Stammdaten

Register
Amtsgericht Aurich HRB 205284
Vorher
Gebrüder Neumann GmbH
Eingetragen
2.3.2020
Branche
Rohrleitungstiefbau, Brunnenbau und KläranlagenbauBau von Industrieanlagen, außer GebäudenSpezialisierte Bautätigkeiten im Tiefbau
Gegenstand
Betrieb eines vollkaufmännischen Handelsgewerbes, dessen Gegenstand gerichtet ist auf den Hoch-, Tief-, Industrieund Ingenieurbau, den Straßenbau sowie die Ausführung von Erd-, Wasser- und Nassbaggerarbeiten, den Kanal- und Rohrleitungsbau, Herstellung von Medienleitungen, Gründungsarbeiten, Schlüsselfertigbau, auf Dienstleistungen für die Energiewirtschaft und auf jede angemessene kaufmännische Nutzung des Anlagevermögens der Gesellschaft.

Finanzübersicht

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Ralf Wiegand
seit 19.8.2020
Prokura
Jochen Peters
seit 2.3.2020
Prokura
Carsten Fenne
seit 2.3.2020
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (4)

NameAnteil
49.00%
19.60%
19.60%

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Gebr. Neumann GmbHEigenbeteiligung
1.90%

Gesellschafter
Beta

5 Gesellschafter

GmbH-Struktur

4 von 5 angezeigt

Name
Ort
Betrag
Anteil
Carsten Fenne
Westerstede
650.000 €
49.00%
K**** P*****
260.000 €
19.60%
J** N******
260.000 €
19.60%
R*** N******
130.000 €
9.80%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Gebr. Neumann GmbH

Emden

Jahresabschluss und Lagebericht zum 31. Dezember 2023

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023

AKTIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 1.730.047,63 1.827.801,63
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 262,00 9.983,00
II. Sachanlagen 1.602.717,00 1.690.750,00
III. Finanzanlagen 127.068,63 127.068,63
B. UMLAUFVERMÖGEN 18.011.098,28 17.993.722,79
I. Vorräte 2.224.738,61 4.614.623,90
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 8.801.140,46 8.342.346,64
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 6.985.219,21 5.036.752,25
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 42.311,61 41.300,66
D. AKTIVE LATENTE STEUERN 7.550,00 0,00
19.791.007,52 19.862.825,08

PASSIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. EIGENKAPITAL 10.113.229,69 8.857.490,43
I. Gezeichnetes Kapital 1.300.000,00 1.300.000,00
II. Kapitalrücklage 664.241,12 664.241,12
III. Bilanzgewinn 8.148.988,57 6.893.249,31
B. RÜCKSTELLUNGEN 2.132.550,00 2.537.805,85
C. VERBINDLICHKEITEN 7.538.344,27 8.460.094,30
D. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 6.883,56 5.784,50
E. PASSIVE LATENTE STEUERN 0,00 1.650,00
19.791.007,52 19.862.825,08

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

2023
EUR
2022
EUR
1. Rohergebnis 16.746.207,39 17.836.258,21
2. Personalaufwand 8.697.604,24 8.531.774,88
a) Löhne und Gehälter 6.655.976,06 6.499.390,32
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 2.041.628,18 2.032.384,56
- davon für Altersversorgung: EUR 568.892,96 (Vorjahr: EUR 552.017,02)
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 450.604,78 448.428,41
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 4.831.378,55 6.260.000,87
5. Betriebsergebnis 2.766.619,82 2.596.054,05
6. Erträge aus Beteiligungen 340,07 400,81
7. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 62.333,06 4.314,00
- davon Erträge aus der Abzinsung von Rückstellungen: EUR 5.200,00 (Vorjahr: EUR 1.500,00)
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 126.249,26 125.253,79
9. Finanzergebnis -63.576,13 -120.538,98
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 825.603,63 757.108,47
- davon aus latenten Steuern: EUR 9.200,00 (Vorjahr: EUR 6.992,00)
11. Ergebnis nach Steuern 1.877.440,06 1.718.406,60
12. sonstige Steuern 21.700,80 23.518,69
13. Jahresüberschuss 1.855.739,26 1.694.887,91
14. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 6.293.249,31 5.198.361,40
15. Bilanzgewinn 8.148.988,57 6.893.249,31

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Allgemeine Angaben

Die Gebr. Neumann GmbH hat ihren Sitz in Emden. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Aurich unter HRB 205284 eingetragen.

Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches in der zum Bilanzstichtag gültigen Fassung aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet.

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 HGB. Der Jahresabschluss wurde entsprechend den Gliederungsvorschriften der §§ 266 ff. HGB unter Anwendung des Gesamtkostenverfahrens für die Gewinn- und Verlustrechnung aufgestellt.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Der vorliegende Jahresabschluss ist unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätze nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden, soweit dies nach den Vorschriften des § 246 HGB nicht ausdrücklich gefordert wird.

Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet.

Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden.

Im Einzelnen werden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt:

Anlagevermögen

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Als Nutzungsdauer werden regelmäßig 3 Jahre zugrunde gelegt.

Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet, abzüglich planmäßiger Abschreibungen und etwaiger außerplanmäßiger Abschreibungen. In die Herstellungskosten selbst erstellter Sachanlagen werden neben den direkt zurechenbaren Kosten auch angemessene Teile der Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie des Werteverzehrs des Anlagevermögens einbezogen. Die Abschreibung des Sachanlagevermögens erfolgt grundsätzlich nach der linearen Abschreibungsmethode. Im Zugangsjahr erfolgt die Abschreibung pro rata temporis. Als Nutzungsdauer werden regelmäßig 1 bis 20 Jahre zugrunde gelegt.

Selbstständig nutzbare bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens, die der Abnutzung unterliegen, werden bei Anschaffungs- oder Herstellungskosten EUR bis 800,00 EUR im Zugangsjahr voll abgeschrieben.

Für das Gerüst und Schalungsmaterial wurde ein Festwert angesetzt.

Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bewertet.

Auf die Gegenstände des Anlagevermögens werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen, wenn voraussichtlich dauerhafte Wertminderungen vorliegen. Zuschreibungen aufgrund des Wertaufholungsgebots erfolgen bis zu den fortgeführten Anschaffungskosten, wenn die Gründe für eine dauerhafte Wertminderung nicht mehr bestehen.

Umlaufvermögen

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bei Anwendung zulässiger Bewertungsvereinfachungsverfahren oder zu niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. In die Herstellungskosten werden neben den Einzelkosten auch angemessene Teile der Fertigungs-, Material- und Verwaltungsgemeinkosten sowie des Werteverzehrs des Anlagevermögens einbezogen. Die erhaltenen Anzahlungen werden offen bei den Vorräten abgesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennbetrag beziehungsweise zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Tageswerten angesetzt. Einzelwertberichtigungen auf Forderungen werden entsprechend der Wahrscheinlichkeit des Ausfalls gebildet. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung zu Forderungen ausreichend Rechnung getragen. Unverzinsliche oder unterhalb der marktüblichen Verzinsung liegende Forderungen mit Laufzeiten von über einem Jahr sind abgezinst.

Flüssige Mittel werden mit dem Nennbetrag bilanziert.

Rückstellungen

Die Steuerrückstellungen beinhalten die tatsächlichen Verpflichtungen.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen unter Berücksichtigung erwarteter künftiger Preis- und Kostensteigerungen. Wesentliche Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem laufzeitadäquaten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre, der von der Deutschen Bundesbank ermittelt und bekannt gegeben wird, abgezinst.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag am Bilanzstichtag angesetzt.

Erläuterungen der Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 ist im Anlagenspiegel der Gebr. Neumann GmbH dargestellt, der als Anlage zum Anhang aufgeführt wird.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten Forderungen aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr in Höhe von 0 TEUR (Vorjahr: 46 TEUR).

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten Forderungen gegenüber Gesellschaftern in Höhe von 0 TEUR (Vorjahr: 85 TEUR) und Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht in Höhe von 66 TEUR (Vorjahr: 90 TEUR).

3. Eigenkapital

Im Bilanzgewinn ist ein Gewinnvortrag in Höhe von 6.293.249 EUR (Vorjahr: 6.198.361 EUR) enthalten.

4. Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten des laufenden Jahres weisen eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr auf.

Sonstige Angaben

1. Organe der Gesellschaft

Geschäftsführung

Herr Carsten Fenne

Herr Jan Neumann

Gemäß § 286 Abs. 4 HGB wird auf die Angabe der Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung verzichtet.

2. Arbeitnehmer

Im Berichtsjahr wurden im Durchschnitt 121 Arbeitnehmer in folgenden Gruppen beschäftigt:

gewerbliche Arbeitnehmer 59
Angestellte 62
121

3. Anteilsbesitz

Zum 31. Dezember 2023 war die Gesellschaft an den folgenden Unternehmen gem. § 271 Abs. 1 HGB beteiligt:

Firma Sitz Eigenkapital Anteil am Kapital
%
Jahresergebnis
Schiffswerft Diedrich GmbH Oldersum 1.448 TEUR ( *) 25 45 TEUR ( *)
Gebr. Neumann Projektgesell. GmbH Emden 1.699 TEUR 100 20 TEUR

( *) Werte zum 31. Dezember 2022

4. Haftungsverhältnisse

Es bestehen gesamtschuldnerische Haftungen für Verbindlichkeiten aus Arbeitsgemeinschaften, die im Zusammenhang mit Bauprojekten geführt werden. Die Haftungshöhe wurde nicht quantifiziert. Die Gebr. Neumann GmbH geht Haftungsverhältnisse nur nach sorgfältiger Risikoabwägung und grundsätzlich nur im Zusammenhang mit ihrer eigenen oder der Geschäftstätigkeit verbundener Unternehmen ein. Auf Basis einer kontinuierlichen Evaluierung der Risikosituation der eingegangenen Haftungsverhältnisse und unter Berücksichtigung der bis zum Aufstellungszeitpunkt gewonnenen Erkenntnisse geht die Gebr. Neumann GmbH derzeit davon aus, dass die den Haftungsverhältnissen zugrunde liegenden Verpflichtungen von den jeweiligen Hauptschuldnern erfüllt werden können. Die Gebr. Neumann GmbH schätzt daher bei allen aufgeführten Haftungsverhältnissen das Risiko einer Inanspruchnahme als nicht wahrscheinlich ein.

5. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen verschiedene Leasingverträge bezüglich diverser Kraftfahrzeuge und Kopierer. Die Restschuld per 31.12.2023 beträgt rd. 198.000 EUR mit einer Restlaufzeit von bis zu 4 Jahren.

Darüber hinaus bestehen Miet- und Leasingverträge bezüglich verschiedener Großgeräte. Die Restschuld per 31.12.2024 beträgt rd. 2.530.000 EUR und ist auf eine Restlaufzeit von bis zu 7,75 Jahren verteilt.

 

Emden, den 28. März 2024

Gebr. Neumann GmbH

Geschäftsführer

gez. Carsten Fenne

gez. Jan Neumann

Feststellung des Jahresabschusses

Der Jahresabschluss wurde am 12. Juni 2024 festgestellt.

ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 228.992,96 0,00 0,00 228.992,96
228.992,96 0,00 0,00 228.992,96
II. Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 761.225,29 0,00 0,00 761.225,29
technische Anlagen und Maschinen 6.591.648,78 158.961,72 451.658,21 6.298.952,29
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.200.341,68 211.219,06 69.108,68 1.342.452,06
8.553.215,75 370.180,78 520.766,89 8.402.629,64
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 25.000,00 0,00 0,00 25.000,00
Beteiligungen 100.182,50 0,00 0,00 100.182,50
Geschäftsguthaben bei Genossenschaften 863,55 0,00 0,00 863,55
sonstige Ausleihungen 1.022,58 0,00 0,00 1.022,58
127.068,63 0,00 0,00 127.068,63
8.909.277,34 370.180,78 520.766,89 8.758.691,23
AUFGELAUFENE ABSCHREIBUNGEN
01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 219.009,96 9.721,00 0,00 228.730,96
219.009,96 9.721,00 0,00 228.730,96
II. Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 552.936,29 1.310,00 0,00 554.246,29
technische Anlagen und Maschinen 5.760.572,78 267.913,72 450.598,21 5.577.888,29
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 548.956,68 171.660,06 52.838,68 667.778,06
6.862.465,75 440.883,78 503.436,89 6.799.912,64
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
Geschäftsguthaben bei Genossenschaften 0,00 0,00 0,00 0,00
sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
7.081.475,71 450.604,78 503.436,89 7.028.643,60
NETTOBUCHWERTE
31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 262,00 9.983,00
262,00 9.983,00
II. Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 206.979,00 208.289,00
technische Anlagen und Maschinen 721.064,00 831.076,00
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 674.674,00 651.385,00
1.602.717,00 1.690.750,00
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 25.000,00 25.000,00
Beteiligungen 100.182,50 100.182,50
Geschäftsguthaben bei Genossenschaften 863,55 863,55
sonstige Ausleihungen 1.022,58 1.022,58
127.068,63 127.068,63
1.730.047,63 1.827.801,63

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Gebr. Neumann GmbH, Emden

A. Grundlagen der Gesellschaft

1. Geschäftsmodell der Gesellschaft

Unser Unternehmen, gegründet 1863, wird seit dem 2. März 2020 als GmbH geführt und firmiert seitdem als Gebr. Neumann GmbH. Vertreten wird die Gesellschaft durch die allein vertretungsberechtigten Geschäftsführer Carsten Fenne und Jan Neumann.

Unsere Gesellschaft ist ein vollkaufmännischer Handelsgewerbebetrieb, spezialisiert auf den Hoch-, Tief-, Industrie- und Ingenieurbau, den Straßenbau, sowie die Ausführung von Erd-, Wasser- und Nassbaggerarbeiten, auf den Kanal- und Rohrleitungsbau, Herstellung von Medienleitungen, Gründungsarbeiten und Schlüsselfertigbau, sowie auf Dienstleistungen für die Energiewirtschaft.

2. Zweigniederlassungen

Unsere Gesellschaft unterhält eine unselbstständige Zweigniederlassung in Bremen.

B. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes ging das Bruttoinlandsprodukt preisbereinigt im Jahr 2023 um 0,3 % zurück. Preis- und kalenderbereinigt betrug der Rückgang 0,1 %. Während die deutsche Wirtschaft in den ersten drei Quartalen 2023 stagnierte, war die Wirtschaftsleistung im 4. Quartal rückläufig.

Der baugewerbliche Umsatz im Bauhauptgewerbe für Betriebe mit 20 und mehr Beschäftigten nahm im Gesamtjahr 2023 nominal um 3,5 % zu. Real entspricht dies einem Umsatzminus von 3,2 %. Der Rückgang lässt sich hauptsächlich auf die hohen Baumaterial-, Energie- und Zinskosten zurückführen, die wiederum die Nachfrage senken. Der nominale Auftragseingang stieg für Januar bis Dezember 2023 bei 3,3 % im Vergleich zum Vorjahr, real war dies ein Minus von 4,4 %. Nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes haben sich die Preise für Leistungen des Bauhauptgewerbes (inkl. MwSt.) im Jahresdurchschnitt 2023 um 6,5 % erhöht.

Die Stimmung im deutschen Bauhauptgewerbe hat sich im Jahr 2023 deutlich verschlechtert. Laut Ifo-Konjunkturumfrage meldeten über 40 % der befragten Baufirmen im Dezember 2023 einen Auftragsmangel. 28 % meldeten einen Fachkräftemangel und 13 % führten Auftragsstornierungen als Grund dafür an, dass ihre Bautätigkeit behindert wurde. Einen Materialmangel meldeten im Dezember 2023 nur noch 2 % nach über 50 % im Mai 2022.

Mit Blick auf die einzelnen Bausparten zeigt sich ein deutlicher realer Einbruch im Wohnungsbau. Während der baugewerbliche Umsatz (für Betriebe mit 20 und mehr Beschäftigten) von Januar bis Dezember 2023 um 11 % rückläufig war, sind die preisbereinigten Auftragseingänge um fast 20 % gesunken. Während sich der reale Umsatz im Wirtschaftstiefbau deutlich positiv entwickelte (+ 13,8 %), verzeichnete der Wirtschaftshochbau nur ein leichtes Plus (+ 0,9 %). Der Straßenbau verzeichnete einen realen Umsatzrückgang in Höhe von 6,5 %. Der Öffentliche Hochbau konnte hingegen eine positive Entwicklung verzeichnen.

Im Jahr 2023 haben die Unternehmen des Bauhauptgewerbes trotz der schwachen baukonjunkturellen Entwicklung im Jahresdurchschnitt die Zahl ihrer Beschäftigten im Vergleich zum Vorjahr um 0,1 % auf 928.000 erhöht. Im Vergleich zum Tiefstand im Jahr 2009 beträgt das Beschäftigungsplus 31,1 %.

2. Geschäftsverlauf

Bauleistung

Das Geschäftsjahr 2023 war für uns durch anspruchsvolle Rahmenbedingungen gekennzeichnet. Komplexe Vorgaben, hoher Zeitdruck bei der Bearbeitung der Ausschreibungen bei gleichzeitig nachlassender Qualität der zu bearbeitenden Unterlagen und geringen Vorbereitungszeiten sowie ein weiterhin starker Wettbewerb der Bauwirtschaft um unsere Kundengruppen sind hierfür Beispiele. Die Kunden aus dem Bereich Energie haben ihre Erwartungen an Arbeitssicherheit und Qualitätssicherung spürbar gesteigert. Wir haben diese Herausforderung wie in der Vergangenheit angenommen. Dementsprechend hat sich unsere Bauleistung den Bedingungen angepasst.

Mitarbeiter

Per 31. Dezember 2023 wurden 118 Mitarbeiter beschäftigt, davon 5 Auszubildende für den kaufmännischen und technischen Bereich. Unsere Produktivstunden haben sich der Beschäftigtenlage und der Witterung entsprechend angepasst. Auch 2023 haben unsere Mitarbeiter mit Disziplin und Mut, Sorgfalt und Vorsicht unser Unternehmen erfolgreich im Fahrwasser gehalten. So haben wir manche Belastungsproben bestanden. Dies gilt für alle Mitarbeiter unseres Unternehmens in allen Bereichen, ob es die Kolonnen auf den Baustellen, Baugeräteführer, Bauleiter, Kalkulatoren, Abrechner oder Bürokräfte sind. Ihnen allen gilt ein ganz herzlicher DANK.

Auftragsbestand

Per 31. Dezember 2023 verfügen wir über ein komfortables Auftragspolster. Die Bauleistung in 2024 ist dadurch bereits zu hohen Teilen gesichert. Wir blicken optimistisch auf das Jahr 2024.

Ertragslage

Das Geschäftsjahr 2023 weist ein Handelsbilanzergebnis von 1.856 TEUR aus.

3. Prognose-Ist-Vergleich

Das abgelaufene Geschäftsjahr endete, wie prognostiziert, mit einem positiven Ergebnis. Auch wenn das wirtschaftliche Umfeld sehr anspruchsvoll blieb, konnten wir uns auf unserem positiven Weg weiter entwickeln. Die Zertifizierung unserer Managementsysteme und die kontinuierlichen Maßnahmen zur Verbesserung der Prozesse unterstützen die Entwicklung unseres Unternehmens. Die Anzahl der Arbeitsunfälle konnte durch geeignete Maßnahmen auf sehr niedrigem Niveau gehalten werden. Die Krankenquote ist weiterhin gering. Wir gehen davon aus, dass wir im Jahr 2024 bei gleichbleibender Bauleistung ein positives Ergebnis erreichen werden.

4. Lage

a) Ertragslage

Das Jahresergebnis hat sich von 1.695 TEUR in 2022 auf 1.856 TEUR im aktuellen Jahr verbessert. Dies ist eine Abweichung von 9,5%.

Der Rohertrag ist im Vergleich zum Vorjahr bei rd. 16,2 Mio. € unverändert.

Die Personalkosten haben sich aufgrund der angepassten Produktivstunden um knapp 2 % auf 8.698 TEUR erhöht.

b) Finanzlage

b.a) Kapitalstruktur

Das Eigenkapital hat sich von 8.857 TEUR um rd. 14 % auf 10.113 TEUR erhöht.

Unter Berücksichtigung des Gesamtkapitals hat sich der Anteil des Eigenkapitals auf über 51 % erhöht.

b.b) Investitionen

Die Entwicklung der Anlagenzugänge verlief planmäßig. Im Berichtsjahr lagen die Investitionen unter dem Vorjahr. Im Jahr 2023 waren sie wie in den Vorjahren im Wesentlichen reine Ersatzinvestitionen. Unsere Investitionstätigkeit hatte Einfluss auf die Abschreibungen im Bereich der immateriellen Wirtschaftsgüter und des Sachanlagevermögens - sie lagen in 2023 bei 451 TEUR.

b.c) Liquidität

Unter Einbeziehung des langfristig zur Verfügung stehenden Kapitals stellt sich im Vergleich zum Vorjahr die Deckung des Anlagevermögens so dar, dass die Anlagendeckung I und II jeweils bei über 100% liegt, geschuldet der gegenüber der Erhöhung des Anlagevermögens stärkeren Erhöhung des Eigenkapitals.

Der nachstehend ermittelte Cash-Flow wird aus dem Jahresergebnis der Gesellschaft abgeleitet. Diesem werden die nicht zahlungswirksamen Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen in Höhe von insgesamt 451 TEUR (Vorjahr 448 TEUR) hinzugerechnet. Der Cash Flow hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 163 TEUR verändert. Die Möglichkeiten der Gesellschaft für Investitions- oder Ausschüttungsmaßnahmen sind weiterhin gegeben. Des Weiteren bestanden zum Abschlussstichtag zugesagte, aber nicht ausgenutzte Kreditlinien in ausreichender Höhe zur Verfügung. In 2023 wurde wieder keine KK-Linie in Anspruch genommen. Die Gesellschaft war im Geschäftsjahr stets in der Lage, ihre finanziellen Verpflichtungen zu erfüllen.

c) Vermögenslage

Die Vermögensstruktur der Gesellschaft stellt sich im Vergleich mit dem Vorjahr so dar, dass sich das Anlagevermögen leicht von 1.828 TEUR auf 1.730 TEUR verringert hat. Die Veränderungen im Anlagevermögen beruhen im Wesentlichen auf Anpassungen im Investitionsbereich. Das Umlaufvermögen blieb im Jahresvergleich bei 18.011 TEUR fast unverändert.

5. Finanzielle Leistungsindikatoren

Wie in Kapital 2. Geschäftsverlauf dargestellt, deuten die finanziellen Leistungsindikatoren auf ein stabiles Wachstum hin. Insbesondere konnte die Gesamtleistung weiter auf hohem Niveau gehalten werden. Durchgeführte Ersatz- und Erweiterungsinvestitionen wurden im Geschäftsjahr aus dem laufenden Cash-Flow, ohne Neuaufnahmen von Fremdkapital realisiert.

Die Vermögens- und Finanzsituation betrachten wir als geordnet. Die Eigenkapitalquote der Gesellschaft beträgt 51,1 %. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten lagen zum Stichtag nicht vor.

Zur wertorientierten Steuerung der Gesellschaft sowie der einzelnen Geschäftsfelder ist ein standardisiertes System mit regelmäßigen Bauleistungsmeldungen eingerichtet. Das Steuerungssystem ist ein integraler Bestandteil des Controlling- und Planungsprozesses. Unsere bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren für die Entwicklung der Ertragslage sind die Bauleistungen sowie das um Sonderfaktoren bereinigte Betriebsergebnis je Baustelle. Das bereinigte Betriebsergebnis definieren wir als das Ergebnis vor Zinsen, Ertragsteuern und neutralen Erträgen und Aufwendungen.

C. Prognose, Chancen und Risikobericht

1. Prognosebericht

Unsere Priorität wird weiterhin auf der Optimierung der installierten Managementsysteme zur Verbesserung der Prozesse zur Leistungserbringung liegen. Wir werden weiter in Szenarien denken und arbeiten, um auf alles vorbereitet zu sein.

Aufgrund unserer Planungen und des hohen Auftragsbestandes gehen wir davon aus, dass sich unsere Bauleistung im laufenden Geschäftsjahr wenig verändert. Die Umsetzung der Bauleistung ist allerdings auch von zahlreichen Faktoren, die nicht in unserem Einflussbereich liegen, abhängig.

Insgesamt gehen wir von einem positiven Ergebnis in 2024 aus.

2. Chancen und Risiken

Wir sehen für das Wirtschaftsjahr 2024 keine besonderen Risiken auf uns zu kommen, die über das angenommene gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Risiko hinausgehen.

Der eingesetzte Ukraine-Krieg und die daraus resultierenden Folgen sind für uns nicht ein- bzw. abschätzbar. Dies bleibt nicht nur im Bereich der Bau- und Stoffkosten so, sondern auch in der Verfügbarkeit nicht zu prognostizieren.

Schon nach Fertigstellung dieser Zeilen können Voraussichten und Prognosen hinfällig sein.

In Krisenzeiten zeigt sich wie wichtig der Zusammenhalt in der Belegschaft, der Geschäftsführung und der Gesellschafter ist. Gerade wir Mittelständler waren und sind in der Corona-Zeit der Fels in der Brandung, nicht nur in der Bauindustrie. Eine enkelfähige Geschäftspolitik, gepaart mit einer soliden Liquiditätsausstattung und engagierten Mitarbeitern sind Grundwerte mit denen wir jede Krise meistern können.

Risiken und künftige Entwicklungen, die bestandsgefährdend sind oder einen wesentlichen Einfluss auf unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage unserer Gesellschaft haben könnten, bestehen nach jetzigem Kenntnisstand nicht.

Durch unsere qualifizierten und motivierten Mitarbeiter, gepaart mit einem modernen Maschinenpark und digitalisierten Prozessen ist die gleichbleibend hohe Qualität unserer Arbeit gesichert und wird weiter ausgebaut.

Chancen sehen wir in fast allen Sparten unseres Unternehmens. Der Bedarf an preiswertem Wohnraum und der demografische Wandel werden den Hochbau positiv, das hohe Zinsniveau, die Streichung der Neubauförderung und höhere energetische Gebäudestandards negativ beeinflussen. Leider überwiegt zur Zeit die negative Seite. Von den geplanten Investitionen des Bundes in die Verkehrsinfrastruktur wird unser Bereich Wasserbau profitieren. Der Klimaschutz und die Anforderungen der Energiewende haben eine starke Nachfrage zur Folge, die sich positiv auf unsere Sparte Energie auswirkt. Die Sparte Pfahlgründungen profitiert nahezu automatisch von diesen Entwicklungen und kann deshalb ebenfalls von einer entsprechenden Auslastung ausgehen.

Alle in diesem Bericht enthaltenen zukunftsbezogenen Aussagen wurden nach bestem Wissen und Gewissen getroffen. Da sie jedoch in erheblichem Maße von Faktoren abhängen, die nicht dem Einfluss der Gesellschaft unterliegen, kann die tatsächliche Entwicklung von den Prognosen abweichen.

 

Emden, den 28. März 2024

Gebr. Neumann GmbH, Emden

gez. Carsten Fenne, Geschäftsführer

gez. Jan Neumann, Geschäftsführer

Hinweis: Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird auf geschlechtsspezifische Personenbezeichnungen verzichtet. Sämtliche Bezeichnungen gelten für Personen jeglichen Geschlechts.

Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen des Abschlussprüfers

An die Gebr. Neumann GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Gebr. Neumann GmbH, bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Gebr. Neumann GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Oldenburg, den 17. April 2024

Treuhand Weser-Ems GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Witte, Wirtschaftsprüfer

Mader, Wirtschaftsprüfer

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

Organisationen an dieser Adresse

3 nahegelegene Organisationen

Liste von Unternehmen und Organisationen an oder in der Nähe dieser Geschäftsadresse. Die Daten umfassen Firmennamen, Adressen, Registrierungsdetails und Branchenklassifikationen.
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.