Hillebrandt GmbH
Mergenthalerstraße 43, 48268 Greven, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Kevin Woitalla seit 1.7.2024 | Prokura |
Ute Wilker seit 9.3.2020 | Prokura |
Thomas Hillebrandt Middendorf seit 30.7.2003 | Geschäftsführer |
Theodor Hillebrandt seit 30.7.2003 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (3)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 30.00% | |
| 30.00% |
Ungelöste Beteiligungen (1)
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
4 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 4 angezeigt
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 49.00% | |
| 33.30% |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Hillebrandt GmbHGrevenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023HILLEBRANDT GMBH, GREVENAKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023HILLEBRANDT GMBH, GREVENI. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss der Hillebrandt GmbH, Greven, (Amtsgericht Steinfurt, HRB 2315) wurde nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des HGB (§§ 242 bis 256a HGB und § 264 ff. HGB) sowie den Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Für die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren angewandt. Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit wurden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder Anhang anzubringen sind, insgesamt im Anhang aufgeführt. II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bewertung ist nach den allgemeinen Bestimmungen der §§ 252 bis 256a HGB und den ergänzenden Vorschriften für Kapitalgesellschaften vorgenommen worden. Im Einzelnen wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewendet: Das Anlagevermögen und Umlaufvermögen wurde grundsätzlich gemäß § 253 HGB zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bewertet. Anschaffungsnebenkosten und nachträgliche Anschaffungskosten sowie Anschaffungspreisminderungen wurden ggf. zugesetzt bzw. abgesetzt. Die Abschreibungen werden linear vorgenommen. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen über die geschätzte Nutzungsdauer. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis 800,00 € werden im Jahr der Anschaffung grundsätzlich voll abgeschrieben. Die Beteiligungen werden mit den Anschaffungskosten angesetzt. Bei dauernder Wertminderung erfolgt gemäß § 253 Abs. 3 Satz 5 HGB eine Abschreibung auf den niedrigeren beizulegenden Wert. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bzw. mit den niedrigeren beizulegenden Werten am Abschlussstichtag angesetzt (§ 253 Abs. 4 HGB). In die Herstellungskosten werden neben den direkt zurechenbaren Material- und Fertigungseinzelkosten auch angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten mit einbezogen. Fremdkapitalzinsen werden nicht einbezogen. Bei der Bewertung wird das strenge Niederstwertprinzip beachtet. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen werden mit dem Nennbetrag angesetzt und in Ausübung des Wahlrechts nach § 268 Abs. 5 S. 2 HGB offen von dem Posten "Vorräte" abgesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zum Nennwert angesetzt. Erkennbare Ausfallrisiken werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird dem allgemeinen Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung angemessen Rechnung getragen. Flüssige Mittel werden zu Nominalwerten angesetzt. Die Rückstellungen berücksichtigen alle bis zum Abschlussstichtag entstandenen und bis zur Bilanzerstellung erkennbaren Risiken und Verpflichtungen. Die Dotierung erfolgt mit dem vorsichtig geschätzten Erfüllungsbetrag, der unter Beachtung des Vorsichtsprinzips bei vernünftiger kaufmännischer Beurteilung anzusetzen ist. Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt (§ 253 Abs. 1 S. 2 HGB). Latente Steuern werden für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen und Schulden berechnet. Im Falle eines Aktivüberhangs der latenten Steuern zum Bilanzstichtag wird von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB kein Gebrauch gemacht. III. Angaben zur Bilanz Die Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus dem beigefügten Anlagenspiegel. Die sonstigen Vermögensgegenstände haben in Höhe von 14.050,00 € eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Die sonstigen Rückstellungen enthalten Beträge für Personalverpflichtungen, Berufsgenossenschaftsbeiträge, Gewährleistungsverpflichtungen und andere ungewisse Verbindlichkeiten. Verbindlichkeitenspiegel
* davon aus Steuern 121.293,62 € (i. Vj. 63.854,69 €) davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 39.585,03 € (i. Vj. 23.680,89 €) davon gegenüber Gesellschaftern 0,00 € (i. Vj. 76.245,83 €) Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch die Sicherungsübereignung von Maschinen und Fahrzeugen gesichert. Latente Steuern werden gemäß § 274 HGB auf temporäre Differenzen zwischen handels- und steuerrechtlichen Wertansätzen ermittelt. Die passiven latenten Steuern resultieren aus temporären Differenzen im Anlagevermögen und wurden unter Verwendung eines unternehmensindividuellen Steuersatzes von 31,75 % ermittelt. Die Entwicklung der latenten Steuerschulden ergibt sich wie folgt:
Haftungsverhältnisse Für Verbindlichkeiten der Hillebrandt Verwaltungs GmbH & Co. KG gegenüber Kreditinstituten in Höhe von 1.903.656,00 € (i. Vj. 641.448,14 €) wurde die Mithaftung übernommen. Ferner wurde eine Bürgschaft gestellt für Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten eines Beteiligungsunternehmens in Höhe von 750.000,00 € (i. Vj. 0,00 €). Auf Grund der wirtschaftlichen Verhältnisse der Hillebrandt Verwaltungs GmbH & Co. KG sowie des Beteiligungsunternehmens wird mit der Inanspruchnahme nicht gerechnet. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen Leasingverträge für den Fuhrpark und Maschinen sowie den Mietvertrag für die Betriebsimmobilie. Daraus ergeben sich mittel- bis langfristig folgende Verpflichtungen:
Die Mietverpflichtungen resultieren aus dem Mietvertrag über die Anmietung der Betriebsimmobilie von der Hillebrandt Verwaltungs GmbH & Co. KG, Greven. Der Mietvertrag ist auf unbestimmte Zeit geschlossen, sieht aber eine Kündigungsmöglichkeit jeweils zum Jahresende vor. Aus der Beschaffung einer neuen Schweißroboteranlage besteht ein Bestellobligo von 280 T€. IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Aufwendungen für Altersversorgung betragen 33 T€ (i. Vj. 33 T€). Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag entfallen in Höhe von 6.150,00 € (i. Vj. 0,00 €) auf Aufwendungen aus der Zuführung von latenten Steuern. V. Sonstige Angaben Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt
Finanzanlagen
Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Singuläre Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eintraten und Auswirkungen auf die finanzielle Lage der Gesellschaft haben, liegen nicht vor. Geschäftsführung Zu Geschäftsführern im Geschäftsjahr bestellt waren:
Angaben zu den Gesamtbezügen der Geschäftsführung unterbleiben mit Verweis auf § 286 Abs. 4 HGB.
Greven, den 26. Mai 2025 Die Geschäftsführung Theo Hillebrandt Thomas Hillebrandt-Middendorf
LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023HILLEBRANDT GMBH, GREVEN1. Vorstellung des Unternehmens Die Firma Hillebrandt GmbH ist eingetragen im Handelsregister unter HRB 2315 beim Amtsgericht Steinfurt. Sie unterhält an Ihrem Firmensitz in Greven den gesamten Geschäftsbetrieb mit Verwaltung - Entwicklung - Konstruktion - Produktion - Montage Gegenstand des Unternehmens sind die zwei Geschäftsbereiche Stahlbau / Fassadenbau und Behälterbau. Im Bereich Stahlbau werden vornehmlich Stahlkonstruktionen für den Fassadenbau, die technische Gebäudeausstattung und textile Fassaden für neue Bauvorhaben wie auch für die Sanierung von Bestandsbauten entwickelt, konstruiert, gefertigt und vor Ort beim Kunden montiert. Im Bereich Behälterbau fertigt das Unternehmen für internationale Kunden neben einer ganzen Reihe von Serienprodukten auch speziell für die Bedürfnisse des Kunden entwickelte Lösungen für die Sammlung und den Transport von Wertstoffen und Gefahrgütern. Ein Großteil dieser Behälter besitzt internationale Zulassungen für den Transport von Gefahrgütern. Einen hohen Stellenwert nimmt der Bereich Entwicklung und Fertigung von Unterflursystemen für den internationalen Markt ein. Das im Jahre 1930 gegründete Unternehmen wurde 1990 in eine GmbH umgewandelt und beschäftigte im Berichtsjahr durchschnittlich 13 Angestellte und 91 gewerbliche Arbeitnehmer sowie 6 Auszubildende. 2. Gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Rahmenbedingungen Wie im Vorjahr wirkte sich auch im Geschäftsjahr 2023 der Krieg in der Ukraine noch stark auf die Energiepreise aus. Die hohen Energiepreise konnten durch eine intelligente Nutzung der Energie tlw. kompensiert werden. Dennoch stiegen die Ausgaben für Strom und Gas merklich. Auch im Bereich der Rohstoffpreise wie Stahl, Aluminium und Zink waren die Preise auf einem vergleichsweise hohen Niveau, konnten aber im Laufe des Jahres etwas nachgeben. Nach zwei Jahren intensiver Einschränkungen und Unsicherheiten durch die Corona-Pandemie zeigte das Jahr 2023 deutliche Zeichen der wirtschaftlichen Erholung für unser Unternehmen. Im Berichtsjahr konnte die Hillebrandt GmbH die Anpassungen und strategischen Neuausrichtungen weiter fortsetzen und bereits erste Erfolge dieser Maßnahmen verzeichnen. Die konstruktive Metallbaubranche zählt zu den Wirtschaftsbereichen, die sich im Berichtsjahr 2023 von den Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie erholt hat. Die Nachfrage am Markt war sehr stark. Dabei haben die volatilen Rohstoffpreise die Branche weiterhin stark belastet. Trotz dieser Umstände hat sich der Geschäftsverlauf in 2023 positiv entwickelt. Die Umsatzentwicklung wurde durch die recht stabile Baubranche gestützt. 3. Wirtschaftliche Lage und Geschäftsverlauf 3.1 Geschäftsverlauf Der Umsatz im Geschäftsjahr 2023 erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um 16,0 % auf 24.242 T€. Dieser Anstieg wurde in beiden Geschäftsbereichen erzielt. Darüber hinaus ist der Anstieg zu einem kleinen Teil inflationsbedingt, d.h. er ist auf die gestiegenen Materialpreise zurückzuführen. Im Bereich textile Fassaden setzte sich der positive Trend im Auftragseingang aus dem Vorjahr fort. Bei einem gestiegenen Bestand an unfertigen Leistungen im Bereich Stahlbau ergibt sich eine gegenüber dem Vorjahr um 17,1 % gestiegene Betriebsleistung. Die gestiegene Betriebsleistung konnte die gestiegenen Einstandspreise für Rohstoffe sowie gestiegenen Personal- und Sachkosten mehr als ausgleichen, so dass sich ein Jahresüberschuss von 792 T€ ergibt nach 654 T€ im Vorjahr (+138 T€). Die Geschäftsentwicklung war damit sehr positiv, wobei das im Vorjahr prognostizierte Umsatzwachstum sowie das erwartete verbesserte Jahresergebnis erreicht werden konnte. 3.2 Beschaffung Im Geschäftsjahr 2023 sind die Einstandspreise für Stahlerzeugnisse im Vergleich zum Vorjahr 2022 nicht weiter gestiegen. Auch der Rohstoff Zink, der für die Oberflächenveredlung vieler unserer Produkte von hoher Bedeutung ist, hat sich im Laufe des Berichtsjahres preislich erholt und ist auf ein Preisniveau vor der Corona-Pandemie gesunken. Dieses Preisniveau haben wir uns durch virtuelle Käufe von größeren Mengen langfristig mehrmals für Zeiträume von je ca. 6 Monaten gesichert. Die Materialeinsatzquote ist im Vergleich zum Vorjahr nur marginal von 58,5 % auf 59,0 % im Berichtsjahr gestiegen. 3.3 Ertragslage Das Rohergebnis im Geschäftsjahr 2023 betrug 10.715 T€ und hat sich gegenüber dem Vorjahr um 1.437 T€ (+15,5 %) verbessert. Der Personalaufwand ist im Vergleich zum Vorjahr um 835 T€ (+13,2 %) gestiegen. Dieser Anstieg resultiert im Wesentlichen aus tariflichen Lohnerhöhungen im Jahre 2022 und 2023 sowie Neueinstellungen. Die planmäßige Abschreibung auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen belaufen sich auf 275 T€ (Vorjahr 269 T€). Im Jahr 2023 wurden 185 T€ an Investitionen in immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen (ohne geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau) getätigt. Die Sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich von 1.714 T€ auf 2.104 T€ (+22,7 %) erhöht. Im Wesentlichen ist der Anstieg auf die gestiegenen Kosten für Ausgangsfrachten (+100 T€) sowie die gestiegenen Energiekosten (+100 T€) zurückzuführen. Das EBIT (Earnings before Interest and Taxes) erhöhte sich im Vergleich zum Jahre 2023 von 974 T€ auf 1.180 T€. Der Jahresüberschuss nach Zinsen und Steuern beträgt 792 T€. 3.4 Vermögens- und Finanzlage Die Gesellschaft hat bei einem Jahresgewinn von 792 T€ unter Einbeziehung der Abschreibung auf das Anlagevermögen einen Jahres-Cash-Flow von 1.067 T€ (Vorjahr 923 T€) erwirtschaftet. Das langfristige gebundene Anlagevermögen beläuft sich auf 1.156 T€ bzw. 17,1 % der deutlich gegenüber dem Vorjahr gestiegenen Bilanzsumme. Absolut hat sich das Anlagevermögen leicht um 81 T€ erhöht. Beim kurzfristig gebundenen Vermögen verminderte sich insbesondere der Bestand an Vorräten (-1.146 T€), demgegenüber stiegen die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen deutlich an (+856 T€). Das Eigenkapital der Gesellschaft erhöhte sich um 792 T€ auf 4.609 T€. Bei einer um 629 T€ gestiegenen Bilanzsumme verbesserte sich die Eigenkapitalquote auf 67,9 % gegenüber 62,0 % im Vorjahr. Die Bankverbindlichkeiten der Gesellschaft sind aufgrund planmäßiger Tilgungen von 865 T€ im Jahr 2022 auf 500 T€ im Berichtsjahr gesunken. Zum Stichtag haben diese Darlehen in Höhe von 181 T€ eine Restlaufzeit von über einem Jahr. Das kurzfristige Fremdkapital verminderte sich im Vorjahresvergleich um 104 T€. Der Rückgang des kurzfristigen Fremdkapitals ist im Wesentlichen auf den Abbau der kurzfristigen Bankverbindlichkeiten (-300 T€) sowie der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (-273 T€) zurückzuführen. Gegenläufig hierzu haben sich die kurzfristigen Rückstellungen (inkl. der Steuerrückstellungen) um 477 T€ erhöht. 4. Risikomanagementsystem Die Gesellschaft hat im Rahmen des Qualitätsmanagementsystems nach DIN EN ISO 9001:2015 ein Risikomanagement eingerichtet, durch das unternehmensrelevanten Risiken systematisch identifiziert, bewertet und überwacht und somit drohende Gefahren rechtzeitig erkannt werden. Hierdurch kann die Gesellschaft zeitnah adäquate Maßnahmen zur Risikobewältigung ergreifen. Weiterhin werden durch das immer mehr optimierte ERP-System im Behälterbau die terminlichen und finanziellen Risiken in der Fertigung minimiert. 5. Voraussichtliche Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken 5.1 Allgemeine wirtschaftliche Entwicklung Auch im Jahr 2024 hat die Energiekrise bedingt durch den Ukraine-Krieg noch weitreichende Folgen auf die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland. Die öffentliche Nachfrage hat sich noch nicht auf das Niveau vor der Corona-Pandemie erholt. In der Metallbranche ist die Nachfrage dementsprechend leicht rückläufig. Hier zeigt es sich besonders in der Baubranche, dass ein Rückgang der Nachfrage nach Büro- und Geschäftsimmobilien zu verzeichnen ist. Endgültige Zahlen zum Geschäftsjahr 2024 liegen aber noch nicht vor. Die Materialpreisentwicklung hat sich deutlich entspannt. 5.2 Strategie für die Zukunft sowie Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Die Gesellschaft setzt für die kommenden Jahre im Bereich Stahlbau vermehrt auf die komplette Bearbeitung von Projekten im Bereich des Fassadenbaus. Die im Jahre 2018 begonnene Spezialisierung auf Textilfassaden wurde auch im Jahre 2023 konsequent fortgesetzt. Hier konnten einige große Aufträge durch die Teilnahme an Ausschreibungen und auch durch den freien Wettbewerb bei Bauherrn akquiriert werden. Dieser Trend setzt sich auch im Jahr 2024 fort. Im Bereich Behälterbau wird neben der Fertigung der Unterflursysteme und Serienbehälter der Schwerpunkt auf die Entwicklung von Spezialbehältern nach Kundenwunsch gelegt. Hier werden Behälter in mittleren Serien für öffentliche Auftraggeber und Kunden der Chemieindustrie gefertigt. Im Bereich Gewinnung von Fachkräften setzt das Unternehmen auf die interne Ausbildung von Fachkräften sowie auf die Anwerbung von Personal durch eigene Mitarbeiter. Dabei spielt der Bereich Social-Media eine immer größere Rolle. Besonderer Wert wird dabei auf die umfassende Betreuung der Mitarbeiter gelegt, um die sehr niedrige Fluktuation im Personalbereich weiterhin gewährleisten zu können. Zur Erhöhung der Produktivität wurde auch im Jahr 2023 die bereits vor mehreren Jahren begonnenen Maßnahmen im Bereich Fertigungssteuerung weiter fortgesetzt. Betriebsabläufe wurden effizienter gestaltet und das Materiallager deutlich strukturierter aufgebaut. Die heute umfassende Nutzung des ERP-Systems ist die Basis für diese Maßnahmen. Diese Veränderungen und Optimierung der Produktionsabläufe, welche im Jahr 2017 begonnen und auch im Jahre 2023 noch fortgeführt wurden, führen zu einer besseren Kostensituation und besseren Terminsteuerung der einzelnen Aufträge. Preisrisiken - insbesondere im Bereich des Stahleinkaufs - begegnet die Gesellschaft durch Angebote mit kurzer Bindefrist, Preisgleitklauseln bei großen und langfristigen Projekten und Vertragsverhandlungen mit den Kunden. Bei der Energieversorgung setzt das Unternehmen auf langfristige Lieferverträge für Strom und Gas. Hierzu nutzt es auch die Stromlieferungen aus der eigenen Photovoltaikanlage. Als Resultat aus den kontinuierlich gestiegenen Umsätzen in den vergangenen Jahren und den positiven Umsatzprognosen durch unsere A-Kunden ergibt sich für die Zukunft ein Bedarf an zusätzlichen Fertigungsflächen. Deshalb hatte sich die Hillebrandt GmbH entschlossen, durch die Hillebrandt GmbH & Co. KG eine weitere Produktionshalle mit 4.300 m 2 Fertigungsfläche sowie 520 m 2 Büro und Sozialräumen errichten zu lassen. Hierzu wurde im Oktober 2022 der Bauantrag bei der Stadt Greven gestellt. Nach 7 Monaten Genehmigungszeit haben wir im Juni 2023 mit den Bauarbeiten begonnen. Der Bezug soll im Sommer 2024 erfolgen. In dieser Ausweitung der Produktionskapazitäten sehen wir die Chance, den Wachstumskurs der Gesellschaft auch in den kommenden Jahren fortzusetzen. Flankierend wurde im Januar 2023 eine strategische Beteiligung an unserem Pulverbeschichter eingegangen. Diese neue Firma unter dem Namen HOF Coating entstand aus der Übernahme der insolventen Firma Erke & Nierenberg. Hieran hält die Firma Hillebrandt GmbH einen Anteil von 49 %. Diese Beteiligung ermöglicht uns ein hohes Maß an Flexibilität und Termintreue. Das Qualitätsniveau der dort ausgeführten Arbeiten ist sehr hoch, so dass wir für unsere gelieferten Produkte langfristige Garantien geben können. Im Jahr 2024 verzeichnet die Gesellschaft eine Steigerung der Umsätze von über 5 % und erwartet ein gegenüber dem Vorjahr verbessertes Ergebnis.
Greven, den 26. Mai 2025 HILLEBRANDT GmbH Geschäftsführung Theo Hillebrandt Thomas Hillebrandt-Middendorf Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Hillebrandt GmbH, Greven Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Hillebrandt GmbH, Greven, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Hillebrandt GmbH, Greven, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Greven, 26. Mai 2025 Horn,
Nick und Partner GmbH
Dr. Sickmann, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 2. Juni 2025 festgestellt. Die Gesellschafterversammlung hat beschlossen, den Jahresüberschuss 2023 auf neue Rechnung vorzutragen. |
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