rd. TEUR 7.844. Investitionen wurden weiterhin vorgenommen - vor allem für Optimierungen und Digitalisierung. Es wurden Investitionen in Höhe von TEUR 452 getätigt. III. Prognosebericht Unsere Planung für 2024 sieht ein leichtes Umsatzwachstum vor. Dieser Plan wurde in den ersten Monaten des Geschäftsjahrs nicht erreicht. Der Materialaufwand stieg nur leicht gegenüber dem Ende des Vorjahrs und stabilisiert sich inzwischen. Auf der Kostenseite sind weiter steigende Personalkosten und Kosten für Investitionen am Standort Rothenburg zu verzeichnen. Auch das höhere Zinsniveau trägt dazu bei, so dass wir 2024 von einem leicht steigenden Rohergebnis und einem leicht erhöhten Jahresüberschuss mit einer moderaten Umsatzrendite ausgehen. Mit dem Fokus auf Liquidität und Rentabilität, die Investitionen in unseren Standort wie auch das weitere Vorantreiben unserer Digitalisierungs-, Nachhaltigkeits- und Organisationsprojekte sehen wir uns jedoch nach wie vor gut aufgestellt. 1. Risiken Der Umsatz entwickelt sich bisher nicht wie erwartet und liegt unter Plan. Der Fokus muss weiterhin auf der Rendite sowie Reduzierung der Kapitalbindung liegen. Gerade aufgrund der hohen Zinsen, der unsicheren Belastung durch die Energiekosten sowie der schwierigen gesamtwirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland. Die Weltwirtschaft befindet sich ebenfalls in einer fragilen Lage mit zahlreichen Brennpunkten, die zu neuen Krisen führen können. Unabhängig von den bestehenden Unsicherheiten in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft gehen wir auch weiter von einer Stagnation des Marktvolumens in unserem Hauptmarkt Modell- und Formenbau aus. Die Digitalisierung und die Verlagerung der Arbeit in virtuelle Welten werden das Volumen zusätzlich beeinträchtigen. Wir sehen uns dafür aufgrund der eingeleiteten Maßnahmen zur Rationalisierung und Diversifizierung gut vorbereitet. Verbesserungen zum Thema Nachhaltigkeit und Digitalisierung werden daher auch 2024 wieder bei uns im Fokus stehen. Darüber hinaus macht der Fachkräftemangel auch bei uns nicht Halt. Zwar konnten wir die offenen Stellen bisher - wenn auch mit Verzögerungen - besetzen, der demographische Wandel wird die Problematik in Zukunft verstärken. Es bedarf eines immer höheren Aufwands geeignetes Personal zu finden und zu halten. Auch die Themen Aus- und Weiterbildung erfahren eine stetig größer werdende Bedeutung. Deshalb haben wir im aktuellen Geschäftsjahr den Personalbereich neu aufgestellt und verstärkt. 2. Chancen Die Erfahrung aus den verschiedenen Krisen in den vergangenen Jahren zeigte uns, dass wir grundsätzlich flexibel aufgestellt sind und unsere Organisation zuverlässig und auf hohem Niveau funktioniert. Auch die Gesamtwirtschaft in Deutschland zeigt sich, wenn auch ohne signifikantes Wachstum robust, die Energiekosten beruhigen sich zunehmend. Der bisherige Geschäftsverlauf 2024 ist insofern zufriedenstellend, dass trotz schwieriger Umsatzentwicklungen die Steuerung der Kosten zu einer stabilen Ergebnisentwicklung führt. Unser Fokus auf Produkte in Serienanwendungen ist auch nach wie vor von Bedeutung, um weiter verstärkt eine Grundauslastung unserer Fertigungseinheiten zu generieren und unabhängiger von Projekt- bzw. Entwicklungsgeschäften zu sein. Unsere Entwicklungsaktivitäten konzentrieren sich weiterhin auf die Optimierung unserer bestehenden Produktpalette sowie innovative, nachhaltige Projekte in zukunftsfähigen Anwendungsgebieten, um weiter dauerhaftes Wachstum zu generieren. Wir möchten Bestandteil eines kompletten Wertstoffkreislaufs werden. Klimaneutralität war dazu der erste Schritt, auf den wir gleich starke Resonanz bekommen haben. Die Digitalisierung trägt zur Vereinfachung verschiedenster Arbeitsweisen in der Verwaltung und im gewerblichen Bereich durch Automatisierung bei. Dazu wurde insbesondere der IT-Bereich ausgebaut und das Online-Marketing in den Fokus gerückt. Insgesamt stellen wir uns weiterhin flexibel und zukunftsorientiert auf. Dadurch kann sich das Unternehmen auf sich rasch verändernde Marktbedingungen einstellen. Hinsichtlich der aufgeführten Risiken sehen wir uns hiermit als gut vorbereitet.
Rothenburg ob der Tauber, den 8. Juli 2024 ebalta Kunststoff GmbH gez. Andre Neutzler Thiemo Langer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Ergebnisverwendung
AnhangAllgemeine Hinweise Die ebalta Kunststoff GmbH hat ihren Sitz in Rothenburg ob der Tauber und ist im Handelsregister von Ansbach unter HRB 205 eingetragen. Der vorliegende Jahresabschluss wurde gem. §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes sowie den einschlägigen Vorschriften des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Gesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Prüfungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bei der Aufstellung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung werden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt: Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Absetzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um lineare Abschreibungen vermindert. Das Wahlrecht nach § 248 Abs. 2 Satz 1 HGB wird dahingehend ausgeübt, dass ein Gesamtbetrag für selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 135 für Entwicklungskosten ausgewiesen wird. Im Geschäftsjahr 2023 wurden für begonnene und beendete Entwicklungen neuer Produkte, die in 2023 bereits zu Umsatz geführt haben, Kosten in Höhe von TEUR 31,8 abzüglich Abschreibungen angesetzt. Der entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwert der ebalta France S.A.R.L. wird über einen Zeitraum von 15 Jahren linear abgeschrieben, da es sich um sehr langfristige Kundenbindungen und Geschäftsbeziehungen handelt. Rahmen der steuerlichen Außenprüfung für den Prüfungszeitraum 2015 bis 2018 waren entstandene Anschaffungsnebenkosten zu aktivieren. Es erfolgte ein Zugang in Höhe der fortgeführten Anschaffungskosten im Jahr 2021. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen angesetzt und wird, soweit abnutzbar um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen wurden unter Anwendung der linearen und degressiven Methode im betriebsnotwendigen Umfang in Anlehnung an die amtlichen Abschreibungstabellen vorgenommen. Gebraucht erworbene Wirtschaftsgüter wurden verkürzt abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter bis zu einem Wert von EUR 800,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegendem Wert angesetzt. Die Anteile an der ebalta Besitzgesellschaft GmbH & Co. KG wurden mit den Anschaffungskosten aktiviert. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden mit den Anschaffungskosten oder zum tatsächlichen Einkaufspreis bzw. niedrigeren beizulegenden Werten bewertet. Die Fertig- und Halbfertigerzeugnisse sind zu Herstellkosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten berücksichtigt werden. Kosten der allgemeinen Verwaltung sowie Fremdkapitalzinsen wurden nicht aktiviert. Sofern der beizulegende Zeitwert am Bilanzstichtag niedriger war, wurde dieser angesetzt. Das strenge Niederstwertprinzip wurde bei der Bewertung beachtet. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden unter Berücksichtigung von Einzel- und Pauschalwertberichtigungen angesetzt. Zweifelhafte Forderungen wurden mit ihrem wahrscheinlichen Wert angesetzt. Uneinbringliche Forderungen wurden abgeschrieben. Die sonstigen Forderungen und Vermögensgegenstände sind mit den Nominalwerten bzw. Anschaffungskosten aktiviert. Der Wert der nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB verrechneten Vermögensgegenstände beträgt 193 TEUR. Die liquiden Mittel wurden zum Nominalwert angesetzt. Gemäß § 272 Abs. 1a HGB sind erworbene eigene Anteile offen vom Posten "gezeichneten Kapital" abzusetzen. Der Nennbetrag der eigenen Anteile beläuft sich auf TEUR 80. Der Differenzbetrag zwischen dem Nennbetrag der eigenen Anteile und der Anschaffungskosten in Höhe von TEUR 290 ist von den frei verfügbaren Rücklagen abzusetzen. Im Jahr 2024 erfolgt eine Gewinnausschüttung für Teile der Gewinne aus 2023. Die Pensionsrückstellung wurde mit dem Teilwert angesetzt. Die Rechnungsgrundlagen wurden den "Richttafeln2018G" von Dr. Klaus Heubeck, Köln, entnommen. Die Berechnung erfolgte nach der PUC-Methode (projected unit credit). Als Abrechnungszins wurde der in der Rückstellungsabzinsungsverordnung genannte Zins für die pauschale Restlaufzeit von 15 Jahren angesetzt.
Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen wurden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung mit dem voraussichtlichen Erfüllungsbetrag dotiert. Den Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen liegen Aufstellungen und Berechnungen der Gesellschaft zu Grunde. Die sonstigen kurzfristigen Rückstellungen enthalten Verpflichtungen für ausstehende Urlaubstage, Überstunden, Jubiläen, Gewährleistungen, ausstehende Rechnungen und Prüfungskosten. Die Verbindlichkeiten sind gemäß § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Angaben über Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten (§ 268 Abs. 5 HGB) vgl. Anlage 3/7. Die Bewertung von Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährungen erfolgt grundsätzlich zu den im Anschaffungszeitpunkt geltenden Umrechnungskursen. Das Niederwert-/Höchstwertprinzip wurde beachtet. Nach § 274 Abs. 1 HGB sind für zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertsätzen bestehende temporäre Differenzen latente Steuern zu ermitteln. Der für die Ermittlung der latenten Steuer anzuwendende Steuersatz ergibt sich aus den derzeit geltenden Steuergesetzen. Dabei werden neben der Körperschaftsteuer in Höhe von derzeit 15 Prozent der Solidaritätszuschlag in Höhe von 5,5 Prozent auf die Körperschaftsteuer und der sich aus Steuermesszahl und Gewerbesteuerhebesatz ergebende Gewerbesteuersatz berechnet. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Finanzanlagen Gemäß § 285 Nr. 11 HGB hält die Gesellschaft folgende Anteile: ebalta Besitzgesellschaft GmbH & Co. KG:
Ausschüttungssperren Aufgrund der Aktivierung immaterieller Vermögensgegenstände in Form von Entwicklungskosten ergibt sich nach § 268 Abs. 8 HGB eine Ausschüttungssperre in Höhe von EUR 95.549,06.
Des Weiteren ergibt sich eine Ausschüttungssperre in Höhe von € 1.339,00 aus der Bewertung der Pensionsrückstellung. Es handelt sich um den Unterschiedsbetrag des Ansatzes der Pensionsrückstellung nach Maßgabe des durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der Pensionsrückstellung nach Maßgabe des durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren (vgl. § 253 Abs. 6 Satz 1 HGB). Verbindlichkeiten zum 31. Dezember 2023
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Forderungsabtretungen, Sicherungsübereignungen von Maschinen, Bürgschaften der Gesellschafter und einer Sicherungsübereignung des Warenlagers gesichert. Die ebalta Besitzgesellschaft GmbH & Co. KG haftet aus Grundschulden in Höhe von TEUR 6.964 für Verbindlichkeiten der Berichtsgesellschaft. Bezüglich der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte, sofern Lieferungen vorliegen. Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB Es bestehen folgende vermerkpflichtige Haftungsverhältnisse: Die Gesellschaft haftet als Gesamtschuldnerin gegenüber der VR-Bank Rothenburg o.d. Tauber eG für Bankkredite im Zusammenhang mit den Grundstücken der ebalta Besitzgesellschaft GmbH & Co. KG zum 31.12.2023 in Höhe von EUR 1.463.142,00. Mit einer Inanspruchnahme ist nicht zu rechnen. Sonstige finanzielle Verpflichtungen gemäß § 285 Satz 1 Nr. 3 HGB Die Gesellschaft wird aus Pensionszahlungen in Höhe von TEUR 52 p. a. an die ausgeschiedenen Altgesellschafter in Anspruch genommen. Die bereits erfolgten Auszahlungen aus den Rückdeckungsversicherungen reichten nicht aus, die zukünftigen finanziellen Belastungen abzudecken. Aus dem Mietvertrag mit der ebalta Besitzgesellschaft mbH & Co. KG ergibt sich eine zukünftige jährliche Verpflichtung in Höhe von TEUR 756. Aus laufenden Kfz-Leasingverträgen ergeben sich zukünftige Verpflichtungen in Höhe TEUR 130. Aus Leasingverträgen für verschiedene Betriebsanlagen ergeben sich zukünftige Verpflichtungen in Höhe von TEUR 293. Die Angaben beziehen sich auf die Jahresverpflichtung. Forderungen/Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter gemäß § 42 Abs. 3 GmbHG Zum Bilanzstichtag bestehen Forderungen gegenüber der Gesellschafterin ebalta Besitzgesellschaft GmbH & Co. KG in Höhe von TEUR 1.186 (Vorjahr: TEUR 1.068). Latente Steuern Zwischen den handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen für selbstgeschaffene immaterielle Vermögensgegenstände (Forschungs- und Entwicklungskosten) des Anlagevermögens und den Rückstellungen bestehen temporäre Differenzen aus denen sich aktive und passive latente Steuern ergeben. Im Geschäftsjahr 2023 betrug der latente Steuersatz wie im Vorjahr 29,13 Prozent. Die hieraus resultierenden nach der Saldierung von aktiven und passiven latenten Steuern verbleibenden aktiv latenten Steuern belaufen sich im Berichtsjahr auf TEUR 1,4. Bei aktiven Latenten Steuern besteht ein Wahlrecht, ob diese in der Bilanz aktiviert werden oder nicht. Eine Aktivierung wurde seitens ebalta nicht vorgenommen. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Personalaufwand Der Personalaufwand im Geschäftsjahr betrug, einschließlich der gesetzlichen und sozialen Aufwendungen, EUR 7.844.149,14. Davon entfallen EUR 98.927,52 (Vorjahr: EUR 97.416,94) auf Aufwendungen für die Altersversorgung. Arbeitnehmer Im Geschäftsjahr 2023 wurden durchschnittlich 109 Arbeitnehmer ohne Auszubildende beschäftigt (Vorjahr: 114 Arbeitnehmer), die sich auf die folgenden Bereiche verteilen:
Geschäftsführung Die Herren Andre Neutzler, Dipl.-Ingenieur (FH), Rothenburg ob der Tauber und Thiemo Langer, Modellbauer (eidg. dipl.), Riegel sind jeweils zu alleinvertretungsberechtigten und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreiten Geschäftsführern bestellt. Angaben zu Kursgewinnen / -verlusten Den Kursgewinnen in Höhe von € 735,76 stehen Kursverluste in Höhe von € 1.008,00 gegenüber, sodass sich insgesamt Kursverluste in Höhe von € 272,24 ergeben. Steuern Steuern vom Einkommen und vom Ertrag belasten das Ergebnis im Geschäftsjahr 2023 in Höhe von EUR 213.212,42. Ergebnisverwendung Das Ergebnis wird auf neue Rechnung vorgetragen. Nachtragsbericht Gemäß beiderseitigem Einvernehmen und Gesellschafterbeschluss vom 4. Juni 2024 wird Herr Thiemo Langer als Geschäftsführer und Gesellschafter aus dem Unternehmen ausscheiden. Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres über die zu berichten wäre, bestanden für das Unternehmen nicht.
Rothenburg ob der Tauber, den 1. Juli 2024 ebalta Kunststoff GmbH gez. Andre Neutzler Thiemo Langer Anlagespiegel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 20.08.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die ebalta Kunststoff GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der ebalta Kunststoff GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ebalta Kunststoff GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und - vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben Sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. - gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. - beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. - beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. - beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. - führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Osnabrück, den 13. August 2024 Huskobla
& Kollegen Partnerschaft mbB
gez. Sutharsan Sriskantharajah, Wirtschaftsprüfer |
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