Green Energy Origin Germany GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Batterien und Akkumulatoren
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Christian Cappellini seit 25.1.2021 | Geschäftsführer |
Christophe Paul André Luciani seit 6.3.2020 | Geschäftsführer |
Sascha Christian Wagenblaß seit 14.5.2019 | Geschäftsführer |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Mektec Europe GmbHWeinheimKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Konzernbilanz zum 31. Dezember 2022Aktiva
Passiva
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022
Kapitalflussrechnung vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022
Entwicklung des Eigenkapitals vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022
Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2022Die Mektec Europe GmbH (im Folgenden MEK-E oder Konzern) hat ihren Sitz in Weinheim und ist im Handelsregister B des Amtsgerichts Mannheim unter der Nummer HRB 726378 eingetragen. Anwendung der handelsrechtlichen Vorschriften Die MEK-E hat als Kapitalgesellschaft nach den Vorschriften des HGB einen Konzernabschluss und Konzernlagebericht aufgestellt. Konsolidierungskreis In den Konzernabschluss sind neben der MEK-E zwei deutsche, ein tschechisches, ein ungarisches und ein französisches Unternehmen nach der Methode der Vollkonsolidierung einbezogen, bei denen der MEK-E unmittelbar die Mehrheit der Stimmrechte der Gesellschafter zusteht.
Die MEK-E ist mit einer Beteiligungsquote von 100% an der Mektec Manufacturing Corporation CZ s.r.o., Ceske Budejovice, Tschechien, (im Folgenden MMCE-CZ), beteiligt. Die Gesellschaft erzielte im Geschäftsjahr 2022 einen Jahresgewinn in Höhe von TEUR 499 (TCZK 12.253,9). Das Eigenkapital der MMCE-CZ beträgt zum 31.12.2022 TEUR 497 (TCZK 11.990). Die MMCE-CZ dient als verlängerte Werkbank der MMCE-DE. Weiter werden 100% der Anteile der Mektec France SAS, Mulhouse, Frankreich, (im Folgenden MEK-F) gehalten. Im Geschäftsjahr 2022 wurde ein Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 18,4 ausgewiesen. Das Eigenkapital der Gesellschaft beträgt zum 31.12.2022 TEUR 124,2. Bei der MEK-F handelt es sich um eine kleine Vertriebsgesellschaft mit zwei Mitarbeitern. Die wesentlichen Vertriebsaktivitäten der MEK-E werden durch die MEK-ES, Weinheim, vorgenommen. Das Eigenkapital der Gesellschaft beträgt zum 31. Dezember 2022 TEUR 4.317,4. Aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrages der Gesellschaft mit der MEK-E beträgt das Ergebnis TEUR 0. Die Funktion der Mektec Manufacturing Corporation DE Europe GmbH, Weinheim, liegt in der Produktion von flexiblen Leiterplatten. Das Eigenkapital der Gesellschaft beträgt zum 31.12.2022 TEUR 6.916,3. Aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrages der Gesellschaft mit der MEK-E beträgt das Ergebnis TEUR 0. Die MEK-E ist mit einer Beteiligungsquote von 100% an der Mektec Manufacturing Corporation Europe HU Kft, Pécel, Ungarn, (im Folgenden MMCE-HU), beteiligt. Die Gesellschaft erzielte im Geschäftsjahr 2022 einen Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 641 (THUF 250.754). Das Eigenkapital der MMCE-HU beträgt zum 31.12.2022 TEUR 8.446 (THUF 3.385.861). Die MMCE-HU dient als verlängerte Werkbank der MMCE-DE. Die im Geschäftsjahr 2017 gegründete UMEK GmbH, Weinheim (im Folgenden UMEK), wurde bis 2021 nach den Vorschriften über assoziierte Unternehmen At Equity in den Konzernabschluss der MEK-E einbezogen. Die MEK-ES hat im Geschäftsjahr die restlichen Anteile aufgekauft und die Gesellschaft UMEK GmbH durch Verschmelzung zum 1. Januar 2022 aufgenommen. Die folgende Übersicht zeigt die Veränderungen im Konsolidierungskreis 2022:
Konsolidierungsmethoden Im Rahmen der Kapitalkonsolidierung werden die Anschaffungswerte der Beteiligungen mit dem anteiligen Zeitwert ihres Eigenkapitals zum Erwerbszeitpunkt verrechnet. Ein nach der Verrechnung verbleibender Unterschiedsbetrag wird in der Konzernbilanz, wenn er auf der Aktivseite entsteht, als Geschäfts- oder Firmenwert und, wenn er auf der Passivseite entsteht, unter dem Posten "Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung" nach dem Eigenkapital ausgewiesen. Bei der Erstkonsolidierung gehen Vermögensgegenstände und Schulden ebenfalls mit ihren Zeitwerten zum Erwerbszeitpunkt in die Konzernbilanz ein. Konzerninterne Gewinne und Verluste, Umsätze, Aufwendungen und Erträge sowie alle Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den konsolidierten Gesellschaften sind eliminiert. Bei den ergebniswirksamen Konsolidierungsvorgängen sind - soweit es sich um zeitliche Unterschiede handelt - die ertragsteuerlichen Auswirkungen berücksichtigt. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Basis für den Konzernabschluss sind die Abschlüsse der MEK-E und der einbezogenen Tochterunternehmen. Alle einbezogenen Abschlüsse sind auf den 31.12.2022 erstellt. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, sind einige Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst; diese werden im Anhang gesondert aufgeführt und - soweit erforderlich - erläutert. Den gesetzlichen Vorschriften entsprechend sind die Abschlüsse der einzelnen Unternehmen zur Einbeziehung in den Konzernabschluss einheitlich nach den für den Konzern geltenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgestellt. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden mit ihren Anschaffungskosten aktiviert und planmäßig linear über die wirtschaftliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Geschäfts- oder Firmenwerte werden grundsätzlich planmäßig über die tatsächliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Der im Rahmen der Akquisition der enmech-G erworbene Geschäfts- oder Firmenwert wird linear, entsprechend dem Lebenszyklus der entsprechenden Produktgruppen, über 15 Jahre abgeschrieben. Gegenstände des Sachanlagevermögens werden mit ihren Anschaffungs- oder Herstellungskosten aktiviert. Bei selbst erstellten Sachanlagen werden in die Herstellungskosten neben den direkt zurechenbaren Kosten auch anteilige Gemeinkosten und Abschreibungen einbezogen. Gegenstände, deren Nutzung zeitlich begrenzt ist, werden entsprechend ihrer voraussichtlichen wirtschaftlichen Nutzungsdauer i. d. R. linear abgeschrieben. Die planmäßigen Abschreibungen werden im Wesentlichen nach den folgenden Nutzungsdauern ermittelt:
Bei Vermögensgegenständen des Anlagevermögens werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen, soweit am Abschlussstichtag ein niedrigerer beizulegender Wert bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorliegt. Die Vorräte werden zu Konzernanschaffungs- oder -herstellungskosten bei Anwendung zulässiger Bewertungsvereinfachungsverfahren oder zu niedrigeren Tageswerten angesetzt. In die Herstellungskosten werden neben den direkt zurechenbaren Kosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen einbezogen. Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und flüssige Mittel sind zum Nominalwert bewertet. Bei den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen wird allen erkennbaren Risiken durch angemessene Abwertung Rechnung getragen. Unter den Rechnungsabgrenzungsposten sind Zahlungen vor dem Bilanzstichtag, die Aufwand oder Ertrag für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen, ausgewiesen. Latente Steuern nach § 274 HGB werden auf temporäre Unterschiede von Wertansätzen von Vermögensgegenständen und Schulden zwischen der Handels- und der Steuerbilanz und auf steuerlich nutzbare Verlustvorträge gebildet. Zur Berechnung der latenten Steuern wurde, wie im Vorjahr, ein durchschnittlicher Einkommensteuersatz in Höhe von 29,13 % verwendet. Dabei wird von dem Wahlrecht Gebrauch gemacht, aktive latente Steuerüberhänge nach Verrechnung mit passiven latenten Steuern nicht zu aktivieren. Latente Steuern nach § 306 HGB bestehen zum 31.12.2022 in Höhe von TEUR 103 (i. Vj. TEUR 103) in Form von passiven latenten Steuern und entfallen auf die aufgedeckten stillen Reserven im Immobilienvermögen einer Tochtergesellschaft. Während des Geschäftsjahres wurden keine passiven latenten Steuern gebildet bzw. aufgelöst. Der Berechnung liegt ein Ertragssteuersatz von 20,62 % zugrunde. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden unter Berücksichtigung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck in Höhe des nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelten Anwartschaftsbarwerts mit Hilfe der projizierten Einmalbetragsmethode gebildet. Es wurde aufgrund der Änderungen des § 253 HGB mit dem durchschnittlichen Marktzins der letzten 10 Jahre (1,79%) abgezinst. Hierbei wurden Rentensteigerungen von 2,50 % (i.Vj. 1,75%) verwendet. Hätte der Konzern den durchschnittlichen Marktzinssatz der letzten sieben Jahre zur Abzinsung herangezogen, so hätte sich für das Jahr 2022 eine um TEUR 907 höhere Pensionsrückstellung ergeben. Von dem Unterschiedsbetrag unterliegen TEUR 907 einer Ausschüttungssperre auf Basis der Einzelabschlüsse gem. § 253 Abs. 6 HGB. Die sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags für ungewisse Verbindlichkeiten gebildet, sie decken alle erkennbaren Risiken ab. Bei längerfristigen Rückstellungen erfolgt unter Einbeziehung künftiger Preis- und Kostensteigerungen eine Abzinsung mit einem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre - der Restlaufzeit entsprechend. Für die Jubiläumsrückstellungen wurden ein Rechnungszinsfuß von 1,45 % und erwartete Entgeltsteigerungen von 2,5 % verwendet. Alle Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt. Gemäß § 256a HGB wurden auf fremde Währung lautende kurzfristige Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Währungsumrechnung Die funktionale Währung des Mutterunternehmens ist Euro. In den Einzelabschlüssen werden gemäß § 256a HGB auf fremde Währungen lautende kurzfristige Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Im Konzernabschluss erfolgt die Umrechnung der Abschlüsse aller nicht im Euro-Raum ansässigen Unternehmen nach den folgenden Regeln:
Währungsdifferenzen aus der Umrechnung des Netto-Reinvermögens mit gegenüber dem Vorjahresende veränderten Kursen werden, ohne sich auf das Ergebnis auszuwirken, mit dem Eigenkapital verrechnet. Erläuterungen zur Konzernbilanz (1) Anlagevermögen Der im Rahmen der Akquisition der enmech-G erworbene Geschäfts- oder Firmenwert wird linear über 15 Jahre abgeschrieben und beträgt zum 31.12.2022 TEUR 0 (i. Vj. TEUR 0). Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr ist in der Anlage zum Konzernanhang dargestellt. (2) Vorräte Die Vorräte gliedern sich folgendermaßen auf:
(3) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
In den Forderungen gegen Gesellschafter sind Forderungen aus Liefer - und Leistungsbeziehung gegen die NOK Europa GmbH, Weinheim in Höhe von TEUR 0 (i. Vj. TEUR 12) enthalten. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen im Wesentlichen aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. (4) Flüssige Mittel
Der Finanzmittelfonds in der Kapitalflussrechnung beinhaltet flüssige Mittel sowie Cash-Pool-Forderungen und -Verbindlichkeiten. (5) Eigenkapital Die Entwicklung des Eigenkapitals ist in Anlage 1.4 dargestellt. Es bestehen keine Geschäftsvorfälle, die eine Ausschüttungssperre gemäß § 268 Abs. 8 HGB zur Folge hätten. Zur Ausschüttungssperre gem. § 253 Abs. 6 HGB verweisen wir auf die Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen weiter oben in diesem Konzernanhang. (6) Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Die Pensionsrückstellungen entfallen neben der MEK-E im Wesentlichen auf die MMCE-DE:
(7) Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
Die sonstigen Rückstellungen enthalten u. a. Rückstellungen im Personalbereich, Rückstellungen für Gewährleistungen sowie Rückstellungen für ausstehende Rechnungen. 8) Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern enthalten in Höhe von TEUR 46.898 (i. Vj. TEUR 34.533) Verbindlichkeiten aus dem Cash-Pool-Vertrag mit der NOK Europa GmbH. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen begründen sich im Wesentlichen aus Liefer- und Leistungsbeziehungen. Die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von 4,2 Mio EUR betreffen im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus Lohn und Gehalt sowie sozialen Abgaben in Höhe von 0,5 Mio EUR (i. Vj. 0,5 Mio EUR) und Steuern 1,9 Mio EUR (i. Vj. 1,4 Mio EUR).
Die Verbindlichkeiten ggü. Kreditinstituten beruhen auf langfristigen Bankdarlehen und haben eine Restlaufzeit von 1-5 Jahren in Höhe von TEUR 6.250 und unter einem Jahr in Höhe von TEUR 6.250. 9) Latente Steuern Unterschiedliche Ansätze zwischen Handels- und Steuerbilanz liegen im Wesentlichen im Bereich der Pensionsrückstellungen und sonstigen Rückstellungen vor. Darüber hinaus bestehen steuerlich nutzbare Verlustvorträge. Wir verweisen auf die Ausführungen unter den Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen. Die Gesellschaft verzichtet auf die Angabe einer steuerlichen Überleitungsrechnung nach DRS 18 Tz. 67, da diese über die gesetzlichen Anforderungen des Handelsrechts hinausgeht. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Haftungsverhältnisse im Sinne des § 251 HGB bestehen zum Bilanzstichtag in den nachfolgenden Fällen: Zur Erleichterung der Zollabwicklung bestehen zwei Bürgschaften mit dem Gesamtbetrag von TEUR 80. Weiter besteht eine selbstschuldnerische Bürgschaft der MEK-E in Höhe von TEUR 186. Da der Konzern über den Cash-Pool jederzeit mit ausreichenden liquiden Mitteln versorgt ist, ist die Wahrscheinlichkeit der Inanspruchnahme sehr gering. Zum Abschlussstichtag bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Leasingverträgen über ein Verwaltungsgebäude. Dieser Vertrag hat eine Laufzeit bis 2029. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus diesem Vertrag betragen insgesamt 3,1 Mio EUR (davon bis zu einem Jahr 0,5 Mio EUR, 2-5 Jahre 1,9 Mio EUR und über 5 Jahre 0,7 Mio EUR). Weiter bestehen finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen zum 31.12.2022 in Höhe von 3,7 Mio EUR (davon bis zu einem Jahr 1,7 Mio EUR, 2-5 Jahre 1,3 Mio EUR und über 5 Jahre 0,7 Mio EUR). Die Abnahmeverpflichtungen aus Waren- und Dienstleistungsverträgen sowie sonstige finanzielle Verpflichtungen betragen 0,1 Mio EUR (davon bis zu einem Jahr 0,1 Mio EUR, 2-5 Jahre 0,0 Mio EUR). Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung (9) Umsatzerlöse
(10) Bestandsveränderungen Im Geschäftsjahr 2022 reduzierte sich der Bestand an fertigen und unfertigen Erzeugnissen um TEUR 204 (im Vorjahr Erhöhung um TEUR 2.810). (11) Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind im Wesentlichen periodenfremde erhaltene Schadenersatzleistungen in Höhe von 1,1 Mio EUR (i. Vj. 0,4 Mio EUR) sowie Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von 1,6 Mio EUR (i. Vj. 2,1 Mio EUR) enthalten. Die Währungsgewinne betrugen im aktuellen Jahr 8,1 Mio EUR (i. Vj. 5,3 Mio EUR). Davon wurden im Geschäftsjahr 3,9 Mio EUR (i. Vj. 2,2 Mio EUR) realisiert. Weiter waren nicht dem Geschäftsjahr zuzurechnende, periodenfremde Erträge in Höhe von 0,1 Mio EUR (i. Vj. 0,4 Mio EUR) in den Erträgen enthalten. (12) Materialaufwand
(13) Personalaufwand
(14 a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen Im Geschäftsjahr wurden 5,2 Mio EUR (i. Vj. EUR 0) an außerplanmäßigen Abschreibungen auf das Anlagevermögen vorgenommen. Grund hierfür sind Restrukturierungsmaßnahmen. (14 b) Abschreibungen auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens Im Geschäftsjahr wurden 0,3 Mio EUR (i. Vj. EUR 0) an außerplanmäßigen Abschreibungen auf das Umlaufvermögen vorgenommen. Grund hierfür sind Restrukturierungsmaßnahmen. (15) Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten im Wesentlichen Kosten für Vertriebsaufwendungen 4,4 Mio EUR (i. Vj. 6,3 Mio EUR), Kosten der Datenverarbeitung in Höhe von 2,6 Mio EUR (i. Vj. 2,3 Mio EUR), Aufwendungen für Mieten und Leasing 3,3 Mio. EUR (i. Vj. 2,9 Mio EUR), Aufwendungen für Maschinenreparaturen und Instandhaltungen 1,6 Mio. EUR (i. Vj. 1,9 Mio EUR) sowie Aufwendungen für Fremdleistungen. Weiter entstanden Währungs- und Kursverluste in Höhe von 10,2 Mio EUR (i. Vj. 4,5 Mio EUR). Davon wurden im Geschäftsjahr 4,2 Mio EUR realisiert. Periodenfremde Aufwendungen ergaben sich im Berichtsjahr in Höhe von 0,2 Mio EUR (i.Vj. 0,4 Mio EUR). (16) Finanzergebnis Der Zinsaufwand für Pensionsrückstellungen beträgt im Berichtsjahr TEUR 422 (i. Vj. TEUR 1.123), für Sterbegeld TEUR 0,5 (i. Vj. TEUR 7) und für Jubiläumsgeld TEUR 0,5 (i. Vj. TEUR 8).
(17) Steuern vom Einkommen und vom Ertrag In diesem Posten sind inländische Körperschaft- und Gewerbeertragsteuern sowie vergleichbare ertragsabhängige Steuern im Ausland enthalten. Im Gesamtbetrag sind insgesamt TEUR 631 Steuern vom Einkommen- oder Ertrag gezahlt worden. Erläuterungen zur Kapitalflussrechnung Die Kapitalflussrechnung ist in Anlage 1.3 dargestellt. Der Bestand an liquiden Mitteln zum Abschlussstichtag beläuft sich auf 0,1 Mio EUR (i. Vj. 0,1 Mio EUR). Sonstige Angaben Im Durchschnitt des Berichtsjahres wurden Mitarbeiter beschäftigt, die in folgenden Funktionen tätig waren:
Im Geschäftsjahr 2022 waren Herr Tatsuhiko Saito, (ab 01.01.2022), Inazaishi, Japan, Herr Sascha Wagenblaß, Lampertheim, sowie Herr Christophe Luciani, Grünstadt, zu Geschäftsführern bestellt. Die Berufsbezeichnung ist mit der Organstellung identisch. Die folgenden vollkonsolidierten deutschen Konzerngesellschaften machen im Geschäftsjahr 2022 von der Befreiungsvorschrift des § 264 Abs. 3 Nr. 4 HGB bezüglich Offenlegung Gebrauch:
Gemäß § 314 Abs. 1 Nr. 9 HGB wurden im Geschäftsjahr 0,2 Mio EUR an Prüfungshonoraren an unsere Konzernabschlussprüfer geleistet. Die Honorare entfallen ausschließlich auf Abschlussprüfungsleistungen. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, das Jahresergebnis 2022 auf neue Rechnung vorzutragen. Gesellschafterinnen der Mektec Europe GmbH sind die NOK Europa GmbH, Weinheim, sowie die NIPPON MEKTRON LTD., Tokio/Japan. Der Teilkonzernabschluss der Mektec Europe GmbH (kleinster Kreis) wird in den Konzernabschluss der NOK Corporation, Tokio/Japan (größter Kreis) einbezogen. Dieser wird auf der Homepage des Unternehmens veröffentlicht und ist in englischer Sprache erhältlich: www.nok.co.jp/en/. Nachtragsbericht Mit Gesellschafterbeschluss vom 10.05.2023 endet die Geschäftsführungstätigkeit von Herrn Saito zum 26.06.2023. Er wird nach Japan zurückkehren. Über die berichteten Ereignisse hinaus haben sich keine Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Konzerngeschäftsjahres eingetreten sind und weder in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Konzernbilanz berücksichtigt sind, ergeben. Mit dem Gesellschafterbeschluss vom 14. März 2023 erbrachte die Gesellschafterin NIPPON MEKTRON Ltd., Tokio, Japan eine Zuzahlung in die freie Kapitalrücklage der Gesellschaft in Höhe von EUR 30 Mio. Die Zuzahlung diente ausschließlich der Dotierung der Kapitalrücklage.
Weinheim, den 25. Juni 2023 Mektec Europe GmbH Herr Tatsuhiko Saito Geschäftsführung (bis zum 26.06.2023) Sascha Wagenblaß Geschäftsführung Christophe Luciani Geschäftsführung Entwicklung des Konzernanlagevermögens im Geschäftsjahr 2022
Konzernlagebericht 20221. Grundlagen des Konzerns Geschäftsmodell des Konzerns Die Gesellschaft Mektec Europe GmbH (MEK-E) mit Sitz in Weinheim ist als Unternehmen der weltweiten Mektec-Gruppe unter der industriellen Führung der japanischen Gesellschaft NIPPON MEKTR.ON LTD. für die Herstellung und den Vertrieb von flexiblen Leiterplatten (FPC) für europäische Kunden verantwortlich. Die MEK-E ist die Holding der Mektec-Gruppe (im folgenden MEK-E Group oder Konzern), die wiederum Bestandteil des Konzerns der NOK Corporation, Tokio/Japan, ist. Die industrielle Führerschaft erfolgt durch die japanische NIPPON MEKTRON LTD. Im Folgenden wird die Organisationsstruktur des Konzerns beschrieben. In dem Konzernabschluss sind neben der MEK-E zwei deutsche, ein tschechisches, ein ungarisches und ein französisches Unternehmen nach der Methode der Vollkonsolidierung einbezogen, bei denen der MEK-E unmittelbar die Mehrheit der Stimmrechte der Gesellschafter zusteht. Die MEK-E, 1 mit 31 Mitarbeitern zum Jahresende 2022, erfüllt im Wesentlichen administrative Funktionen und agiert als Holding, die Mitarbeiter verteilen sich auf die Standorte Weinheim 20, Erkelenz 5 und Berlin 6. Die wesentlichen Vertriebsaktivitäten des Konzerns werden durch die Mektec Europe Sales GmbH, Weinheim (nachfolgend MEK-ES genannt), vorgenommen. Die MEK-ES beschäftigt am Standort Weinheim 39 Mitarbeiter. Die Produktionsfunktionen werden durch die Mektec Manufacturing Corporation DE Europe GmbH, Weinheim, (nachfolgend MMCE-DE genannt) abgebildet. Die MMCE-DE hat am deutschen Produktionsstandort in Erkelenz 79 eigene Mitarbeiter. Der Standort ist auf Serienfertigung der sogenannten Front-End-Prozesse für flexible Leiterplatten ausgelegt. Diese Front-End-Prozesse beinhalten vor allem die hochautomatisierten Bilderstellungs-, Laminier- und Galvanikprozesse. Weitere Produktionsaktivitäten finden in Berlin statt. Die Entwicklung wird vom Standort Berlin geleitet. Zum 31.12.2022 beschäftigt die MMCE-DE insgesamt 133 Mitarbeiter am Standort Berlin. Darüber hinaus befinden sich 30 Mitarbeiter der MMCE-DE in Weinheim. Diese haben neben Verwaltungsaufgaben Funktionen in der Prozesstechnik sowie Qualitätskontrolle und Sicherung. Die MEK-E ist darüber hinaus mit einer Beteiligungsquote von 100% an der Mektec Manufacturing Corporation Europe HU Kft., Pecel, Ungarn (im Folgenden MMCE-Hu) beteiligt. Die Herstellung kundenspezifischer Produkte erfolgt im Werk Pecel, Ungarn. Hier waren zum 31.12.2022 eigene 457 Mitarbeiter beschäftigt. Die MEK-E ist zu 100% an der Mektec Manufacturing Corporation Europe CZ s.r.o., Ceske Budejovice, Tschechien (im Folgenden MMCE-CZ), beteiligt. Der Standort ist für Back-End-Prozesse ausgelegt. Zum Jahresende waren 644 Mitarbeiter beschäftigt. Weiter werden 100% der Anteile der Mektec France SAS, Mulhouse, Frankreich (im Folgenden MEK-F), gehalten. Im Geschäftsjahr 2022 wurde ein Jahresüberschuss in Höhe von 18 TEUR ausgewiesen. Das Eigenkapital der Gesellschaft beträgt zum 31. Dezember 2022 124 TEUR. Bei der MEK-F handelt es sich um eine kleinere Vertriebsgesellschaft mit zwei Mitarbeitern. Im Geschäftsjahr 2017 wurde die UMEK GmbH, Weinheim (im Folgenden UMEK), gegründet. Die MEK-ES ist an der UMEK mit einem Anteil von 50 % beteiligt. Die restlichen 50 % Anteile wurden 2022 von der UMC ELECTRONICS CO. LTD. erworben und dann mit MEK-ES rückwirkend zum 1.1.2022 verschmolzen. Zum Zeitpunkt des Kaufs hatte die UMEK GmbH keine Mitarbeiter mehr. Gesamtwirtschaft Das Bruttoinlandsprodukt in Deutschland stieg laut statistischem Bundesamt preisbereinigt gegenüber Vorjahr um 1,9%. 2 Die Exporte von 1.576 Mrd. EUR. überstiegen die Importe um 82 Mrd. EUR. Gleichwohl war das Jahr 2022 das sechste Jahr in Folge mit einem rückläufigen Außenhandelssaldo. 3 Nach der Corona Krise der Vorjahre war das Jahr 2022 wesentlich durch die Auswirkungen des Kriegs in der Ukraine, Verknappung an Rohstoffen und Gütern sowie durch extreme Energiepreiserhöhungen geprägt. In Europa wurden 2022 ca. 12,8 Mio PKW zugelassen, insgesamt waren es aber 10,4% weniger als im Vorjahr. In den USA wurden im Vorjahresvergleich knapp 8,7% weniger, und damit ca. 12,7 Mio Einheiten (Light Vehicles) zugelassen. China befindet sich weiter auf Wachstumskurs. Die bereits im Jahr 2020 und 2021 einsetzende Erholung setzte sich auch im Jahr 2022 fort. Insgesamt wurden 21,7 Mio Neufahrzeuge verkauft, und damit ca. 7,6 % mehr als im Vorjahr. In der EU (EU-27) wurden im Jahr 2022 insgesamt 9,3 Mio. Pkw neu zugelassen, rund 4,6 % weniger als im Vorjahr. Die großen Volumenmärkte entwickelten sich dabei unterschiedlich. Während in Deutschland ein Anstieg von 1,1 % zu verzeichnen war, lagen Frankreich (-7,8 %), Italien (-9,7 %) und Spanien (-5,4 %) mit unterschiedlich starken Raten, alle im negativen Bereich. 4
2 Siehe BIP, Quelle Destatis
Branchenkonjunktur Die aggregierte Elektrobranche erzielte im vergangenen Jahr 224,5 Mrd. EUR. Das Vorjahresniveau wurde knapp verfehlt. Die Einfuhren kamen 2022 auf 262,1 Mrd. (+18,4 %). und lagen 6,6 % unter den Exporten. Nach einer ausgeglichenen Handelsbilanz im Vorjahr, liegen die Einfuhren nun 6,6 % über den Ausfuhren. Beim Blick auf die letztjährige Entwicklung der Branchenausfuhren nach Kontinenten haben sich die Exporte nach Europa nur leicht erholt. Nach starken 11,4 % Wachstum im Vorjahr, waren 2022 lediglich 4,9 % Wachstum zu verzeichnen. Getragen wurde das Wachstum dabei insbesondere vom Geschäft mit dem Euroraum, das um 8,4 % auf 78,9 Mrd. EUR zulegen konnte. Der Anstieg der Auslandslieferungen nach China fiel 2022 mit plus 5,5 % auf 26,5 Mrd. EUR. moderat, der Anstieg mit Indien mit 2,6 Mrd. EUR (24,3 %) deutlich besser aus. Der Anstieg in die USA belief sich mit auf 23,8 % und belief sich im Jahr 2022 immerhin auf 23,6 Mrd. EUR. Die deutsche Elektro- und Digitalindustrie hat im vergangenen Jahr 10,0 % mehr neue Aufträge eingesammelt als 2021. Der Wert der Inlandsorders zog um 9,0 % an, Auslandskunden orderten insgesamt 10,8 % mehr. Die Bestellungen aus der Eurozone wuchsen um 16,1 % wohingegen das Plus bei den Aufträgen aus dem nicht zum gemeinsamen Währungsraum gehörenden Ausland mit 8,1 % nur halb so hoch ausfiel. Im Dezember 2022 hat die Branche 6,9 % mehr Bestellungen erhalten als ein Jahr zuvor. Dabei nahmen die Auftragseingänge aus dem Inland (+9,4 %) fast doppelt so stark zu wie die aus dem Ausland (+4,8 %). Während Kunden aus dem Euroraum ihre Orders um ein Fünftel (+19,4 %) erhöhten, gingen die Bestellungen aus Drittländern um 2,4 % zurück. Während die branchenweite Kapazitätsauslastung zu Beginn des ersten Quartals 2023 mit 87,9 % nur leicht niedriger lag als drei Monate zuvor (88,2 %), erhöhte sich die Auftragsreichweite wieder von 5,2 auf 5,6 Monate. Laut Pressemitteilung des ZVEI bleiben Versorgungsengpässe das größte Produktionshemmnis. Immerhin fiel der Anteil betroffener Firmen zuletzt aber um ganze 10 Prozentpunkte auf 68 %. Der Hälfte der Unternehmen (49 %) macht weiterhin der Fachkräftemangel zu schaffen. 18 % der Elektrofirmen berichten über zu wenig Aufträge. Vor einem Vierteljahr waren es erst 15 %. 5
5 ZVEI, 08.02.23: Deutsche Elektro- und
Digitalindustrie 2022
Wirtschaftsbericht Die im Jahr 2021 gestarteten Maßnahmen zur kontinuierlichen Harmonisierung, Standardisierung sowie Optimierung von Abläufen und Stammdaten werden in den nächsten Jahren weiter fortgesetzt. Der Konzernumsatz lag 2022 um ca. 15,1 % unter dem Vorjahresniveau. Für 2023 wird ein Rückgang der Umsätze auf ein Niveau knapp unter 2020 erwartet. 2. Ertragslage 2.1. Umsatzentwicklung Der Umsatz des Konzerns war im 1. Quartal 2022 am höchsten und nahm über die Quartale kontinuierlich ab. Das 1. Quartal lag aufgrund von Nachholeffekten aus dem Corona Jahr 2021 deutlich über den Folgequartalen. Das 2. (-7,7 %) und 3. Quartal (-9,5 %) schwächten sich jeweils weiter ab. Das 4. Quartal fiel mit -25,9 % am schwächsten aus. Neben den typischen saisonalen Effekten kamen hier die globalen Lieferschwierigkeiten von elektronischen Komponenten am stärksten zum Tragen und wurden noch durch die deutlich abgeschwächte Kundennachfrage beeinflusst. Im Vergleich zum Vorjahr gingen die Umsatzerlöse im Geschäftsjahr von TEUR 237.592 um TEUR. 35.813 auf TEUR 201.779 zurück. Die Lieferengpässe, aber auch der Kostendruck aus dem Markt sind die wesentlichen Ursachen. Plangemäß lag der Umsatz deutlich unter Vorjahr. Im Wesentlichen wurde eine weitere Erholung nach den Corona Jahren eingeplant. Allerdings führten verzögerte Anläufe der Batterieprojekte sowie ein geringerer Anstieg des Handelswarengeschäfts mit teilflexiblen Leiterplatten, sowie die Komponentenkrise der Automobilindustrie nicht zu den gewünschten Umsätzen. Der Umsatz in der Eigenfertigung betrug 146.422 TEUR (Vorjahr 174.598 TEUR) und bei Handelswaren sind es 55.356 TEUR (Vorjahr 62.994 TEUR). Die Anteilsverschiebung trägt dem der Krise angepassten Geschäftsmodell Rechnung. Von den Umsatzerlösen entfallen auf das Inland 56.559 TEUR (Vorjahr 70.965 TEUR), und auf übrige Länder 145.220 TEUR (Vorjahr 166.627 TEUR). Die Kunden des Konzerns kommen im Wesentlichen aus dem Zulieferumfeld der Automobilelektronik. Industrie und Telekommunikation sind im Vergleich zu den Vorjahren durch das überdurchschnittliche Wachstum der Automobilsparte in den Hintergrund geraten. Zu den bedeutenden direkten Kunden in der Automobilbranche gehören Zulieferer der großen europäischen Automobilhersteller (sowohl TIER1 als auch TIER2) sowie ein deutscher OEM und zunehmend asiatische Batteriehersteller des Automobilmarkts. 2.2. Ergebnis Basierend auf den geschaffenen Grundlagen der letzten Jahre und der zusätzlichen Kostendeckung durch anlaufende Neugeschäfte war der Plan für das Geschäftsjahr 2022 ein operatives Ergebnis von -15.901 TEUR und ein Ergebnis vor Steuern von -16.670 TEUR zu erzielen. Nach einem starken Neuanlauf des Geschäfts nach dem Corona Jahr schwächte sich die Nachfrage in 2022 aber wieder deutlich ab. Trotz der Verbesserung in der Relation der variablen Kosten und der Erhöhung der Wertschöpfung reichten die erzielten Verbesserungen nicht aus, sodass für die Folgejahre mit deutlichen Fixkostenreduktionen zu planen sein wird. Der kontinuierliche Abfall der Nachfrage führte insbesondere im 4. Quartal zu einer deutlichen Unterdeckung, wodurch die schwachen Ergebnisse der ersten Quartale weiter abgeschwächt wurden. Der Bestand an fertigen- und unfertigen Erzeugnissen wurde im Geschäftsjahr um 204 TEUR. abgebaut. Die sonstigen betrieblichen Erträge betrugen 9.682 TEUR im Geschäftsjahr 2022 nach 9.815 TEUR. im Vorjahr. Der Rückgang in Höhe von 133 TEUR resultiert aus geringeren Erträgen aus Abgängen des Sachanlagevermögens sowie geringeren Auflösungen von Rückstellungen. Dem gegenüber stiegen die Schadenersatzleistungen sowie die Kursgewinne an. Der Materialaufwand ging gegenüber dem Vorjahr auf 140.614 TEUR zurück. Das bedeutet einen Rückgang um 15,9 % und korrespondiert mit dem Rückgang des Umsatzes. Die Materialaufwandsquote reduzierte sich leicht von 70,4 % auf 69,7 %. Neben einer verschlechterten Ausschussquote, bedingt durch viele Neuprojektanläufe, ist der Produktmix dafür verantwortlich. Die Situation am Beschaffungsmarkt ist insgesamt stabil, allerdings sind die Preise am Beschaffungsmarkt angespannt. Der Personalaufwand betrug im Jahre 2022 insgesamt 54.873 TEUR. Im Gesamtbetrag sind in Höhe von 5.420 TEUR Abfindungen enthalten. Diese stehen im Zusammenhang mit der Schließung des Produktionsstandortes in Erkelenz im Rahmen eines Restrukturierungsprozesses. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich der Personalaufwand um 15,4 % oder 7.321 TEUR erhöht. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen des Konzerns lagen um 16,0 % über dem Vorjahr. Neben höheren Kursverlusten (TEUR 5.640), Miet- und Leasingkosten (TEUR 389) waren auch höhere Kosten für IT und Datenverarbeitung (TEUR 304) zu verzeichnen. Der Rückgang bei den Vertriebsaufwendungen (TEUR -1.975), sonstigen Fremdleistungen (TEUR -655) und Abgangsverlusten des Sachanlagevermögens (TEUR -537) konnten die negativen Effekte nicht kompensieren. Das Ergebnis nach Steuern verschlechtere sich gegenüber Vorjahr um 29.594 TEUR. Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag erhöhte sich um 110 TEUR. Neben nicht erreichten Planergebnissen ist die Geschäftsentwicklung deutlich negativ. Der Konzernjahresfehlbetrag in Höhe von -37.446 TEUR (im VJ -7.865 TEUR) ist nicht befriedigend und erfordert weitergehende Maßnahmen im Jahr 2023. 3. Finanzlage 3.1. Finanzmanagement Für die Finanzierung des laufenden Geschäfts stehen aus der NOK-Gruppe und aus Bankdarlehen jederzeit ausreichend Mittel zur Verfügung. Die Finanzierung der MEK-E und aller zugehörigen Gesellschaften sind durch den Einbezug in den Cash-Pool der NOK Europa GmbH gesichert. Die Gesellschaften waren während des Geschäftsjahres jederzeit in der Lage, ihre finanziellen Verpflichtungen vollumfänglich zu erfüllen. 3.2. Kapitalstruktur und -ausstattung Das im Handelsregister eingetragene Stammkapital beträgt 10.200 TEUR (im VJ 10.200 TEUR). Die Kapitalrücklage beträgt 125.228 TEUR (im VJ 125.228 TEUR). Das Eigenkapital hat sich aufgrund des Konzernverlusts um 38.676 TEUR auf 2.864 TEUR reduziert. Die Eigenkapitalquote beträgt zum 31.12.2022 2,1 % (im VJ 26,6 %). 3.3. Liquiditätsanalyse Zum Geschäftsjahresende betrug der Finanzmittelfonds -46.814 TEUR (im VJ -34.416 TEUR.), was eine Verschlechterung um 12.398 TEUR bedeutet. Der Mittelabfluss aus Investitionstätigkeit betrug -4.491 TEUR. Die wesentlichen Investitionen wurden in das Sachanlagevermögen vorgenommen. Aufgrund gezahlter Zinsen und Darlehenstilgungen beträgt der Mittelabfluss aus Finanzierung -7.467 TEUR. Aus operativem Geschäft wurde ein Mittelabfluss in Höhe von -942 TEUR. generiert. 4. Vermögenslage Die Investitionen im Berichtszeitraum lagen mit 4.637 TEUR rund 10.835 TEUR unter den planmäßigen und außerplanmäßigen Abschreibungen in Höhe von 15.472 TEUR. Die Zugänge verteilen sich auf die Firmen wie folgt: MEK-E 122 TEUR, MEK-ES 30 TEUR, MMCE DE 989 TEUR, MMCE CZ 2.168 TEUR, MMCE HU 1.328 TEUR. Wesentliche Zugänge wurden für Erweiterungen und Ersatz in der Produktion vorgenommen. Das Anlagevermögen sank im Berichtsjahr um 12.728 TEUR auf 62.982 TEUR. Das Vorratsvermögen ist im Vorjahresvergleich um 3.160 TEUR oder 7,0 % gesunken. Mit der sich abschwächenden Umsatzsituation sind insbesondere die Fertigen Erzeugnisse und Handelswarenbestände um 25,5 % im Vorjahresvergleich geschrumpft. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind um 4.342 TEUR oder 12,6% zurückgegangen. Die Veränderung ist mit 5.438 TEUR. wesentlich durch den Rückgang der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen bedingt. Dahingegen nahmen die Forderungen gegen verbunde Unternehmen um 28,6 % zu. Das Umlaufvermögen hat sich durch die verschiedenen vorgenannten Effekte insgesamt um 7.536 TEUR reduziert. Die Bilanzsumme hat sich ebenfalls durch die beschriebenen Entwicklungen um 20.119 TEUR. oder 12,9 % reduziert. Die sonstigen Rückstellungen stiegen um 6.385 TEUR an. Wesentlicher Grund für den Anstieg sind Rückstellungen im Personalbereich. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sind um 1.796 TEUR angestiegen. Die Verbindlichkeiten nahmen im Vorjahresvergleich um 11,9 % zu. Die Lieferantenverbindlichkeiten sind um 6.509 TEUR zurückgegangen. Weiter besteht ein Bankdarlehen in Höhe von 12.500 TEUR.. Von dem Gesamtbetrag haben 6.250 TEUR eine Restlaufzeit von 2 bis 5 Jahren. In den Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern sind Verbindlichkeiten gegenüber der Cash-Pool Führerin in Höhe 46.898 TEUR. enthalten. Insgesamt zeigt sich die Entwicklung der Vermögenslage als nicht zufriedenstellend. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage Insgesamt beurteilen wir die Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage als nicht zufriedenstellend. Negative Entwicklungen an den Märkten (Russlands Angriffskrieg auf die Ukraine, Rohstoff- und Komponentenversorgungsengpässe bedingt durch die Corona-Krise führen zu erheblich höheren Kosten in den Bereichen Material und Energie und erhöhen den Druck auf die Fixkostenstruktur. Starke Schwankungen am Absatzmarkt führen zu erheblichen Mehrkosten an den Produktionsstandorten durch Vorhalten von Kapazitäten und Ressourcen. 5. Prognosebericht Gemäß Prognosen des DIW vom 23.03.2023 wird das BIP in Deutschland im Jahr 2023 bei 2,9 % liegen und damit unverändert zur Prognose vom Mai 2022. Aufgrund der aktuellen Inflation, Lieferengpässen und dem Krieg in der Ukraine geht das IFO Institut in seiner Prognose vom 15.03.2023 ebenfalls davon aus, dass das BIP 2023 auf dem Niveau des Vorjahres stagnieren wird (-0,1%). Das IFO Institut rechnet aber auch mit einer leicht nachlassenden Inflation von 6,2% (im Vorjahr 6,8%). 6 Im weiteren Verlauf des Jahres wird sich die Konjunktur in nahezu allen Wirtschaftsbereichen erholen. Darauf deutet die spürbare Verbesserung der ifo Geschäftserwartungen seit Oktober 2022 hin. Die Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe nehmen seit Jahresbeginn wieder zu, und die globale Konjunktur dürfte an Fahrt gewinnen. Langsam sinkende Inflationsraten und steigende Löhne dürften spätestens ab Jahresmitte wieder zu einem Reallohnplus führen und die Binnenkonjunktur stützen. Bremsen dürfte hingegen die Bauwirtschaft, auch wenn dort zu Jahresbeginn ein überraschend hoher Produktionszuwachs verzeichnet wurde. Die Nachfrage nach Bauleistungen ist kräftig eingebrochen, nicht zuletzt als Folge der rasch steigenden Finanzierungskosten. 7 Die Entwicklung der Energie - und Rohstoffpreise stellt immer ein gewisses Risiko dar und kann nicht immer genau antizipiert werden - gerade vor dem Hintergrund der andauernden Aggressionen Russlands. Aus diesen Gründen ist in unseren Absatzmärkten eine Einschätzung weiterhin schwierig. Der Geschäftsplan für den Konzern wird aufgrund der zu bewältigenden Herausforderungen vorsichtig ausgerichtet. Die Chancen der Geschäftsentwicklung werden insgesamt zurückhaltend beurteilt. Die Planungen wurden daher konservativ angesetzt. Sie zeigen bedingt durch die anhaltenden globalen Herausforderungen eine Stagnation im kommenden Geschäftsjahr. Aufgrund der insbesondere durch den Ukraine Krieg und den Verwerfungen der globalen Lieferketten verursachten Unsicherheiten gehen wir von tendenziell negativen Konjunkturanzeichen für unsere Absatzmärkte in 2023 aus. Der Konzern verfügt über die erforderlichen liquiden Mittel für die Geschäftstätigkeit, bzw. wird diese kurzfristig über die Muttergesellschaft als Kapitalerhöhung zur Verfügung gestellt bekommen. Die Gesamtpreisentwicklung an den Beschaffungsmärkten ist uneinheitlich. Die Verfügbarkeit wesentlicher Bauteile ist derzeit aufgrund knapper Produktionskapazitäten der Hersteller insbesondere in der Halbleiterbranche unkalkulierbar. Der Preiswettbewerb am Markt wird sich durch die uneinheitliche konjunkturelle Entwicklung weiter verschärfen. Der Wettbewerb um attraktive Volumina dürfte unvermindert anhalten. Margenverschlechterungen können deshalb nicht grundsätzlich ausgeschlossen werden. Es laufen Bestrebungen, um Preiserhöhungen an Kunden weiterzugeben. Mit weiteren organisatorischen Maßnahmen, der Intensivierung der Vertriebsaktivitäten, der Senkung der Materialbeschaffungskosten und der Steigerung der Effizienz in allen Bereichen soll in 2023 eine Basis für eine zukünftig stabile Ertragslage geschaffen werden. Für das kommende Jahr werden Umsätze knapp unter dem Niveau des Geschäftsjahres 2022 erwartet. Wechselkurseffekte und allgemeine Preiseffekte werden das Ergebnis allerdings deutlich negativ beeinflussen. Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen wird aufgrund der vorgenannten Effekte zwar deutlich besser als 2022 sein, aber noch immer unter dem Ergebnis von 2021 bleiben. Die Personalkapazität wird laufend überprüft und dem geplanten Geschäftsvolumen angepasst. Das geschieht sowohl in Deutschland als auch an den ausländischen Standorten Pecel und Budweis. Es wird versucht mit den Kunden zusammen eine bessere Planungssicherheit zu erarbeiten, um zusätzliche Kosten durch Vorhalten nicht benötigter Kapazitäten zu vermeiden. Der Weg in die Elektromobilität ist richtig. Allerdings zeichnen sich erhebliche Schwierigkeiten in der Geschwindigkeit ab. Der Markt ist neu und unsere Kunden verfügen noch nicht über die nötige Erfahrung, Volumen richtig abzuschätzen. Die Endkunden sind ob der Problematik um die Diskussion der fehlenden Ladeinfrastruktur nicht bereit, die deutlich höheren Preise für E-Fahrzeuge im Vergleich zu Verbrennern zu bezahlen. Politische Entscheidungen zu Subventionsreduktionen bremsen die Akzeptanz zusätzlich aus. 6. Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung Eingebettet in die weltweit agierende Mektec-Gruppe wurden die strategische Verantwortung und der Ausbau für das Automobilgeschäft der Gruppe in die Hände von MEK-E gelegt. Die wesentlichen Wachstumschancen liegen nach wie vor in den Bereichen Elektromobilität bzw. Batterieanwendungen. Das Risikomanagement ist durch eine Konzernrichtlinie geregelt, nach der die Gesellschaft gezielt zur Risikolage zu berichten hat. Die Gesellschaften haben einmal jährlich einen Risikobericht zu erstellen. Darüber hinaus sind kurzfristig aufgetretene wesentliche Risiken, die eine Bestandsbedrohung aufweisen, sofort zu melden. Die Grundsätze des im Konzern bestehenden Systems zur Erkennung und Überwachung geschäftsspezifischer Risiken sind in einem Risikomanagement-Handbuch beschrieben. Dieses sieht verschiedene Systeme zur Risikofrüherkennung und zur Handhabung von Risiken vor. Die Auswirkungen des Coronavirus sind am Absatz- und Beschaffungsmarkt weiterhin spürbar. Der Automobilmarkt profitierte von den frühen Öffnungen insbesondere des asiatischen Wirtschaftsraums und von Nachholbedarfen Anfang 2021. Dieser Trend wurde allerdings bereits im Jahr 2021 durch die Verknappung von elektronischen Baukomponenten gestoppt. Direkte Auswirkungen des Ukraine Krieges sind für MEK-E nicht ersichtlich. Sowohl am Absatz- als am Beschaffungsmarkt ist MEK-E nicht direkt von Sanktionen betroffen. Allerdings sind ein Rückgang der Kundennachfragen sowie deutliche Steigerungen von Energiepreisen, Löhnen und Materialkosten spürbar. Risiken am Beschaffungsmarkt sieht die Gesellschaft in tendenziell steigenden Rohstoffpreisen und einer Verknappung einzelner Bauteile. Die aktuelle Liefersituation ist stabil. Eine Prognose gestaltet sich aufgrund der unklaren politischen Lage schwierig. Risiken am Absatzmarkt sieht die Gesellschaft, neben der allgemein geringen Nachfrage bedingt durch das Coronavirus und dem Ukraine Krieg, aus stetig höher werdenden Qualitätsanforderungen und stringenteren Spezifikationen in der Automobilbranche, die zu erhöhten Kosten führen können. Die Automobilzulieferindustrie steht unter mächtigem Preis- und Wettbewerbsdruck. Außerdem lässt sich die Entwicklung der Nachfrage in China - dem wesentlichen Exportmarkt unserer deutschen Automobilhersteller - und deren Auswirkung auf das Geschäft der Gesellschaft nur sehr schwer einschätzen. Sowohl die Risiken am Absatzmarkt als auch am Beschaffungsmarkt werden insbesondere durch die Corona Pandemie, den Ukraine Krieg sowie durch die Verknappung im Halbleitermarkt bedingt als hoch angesehen. Die tatsächlichen Ereignisse können aber wesentlich von den Prognosen abweichen, wenn sich die zu Grunde liegenden Annahmen als unzutreffend erweisen. Auch muss bei Eintreten der oben genannten Risiken damit gerechnet werden, dass es zu einem Umsatzrückgang oder zu zukünftigen Ergebnisbelastungen kommen kann. Aus heutiger Sicht sind keine bestandsgefährdenden oder anderen Risiken erkennbar, die einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens- Finanz- und Ertragslage des Unternehmens haben. 7. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Der Konzern betreibt aus strategischen Gründen eine Entwicklungsabteilung am Standort Berlin sowie am Standort Weinheim, deren Hauptaufgaben bislang die Produktentwicklung zusammen mit den europäischen Kunden für den globalen Markt waren. Ein wesentlicher Wettbewerbsvorteil der Gesellschaft ist die Einbettung in die globale Mektec-Gruppe mit uneingeschränktem Zugang zu Know-how, Fertigungstechnologie und Basismaterial der japanischen Schwestergesellschaft. Die Kunden - hauptsächlich aus der Automobilsparte - fordern vom Konzern, dass die Entwicklung mit ihnen zusammen auf partnerschaftlicher Ebene und in sehr engem Kontakt stattfindet. Der ständigen Preisdiskussion der Kunden wird über gemeinsame Technologienutzung mit den japanischen Konzerngesellschaften begegnet. Bereits bei der Auslegung der Produkte wird darauf geachtet, dass die japanischen Standards der Fertigungsformate berücksichtigt werden, um bei steigendem Preisdruck den Kunden aus dem Wirtschaftsraum beliefern zu können, in dem er selbst auch produzierend tätig ist. Zum Bilanzstichtag waren insgesamt 1.415 Mitarbeiter im Konzern beschäftigt. Im Vergleich zum Vorjahresstichtag sank die Mitarbeiterzahl um 106 Personen. Uns ist die Gesundheit unserer Mitarbeiter ein wichtiges Gut. Unser Ziel für das Jahr 2022 waren weniger als 10 Unfälle je 1.000 Mitarbeiter. Insgesamt waren im Geschäftsjahr 5,67 8 (TMQ) Unfallereignisse zu verzeichnen. Das angestrebte Ziel wurde somit erreicht. Auch im Jahr 2023 wollen wir unter 10 Unfällen je 1.000 Mitarbeitern bleiben. Insgesamt ist es erfreulich, dass die Mitarbeiterfluktuation im nicht nennenswerten Bereich liegt. Sämtliche Schlüsselfunktionen sind qualifiziert besetzt und abgesichert.
Weinheim, den 25.06.2023 Tatsuhiko Saito Sascha Wagenblaß Christophe Luciani Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Mektec Europe GmbH, Weinheim Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der Mektec Europe GmbH, Weinheim, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2022, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Mektec Europe GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unteranderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Mannheim, den 28. Juli 2023 KPMG
AG
Andreas Bähr, Wirtschaftsprüfer Daniela Riascos Castaneda, Wirtschaftsprüferin |
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