vertical cloud solution GmbH

Landwehrstraße 58, 64293 Darmstadt, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Darmstadt HRB 92563
Vorher
vertical cloud solution UG (haftungsbeschränkt)
Eingetragen
26.9.2013
Branche
Entwicklung und Programmierung von AnwendungssoftwareErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieErbringung von sonstigen Dienstleistungen der Informationstechnologie
Gegenstand
Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Software (insbesondere webbasierter Lösungen).

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Maurice Gimbel
seit 17.1.2025
Geschäftsführer
Peter Macherey
seit 17.1.2025
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (5)

Ungelöste Beteiligungen (4)

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
REF HCM Acquisition GmbH
Germany
100.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

vertical cloud solution GmbH

Darmstadt

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

I. Grundlegende Informationen über das Unternehmen

A. Allgemeines und Geschäftsmodell


Die vertical cloud solutions GmbH, im Folgenden vcs genannt, fokussiert sich auf die Entwicklung und den Vertrieb von Software as a Service für alle Human Resources-Prozesse in kleinen und mittelständischen Unternehmen vor allem im Gastgewerbe. Die Software mit dem Namen "gastromatic" ist das Kernprodukt. Der Fokus liegt hierbei darauf, schichtbezogene HR-Prozesse zu optimieren und damit Zeit und Geld zu sparen. Das Leistungsspektrum der Software deckt alle gängigen Kernprozesse der vorgenannten Bereiche ab, darunter insbesondere Dienstplanung, Zeiterfassung, Lohnabrechnung, die digitale Personalakte, Abwesenheitsplanung und die Dokumentenverwaltung und ist damit eine ganzheitliche Komplettlösung. Die Kunden schließen Abonnements für die Software ab und können dabei zwischen verschiedenen Paketen mit unterschiedlichen Umfängen an Funktionalitäten und unterschiedlicher Laufzeit wählen.
Das Kundenportfolio von vcs besteht überwiegend aus kleinen und mittelständischen Unternehmen mit 10 bis 2000 Mitarbeitern. Die Softwarelösung verfolgt den Ansatz dem Kunden alle Möglichkeiten an die Hand zu geben, um die Software auf seinen spezifischen Anwendungsfall zu optimieren.

B. Forschung und Entwicklung

vcs investierte im Jahr 2023 unverändert in Forschung und Entwicklung und damit in die Weiterentwicklung des Produkts. Im Jahr 2023 wurden bestehenden Produkte weiter verbessert und neue Funktionen hinzugefügt. Zum Beispiel wurde eine neue Smartphone-Applikation zur Mitarbeiterkommunikation veröffentlicht und die Lösung zur Lohnabrechnung weiter verbessert. Forschung und Entwicklung werden überwiegend durch eigene Mitarbeiter durchgeführt. Leistungen Dritter werden im Wesentlichen von einem Dienstleister bezogen, der als verlängerte Werkbank für Teile unseres Produktes genutzt wird.

II. Wirtschaftsbericht

A. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen


Im Jahr 2023 wuchs die Informations- und Kommunikationsbranche um 2,6%. Dies setzt den langjährigen Wachstumstrend dieser Bereiche, der nur durch das Jahr 2020 unterbrochen wurde, fort.
Im Gastgewerbe ging die preisbereinigte Bruttowertschöpfung zurück.
(https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/01/PD24_019_811.html)
Dies hatte auf die Nachfrage nach gastromatic keinen messbaren Einfluss.

B. Geschäftsverlauf

Der Geschäftsverlauf im Jahr 2023 wurde durch interne Veränderungen geprägt, die das Unternehmen nachhaltig für weiters Wachstum aufstellen. Dazu gehören sowohl die Aufnahme von einem Private Equity Fonds als Gesellschafter, als auch der Umzug in eine neue Bürofläche und die Akquisition eines Dienstleisters für Lohnabrechnung. Die Anzahl der Mitarbeiter wuchsen mit organischem Wachstum und der Akquisition von 78 Vollzeitäquivalenten auf 105.75 Vollzeitäquivalente an. Das Businessmodel Software as a Service führt zu Grundvolumen an Aufträgen, bei dem automatisch Vertragsverlängerungen stattfinden. Zusätzlich wurden auch im Jahr 2023, wie in den Vorjahren auch, eine größere Anzahl neuer Aufträge dazugewonnen, womit das gesamte Auftragsvolumen am Ende des Jahres einen neuen Höchststand erreicht hat. Über das Jahr 2023 gab es größere Veränderungen im Sales und Marketing. Während zum Start des Jahres beide Funktionen noch in einem organisatorischen Bereich verortet waren, wurden die beiden Funktionen im Laufe des Jahres in eigene organisatorische Bereiche aufgeteilt um sie auf eine stärkere Zielausrichtung und Personalwachstum vorzubereiten.

C. Lage des Unternehmens


Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage von vcs war im Geschäftsjahr 2023 durch ein weiter anhaltendes Wachstum in Bezug auf Umsatz und Mitarbeiter geprägt. Im Jahr 2023 wurde ein positives EBITDA erwirtschaftet.
1. ErtragslageIm Geschäftsjahr wurde ein Umsatzwachstum von 44% erzielt. Umsätze werden hauptsächlich mit wiederkehrenden Umsätzen generiert. Die Umsätze wurden zu fast 100% in der DACH-Region erwirtschaftet.

Der Personalaufwand ist im Vergleich zum Vorjahr um Euro 1.062.445 auf Euro 6.189.192 gestiegen. Dies ergibt eine Erhöhung um 21%. Ursächlich hierfür waren natürliche Gehaltsentwicklungen und Neueinstellungen etwa in gleichem Maße
Die operativen Kosten haben sich um 35% auf Euro 11.404.836 erhöht, was durch weiter stark gestiegene Beratungs- und Werbekosten sowie Raumkosten durch den Umzug bedingt ist.

Das Ergebnis vor Abschreibungen, Finanzergebnis und Ertragsteuern (EBITDA) von vcs liegt bei Euro 4.283.661 gegenüber dem Vorjahr von Euro 2.799.480. Im Berichtsjahr ergibt sich ein Jahresüberschuss von Euro 2.272.393(Vorjahr: Euro 344.782). Der Anstieg des Jahresüberschusses begründet sich vor allem durch die im Verhältnis zu den Aufwendungen stärker gestiegenen Umsatzerlöse. Weiterhin ist die Zuführung zu den passiven latenten Steuern und der damit verbundene Aufwand im Vergleich zum Vorjahr um Euro 804.394 niedriger.
2. VermögenslageIm Jahr 2023 erfolgten Investitionen in das Sachanlagevermögen im Rahmen des Umzuges in neue Büroflächen. Dabei hat sich der Wert der Betriebsausstattung von Euro 13.036 auf 186.082 auf das vierzehnfache erhöht.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind im Geschäftsjahr um 56% auf Euro 1.039.396 angestiegen. Der Anstieg entsteht primär durch gestiegene Forderungen gegenüber der Gastromatic AG, mit der ein Dienstleistungsvertrag besteht, auf dessen Basis der vcs eine jährliche Vergütung zusteht. Weiterhin sind die sonstigen Vermögensgegenstände durch die neu hinterlegte Kaution für die neuen Büroräume angestiegen.
3. FinanzlageDie flüssigen Mittel der Gesellschaft sind im Geschäftsjahr leicht um 0,2%, Euro 4.180 auf Euro 1.801.934 gesunken.
Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt aus eigenen Mitteln. Die Eigenkapitalquote hat sich im Vergleich zum Vorjahr von 42% auf 47,0% erhöht.
Die vollständig kurzfristigen Verbindlichkeiten der Gesellschaft sind um Euro 92.028 auf Euro 624.446 gesunken. Ursache des Rückgangs sind im Wesentlichen ein Rückgang der sonstigen Personalverbindlichkeiten. Dem gegenüber steht ein Anstieg der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

Die Liquidität war während des gesamten Geschäftsjahres gesichert. Die Gesellschaft ist ihren Zahlungsverpflichtungen jederzeit nachgekommen. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko werden unterjährig wiederkehrende Liquiditätsplanungen erstellt, die einen Überblick über die Geldaus- und -eingänge vermitteln

III. Chancen- und Risikobericht

A. Risiken


Dieser Bericht behandelt die Risiken, mit denen sich die vcs GmbH im Geschäftsjahr 2023 bzw. zum Bilanzstichtag konfrontiert sah. Im Folgenden werden die Risiken erläutert, die eine wesentliche negative Auswirkung auf das Erreichen unserer Unternehmensziele haben können.

Die Risikosituation zeigt keine Gefährdung des Fortbestandes der Gesellschaft.
1. PersonalrisikenDas Wachstum wird auch in der Zukunft maßgeblich davon beeinflusst, qualifizierte Fach- und Führungskräfte einzustellen und zu halten. Unser Umsatzwachstum ist in hohem Maße von dem Vertriebs- und Marketingpersonal abhängig. Viele Verkaufsprozesse sind personalgebunden, was eine starke Absatzorganisation erfordert. In der Vergangenheit hatte vcs keine Schwierigkeiten, eine ausreichende Anzahl qualifizierter Vertriebsmitarbeiter zu rekrutieren. Sofern wir in der Zukunft nicht in der Lage sind, unser Vertriebspersonal in ausreichendem Maße aufzustocken, wird vcs ggf. Schwierigkeiten bekommen, das Marktpotenzial auszuschöpfen und den Businessplan umzusetzen. Um diesem Risiko entgegenzuwirken, investiert vcs weiter in die Mitarbeiterakquise und Personalentwicklung. Weiterhin werden Maßnahmen zur Steigerung der Attraktivität als Arbeitgeber durchgeführt, die auch in den neuen Büroflächen mit einem großen Fokus auf Mitarbeiterzufriedenheit erkennbar sind. Ein Schwerpunkt des Personalmanagements ist, die ziel- und zukunftweisende Mitarbeiterentwicklung mittels Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen zu unterstützen und zu fördern, um auch in Zukunft das Team mit kompetenten Mitarbeitern zu verstärken. Vom Management von vcs werden weder Einzelrisiken noch die Summe dieser Einzelrisiken als bestandsgefährdend eingeschätzt.
2. ProduktentwicklungsrisikoWir befinden uns im Wettbewerb mit anderen Anbietern. Der Markt entwickelt sich schnell, ist fragmentiert und unterliegt wechselnden Technologien und Kundenbedürfnissen. vcs' Innovations- und Umsetzungsfähigkeit sind von zentraler Bedeutung, um einem Verlust von Wettbewerbsfähigkeit entgegenzuwirken. Dafür hat vcs auch im Jahr 2023 das Produktentwicklungsteam weiter gestärkt ..
3. AusfallrisikoEin Ausfallrisiko ergibt sich hauptsächlich aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Die Gesellschaft begegnet diesem Risiko mit einem aktiven Forderungsmanagement. Basierend auf Erfahrungswerten besteht unserer Einschätzung nach ein eher geringes Ausfallrisiko, vor allem durch einen hohen Anteil an Vorauszahlungen in unserem Kundenstamm.

B. Chancen


Im Folgenden werden die Chancen erläutert, die eine wesentliche positive Auswirkung auf das Erreichen unserer Unternehmensziele haben können.
1. MarktpotenzialDas Marktpotenzial in der Dachregion im Kernmarkt Gastgewerbe noch groß genug, um auf eine vielfache Unternehmensgröße wachsen zu können. Ein großer Teil des Marktes ist noch nicht erschlossen. Etwa 75% aller potenziellen Kunden, mit denen wir in Kontakt treten hat noch keine Lösung im HR-Bereich im Einsatz.
2. Strategisches PotenzialEin zunehmendes Markenbewusstsein, weitere Produktentwicklung, Einblicke und Erfahrungen aus laufenden Betrieben, sowie starke Beziehungen zu Kunden und Partnern haben einen positiven Einfluss auf das Geschäft und eröffnen Chancen, die aktuelle Kundenbasis zu erweitern und neue Kunden zu gewinnen. Eine kontinuierliche Investition in die Produktentwicklung und die Schaffung neuer Alleinstellungsmerkmale eröffnet ungenutzte Marktpotenziale, sowohl für bestehende Produkte als auch für neue Produkte und Dienstleistungen.
3. Gesetzliches PotenzialLaut Urteil des Bundesarbeitsgerichts (BAG) vom 13.09.2022 (1 ABR 22/21) sind Arbeitgeber in Deutschland dazu verpflichtet ein Zeiterfassungssystem einzuführen. Dadurch werden mehr Unternehmen aus der Zielgruppe auf die Produkte der vcs aufmerksam. Die vcs ist so aufgestellt, dass die dadurch entstehende Nachfrage gedeckt werden kann. Durch einen Referentenentwurf des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales wurde die Umsetzung des Urteils im April 2023 weiter gestärkt.
(https://www.brak.de/newsroom/news/arbeitszeiterfassung-bmas-legt-referentenentwurf-fuer-geaendertes-arbeitszeitgesetz-vor/)

IV. Prognosebericht

Durch die stetige Weiterentwicklung der Software gastromatic ergeben sich regelmäßig neue Marktpotentiale. Speziell für 2024 wird ein weiteres starkes Wachstum aus Neukundenakquisition prognostiziert. Darüber hinaus bieten angebotene Erweiterungen mit dem aktuellen Entwicklungsstand einen großen Mehrwert in Bezug auf HR-Funktionalität und Lohnabrechnung, sodass auch aus den bestehenden Kunden ein signifikantes Wachstum erwartet wird. Die notwendigen Prozesse und Ressourcen stehen dafür fast vollständig bereits zur Verfügung. Damit wird das Rohergebnis weiter ansteigen.

V. Gesamtaussage der Geschäftsführung    der vcs GmbH


Die Geschäftsführung von VCS bewertet die Entwicklung des Geschäftsjahres 2023 und die wirtschaftliche Situation von VCS als sehr positiv. Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurde ein deutliches Wachstum erzielt und wichtige Schritte für die weitere Entwicklung in der Zukunft unternommen, was dazu führt, dass VCS basierend auf unserem Finanzplan in der Lage sein wird, die Geschäftsentwicklung des vorherigen Geschäftsjahres auch in den Jahren 2024 und 2025 fortzusetzen. Die in diesem Bericht enthaltenen Aussagen über zukünftige Entwicklungen basieren auf den besten Schätzungen und Überzeugungen der Geschäftsführung zum Zeitpunkt der Erstellung des Jahresabschlusses. Aufgrund der ständig wechselnden Natur des globalen Wirtschaftsklimas sind diese Aussagen natürlich einer Reihe von Risiken und Unsicherheiten ausgesetzt. Dies gilt insbesondere vor dem Hintergrund negativer global-wirtschaftlicher Entwicklungen, denen auch VCS ausgesetzt ist. Infolgedessen können die tatsächlichen Ergebnisse erheblich von den Erwartungen hinsichtlich der erwarteten Entwicklung abweichen.

Unterschrift der Geschäftsführung

Darmstadt, 21. Juni 2024

Florian Klima

Patrick Pascal Pötzsch
Geschäftsführer

Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 10.232.190,19 6.843.737,19
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 9.929.084,00 6.760.195,00
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 8.328.140,00 6.756.300,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1.578.675,00  
3. Sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 22.269,00 3.895,00
II. Sachanlagen 232.573,00 38.009,00
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 232.573,00 38.009,00
III. Finanzanlagen 70.533,19 45.533,19
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 70.533,19 45.533,19
B. Umlaufvermögen 2.841.329,66 2.474.456,66
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.039.395,66 668.342,70
1. Forderungen gegen Gesellschafter 22,02 181.738,06
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 220.796,53 25.630,34
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr   25.630,34
3. sonstige Vermögensgegenstände 818.577,11 460.974,30
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.801.934,00 1.806.113,96
C. Rechnungsabgrenzungsposten 113.466,38 104.665,29
Aktiva 13.186.986,23 9.422.859,14

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 6.217.326,55 3.944.862,72
I. Gezeichnetes Kapital 25.073,00 25.002,00
II. Kapitalrücklage 140.211,00 140.211,00
III. Gewinnvortrag 3.779.649,72 3.434.868,10
IV. Jahresüberschuss 2.272.392,83 344.781,62
B. Rückstellungen 242.942,40 137.340,26
C. Verbindlichkeiten 624.445,58 716.473,39
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 33.555,70 27.629,67
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 33.555,70 27.629,67
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 24.621,46 12.317,13
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 24.621,46 12.317,13
3. sonstige Verbindlichkeiten 566.268,42 676.526,59
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 566.268,42 676.526,59
D. Rechnungsabgrenzungsposten 3.360.485,70 2.851.092,77
E. Passive latente Steuern 2.741.786,00 1.773.090,00
Passiva 13.186.986,23 9.422.859,14

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 13.544.731,53 9.687.826,80
2. Personalaufwand 6.189.192,28 5.126.747,39
a) Löhne und Gehälter 5.089.925,85 4.237.895,67
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.099.266,43 888.851,72
3. Abschreibungen 997.368,40 699.511,76
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 997.368,40 699.511,76
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 3.097.610,34 1.761.599,60
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 2.224,55 1.932,93
5. Erträge aus Beteiligungen 25.732,17  
davon aus verbundenen Unternehmen 25.732,17  
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 27.898,26 1.285,12
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 87,00 2,07
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.041.711,11 1.756.469,48
davon Aufwendungen aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 968.696,00 1.773.090,00
9. Ergebnis nach Steuern 2.272.392,83 344.781,62
10. Jahresüberschuss 2.272.392,83 344.781,62

Anhang zum 31. Dezember 2023

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses wurde von den größenabhängigen Erleichterungen der §§ 267, 276, 288 HGB Gebrauch gemacht.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Die Gesellschaft ist unter der Firma vertical cloud solution GmbH mit Sitz in Darmstadt im Handelsregister des Amtsgerichts Darmstadt unter der Nummer HRB 92563 eingetragen.

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte werden zu Herstellungskosten aktiviert. Zu den Herstellungskosten zählen die zurechenbaren Kosten sowie angemessene Teile der Gemeinkosten. Diese werden planmäßig nach der linearen Methode pro rate temporis über einen typisierten Zeitraum von 10 Jahren abgeschrieben.

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis EUR 800,00 wurden aus Vereinfachungsgründen in Anlehnung an § 6 II 1 EStG im Erwerbsjahr voll abgeschrieben.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis EUR 250,00 wurden aus Vereinfachungsgründen entsprechend § 6 IIa 4 EStG im Erwerbsjahr als sofort abzugsfähige Betriebsausgaben berücksichtigt.

Im Posten Finanzanlagen wurden die Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten angesetzt und bewertet.

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert angesetzt. Bei zweifelhaften Forderungen wurden, unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken, angemessene Wertabschläge vorgenommen.

Flüssige Mittel sind zum Nennwert am Bilanzstichtag bilanziert.

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden für Ausgaben ausgewiesen, die Aufwand für eine bestimmte Periode nach dem Abschlussstichtag darstellen.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr sowie Vorjahre betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in EUR umgerechnet wurden.

Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Soweit der Kurs am Tage des Geschäftsvorfalles bei Forderungen darunter bzw. bei Verbindlichkeiten darüber lag, ist dieser angesetzt.

Passive Rechnungsabgrenzungsposten werden für Einnahmen ausgewiesen, die Ertrag für eine bestimmte Periode nach dem Abschlussstichtag darstellen.

Latente Steuern werden auf temporäre Differenzen zwischen den handels- und steuerrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten gebildet. Die sich danach ergebenden aktiven und passiven latenten Steuern werden verrechnet und angesetzt, soweit sich ein Passivüberhang ergibt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel in der Anlage zum Anhang zu entnehmen.

Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang und Abgang ausgewiesen.



Anschaffungs-,
Herstellungs-
kosten
01.01.2023
EUR
Zugänge

EUR
Abgänge

EUR
Umbuchungen

EUR
Anschaffungs-,
Herstellungs-
kosten
31.12.2023
EUR
Anlagevermögen





I. Immaterielle Vermögensgegenstände





1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte
8.474.705,80
2.439.642,50
0,00
0,00
10.914.348,30
2. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
9.709,18
20.623,00
0,00
0,00
30.332,18
3. Geschäfts- oder Firmenwert
0,00
10.093,35
0,00
1.595.340,52
1.605.433,87
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände
8.484.414,98
2.470.358,85
0,00
1.595.340,52
12.550.114,35
II. Sachanlagen





andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
273.250,52
308.912,03
47.308,42
0,00
534.854,13
Summe Sachanlagen
273.250,52
308.912,03
47.308,42
0,00
534.854,13
III. Finanzanlagen





1. Anteile an verbundenen Unternehmen
45.533,19
25.000,00
0,00
0,00
70.533,19
2. Beteiligungen
0,00
1.595.340,52
0,00
-1.595.340,52
0,00
Summe Finanzanlagen
45.533,19
1.620.340,52
0,00
-1.595.340,52
70.533,19
Summe Anlagevermögen
8.803.198,69
4.399.611,40
47.308,42
0,00
13.155.501,67


kumulierte
Abschreibung
01.01.2023
EUR
Abschreibung
Geschäftsjahr

EUR
Abgänge

EUR
Umbuchungen

EUR
kumulierte
Abschreibung
31.12.2023
EUR
Anlagevermögen





I. Immaterielle Vermögensgegenstände





1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte
1.718.405,80
867.802,50
0,00
0,00
2.586.208,30
2. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
5.814,18
2.249,00
0,00
0,00
8.063,18
3. Geschäfts- oder Firmenwert
0,00
26.758,87
0,00
0,00
26.758,87
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände
1.724.219,98
896.810,37
0,00
0,00
2.621.030,35
II. Sachanlagen





andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
235.241,52
100.558,03
33.518,42
0,00
302.281,13
Summe Sachanlagen
235.241,52
100.558,03
33.518,42
0,00
302.281,13
III. Finanzanlagen





1. Anteile an verbundenen Unternehmen
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
2. Beteiligungen
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
Summe Finanzanlagen
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
Summe Anlagevermögen
1.959.461,50
997.368,40
33.518,42
0,00
2.923.311,48


Zuschreibung
Geschäftsjahr

EUR
Buchwert
Geschäftsjahr
31.12.2023
EUR
Buchwert
Vorjahr
31.12.2022
EUR
Anlagevermögen



I. Immaterielle Vermögensgegenstände



1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte
0,00
8.328.140,00
6.756.300,00
2. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
0,00
22.269,00
3.895,00
3. Geschäfts- oder Firmenwert
0,00
1.578.675,00
0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände
0,00
9.929.084,00
6.760.195,00
II. Sachanlagen



andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
0,00
232.573,00
38.009,00
Summe Sachanlagen
0,00
232.573,00
38.009,00
III. Finanzanlagen



1. Anteile an verbundenen Unternehmen
0,00
70.533,19
45.533,19
2. Beteiligungen
0,00
0,00
0,00
Summe Finanzanlagen
0,00
70.533,19
45.533,19
Summe Anlagevermögen
0,00
10.232.190,19
6.843.737,19


Forschungs- und Entwicklungskosten

Die selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden aktiviert.

Der Gesamtbetrag der Forschungs- und Entwicklungskosten betrug im Geschäftsjahr 2.684 TEUR.
Davon entfallen 2.440 TEUR auf die selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens.

Abschreibung auf Geschäfts- oder Firmenwert

Der entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwert wurde aktiviert. Als betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer werden 10 Jahre festgelegt.

Angabe zu Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr

Der Betrag der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 0,00 EUR (Vorjahr: 25.630,34 EUR).

Angaben zu Forderungen gegenüber Gesellschaftern

Der Gesamtbetrag der Forderungen gegenüber Gesellschaftern beträgt 22,02 EUR (Vorjahr: 181.736,06 EUR), welche im Geschäftsjahr 2024 ausgeglichen werden.

Ausschüttungssperre

Der Gesamtbetrag, der gem. § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt 5.689 TEUR.
Im Einzelnen gliedert sich der Gesamtbetrag wie folgt:

Gesamtbetrag gemäß Ausschüttungssperre
TEUR
Aktivierung selbst geschaffener immat. Vermögensgegenst. des Anlagevermögens
5.687
Aktivierung latenter Steuern
2
Gesamtbetrag
5.689


Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Verpflichtungen aus dem Personalbereich und Verpflichtungen aus Erstellung und Prüfung des Jahresabschlusses.

Angaben und Vermerke zu Verbindlichkeiten

Verbindlichkeitenspiegel
Gesamtbetrag
Davon mit einer Restlaufzeit
(Vorjahreswerte in
31.12.2023
bis 1 J.
1 bis 5 J.
größer 5 J.
Klammern)
TEUR
TEUR
TEUR
TEUR
Verbindlichkeiten




gegenüber Kreditinstituten
33,6
33,6
0,0
0,0

(27,6)
(27,6)
(0,0)
(0,0)
erhaltene Anzahlungen auf
0,0
0,0
0,0
0,0
Bestellungen
(7,3)
(7,3)
(0,0)
(0,0)
aus Lieferungen und
301,4
301,4
0,0
0,0
Leistungen
(189,4)
(189,4)
(0,0)
(0,0)
gegenüber verbundenen
24,6
24,6
0,0
0,0
Unternehmen
(12,3)
(12,3)
(0,0)
(0,0)
sonstige Verbindlichkeiten
264,9
264,9
0,0
0,0

(479,9)
(479,9)
(0,0)
(0,0)

624,5
624,5
0,0
0,0

(716,5)
(716,5)
(0,0)
(0,0)


Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt 0,00 EUR.
Sonstige Verbindlichkeiten

Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von 201 TEUR (i.Vj. 177 TEUR) sowie im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von 14 TEUR (i.Vj. 7 TEUR).

Latente Steuern

Der Saldo der latenten Steuern am Ende des Geschäftsjahres beträgt 2.742 TEUR und setzt sich zusammen aus aktiven latenten Steuern von 2 TEUR und passiven latenten Steuern von 2.744 TEUR.
Die aktiven latenten beruhen auf einer Differenz des Wertansatzes bei den Rückstellungen für Personalkosten. Die passiven latenten Steuern ergeben sich aus Differenzen bei den selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenständen und dem Geschäfts- oder Firmenwert. Die Bewertung erfolgte mit einem unternehmensindividuellen Steuersatz von 31,72 %.

Die Zuführung von 969 TEUR wird in den Steuern vom Einkommen und Ertrag ausgewiesen.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die sonstigen Zinsen und ähnliche Erträge entstammen in Höhe von 512,61 EUR (i.Vj. 502,56 EUR) aus verbundenen Unternehmen.

Die sonstigen betrieblichen Erträge umfassen Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von 375,63 EUR (i.Vj. 95,53 EUR). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen umfassen Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von 2.224,55 EUR (i.Vj. 1.932,93 EUR).

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen

Zahl


2023
Vollzeit

68,00
Teilzeit

28,50
Durchschnittliche Anzahl Arbeitnehmer ( § 267 Abs. 5 HGB)

96,50


Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Geschäftsführer:
Florian Klima


Geschäftsführer:
Patrick Pascal Pötzsch



 Gewährte Vorschüsse und Kredite an Geschäftsführer

Zu den zu Gunsten einzelner Geschäftsführer vergebenen Krediten wird berichtet:

Kreditentwicklung
Betrag

EUR
Stand bisheriger Kredite
45.429,14
Rückzahlungen im Berichtsjahr
45.429,14
Neuvergaben im Berichtsjahr
0,00
=  neuer Kreditbestand
0,00


Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mind. 20 Prozent der Anteile

Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:

Firmenname / Sitz
Anteilshöhe
vorl. Jahres-ergebnis
vorl. Eigenkapital


EUR
EUR
Gastromatic AG (Wädenswil Zh, Schweiz)
100,00%
1.196,52
58.971,66
TrustStar Holding GmbH (Burbach)
100,00%
-890,87
21.998,19


Konzernzugehörigkeit

Die vertical cloud solution GmbH wird in den Konzernabschluss der REF HCM Holding GmbH, Darmstadt, einbezogen.

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschussin Höhe von EUR 2.272.393,24 für das Geschäftsjahr auf neue Rechnung vorzutragen.

Unterschrift der Geschäftsführung

Darmstadt, 21. Juni 2024

Florian Klima

Patrick Pascal Pötzsch
Geschäftsführer

Geschäftsführer

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 29.08.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers


An die vertical cloud solution GmbH, Darmstadt,
Prüfungsurteile
Wir haben den Jahresabschluss der vertical cloud solution GmbH, Darmstadt, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der vertical cloud solution GmbH, Darmstadt für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
- entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung
der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und
- vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der
Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlung- en oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grund- haltung. Darüber hinaus
- identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahres-
abschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungs- nachweise die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das  Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Dar- stellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche  Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken,  Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

- gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen
Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.
- beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungs-
legungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

- ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie,
auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können.
Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

- beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich
der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grund- sätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

- beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesent-
sprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens
- führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunfts-
orientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungs- nachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

Balingen, den 26. Juni 2024
PKF WULF EGERMANN oHG
Zollernalb Treuhand Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft

 

André Simmack, Wirtschaftsprüfer

Simon Schmid, Wirtschaftsprüfer

Nachrichten & Medien

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