Stammdaten

Register
Amtsgericht Krefeld HRB 16495
Vorher
Görges Naturprodukte GmbH
Eingetragen
7.11.2017
Branche
Herstellung von Futtermitteln für NutztiereHerstellung von Futtermitteln für sonstige TiereHerstellung von sonstigen Nahrungsmitteln a. n. g.
Gegenstand
Die Herstellung und der Vertrieb von Naturprodukten für Tiere sowie die Herstellung von humanen Lebensmitteln und Nahrungsergänzungsmitteln.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Krystof Mantel
seit 25.4.2024
Geschäftsführer
Frank Nöcker
seit 16.6.2021
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
The Nutriment Company Sweden ABSWE
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
The Nutriment Company Germany TNCG GmbH
Germany
26.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

AniForte GmbH (vormals: Görges Naturprodukte GmbH)

Brüggen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

Inhaltsverzeichnis:

I. Wirtschaftsbericht

1. Darstellung des Geschäftsverlaufs

2. Darstellung der Lage der Gesellschaft

1. Vermögenslage

2. Ertragslage

3. Finanzlage

II. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

1. Hinweise auf Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

2. Prognose für das Jahr 2024

I. Wirtschaftsbericht

1. Darstellung des Geschäftsverlaufs 2023

Die Gesellschaft hat sich in den letzten Jahren im Bereich der Naturprodukte für Tiere etabliert. Zweck der Gesellschaft ist die Produktion, der Handel und der Vertrieb von Naturprodukten für Tiere. Das Unternehmen in der Rechtsform der Kapitalgesellschaft verfügt über einen angemieteten Produktionsstandort und die dazu gehörende Verwaltung in Brüggen. Zum Unternehmen gehört die 100 %tige Beteiligung an einer Vertriebsgesellschaft in Großbritannien mit der Firmierung Aniforte UK Ltd. Die Beschaffung der zur Produktion erforderlichen Rohstoffe erfolgt zentral im Standort Brüggen. Die Rohstoffe kommen sowohl aus der Europäischen Union, als auch aus Drittländern. Die Fertigung befindet sich ebenfalls am Standort Brüggen, von dem auch die Handelsware konfektioniert wird. Es wird eigens Personal eingesetzt, wobei der Vertrieb und Versand im Wesentlichen über die Online -Plattformen von Amazon erfolgt, das B2B Geschäft betrug rund 15% des Gesamtumsatzes. Zielgruppe der Produkte sind vorrangig private Endabnehmer wobei der gesamte europäische Markt, sowie über einen Handelspartner auch der chinesische Markt beliefert wird.

Die gesamtwirtschaftliche Lage im Jahr 2023 war geprägt von großer Unsicherheit bei den Verbrauchern, insbesondere durch die anhaltende Inflation im Hauptabsatzmarkt Deutschland (5,9 % im Vergleich zu 2022). Diese negative Stimmung ist in Form von weniger Konsumfreude und mehr Preisvergleichen bei den Endverbrauchern zu spüren. Ein positiver Einfluss kommt allerdings von den Rohstoffmärkten, wo sich die Lieferkettenprobleme verringert haben, die zwar noch nicht in weitreichenden Preissenkungen zu sehen ist, allerdings die Rohstoffverfügbarkeit verbessert hat. Zusätzlich haben sich die im Jahr 2022 verspürten Verwerfungen an den Energiemärkten weitesgehend stabilisiert und die Preise für Strom und Gas lagen wieder deutlich unter dem Vorjahresniveau. Die im Vorjahr eingetretene Belastung der Brutto und Nettomargen hat sich ebenfalls stabilisiert, allerdings auf einem höheren Kostenniveau als in den Vorjahren. Der Arbeitsmarkt war 2023 weiterhin durch einen merklichen Fachkräftemangel beeinträchtigt.

Der Wettbewerb im Markt für Supplemente für Haustiere hat weiterhin zugenommen, was wiederum die Klickpreise für Online-Werbung in einzelnen Untersegmenten des Tierbereichs stark erhöht hat. Zudem zeichnete sich gerade bei den Online-Marktplätzen wie Amazon ein Preisdruck durch den Wettbewerb ab, was dementsprechend die Nettomargen auf Amazon beeinträchtigt hat.

Eine weitere Dynamik im Geschäftsjahr 2023 wurde durch den Austausch des CEO der Voff Muttergesellschaft verursacht. Die Gruppenstrategie wurde maßgeblich angepasst, sodass nun das klare Ziel kommuniziert wurde, die einzelnen Firmen in der Voff Gruppe durch eine zentrale Struktur im Head-Office zu managen. Hierbei soll eine sogenannte 'Matrix-Organisation' geschaffen werden. Als erste Maßnahme wurde das Head-Office Team um ca. 15 Personen aufgestockt und in einzelnen Geschäftsbereiche unterteilt. Für die Görges Naturprodukte GmbH bedeutet dies zunächst einen erheblichen zeitlichen Aufwand für Abstimmung, Diskussionen zu strategischen Zielen, sowie extensives Reporting. Im diesem Zusammenhang hat sich das an die Firma berechnete Management Fee deutlich erhöht, was sich wiederum direkt im Betriebsergebnis widerspiegelt.

Obwohl die Gesamtmarktlage als schwierig zu bewerten ist, und die Gesellschaft durch Änderungen auf Gruppenebene einen erheblichen zeitlichen Mehraufwand hatte, konnte die Görges Naturprodukte GmbH den Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 6.7% steigern. Die Gewinnmarge konnte durch Kostensenkungen, Preiserhöhungen und Optimierung der Marketingkosten, trotz des Managementfees wieder in einen positiven Bereich gebracht werden (3,6% Betriebsergebnis).

Alles in allem ist das Jahr 2023 als herausfordernd zu bewerten. Die Kombination aus der Wettbewerbsdynamik am Markt, Zeiteinschränkungen durch den CEO Wechsel, sowie Head-Office Aufbau auf Gruppenebene, haben sich negativ auf das erwartete Umsatzwachstum ausgewirkt. Allerdings konnte die Görges Naturprodukte dem zum Teil entgegenwirken, sodass sich das Betriebsergebnis positiv entwickelt hat, und einstelliges Wachstum auf Umsatzebene erzielt werden konnte.

2. Darstellung der Lage der Gesellschaft

2.1 Vermögenslage

Das Unternehmen ist mit einer Eigenkapitalquote von rund 54% ausgestattet. Das Anlagevermögen beträgt 440.715 EUR und das Umlaufvermögen 2.794.417 EUR.

Schwerpunktmäßig besteht das Anlagevermögen aus Betriebs- und Geschäftsausstattungen. Das Umlaufvermögen besteht aus Warenbestand sowie sonstigen Vermögensgegenständen sowie Bankguthaben.

2.2 Ertragslage

Die Ertragslage ist im Jahresvergleich als verbessert, im 5- Jahresvergleich jedoch als unterdurchschnittlich zu beurteilen. Der Geschäftsverlauf im Jahr 2023 war mäßig, wobei dies im Businessplan erwartet wurde. Das Betriebsergebnis vor Steuern ist von rd. -€0,04 Mio auf rd. €0,08 Mio gestiegen.

2.3 Finanzlage

Die zur Verfügung stehende Liquidität aus dem laufenden Geschäftsbetrieb sowie kurzfristige Inanspruchnahmen der laufenden Konten sind im abgelaufenen Geschäftsjahr ausreichend und unproblematisch gewesen. Die einzige Herausforderung zum Ende des Jahres hat sich aus der deutlichen Erhöhung des Management Fees der Voff Gruppe ergeben. Dies hat auch zum Jahresende die Liquidität merklich belastet. Die Gesellschaft steht hierzu mit der Voff Gruppe in engem Austausch. Der laufende Geschäftsbetrieb konnte in 2023 aber bei zielgerechter Zahlung durchgeführt werden. Die Liquiditätslage war zufriedenstellend, wird sich allerdings durch das Management Fee im Dezember 2023 verschlechtern. Finanzierung über Banken lagen nur für langfristige Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens mit einer Quote von 7 % gemessen an der Bilanzsumme vor. Der Umsatz stieg von rd. €13,7 Mio auf rd. €14,6 Mio.

II. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

1. Hinweise auf Risiken der künftigen Entwicklung

Es bestehen Risiken insbesondere bei der geplanten Umsatzentwicklung. Die Wettbewerbslage auf den Onlinemarktplätzen und der damit einhergehende Preisdruck bewirken Risiken für die Margenentwicklung der Görges Naturprodukte GmbH. Laut Businessplan wird die Firma durch einen größeren Fokus auf die Anbindung von weiteren Onlinemarktplätzen, sowie einen deutlichen Fokus auf den Ausbau des B2B Geschäfts versuchen diese Risiken zu minimieren. Um den B2B Vertrieb zu stärken, wurde eine Vollzeitposition im Außendienst geschaffen, sowie eine weitere Position im B2B Innendienst, um hierdurch von Vertriebsaktivitäten im Voff Head-Office profitieren zu können. Außerdem wurde eine klare Priorisierung für die Anbindung von neuen Online-Marktplätzen erstellt, die nun systematisch bearbeitet wird.

Ein weiteres Risiko besteht durch die vermehrte Einflussnahme des Head-Office auf das Tagesgeschäft der Görges Naturprodukte GmbH. Um dies zu minimieren wird sich regelmäßig und intensiv über geplante Maßnahmen ausgetauscht, sodass im Idealfall nur produktive Maßnahmen umgesetzt werden.

2. Prognose für das Jahr 2024

Durch die oben gennanten Faktoren ist im Jahr 2024 mit einem turbulenten Jahr zu rechnen. Insbesondere die weitere Entwicklung der wirtschaftlichen Lage im Hauptabsatzmarkt Deutschland, sowie die Inflationsentwicklung müssen genau beobachtet werden, um möglicherweise schnell reagieren zu können. Die Firma hat im Stratgieplan für das Jahr 2024 den Fokus für Wachstumstreiber in neue Online-Marktplätze, sowie auf den B2B Händlerkundenbereich gelegt. Der Gesamtwachstumsplan sieht ein Wachstum von 20% vor. Der Plan für den E-commerce Bereich sieht ein leichtes Wachstum vor, wobei anzumerken ist, dass neue Vertriebskanäle in Form von Plattformen wie ebay und DocMorris höhere Chancen bieten. Absolut gesehen ist der höchste Mehrumsatz für den B2B Bereich geplant. Hierzu werden im Laufe des Jahres 2024 erheblich mehr Ressourcen aus dem Head-Office zur Vefügung stehen. Außerdem werden die bereits gennanten neu geschaffenen Positionen im Vertriebsinnen- und Außendienst helfen die Ziele zu erreichen.

Das Unternehmen erwartet zudem einen sich verstärkenden Kampf im Werbemarkt von Supplementen für Haustiere und damit verbundene weiterhin steigende Werbekosten. Die Strategie beinhaltet auch hier Maßnahmen, um diesem entgegenzuwirken, auf eine weitere Erklärung dieser wird aus Vertraulichkeitsgründen in dieser Stellungnahme verzichtet.

Eine große Chance besteht in der Eröffnung neuer Vertriebskanäle wie z.B. Distributoren für neue internationale Märkte u.a. durch Unterstützung der Voff-Gruppe und deren Kontakten. Hier könnte eine schneller as geplante Steigerung der Umsätze mit nicht proportional gleich steigenden Werbekosten, eine Verbesserung der Nettomargen erwirken. Außerdem ist von Voff Gruppenebene geplant die Marke durch ein Rebranding neu zu positionieren. Kurzfristig wird dies mit Mehrkosten und Zeitaufwand verbunden sein aber langfristig zu mehr Wachstum mit verbesserten Nettomargen führen.

Es ist davon auszugehen, dass der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr steigen wird. Es wird außerdem angestrebt die Gewinnmarge (Betriebsergebnis), durch Verlagerung der Verkäufe in den B2B Bereich, sowie Kostenoptimierungen wieder in eine zweistellige Höhe zu bringen.

 

Brüggen, 28.03.2024

Mark Gnotke

Geschäftsleitung

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 440.714,50 617.171,50
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 21.732,50 124.574,50
1. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 21.732,50 124.574,50
II. Sachanlagen 388.982,00 462.597,00
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.598,00 6.473,00
2. technische Anlagen und Maschinen 124.902,50 148.351,50
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 259.481,50 307.772,50
III. Finanzanlagen 30.000,00 30.000,00
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 30.000,00 30.000,00
B. Umlaufvermögen 2.765.927,99 2.297.982,70
I. Vorräte 1.667.173,62 1.471.210,92
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 569.640,24 546.731,21
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 159.670,54 45.446,75
2. sonstige Vermögensgegenstände 409.969,70 501.284,46
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 6.000,00 6.000,00
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 529.114,13 280.040,57
C. Rechnungsabgrenzungsposten 28.489,48 42.609,38
Bilanzsumme, Summe Aktiva 3.235.131,97 2.957.763,58

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 1.735.953,15 1.670.830,03
I. gezeichnetes Kapital 26.000,00 26.000,00
II. Kapitalrücklage 230.000,00 230.000,00
III. Gewinnrücklagen 1.414.830,03 1.505.603,52
IV. Jahresüberschuss 65.123,12 -90.773,49
B. Rückstellungen 292.494,64 341.496,44
C. Verbindlichkeiten 1.206.684,18 945.437,11
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 234.012,14 319.661,44
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 86.937,87 85.624,32
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 147.074,27 234.037,12
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 437.453,81 19,54
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 437.453,81 19,54
3. sonstige Verbindlichkeiten 535.218,23 625.756,13
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 535.218,23 625.756,13
Bilanzsumme, Summe Passiva 3.235.131,97 2.957.763,58

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 11.481.744,07 10.881.570,62
2. Personalaufwand 2.698.724,58 2.759.225,53
a) Löhne und Gehälter 2.224.439,23 2.276.987,76
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 474.285,35 482.237,77
davon für Altersversorgung 34.657,64 36.901,42
3. Abschreibungen 214.008,77 290.826,49
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 214.008,77 290.826,49
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 8.480.641,16 7.864.249,73
davon Aufwendungen aus Währungsumrechnung 1.116,16 3.518,13
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 5.027,36 0,00
davon aus verbundenen Unternehmen 660,53 0,00
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 10.998,71 4.619,92
davon an verbundene Unternehmen 0,79 0,00
7. Steuern vom Einkommen und Ertrag 16.352,09 -27.730,00
8. Ergebnis nach Steuern 66.046,12 -9.621,05
9. sonstige Steuern 923,00 81.152,44
Jahresüberschuss 65.123,12 -90.773,49

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Görges Naturprodukte GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Brüggen
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Krefeld
Register-Nr.: HRB 16495

Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der Görges Naturprodukte GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt.

Die Erstellung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung steht im Einklang mit den Regelungen des Gesellschaftsvertrages.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen handelt es sich bei der Gesellschaft um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Soweit Wahlrechte für Angaben in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang ausgeübt werden können, wurde der Vermerk in der Bilanz bzw. in der Gewinn- und Verlustrechnung gewählt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Die Gliederung der Bilanz orientiert sich an den Bestimmungen gem. § 266 HGB für große Kapitalgesellschaften.

Die Gliederungsform der Bilanz mit Aktiva und Passiva sowie der Gewinn- und Verlustrechnung ist gem. § 265 Abs. 1 HGB in der Form des Vorjahres beibehalten worden.

Es wurden keine Anpassungen, die zur Vergleichbarkeit erforderlich sind, vorgenommen (§ 265 Abs. 2 HGB).

Dem Vollständigkeitsgebot gem. § 246 Abs. 1 HGB wurde Rechnung getragen.

Der Grundsatz der Bewertungsstetigkeit gem. § 252 Abs. 1 Nr. 6 HGB wurde beachtet.

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Schutzrechte werden linear auf 3 Jahre, Software linear auf 3 bis 5 Jahre abgeschrieben.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Unter den Finanzanlagen sind zu Anschaffungskoten bewertete Anteile an verbundenen Unternehmen ausgewiesen.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die zum jeweiligen Tageskurs in Euro umgerechnet wurden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Die kumulierten Abschreibungen betrugen zum Beginn des Geschäftsjahres: Euro 1.236.835,56.

Die kumulierten Abschreibungen betrugen am Ende des Geschäftsjahres: Euro 1.448.962,04.

Beteiligungsspiegel:

Name und Sitz der Gesellschaft: Aniforte UK Ltd., Southam, GB
Anteil am Kapital: 100 %
Eigenkapital zum 31.12.2023 Euro 161.948
Ergebnis des Geschäftsjahres 2023 Euro 9.597
Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
Euro
Zugänge
Euro
davon FK-Zinsen
Euro
Abgänge
Euro
Umbuchungen
Euro
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
Euro
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 701.008,66 621,00 0,00 0,00 5.802,75 707.432,41
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 701.008,66 621,00 0,00 0,00 5.802,75 707.432,41
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 17.089,00 0,00 0,00 0,00 0,00 17.089,00
Technische Anlagen und Maschinen 311.662,91 8.458,88 0,00 0,00 0,00 320.121,79
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 794.246,49 23.122,14 0,00 2.335,29 0,00 815.033,34
Summe Sachanlagen 1.122.998,40 37.383,77 0,00 2.335,29 -5.802,75 1.152.244,13
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 30.000,00 0,00 0,00 0,00 0,00 30.000,00
Summe Finanzanlagen 30.000,00 0,00 0,00 0,00 0,00 30.000,00
Summe Anlagevermögen 1.854.007,06 38.004,77 0,00 2.335,29 0,00 1.889.676,54
kumulierte Abschreibungen 01.01.2023
Euro
Abschreibungen Geschäftsjahr
Euro
Zugänge
Euro
Abgänge
Euro
Umbuchungen
Euro
kumulierte Abschreibungen 31.12.2023
Euro
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 576.434,16 109.265,75 0,00 0,00 0,00 685.699,91
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 576.434,16 109.265,75 0,00 0,00 0,00 685.699,91
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 10.616,00 1.875,00 0,00 0,00 0,00 12.491,00
Technische Anlagen und Maschinen 163.311,41 31.907,88 0,00 0,00 0,00 195.219,29
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 486.473,99 70.960,14 0,00 1.882,29 0,00 555.551,84
Summe Sachanlagen 660.401,40 104.743,02 0,00 1.882,29 0,00 763.262,13
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 1.236.835,56 214.008,77 0,00 1.882,29 0,00 1.448.962,04
Zuschreibungen Geschäftsjahr
Euro
Buchwert 31.12.2023
Euro
Buchwert 31.12.2022
Euro
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 21.732,50 124.574,50
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 21.732,50 124.574,50
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 4.598,00 6.473,00
Technische Anlagen und Maschinen 0,00 124.902,50 148.351,50
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 259.481,50 307.772,50
Summe Sachanlagen 0,00 388.982,00 462.597,00
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 30.000,00 30.000,00
Summe Finanzanlagen 0,00 30.000,00 30.000,00
Summe Anlagevermögen 0,00 440.714,50 617.171,50

Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr

Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 6.000,00 Euro (Vorjahr: 6.000,00 Euro).

davon mit einer Restlaufzeit
Art der Forderung zum 31.12.2023 Gesamtbetrag
TEuro
kleiner 1 Jahr
TEuro
größer 1 Jahr
TEuro
aus Lieferungen und Leistungen 161,9 161,9 0,0
gegen verbundene Unternehmen 159,7 159,7 0,0
sonstige Vermögensgegenstände 248,1 242,1 6,0
Summe 569,7 563,7 6,0

Angaben zu Forderungen gegenüber Gesellschaftern

Der Wert der Forderungen gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 0,00 Euro (Vorjahr: 0,00 Euro).

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten insbesondere rückständige Urlaube, Prozesskosten, Archivierungskosten, Beiträge zur Berufsgenossenschaft sowie Abschlusskosten.

Angabe zu Restlaufzeitvermerken

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt 1.059.671,42 Euro (Vorjahr: 711.399,99 Euro).

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 147.074,27 Euro (Vorjahr: 234.037,12 Euro).

Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt 0,00 Euro (Vorjahr: 0,00 Euro).

davon mit einer Restlaufzeit
Art der Verbindlichkeit zum 31.12.2022 Gesamtbetrag
TEuro
kleiner 1 J.
TEuro
größer 1 Jahr
TEuro
gegenüber Kreditinstituten 234,0 86,9 147,1
erhaltene Anzahlungen 18,7 18,7 0,0
aus Lieferungen und Leistungen 276,7 276,7 0,0
gegenüber verbundenen Unternehmen 437,5 437,5 0,0
sonstige Verbindlichkeiten 239,8 239,8 0,0
Summe 1.206,7 1.059,6 147,1

Für Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen branchenübliche Eigentumsvorbehalte.

Angaben zu Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 0,00 Euro (Vorjahr: 0,00 Euro).

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB

Sonstige, nicht aus der Bilanz ersichtliche finanzielle Verpflichtungen ergeben sich aus bestehenden Miet- und Leasingverträgen für Geschäftsräume, Maschinen und Fahrzeuge im Wert von 1.570.669,95 Euro. Der Betrag der nicht bilanzierten finanziellen Verpflichtungen mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr betragen 227.981,30 Euro, die mit einer Laufzeit von 1 bis 5 Jahren 622.688,65 Euro und die mit einer Laufzeit von über 5 Jahren 720.000,00 Euro.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Erläuterung der periodenfremden Erträge

In der Erfolgsrechnung sind periodenfremde Erträge (Steuer- und Nebenkostenerstattungen, Weiterberechnungen und Auflösung von Wertberichtigungen) in Höhe von TEuro 69,8 enthalten.

Erläuterung der periodenfremden Aufwendungen

In der Erfolgsrechnung sind periodenfremde Aufwendungen (Steuernachzahlungen, Beiträge, Nebenkosten und Kosten der Abschlussprüfung) in Höhe von TEuro 24,8 enthalten.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 68.

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeiter 35,00
Angestellte 29,00
leitende Angestellte 4,00
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 68,00

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Geschäftsführer: Herr Mark Gnotke Kaufmann

Vergütungen der Geschäftsführer

Die Geschäftsführung hat von § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht und auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge verzichtet.

Nachtragsbericht

Der anhaltende Krieg in der Ukraine und die damit einhergehenden massiven Störungen in den Lieferketten sowie die deutliche Verteuerung bei den Rohstoffen, den Transportkosten und Energiekosten kann auch für das Folgejahr eine Belastung des Ergebnisses bedeuten. Allerdings konnte auf verschiedenen belastende Faktoren zwischenzeitlich reagiert werden, so dass trotz der Belastung für das Folgejahr von einem verbesserten Ergebnis ausgegangen wird.

Vorschlag zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Jahresüberschuss beträgt 65.123,12 Euro. Dieser wird in vollem Umfang in die Gewinnrücklage eingestellt.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Brüggen, 28.03.2024

Mark Gnotke

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 31.05.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Der vorstehende Jahresabschluss dient der Offenlegung. Der vollständige Jahresabschluss ist mit dem nachstehend wiedergegebenen uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen:

"Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Görges Naturprodukte GmbH

Vermerk über die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Prüfungsurteile

Ich habe den Jahresabschluss der Görges Naturprodukte GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Görges Naturprodukte GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Die Anlage zu diesem Bestätigungsvermerk enthält eine weitergehende Beschreibung meiner Verantwortung für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil meines Bestätigungsvermerks.

 

Meschede, 28.03.2024

gezeichnet Dipl.-Kfm. Marcus Tuschen, Wirtschaftsprüfer

Anlage zum Bestätigungsvermerk: Weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteile ich die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle."

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