Tetra Pak GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Maschinen für die Nahrungs- und Genussmittelerzeugung und die Tabakverarbeitung
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Nils Lennart Roger Hargemyr seit 1.2.2023 | Geschäftsführer |
Uffe Prebensen seit 29.9.2022 | Geschäftsführer |
Normen Stiebig seit 9.9.2022 | Prokura |
Carsten Johannes Friedrich Dr. Horter seit 12.10.2017 | Prokura |
Matthias Wilhelm Ruppert seit 12.10.2017 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Tetra Holdings GmbHEigenbeteiligung | 90.00% |
Tetra Laval International S.A. | 10.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Tetra Pak Processing Equipment GmbHHochheim am MainJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Tetra Pak Processing Equipment GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Tetra Pak Processing Equipment GmbH, Hochheim am Main, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2019 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1.Januar bis zum 31. Dezember 2019 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Tetra Pak Processing Equipment GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Eschborn/Frankfurt am Main, 13. Juli 2020 Ernst
& Young GmbH
Hanft, Wirtschaftsprüfer Mühleck, Wirtschaftsprüfer Bilanz zum 31. Dezember 2019Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für 2019
Anhang für 2019Allgemeine Hinweise Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, sind einzelne Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst und daher in diesem Anhang gesondert aufgegliedert und erläutert. Aus dem gleichen Grunde wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten und davon-Vermerke ebenfalls an dieser Stelle gemacht. Registerinformationen Die Gesellschaft ist unter der Firma Tetra Pak Processing Equipment GmbH mit Sitz in Hochheim am Main im Handelsregister des Amtsgerichts Wiesbaden unter der Nummer HRB 29866 eingetragen. Im Februar 2020 wurde eine Betriebsstätte in Edertal eingetragen. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Gesellschaft ist zum 31. Dezember 2019 bilanziell überschuldet. Das negative Eigenkapital beträgt zum 31.12.2019 TEUR 4.691 (Vorjahr: TEUR 2.817). Wir gehen dennoch von einer Fortführung des Unternehmens aus, da seitens der Konzernführung eine Heilung dieses Zustandes zugesichert wurde. Auf Grund konzerninterner Umstrukturierungen hat die Klärung bis in den April 2020 gedauert. Im April 2020 hat die Muttergesellschaft (Tetra Laval International S.A., Pully, Schweiz) eine Kapitalerhöhung i.H.v. TEUR 6.000 vorgenommen. Damit ist die Überschuldung nicht mehr gegeben und wir gehen von einer positiven Unternehmensfortführung aus. Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Der Geschäfts- und Firmenwert wird über einen Zeitraum von 10 Jahren abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. In die Herstellungskosten selbst erstellter Anlagen sind neben den Einzelkosten auch anteilige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 800,00 sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden zeitanteilig vorgenommen. Die Vorräte werden zu den Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert am Abschlussstichtag bewertet. Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen am Bilanzstichtag aktiviert. Die unfertigen Erzeugnisse und unfertigen Leistungen sind auf der Basis von Einzelkalkulationen, die auf der aktuellen Betriebsabrechnung beruhen, zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten auch angemessene Verwaltungs-, Fertigungs und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen berücksichtigt werden. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Die Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Geschäftsvorfälle, die zu Ausgaben geführt haben, deren Ergebniswirkung erst nach dem Bilanzstichtag eintritt. Die Rückstellungen für Jubiläumsverpflichtungen werden nach versicherungsmathematischen Verfahren mit dem Teilwertverfahren unter Verwendung der "Heubeck-Richttafeln 2018 G" ermittelt. Für die Abzinsung wurde der Zinsfuß für eine Restlaufzeit von 15 Jahren von 1,97 % verwendet. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Die Rückstellungen für unterlassene Aufwendungen für Instandhaltung werden im folgenden Geschäftsjahr innerhalb der ersten drei Monaten nachgeholt. Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden diese mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und Entlastung nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet. Die Aktivierung eines Überhangs latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Die in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesenen davon-Vermerke zur Währungsumrechnung enthalten sowohl realisierte als auch unrealisierte Währungskursdifferenzen. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt. Für den Firmenwert des im Jahr 2017 übernommenen Geschäftsbetriebs wird eine Nutzungsdauer von 10 Jahren zugrunde gelegt, da es sich bei Eiscremeabfüllmaschinen um technologisch anspruchsvolle Maschinen in einem Nischenmarkt handelt, der sich erfahrungsgemäß nur langsam verändert. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen in Höhe von TEUR 904 Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie Cash-Pool-Forderungen in Höhe von TEUR 2.637. Latente Steuern Aktive latente Steuern entstehen aus Bewertungsunterschieden zwischen der Handels und Steuerbilanz, insbesondere durch steuerliche Abschreibung des Geschäfts- oder Firmenwerts über 15 Jahre sowie durch abweichende Ansätze bei den Rückstellungen für Jubiläumsverpflichtungen. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses wurde von dem Wahlrecht Gebrauch gemacht, aktive latente Steuern im Jahresabschluss nicht abzugrenzen. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden für Personalaufwendungen in Höhe von TEUR 374, ausstehende Verpflichtungen in Höhe von TEUR 139, Jubiläumsverpflichtungen in Höhe von TEUR 84, Rechts- und Beratungskosten in Höhe von TEUR 65, Gewährleistungsansprüche in Höhe von TEUR 182, unterlassene Instandhaltung in Höhe von TEUR 53 und Archivierungskosten in Höhe von TEUR 4 gebildet. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen in Höhe von TEUR 18.000 ein Darlehen, und TEUR 192 Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt.
Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Aufgliederung der Umsatzerlöse
Andere aktivierte Eigenleistungen Bei den anderen aktivierten Eigenleistungen in Höhe von TEUR 176 handelt es sich um eine selbstgebaute Schulungsmaschine, die im Jahr 2020 fertig gestellt wird. Sonstige betriebliche Erträge Bei den sonstigen betrieblichen Erträgen in Höhe von TEUR 462 handelt es sich um periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 255, Erträge aus der Auflösung von Einzel- und Pauschalwertberichtigungen in Höhe von TEUR 122, Erträge aus Sachbezügen in Höhe von TEUR 80 und sonstige Erträge in Höhe von TEUR 5. Geschäftsführung Cluster Business Controller PSE Jörg Bachtrup (bis zum 14. Januar 2020), VicePresident BUICF Steen Ruge Thomsen, Diplom-Ingenieur Matthias Ruppert und Diplom-Kaufmann Hans-Peter Trosse waren im Geschäftsjahr 2019 Geschäftsführer der Gesellschaft. Mitarbeiter Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:
Konzernverhältnisse Im Jahr 2019 wurden die bisherigen Besitzgesellschaften (Tetra Laval Holdings B.V., Amsterdam, Niederlande; Picea Investment S.A., Luxemburg und Corniston Holding S.A., Luxemburg) auf die Muttergesellschaft Tetra Laval International S.A., Pully, Schweiz, verschmolzen. Sämtliche Anteile an der Tetra Pak Processing Equipment GmbH sind damit an die Tetra Laval International S.A., Pully, Schweiz übergegangen. Die Tetra Laval International S.A., Pully, Schweiz, ist somit neue Alleingesellschafterin der Tetra Pak Processing Equipment GmbH. Die Tetra Laval International S.A., Pully, Schweiz, stellt den kleinsten und größten Konsolidierungskreis dar. Der Konzernabschluss der Tetra Laval International S.A. ist erhältlich am Handelsregister der schweizerischen Handelskammer, Bundesrain 20, 3003 Bern, Schweiz. Honorar des Abschlussprüfers Das für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers kann auf Anfrage am Sitz der Gesellschaft zur Verfügung gestellt werden. Organbezüge Die Gesellschaft macht von der Befreiungsvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch, da nur zwei Geschäftsführer Bezüge von der Gesellschaft erhalten. Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen Es wurden keine wesentlichen Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen zu nicht marktüblichen Bedingungen durchgeführt. Haftungsverhältnisse Es bestehen keine Verbindlichkeiten aus Avalen, Bürgschaften oder sonstige Haftungsverhältnisse. Nachtragsbericht Die Tetra Laval International S.A., als alleinige Gesellschafterin der Tetra Pak Processing Equipment GmbH, hat in der Gesellschafterversammlung vom 16. April 2020 beschlossen, eine Bareinlage in Höhe von TEUR 6.000 zu leisten. Dieser Betrag ist in die freie Kapitalrücklage einzustellen. Die Bareinlage ist am 20. April 2020 auf dem Cash-Pool Konto der Tetra Pak Processing Equipment GmbH eingegangen. Durch diese Kapitalerhöhung wurde das negative Eigenkapital zum 31.12.2019 i.H.v. TEUR 4.691 ausgeglichen, damit wurde die Überschuldung der Gesellschaft geheilt. Wir gehen von einer positiven Unternehmensfortführung aus. Am 30. Januar 2020 hat die Weltgesundheitsorganisation den internationalen Gesundheitsnotstand aufgrund des Ausbruchs des Coronavirus ausgerufen. Seit dem 11. März 2020 stuft die WHO die Verbreitung des Coronavirus als Pandemie ein. Der weitere Verlauf der Ausbreitung des Coronavirus und die Folgen auf den Geschäftsverlauf der Gesellschaft werden laufend überwacht. Gegenwärtig bestehen folgende Auswirkungen auf die Tetra Pak Processing Equipment GmbH: zum Schutz der Mitarbeiter und der Sicherstellung des Betriebes wurden in der Produktion zwei getrennt voneinander operierende Teams gebildet, um bei einer etwaigen Infizierung den Ausfall von Personal auf ein Minimum zu reduzieren. Im Bürobereich wird nach Möglichkeit im Mobile Office gearbeitet, um die Anwesenheiten am Standort und das Ansteckungsrisiko zu minimieren. Im Werk in Edertal wurden diverse Schutzvorkehrungen getroffen, die zentral durch den Konzern gesteuert werden (Desinfektion, Temperaturmessungen bei Mitarbeitern und Besuchern, Maßnahmen zur Wahrung des Abstandes untereinander). Die möglichen Geschäftsbeeinträchtigungen durch den Ausbruch des Coronavirus sind noch nicht hinreichend abschätzbar. Aus heutiger Sicht und bei Unterstellung eines raschen Rückgangs zur Normalität und ohne Verwerfungen der Weltwirtschaft (Rezession oder Einschränkung des Freihandels) sind die Ziele in der Prognose des Lageberichts dargestellten für dieses Jahr trotz der COVID-19 Pandemie erreichbar. Ansonsten sind nach dem Bilanzstichtag keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die wesentliche finanzielle Auswirkungen haben. Mit Wirkung zum 14. Januar 2020 wurde Jörg Bachtrup als Geschäftsführer abberufen. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresfehlbetrag von EUR 1.874.125,46 auf neue Rechnung vorzutragen.
Hochheim am Main, den 10. Juli 2020 Geschäftsführung Steen Ruge Thomsen Matthias Ruppert Hans-Peter Trosse Entwicklung des Anlagevermögens 2019
Lagebericht für das Geschäftsjahr 20191. Geschäftstätigkeit und Rahmenbedingungen Tetra Pak Processing Equipment GmbH baut, verkauft oder vermietet am Standort Edertal Maschinen, insbesondere Füllmaschinen für die Lebensmittelindustrie (vorwiegend Eiscreme), erbringt Kundendienstleistungen an Maschinen und führt damit verbundene Geschäfte aus. Das Geschäft wurde bis zum 29. September 2017 durch die BIG DRUM Engineering GmbH betrieben. An diesem Tag wurde es durch die Tetra Pak Processing Equipment GmbH durch den Kauf der Vermögensgegenstände und Übernahme des Personals übernommen. Das Jahr 2017 war ein Rumpfwirtschaftsjahr vom 25. April bis zum 31. Dezember 2017 und hier wird zum zweiten Mal ein Abschluss für zwölf Monate vorgelegt. Eine auf langfristige Partnerschaft angelegte Unternehmenspolitik hat Tetra Pak Processing Equipment nach und nach im Marktsegment der Hochleistungseiscremeabfüllmaschinen etabliert. Durch kontinuierliche Weiterentwicklung, die Erschließung geographisch neuer Märkte und neuer Kundenkreise wurde der Umsatz in den letzten Jahren ausgeweitet. In den entwickelten Märkten wie Westeuropa oder USA entwickelt sich das Geschäft besser als in übrigen Ländern. 2. Geschäftsverlauf Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Wirtschaftslage war in 2019 durch ein Wachstum gekennzeichnet, das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist mit 0,6% (Quelle: Statistisches Bundesamt) gewachsen. Verkauf Nach, Auftragseingängen in 2018 i.H.v. TEUR 15.739 sind in 2019 die Auftragseingänge auf TEUR 7.244 zurückgegangen. Der Auftragsbestand hat sich dadurch von TEUR 16.626 Ende 2018 auf TEUR 10.722 zum Ende 2019 reduziert. Diese Entwicklung entspricht der Entwicklung des deutschen Maschinenbaus (Quelle: https://de.sta- tista.com/statistik/daten/studie/3777/umfrage/umsatz-im-deutschen-maschinenbau- seit-1991/). Trotz dieser Entwicklung konnte der Umsatz in 2019 um TEUR 792 gesteigert werden. Dies war auf Grund des Auftragseinganges aus 2018 möglich, der zum Teil in 2019 zur Auslieferung und Berechnung kam. Im Berichtszeitraum wurden Umsatzerlöse von TEUR 14.732 (VJ: TEUR 13.941) erzielt. Abzüglich einer Bestandsveränderung von TEUR 2.657 und zuzüglich aktivierter Eigenleistung von TEUR 176, ergibt dies eine Gesamtleistung von TEUR 12.251 in 2019. Auf Maschinen (einschließlich Umbauten) entfielen dabei Umsätze von TEUR 12.156 (VJ: TEUR 10.561). Im Bereich Ersatzteile ergab sich ein Umsatz von TEUR 1.420 (VJ: TEUR 1.690), im Service konnten wir einen Umsatz von TEUR 1.056 (VJ: TEUR 1.589) verzeichnen und bei den sonstigen Umsätzen ergab sich ein Umsatz von TEUR 100 (VJ: TEUR 100). Produktion Durch den hohen Auftragseingang in 2018 waren Produktion und Konstruktion bis in den Sommer 2019 sehr gut ausgelastet. Die personellen Kapazitäten in Produktion und Konstruktion wurden aufgestockt, nicht zuletzt durch Auszubildende, die nach der Lehre übernommen wurden. Beschaffung Hier lag der Fokus auf dem Tagesgeschäft und der Integration in die Strukturen der Muttergesellschaft. Prozesse wurden angepasst und die Beschaffung bestimmter Produkte optimiert. Hier konnten vor allem höhere Nachlässe durch die Konzernzugehörigkeit bei den Lieferanten realisiert werden. Forschung und Entwicklung Gegenstand unserer Entwicklungsarbeit ist die Optimierung und Erweiterung unserer Maschinen und Produkte. Besonders zu erwähnen ist der Abschluss der Entwicklung einer Sandwichmaschine, vorwiegend für den Markt in Nordamerika. Die Maschine wurde unter den Gesichtspunkten Hygiene und Elektronik völlig neu konstruiert. Auf Grundlage der Erfahrungen aus abgeschlossenen Projekten und Kundenanregungen haben wir unsere Bechermaschinen weiterentwickelt und verbessert. Investitionen Im abgelaufenen Wirtschaftsjahr wurden Investitionen in Höhe von TEUR 296 getätigt. Der größte Teil entfiel hierbei auf die Erstellung einer Schulungsmaschine i.H.v. TEUR 176. Diese wird im Jahr 2020 fertiggestellt und soll für Kundenschulungen und Tests verwendet werden. Im Bereich Betriebs- und Geschäftsausstattung wurden TEUR 69 investiert. Geschäftsleitung Die Geschäftsführer waren im abgelaufenen Geschäftsjahr die Herren Jörg Bachtrup, Steen Ruge Thomsen, Matthias Ruppert und Hans-Peter Trosse. Die beiden letzteren führen die Geschäfte in unserem Werk vor Ort in Edertal. Herr Jörg Bachtrup wurde durch Gesellschafterbeschluss vom 14. Januar 2020 als Geschäftsführer abberufen. Personal Im Durchschnitt beschäftigte die Tetra Pak Processing Equipment GmbH im Geschäftsjahr 92 Mitarbeiter (VJ: 84 Mitarbeiter). Der Altersdurchschnitt der Belegschaft liegt bei 38,5 Jahren; etwa die Hälfte der Beschäftigten ist zwischen 25 und 50 Jahren alt. Somit hat das Unternehmen eine ausgewogene Altersstruktur und ist gut für die Zukunft aufgestellt. Die Ausbildungsquote liegt bei 9,9%. Damit wird es dem Unternehmen möglich sein auch in Zukunft den hohen Fachkräftebedarf decken zu können. Im Jahr 2019 wurde das Personalwesen an die Konzernregelungen angepasst und in das HR Center Ungarn integriert. Aus Ungarn erhalten wir Unterstützung in allen Personalfragen, Verträge werden zentral in Ungarn nach Gruppenstandard erstellt. Lohn- und Gehaltsabrechnungen und administrative Tätigkeiten werden nach wie vor in Edertal vorgenommen. 3. Lage der Gesellschaft 3.1 Ertragslage Aufgrund der langfristigen Auftragsfertigung in unserem Geschäft unterliegen die Umsatzerlöse Schwankungen. 2019 konnte mit Umsätzen von TEUR 14.732 einschließlich der Bestandsverminderung von Halbfertigteilen, mit einer Gesamtleistung von TEUR 12.251 abgeschlossen werden. Zu den Details der Umsatzzahlen siehe oben im Abschnitt "Verkauf". Gegenüber dem Budget 2019 blieb der Umsatz um TEUR 1.383 zurück. Der Materialaufwand lag in 2019 im Verhältnis zur Gesamtleistung bei 42,5% (VJ: 52,2%). Auf Grund der rückläufigen Auftragseingänge und der Verringerung des Auftragsbestandes konnte der Umsatz des Geschäftsjahres im Vergleich zum Vorjahr kaum gesteigert werden. Das Jahresergebnis im Geschäftsjahr vom 01. Januar bis 31. Dezember 2019 ist mit TEUR -1.874 (VJ: TEUR -1.682) negativ ausgefallen. Der für das Jahr 2019 geplante Umsatz konnte nicht realisiert werden. Das erzielte Ergebnis 2019 fiel dadurch ebenfalls schlechter aus als geplant. 3.2 Vermögenslage Die Bilanzsumme beträgt zum Bilanzstichtag TEUR 25.423 nach TEUR 29.616 zum vorangegangen Bilanzstichtag. Im Bilanzvergleich resultiert die Verringerung auf der Aktivseite überwiegend aus der Reduktion der unfertigen Erzeugnisse mit TEUR 2.657, die im Abschluss einiger mehrjähriger Aufträge begründet ist. Weiterhin wurden die Forderungen um TEUR 1.380 und die sonstigen Vermögensgegenstände um TEUR 1.425 reduziert. Die Passivseite ist geprägt durch die Finanzierung seitens der Gruppe in Höhe von TEUR 18.000, das gewährte Darlehen konnte im Geschäftsjahr um TEUR 1.000 auf TEUR 18.000 reduziert werden. Im Vergleich zum Vorjahr haben sich durch die Endabrechnung von Projekten die erhaltenen Anzahlungen um TEUR 2.363 auf TEUR 6.101 reduziert. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen konnten um TEUR 251 und die sonstigen Rückstellungen um TEUR 670 reduziert werden. Der nicht durch Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag stieg infolge des Jahresfehlbetrags von TEUR 2.817 auf TEUR 4.691. Dieser Fehlbetrag (Überschuldung) wurde durch die Erhöhung des Eigenkapitals um TEUR 6.000 durch die Muttergesellschaft per Gesellschafterbeschluss vom 16. April 2020 und mit der Zahlung am 20. April 2020 ausgeglichen. Damit ist die Überschuldung nicht mehr gegeben und wir gehen von einer positiven Unternehmensfortführung aus. 3.3 Finanzlage Die Finanzierung erfolgt vorwiegend durch die Finanzierungsgesellschaft des Tetra Pak Konzerns. Zum 31. Dezember 2019 besteht ein Kreditrahmenvertrag mit Tetra Laval Finance & Treasury Ltd, Pully, Schweiz, über Darlehen i.H.v. TEUR 18.000. Darüber hinaus ist die Gesellschaft dem Cashpool der Tetra Pak GmbH & Co KG angeschlossen, über den weitere Liquiditätsreserven zur Verfügung gestellt werden. Zurzeit besteht eine Cashpoolforderung in Höhe von TEUR 2.637. Es gibt keine Bankschulden. Der Cash Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit betrug in 2019 TEUR 1.900. Zusammenfassende Beurteilung des Geschäftsverlaufs Insgesamt beurteilen wir den Verlauf des Jahres 2019 als günstig. Auch wenn im Geschäftsjahr die Auftragseingänge rückläufig waren, waren wir durch den guten Auftragseingang in 2018 ausgelastet. Der Umsatz konnte im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 791 gesteigert werden. In der Summe aus Umsatz, Bestandsveränderung und aktivierter Eigenleistung fällt die Gesamtleistung im Jahr 2019 um TEUR 3.307 niedriger aus als im Vorjahr. Durch die anfallenden Abschreibungen auf den Goodwill wird das Ergebnis mit TEUR 582 belastet und durch Zinsen für das gewährte Darlehen mit TEUR 241. 4. Risikobericht Die Gesellschaft ist durch das monatliche Reporting in das Konzernrisikomanagement der Tetra Laval Gruppe eingebunden. Die grundsätzlichen Risiken der Gesellschaft sind im Wesentlichen mit der Branche verbunden, z.B. das Risiko einer sinkenden Nachfrage nach Eiscreme und einer damit einhergehenden rückläufigen Nachfrage nach Maschinen zur Eiscremeherstellung. Unsicher ist, ob steigende Material- und Personalkosten in Form steigender Preise an die Kunden weitergegeben werden könnten. Wir stehen im Wettbewerb mit mehreren anderen Anbietern von Eiscremeabfüllmaschinen. In den letzten Jahren sind vor allem weitere Wettbewerber aus Südeuropa und China hinzugekommen, wodurch das Risiko des Verlustes von Marktanteilen gegeben ist. Wir begegnen dieser Entwicklung mit innovativen Produkten und individuell angepassten Maschinen für unsere Kunden. Regelmäßig lassen wir die Erfahrungen aus den Projekten und die Rückmeldungen unserer Kunden in die Weiter- und Neuentwicklung unserer Maschinen einfließen. Außerdem bieten wir den Kunden eine umfassende Betreuung bei der Installation und Wartung unserer Maschinen durch unsere Kundendienstmonteure an und versuchen uns so weiter vom Wettbewerb abzugrenzen. Im Zusammenhang mit den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen besteht ein generelles Ausfallrisiko, dem die Gesellschaft durch regelmäßige Überwachung der Forderungsstruktur, einem effizienten Mahnprozess und einer regelmäßigen Kommunikation mit dem Kunden begegnet. Mit der Integration in die Tetra Pak Strukturen hat sich unser Vertriebsweg geändert. Unsere Kunden sind fast ausschließlich Tetra Pak Gesellschaften. Die Ausfallquote für Kundenforderungen wurde damit minimiert, da ein Forderungsverlust in der Gruppe nicht zu erwarten ist. Unsere Maschinen werden in aller Regel über Tetra Pak Market Companies an die Endkunden verkauft und das Ersatzteilgeschäft wird über die Gruppengesellschaft Tetra Pak Technical Service AB (im Folgenden: "Part Supply Center") in Lund, Schweden, abgewickelt. Aus dem Ersatzteilgeschäft resultieren keine weiteren Risiken, da die Ersatzteilkataloge durch uns selbst erstellt werden und auch durch uns an das Part Supply Center geliefert werden. Das Risiko beschränkt sich daher auf die gewöhnliche Geschäftstätigkeit. Unsere zukünftigen Vertragspartner werden somit fast ausschließlich Unternehmen aus dem Tetra Pak Konzern sein. Ein weiteres Risiko kann aus dem nicht Einhalten von vereinbarten Lieferterminen resultieren und zu Vertragsstrafen führen. Im Produktentstehungsprozess und im Maschinenlayout besteht das Risiko die kalkulierten Projektkosten zu übersteigen und damit das Risiko von Verlusten. Dieses Risiko entsteht, wenn Kundenanforderungen durch uns falsch interpretiert werden oder vom Kunden nicht klar formuliert werden. Wir steuern diesem Risiko durch Projektmanagement, regelmäßiges Projektcontrolling und enge Abstimmung mit unseren Kunden entgegen. Die Verzinsung der Gesellschafterdarlehen ist variabel. Der Zinssatz beträgt zum Stichtag 1,41 % per annum. Wir gehen von einer Unternehmensfortführung aus. Seitens der Muttergesellschaft wurde eine Kapitalerhöhung i.H.v. TEUR 6.000 durch Gesellschafterbeschluss vom 16. April 2020 beschlossen. Die Zahlung erfolgte am 20. April 2020. Am 11. März 2020 hat die WHO die Verbreitung des Coronavirus als Pandemie eingestuft, nachdem am 30. Januar 2020 bereits der internationale Gesundheitsnotstand ausgerufen wurde. Der weitere Verlauf der Pandemie und ihre Folgen für die Gesellschaft werden laufend überwacht. Um die weitere Handlungsfähigkeit zu gewährleisten wurden unsere Produktionsabläufe angepasst. Die Produktion wurde in zwei getrennt voneinander operierende Teams aufgeteilt, so dass bei einer Infektion eines Teams das zweite weiterhin einsatzfähig bleibt. In der Abteilung Inbetriebnahme und Kundendienst wirkt sich die Reisebeschränkung stark aus. Unsere Kundendienstmonteure können nur sehr eingeschränkt ihrer Tätigkeit nachgehen. Die Inbetriebnahme und Unterstützung unserer Kunden bei technischen Problemen ist damit sehr eingeschränkt. Alle Mitarbeiter aus Verwaltung, Vertrieb und Konstruktion, die nicht zwingend in Edertal vor Ort sein müssen, wurden aufgefordert aus dem Mobile Office zu arbeiten. Alle diese Maßnahmen werden eng durch den Konzern koordiniert. Außerdem wurden diverse Maßnahmen getroffen, um die Ansteckungsgefahr zu minimieren. Unabhängig von der COVID-19 Pandemie waren wir bereits im Februar 2020 gezwungen Kurzarbeit anzumelden. Die möglichen Geschäftsbeeinträchtigungen durch den Ausbruch des Coronavirus sind noch nicht hinreichend abschätzbar. Aus heutiger Sicht und bei Unterstellung eines raschen Rückgangs zur Normalität ohne Verwerfungen der Weltwirtschaft, z.B. Rezession oder Einschränkung des Freihandels, sind die Ziele für dieses Jahr trotz der COVID-19 Pandemie erreichbar. Unsere Kernfunktionen, wie z.B. Verkauf, Konstruktion, Zerspanung, Montage, arbeiten weiter, wir können Projekte fertig stellen und neue Projekte akquirieren. Wichtig wird sein, dass wir bald wieder reisen können, da sonst die Inbetriebnahme der Maschinen erschwert ist. Bestandsgefährdende Risiken sind nicht ersichtlich. 5. Chancen der voraussichtlichen Entwicklung Als Chancen für die nächsten Jahre sehen wir die Vermarktung der neu oder weiter entwickelten Maschinentypen und die Einbindung in das Netzwerk der Tetra Pak Market Companies sowie weitere Potentiale außerhalb der Eiscremeindustrie. In der Leistungserstellung sehen wir Potentiale durch eine Anlehnung an Erkenntnisse und Strukturen des Tetra Pak Konzerns. Nachdem die Auftragseingänge im 2. Halbjahr 2019 rückläufig waren und auch in den ersten zwei Monaten des Jahres 2020 auf niedrigem Niveau verharrten, konnten wir im März und April 2020 Auftragseingänge i.H.v. TEUR 2.600 verzeichnen. 6. Leistungsindikatoren (KPI) Die Tetra Pak Processing Equipment GmbH verwendet sowohl finanzielle als auch nichtfinanzielle Leistungsindikatoren zur Steuerung und Führung des Unternehmens. Zu den finanziellen Kennzahlen gehören unter anderem Umsatz und Deckungsbeitrag, Ergebnis und Auftragseingang. Projektsteuerung gemäß Kundenvereinbarung, Qualität und Termintreue zählen zu den nichtfinanziellen Kennziffern, die von der Tetra Pak Processing Equipment GmbH zur Steuerung benutzt werden. 7. Wesentliche Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Die Tetra Laval International S.A., als alleinige Gesellschafterin der Tetra Pak Processing Equipment GmbH, hat in der Gesellschafterversammlung vom 16. April 2020 beschlossen, eine Bareinlage in Höhe von TEUR 6.000 zu leisten. Damit wird das negative Eigenkapital ausgeglichen. Dieser Betrag ist in die freie Kapitalrücklage einzustellen. Bezüglich weiterer eingetretenen Ereignisse nach dem Bilanzstichtag verweisen wir auf den Nachtragsbericht im Anhang. 8. Prognosebericht Wir starten in das Jahr 2020 mit einer niedrigen Auslastung. Diese ist durch den niedrigen Auftragsbestand bedingt. Der Auftragsbestand zum 15. Juni 2020 liegt bei TEUR 4.813. Nach geringen Auftragseingängen in den ersten beiden Monaten konnten bis Mai 2020 Auftragseingänge i.H.v. TEUR 2.600 verzeichnet werden. Nachdem der verhaltene Auftragseingang in 2019 und in den ersten Monaten des Jahres 2020 zu einer Unterauslastung des Betriebes führte, wurde zum 1. Februar 2020 Kurzarbeit angemeldet. Im März und April 2020 hat sich das Geschäft wieder merklich belebt. Ob die Kurzarbeit wie geplant in den Sommermonaten beendet werden kann, hängt auch von der weiteren Entwicklung der Corona-Pandemie ab und lässt sich momentan nur schwer prognostizieren. Unter der Annahme, dass die Kurzarbeit planmäßig beendet werden kann, planen wir für 2020 mit einem Umsatz i.H.v. TEUR 20.388. Unser Jahresergebnis wird nach der aktuellen Planung bei TEUR 113 liegen. Derzeit gehen wir davon aus, das gesetzte Budget erreichen zu können. Die weitere Entwicklung für 2021 sehen wir positiv. Wir planen mit einem Umsatz von TEUR 17.388. Wir erwarten einen Gewinn von TEUR 79.
Hochheim am Main, den 10. Juli 2020 gez. Thomsen gez. Trosse gez. Ruppert Der Jahresabschluss wurde von der Gesellschafterversammlung am 23.10.2020 festgestellt. |
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