HaLo Express GmbH
Selbe AdresseErbringung von Logistikdienstleistungen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jürgen Peter Heinzel seit 5.5.2020 | Geschäftsführer |
Marylin Heinzel seit 5.5.2020 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Jügen Peter Heinzel | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
TDH GmbHBönningstedtJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtA Grundlagen der Gesellschaft Die TDH GmbH beschäftigt sich seit ihrer Gründung im Jahr 2019 mit der Durchführung von Transporten mit schweren Fahrzeugen. Angeboten werden: - Dienstleistungen im Linienverkehr mit Sattelfahrzeugen und Wechselbrückenzügen - Verteilerverkehre für Speditionen, herstellende Industrie und Handel - Vermittlung von Transportaufträgen an weitere Frachtführer - Vermietung von Equipment B Wirtschaftsbericht Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Deutschland befand sich 2023 überwiegend im Abschwung. Der sprunghafte Anstieg der Energiepreise im Jahr 2022 hatte die nach der Pandemie einsetzende Erholung schnell beendet. Im März 2023 erreichte die Kerninflationsrate mit 7,8 % ihren Höhepunkt. Dadurch wurde den privaten Haushalten Kaufkraft entzogen. Die Stimmung in den Unternehmen hat sich 2023 verschlechtert, dazu trägt auch die politische Unsicherheit bei. Allerdings haben mittlerweile die Löhne aufgrund der Teuerung angezogen, die Energiepreise abgenommen und die Exporteure die höheren Kosten teilweise weitergegeben, so dass die Kaufkraft zurückkehrt. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt ist im Jahresdurchschnitt 2023 um 0,3 % gesunken. Die Arbeitsmarktdaten sind trotz der konjunkturellen Schwäche weiter relativ stabil. Markt für Speditionsdienstleistungen Im Jahr 2023 beförderten deutsche Lastkraftwagen im In- und Ausland eine Gütermenge von insgesamt rund 2,9 Mrd. t und damit rund 6,7 % weniger als im Jahr 2022. Der Inlandsverkehr, auf den im Jahr 2023 rund 99,5 der gesamten Transportmenge entfielen, nahm im Vergleichszeitraum ebenfalls um 6,7% ab. Die teils hohen Kostensteigerungen führten zu Jahresbeginn 2023 im Vorjahresvergleich zu einem Anstieg der Beförderungsentgelte im Straßengüterverkehr. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes legten sie im 1. Quartal 2023 im Vergleich zum 1. Quartal 2022 um rund 12,1 % zu. Die zu Jahresbeginn gestiegenen Frachtraten waren zumeist nicht ausreichend, um die im Verlauf des Jahres 2023 gestiegenen Kosten vollumfänglich zu decken. Ein Kostentreiber waren insbesondere die Personalkosten. Der demographische Wandel und die sinkende Anzahl an Bewerberinnen und Bewerber stellten hohe Herausforderungen bei der Personalgewinnung dar. Geschäftsverlauf 2023 Ertragslage Im Berichtsjahr haben sich die Umsatzerlöse gegenüber dem Vorjahr um rd. 4 % auf 17,6 Mio. EUR vermindert. Der Personalaufwand verminderte sich um rd. 6 %. Das Jahresergebnis lag mit TEUR 307 um TEUR 28 unter dem Vorjahresergebnis. Vermögens- und Finanzlage Die Eigenkapitalquote ist aufgrund des Gewinns im Berichtsjahr der um rd. 8,15 % gesunkenen Bilanzsumme leicht auf 32,98 % gestiegen. Investition und Finanzierung Die Investitionen des Berichtsjahres lagen bei 396 TEUR. Die Finanzierung der Investitionen erfolgt aus dem operativen Cash-Flow und über Finanzierungsvereinbarungen mit den Fahrzeugherstellern. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage Die Geschäftsführung schätzt die wirtschaftliche Lage trotz der angespannten gesamtwirtschaftlichen Situation als zufriedenstellend ein. Beim Jahresergebnis ging die Prognose im Vorjahr von einem Ergebnis auf Vorjahresniveau aus, hier wurde die Prognose nicht ganz erreicht. C Chancen- und Risikobericht Auf Grund der langjährigen Beziehungen zu wesentlichen Kunden und der guten Positionierung im Markt, erwarten wir, uns weiterhin am Markt behaupten zu können. Marktrisiken Die Logistikbranche hat mit einem Fachkräftemangel zu kämpfen. Dieser Mangel führt zu Engpässen, die sich auf die Lieferketten und auf die Logistikbranche im Ganzen auswirken. Der Mangel an Kraftfahrern wird je nach Auftragslage und Auslastung mit Leihpersonal ausgeglichen. Auch in diesem Bereich bestehen langjährige Geschäftsbeziehungen zu diversen Personaldienstleistern. Die Transportbranche ist mittelständisch geprägt und von intensivem Wettbewerb gekennzeichnet. Da reine Transportleistungen sehr homogen sind, konkurrieren Anbieter in erster Linie über den Preis. Der Preisdruck in diesem Geschäft sind entsprechend hoch und die Margen niedrig. Ein steigender Preisdruck, sei es durch Kraftstoff-, Maut- oder Personalkosten sorgt für Unsicherheiten. Forderungsausfallrisiken Die Gesellschaft verfügt über ein stringentes Kreditwesen, um Forderungsausfallrisiken weitgehend zu reduzieren. Namhafte Forderungsausfälle hat es seit Gründung des Unternehmens nicht gegeben und sind nach jetziger Einschätzung auch für das laufende Geschäftsjahr nicht zu erwarten. Zinsänderungsrisiko Das derzeitig relativ niedrige Zinsniveau wird nach allgemeiner Einschätzung auch über die nächsten Jahre bestehen. Dies und der anhaltende Wettbewerb zwischen den Herstellern von Nutzfahrzeugen werden voraussichtlich das Zinsänderungsrisiko weiterhin niedrig halten. Sollte dennoch ein Anstieg des jetzigen Zinsniveaus erfolgen, soll diesem durch den verstärkten Einsatz von Mietfahrzeugen begegnet werden. D Prognosebericht Die Geschäftsführung geht für 2024 von einem moderat steigenden Umsatz aus. Erhebliche Anstrengungen dem Anstieg der Kosten zu begegnen, führen dazu, dass die Geschäftsführung für das Jahr 2024 ein in etwa gleichbleibendes positives Jahresergebnis erwartet. Unterschrift der Geschäftsführung
Bönningstedt, 31.03.2025 gez. Jürgen Heinzel BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Von den Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB wurde bei der Aufstellung des Anhangs teilweise Gebrauch gemacht. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und das Sachanlagevermögen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen werden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 800,00 sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen werden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei werden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden übernommen werden. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr Der Betrag der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt TEUR 0,00 (Vorjahr TEUR 0,00) Der Betrag der sonstigen Vermögengegenstände mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt TEUR 26 (Vorjahr: TEUR 26). Forderungen gegen Gesellschafter Forderungen gegen Gesellschafter werden in Höhe von TEUR 5,2 ausgewiesen (Vorjahr TEUR 2,5). Die Forderung ist unverzinslich. Sicherheiten sind nicht bestellt. Sonstige Rückstellungen In den sonstigen Rückstellungen sind im Wesentlichen Verpflichtungen gegenüber dem Personal sowie ausstehende Lieferantenrechnungen enthalten. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr werden nicht abgezinst. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten und die Besicherung der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt. Die Vorjahreszahlen sind in Klammern vermerkt.
Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind neutrale Erträge aus Zuwendungen von TEUR 50 enthalten. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten periodenfremde Aufwendungen von TEUR 0,5. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Sonstige finanzielle Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen bestehen in Höhe von TEUR 1.644. Die Miet- und Leasingverträge enden zwischen Juli und Oktober 2024 oder sind auf unbestimmte Zeit geschlossen. Geschäftsführer Die Geschäfte der Gesellschaft wurden geführt von: Jürgen Peter Heinzel, Kaufmann, Hamburg Gesamtbezüge der Geschäftsführer Auf Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet, da nur eine Person Bezüge von der Gesellschaft bezogen hat. Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt der Gesellschaftsversammlung die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss 2023 beträgt EUR 306.657,40. Einschließlich des Gewinnvortrags in Höhe von EUR 1.453.408,84 ergibt sich ein Betrag von EUR 1.760.066,24, der auf neue Rechnung vorgetragen wird. Unterschrift der Geschäftsführung
Bönningstedt, 31.03.2025 TDH GmbH, Bönningstedt gez. Jürgen Heinzel Entwicklung des Anlagevermögens 2023
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 25.04.2025 festgestellt. BestätigungsvermerkAn die TDH GmbH, Bönningstedt Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der TDH GmbH, Bönningstedt, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der TDH GmbH, Bönningstedt, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht im Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss im Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichend geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollen und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft bzw. dieser Vorkehrungen und Maßnahmen abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass zukünftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, 25.04.2025 Meyer
& Pritsch Wirtschaftsprüfung GmbH
M. Medag, Wirtschaftsprüfer F. Meyer, Wirtschaftsprüfer |
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