Sigel GmbH
Stammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Daniel Petrasch seit 7.10.2024 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (8)
| Name | Anteil |
|---|---|
W********** S**** | 10.00% |
| 7.50% | |
| 7.50% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Sigel GmbHMertingenJahresabschluss zum 31.12.2012Lagebericht für 2012Sigel GmbH, MertingenA. Geschäftsverlauf und Rahmenbedingungen 1. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft Sigel ist ein mittelständisches Unternehmen und beschäftigt sich mit der Entwicklung, Herstellung und Vermarktung von Produkten für Business-Anwendungen. Den unterschiedlichen Marktgegebenheiten und den Anforderungen der Kunden in Europa wird Sigel in zwei Unternehmensbereichen gerecht:Sigel Business ProductsIm Geschäftsfeld Business Products bietet das Unternehmen zwei Produktkategorien an. In der Kategorie Style vertreibt das Unternehmen über den Handel innovative, designorientierte und hochwertige Business-Accessoires. In der Kategorie Workflow werden professionelle Produkte für effiziente und sichere Arbeitsabläufe vermarktet.Sigel PrintworksIm Geschäftsfeld Printworks bietet das Unternehmen auftragsbezogene Druck- und Servicelösungen im Bereich Endlos-Formulare. Die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen 2012 waren in Deutschland von einer stabilen konjunkturellen Entwicklung, in Europa von zunehmenden Konsumeintrübungen aufgrund der Euro-Finanzkrise und strukturellen Problemen vieler Länder geprägt. Der Rohstoff-Markt hat sich nach den starken Preissteigerungen 2011 im Jahr 2012 stabil gezeigt. Die strukturellen Herausforderungen lagen in beiden Geschäftsfeldern im zunehmenden Trend zur Digitalisierung im Büro, verbunden mit sinkenden Bedarfen nach Formularen und Papierprodukten. Der Druck größerer Kunden auf Preise und Konditionen setzte sich in beiden Geschäftsfeldern fort. Sigel hat sich im Geschäftsplan 2012 aufgrund dieser strukturellen Marktveränderungen auf Konsolidierung und auf die Verbesserung von Marge und Profitabilität ausgerichtet. Der Schwerpunkt lag in der Weitergabe der Materialpreiserhöhung (aus 2011) in den Markt einerseits und konsequentem Preis- und Kostenmanagement andererseits. Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurde im Gesamt-Unternehmen diese Zielsetzung verfolgt und erfolgreich umgesetzt. Im Geschäftsfeld Business Products verstärkte sich der Trend zur Digitalisierung mit Umsatzrückgängen im angestammten Bereich der Druckmedien-Produkte im In- und Ausland. Sortimentsreduzierungen in rückläufigen Produktbereichen führten zu Umsatzverlusten, allerdings auch zu reduzierten Prozesskosten. Der angestrebte Plan konnte im Bereich Workflow durch die genannten Entwicklungen nicht erreicht werden. Mit der Produktkategorie Style ist Sigel weiterhin auf einem erfolgreichen Wachstumsweg - auch wenn die Planumsätze in 2012 nicht erreicht wurden. Wachstums-Schwerpunkte waren die strategischen Produktbereiche Schreiben & Notieren, Interieur Design sowie Schreibtisch-Accessoires. Das Geschäftsfeld Business Products konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr durch gezielte Investitionen in Marken-Shop-Lösungen für den Fachhandel und in Online-Werbung weiter ausgebaut werden. Die Strategie des nachhaltigen Markenaufbaus durch Endverbraucherwerbung wurde fortgesetzt. Positiv entwickelten sich die strategischen Absatzkanäle Contract Stationer, Versandhandel und E-Business. Im E-Business konnte Sigel auf Grund der Investitionen der Vorjahre und der damit guten strategischen Position Wachstum im Online-Markt generieren. Insbesondere im Bereich der neuen Style-Produkte wurden neue Kunden gewonnen. Sigel sieht dieses Marketing Instrument weiterhin als strategisch, zukunftsorientiert und für Sigel bedeutend an. Im Geschäftsbereich Printworks war das Jahr 2012 geprägt von rückläufigen Bedarfen im Formularmarkt. Trotz eines Umsatz-Rückgangs konnte die Marktposition in vielen Bereichen des Formularmarktes ausgebaut werden. Dieser Umsatzrückgang ist begründet durch rückläufige Marktbedarfe einerseits und die konsequente Umsetzung von Preiserhöhungen andererseits. Die strategische Zusammenarbeit mit Großkunden hat sich weiter positiv fortgesetzt. Das Wettbewerbsumfeld in diesem gesamtwirtschaftlich rückläufigen Marktsegment ist unverändert sehr preisaggressiv. In beiden Geschäftsfeldern wurden die Materialpreissteigerungen aus 2011 im Geschäftsjahr 2012 in Preiserhöhungen am Markt umgesetzt, mit deutlicher Verbesserung der Ertragslage trotz Umsatzrückgang. 2. Finanzielle/Nicht-Finanzielle Leistungsindikatoren Die finanziellen Leistungsindikatoren von Sigel sind der Umsatz der beiden Geschäftsfelder Business Products und Printworks, der Jahresüberschuss sowie die laufende Liquidität. Die nicht-finanziellen Leistungsindikatoren sind die hohe Mitarbeiterbindung (Ø 16 Jahre), die Mitarbeitermotivation und die hohe Qualität und Flexibilität der Mitarbeiter. 3. Veränderungen in der Führungsebene Die in 2011 begonnene Neustrukturierung der Führungsstruktur mit entsprechenden Nachfolgeregelungen in den Führungspositionen konnte in 2012 erfolgreich umgesetzt werden. B. Ertragslage Die Sigel GmbH hat Umsatzerlöse in Höhe von 53,9 Mio. Euro (i. Vj. 56,9 Mio. Euro) erzielt. Diese lagen damit 5,3% unter dem Vorjahr. Im Geschäftsfeld Business Products beträgt der Umsatz -3,7% gegenüber dem Vorjahr und -4,4% gegenüber dem Plan. Im Ausland liegt die Entwicklung bei -7,2%, im Inland bei -3,0%. Im Geschäftsfeld Printworks beträgt der Umsatz -6,1% gegenüber dem Vorjahr und -1,4% gegenüber dem Plan. Im Ausland ist ein Plus von 9,0% zum Vorjahr erreicht worden, im Inland lag die Entwicklung bei -7,1% gegenüber dem Vorjahr. Der Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung hat sich auf T€ 2.327 (Vj. T€ 2.080) verbessert. Die Ergebnissteigerung resultiert in erster Linie aus den umgesetzten Marktpreissteigerungen in beiden Geschäftsfeldern sowie aus einem strengen Preis- und Kostenmanagement in allen Bereichen. C. Finanzlage Die Investitionen in Höhe von T€ 850 betreffen im Wesentlichen Ersatz-, Rationalisierungs- und Effizienzsteigerungs-Maßnahmen in der Fertigung, der Informationstechnologie und die Verstärkung der E-Business-Lösungen.Die Liquidität hat sich gegenüber dem Vorjahr aufgrund geringerer Investi-tionstätigkeit, Kostenreduktion und Margenverbesserung deutlich verbessert. Die Forderungsausfälle sind mit 0,02% erneut sehr niedrig. D. Vermögenslage Das Vermögen der Gesellschaft ist zum Bilanzstichtag in T€ 13.996 (Vj. T€ 13.685) kurzfristigem und T€ 4.062 (Vj. T€ 4.676) langfristigem Vermögen gebunden. Dem gegenüber steht ein Eigenkapital von T€ 9.535 sowie ein langfristiges Fremdkapital von T€ 2.737 (Vj. T€ 2.670) und ein kurzfristiges Fremdkapital von T€ 8.607 (Vj. T€ 7.807).Die Erhöhung der Bestände, Fertig- und Rohwaren resultiert aus Bestandsaufbau bei strategisch wichtigen Produktbereichen der Kategorie Style bei Business Products. Bestände in der Kategorie Workflow wurden reduziert. Im Bereich Printworks ist der Aufbau insbesondere darauf zurückzuführen, dass für einen Neukunden Ware vorproduziert aber erst Anfang 2013 ausgeliefert wurde. Die Forderungen haben sich gegenüber dem Vorjahresniveau reduziert. Die wirtschaftliche Lage des Unternehmens hat sich gegenüber dem Vorjahr trotz geringerer Umsatzerlöse insgesamt positiv entwickelt. E. Nachtragsbericht Ereignisse nach Geschäftsjahresende, die Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben, sind nicht eingetreten. F. Voraussichtliche Entwicklung In beiden Geschäftsfeldern wird sich auf der Verbraucherseite der Trend zum papierlosen Büro fortsetzen. Das Unternehmen stellt sich auf die sinkenden Bedarfe ein, verfolgt aber weiterhin das Ziel über neue Kunden und neue Produkte diese strukturellen Umsatzverluste auszugleichen. Die Umsatzplanungen für das Geschäftsjahr 2013 sehen für die deutschen Unternehmen der Sigel-Gruppe eine Stabilisierung in Höhe von 0,7% gegenüber dem Vorjahr vor. Die Planungen für das Geschäftsjahr 2014 sehen eine ähnliche Entwicklung vor. Eine Verbesserung der Ertragslage wird trotz intensiver Investitionen in Markt und Marke durch eine leichte Verbesserung der Marge sowie durch die Fortsetzung von Effizienzprogrammen angestrebt. Kosten- und Ausgabenkontrolle stehen im Fokus. Ein Sondereffekt wird in 2013 und 2014 durch die notwendige Sanierung von Dach und Boden in den Bereichen Fertigung und Logistik eintreten. Die Unternehmens-Strategie, die im Dezember 2008 vorgestellt und verabschiedet wurde, wird weiter umgesetzt. Eine Überarbeitung und Feinjustierung bis 2017 wurde begonnen und wird in 2013 abgeschlossen. Sigel wird auch in Zukunft für seine Kunden, Lieferanten, Geschäftspartner und Mitarbeiter ein berechenbarer und vertrauensvoller Partner sein. G. Chancen- und Risikobericht 1. Chancen und Risiken Wachstums-Chancen für Umsatz und Rendite ergeben sich aus den Zielsetzungen des erarbeiteten Geschäfts-Plans 2013. Die Internationalisierung des Vertriebs und die Neuproduktentwicklung in dem Geschäftsfeld BP sind weiterhin wichtige Wachstumstreiber bei Umsatz und Ertrag und werden durch Investitionen in Markt und Marke unterstützt. Die Risiken im Geschäftsfeld Business Products bestehen weiterhin in strukturellen Marktveränderungen in Papier basierenden Produktbereichen sowie in der zunehmenden Konzentration auf der Kundenseite. Durch die starke kontinuierliche Produktentwicklung, die Neukundengewinnung national und international, die Überarbeitung bestehender und neuer Vertriebswege sowie Kundenbindungsprogramme kann das Risikopotential gemildert werden. Im europäischen Ausland liegen die Risiken neben den branchenspezifischen Papier-bezogenen strukturellen Risiken in einer Abschwächung des Konsumklimas in den wichtigsten Ländern aufgrund einer Verschärfung der Euro-Schuldenkrise, die auch die Wachstumsziele von Sigel beeinflussen wird. In dem Geschäftsfeld Printworks sind strategische Kundenbeziehungen weiter ausgebaut und neue Kundenkontakte aufgebaut worden. Chancen bestehen dadurch im Neukundengeschäft. Die Hauptrisiken bestehen weiterhin in der unverändert hohen Preisaggressivität des Wettbewerbs, zunehmend auch aus dem Ausland, strukturellen Veränderungen aufgrund der Digitalisierung im Formularbereich verbunden mit nach wie vor zu hohen Produktionskapazitäten im Markt sowie in der schwankenden Papierqualität.Ein weiteres Risiko für beide Geschäftsfelder besteht durch die weitere Verknappung der Kapazitäten seitens der Papierhersteller und den damit nicht absehbaren Auswirkungen auf die Preisentwicklung beim Rohpapier. 2. Personalentwicklung Bei der Zielsetzung, mit reduziertem und multifunktionalem Personal im Bereich Fertigung Effizienzreserven freizusetzen, sind weitere Fortschritte erzielt worden. Schwerpunkte in der Personalentwicklung sind Investitionen in die Qualifizierung der Mitarbeiter und die Umsetzung von schlanken Prozessen in allen Bereichen, zur Unterstützung aller Aktivitäten mit Kundenfokus. 3. Entwicklung und Fertigung Durch die neuen Produkte und Innovationen im Produktmanagement konnten in strategischen, neuen Bereichen Marktanteile gewonnen und das Wachstum sowie die nachhaltige Kundenentwicklung weiter ausgebaut werden. Unterstützende Prozesse im Bereich der Neuprodukt-Entwicklung (Supply Chain, Qualität) wurden und werden verstärkt auf den externen Zukauf der eigen entwickelten Produkte ausgerichtet und optimiert. In den Fertigungsbereichen werden die Maßnahmen zur Produktivitätsverbesserung fortgeführt. 4. Nachhaltige Umweltorientierung, Qualitätsmanagement, Gesundheitsmanagement Die nachhaltige Unternehmens-Entwicklung hat bei Sigel weiterhin einen hohen Stellenwert und ist in den Führungsgrundsätzen verankert. Projekte und Bewusstsein in den Bereichen Umweltorientierung, Qualitätsmanagement und Gesundheitsmanagement werden gefördert. Gefordert und gefördert wird auch die Eigenverantwortung aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.Konkrete Maßnahmen im abgelaufenen Geschäftsjahr waren: - Mitglied im Bündnis für Familie des Landkreises Donau-Ries zur Umsetzung familienbewusster Unternehmenskultur - Neuanschaffung ergonomischer und gesundheitsfördernder Bürostühle - Zertifizierung zum klimaneutralen Drucker durch den Bundesverband Druck und Medien - Energieeffizienzberatung als weiterführende Maßnahme zur Initialberatung - Investition in eine modernde Luftbefeuchtungstechnik zur Verbesserung des Raumklimas in den Produktionsräumen 5. Risikomanagement Für Sigel ist es sehr wichtig, Risiken, die mit dem unternehmerischen Handeln verbunden sind, rechtzeitig zu erkennen, um sie zu vermeiden. Unsere Risikokultur ist geprägt von einem bewussten Umgang mit den Risiken eines Marken- und Produktionsunternehmens. Die strategische Neuausrichtung erfordert eine permanente Risikobehaftung bei den Faktoren Kundenstruktur, Forderungsausfall und Sortimentsentwicklung. Ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Risiko, Wachstum und Renditesicherung ist Grundlage für die zu treffenden Entscheidungen bei Investitionen in die Marke, in Kunden- und Lieferantenbeziehungen und die technische Entwicklung. Daneben ist Sigel insbesondere auf der Beschaffungsseite Wechselkursrisiken ausgesetzt. Zur Begrenzung dieses Risikos setzen wir Devisentermingeschäfte mit Laufzeitoption ein. Diese Geschäfte werden in der Regel für sechs Monate abgeschlossen. Der Nominalbetrag wird auf Basis des erwarteten Bedarfs an Fremdwährung festgelegt. Bilanziell wurde auf die Bildung einer Bewertungseinheit verzichtet. Derivative Finanzinstrumente werden nur im dargestellten Umfang und nur zur Absicherung von Wechselkursschwankungen eingesetzt. Für alle Geschäftsbereiche wurden Risikomanagement-Maßnahmen eingeleitet und durch ein jährliches Audit überwacht. Für das Sigel-Risikomanagement zeichnet die Geschäftsführung verantwortlich. 6. Corporate Responsibility Die wichtigste Verantwortung des Unternehmens besteht darin, langfristig am Markt und im Wettbewerb erfolgreich zu sein und damit den Fortbestand und den Gewinn des Unternehmens nachhaltig zu sichern. Damit wird ein wichtiger volkswirtschaftlicher Beitrag und zum Lebensstandard des Einzelnen geleistet.Kundenwünsche zu erfüllen und Arbeitsplätze zu sichern sind grundlegende Aufgaben des Unternehmens und deshalb auch dessen wichtigste soziale und ethische Verantwortung.Wertorientierte Unternehmensführung ist eine permanente Aufgabe für Sigel. Ihr Ziel ist es, die Balance der Interessen herzustellen zwischen Gesellschaftern, Mitarbeitern, Kunden und der Öffentlichkeit. Das ist unsere Basis für eine nachhaltige, langfristige Wertsteigerung des Unternehmens.
Mertingen, 04. März 2013 Dr. Joachim Roth Werner Bög BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2012SIGEL GMBH, MERTINGENAktiva
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2012SIGEL GMBH, MERTINGEN
AnlagenspiegelENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS IM GESCHÄFTSJAHR 2012
Eigenkapital Das im Handelsregister eingetragene gezeichnete Kapital beträgt € 2.500.000,00. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen aus dem Personalbereich (T€ 1.039; Vj. T€ 765), Rückstellungen für Bonusverpflichtungen (T€ 453, Vj. T€ 545), Retouren (Saisonartikel) (T€ 873, Vj. T€ 727, Werbekostenzuschüsse (T€ 451, Vj. T€ 440) und Gewährleistungen (T€ 57, Vj. T€ 60). Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten und die Besicherung der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen gegenüber der Sigel Holding GmbH und belaufen sich auf T€ 4.454 (Vj. T€ 3.905). Sie resultieren aus dem laufenden Verrechnungsverkehr (T€ 2.128) und aus der Gewinnabführung (T€ 2.326). Verbindlichkeitenspiegel in T€:
Latente Steuern Latente Steuern resultieren aus einer Gesamtbetrachtung der Differenzen zwischen handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen und Rückstellungen. Die sich insgesamt ergebenden aktiven latenten Steuern betreffen aktive latente Steuern auf Pensionsrückstellungen, übrige Rückstellungen und sonstige Vermögensgegenstände. Bei der Bewertung der latenten Steuern wurde ein Steuersatz von 30,0% zugrunde gelegt. Im Abschluss wird vom Wahlrecht des § 274 HGB Gebrauch gemacht und der aktive Überhang nicht angesetzt. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Bei der Sigel GmbH bestehen nicht bilanzierte mittelbare Pensionsverpflichtungen mit einem notwendigen Erfüllungsbetrag in Höhe von T€ 1.907. Die Bewertung der mittelbaren Pensionsverpflichtungen erfolgte nach den gleichen Annahmen wie bei den unmittelbaren Pensionsverpflichtungen. Dem Erfüllungsbetrag steht ein Kassenvermögen der Unterstützungseinrichtung in Höhe von T€ 1.341 gegenüber. Daraus ergibt sich für die Sigel GmbH ein Deckungsfehlbetrag (Subsidiärhaftung) in Höhe von T€ 566 (Vj. 607). Der Deckungsfehlbetrag der Unterstützungseinrichtung beträgt insgesamt T€ 872 (Vj. 950). Aus Miet- und Leasingverpflichtungen mit einer vereinbarten Laufzeit bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von T€ 849. Darüber hinaus hat die Gesellschaft Miet- und Wartungsverträge mit einer Laufzeit von einem bis fünf Jahren sowie unbefristeter Vertragsdauer abgeschlossen, aus denen im Geschäftsjahr 2012 ein Aufwand in Höhe von T€ 299 entstand. IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung
Sonstige betriebliche Erträge Hierin sind im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (T€ 118), und aus Wechselkursdifferenzen (T€ 76) enthalten. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die periodenfremden Aufwendungen betreffen im Wesentlichen die Ausbuchung uneinbringlicher Forderungen (T€ 15). Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge Der Ausweis betrifft Zinserträge in Höhe von T€ 33 (Vj. T€ 16) im Wesentlichen aus Kontokorrent T€ 27 (Vj. T€ 16) und Festgeld T€ 6 (Vj. T€ 0). Zinsen und ähnliche Aufwendungen Der Zinsaufwand betrifft u.a. Zinsen in Höhe von T€ 192 (Vj. T€ 155) aus der Aufzinsung von Rückstellungen. Außerordentliches Ergebnis Aus der Anwendung des BilMoG ergeben sich außerordentliche Aufwendungen von T€ 40. Diese Aufwendungen resultieren aus der Zuführung zu den Pensionsrückstellungen gem. Artikel 67 Absatz 1 Satz 1 EGHGB in Höhe eines Fünfzehntel des ursprünglichen Unterschiedsbetrages in Höhe von T€ 598. Sonstige Angaben Geschäftsführung · Herr Dr. Joachim Roth, Leitung Vertrieb, Marketing strategisch und Einkauf, Nürnberg · Herr Werner Bögl, Leitung Marketing, Monheim Gesamtbezüge der Geschäftsführung sowie ehemaliger Mitglieder der Geschäftsführung Bezüglich der Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung gemäß § 285 Nr. 9a und bb HGB wird von der Schutzklausel analog § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. Die Schutzklausel gemäß § 314 I Nr. 6) wird auch für die Angabe des Betrags der Pensionsrückstellungen früherer Organmitglieder und Ihrer Hinterbliebenen in Anspruch genommen. Mitarbeiter Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter: 1)
1) Nach Umrechnung auf Vollbeschäftigte. Konzernzugehörigkeit Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Sigel Holding GmbH, Mertingen, einbezogen, der im elektronischen Bundesanzeiger zu veröffentlichen ist. Gewinnverwendung Das Jahresergebnis 2012 vor Ergebnisabführung in Höhe von € 2.326.970,87 wird aufgrund des seit dem Geschäftsjahr 2006 bestehenden Gewinnabführungsvertrages an die Sigel Holding GmbH abgeführt. Gesamthonorar des Abschlussprüfers Das Gesamthonorar des Abschlussprüfers für das Geschäftsjahr 2012 beträgt T€ 36. Davon entfallen auf Abschlussprüfungsleistungen T€ 22 und auf Steuerberatungsleistungen T€ 14. Weitere Leistungen wurden durch den Abschlussprüfer nicht erbracht.
Mertingen, 04. März 2013 Sigel
GmbH
Dr. Joachim Roth Werner Bögl Die Feststellung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2012 ist am 10. April 2013 erfolgt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES ABSCHLUSSPRÜFERSWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Sigel GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2012 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschafts-vertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss der Sigel GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2012 den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
München, den 15. März 2013 Warth
& Klein Grant Thornton AG
Dr. Kusterer, Wirtschaftsprüfer Schuster, Wirtschaftsprüfer |
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