Invia Versicherungsvermittlungs GmbH
Selbe AdresseVerwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Benedikt Jan Müller seit 11.3.2020 | Geschäftsführer |
Hans-Peter Buniat seit 11.3.2020 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Invia Flights s.r.o. | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Invia Flights Germany GmbHLeipzigJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. Grundlagen der Gesellschaft 1. Geschäftsmodell - Kurzporträt der Invia Flights Germany GmbH Die Invia Flights Germany GmbH mit Sitz in Leipzig betreibt Internetreiseportale und vermittelt Reiseleistungen, insbesondere Flugleistungen und Versicherungen. Wesentliche deutsche Portale der Invia Flights Germany GmbH sind www.fluege.de sowie www.airline-direct.de und www.billigflug.de. Dabei befindet sich das führende Portal www.fluege.de regelmäßig unter den Top Internetreiseportalen in Deutschland, welches durch aktuelle Auszeichnungen und Studien belegt werden (Statista, 2024). Der Umsatz wird überwiegend durch Provisionen auf vermittelte Flugreiseleistungen, Servicegebühren sowie vermittelte Versicherungen erwirtschaftet. 1.1 Rechtliche und organisatorische Gesellschaftsstruktur Führungs- und Steuerungssystem Die Steuerung des Unternehmens erfolgt durch diverse interne und externe Kennzahlen, die die Entwicklung des Unternehmens widerspiegeln und zu jeder Zeit bewerten lassen, insbesondere auf Basis der wesentlichsten finanziellen Leistungsindikatoren Umsatz und operativer Profitabilität (EBITDA). Umsatz wird hauptsächlich durch Provisionierung von vermittelten Flugleistungen und Versicherungen, Servicegebühren sowie durch Verkauf eigener Leistungen generiert. EBITDA (earnings before interest, taxes, depreciation and amortization) definiert den Gewinn vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände und beschreibt somit die operative Leistungsfähigkeit des Unternehmens. Dabei wird die interne Steuerung durch folgende Maßnahmen unterstützt: (i) Finanzielle, operative und nicht-finanzielle Kennzahlen (ii) Integrierte kurz- und langfristige Bottom-up-Planung (iii) Tägliches Reporting an die Geschäftsführung (iv) Monatliches Reporting an die Gesellschafter (v) Performance-basierte Vergütung Nicht-finanzielle Leistungsindikatoren sind kein wesentlicher Bestandteil der internen Steuerung. 2. Forschung und Entwicklung Als touristisches Dienstleistungsunternehmen betreibt die Gesellschaft keine mit produzierenden Unternehmen vergleichbare Forschung und Entwicklung. Im Geschäftsjahr 2023 wurden 1,0 Mio. EUR (Vorjahr 1,0 Mio. EUR) als selbsterstellte Software aktiviert. II. Wirtschaftsbericht 1. Wirtschaftliche und branchenspezifische Rahmenbedingungen 1.1 Wirtschaftliches Umfeld Die deutsche Wirtschaftsleistung ist im Jahr 2023 aufgrund des fortlaufenden Russland-Ukraine- "Konflikts", anhaltend hoher Rohstoff- sowie Energiepreise sowie geringerer Nachfrage aus dem In- und Ausland um minus 0,3 Prozent gesunken (Destatis, 2024). Zum Bilanzstichtag erwartetet die deutsche Bundesregierung für das Jahr 2024 ein wirtschaftliches Wachstum von nur 0,2 Prozent (Deutscher Bundestag, 2024). Auch weitere Prognosen von führenden Organisationen gehen von einer weiterhin angespannten Dynamik des internationalen Handels und des Niveaus internationaler Investitionen aus, wobei Risiken aus geopolitischen Spannungen sowie makroökonomischen Einflussfaktoren wie z. B. hohe Leitzins- bzw. Inflationsraten und hohe Energiepreise nach wie vor federführend sind. Weiterhin können auch weltweit um sich greifende Risiken wie im Besonderen eine Verstärkung des Russland-Ukraine- "Konflikts" für Marktspannungen sorgen. Hieraus können sich Auswirkungen auf die Wachstumsprognosen ergeben (ifW Kiel, 2023/2024) (OECD, 2024). 1.2 Branchenspezifisches Umfeld Zum Bilanzstichtag rechnete die Geschäftsführung, trotz teils regional angespannten Konjunkturerwartungen, dass Reisefrequenz und Ausgaben für Urlaubsreisen grundsätzlich stabil bleiben. Weltweit ist die Nachfrage im Flugpassagierverkehr im Jahr 2023 um rund ein Drittel gegenüber eines sehr starken Jahres 2022 gewachsen (IATA, 2023), wobei das Inlandsstrecken-Niveau in Deutschland bei nur 25 Prozent des Niveaus von 2019 lag (BDL, 2023). Für das Jahr 2024 geht die International Air Transport Association (IATA) von einer weltweit vollständigen Erholung gegenüber dem Vorkrisenniveau von 2019 aus (The Straits Times, 2023). Weitere relevante Marktstudien sehen trotz insgesamt angespannter Gesamtumstände einen weiterhin hohen Stellenwert für Flug- und Urlaubsreisen im Jahr 2024, welches die hohe Attraktivität und Stabilität des Reisesegments deutlich untermauert (Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen e.V., 2024). Grundsätzlich führen die zunehmende Konsolidierung des Marktes für Flugreisevermittlung sowie der Trend zum Eigenvertrieb großer Airlines (z. B. Lufthansa oder insbesondere Ryanair) zu einem stärkeren Wettbewerb um den Kundenzugang. Die weiterhin starke Digitalisierungswelle, auch maßgeblich positiv beeinflusst durch Künstliche Intelligenz (KI), wird hierbei weiterhin insbesondere den Online-Vermittlern wie der Invia Flights Germany GmbH entgegenkommen. Schwer zu kalkulierende Risiken für die Reise- und Flugbranche sind nach wie vor politische Unruhen (aktuell Russland-Ukraine- "Krise"), Flugverbote/-Besteuerungen, Naturkatastrophen, aber auch (neue) Epidemien. 2. Mitarbeiter Die Invia Flights Germany GmbH beschäftigt zum Bilanzstichtag 132 Mitarbeiter (Vorjahr 117) und einen angestellten Geschäftsführer. Die Gesellschaft plant zum Bilanzstichtag einen weiteren Aufbau der Mitarbeiter, um die Ziele für die kommenden Geschäftsjahre realisieren zu können. 3. Geschäftsverlauf Gesamtaussage zum Geschäftsjahr 2023 Der Umsatz der Invia Flights Germany GmbH lag im Geschäftsjahr 2023 bei 29,9 Mio. EUR (Vorjahr 28,2 Mio. EUR). Die Umsatzerlöse entwickelten sich aufgrund der anhaltenden Erholung des Flugreisesegments über dem Niveau des Vorjahres. Das operative Ergebnis vor Abschreibungen, Zinsen und Steuern (EBITDA) als eine steuerungsrelevante Kennzahl entwickelte sich als Funktion der gesteigerten Umsatzerlöse mit geplanten Investitionen insgesamt im Rahmen der Erwartungen der Geschäftsführung und beträgt im Berichtszeitraum 4,5 Mio. EUR (Vorjahr 6,1 Mio. EUR). Der Jahresüberschuss liegt bei 1,6 Mio. EUR (Vorjahr 2,6 Mio. EUR). Auch im Geschäftsjahr 2023 konnte sich die Invia Flights Germany GmbH in einem wettbewerbsintensiven und herausfordernden Markt behaupten und die Marktpositionierung stärken. 4. Lage der Gesellschaft 4.1 Ertragslage Der Gesamtumsatz im Geschäftsjahr 2023 lag bei 29,9 Mio. EUR (Vorjahr 28,2 Mio. EUR) mit einem Jahresüberschuss von 1,6 Mio. EUR (Vorjahr 2,6 Mio. EUR). Bei einem Materialaufwand von insgesamt 12,2 Mio. EUR (Vorjahr 11,2 Mio. EUR) verursacht Marketing - dem Geschäftsmodell folgend - den wesentlichen Anteil der Kosten der Invia Flights Germany GmbH. Darunter fallen maßgeblich online (z. B. Suchmaschinen) Marketingausgaben. Effizientes Marketing erweist sich dabei als ein wesentlicher Erfolgsfaktor für die Invia Flights Germany GmbH. Der Anstieg ist insbesondere auf die Erhöhung von strategisch relevanten Marketingaktivitäten zurückzuführen. Die Personalkosten lagen im Jahr 2023 bei 8,1 Mio. EUR (Vorjahr 6,4 Mio. EUR), was in wesentlichen Teilen auf den Anstieg der Mitarbeiteranzahl im Berichtsjahr zurückzuführen ist. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betrugen 7,0 Mio. EUR (Vorjahr 6,1 Mio. EUR) und entfallen im Wesentlichen auf den Einkauf von Dienstleistungen aus dem Shared Service Center der Invia SSC Germany GmbH, einer Tochtergesellschaft der Invia Group SE. Das Zinsergebnis beläuft sich auf - 0,01 Mio. EUR (Vorjahr - 0,1 Mio. EUR). 4.2 Finanz- und Vermögenslage Die Finanzlage des Unternehmens ist stabil. Verbindlichkeiten und Forderungen sind planungsgemäß nach Fälligkeit beglichen. Zum 31.12.2023 beläuft sich das Gesamtvermögen auf 27,1 Mio. EUR (Vorjahr 24,5 Mio. EUR). Aktiva: Das Anlagevermögen in Höhe von 12,7 Mio. EUR (Vorjahr 14,2 Mio. EUR) besteht im Wesentlichen aus immateriellen Vermögensgegenständen. Die wesentlichen Bestandteile sind Marken und Domains in Höhe von 10,9 Mio. EUR (Vorjahr 12,3 Mio. EUR). Der Rückgang ist insbesondere auf planmäßige Abschreibungen (2,1 Mio. EUR) zurückzuführen. Das im Vorjahr in Höhe von 0,3 Mio. EUR an die Tochtergesellschaft Invia Payment GmbH ausgereichte Darlehen wurde bis auf 0,07 Mio. EUR getilgt. Der Anlagendeckungsgrad beträgt 147,6 % (Vorjahr 121,1 %). Das Umlaufvermögen beläuft sich auf 13,8 Mio. EUR (Vorjahr 9,5 Mio. EUR) und setzt sich zusammen aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 2,0 Mio. EUR (Vorjahr 1,8 Mio. EUR), Forderungen gegen verbundene Unternehmen und Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, in Höhe von 7,5 Mio. EUR (Vorjahr 2,4 Mio. EUR), wovon 3,0 Mio. EUR auf ein ausgereichtes Darlehen im Konzernverbund entfallen, sowie sonstigen Vermögensgegenständen in Höhe von 0,3 Mio. EUR (Vorjahr 0,1 Mio. EUR). Liquide Mittel lagen bei 4,0 Mio. EUR (Vorjahr 5,2 Mio. EUR). Passiva: Das Eigenkapital beläuft sich auf 18,8 Mio. EUR (Vorjahr 17,1 Mio. EUR), wobei die Eigenkapitalquote 69 % (Vorjahr 70 %) beträgt. Die Rückstellungen umfassen im Wesentlichen die sonstigen Rückstellungen in Höhe von 1,2 Mio. EUR (Vorjahr 0,9 Mio. EUR). Die Verbindlichkeiten bestehen im Wesentlichen aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 1,6 Mio. EUR (Vorjahr 1,2 Mio. EUR) sowie Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und Verbindlichkeiten gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, in Höhe von 3,1 Mio. EUR (Vorjahr 2,3 Mio. EUR). III. Chancen-, Risiko- und Prognosebericht 1. Risikobericht Die Gesamtrisikolage der Invia Flights Germany GmbH bewertet die Geschäftsführung zum Zeitpunkt der Aufstellung des Lageberichts als tragfähig. Wesentliche Risikofaktoren für die Invia Flights Germany GmbH ergeben sich aus branchenübergreifenden - gesamtwirtschaftlichen - Themen. Terrorismus und Naturkatastrophen in Urlaubsregionen sowie weitreichende politische Änderungen und Konflikte wie auch Epidemien können das Kundenverhalten und somit die Ertragslage beeinflussen. Weiterhin bleibt auch die Bedrohungslage für die Cybersicherheit in Deutschland dynamisch und herausfordernd (BSI, 2023). Die seit Februar 2022 eskalierende "Krise" in der Ukraine hat aufgrund der nicht vorhandenen wirtschaftlichen Relevanz in Bezug auf Lieferanten, Kunden oder Vermögenswerte weiterhin keine wesentlichen Auswirkungen auf die Gesellschaft. Branchenrisiken ergeben sich aus dem weiter zunehmenden Wettbewerb um den Kundenzugang in den verschiedenen Vertriebswegen: stationär, online, direkt. Das Unternehmen ist so aufgestellt, dass es flexibel auf Veränderungen reagieren kann. Insbesondere die im Wesentlichen variabel einsetzbaren Marketingaufwendungen ermöglichen ein entsprechendes Maß an Flexibilität für das jeweilige Geschäftsjahr. Zudem erfolgt die Unternehmenssteuerung auf Basis von Geschäfts- und Liquiditätsplanungen, die eine stete Prüfung ermöglichen und Anpassungsbedarf aufzeigen. Darüber hinaus erfolgt ein umfangreiches internes und externes Reporting, dass für den Unternehmenserfolg wesentliche finanzielle Kennzahlen aufzeigt. Die Gesellschaft ist mit wesentlichen Teilen ihrer Vermögensgegenstände Sicherungsgeber für eine Bankenfinanzierung auf Konzernebene, die hinsichtlich Sonderkündigungsrechte der Kreditgeber an bestimmte Financial Covenants geknüpft sind. Durch die im Geschäftsjahr 2021 geführte Neuverhandlung der Bankenfinanzierung auf Konzernebene wurden u. a. die bestehenden Vereinbarungen mit den Kreditgebern hinsichtlich der Financial Covenants maßgeblich modifiziert. Auf Basis der modifizierten Financial Covenants in Verbindung mit der wirtschaftlichen Planung auf Konzernebene und dem Geschäftsverlauf des Berichtsjahres geht die Geschäftsführung von einer hohen Wahrscheinlichkeit im Hinblick auf die Erfüllung dieser Financial Covenants aus. Insgesamt geht die Geschäftsführung für den Prognosezeitraum bis zum 31. Dezember 2024 von einer mindestens ausgeglichenen Liquiditätslage aus. Dies setzt voraus, dass die der Liquiditätsplanung zugrundeliegenden Annahmen auch wie geplant eintreten. Das gilt insbesondere im Hinblick auf die weitere Entwicklung der geopolitischen und makroökonomischen Spannungen sowie, da sich die Gesellschaft im Haftungsverbund für ein an die Muttergesellschaft Invia Group SE ausgereichtes Darlehen befindet, die Einhaltung der Financial Covenants durch die Muttergesellschaft. Aufgrund der insgesamt hohen Solidität der Gesellschaft sowie des Konzernverbunds in Verbindung mit effektiven Steuerungsmechanismen der vergangenen Geschäftsjahre sowie eines generell positiven Marktausblicks ist die Gesamtrisikolage der Invia Flights Germany GmbH entsprechend deutlich tragfähig. 2. Chancenbericht Chancen für die Invia Flights Germany GmbH ergeben sich, speziell durch die unverändert starke Digitalisierungswelle, aus einem weiterhin stabilen Shift von Offline- zu Online-Vertriebskanälen mit daraus folgendem höherem Umsatzwachstum sowie einer hohen Effizienz der Marketingmaßnahmen und nachhaltigen Kostenstruktur. Weiterhin wird die Gesellschaft ihr Produktangebot im Zuge der dynamischen Marktbedingungen weiter ausbauen, um die hohe Expertise und Qualität der Flugreisevermittlung in bestehenden und neuen Märkten auszubauen. Zusätzlich wird die Gesellschaft sehr hohen Fokus auf ein differenziertes Angebot im Kurz- & Mittelstreckenbereich legen, um nicht nur den Kunden ein umfassendes Produktangebot bieten zu können, sondern auch der globalen Dynamik des nachhaltigen Reisens gerecht zu werden. Wesentliche Chancen ergeben sich auch durch die nunmehr wieder stetig wachsende Nachfrage an internationalen Flugreisen. Insgesamt spiegeln sich gesellschaftliche Trends zum Thema Flugreisen im strategischen Maßnahmenkatalog wider, welcher die Produkt-Entwicklung wesentlich und nachhaltig bestimmt. 3. Prognosebericht Im Fortsatz zur Marktumgebung im Jahr 2023 wird für das kommende Geschäftsjahr eine insgesamt sehr moderate Konjunkturentwicklung erwartet. So rechnet die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) mit einem Wachstum von 2,9 Prozent weltweit, 0,6 Prozent für den EU-Raum und 0,3 Prozent für Deutschland (OECD, 2024). Obgleich der weltweit weiterhin angespannten Marktsituation durch die geopolitischen und makroökonomischen Rahmenbedingungen können die weiteren Auswirkungen und Entwicklungen zum Aufstellungszeitpunkt nicht gänzlich abschließend beurteilt werden. Durch die sich sehr positive und stabile Entwicklung des Gesamtreisemarktes sowie einen sich weiter deutlich verstärkenden Shift von Offline- zu Online-Vertriebskanälen sieht die Invia Flights Germany GmbH die Marktsituation grundsätzlich weiterhin positiv. Unter vorliegenden Planungsannahmen wird für die Gesellschaft gegenüber der Vorperiode ein weiterhin moderat steigendes Umsatzvolumen bei einer positiv korrelierenden EBITDA-Performance erwartet. Die Prognosen zum Bilanzstichtag sind aufgrund der dynamischen Entwicklung der globalen Rahmenbedingungen, verbunden mit weiterhin nicht gänzlich zu kontrollierenden Auswirkungen auf die gesamte Tourismusindustrie, zum Aufstellungszeitpunkt entsprechend weiterhin konservativ einzuschätzen.
Leipzig, 21. Juni 2024 Invia Flights Germany GmbH Hans-Peter Buniat, Geschäftsführer Benedikt Müller, Geschäftsführer Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023A. Allgemeine Angaben Die Invia Flights Germany GmbH mit Sitz in Leipzig (Deutschland) ist unter der Nummer HR B 33502 im Handelsregister beim Amtsgericht Leipzig eingetragen. Zum 31.12.2023 besaß die Invia Flights, s.r.o., Prag (Tschechien), 100% der stimmberechtigten Anteile an der Invia Flights Germany GmbH. Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis 31.12.2023 wurde auf der Grundlage des Handelsgesetzbuches sowie des GmbH-Gesetzes erstellt. Die Gesellschaft ist nach den Größenkriterien des § 267 Abs. 2 HGB eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. In der Bilanz sowie in der Gewinn- und Verlustrechnung sind einzelne Posten zur Verbesserung der Klarheit der Darstellung zusammengefasst; diese Posten werden mit den erforderlichen Erläuterungen im Anhang und Anlagespiegel gesondert ausgewiesen. Auf die Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB angewandt. Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr. B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. 1. Anlagevermögen Die Gesellschaft macht von ihrem Wahlrecht des § 248 Abs. 2 HGB Gebrauch und aktiviert folglich die selbsterstellten immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens. Die Abschreibung erfolgt über drei Jahre. Die Bewertung erfolgt zu Herstellungskosten gemäß § 253 Abs. 1 Satz 1 und § 255 Abs. 2a HGB. Entgeltlich von Dritten erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden mit ihren Anschaffungskosten aktiviert und, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen linear, im Zugangsjahr zeitanteilig, vermindert. Soweit die beizulegenden Werte einzelner immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen, sofern die betreffende Wertminderung voraussichtlich von Dauer ist. Entgeltlich erworbene EDV-Programme werden über eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von drei bzw. fünf Jahren abgeschrieben. Eine Ausnahme bilden EDV-Programme mit Anschaffungskosten unter EUR 250,00, welche sofort in voller Höhe aufwandswirksam erfasst werden. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen linear vermindert. Die verwendeten Nutzungsdauern stellen die wirtschaftliche Nutzungsdauer dar und orientieren sich dabei grundsätzlich an den AfA-Tabellen der Finanzbehörden. Die Abschreibungsdauer beträgt 3 bis 5 Jahre. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände ihren Buchwert unterschreiten, werden darüber hinaus, bei voraussichtlich dauernder Wertminderung, außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Bei den geringwertigen Wirtschaftsgütern wird die steuerrechtliche Regelung des § 6 Abs. 2a EStG seit dem 01.01.2008 auch in der Handelsbilanz angewendet. Anschaffungskosten von abnutzbaren beweglichen Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens, die einer selbstständigen Nutzung fähig sind, werden im Wirtschaftsjahr der Anschaffung in voller Höhe als Betriebsausgaben erfasst, wenn die Anschaffungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, für das einzelne Wirtschaftsgut EUR 250,00 nicht übersteigen. Für geringwertige Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, EUR 250,00, aber nicht EUR 1.000,00 übersteigen, wird ein jährlicher Sammelposten im Sinne des § 6 Abs. 2a EStG gebildet. Dieser Sammelposten wird im Geschäftsjahr der Bildung und in den folgenden vier Geschäftsjahren mit jeweils einem Fünftel gewinnmindernd aufgelöst. Scheidet ein Wirtschaftsgut vorzeitig aus dem Betriebsvermögen aus, wird der Sammelposten nicht vermindert. Bei den Finanzanlagen sind die Beteiligungen und Ausleihungen an verbundene Unternehmen zu Anschaffungskosten angesetzt. Bei voraussichtlich dauerhafter Wertminderung wird der niedrigere beizulegende Wert angesetzt. Dem Wertaufholungsgebot wird ggf. durch Zuschreibung Rechnung getragen, sofern die Gründe für die Abschreibung wegfallen. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. 3. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennbetrag angesetzt. Für Guthaben bei Kreditinstituten erfolgt die Währungsumrechnung auf der Grundlage des Stichtagsprinzips. 4. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden Auszahlungen bilanziert, soweit diese vor dem Abschlussstichtag abfließen, jedoch Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. 5. Aktive latente Steuern Aktive latente Steuern werden mit einem Steuersatz von 31,925% angesetzt, sofern sich zwischen den handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten Differenzen ergeben, die sich in den nächsten Jahren voraussichtlich abbauen und zu einer Steuerentlastung führen werden. Aktive latente Steuern auf steuerliche Verlustvorträge werden angesetzt, sofern eine Verlustverrechnung in den nächsten fünf Jahren zu erwarten ist. Der Ausweis der latenten Steuern erfolgt netto. 6. Rückstellungen Die Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. 7. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. 8. Passive Rechnungsabgrenzungsposten Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten bestehen in Höhe von Einzahlungen, soweit sie Erträge für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. 9. Passive latente Steuern Passive latente Steuern werden mit einem Steuersatz von 31,925% angesetzt, sofern sich zwischen den handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten Differenzen ergeben, die sich in den nächsten Jahren voraussichtlich abbauen und zu einer Steuerbelastung führen werden. Der Ausweis der latenten Steuern erfolgt netto. 10. Fremdwährungsumrechnung Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs (§ 256a HGB) zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. 11. Umsatzrealisierung Das Kriterium für die Umsatzrealisierung sowie für die Leistungsabgrenzung im Flugvermittlungsgeschäft ist der Zeitpunkt der Vermittlung. C. Erläuterungen zur Bilanz und GuV 1. Anlagevermögen Die Aufgliederung und Entwicklung der einzelnen Positionen des Anlagevermögens wird im Anlagespiegel, der Bestandteil des Anhangs ist, gesondert dargestellt. Im Geschäftsjahr wurde gemäß § 248 Abs. 2 Satz 1 HGB das Aktivierungswahlrecht von selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenständen des Anlagevermögens in Anspruch genommen. Im Geschäftsjahr 2023 wurden selbst erstellte immaterielle Vermögensgegenstände mit dem Wert TEUR 980 (Vorjahr TEUR 1.026) aktiviert, denen Abgänge im Wert von TEUR 82 (Vorjahr TEUR 177) gegenüberstehen. Der Gesamtbetrag der Forschungs- und Entwicklungskosten des Geschäftsjahres entspricht diesem Wert. Die Abschreibungsdauer beträgt drei Jahre. Zum 31.12.2023 betrug der Wert der Vermögensgegenstände nach der Abschreibung TEUR 1.407 (Vorjahr TEUR 1.267). Gemäß § 268 Abs. 8 HGB ist die ertragswirksame Aktivierung an eine Ausschüttungssperre für die Gewinne gekoppelt. Die Ausschüttungssperre ist in Höhe von TEUR 958 (Vorjahr TEUR 863) festgestellt. Für die Feststellung der Ausschüttungssperre wurde der Restbuchwert der selbst erstellten immateriellen Vermögensgegenstände per 31.12.2023 unter Abzug, der darauf gebildeten passiven latenten Steuern ermittelt. Zum 31.12.2023 hielt die Invia Flights Germany GmbH folgende Beteiligungen:
Der vorläufige, aufgestellte Jahresabschluss der AERUNI GmbH per 31. Dezember 2023 vom 9. Februar 2024 sowie der Jahresabschluss der Invia Payment Germany GmbH per 31. Dezember 2023 vom 31. März 2024 haben vorgelegen. Unter den Ausleihungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 68 (Vorjahr TEUR 306) wird das von der Gesellschaft ausgereichte Darlehen an die Tochtergesellschaft Invia Payment GmbH ausgewiesen. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen setzen sich aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von TEUR 291 (Vorjahr TEUR 153) sowie aus einem ausgereichten kurzfristigen Darlehen von TEUR 3.039 (Vorjahr TEUR 0) zusammen. Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, resultieren analog dem Vorjahr vollständig aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten im Wesentlichen Einbehalte von Payment Providern in Höhe von TEUR 75 (Vorjahr TEUR 75) sowie hinterlegten Kautionen von TEUR 146 (Vorjahr TEUR 66). 3. Aktive latente Steuern Der Nettobetrag der ausgewiesenen aktiven latenten Steuern in Höhe von TEUR 418 (Vorjahr TEUR 564) resultiert mit TEUR 859 (Vorjahr TEUR 964) aus dem Geschäfts- oder Firmenwert, mit TEUR -449 (Vorjahr TEUR -405) aus anderen immateriellen Vermögensgegenständen und aus übrigen mit TEUR 8 (Vorjahr TEUR 5). 4. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital entspricht dem im Gesellschaftsvertrag festgesetzten Stammkapital von TEUR 25. Die Kapitalrücklage nach § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB beträgt unverändert TEUR 3.757. Die Gewinnrücklage beträgt TEUR 13.332 (Vorjahr TEUR 13.332). Per 31.12.2023 besteht eine Ausschüttungssperre in Höhe von TEUR 1.825 (Vorjahr TEUR 1.831), die sich wie folgt zusammensetzt:
5. Steuerrückstellungen Die Rückstellungen werden für den voraussichtlichen Steueraufwand des Geschäftsjahres gebildet. 6. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für ausstehende Rechnungen in Höhe von TEUR 358 (Vorjahr TEUR 320) sowie Personalrückstellungen in Höhe von TEUR 791 (Vorjahr TEUR 450). 7. Verbindlichkeiten
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, bestehen ausschließlich aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (Vorjahr TEUR 479). 8. Haftungsverhältnisse Die Gesellschaft tritt als Garantiegeber für ein an die Konzernmutter, Invia Group SE, begebenes Darlehen eines Bankenkonsortiums, unter Führung der Komerční Banka, A.S., ein. Die Garantie erfolgte durch gewährte Pfandrechte auf Gesellschaftsanteile, Domains, Marken und Bankkonten in einer Gesamthöhe von TEUR 14.536 (Vorjahr TEUR 17.332). Aufgrund der hohen Bonität der Invia Group SE wird zum Bilanzstichtag von einer sehr geringen Inanspruchnahme ausgegangen. 9. Sonstige finanzielle Verpflichtungen
10. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse resultieren im Wesentlichen aus Erlösen für die Flugvermittlung, der Servicefee sowie der Vermittlung von Versicherungen. Sie wurden hauptsächlich in Deutschland mit einem Anteil von 93,3% (Vorjahr 92,3%) erwirtschaftet. 11. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten im Wesentlichen periodenfremde Erträge aus Schlussabrechnungen für Jahresincentives des Vorjahres in Höhe von TEUR 510 (Vorjahr TEUR 109). 12. Materialaufwand Der Materialaufwand beinhaltet insbesondere Aufwendungen für bezogene Leistungen in Höhe von TEUR 1.108 (Vorjahr TEUR 1.009), Aufwendungen für Marketing in Höhe von TEUR 9.805 (Vorjahr TEUR 8.929) und Providerkosten in Höhe von TEUR 1.268 (Vorjahr TEUR 1.276). 13. Abschreibungen Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen betragen TEUR 2.137 (Vorjahr TEUR 2.095). Außerplanmäßige Abschreibungen wurden im Geschäftsjahr nicht vorgenommen. 14. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten im Wesentlichen den Einkauf von Dienstleistungen aus dem Shared Service Center der Invia SSC Germany GmbH in Höhe von TEUR 3.458 (Vorjahr TEUR 2.887), Nebenkosten des Geldverkehrs in Höhe von TEUR 1.060 (Vorjahr TEUR 958), Wertberichtigungen auf Forderungen und Forderungsverluste in Höhe von TEUR 371 (Vorjahr TEUR 361) sowie periodenfremden Aufwand aus der Schlussabrechnung für Jahresincentives des Vorjahres in Höhe von TEUR 49 (Vorjahr TEUR 51). Weiterhin enthalten sind Fremdleistungen und Fremdarbeiten in Höhe von TEUR 1.105 (Vorjahr TEUR 932), Rechts- und Beratungskosten in Höhe von TEUR 168 (Vorjahr TEUR 327) und nicht abziehbare Vorsteuer in Höhe von TEUR 28 (Vorjahr TEUR 47). 15. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag In diesem Posten ist der laufende Steueraufwand in Höhe von TEUR 668 (Vorjahr TEUR 582) sowie der Aufwand aus latenten Steuern in Höhe von TEUR 146 (Vorjahr TEUR 674) enthalten. 16. Sonstige Steuern Der Posten weist eine Höhe von gesamt TEUR -14 (Vorjahr TEUR 0) aus. D. Sonstige Angaben 1. Geschäftsführung Die Geschäfte wurden geführt von:
Sie führen ihre Tätigkeit hauptberuflich aus. Im Geschäftsjahr war Herr Hans-Peter Buniat bei der Gesellschaft angestellt. Bezüglich der Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsleitung wurde die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen. 2. Arbeitnehmer Im Geschäftsjahr 2023 waren durchschnittlich 128 (Vorjahr 109) ausschließlich Angestellte beschäftigt. Zum 31.12.2023 waren 132 (Vorjahr 117) Angestellte beschäftigt. 3. Abschlussprüferhonorar Die Aufwendungen für das Abschlussprüferhonorar gemäß § 285 Nr. 17 HGB setzen sich wie folgt zusammen:
4. Ergebnisverwendung Im Geschäftsjahr 2023 wurde ein Jahresüberschuss von TEUR 1.587 (Vorjahr TEUR 2.646) erwirtschaftet. Es wird vorgeschlagen, diesen auf neue Rechnung vorzutragen. 5. Geschäfte mit nahestehenden Personen Im abgelaufenen Geschäftsjahr erfolgten mit nahestehenden Personen keine Geschäfte zu marktunüblichen Bedingungen. 6. Gesellschafter und Konzernverhältnisse Die Invia Flights Germany GmbH ist ein Tochterunternehmen der Invia Flights, s.r.o., Prag/Tschechische Republik. Die Invia Flights, s.r.o. und ihre Tochtergesellschaften werden in den Konzernabschluss der Invia Group SE, Prag/Tschechische Republik (kleinster Konsolidierungskreis), und in den Konzernabschluss der European Bridge Travel a.s., Prag/Tschechische Republik (größter Konsolidierungskreis), einbezogen. Beide Konzernabschlüsse werden nach den Vorschriften der IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, aufgestellt. Die Konzernabschlüsse der Invia Group SE und der European Bridge Travel a.s. werden beim Ministry of Justice in Tschechien (https://or.justice.cz) eingereicht und auch dort erhältlich sein. Des Weiteren verweisen wir auf unsere Ausführungen im Lagebericht.
Leipzig, 21. Juni 2024 Invia Flights Germany GmbH Hans-Peter Buniat, Geschäftsführer Benedikt Müller, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Invia Flights Germany GmbH, Leipzig Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Invia Flights Germany GmbH, Leipzig, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Invia Flights Germany GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Leipzig, den 31. Juli 2024 KPMG
AG
Strom, Wirtschaftsprüfer Dr. Nellessen, Wirtschaftsprüfer Feststellung des JahresabschlussesDer Jahresabschluss wurde am 26. August 2024 festgestellt. |
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