Gebr. Bieling Verwaltungs-GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Torsten Schaar seit 10.9.2021 | Geschäftsführer |
Michael Leymann seit 10.9.2021 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
BGB-Gesellschaft Bieling | 50.00% |
Carina und Nina Bieling GbR | 50.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
12 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 12 angezeigt
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Bieling-Automobil GmbHHertenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtGesamtwirtschaftliche Entwicklung / Branchenentwicklung Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) mit 1,5 % um 0,3 % niedriger als 2022. Im Jahr 2022 wuchs die deutsche Wirtschaft noch um 1,8 %. Im Berichtsjahr nahm der Gesamtmarkt für Neuwagen im Vergleich zum Vorjahr um 7,3 % auf 2.844.609 Einheiten zu. Der Umsatz im Kfz-Gewerbe steigt von 185,2 Milliarden Euro auf 207,3 Milliarden Euro (+ 11,9 %). 67,1 Prozent (+12,4 %) der Neuwagen wurden gewerblich und 32,8 Prozent (-1,9 %) privat zugelassen. Der Anteil benzinbetriebener Pkw (978.660/+13,3%) lag mit 34,4 Prozent über dem Vorjahresniveau (32,6 %): der Anteil dieselbetriebener Pkw (486.581/+3%) wies in der Jahresbilanz 17,1 % (Vorjahr: 17,8%) aus. Bei den alternativen Antriebsarten vielen die Jahresergebnisse unterschiedlich aus. 840.304 hybridangetriebene Fahrzeug (+1,6%) erreichten einen Anteil von 29,5 Prozent. 524.219 Elektro-Pkw (BEV) wiesen mit einem Anteil von 18,4 Prozent eine Steigerung von 11,4 % auf. -Quelle für alle angegebenen Marktzahlen: KBA Der Marktanteil von Opel sank von 5,5 % auf 5,1 %. Die Zulassungszahlen waren mit 144.901 um 0,2 % über dem Vorjahresniveau (144.588 Fahrzeuge). Peugeot erreichte in 2023 einen Marktanteil von 1,6 % (Vorjahr 1,7 %). Die Zulassungszahlen stiegen um 3,6 % auf 46.836 Fahrzeuge (Vorjahr 45.220 Fahrzeuge) -Quelle für alle angegebenen Marktzahlen: KBA- Bei gebrauchten Pkw liegen die Besitzumschreibungen in 2023 mit 6.030.874 Einheiten (Vorjahr 5.641.516) um 6,9 % über dem Vorjahr. Der Bestand an PKW stieg um 0,7 % auf 49.098.685 Fahrzeuge, der Bestand an Opel PKW ging dagegen um 2,20 % von 4.087.391 auf3.999.139 Fahrzeuge zurück. Opel liegt im Fahrzeugbestand damit auf Platz 3, hinter Volkswagen und Mercedes. Peugeot hat einen Fahrzeugbestand in Höhe von 973.313, was einem Rückgang von 2,7 % entspricht. Ertragslage Erlös und Ertragssituation Im Jahr 2023 legten sich die Schwierigkeiten durch die Störung der Lieferketten, die Auslieferung nahmen deutlich zu. Die Ablieferungen für Opel Neuwagen stiegen von 338 auf 406 Einheiten. Wurden im Jahr 2022 48 Peugeot Fahrzeuge ausgeliefert, wurden im Berichtszeitraum 84 Fahrzeuge ausgeliefert. Der Rohertrag bei Opel Neu- und Vorführwagen stieg um T€ 99,8 bei Peugeot Neu- und Vorführwagen um T€ 31. Im Gebrauchtwagenbereich wurden im Berichtsjahr 433 Fahrzeuge ausgeliefert, im Vorjahr waren es 467 Fahrzeuge. Der Rohertrag sank um T€ 106. Im Teile- und Zubehörbereich konnte der Rohertrag um T€ 95 gesteigert werden. Im Servicebereich stieg der Rohertrag um T€ 193. Die Mietwagenerlöse stiegen um T€ 50, die Vermittlungsprovisionen / sonstigen Umsätze sanken um T€ 9. Darstellung der sonstigen betrieblichen Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge liegen mit T€ 24 um T€ 9 unter dem Vorjahresniveau. In 2022 ist eine Rückstellung für Prozessrisiko in Höhe von T€ 22 aufgelöst worden; Personalkosten wurden in 2023 in Höhe von T€ 9 erstattet, in 2022 waren es nur T€ 2. Darstellung der betrieblichen Aufwendungen Die Personalkosten stiegen um T€ 409. Die Sanierungstarifverträge für 2004 bis 2017 werden abgegolten. Dafür wurde eine Rückstellung in Höhe von T€ 480 gebildet. Die Abschreibungen stiegen von T€ 264 auf T€ 270, hauptsächlich aufgrund höherer Abschreibungen auf Miet- und Vorführwagenbestände. Die Raumkosten stiegen um T€ 20. Die Energiekosten stiegen um T€ 3, die Fassade in Herten wurde renoviert, Hier sind T€ 20 an Kosten angefallen. Die Kosten für Reparaturen und Instandhaltungen sanken um T€ 31. In 2022 wurden verschiedene Reparaturen durchgeführt, die im Berichtsjahr nicht anfielen. Die Aufwendungen für den Fuhrpark stiegen um T€ 4. Die Werbe- und Reisekosten stiegen um T€ 31. In 2022 wurden die Werbekosten auf Grund der Lieferschwierigkeiten der Hersteller reduziert. Die Kosten der Warenabgabe stiegen um T€ 5 aufgrund der höheren Auslieferungen in 2023 gegenüber dem Vorjahr. Sonstige verschiedene betriebliche Kosten sanken um T€ 20. Die Zuführung zu den Rückstellungen sank um T€ 18. Die Wertberichtigung auf Forderungen stieg um T€ 13, da sich die Forderungen stichtagsbezogen erhöht haben, und verschiedene Forderungen aus Versicherungsabtretungen offen sind, bei denen der Zahlungseingang ungewiss ist. Erträge aus Beteiligungen Bei den Erträgen aus Beteiligungen handelt es sich um die Gewinnbeteiligung an der ALD Autoleasing und Dienstleistungs- GmbH sowie dem Gewinnanteil an der Rohmann GmbH & Co. KG, die Erträge erhöhten sich leicht um T€ 1, bedingt durch die höheren Zinssätze. Zinsergebnis Die Zinsaufwendungen stiegen um T€ 99, bedingt durch höhere Zinssätze und einen gestiegenen Fahrzeugbestand. Ergebnis Es ergibt sich ein Jahresüberschuss in Höhe von T€ 1 (Vorjahr T€ 227). Darstellung der Vermögens- und Finanzlage Mittel und langfristig gebundenes Vermögen Das Gesamtvermögen der Berichtsgesellschaft erhöhte sich von T€ 6.043 auf T€ 11.005. Dabei sank das mittel- und langfristig gebundene Vermögen (ohne Vorführ- und Mietfahrzeuge) von T€ 111 auf T€ 109. Kurzfristig gebundenes Vermögen Das kurzfristig gebundene Vermögen erhöhte sich im Berichtsjahr um T€ 4.965,0 von T€ 5.931,6 auf T€ 10.896,0. Fahrzeug- und Teilebestände: Die Vorführwagenbestände stiegen von T€ 949 auf T€ 1.099. Die Bestände bei den Mietfahrzeugen wurden von T€ 378 auf T€ 545 erhöht. Die Bestände an Neufahrzeugen erhöhten sich von 1.833 um T€ 2.604 auf T€ 4.437. Die Gebrauchtfahrzeugbestände erhöhten sich von T€ 982 um T€ 234 auf T€ 1.768. Die Teilebestände wurden von T€ 251 um T€ 25 auf T€ 276 aufgestockt. Forderungen: Stichtagsbezogen sind die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von T€ 711 auf T€ 1.352 gestiegen. Gegenüber der Rohmann GmbH & Co KG, an der die Bieling Automobil GmbH beteiligt ist, besteht eine Forderung in Höhe von T€ 33 (VJ T€ 30). Sonstige Vermögensgegenstände: Die Position hat sich gegenüber dem Vorjahr von T€ 182 auf T€ 260 erhöht. Eine Forderung auf Grund einer Überzahlung von Sozialversicherungsbeiträgen wurde im Januar 2024 ausgeglichen. Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten erhöhten sich von T€ 566 auf T€ 1.125. Darstellung der Kapitalentwicklung Das Eigenkapital der Gesellschaft erhöhte sich durch den Jahresüberschuss 2023 von T€ 1 auf T€ 1.499. Die freie Kontokorrentlinie beträgt zum Jahresende T€ 1.240. Der Gesellschaft steht daher weiterhin genügend Liquidität zur Verfügung. Die sonstigen Rückstellungen stiegen von T€ 421 auf T€ 764. Die Rückstellung für Leasingrücknahmeverpflichtungen wurde um T€ 10 erhöht, die Rückstellung für Personalkosten wurden von T€ 255 auf T€ 590 erhöht. Die Gesamtverbindlichkeiten erhöhten sich von T€ 4.124 auf T€ 8.735. Dabei nahmen die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten um T€ 3.437 zu. Hier handelt es sich um die Lagerfinanzierung der Bestandsfahrzeuge. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen verringerten sich um T€ 1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich von T€ 415 auf T€ 1.402. Hierbei handelt es sich vorwiegend um Verbindlichkeiten gegenüber den Fahrzeugherstellern. Schließlich haben sich die sonstigen Verbindlichkeiten des Unternehmens von T€ 162 auf T€ 357 erhöht. Die Umsatzsteuerforderung erhöhte sich von T€ 12 auf T€ 142. Außerdem wird eine Verbindlichkeit aus Verkaufshilfen ggü. dem Hersteller in Höhe von T€ 92 ausgewiesen. Wurden in 2022 Verbindlichkeiten aus der Lohnabrechnung in Höhe von T€ 26 ausgewiesen, sind diese in Ende 2023 komplett ausgezahlt. Am 31.12.2023 beschäftigte die Bieling Automobil GmbH 58 (VJ: 62) Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, davon 5 Aushilfen und 5 Auszubildende. Alle Beziehungen zu Geschäftspartnern und Lieferanten waren gut und unproblematisch. Ausblick auf das Geschäftsjahr 2024 Prognose der deutschen Wirtschaft:
Alles in allem dürfte die Wirtschaftsleistung im 1. Quartal ihren Rückgang zunächst fortsetzen und um 0,1 % im Vergleich zum Vorquartal sinken. Zu einer spürbaren gesamtwirtschaftlichen Erholung dürfte es erst in der zweiten Jahreshälfte kommen. Insgesamt wird das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt in diesem Jahr nur um 0,2 % im Vergleich zum Vorjahr zunehmen. Im kommenden Jahr wird die Wirtschaftsleistung dann um 1,5 % zulegen. Die konjunkturelle Schwäche wird den Beschäftigungsaufbau verlangsamen und die Arbeitslosenquote zunächst weiter steigen lassen. Die Arbeitslosenquote wird in diesem Jahr mit durchschnittlich 5,9 % um 0,2 Prozentpunkte höher liegen als noch im Jahr 2023. Erst im Jahr 2025 dürfte die Quote wieder auf 5,6 % zurückgehen. Die Inflationsrate wird weiter zurückgehen von durchschnittlich 5,6 % im vergangenen Jahr auf 2,6 % in diesem und 1,6 % im kommenden Jahr. Insbesondere die Gas- und Strompreise werden für die Verbraucher günstiger werden. Daher dürfte die Energiekomponente im Prognosezeitraum den Preisauftrieb senken. Die Kerninflationsrate wird sich langsamer zurückbilden und in diesem und im kommenden Jahr mit 2,8 % und 2,2% über der Gesamtinflationsrate liegen. Insbesondere die Teuerung bei den arbeitsintensiven Dienstleistern wird nur langsam zurückgehen, weil steigende Lohnkosten den Preisdruck hochhalten. Quelle: Statistisches Bundesamt; Bundesagentur für Arbeit; Deutsche Bundesbank; 2024 bis 2025: Prognose des © ifo Institut Mrz. 2024 Der Zentralverband des Deutschen Kfz-Gewerbes rechnet für das laufende Jahr mit einem Rückgang des deutschen Automarktes auf ca. 2,65 Millionen Verkäufe. Er erwartet weiterhin einen Anstieg der Besitzumschreibungen auf ca. 6,2 Gebrauchtwagen. Sehr positiv wird das Servicegeschäft gesehen. 83 Prozent der Autohäuser sehen eine sehr gute bis gleichbleibende Auttragslage. Per April 2024 wurden in Deutschland 937.887 Personenkraftwagen zugelassen. Dies ist ein Anstieg um 7,8 %. Bei dem Fabrikat Opel stiegen die Zulassungszahlen um 5,2 % auf 46.673 Einheiten, beim Fabrikat Peugeot betrug der Anstieg 33,8 % auf 20.294 Einheiten. Nach 116 Fahrzeugen per April 2023 wurden in diesem Jahr 153 Opel Fahrzeuge zugelassen. Dies ist ein Anstieg von 31,9 %. Die Zulassungszahlen bei Peugeot stiegen von 19 auf 26 Einheiten. Die Auslieferung von Gebrauchtwagen liegt mit 140 Fahrzeugen um 6,7 % unter dem Vorjahresniveau (150 Fahrzeuge). Im Service wurden bis Ende April 5705 Stunden fakturiert, im Vorjahreszeitraum 5.421 Stunden, ein Anstieg von 5,2 %. Chancen und Risiken im Geschäftsjahr 2024 Unter Unternehmen und Haushalten ist die Stimmung schlecht und die Unsicherheit hoch, das BIP wird im laufenden Jahr wahrscheinlich sinken. Der Auftragsbestand ist zur Zeit noch gut, wird aber abgebaut. Durch den Auslauf der Förderung von Batterie-elektrischen und Hybrid-Fahrzeugen ist hier die Kaufzurückhaltung besonders groß. Das Geschäft mit Großkunden und Nutzfahrzeugen läuft aber sehr positiv. Die Bieling Automobil GmbH ist Komplementär der Rohmann GmbH & Co. KG. Diese betrieb auf einem Erbpachtgrundstück zwischen 1960 und 1996 ein Autohaus in Datteln. Der Erbpachtvertrag ist ausgelaufen. Der Erbpachtgeber macht Schadenersatz aus Umweltschäden geltend. Die Kommanditisten haben im Mai 2023 einen Vergleich geschlossen. Die Berichtgesellschaft als Komplementärin wird nicht in Anspruch genommen. Das Betriebsergebnis per April 2024 liegt bei T€ 286, so dass für das Geschäftsjahr 2024 mit eine positiven Ergebnis gerechnet werden kann. Die Sanierungstarifverträge aus den Jahren 2004 bis 2017, die mit einer Besserungsklausel versehen waren, sind durch eine Vereinbarung mit der Gewerkschaft und dem Betriebsrat abgegolten worden. Hier ist mit keinen weiteren Belastungen des Betriebsergebnisses zu rechnen. Die Hersteller planen eine neue Corporate Identity (CI). Hier sind noch keine genauen Kosten, Finanzierungsmodalitäten und Zuschüsse der Hersteller bekannt. Der Hersteller plant die Einführung eines Agentursystems. Auch hier sind die Verträge noch nicht bekannt. Vor- und Nachteile können hier noch nicht abgeschätzt werden. Die Liquidität der Firma ist im Prognosezeitraum gut. Nicht alle Fahrzeugbestände sind einfinanziert. Hier sind bei den Herstellerbanken noch ausreichende Kreditlinien vorhanden um zusätzliche Liquidität zu schaffen.
Herten, den 15. Juni 2024 gez. Michael Leymann, Geschäftsführer gez. Torsten Schaar, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichts Recklinghausen unter der Nr. HR-B 29 eingetragen. Sie ist im Geschäftsjahr 2023 eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 i.V.m. § 267 Abs. 4 HGB. Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung folgt den §§ 265, 266, 275 und 277 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bei der Aufstellung der Bilanz sind die Vorschriften des HGB für mittelgroße Kapitalgesellschaften über die Gliederung und den Ausweis der Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung sowie des GmbHG beachtet worden. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten aktiviert. Leistungsbedingter Werteverzehr wird durch planmäßige Abschreibungen erfasst, die auf der Grundlage steuerlich anerkannter Nutzungsdauern und Höchstsätze bemessen werden. Zugänge werden ab dem Jahr 2020 linear oder degressiv abgeschrieben. Auf die Zugänge zum beweglichen Sachanlagevermögen erfolgt die Abschreibung zeitanteilig. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis € 800 werden im Jahr ihres Zugangs komplett abgeschrieben. Am Ende des sechsten Nutzungsjahres nach der Anschaffung wird ihr Abgang unterstellt. Bei den Finanzanlagen werden die Anteile an Beteiligungsgesellschaften mit den Anschaffungskosten angesetzt. Die Vorräte (Kraftfahrzeuge und -teile) werden mit den Anschaffungskosten, bei Gebrauchtwagen und Ersatzteilen vermindert um angemessene Abschreibungen, bewertet. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden zu Nennwerten, vermindert um eine 2 %-ige pauschale Wertberichtigung, angesetzt. Zweifelhafte Forderungen werden angemessen wertberichtigt. Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, die sonstigen Vermögensgegenstände und die liquiden Mittel werden grundsätzlich mit dem Nennwert bilanziert. Ansprüche aus Gewährleistungen sind gemindert um einen pauschalen Abschlag. Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Weitere Informationen zu einzelnen Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung Anlagengitter Die Entwicklung des Anlagevermögens ist dem Anlagengitter (siehe Beilage zum Anhang) zu entnehmen. Verwendung des Jahresergebnisses Über die Ergebnisverwendung in 2023 wurde noch kein Beschluss gefasst. Aufgrund gesetzlicher Bestimmungen ist der Jahresüberschuss mit dem Verlustvortrag zu verrechnen. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten insbesondere Verpflichtungen aus dem Personalbereich, für Archivierungskosten, für Leasingrücknahmeverpflichtungen und für Prüfungs- und Beratungskosten. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten haben in Höhe von T€ 8.742,9 eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr (Vorjahr T€ 4.124,5). Die in Höhe von T€ 6.946,3 finanzierten Fahrzeuge wurden der Bank sicherungsübereignet; Ansprüche im Zusammenhang mit den zu finanzierenden Fahrzeugen (auch aus dem Verkauf) sind abgetreten. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse umfassen auch interne Erlöse in Höhe von T€ 380,2 denen interne Aufwendungen in entsprechender Höhe gegenüberstehen. Sonstige Steuern Die Kraftfahrzeugsteuern werden unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen. Ein solcher Ausweis ist mit der Vierten EG-Richtlinie vereinbar. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Die Gesellschaft ist Komplementärin bei der Rohmann GmbH & Co. KG, Herten. Als solche übernimmt sie bis zur Höhe ihres gesamten Vermögens die persönliche Haftung für die Verbindlichkeiten der Rohmann GmbH & Co. KG, Herten. Diese betrieb auf einem Erbpachtgrundstück zwischen 1960 und 1996 ein Autohaus in Datteln. Der Erbpachtvertrag ist ausgelaufen. Der Erbpachtgeber macht Schadenersatz aus Umweltschäden geltend. Die Kommanditisten haben im Mai 2023 einen Vergleich geschlossen, der eine Haftung in Höhe von max. 120.000,00 € vorsieht. Die Komplementärstellung der Gesellschaft wird nicht in Anspruch genommen. Weitere Ereignisse, die zu einer Inanspruchnahme der Berichtsgesellschaft durch die Gläubiger der Rohmann GmbH & Co. KG, Herten, führen könnten, sind uns bis zum heutigen Tage nicht bekannt geworden. Es besteht gesamtschuldnerische Mithaft für Verpflichtungen der Gebr. Bieling GmbH & Co. KG gegenüber der Sparkasse Vest Recklinghausen aus etwaigen Kontokorrentschulden (zum Bilanzstichtag weist das Konto ein Guthaben aus). Miet- Pacht- und Leasingverpflichtungen bestehen jährlich in Höhe von rund T€ 283,4. Im Übrigen sind sonstige finanzielle Verpflichtungen der Gesellschaft im Sinne von § 285 Abs. 3 HGB in folgender Höhe zu vermerken:
Die Gebr. Bieling GmbH & Co. KG übernimmt die selbstschuldnerische Bürgschaft für alle bestehenden, künftigen und bedingten Ansprüche gegen die Bieling Automobil GmbH der GMAC Bank GmbH und GMAC Leasing GmbH aus oder im Zusammenhang mit den Händlerrahmenverträgen zwischen der GMAC Bank GmbH und der GMAC Leasing GmbH und der Bieling Automobil GmbH. Beziehungen zu Unternehmensorganen Geschäftsführerbezüge Die Angabe unterbleibt im Hinblick auf § 286 Abs. 4 HGB. Mitglieder der Organe Gesellschafter der Bieling Automobil GmbH waren im Jahr 2023 die BGB-Gesellschaft Bieling sowie die Carina & Nina Bileing GbR zu je 50,0 %. Geschäftsführer im Berichtsjahr waren Herr Michael Leymann, Castrop-Rauxel, und Herrn Torsten Schaar, Dülmen. Sonstige Pflichtangaben Im Berichtsjahr waren durchschnittlich beschäftigt:
Nachtragsbericht Angaben zu nach dem Schluss des Geschäftsjahrs eingetretenen Vorgängen von besonderer Bedeutung nach § 285 Nr. 33 HGB liegen nicht vor.
Herten, den 11. Juni 2024 gez. Michael Leymann gez. Torsten Schaar
Bericht des Aufsichtsratsn.a. sonstige Berichtsbestandteile
Herten, den 21. Juni 2024 gez. Michael Leymann gez. Torsten Schaar Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 21.06.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Bieling-Automobil GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Bieling-Automobil GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Bieling-Automobil GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Castrop-Rauxel, den 17. Juni 2024 Ebert
& Beyer
gez. Beyer, Wirtschaftsprüfer gez. Ebert, Wirtschaftsprüfer |
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