Agrargenossenschaft Forst eG
Stammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Stephan Engel seit 21.9.2023 | Vorsitzender des Vorstands |
Belinda Hensel seit 14.10.2020 | Vorstandsmitglied |
BeteiligungenBeta
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Agrargenossenschaft Forst eGForst (Lausitz)Jahresabschluss zum 30.06.2023Bilanz zum 30.06.2023Aktivseite
Passivseite
Anhang des JAB zum 30.06.2023A. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Agrargenossenschaft Forst eG hat ihren Sitz in 03149 Forst (Lausitz) und ist eingetragen in das Genossenschaftsregister beim Amtsgericht Cottbus (Reg.Nr. 128 CB). Die Genossenschaft ist im Sinne des § 267 HGB ein kleines Unternehmen. In dem Jahresabschluss zum 30.06.2023 ist die Darstellungsstetigkeit gegenüber dem Vorjahr beibehalten. Die Wertansätze sind mit denen des Vorjahres vergleichbar. Zur Darstellung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind keine zusätzlichen Angaben notwendig. B. Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungsmethoden Die Genossenschaft hat bei der Bilanzierung folgende Ansatz- und Ausweiswahlrechte in Anspruch genommen: Erhaltene Investitionszuschüsse sind in einem Sonderposten passiviert. Die Bilanzierung erfolgte im Geschäftsjahr 2022/2023 nach einer teilweisen Verwendung des Jahresergebnisses. Die Bilanzierungsmethoden des Vorjahres wurden beibehalten. Bewertungsmethoden Immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bewertet. Sofern es sich um abnutzbare Vermögensgegenstände handelt, erfolgt eine Minderung um planmäßige lineare Abschreibungen. Der Bewertung des Sachanlagevermögens liegen die Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten zugrunde. Bei Sachanlagen, deren Nutzung zeitlich begrenzt ist, wurden die Anschaffungs- und Herstellungskosten um die planmäßigen linearen Abschreibungen entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer gemindert. Geringwertige Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens bis zu einem Anschaffungspreis (vermindert um Vorsteuer) von 250,00 EUR sind voll abgeschrieben und als Abgang behandelt worden. Wirtschaftsgüter mit einem Anschaffungspreis zwischen 250,01 EUR und 1.000,00 EUR (jeweils vermindert um Vorsteuer) wurden jahrgangsweise in einen Sammelposten eingestellt und werden über fünf Jahre abgeschrieben. Finanzanlagen werden zu den Anschaffungskosten angesetzt. Tiervermögen wird mit einem nach den Grundsätzen der Gruppenbewertung ermittelten gewogenen Durchschnittswert unter Berücksichtigung der Richtwerte gemäß BStBl 2001 I Seite 864 ff. bewertet. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu Anschaffungskosten bewertet bzw. mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Feldinventar wird zu den auch steuerrechtlich zulässigen Standardherstellungskosten gemäß BMEL bewertet. In Einzelfällen erfolgt eine Minderung auf den niedrigeren Marktwert auf Grund retrograder Ermittlung. Fertige Erzeugnisse werden zu den steuerrechtlichen Mindestherstellungskosten bewertet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennbetrag angesetzt. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind zu den Nennwerten am Bilanzstichtag bilanziert. Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen werden nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren ermittelt. Künftig zu erwartende Gehalts- und Rentensteigerungen werden bei der Bewertung in Höhe von 2,00 % berücksichtigt. Grundlage der Ermittlung sind vorliegende versicherungsmathematische Gutachten. Der Bewertung liegen ein Rechnungszinssatz von 1,80 % und die Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck zugrunde. Unter Verwendung des durchschnittlichen Marktzinses aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren (1,57 %) ergibt sich ein Differenzbetrag in Höhe von 913,68 EUR gegenüber der im Jahresabschluss nachgewiesenen Rückstellung. Sonstige Rückstellungen berücksichtigen die erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie wurden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung in ausreichender Höhe bemessen. Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. C. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz - Tiervermögen Von den im Tiervermögen ausgewiesenen Beständen können 368.875,00 EUR (Vorjahr 361.150,00 EUR) dem Anlagevermögen zugerechnet werden. - Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Von den Forderungen haben eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr:
- Rücklagen
Im Bilanzgewinn zum 30.06.2023 in Höhe von 229.996,57 EUR ist ein Verlustvortrag in Höhe von ‑15.488,08 EUR enthalten. - Sonderposten für Investitionszuschüsse Die erhaltenen Investitionszuschüsse wurden gemäß Stellungnahme des IDW HFA 1/1984 in einem Sonderposten in Höhe von 221.802,00 EUR (Vorjahr 199.573,00 EUR) ausgewiesen. - Rückstellungen Rückstellungen für Pensionen wurden gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB mit Vermögensgegenständen verrechnet. Der beizulegende Zeitwert der Vermögensgegenstände beträgt 18.664,46 EUR. Der Erfüllungsbetrag der verrechneten Schuld betrug vor der Verrechnung 28.015,00 EUR. - Verbindlichkeiten Verbindlichkeitenspiegel (Angaben in EUR):
Verbindlichkeiten in Höhe des Gesamtbetrages von 3.162.036,53 EUR sind durch folgende Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert: - Sicherungsübereignungen Technik, - Grundschuldeintragungen, - Sicherungsübereignung Tiere, - offene Abtretung der Betriebsprämie, - Globalabtretungen Forderungen aus Milchlieferungen, - lebendes Inventar der FLEIKU als Sicherungsübereignung. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind in Höhe von 426 TEUR besichert durch Früchtepfand und Grundschuldbestellung. Für die weiteren Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen Eigentumsvorbehalte. - Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen folgende nicht in der Bilanz ausgewiesene oder vermerkte finanzielle Verpflichtungen zum Bilanzstichtag, die für die Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung sind:
D. Sonstige Angaben - Beschäftigte Arbeitnehmer Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 37 Mitarbeiter beschäftigt. - Mitgliederbewegung Die Höhe eines Geschäftsanteils beträgt 800,00 EUR. Die Nachschusspflicht ist ausgeschlossen.
Die Geschäftsguthaben der verbleibenden Mitglieder haben sich im Geschäftsjahr um 2.400,00 EUR vermindert. - Der zuständige Prüfungsverband ist der Fachprüfungsverband von Produktivgenossenschaften in Mitteldeutschland e.V. Karl-Liebknecht-Straße 10 06114 Halle (Saale)
Am Bilanzstichtag bestanden keine Forderungen an Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats.
Forst/Lausitz, 13.10.2023
Dieser Jahresabschluss wurde am 01.03.2024 festgestellt. |
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