Stammdaten

Register
Amtsgericht Jena HRB 508501
Eingetragen
16.11.2012
Branche
Herstellung von Lagern, Getrieben, Zahnrädern und AntriebselementenHerstellung von TurbinenHerstellung von Hebezeugen und Fördermitteln
Gegenstand
befasst sich mit der Herstellung und dem Vertrieb von Antriebselementen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Regina Erika Arning
seit 14.1.2025
Geschäftsführer
Niklas Petersen
seit 17.4.2024
Prokura
Prokura
Frank-Peter Rinno
seit 3.7.2015
Prokura
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Deutsche Keilriemen GmbH
Germany
4.600.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Optibelt Produktions GmbH

Bad Blankenburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

1. Grundlagen der Geschäftstätigkeit

Geschäftstätigkeit

Die Optibelt Produktions GmbH produziert Antriebselemente für den Verkauf an Gruppengesellschaften der Arntz Optibelt Gruppe für den Inlands- und den Weltmarkt.

Rahmenbedingungen

Die Folgen der globalen Krisen belasteten laut Statistischem Bundesamt (Destatis) die deutsche Wirtschaft im Jahr 2023. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen um -0,3% niedriger als im Vorjahr. Der Rückgang der Wirtschaftsleistung betrug kalenderbereinigt -0,1%. Dämpfer für die Konjunktur waren die nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen, ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringe Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich laut Destatis die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Das BIP war in 2023 um +0,7% höher als im Jahr 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie.

Dabei verlief die Entwicklung in den einzelnen Wirtschaftsbereichen unterschiedlich. Insbesondere aufgrund einer sehr viel niedrigeren Produktion im Bereich Energieversorgung, ging die Wirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) deutlich um -2,0% zurück. Das Verarbeitende Gewerbe innerhalb des Produzierenden Gewerbes mit einem Anteil von fast 85% verzeichnete einen preisbereinigten Rückgang von -0,4%. Auch in den energieintensiven Industrie-zweigen Chemie- und Metallindustrie sanken Produktion und Wertschöpfung erneut. Positive Zuwachsraten in 2023 hatten hingegen die Automobilindustrie und der sonstige Fahrzeugbau. Das Baugewerbe erreichte in 2023 preisbereinigt ein kleines Plus von +0,2%. Während die Produktion im Tiefbau und im Ausbaugewerbe gesteigert werden konnte, war der Hochbau durch hohe Baukosten, Fachkräftemangel und zunehmend schlechtere Finanzierungsbedingungen betroffen. Eine Stütze für die deutsche Wirtschaft im Jahr 2023 waren die meisten Dienstleistungsbereiche (Information und Kommunikation +2,6%; Öffentliche Dienstleister, Erziehung, Gesundheit +1,0%; Unternehmensdienstleister +0,3%).

Dagegen ging die preisbereinigte Bruttowertschöpfung im Bereich Handel, Verkehr und Gastgewerbe um -1,0% zurück.

Vor allem aufgrund der hohen Verbraucherpreise nahm der private Konsum im Jahr 2023 um -0,8% gegenüber dem Vorjahr ab. Besonders stark sanken hier die Ausgaben für langlebige Güter wie Einrichtungsgegenstände und Haushaltsgeräte (-6,2%). Erstmals seit fast 20 Jahren reduzierte auch der Staat seine preisberei-nigten Konsumausgaben (-1,7%).

Die Bauinvestitionen sanken preisbereinigt um -2,1% gegenüber dem Vorjahr 2022. Hohe Baupreise und gestiegene Bauzinsen bremsten insbesondere den Wohnungsbau, während das Ausbaugewerbe v.a. aufgrund der stark nachgefragten energetischen Sanierungen einen Zuwachs verzeichnen konnte.

Die Ausrüstungsinvestitionen, v.a. die Investitionen in Maschinen, Geräte und Fahrzeuge, stiegen in 2023 um +3,0%. Hier sieht man den Anstieg der gewerblichen Pkw-Neuzulassungen als Treiber.

Trotz sinkender Preise ging der Außenhandel in 2023 zurück. Die Importe sanken dabei um -3,0%, die Exporte um -1,8% (jeweils preisbereinigt), so dass es im Saldo zu einem positiven Außenbeitrag kam, der das BIP in Deutschland stützte.

Ein erster Rückblick des Branchenverbandes wdk (Wirtschaftsverband der deutschen Kautschukindustrie) auf das Jahr 2023 zeigt, dass die Kostenbelastung der Unternehmen der deutschen Kautschukindustrie trotz sinkender Energie- und Rohstoffpreise auf einem historisch hohen Niveau blieb. Selbst ein Zuwachs des Branchenumsatzes von +10,3% auf 11,47 Mrd. EUR - bei sinkenden Mengenabsätzen - reiche nicht zur vollständigen Kompensation. Laut wdk bleibe daher die Ertragslage in der Branche überaus angespannt und der Verband sieht Standortverlagerungen ins Ausland mit Verlust von 5% aller Beschäftigten in den nächsten zwei Jahren als Folge.

Bei den non-automotiven technischen Gummiprodukten setzte sich die Nachfrageschwäche aus 2022 in 2023 fort, Absatz und Umsatz lagen unter dem Vorjahr. Die Produktionsleistung bei den Technischen Elastomer-Erzeugnissen sank in 2023 um -4,2% auf 680.000 Tonnen.

Die Optibelt Produktions GmbH als Produktionsgesellschaft für Antriebsprodukte aus Kautschuk erwirtschaftet den überwiegenden Anteil der Umsätze mit verbundenen Unternehmen der Arntz Optibelt Gruppe.

2. Wirtschaftsbericht

Ertragslage

Die Geschäftsführung der Optibelt Produktions GmbH ist mit der Geschäftsentwicklung der Gesellschaft im Jahr 2023 bedingt zufrieden. Als wesentliche Leistungsindikatoren werden die Umsatzerlöse, der Materialaufwand, der Personalaufwand und das Jahresergebnis (vor Ergebnisabführung) genutzt.

Die Umsatzerlöse reduzierten sich gegenüber dem Vorjahr um -6% auf 22,2 Mio. EUR. Der Materialaufwand sank dazu überproportional um -20% von 12,0 Mio. EUR auf 9,6 Mio. EUR, was insbesondere auf die Umstellung von Eigenfertigung zu Fremdzukauf im Bereich der Halbzeuge zurückzuführen ist. Das Rohergebnis der Gesellschaft lag infolgedessen mit 13,0 Mio. EUR um 1,0 Mio. EUR über dem Vorjahresergebnis 2022. Der Personalaufwand lag mit 5,3 Mio. EUR leicht um -1% unter dem Vorjahresniveau und die Abschreibungen reduzierten sich im Berichtsjahr 2023 von 1,2 Mio. EUR auf 1,1 Mio. EUR. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen liegen mit 3,7 Mio. EUR etwa auf dem Niveau des Vorjahres. Mit 3,0 Mio. EUR lag das Jahresergebnis 2023 deutlich über dem Vorjahresergebnis in Höhe von 1,8 Mio. EUR. Auf Grund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages wurde das Jahresergebnis an die Deutsche Keilriemen GmbH abgeführt.

Die Forschungs- und Entwicklungsaufgaben der Arntz Optibelt Gruppe werden größtenteils zentral von der Konzernmutter Arntz Beteiligungs GmbH & Co. KG wahrgenommen. Die Zahnriemenentwicklung findet darüber hinaus auch am Standort Bad Blankenburg bei der Optibelt Produktions GmbH statt.

Finanzlage

Hinsichtlich der Finanzlage war die Zahlungsfähigkeit der Optibelt Produktions GmbH im Jahre 2023 jederzeit gegeben. Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt überwiegend durch Eigenkapital und Ausleihungen von der Konzernmutter Arntz Beteiligungs GmbH & Co. KG.

Das Investitionsvolumen der Optibelt Produktions GmbH lag im Geschäftsjahr 2023 mit 0,8 Mio. EUR deutlich unter dem Niveau des Vorjahres (1,2 Mio. EUR). Die Investitionen betrafen hauptsächlich verschiedene Zugänge im Sachanlage-vermögen, vor allem im Bereich der Fertigungsanlagen und der Maschinen-werkzeuge. Es handelt sich hierbei unter anderem um Ersatz- und Rationalisierungsinvestitionen sowie Investitionen zur Kapazitätserweiterung.

Vermögenslage

Die Vermögenslage der Gesellschaft ist gekennzeichnet durch eine im Vergleich zum Vorjahr leicht gestiegene Bilanzsumme (12,1 Mio. EUR; Vj. 11,9 Mio. EUR). Auf der Aktivseite hat sich das Anlagevermögen um 0,4 Mio. EUR auf 7,0 Mio. EUR reduziert. Auch der Bestand an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen hat sich deutlich von 1,9 Mio. EUR auf 1,1 Mio. EUR verringert (-42%). Gleichzeitig erhöhten sich die unfertigen Erzeugnisse um 0,1 Mio. EUR auf 0,4 Mio. EUR und die Forderungen gegen verbundene Unternehmen deutlich um 1,4 Mio. EUR von 2,1 Mio. EUR auf 3,5 Mio. EUR.

Auf der Passivseite bleibt das Eigenkapital aufgrund des Ergebnisabführungs-vertrages mit der Muttergesellschaft Deutsche Keilriemen GmbH gegenüber dem Vorjahr unverändert. Deutlich reduzieren sich die Rückstellungen von 1,2 Mio. EUR auf 0,7 Mio. EUR und die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen von 0,7 Mio. EUR auf 0,2 Mio. EUR. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern liegen zum Bilanzstichtag 31.12.2023 bei 3,4 Mio. EUR und damit um 1,2 Mio. EUR höher als zum Bilanzstichtag 31.12.2022.

3. Chancen- und Risikobericht

Die Optibelt Produktions GmbH ist als Hersteller von Antriebsriemen, die über die verbundenen Unternehmen an die nationalen und internationalen Kunden vertrieben werden, unterschiedlichen Risiken ausgesetzt, die untrennbar mit dem unternehmerischen Handeln verbunden sind. Die Geschäftsführung der Gesellschaft sieht insgesamt keine wesentlichen Risiken, die für sich alleine oder in ihrer Gesamtheit den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten. Um sonstige, in Zusammenhang mit der Geschäftstätigkeit entstehende, potenzielle Risiken frühzeitig zu begrenzen, werden aufgestellte Ziele und Regelungen konsequent verfolgt und verschiedenste Maßnahmen durchgeführt.

Ein erhebliches Risiko besteht nach wie vor auf Grund der weltweiten Krisen sowie der aktuell schwachen wirtschaftlichen Lage. Sollten sich die Rahmenbedingungen und die gesamtwirtschaftliche Situation in Deutschland und auf den ausländischen Zielmärkten nicht stabilisieren, oder gar weiter eskalieren, besteht die Möglichkeit weiterer negativer Einflüsse auf die künftige Unternehmensentwicklung der Optibelt Produktions GmbH. Es wäre mit Umsatzeinbußen zu rechnen.

Der wdk betont darüber hinaus erhebliche Standortnachteile für den gesamten industriellen Mittelstand in Deutschland bedingt durch nicht wettbewerbsfähige Energiepreise, erheblichen bürokratischen Anforderungen und hohen Steuerbelastungen in der Bundesrepublik. Die Kostenbelastung der deutschen Unternehmen stellt auch die Optibelt Produktions GmbH vor große Herausforderungen im Wirtschaftsjahr 2024, die zu einer weiteren Reduktion des Ergebnisses führen könnten.

Absatzseitige Risiken sind neben dem Rückgang der Nachfrage auch ein Druck auf die Verkaufspreise durch die Wettbewerber. Zukünftig gilt es, die notwendige Flexibilität zu garantieren und die Herstellkosten weiter zu senken, um die Wettbewerbsfähigkeit der Gesellschaft sicherzustellen. Kostensenkungspro-gramme, Maßnahmen zur Steigerung der Prozessstabilität und der Optimierung des Materialeinsatzes sowie Rationalisierungsinvestitionen gehören weiterhin zu den Zielsetzungen der kommenden Jahre.

Ähnlich wie die Absatzmärkte waren auch die Beschaffungsmärkte in den vergangenen Jahren von Schwankungen geprägt. Die Hauptrisiken sind auch weiterhin die Volatilität und die Widrigkeiten der Beschaffungsmärkte. Nachdem die Preise auf den Rohstoff- und Logistikmärkten in den beiden Vorjahren 2021 und 2022 sehr deutlich im zweistelligen Prozentbereich gestiegen waren, war der Rückgang der konjunkturellen Entwicklung im Verlaufe des Jahres 2023 auch auf den Beschaffungsmärkten des Unternehmens zu spüren. Nach eigenen Einschätzungen war die Talsohle im Preisniveau im dritten Quartal des Jahres 2023 erreicht. Die beschaffungsseitigen Marktrisiken stehen dauerhaft unter intensiver Beobachtung des zentralen und lokalen Einkaufs in der Arntz Optibelt Gruppe. Auf die beschriebenen Preisschwankungen wird mit Lagerab- oder -aufbau sowie mit entsprechender Kontraktgestaltung mit den Lieferanten reagiert, um die Verfügbarkeit der Materialien in den erforderlichen Mengen und Qualitäten jederzeit für die Produktionsgesellschaften sicherstellen zu können. Allerdings haben auch die politischen Risiken, wie beispielsweise die verlängerte Transportzeit in der Seefracht, einen erheblichen und insbesondere auch kurzfristigen Einfluss auf die Entwicklung der Beschaffungsmärkte, so dass die Langfristplanung laufend an die auftretenden Veränderungen angepasst werden muss.

Risiken, die mit Investitionsentscheidungen einhergehen, werden durch konzerneinheitliche Genehmigungsverfahren, welche u.a. eine Prüfung der Wirtschaftlichkeit beinhalten, minimiert. Die Zertifizierung nach der Umweltnorm DIN EN ISO 14001 sowie das Umweltmanagement in der Arntz Optibelt Gruppe dienen darüber hinaus dem Ziel, Risiken für die Umwelt frühzeitig zu erkennen.

Chancen ergeben sich für die Optibelt Produktions GmbH aus den verstärkten Aktivitäten der verbundenen Vertriebsgesellschaften der Arntz Optibelt Gruppe sowie aus einer optimalen Auslastung der Produktionskapazitäten. Durch die geplante Einführung eines neuen ERP-Systems in den nächsten Jahren und der damit verbundenen Optimierung der Geschäftsprozesse wird die Wettbewerbs-fähigkeit der Gesellschaft weiter gesteigert. Die bereits begonnenen Restrukturie-rungs- und Optimierungsprojekte bei der Gesellschaft werden zudem im neuen Geschäftsjahr konsequent weiter verfolgt.

Die Optibelt Produktions GmbH wird sich auf das Kern-Know-How durch gezielte Optimierung und Nutzung von Produktions- und Entwicklungsmöglichkeiten vor allem im Bereich Zahnriemen und Rippenbänder fokussieren. Darüber hinaus wird eine Effizienzsteigerung sämtlicher Produktionsbereiche im Fokus stehen.

4. Prognosebericht

Nach Einschätzung des Instituts für Weltwirtschaft (IfW) expandiert die Weltwirtschaft in moderatem Tempo, wobei die Dynamik in den einzelnen Regionen sehr unterschiedlich ist. Die Konjunktur in den Vereinigten Staaten ist bis zuletzt kräftig, während sich die Wirtschaft im europäischen Raum in einer Phase der Stagnation befindet. Eine konjunkturelle Erholung lässt weiter auf sich warten. Im Ergebnis rechnet das IfW mit einem leichten Anstieg des Bruttoinlandsprodukts von +0,1% für das laufende Jahr 2024. Im Jahr 2025 dürfte das Bruttoinlandsprodukt der Prognose zu Folge nur mit +2,0% über dem Niveau von vor sechs Jahren (2019) liegen. Die Weltkonjunktur bleibt zunächst anämisch und gewinnt nur langsam an Schwung. Für die Weltproduktion erwartet das IfW in 2024 einen Anstieg von +2,8%. Für das Jahr 2025 wird ein Anstieg von +3,1 % prognostiziert.

Laut der aktuellen Konjunkturprognose des Hamburgischen WeltWirtschaftsInstituts (HWWI) bleiben die Wachstumsaussichten der Wirtschaft in Deutschland für 2024/25 gedämpft. Das HWWI rechnet für die deutsche Wirtschaft nach einem Rückgang des Bruttoinlandsprodukts von +0,3% im Jahr 2023 für die Jahre 2024 und 2025 nur mit geringerem Erholungspotenzial. Im Jahresverlauf für 2024 ist nur mehr ein Wirtschaftswachstum von im Durchschnitt +0,25% zu erwarten, unter der Voraussetzung, dass die geopolitischen Konflikte nicht weiter eskalieren. Trotz alledem ist unter Berücksichtigung der strukturellen Probleme in Deutschland für 2025 lediglich mit einer Zunahme des realen Bruttoinlandsprodukts um +1% zu rechnen. Die Preisperspektiven haben sich dagegen deutlich verbessert, bereits im Jahresverlauf 2023 hat sich die Inflation erheblich verringert. Trotz merklich steigender Arbeitskosten, die den Disinflationsprozess bremsen, erwartet das HWWI für das Jahr 2024 eine Inflationsrate von +2,7% und für das Jahr 2025 von +2,3%. Somit wieder eine Annäherung an die 2-Prozent-Marke, unter der Prämisse, dass die geopolitische Lage sich entspannt und die Wirtschaftspolitik geeignete Maßnahmen auf den Weg bringt.

Der Wirtschaftsverband der deutschen Kautschukindustrie (wdk) berichtet von einer schlechteren Stimmungslage in der deutschen Industrie zum Jahreswechsel 2023/2024 als vor einem Jahr und bezieht sich dabei auf eine Umfrage des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln. Die schwache Entwicklung der Weltwirtschaft infolge der geopolitischen Verwerfungen, die geldpolitische Straffung infolge der hohen Inflation sowie die Verunsicherungen der Unternehmen und Haushalte infolge der haushaltspolitischen Unklarheiten in Deutschland würden die Aussichten für das Jahr 2024 drücken. Auch die aktuelle Stimmungslage bei den Unternehmen der deutschen Kautschukindustrie ist laut wdk im Vergleich zum Vorjahr unverändert eingetrübt. Die Unternehmen der Branche haben die gleiche Erwartungshaltung wie im Vorjahr, dass sich die konjunkturelle Lage in dem Industriezweig im Jahresverlauf verbessert. Diese Hoffnung beruht jedoch auf Experteneinschätzungen für die deutsche Gesamtwirtschaft. Wird der Jahreswechsel 2023/2024 betrachtet, ist die Stimmung schlecht und die Branche befindet sich in einer rezessiven Lage. Betrachtet man die von Branchenverbänden und Wirtschaftsexperten für die wesentlichen Abnehmerindustrien von Gummiprodukten abgegebenen Produktionsprognosen für 2024, so muss man laut wdk schlussfolgern, dass für die deutsche Kautschukindustrie sowohl beim Umsatz und stärker noch bei Absatz und Produktion eine rückläufige Wirtschaftsentwicklung wahrscheinlich ist. Gründe dafür sind mögliche Verlagerungen und Schließungen von Werken am Standort Deutschland, wodurch die Produktion bzw. Umsatz in 2024 laut dem Verband unter dem Vorjahr liegen wird.

Die Geschäftsplanung 2024 sieht vor, dass die Gesamtleistung der Optibelt Produktions GmbH im laufenden Geschäftsjahr 21,5 Mio. EUR beträgt, was 5% unterhalb der in 2023 erreichten Umsatzerlöse liegt. Die Materialaufwandsquote, die sich von 2022 zu 2023 aufgrund der neuen Ausrichtung bei der Halbzeugfertigung deutlich reduziert hatte, wird in 2024 voraussichtlich wieder etwas ansteigen. Auch die Personalaufwandsquote wird sich im Vergleich zum Berichtsjahr weiter erhöhen, wobei der Personalbestand mit -3% leicht sinken wird. Die Abschreibungen werden in 2024 etwa auf dem Vorjahresniveau liegen, die sonstigen Aufwendungen sollen um -3% reduziert werden. Auf Basis der genannten Annahmen wird nach dem deutlich positiven Jahresergebnis des Berichtsjahres 2023 im laufenden Jahr 2024 zwar auch ein klar positives Ergebnis (vor Ergebnisabführung) erwartet, es wird jedoch absolut leicht niedriger als im Vorjahr ausfallen.

Das geplante Investitionsvolumen der Optibelt Produktions GmbH liegt für das laufende Geschäftsjahr 2024 mit 1,0 Mio. EUR um 0,3 Mio. EUR über den in 2023 realisierten Investitionen. Die geplanten Investitionen zielen vor allem auf die Optimierung der Fertigungsabläufe und einzelner Maschinen und Anlagen ab. Darüber hinaus wird u.a. in die Bereiche Prozesssicherheit, Arbeitssicherheit und Umweltschutz investiert. Um die Energiekostenbelastung der Gesellschaft nachhaltig zu verbessern, ist zudem in der Mittelfristplanung der weitere Ausbau der Photovoltaik-Anlage vorgesehen.

Aus heutiger Sicht gehen wir davon aus, dass die weltweiten Krisen keinen nachhaltigen negativen Einfluss auf die künftige Unternehmensentwicklung der Optibelt Produktions GmbH haben werden. Sofern Lieferketten auf den Beschaffungs- und Absatzmärkten nachhaltig unterbrochen werden, ist allerdings mit Produktionsausfällen und deutlicheren Umsatz- und Ergebniseinbußen zu rechnen.

Auf dieser Basis blickt die Geschäftsführung der Gesellschaft vorsichtig optimistisch in die kommenden Jahre.

 

Bad Blankenburg, 8. Mai 2024

K. Ummen

R. Mühlbeyer

AKTIVA

31.12.2023 Vorjahr
EUR EUR EUR EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 6.436,00 8.667,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.132.912,10 2.106.050,10
2. Technische Anlagen und Maschinen 3.463.815,00 3.526.384,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 954.715,00 1.039.583,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 430.518,77 699.790,45
6.981.960,87 7.371.807,55
6.988.396,87 7.380.474,55
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte 1.463.650,73 2.102.590,81
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 3.468.848,41 2.142.601,23
2. Sonstige Vermögensgegenstände 122.991,41 215.265,31
3.591.839,82 2.357.866,54
III. Kassenbestand 304,26 26,86
5.055.794,81 4.460.484,21
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 15.353,67 14.892,22
12.059.545,35 11.855.850,98

PASSIVA

31.12.2023 Vorjahr
EUR EUR EUR EUR
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 4.600.000,00 4.600.000,00
II. Gewinnrücklagen
- Andere Gewinnrücklagen 2.354.955,74 2.354.955,74
6.954.955,74 6.954.955,74
B. SONDERPOSTEN 253.238,21 268.414,60
C. RÜCKSTELLUNGEN 658.337,00 1.154.151,00
D. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 257.368,24 295.461,86
2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 3.377.584,21 2.176.544,33
3. Sonstige Verbindlichkeiten 558.061,95 1.006.323,45
4.193.014,40 3.478.329,64
12.059.545,35 11.855.850,98
2023 Vorjahr
EUR EUR EUR EUR
1. Rohergebnis 13.049.917,86 12.012.653,32
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -4.354.745,13 -4.401.234,96
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -922.256,53 -912.786,44
- davon für Altersversorgung: EUR 12.036,33 (Vorjahr: EUR 12.393,46) -
-5.277.001,66 -5.314.021,40
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -1.142.140,72 -1.234.486,64
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -3.713.589,43 -3.679.120,59
- davon aus der Währungsumrechnung: EUR 26,17 (Vorjahr: EUR 4,06) -
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 62.074,41 5.190,21
- davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 58.084,41 (Vorjahr: EUR 1.433,67) -
- davon aus Abzinsung: EUR 3.990,00 (Vorjahr: EUR 3.546,00) -
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -3.251,00 -5.437,55
- davon an verbundene Unternehmen: EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 806,55) -
- davon aus Aufzinsung: EUR 3.251,00 (Vorjahr: EUR 4.631,00) -
7. Ergebnis nach Steuern 2.976.009,46 1.784.777,35
8. Sonstige Steuern -12.388,94 -12.670,94
9. Aufwendungen aus Gewinnabführung -2.963.620,52 -1.772.106,41
10. Jahresüberschuss 0,00 0,00
Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 01.01.2023 Zugang Abgang Umbuchung Stand 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 146.481,28 2.590,00 0,00 0,00 149.071,28
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.233.363,11 164.198,10 0,00 0,00 4.397.561,21
2. Technische Anlagen und Maschinen 18.031.406,28 335.992,73 0,00 333.553,85 18.700.952,86
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 6.553.653,50 174.976,38 -2.643,88 8.023,66 6.734.009,66
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 699.790,45 72.305,83 0,00 -341.577,51 430.518,77
29.518.213,34 747.473,04 -2.643,88 0,00 30.263.042,50
29.664.694,62 750.063,04 -2.643,88 0,00 30.412.113,78
Kumulierte Abschreibungen
Stand 01.01.2023 Zugang Abgang Stand 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 137.814,28 4.821,00 0,00 142.635,28
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.127.313,01 137.336,10 0,00 2.264.649,11
2. Technische Anlagen und Maschinen 14.505.022,28 732.115,58 0,00 15.237.137,86
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.514.070,50 267.868,04 -2.643,88 5.779.294,66
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
22.146.405,79 1.137.319,72 -2.643,88 23.281.081,63
22.284.220,07 1.142.140,72 -2.643,88 23.423.716,91
Restbuchwerte
Stand 31.12.2023 Stand Vorjahr
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 6.436,00 8.667,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.132.912,10 2.106.050,10
2. Technische Anlagen und Maschinen 3.463.815,00 3.526.384,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 954.715,00 1.039.583,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 430.518,77 699.790,45
6.981.960,87 7.371.807,55
6.988.396,87 7.380.474,55

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss der Optibelt Produktions GmbH, Bad Blankenburg (Amtsgericht Jena HRB 508501), wurde nach den §§ 242 ff. und 264 ff. des HGB und den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Bei der Aufstellung wurden daher die größenabhängigen Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften teilweise in Anspruch genommen.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind überwiegend im Anhang aufgeführt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgt unter Annahme der Unternehmensfortführung (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB).

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Die immateriellen Vermögensgegenstände werden im Zeitpunkt des Übergangs des wirtschaftlichen bzw. rechtlichen Eigentums mit den Anschaffungskosten aktiviert und planmäßig über die voraussichtliche Nutzungsdauer und ggf. außerplanmäßig abgeschrieben. Der Umfang der Anschaffungskosten entspricht § 255 Abs. 1 HGB. Die planmäßigen Abschreibungen werden linear über Nutzungsdauern von 3 bis 5 Jahren vorgenommen.

Das Aktivierungswahlrecht für selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wird nicht in Anspruch genommen.

Das Sachanlagevermögen wird im Zeitpunkt des Übergangs des wirtschaftlichen und rechtlichen Eigentums mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich, soweit abnutzbar, nutzungsbedingter planmäßiger und ggf. außerplanmäßiger Abschreibungen angesetzt. Der Umfang der Anschaffungskosten entspricht § 255 Abs. 1 HGB. Die Herstellungskosten gemäß § 255 Abs. 2 und 3 HGB enthalten die Einzelkosten für Material und Fertigung, die Sonderkosten der Fertigung, angemessene Teile der Gemeinkosten und die fertigungsbedingten Abschreibungen. Die planmäßigen Abschreibungen werden linear und degressiv vorgenommen. Bei degressiven Abschreibungen erfolgt ein planmäßiger Übergang auf lineare Abschreibungen, falls diese zu höheren Abschreibungsbeträgen führen. Im Jahr des Zugangs erfolgt die Abschreibung zeitanteilig (pro-rata-temporis).

Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis EUR 800,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben.

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und das Sachanlagevermögen werden zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten aktiviert und, soweit abnutzbar, nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer planmäßig um lineare Abschreibungen auf der Grundlage der von der Finanzverwaltung veröffentlichten AfA-Tabellen bzw. anderer branchenüblichen Abschreibungstabellen vermindert.

Die Gesellschaft nimmt das Wahlrecht nach § 255 Abs. 3 S. 2 HGB nicht in Anspruch und aktiviert keine Fremdkapitalzinsen.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden mit Anschaffungskosten zum gleitenden Durchschnitt unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips angesetzt. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Für einen Teil der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe ist ein Festwert nach § 240 Abs. 3 HGB gebildet.

Die unfertigen Erzeugnisse sind auf der Basis von Kalkulationen, die auf der aktuellen Betriebsabrechnung beruhen, zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen berücksichtigt werden.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich mit dem Nennwert oder mit ihren Anschaffungskosten angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken bei zweifelhaften Forderungen werden durch entsprechende Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Uneinbringliche Forderungen werden auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben.

Der Kassenbestand wird zum Nennwert angesetzt.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden gemäß § 250 Abs. 1 HGB Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, abgegrenzt.

Bestehen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen Differenzen, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen, so kann eine sich nach Saldierung insgesamt ergebende Steuerentlastung als aktive latente Steuern in der Bilanz angesetzt werden (ist eine sich daraus insgesamt ergebende Steuerbelastung als passive latente Steuern anzusetzen). Allerdings wird vom Aktivierungswahlrecht nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB kein Gebrauch gemacht und auf den Ansatz aktiver latenter Steuern in der Bilanz verzichtet. Wesentliche Ursache für aktive latente Steuern sind Bewertungsunterschiede bei den sonstigen Rückstellungen. Bei der Bewertung daraus resultierender latenter Steuern wird ein (durchschnittlicher) Steuersatz von 30 % zugrunde gelegt.

Der Ausweis und die Darstellung des Eigenkapitals erfolgt nach § 272 HGB unter Berücksichtigung der zum Abschlussstichtag vorliegenden Beschlüsse.

Der Sonderposten für Investitionszuschüsse und Zuschüsse gemäß § 4 Abs. 2 FördergebietsG wird entsprechend der Nutzungsdauer der geförderten Anlagegüter erfolgswirksam aufgelöst.

Die Rückstellungen werden für alle ungewissen Verpflichtungen und drohende Verluste aus schwebenden Geschäften gebildet. Dabei wird vorsichtig bewertet und alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden soweit erforderlich bei der Ermittlung des Erfüllungsbetrags (in Höhe der allgemeinen Inflationsrate) berücksichtigt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden nach § 253 Abs. 2 HGB auf den Abschlussstichtag abgezinst. Die sonstigen Rückstellungen beinhalten außerdem Gewährleistungen, die ohne rechtliche Verpflichtungen erbracht werden. Die Rückstellungen für Gewährleistungen werden pauschal in Höhe von 0,25 % der Umsatzerlöse gebildet.

Die Rückstellungen für Verpflichtungen aus Altersteilzeitvereinbarungen umfassen die Aufwendungen für die Lohn- und Gehaltszahlungen an Mitarbeiter in der Freistellungsphase sowie Aufstockungsleistungen für Anwärter. Diese Rückstellungen werden entsprechend IDW-Stellungnahme (IDW RS HFA 3) vom 19. Juni 2013, unter Berücksichtigung eines Gehaltstrends von 1,5 %, gebildet. Die voraussichtlich zu leistenden Beiträge werden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelt und mit dem Barwert angesetzt. Als Rechnungsgrundlagen für die Altersteilzeitrückstellungen wurden die "Richttafeln 2018 G" von Klaus Heubeck mit einem Rechnungszins in Höhe von 1,12 % gewählt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Umsatzerlöse werden realisiert, wenn die Lieferungen und Leistungen ausgeführt sind und der Gefahrenübergang erfolgt ist.

Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahrs sind unabhängig von den Zeitpunkten der entsprechenden Zahlungen im Jahresabschluss berücksichtigt. Alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, werden berücksichtigt. Gewinne werden nur berücksichtigt, wenn sie am Abschlussstichtag realisiert sind.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit einer Laufzeit bis zu einem Jahr werden am Abschlussstichtag zum Stichtagskurs umgerechnet. Langfristige Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten werden zum Stichtagskurs angesetzt, soweit die Entstehungskurse nicht niedriger waren (Niederstwertprinzip) oder höher lagen (Höchstwertprinzip). Gewinne und Verluste aus der Umrechnung von Geschäften in Fremdwährung werden erfolgswirksam erfasst und in der Gewinn- und Verlustrechnung gesondert unter dem Posten "sonstige betriebliche Erträge" bzw. "sonstige betriebliche Aufwendungen" ausgewiesen.

III. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens sowie die Entwicklung der Abschreibungen im Geschäftsjahr können aus dem als Anlage beigefügten Anlagenspiegel entnommen werden.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig. In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von TEUR 1.064,8 (Vorjahr: TEUR 2.053,5), Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen von TEUR 451,4 (Vorjahr: TEUR 413,6) und sonstige Forderungen in Höhe von TEUR 2.855,4 (Vorjahr: TEUR 502,7) enthalten.

Eigenkapital

Das Eigenkapital ist aufgrund des mit der Muttergesellschaft Deutsche Keilriemen GmbH abgeschlossenen Ergebnisabführungsvertrages gegenüber dem Vorjahr unverändert.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig. In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von TEUR 4,9 (Vorjahr: TEUR 4,7) und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen von TEUR 262,3 (Vorjahr: TEUR 300,2) enthalten.

In den Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen von TEUR 0,2 (Vorjahr: TEUR 1,2), sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 3.377,3 (Vorjahr: TEUR 2.175,4) und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 2.549,7 (Vorjahr: TEUR 2.176,5) enthalten.

IV. Erläuterungen zur GuV

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

V. Sonstige Angaben

Mitarbeiter

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:

2023
Angestellte 10
gewerbliche Mitarbeiter 92
Gesamt 102

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die finanziellen Verpflichtungen, z. B. aus Leasingverträgen, sind für die Beurteilung der Finanzlage von untergeordneter Bedeutung und schränken die künftigen Finanzierungsspielräume nicht ein, sodass sich eine Angabe erübrigt.

Geschäftsführung

Die Geschäftsführung setzte sich im Berichtsjahr wie folgt zusammen:

 

Dipl.-Handelslehrer Reinhold Mühlbeyer, Tönisvorst

 

Dipl.-Kfm. Konrad Ummen, Beverungen

Die Geschäftsführer erhielten keine Bezüge von der Gesellschaft. Vorschüsse und Kredite wurden nicht gewährt. Haftungsverhältnisse zugunsten der Geschäftsführer wurden nicht eingegangen.

Im Geschäftsjahr 2023 wurden von der Arntz Beteiligungs GmbH & Co. KG für die Geschäftsführung TEUR 48,7 an die Optibelt Produktions GmbH berechnet.

Beirat

Dem Beirat der Gesellschaft gehörten im Berichtsjahr folgende Mitglieder an:

 

Dipl.-Kfm. Gunnar Ummen, Düsseldorf (Vorsitzender)

 

Steuerberaterin Birgit Becker, Nußdorf am Inn

 

M.A. Redakteur Robert Ummen, Berlin

 

Dipl.-Ing. Architekt Andreas Becker, Senden

Der Beirat erhielt keine Bezüge von der Gesellschaft.

Konzernverhältnisse

Die Arntz Beteiligungs GmbH & Co. KG, Höxter, stellt als oberstes Mutterunternehmen den Konzern-abschluss (größter und kleinster Konsolidierungskreis) auf, in den die Gesellschaft einbezogen wird. Dieser Konzernabschluss wird im Unternehmensregister offengelegt.

Honorar des Abschlussprüfers

Die Angaben zu § 285 Nr. 17 HGB erfolgen im Konzernabschluss der Muttergesellschaft.

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Abschlussstichtag

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, haben sich nicht ergeben.

 

Bad Blankenburg, 8. Mai 2024

Reinhold Mühlbeyer

Konrad Ummen

Bei dem Jahresabschluss handelt es sich um die für offenlegungszwecke verkürzte Fassung (§327 HGB). Zu dem vollständigen Jahresabschluss wurde folgender uneingeschränkter Bestätigungsvermerk erteilt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Optibelt Produktions GmbH, Bad Blankenburg

PRÜFUNGSURTEILE

Wir haben den Jahresabschluss der Optibelt Produktions GmbH, Bad Blankenburg - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.

Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Optibelt Produktions GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

GRUNDLAGE FÜR DIE PRÜFUNGSURTEILE

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

VERANTWORTUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER UND DES BEIRATS FÜR DEN JAHRESABSCHLUSS UND DEN LAGEBERICHT

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Beirat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Bielefeld, 8. Mai 2024

BDO AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Horn, Wirtschaftsprüfer

Spinneken, Wirtschaftsprüfer

Sonstige Angabe i.S. von § 328 Abs. 1a Satz 1 HGB

Der Jahresabschluss 2023 der Optibelt Produktions GmbH wurde in der Gesellschafterversammlung vom 24.05.2024 festgestellt.

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