vertical
cloud solution GmbH
Darmstadt
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr
vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023
Lagebericht
I. Grundlegende Informationen über das
Unternehmen
A. Allgemeines und Geschäftsmodell
Die vertical cloud solutions GmbH, im Folgenden vcs
genannt, fokussiert sich auf die Entwicklung und den
Vertrieb von Software as a Service für alle Human
Resources-Prozesse in kleinen und mittelständischen
Unternehmen vor allem im Gastgewerbe. Die Software mit dem
Namen "gastromatic" ist das Kernprodukt. Der Fokus liegt
hierbei darauf, schichtbezogene HR-Prozesse zu optimieren
und damit Zeit und Geld zu sparen. Das Leistungsspektrum
der Software deckt alle gängigen Kernprozesse der
vorgenannten Bereiche ab, darunter insbesondere
Dienstplanung, Zeiterfassung, Lohnabrechnung, die digitale
Personalakte, Abwesenheitsplanung und die
Dokumentenverwaltung und ist damit eine ganzheitliche
Komplettlösung. Die Kunden schließen Abonnements
für die Software ab und können dabei zwischen
verschiedenen Paketen mit unterschiedlichen Umfängen
an Funktionalitäten und unterschiedlicher Laufzeit
wählen.
Das Kundenportfolio von vcs besteht überwiegend
aus kleinen und mittelständischen Unternehmen mit 10
bis 2000 Mitarbeitern. Die Softwarelösung verfolgt den
Ansatz dem Kunden alle Möglichkeiten an die Hand zu
geben, um die Software auf seinen spezifischen
Anwendungsfall zu optimieren.
B. Forschung und Entwicklung
vcs investierte im Jahr 2023 unverändert in
Forschung und Entwicklung und damit in die
Weiterentwicklung des Produkts. Im Jahr 2023 wurden
bestehenden Produkte weiter verbessert und neue Funktionen
hinzugefügt. Zum Beispiel wurde eine neue
Smartphone-Applikation zur Mitarbeiterkommunikation
veröffentlicht und die Lösung zur Lohnabrechnung
weiter verbessert. Forschung und Entwicklung werden
überwiegend durch eigene Mitarbeiter
durchgeführt. Leistungen Dritter werden im
Wesentlichen von einem Dienstleister bezogen, der als
verlängerte Werkbank für Teile unseres Produktes
genutzt wird.
II. Wirtschaftsbericht
A. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene
Rahmenbedingungen
Im Jahr 2023 wuchs die Informations- und
Kommunikationsbranche um 2,6%. Dies setzt den
langjährigen Wachstumstrend dieser Bereiche, der nur
durch das Jahr 2020 unterbrochen wurde, fort.
Im Gastgewerbe ging die preisbereinigte
Bruttowertschöpfung zurück.
(https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/01/PD24_019_811.html)
Dies hatte auf die Nachfrage nach gastromatic keinen
messbaren Einfluss.
B. Geschäftsverlauf
Der Geschäftsverlauf im Jahr 2023 wurde durch
interne Veränderungen geprägt, die das
Unternehmen nachhaltig für weiters Wachstum
aufstellen. Dazu gehören sowohl die Aufnahme von einem
Private Equity Fonds als Gesellschafter, als auch der Umzug
in eine neue Bürofläche und die Akquisition eines
Dienstleisters für Lohnabrechnung. Die Anzahl der
Mitarbeiter wuchsen mit organischem Wachstum und der
Akquisition von 78 Vollzeitäquivalenten auf 105.75
Vollzeitäquivalente an. Das Businessmodel Software as
a Service führt zu Grundvolumen an Aufträgen, bei
dem automatisch Vertragsverlängerungen stattfinden.
Zusätzlich wurden auch im Jahr 2023, wie in den
Vorjahren auch, eine größere Anzahl neuer
Aufträge dazugewonnen, womit das gesamte
Auftragsvolumen am Ende des Jahres einen neuen
Höchststand erreicht hat. Über das Jahr 2023 gab
es größere Veränderungen im Sales und
Marketing. Während zum Start des Jahres beide
Funktionen noch in einem organisatorischen Bereich verortet
waren, wurden die beiden Funktionen im Laufe des Jahres in
eigene organisatorische Bereiche aufgeteilt um sie auf eine
stärkere Zielausrichtung und Personalwachstum
vorzubereiten.
C. Lage des Unternehmens
Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage von vcs
war im Geschäftsjahr 2023 durch ein weiter anhaltendes
Wachstum in Bezug auf Umsatz und Mitarbeiter geprägt.
Im Jahr 2023 wurde ein positives EBITDA erwirtschaftet.
1. ErtragslageIm Geschäftsjahr wurde ein
Umsatzwachstum von 44% erzielt. Umsätze werden
hauptsächlich mit wiederkehrenden Umsätzen
generiert. Die Umsätze wurden zu fast 100% in der
DACH-Region erwirtschaftet.
Der Personalaufwand ist im Vergleich zum Vorjahr um
Euro 1.062.445 auf Euro 6.189.192 gestiegen. Dies ergibt
eine Erhöhung um 21%. Ursächlich hierfür
waren natürliche Gehaltsentwicklungen und
Neueinstellungen etwa in gleichem Maße
Die operativen Kosten haben sich um 35% auf Euro
11.404.836 erhöht, was durch weiter stark gestiegene
Beratungs- und Werbekosten sowie Raumkosten durch den Umzug
bedingt ist.
Das Ergebnis vor Abschreibungen, Finanzergebnis und
Ertragsteuern (EBITDA) von vcs liegt bei Euro 4.283.661
gegenüber dem Vorjahr von Euro 2.799.480. Im
Berichtsjahr ergibt sich ein Jahresüberschuss von Euro
2.272.393(Vorjahr: Euro 344.782). Der Anstieg des
Jahresüberschusses begründet sich vor allem durch
die im Verhältnis zu den Aufwendungen stärker
gestiegenen Umsatzerlöse. Weiterhin ist die
Zuführung zu den passiven latenten Steuern und der
damit verbundene Aufwand im Vergleich zum Vorjahr um Euro
804.394 niedriger.
2. VermögenslageIm Jahr 2023 erfolgten
Investitionen in das Sachanlagevermögen im Rahmen des
Umzuges in neue Büroflächen. Dabei hat sich der
Wert der Betriebsausstattung von Euro 13.036 auf 186.082
auf das vierzehnfache erhöht.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände sind im Geschäftsjahr
um 56% auf Euro 1.039.396 angestiegen. Der Anstieg entsteht
primär durch gestiegene Forderungen gegenüber der
Gastromatic AG, mit der ein Dienstleistungsvertrag besteht,
auf dessen Basis der vcs eine jährliche Vergütung
zusteht. Weiterhin sind die sonstigen
Vermögensgegenstände durch die neu hinterlegte
Kaution für die neuen Büroräume angestiegen.
3. FinanzlageDie flüssigen Mittel der
Gesellschaft sind im Geschäftsjahr leicht um 0,2%,
Euro 4.180 auf Euro 1.801.934 gesunken.
Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt aus eigenen
Mitteln. Die Eigenkapitalquote hat sich im Vergleich zum
Vorjahr von 42% auf 47,0% erhöht.
Die vollständig kurzfristigen Verbindlichkeiten
der Gesellschaft sind um Euro 92.028 auf Euro 624.446
gesunken. Ursache des Rückgangs sind im Wesentlichen
ein Rückgang der sonstigen Personalverbindlichkeiten.
Dem gegenüber steht ein Anstieg der Verbindlichkeiten
aus Lieferungen und Leistungen.
Die Liquidität war während des gesamten
Geschäftsjahres gesichert. Die Gesellschaft ist ihren
Zahlungsverpflichtungen jederzeit nachgekommen. Zur
Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko werden
unterjährig wiederkehrende Liquiditätsplanungen
erstellt, die einen Überblick über die Geldaus-
und -eingänge vermitteln
III. Chancen- und Risikobericht
A. Risiken
Dieser Bericht behandelt die Risiken, mit denen sich
die vcs GmbH im Geschäftsjahr 2023 bzw. zum
Bilanzstichtag konfrontiert sah. Im Folgenden werden die
Risiken erläutert, die eine wesentliche negative
Auswirkung auf das Erreichen unserer Unternehmensziele
haben können.
Die Risikosituation zeigt keine Gefährdung des
Fortbestandes der Gesellschaft.
1. PersonalrisikenDas Wachstum wird auch in der
Zukunft maßgeblich davon beeinflusst, qualifizierte
Fach- und Führungskräfte einzustellen und zu
halten. Unser Umsatzwachstum ist in hohem Maße von
dem Vertriebs- und Marketingpersonal abhängig. Viele
Verkaufsprozesse sind personalgebunden, was eine starke
Absatzorganisation erfordert. In der Vergangenheit hatte
vcs keine Schwierigkeiten, eine ausreichende Anzahl
qualifizierter Vertriebsmitarbeiter zu rekrutieren. Sofern
wir in der Zukunft nicht in der Lage sind, unser
Vertriebspersonal in ausreichendem Maße aufzustocken,
wird vcs ggf. Schwierigkeiten bekommen, das Marktpotenzial
auszuschöpfen und den Businessplan umzusetzen. Um
diesem Risiko entgegenzuwirken, investiert vcs weiter in
die Mitarbeiterakquise und Personalentwicklung. Weiterhin
werden Maßnahmen zur Steigerung der
Attraktivität als Arbeitgeber durchgeführt, die
auch in den neuen Büroflächen mit einem
großen Fokus auf Mitarbeiterzufriedenheit erkennbar
sind. Ein Schwerpunkt des Personalmanagements ist, die
ziel- und zukunftweisende Mitarbeiterentwicklung mittels
Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen zu unterstützen
und zu fördern, um auch in Zukunft das Team mit
kompetenten Mitarbeitern zu verstärken. Vom Management
von vcs werden weder Einzelrisiken noch die Summe dieser
Einzelrisiken als bestandsgefährdend
eingeschätzt.
2. ProduktentwicklungsrisikoWir befinden uns im
Wettbewerb mit anderen Anbietern. Der Markt entwickelt sich
schnell, ist fragmentiert und unterliegt wechselnden
Technologien und Kundenbedürfnissen. vcs' Innovations-
und Umsetzungsfähigkeit sind von zentraler Bedeutung,
um einem Verlust von Wettbewerbsfähigkeit
entgegenzuwirken. Dafür hat vcs auch im Jahr 2023 das
Produktentwicklungsteam weiter gestärkt ..
3. AusfallrisikoEin Ausfallrisiko ergibt sich
hauptsächlich aus Forderungen aus Lieferungen und
Leistungen. Die Gesellschaft begegnet diesem Risiko mit
einem aktiven Forderungsmanagement. Basierend auf
Erfahrungswerten besteht unserer Einschätzung nach ein
eher geringes Ausfallrisiko, vor allem durch einen hohen
Anteil an Vorauszahlungen in unserem Kundenstamm.
B. Chancen
Im Folgenden werden die Chancen erläutert, die
eine wesentliche positive Auswirkung auf das Erreichen
unserer Unternehmensziele haben können.
1. MarktpotenzialDas Marktpotenzial in der
Dachregion im Kernmarkt Gastgewerbe noch groß genug,
um auf eine vielfache Unternehmensgröße wachsen
zu können. Ein großer Teil des Marktes ist noch
nicht erschlossen. Etwa 75% aller potenziellen Kunden, mit
denen wir in Kontakt treten hat noch keine Lösung im
HR-Bereich im Einsatz.
2. Strategisches PotenzialEin zunehmendes
Markenbewusstsein, weitere Produktentwicklung, Einblicke
und Erfahrungen aus laufenden Betrieben, sowie starke
Beziehungen zu Kunden und Partnern haben einen positiven
Einfluss auf das Geschäft und eröffnen Chancen,
die aktuelle Kundenbasis zu erweitern und neue Kunden zu
gewinnen. Eine kontinuierliche Investition in die
Produktentwicklung und die Schaffung neuer
Alleinstellungsmerkmale eröffnet ungenutzte
Marktpotenziale, sowohl für bestehende Produkte als
auch für neue Produkte und Dienstleistungen.
3. Gesetzliches PotenzialLaut Urteil des
Bundesarbeitsgerichts (BAG) vom 13.09.2022 (1 ABR 22/21)
sind Arbeitgeber in Deutschland dazu verpflichtet ein
Zeiterfassungssystem einzuführen. Dadurch werden mehr
Unternehmen aus der Zielgruppe auf die Produkte der vcs
aufmerksam. Die vcs ist so aufgestellt, dass die dadurch
entstehende Nachfrage gedeckt werden kann. Durch einen
Referentenentwurf des Bundesministeriums für Arbeit
und Soziales wurde die Umsetzung des Urteils im April 2023
weiter gestärkt.
(https://www.brak.de/newsroom/news/arbeitszeiterfassung-bmas-legt-referentenentwurf-fuer-geaendertes-arbeitszeitgesetz-vor/)
IV. Prognosebericht
Durch die stetige Weiterentwicklung der Software
gastromatic ergeben sich regelmäßig neue
Marktpotentiale. Speziell für 2024 wird ein weiteres
starkes Wachstum aus Neukundenakquisition prognostiziert.
Darüber hinaus bieten angebotene Erweiterungen mit dem
aktuellen Entwicklungsstand einen großen Mehrwert in
Bezug auf HR-Funktionalität und Lohnabrechnung, sodass
auch aus den bestehenden Kunden ein signifikantes Wachstum
erwartet wird. Die notwendigen Prozesse und Ressourcen
stehen dafür fast vollständig bereits zur
Verfügung. Damit wird das Rohergebnis weiter
ansteigen.
V. Gesamtaussage der
Geschäftsführung der vcs
GmbH
Die Geschäftsführung von VCS bewertet die
Entwicklung des Geschäftsjahres 2023 und die
wirtschaftliche Situation von VCS als sehr positiv. Im
abgelaufenen Geschäftsjahr wurde ein deutliches
Wachstum erzielt und wichtige Schritte für die weitere
Entwicklung in der Zukunft unternommen, was dazu
führt, dass VCS basierend auf unserem Finanzplan in
der Lage sein wird, die Geschäftsentwicklung des
vorherigen Geschäftsjahres auch in den Jahren 2024 und
2025 fortzusetzen. Die in diesem Bericht enthaltenen
Aussagen über zukünftige Entwicklungen basieren
auf den besten Schätzungen und Überzeugungen der
Geschäftsführung zum Zeitpunkt der Erstellung des
Jahresabschlusses. Aufgrund der ständig wechselnden
Natur des globalen Wirtschaftsklimas sind diese Aussagen
natürlich einer Reihe von Risiken und Unsicherheiten
ausgesetzt. Dies gilt insbesondere vor dem Hintergrund
negativer global-wirtschaftlicher Entwicklungen, denen auch
VCS ausgesetzt ist. Infolgedessen können die
tatsächlichen Ergebnisse erheblich von den Erwartungen
hinsichtlich der erwarteten Entwicklung abweichen.
Unterschrift der Geschäftsführung
Darmstadt,
21. Juni 2024
|
Florian Klima
|
|
Patrick Pascal
Pötzsch
|
Geschäftsführer
|
|
Geschäftsführer
|
Bilanz
Aktiva
|
|
31.12.2023
EUR |
31.12.2022
EUR |
| A.
Anlagevermögen |
10.232.190,19 |
6.843.737,19 |
| I.
Immaterielle Vermögensgegenstände |
9.929.084,00 |
6.760.195,00 |
| 1.
Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte |
8.328.140,00 |
6.756.300,00 |
| 2.
Geschäfts- oder Firmenwert |
1.578.675,00 |
|
| 3.
Sonstige immaterielle
Vermögensgegenstände |
22.269,00 |
3.895,00 |
| II.
Sachanlagen |
232.573,00 |
38.009,00 |
| 1.
andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung |
232.573,00 |
38.009,00 |
| III.
Finanzanlagen |
70.533,19 |
45.533,19 |
| 1.
Anteile an verbundenen Unternehmen |
70.533,19 |
45.533,19 |
| B.
Umlaufvermögen |
2.841.329,66 |
2.474.456,66 |
| I.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände |
1.039.395,66 |
668.342,70 |
| 1.
Forderungen gegen Gesellschafter |
22,02 |
181.738,06 |
| 2.
Forderungen gegen verbundene Unternehmen |
220.796,53 |
25.630,34 |
| davon
mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr |
|
25.630,34 |
| 3.
sonstige Vermögensgegenstände |
818.577,11 |
460.974,30 |
| II.
Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei
Kreditinstituten und Schecks |
1.801.934,00 |
1.806.113,96 |
| C.
Rechnungsabgrenzungsposten |
113.466,38 |
104.665,29 |
| Aktiva |
13.186.986,23 |
9.422.859,14 |
Passiva
|
|
31.12.2023
EUR |
31.12.2022
EUR |
| A.
Eigenkapital |
6.217.326,55 |
3.944.862,72 |
| I.
Gezeichnetes Kapital |
25.073,00 |
25.002,00 |
| II.
Kapitalrücklage |
140.211,00 |
140.211,00 |
| III.
Gewinnvortrag |
3.779.649,72 |
3.434.868,10 |
| IV.
Jahresüberschuss |
2.272.392,83 |
344.781,62 |
| B.
Rückstellungen |
242.942,40 |
137.340,26 |
| C.
Verbindlichkeiten |
624.445,58 |
716.473,39 |
| 1.
Verbindlichkeiten gegenüber
Kreditinstituten |
33.555,70 |
27.629,67 |
| davon
mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr |
33.555,70 |
27.629,67 |
| 2.
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen
Unternehmen |
24.621,46 |
12.317,13 |
| davon
mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr |
24.621,46 |
12.317,13 |
| 3.
sonstige Verbindlichkeiten |
566.268,42 |
676.526,59 |
| davon
mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr |
566.268,42 |
676.526,59 |
| D.
Rechnungsabgrenzungsposten |
3.360.485,70 |
2.851.092,77 |
| E.
Passive latente Steuern |
2.741.786,00 |
1.773.090,00 |
| Passiva |
13.186.986,23 |
9.422.859,14 |
Gewinn- und Verlustrechnung
|
1.1.2023 - 31.12.2023
EUR |
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR |
| 1.
Rohergebnis |
13.544.731,53 |
9.687.826,80 |
| 2.
Personalaufwand |
6.189.192,28 |
5.126.747,39 |
| a)
Löhne und Gehälter |
5.089.925,85 |
4.237.895,67 |
| b)
soziale Abgaben und Aufwendungen für
Altersversorgung und für Unterstützung |
1.099.266,43 |
888.851,72 |
| 3.
Abschreibungen |
997.368,40 |
699.511,76 |
| a)
auf immaterielle Vermögensgegenstände des
Anlagevermögens und Sachanlagen |
997.368,40 |
699.511,76 |
| 4.
sonstige betriebliche Aufwendungen |
3.097.610,34 |
1.761.599,60 |
| davon
Aufwendungen aus der Währungsumrechnung |
2.224,55 |
1.932,93 |
| 5.
Erträge aus Beteiligungen |
25.732,17 |
|
| davon
aus verbundenen Unternehmen |
25.732,17 |
|
| 6.
sonstige Zinsen und ähnliche Erträge |
27.898,26 |
1.285,12 |
| 7.
Zinsen und ähnliche Aufwendungen |
87,00 |
2,07 |
| 8.
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag |
1.041.711,11 |
1.756.469,48 |
| davon
Aufwendungen aus der Zuführung und
Auflösung von latenten Steuern |
968.696,00 |
1.773.090,00 |
| 9.
Ergebnis nach Steuern |
2.272.392,83 |
344.781,62 |
| 10.
Jahresüberschuss |
2.272.392,83 |
344.781,62 |
Anhang zum
31. Dezember 2023
Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss
Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der
§§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der
ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße
Kapitalgesellschaften aufgestellt.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses wurde von
den größenabhängigen Erleichterungen der
§§ 267, 276, 288 HGB Gebrauch gemacht.
Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut
Registergericht
Die Gesellschaft ist unter der Firma vertical
cloud solution GmbH mit Sitz in Darmstadt im
Handelsregister des Amtsgerichts Darmstadt unter der Nummer
HRB 92563 eingetragen.
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze
Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte werden zu
Herstellungskosten aktiviert. Zu den Herstellungskosten
zählen die zurechenbaren Kosten sowie angemessene
Teile der Gemeinkosten. Diese werden planmäßig
nach der linearen Methode pro rate temporis über einen
typisierten Zeitraum von 10 Jahren abgeschrieben.
Entgeltlich erworbene immaterielle
Vermögensgegenstände wurden zu
Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung
unterlagen, um planmäßige Abschreibungen
vermindert.
Das
Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw.
Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um
planmäßige Abschreibungen vermindert.
Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach
der voraussichtlichen Nutzungsdauer der
Vermögensgegenstände linear vorgenommen.
Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs-
oder Herstellungskosten bis EUR 800,00 wurden aus
Vereinfachungsgründen in Anlehnung an § 6 II 1
EStG im Erwerbsjahr voll abgeschrieben.
Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs-
oder Herstellungskosten bis EUR 250,00 wurden aus
Vereinfachungsgründen entsprechend § 6 IIa 4 EStG
im Erwerbsjahr als sofort abzugsfähige
Betriebsausgaben berücksichtigt.
Im Posten
Finanzanlagen wurden die Anteile an verbundenen
Unternehmen zu Anschaffungskosten angesetzt und bewertet.
Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag
vorliegende niedrigere Wert angesetzt.
Die
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert
angesetzt. Bei zweifelhaften Forderungen wurden, unter
Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken,
angemessene Wertabschläge vorgenommen.
Flüssige Mittel sind zum Nennwert am
Bilanzstichtag bilanziert.
Aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden für
Ausgaben ausgewiesen, die Aufwand für eine bestimmte
Periode nach dem Abschlussstichtag darstellen.
Die
Steuerrückstellungen beinhalten die das
Geschäftsjahr sowie Vorjahre betreffenden, noch nicht
veranlagten Steuern.
Die
sonstigen Rückstellungen wurden für alle
weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei
wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.
Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag
angesetzt.
Der Jahresabschluss enthält auf fremde
Währung lautende Sachverhalte, die in EUR umgerechnet
wurden.
Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder
Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am
Bilanzstichtag bewertet. Soweit der Kurs am Tage des
Geschäftsvorfalles bei Forderungen darunter bzw. bei
Verbindlichkeiten darüber lag, ist dieser angesetzt.
Passive Rechnungsabgrenzungsposten werden für
Einnahmen ausgewiesen, die Ertrag für eine bestimmte
Periode nach dem Abschlussstichtag darstellen.
Latente Steuern werden auf temporäre
Differenzen zwischen den handels- und steuerrechtlichen
Wertansätzen von Vermögensgegenständen,
Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten gebildet. Die sich
danach ergebenden aktiven und passiven latenten Steuern
werden verrechnet und angesetzt, soweit sich ein
Passivüberhang ergibt.
Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs-
und Bewertungsmethoden
Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen
übernommen werden.
Angaben zur Bilanz
Anlagespiegel für die einzelnen Posten des
Anlagevermögens
Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der
Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel in der Anlage zum Anhang
zu entnehmen.
Die Sofortabschreibung geringwertiger
Wirtschaftsgüter wird als Zugang und Abgang
ausgewiesen.
|
Anschaffungs-,
Herstellungs-
kosten
01.01.2023
EUR
|
Zugänge
EUR
|
Abgänge
EUR
|
Umbuchungen
EUR
|
Anschaffungs-,
Herstellungs-
kosten
31.12.2023
EUR
|
Anlagevermögen
|
|
|
|
|
|
I. Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
|
|
|
|
|
1. Selbst geschaffene
gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und
Werte
|
8.474.705,80
|
2.439.642,50
|
0,00
|
0,00
|
10.914.348,30
|
2. entgeltlich erworbene
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an
solchen Rechten und Werten
|
9.709,18
|
20.623,00
|
0,00
|
0,00
|
30.332,18
|
3. Geschäfts- oder
Firmenwert
|
0,00
|
10.093,35
|
0,00
|
1.595.340,52
|
1.605.433,87
|
Summe Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
8.484.414,98
|
2.470.358,85
|
0,00
|
1.595.340,52
|
12.550.114,35
|
II. Sachanlagen
|
|
|
|
|
|
andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung
|
273.250,52
|
308.912,03
|
47.308,42
|
0,00
|
534.854,13
|
Summe Sachanlagen
|
273.250,52
|
308.912,03
|
47.308,42
|
0,00
|
534.854,13
|
III. Finanzanlagen
|
|
|
|
|
|
1. Anteile an
verbundenen Unternehmen
|
45.533,19
|
25.000,00
|
0,00
|
0,00
|
70.533,19
|
2. Beteiligungen
|
0,00
|
1.595.340,52
|
0,00
|
-1.595.340,52
|
0,00
|
Summe Finanzanlagen
|
45.533,19
|
1.620.340,52
|
0,00
|
-1.595.340,52
|
70.533,19
|
Summe
Anlagevermögen
|
8.803.198,69
|
4.399.611,40
|
47.308,42
|
0,00
|
13.155.501,67
|
|
kumulierte
Abschreibung
01.01.2023
EUR
|
Abschreibung
Geschäftsjahr
EUR
|
Abgänge
EUR
|
Umbuchungen
EUR
|
kumulierte
Abschreibung
31.12.2023
EUR
|
Anlagevermögen
|
|
|
|
|
|
I. Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
|
|
|
|
|
1. Selbst geschaffene
gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und
Werte
|
1.718.405,80
|
867.802,50
|
0,00
|
0,00
|
2.586.208,30
|
2. entgeltlich erworbene
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an
solchen Rechten und Werten
|
5.814,18
|
2.249,00
|
0,00
|
0,00
|
8.063,18
|
3. Geschäfts- oder
Firmenwert
|
0,00
|
26.758,87
|
0,00
|
0,00
|
26.758,87
|
Summe Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
1.724.219,98
|
896.810,37
|
0,00
|
0,00
|
2.621.030,35
|
II. Sachanlagen
|
|
|
|
|
|
andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung
|
235.241,52
|
100.558,03
|
33.518,42
|
0,00
|
302.281,13
|
Summe Sachanlagen
|
235.241,52
|
100.558,03
|
33.518,42
|
0,00
|
302.281,13
|
III. Finanzanlagen
|
|
|
|
|
|
1. Anteile an
verbundenen Unternehmen
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
2. Beteiligungen
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
Summe Finanzanlagen
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
Summe
Anlagevermögen
|
1.959.461,50
|
997.368,40
|
33.518,42
|
0,00
|
2.923.311,48
|
|
Zuschreibung
Geschäftsjahr
EUR
|
Buchwert
Geschäftsjahr
31.12.2023
EUR
|
Buchwert
Vorjahr
31.12.2022
EUR
|
Anlagevermögen
|
|
|
|
I. Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
|
|
|
1. Selbst geschaffene
gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und
Werte
|
0,00
|
8.328.140,00
|
6.756.300,00
|
2. entgeltlich erworbene
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an
solchen Rechten und Werten
|
0,00
|
22.269,00
|
3.895,00
|
3. Geschäfts- oder
Firmenwert
|
0,00
|
1.578.675,00
|
0,00
|
Summe Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
0,00
|
9.929.084,00
|
6.760.195,00
|
II. Sachanlagen
|
|
|
|
andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung
|
0,00
|
232.573,00
|
38.009,00
|
Summe Sachanlagen
|
0,00
|
232.573,00
|
38.009,00
|
III. Finanzanlagen
|
|
|
|
1. Anteile an
verbundenen Unternehmen
|
0,00
|
70.533,19
|
45.533,19
|
2. Beteiligungen
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
Summe Finanzanlagen
|
0,00
|
70.533,19
|
45.533,19
|
Summe
Anlagevermögen
|
0,00
|
10.232.190,19
|
6.843.737,19
|
Forschungs- und Entwicklungskosten
Die selbst geschaffenen immateriellen
Vermögensgegenstände des Anlagevermögens
wurden aktiviert.
Der Gesamtbetrag der Forschungs- und
Entwicklungskosten betrug im Geschäftsjahr
2.684 TEUR.
Davon entfallen 2.440 TEUR auf die selbst
geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände
des Anlagevermögens.
Abschreibung auf Geschäfts- oder Firmenwert
Der entgeltlich erworbene Geschäfts- oder
Firmenwert wurde aktiviert. Als betriebsgewöhnliche
Nutzungsdauer werden 10 Jahre festgelegt.
Angabe zu Forderungen und sonstigen
Vermögensgegenständen mit einer Restlaufzeit
größer einem Jahr
Der Betrag der Forderungen und sonstigen
Vermögensgegenständen mit einer Restlaufzeit
größer einem Jahr beträgt 0,00 EUR
(Vorjahr: 25.630,34 EUR).
Angaben zu Forderungen gegenüber
Gesellschaftern
Der Gesamtbetrag der Forderungen gegenüber
Gesellschaftern beträgt 22,02 EUR (Vorjahr: 181.736,06
EUR), welche im Geschäftsjahr 2024 ausgeglichen
werden.
Ausschüttungssperre
Der Gesamtbetrag, der gem. § 268 Abs. 8 HGB der
Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt
5.689 TEUR.
Im Einzelnen gliedert sich der Gesamtbetrag wie
folgt:
Gesamtbetrag gemäß
Ausschüttungssperre
|
TEUR
|
Aktivierung selbst
geschaffener immat. Vermögensgegenst. des
Anlagevermögens
|
5.687
|
Aktivierung latenter
Steuern
|
2
|
Gesamtbetrag
|
5.689
|
Angaben und Erläuterungen zu
Rückstellungen
Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im
Wesentlichen Verpflichtungen aus dem Personalbereich und
Verpflichtungen aus Erstellung und Prüfung des
Jahresabschlusses.
Angaben und Vermerke zu Verbindlichkeiten
Verbindlichkeitenspiegel
|
Gesamtbetrag
|
Davon mit einer Restlaufzeit
|
(Vorjahreswerte in
|
31.12.2023
|
bis 1 J.
|
1 bis 5 J.
|
größer 5 J.
|
Klammern)
|
TEUR
|
TEUR
|
TEUR
|
TEUR
|
Verbindlichkeiten
|
|
|
|
|
gegenüber
Kreditinstituten
|
33,6
|
33,6
|
0,0
|
0,0
|
|
(27,6)
|
(27,6)
|
(0,0)
|
(0,0)
|
erhaltene Anzahlungen
auf
|
0,0
|
0,0
|
0,0
|
0,0
|
Bestellungen
|
(7,3)
|
(7,3)
|
(0,0)
|
(0,0)
|
aus Lieferungen und
|
301,4
|
301,4
|
0,0
|
0,0
|
Leistungen
|
(189,4)
|
(189,4)
|
(0,0)
|
(0,0)
|
gegenüber
verbundenen
|
24,6
|
24,6
|
0,0
|
0,0
|
Unternehmen
|
(12,3)
|
(12,3)
|
(0,0)
|
(0,0)
|
sonstige
Verbindlichkeiten
|
264,9
|
264,9
|
0,0
|
0,0
|
|
(479,9)
|
(479,9)
|
(0,0)
|
(0,0)
|
|
624,5
|
624,5
|
0,0
|
0,0
|
|
(716,5)
|
(716,5)
|
(0,0)
|
(0,0)
|
Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten,
die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert
sind, beträgt 0,00 EUR.
Sonstige Verbindlichkeiten
Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten
Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von 201 TEUR
(i.Vj. 177 TEUR) sowie im Rahmen der sozialen Sicherheit in
Höhe von 14 TEUR (i.Vj. 7 TEUR).
Latente Steuern
Der Saldo der latenten Steuern am Ende des
Geschäftsjahres beträgt 2.742 TEUR und setzt
sich zusammen aus aktiven latenten Steuern von 2 TEUR und
passiven latenten Steuern von 2.744 TEUR.
Die aktiven latenten beruhen auf einer Differenz des
Wertansatzes bei den Rückstellungen für
Personalkosten. Die passiven latenten Steuern ergeben sich
aus Differenzen bei den selbst geschaffenen immateriellen
Vermögensgegenständen und dem Geschäfts-
oder Firmenwert. Die Bewertung erfolgte mit einem
unternehmensindividuellen Steuersatz von 31,72 %.
Die Zuführung von 969 TEUR wird in den Steuern
vom Einkommen und Ertrag ausgewiesen.
Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung
Die sonstigen Zinsen und ähnliche Erträge
entstammen in Höhe von 512,61 EUR (i.Vj. 502,56 EUR)
aus verbundenen Unternehmen.
Die sonstigen betrieblichen Erträge umfassen
Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe
von 375,63 EUR (i.Vj. 95,53 EUR). Die sonstigen
betrieblichen Aufwendungen umfassen Aufwendungen aus der
Währungsumrechnung in Höhe von 2.224,55 EUR
(i.Vj. 1.932,93 EUR).
Sonstige Angaben
Durchschnittliche Zahl der während des
Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer
Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren
während des Geschäftsjahres im Unternehmen
beschäftigt:
Arbeitnehmergruppen
|
|
Zahl
|
|
|
2023
|
Vollzeit
|
|
68,00
|
Teilzeit
|
|
28,50
|
Durchschnittliche Anzahl
Arbeitnehmer ( § 267 Abs. 5 HGB)
|
|
96,50
|
Namen der Geschäftsführer
Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs
wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende
Personen geführt:
Geschäftsführer:
|
Florian Klima
|
|
|
Geschäftsführer:
|
Patrick Pascal
Pötzsch
|
|
|
Gewährte Vorschüsse und Kredite an
Geschäftsführer
Zu den zu Gunsten einzelner Geschäftsführer
vergebenen Krediten wird berichtet:
Kreditentwicklung
|
Betrag
|
|
EUR
|
Stand bisheriger Kredite
|
45.429,14
|
Rückzahlungen im
Berichtsjahr
|
45.429,14
|
Neuvergaben im
Berichtsjahr
|
0,00
|
= neuer
Kreditbestand
|
0,00
|
Angaben über den Anteilsbesitz an anderen
Unternehmen von mind. 20 Prozent der Anteile
Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird
über nachstehende Unternehmen berichtet:
Firmenname / Sitz
|
Anteilshöhe
|
vorl. Jahres-ergebnis
|
vorl. Eigenkapital
|
|
|
EUR
|
EUR
|
Gastromatic AG
(Wädenswil Zh, Schweiz)
|
100,00%
|
1.196,52
|
58.971,66
|
TrustStar Holding GmbH
(Burbach)
|
100,00%
|
-890,87
|
21.998,19
|
Konzernzugehörigkeit
Die vertical cloud solution GmbH wird in den
Konzernabschluss der REF HCM Holding GmbH, Darmstadt,
einbezogen.
Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung
Die Geschäftsführung schlägt vor, den
Jahresüberschussin Höhe von EUR 2.272.393,24
für das Geschäftsjahr auf neue Rechnung
vorzutragen.
Unterschrift der Geschäftsführung
Darmstadt,
21. Juni 2024
|
Florian Klima
|
|
Patrick Pascal
Pötzsch
|
Geschäftsführer
|
|
Geschäftsführer
|
sonstige Berichtsbestandteile
Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 29.08.2024 festgestellt.
Bestätigungsvermerk
des unabhängigen Abschlussprüfers
An die vertical cloud solution GmbH, Darmstadt,
Prüfungsurteile
Wir haben den Jahresabschluss der vertical cloud
solution GmbH, Darmstadt, - bestehend aus der Bilanz zum
31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das
Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie
dem Anhang, einschließlich der Darstellung der
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.
Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der vertical
cloud solution GmbH, Darmstadt für das
Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023
geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
- entspricht der beigefügte Jahresabschluss
in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für
Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen
Vorschriften und vermittelt unter Beachtung
der deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Buchführung ein den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild
der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum
31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das
Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und
- vermittelt der beigefügte Lagebericht
insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der
Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht
dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss,
entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und
stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen
Entwicklung zutreffend dar.
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB
erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen
Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des
Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.
Grundlage für die Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses
und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317
HGB unter Beachtung der vom Institut der
Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger
Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere
Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen
ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers
für die Prüfung des Jahresabschlusses und des
Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks
weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen
unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen
handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und
haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in
Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.
Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten
Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um
als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum
Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den
Jahresabschluss und den Lagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich
für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den
deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden
handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen
Belangen entspricht, und dafür, dass der
Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung
ein den tatsächlichen Verhältnissen
entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und
Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die
gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen
Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den
deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger
Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die
Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen,
der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund
von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der
Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder
Irrtümern ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die
gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren
haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang
mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit,
sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus
sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des
Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht
tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten
entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter
verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts,
der insgesamt ein zutreffendes Bild der Lage der
Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen
Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den
deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen
Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und
Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet
haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in
Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen
gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um
ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im
Lagebericht erbringen zu können.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die
Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit
darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes
frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von
dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage
der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen
Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht,
den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk
zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum
Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an
Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in
Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der
vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW)
festgestellten deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Abschlussprüfung
durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche
Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen
können aus dolosen Handlung- en oder Irrtümern
resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn
vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass
sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses
Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen
wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten
beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir
pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine
kritische Grund- haltung. Darüber hinaus
- identifizieren und beurteilen wir die Risiken
wesentlicher falscher Darstellungen im Jahres-
abschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen
Handlungen oder Irrtümern, planen und führen
Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken
durch sowie erlangen Prüfungs- nachweise die
ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für
unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko,
dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche
falsche Dar- stellungen nicht aufgedeckt werden, ist
höher als das Risiko, dass aus Irrtümern
resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht
aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives
Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte
Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen
bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen
beinhalten können.
- gewinnen wir ein Verständnis von dem
für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten
internen
Kontrollsystem und den für die Prüfung des
Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen,
um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den
gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit
dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser
Systeme der Gesellschaft abzugeben.
- beurteilen wir die Angemessenheit der von den
gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungs-
legungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den
gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten
Werte und damit zusammenhängenden Angaben.
- ziehen wir Schlussfolgerungen über die
Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern
angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der
Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie,
auf der Grundlage der erlangten
Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im
Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht,
die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der
Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit aufwerfen können.
Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine
wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im
Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben
im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen
oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser
jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen
unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum
Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten
Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder
Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die
Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr
fortführen kann.
- beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt
des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich
der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde
liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so
darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der
deutschen Grund- sätze ordnungsmäßiger
Buchführung ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-,
Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.
- beurteilen wir den Einklang des Lageberichts
mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesent-
sprechung und das von ihm vermittelte Bild von der
Lage des Unternehmens
- führen wir Prüfungshandlungen zu den
von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunfts-
orientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis
ausreichender geeigneter Prüfungs- nachweise
vollziehen wir dabei insbesondere die den
zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen
Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und
beurteilen die sachgerechte Ableitung der
zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein
eigenständiges Prüfungsurteil zu den
zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde
liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein
erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige
Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben
abweichen.
Wir erörtern mit den für die
Überwachung Verantwortlichen unter anderem den
geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie
bedeutsame Prüfungsfeststellungen,
einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im
internen Kontrollsystem, die wir während unserer
Prüfung feststellen.
Balingen, den 26. Juni 2024
PKF WULF EGERMANN oHG
Zollernalb Treuhand
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft
André
Simmack, Wirtschaftsprüfer
Simon
Schmid, Wirtschaftsprüfer
|