Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 725454
Vorher
Steinbeis Advanced Risk Technologies GmbH
Eingetragen
12.2.2008
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieUnternehmensberatungForschung und Entwicklung im Bereich Biotechnologie
Gegenstand
Gegenstand geändert; nun: Erbringung von Beratungs-, Forschungsund Entwicklungsleistungen auf den Gebieten der Bewertung, der Analyse und des Managements von Unternehmensrisiken und technischen Risiken

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Jörg Dr. Bareiß
seit 14.2.2008
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

90.00% identifiziert10.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
Snezana Jovanovic
90.00%

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Snezana Jovanovic
Stuttgart
22.500 €
90.00%

Bilanzkonten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Steinbeis EU-VRi GmbH (vormals: Steinbeis Advanced Risk Technologies GmbH)

Stuttgart

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020

BILANZ

AKTIVA

31.12.2020
Euro
31.12.2019
Euro
A. Anlagevermögen    
I. Sachanlagen 635.686,00 655.485,00
II. Finanzanlagen 9.000,00 9.000,00
B. Umlaufvermögen    
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 305.787,95 711.422,16
II. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 759.936,73 737.057,18
C. Rechnungsabgrenzungsposten 855,49 0,00
Summe Aktiva 1.711.266,17 2.112.964,34

PASSIVA

   
31.12.2020
Euro
31.12.2019
Euro
A. Eigenkapital    
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnvortrag 950.268,51 950.268,47
III. Jahresüberschuss (+) / Jahresfehlbetrag (-) -164.284,56 168.827,36
B. Rückstellungen 372.383,12 73.444,83
C. Verbindlichkeiten 218.583,75 196.945,40
D. Rechnungsabgrenzungsposten 309.315,35 698.478,28
Summe Passiva 1.711.266,17 2.112.964,34

ANHANG

A. Rechnungslegungsgrundsätze

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der vorliegende Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der gesetzlichen Vorschriften gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Bei der Bilanzierung und Bewertung sind die Vorschriften des HGB für kleine Kapitalgesellschaften angewandt worden.

Darstellung, Gliederung, Ansatz und Bewertung des Jahresabschlusses entsprechen den Vorjahresgrundsätzen.

Abweichend von der Bezeichnung nach § 266 Abs. 2 B. I. Nr. 2 HGB werden die unfertigen Leistungen als "In Arbeit befindliche Aufträge" in der Bilanz ausgewiesen.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Das Sachanlagevermögen ist mit den aktivierungspflichtigen Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern liegen hierbei zwischen drei und dreizehn Jahren. Zugänge werden ausschließlich nach der linearen Methode abgeschrieben.

Abnutzbare bewegliche geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis EUR 800,00 wurden im Berichtsjahr gem. § 6 Abs. 2 EStG sofort abgeschrieben.

Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens über dem Wert liegt, der ihnen am Bilanzstichtag beizulegen ist, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Stellt sich in einem späteren Geschäftsjahr heraus, dass die Gründe hierfür nicht mehr bestehen, so wird der Betrag dieser Abschreibungen im Umfang der Werterhöhung unter Berücksichtigung der Abschreibungen, die inzwischen vorzunehmen gewesen wären, zugeschrieben.

Die Bewertung der in Arbeit befindlichen Aufträge erfolgte zu Herstellungskosten gem. § 255 Abs. 2 Satz 2 HGB und wurde anhand der auf den entsprechenden Projektkostenstellen gebuchten, direkt zurechenbaren Einzelkosten und den hierauf entfallenden Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie der Kosten des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist, ermittelt. Kosten der allgemeinen Verwaltung sind pauschal in die Herstellungskosten eingerechnet. Im Rahmen der sog. retrograden Bewertung erfolgte zum Abschlussstichtag eine Verlustantizipation durch Vergleich des erwarteten Verkaufserlöses mit dem am Abschlussstichtag beizulegenden Wert.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten mit den Nennwerten angesetzt. Alle erkennbaren Einzelrisiken werden bei der Bewertung berücksichtigt. Mögliche Ausfallrisiken wurden durch angemessene Einzelwertberichtigungen berücksichtigt.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichend objektive Hinweise für deren Eintreten vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden grundsätzlich mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre, der von der Deutschen Bundesbank zum Bilanzstichtag ermittelt wurde, abgezinst.

Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag und erhaltene Anzahlungen zum Nennwert bilanziert.

B. Erläuterungen zur Bilanz

Die gesondert dargestellte Entwicklung des Anlagevermögens gem. § 284 Abs. 3 HGB ist integraler Bestandteil des Anhangs.

Sämtliche Forderungen haben eine Laufzeit von bis zu einem Jahr.

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Gewährleistungsverpflichtungen, soziale Aufwendungen sowie ausstehende Rechnungen.

Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen branchenübliche Eigentumsvorbehalte an den gelieferten Gegenständen.

C. Sonstige Angaben

I. Organe der Gesellschaft

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurde die Geschäftsführung durch die folgenden Personen wahrgenommen:

- Prof. Dr.-Ing. Aleksandar Jovanovic, Dipl.-Ing., Stuttgart

- Dr.-Ing. Jörg Bareiß, Dipl.-Ing., Pliezhausen

Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

II. Durchschnittliche Arbeitnehmerzahl

Die Gesellschaft beschäftigt im Jahresdurchschnitt 5 Mitarbeiter (i. V. 9).

Davon sind 3 Mitarbeiter in Vollzeit und 2 Mitarbeiter in Teilzeit angestellt.

III. Beteiligungen

Die Gesellschaft macht von den Erleichterungen nach § 288 Abs. 1 Nr. 1 HGB Gebrauch. Die Anteilsbesitzliste wird verkürzt dargestellt. Der Anteilsbesitz an EU-VRi wird auf Basis der Stimmverteilung zum Stand 31.12.2020 angenommen:

SU-Bez. Name und Sitz des Unternehmens Anteil
(%)
SFM Steinbeis Franchise & Management Services GmbH, Stuttgart (SU-2057) 100
EU-VRi European Virtual Institute for Intergrated Risk Managament (EU-VRi) EWIV, Stuttgart (SU-1167) 44

 

Stuttgart, den 22. August 2022

gez. die Geschäftsführer

Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am: 22. August 2022

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