Centra.Link GmbH
Selbe AdresseErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Thomas Mänecke seit 17.8.2012 | Geschäftsführer |
Karlheinz Philipp Breither seit 21.11.2008 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
OLIGO Lichttechnik GmbHHennefJahresabschluss zum 31. Dezember 2007Bilanz zum 31. Dezember 2007AKTIVA
Gewinn-
und Verlustrechnung
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 2007 | 2006 | ||
| € | € | € | |
| 1. Rohergebnis | 9.940.230,99 | 10.531.882,01 | |
| 2. Personalaufwand | |||
| a) Löhne und Gehälter | -3.843.505,82 | -3.743.142,34 | |
| b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung | -658.766,37 | -680.482,79 | |
| - davon für Altersversorgung € 3.494,48 (€ 3.485,00) | -4.502.272,19 | ||
| 3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen | -283.917,21 | -309.436,34 | |
| 4. sonstige betriebliche Aufwendungen | -2.083.597,90 | -2.047.703,55 | |
| 5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 11.343,32 | 236.949,90 | |
| 6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen | -1.149,45 | -10.308,65 | |
| 7. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit | 3.080.637,56 | 3.977.758,24 | |
| 8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | -854.753,33 | -1.623.389,29 | |
| 9. sonstige Steuern | -2.865,82 | -857.619,15 | -5.471,74 |
| 10. Jahresüberschuss | 2.223.018,41 | 2.348.897,21 |
Der Jahresabschluss 2007 wurde nach den Vorschriften des dritten Buches des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Die Gesellschaft ist nach den Kriterien des § 267 HGB eine mittelgroße Gesellschaft.
Die Wertansätze aus der Bilanz zum 31. Dezember 2007 wurden unverändert übernommen. Im Vergleich zum Vorjahr sind Änderungen der angewandten Bewertungs- und Abschreibungsmethoden nicht vorgenommen worden. Unterwegs befindliche Ware war im Vorjahr als "Vorkasse Lieferanten" unter der Position "sonstige Vermögensgegenstände" ausgewiesen worden. Im Berichtsjahr erfolgte der Ausweis unter den Vorräten.
Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde
nach dem Gesamtkostenverfahren
(§ 275 Abs. 2 HGB) gewählt.
Anlagevermögen
Hinsichtlich der Zusammensetzung und der Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2007 wird auf den beigefügten Anlagenspiegel (Anlage) verwiesen. Die Anfangsbestände im Anlagenspiegel sind zu ursprünglichen Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angegeben.
Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen sind zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger nutzungsbedingter Abschreibungen angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen sind entsprechend den betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern linear oder degressiv berechnet. Von der Bewertungsfreiheit nach § 6 Abs. 2 EStG ist ausnahmslos Gebrauch gemacht worden.
Vorräte
Die Vorräte sind zu Anschaffungs- bzw. steuerlichen Herstellungskosten bewertet. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind zum Nennwert nach Abzug von Einzelwertberichtigungen für erkennbare Risiken und nach Abzug einer Pauschalwertberichtigung für Skontoabzüge durch Kunden sowie für mögliche Kosten-, Zins- und Ausfallrisiken bilanziert.
Sonstige Vermögensgegenstände
Die sonstigen Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert bewertet.
Rechnungsabgrenzungsposten
Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten enthalten Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.
Gezeichnetes Kapital
Das Stammkapital beträgt DM 50.000,00.
Sonstige Rückstellungen
Die sonstigen Rückstellungen sind in Höhe desjenigen Betrages ausgewiesen, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung und Vorsicht zur Abgeltung der jeweiligen Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten erforderlich sein wird.
Verbindlichkeiten
Genau bestimmbare Verbindlichkeiten sind mit ihrem Rückzahlungsbetrag passiviert.
Alle Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.
sonstige finanzielle Verpflichtungen
Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus den Miet- und Pachtverträgen belaufen sich auf T€ 285.
Geschäftsführung
- Herr Ralf Keferstein
Anzahl der beschäftigten Arbeitnehmer
Im Geschäftsjahr 2007 wurden durchschnittlich 184 Arbeitnehmer beschäftigt, davon 106 gewerbliche Arbeitnehmer und 78 Angestellte.
Hennef, den 21.05.2008
Ralf Keferstein
Die anhaltend gute konjunkturelle Lage in Deutschland konnte die Inlandsnachfrage bei OLIGO nicht stimulieren. Im Gegenteil mussten hier geringfügige Umsatzverluste hingenommen werden, die mit Blick auf den Gesamtumsatz durch das Exportgeschäft auch nicht vollständig kompensiert werden konnten. Das im Ausland geplante Umsatzwachstum konnte nur zum Teil erreicht werden. Insbesondere sind hier die Verzögerungen beim Aufbau der USA-Umsätze zu nennen.
Neben einem geringfügigen Umsatzrückgang haben seit Jahren weltweit steigende Rohstoffpreise auch die Beschaffung der Komponenten bei OLIGO um 5,6% verteuert. Auf diese Preissteigerungen konnte im Geschäftsjahr 2007 - etwa durch Preiserhöhungen oder Neuverhandlungen mit Zulieferern - nicht angemessen reagiert werden.
Die Personalaufwendungen nahmen gegenüber 2006 um 1,8 % auf rd. 4,5 Mio. € zu.
Kosten für Leiharbeitskräfte sowie höhere Ausgangsfrachten und Speditionskosten sind im Wesentlichen für die Erhöhung der sonstigen betrieblichen Aufwendungen um T€ 36 verantwortlich.
Infolge geringerer Anlage finanzieller Mittel nach einer größeren Ausschüttung sank das Finanzergebnis von T€ 227 in 2006 auf T€ 10 in 2007.
Der Jahresüberschuss verminderte sich gegenüber 2006 um 5,4% auf 2,22 Mio. €.
Aufgrund abschreibungsbedingtem Rückgang des Anlagevermögens, geringeren Forderungen zum Jahresende und verminderten liquiden Mitteln sank die Bilanzsumme um 4,0 % von 8,6 Mio. € auf 8,2 Mio. €.
Der Jahresüberschuss von 2,2 Mio. € ließ die Eigenkapitalquote der Gesellschaft von 54,0 % zum 31.12.2006 auf 83,3 % zum 31.12.2007 steigen.
Wie in den Vorjahren konnte die Gesellschaft auch im Berichtjahr auf die Inanspruchnahme von Bankkrediten verzichten.
Größere Risiken, die den Bestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar.
Die Gesellschaft ist mit ihren Produkten im gehobenen Preissegment des nationalen und des internationalen Leuchtenmarktes gut aufgestellt. Hierbei spielt das zunehmende Angebot von Leuchten für den Shop- und Officebereich eine wichtige Rolle.
Wie die langfristige Geschäftsentwicklung zeigt, konnte die Gesellschaft auch in diesem Marktsegment in Technik und Design Maßstäbe setzen. Hier ist insbesondere die wachsende Bedeutung des patentierten Schienensystems CHECK-IN zu nennen.
Gezielte Investitionen in Vertrieb, Marketing und Produktinnovationen sollen in den nächsten Jahren den Weg zu neuem Umsatzwachstum bereiten. So ist im Inland für die künftige Markenpräsenz ein neues SHOP IN SHOP System geplant.
Ferner wird ein nachhaltiges Wachstum der Exportumsätze, insbesondere durch die Investitionen der Jahre 2006/2007 in den amerikanischen Markt, erwartet.
Auf Marktveränderungen kann die Gesellschaft durch Kapazitätsanpassungen flexibel reagieren.
Aufgrund der Lieferanten- und Kundenstruktur bestehen keine Abhängigkeiten von einzelnen Zulieferern bzw. Großabnehmern.
Wettbewerbsrisiken könnten durch den Import von Leuchten aus Fernost mit zunehmender Qualität und vergleichbarem Design entstehen. Insbesondere ein verstärkter Preiswettbewerb könnte sich in der Folge ergeben.
Die Gesellschaft versucht diesem Risiko durch gezielte Vertriebs- und Marketingmaßnahmen sowie Investitionen in Produkte mit Alleinstellungsmerkmalen entgegen zu wirken.
Gestiegene Kosten für wichtige Rohstoffe verteuern derzeit den Materialeinsatz von OLIGO und werden vermutlich auch das Rohergebnis von 2008 negativ beeinflussen.
Die Gesellschaft ist weiter bestrebt, den Zukauf technisch unkritischer Komponenten mit gleicher Qualität aus Niedriglohnländern zu beziehen.
Um einen weiteren Rückgang des Rohergebnisses zu verhindern, hat die Gesellschaft die Preise um etwa 10% zum 01.05.2008 erhöht.
Trotz der positiven Entwicklung der gesamtwirtschaftlichen Lage in Deutschland und einer für 2008 prognostizierten, relativ günstigen Wachstumsrate hat sich das zurückhaltende Konsumverhalten noch nicht wesentlich verändert, was auf die gestiegene Inflationsrate- unter anderem bei Energiekosten, Treibstoff- und Lebensmittelkosten- und eine steigende Steuerlast zurückzuführen ist.
Für 2008 wird daher im Inland mit Umsätzen in Vorjahreshöhe und im Ausland mit geringfügig wachsenden Umsätzen gerechnet. Wie in den Vorjahren wird OLIGO auch in 2008 ein deutlich positives Betriebsergebnis erzielen.
Mit Geschäftsanteilskauf- und Übertragungsvertrag vom 18.4.2008 (UR Nr. 2008/17 des Notars Dr. Alexander Gutmans, Basel) hat der Alleingesellschafter von OLIGO Ralf Keferstein alle seine Geschäftsanteile an die Pollux Zweite Beteiligungsgesellschaft mbH, Mainz, veräußert.
Mit Schreiben vom 13.6.2008 wurde der Geschäftsleitung von OLIGO mitgeteilt, dass das von OLIGO angemietete Grundstück Meysstraße 18 - 24 an die German Property Objekt Hennef GmbH & Co. KG, Frankfurt, verkauft wurde.
Hennef, den 16. Juni 2008
Ralf Keferstein
Den vollständigen Jahresabschluss zum 31.12.2007 und den Lagebericht für das Geschäftsjahr 2007 der OLIGO Lichttechnik GmbH, Hennef, habe ich geprüft.
Für die Offenlegung nimmt die Gesellschaft die gem. § 327 HGB eingeräumten größenabhängigen Erleichterungen in Anspruch.
Nachstehender, zur Offenlegung bestimmter Jahresabschluss nebst Lagebericht entspricht den gesetzlichen Vorschriften. Dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht habe ich den nachfolgenden Bestätigungsvermerk erteilt:
Ich habe den Jahresabschluss- bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang- unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der OLIGO Lichttechnik GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2007 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Meine Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von mir durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.
Ich habe meine Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Ich bin der Auffassung, dass meine Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für meine Beurteilung bildet.
Meine Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Bornheim, den 17. Juni 2008
Dipl.-Kfm. Gerd Brill, Wirtschaftsprüfer
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