Stammdaten

Register
Amtsgericht Mannheim HRB 744493
Vorher
GreenWay Systeme GmbH
Eingetragen
22.10.1998
Branche
Herstellung von mechanischen oder elektromechanischen Signal-, Sicherungs-, Überwachungs- oder Steuergeräten für Schienenwege oder andere VerkehrswegeBetrieb von Verkehrswegen für StraßenfahrzeugeHerstellung von Fahrrädern sowie von Behindertenfahrzeugen
Gegenstand
Die Entwicklung, Herstellung und Vermarktung von Systemen der Verkehrstelematik einschließlich Systemservice sowie die Durchführung von Dienstleistungen auf dem Gebiet der Verkehrskoordinierung und Verkehrssicherung.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Stephan Markus Hess
seit 6.2.2025
Geschäftsführer
Matthias Müller
seit 22.7.2022
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

4.95% identifiziert95.05% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
4.95%

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter
Beta

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
LEONHARD WEISS Beteiligungsholding GmbH
Germany
103.671 €
94.49%
M******* M*****
6.039 €
5.50%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

LEONHARD WEISS GmbH & Co. KG

Göppingen

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Lagebericht Geschäftsjahr 2022

INNOVATIV

MODERN

FAMILIÄR

FREUDE AM BAUEN ERLEBEN

Inhalt

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Unternehmensstruktur

2. Unternehmensführung und Steuerungssystem

3. Prozesse, Technologien und Innovationen

4. Nachhaltigkeit

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

2. Branchenbezogene Rahmenbedingungen

3. Geschäftsverlauf LEONHARD WEISS

3.1 Finanzielle Leistungsindikatoren

3.2 Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

III. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

1. Ertragslage

2. Vermögenslage

3. Finanzlage

4. Investitionen

IV. Risiko- und Chancenbericht

V. Prognosebericht

1. Gesamtwirtschaft

2. Branche

3. Straßen- und Netzbau

4. Ingenieur- und Schlüsselfertigbau

5. Gleisinfrastrukturbau

6. Ressourcen und Beteiligungen

7. Gesamt LEONHARD WEISS-Gruppe

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Unternehmensstruktur

LEONHARD WEISS ist Komplettanbieter von Bauleistungen. Von 1900 bis heute hat sich LEONHARD WEISS zu einem der größten Bauunternehmen Deutschlands entwickelt und ist nach wie vor zu 100 % in Familienhand.

Mit den zwei Hauptstandorten in Göppingen und Satteldorf sowie weiteren 26 Standorten ist LEONHARD WEISS im gesamten Bundesgebiet präsent. Zusätzliche Vertretungen sind in Norwegen, Schweden, Estland, Finnland, Litauen und Lettland sowie in Rumänien, Polen, Tschechien und in der Schweiz.

LEONHARD WEISS hat drei operative Geschäftsbereiche - den Straßen- und Netzbau, den Ingenieur- und Schlüsselfertigbau und den Gleisinfrastrukturbau - für seine Geschäftstätigkeit definiert.

Die Ressorts Personal und Kommunikation, Ressourcen und Beteiligungen, Technik sowie Unternehmenssteuerung bilden die Querschnittsfunktionen ab:

Straßen- und Netzbau Ingenieur- und Schlüsselfertigbau Gleisinfrastrukturbau Personal und Kommunikation
LW-Impuls
Marketing
Personalmanagement
Personal und Organisation
Ressourcen und Beteiligungen
Asphaltmischwerke
Transportbetonwerke
Wacker, Karl-Stein, BBH (Recycling / Abbruch)
Green Way Systems (Verkehrstechnik)
invatec (Kunststoffkanäle, Stahlprodukte)
SDC-Steinsanierung Denkmalpflege Crailsheim
Straßenbau
Netzbau
Entsorgungsfachbetrieb
Ingenieurhochbau
Ingenieurtiefbau
Schlüsselfertigbau
Bauwerks-Instandsetzung und Gussasphalt
Gleisbau National
Infra-Construction International
Infra-Construction Skandinavien
GU Netzbau
GU Infrastrukturprojekte
Technik
Maschinentechnik
Gleisbaumaschinen
Immobilienmanagement
LEONHARD WEISS
Verwertungs- und Entsorgungs GmbH
FAST OPTICOM
VIA
LEONHARD WEISS
Fußbodentechnik
LEONHARD WEISS BAU
FOCUS RAIL Engineering
infra-tec
LEONHARD WEISS RO
LEONHARD WEISS Baltic
LWZ
LEONHARD WEISS MASZYNY TOROWE
Unternehmenssteuerung
Finanzen-Rechnungswesen-Controlling
Informationstechnologie
Integriertes Managementsystem

Ganzheitliche Baukompetenz in allen drei operativen Geschäftsbereichen ist unser Erfolgsfaktor und kommt gerade bei umfassenden Infrastrukturprojekten zum Tragen. Diese werden von LEONHARD WEISS geschäftsbereichsübergreifend über alle Gewerke hinweg aus einer Hand durchgeführt, was nahezu ein Alleinstellungsmerkmal in der Baubranche ist.

2. Unternehmensführung und Steuerungssystem

Die Hauptaufgabe der Geschäftsführung der LEONHARD WEISS GmbH & Co. KG ist die strategische Führung. Im Rahmen eines Planungsprozesses entwickeln die einzelnen Geschäftsbereiche eigene Detailstrategien und diese werden, unter Berücksichtigung zentraler Strategien, Ziele und Regelungen, auf Unternehmensebenen zusammengeführt. Die Geschäftsführung der LEONHARD WEISS-Gruppe für die Geschäftsbereiche und Ressorts stellt sich folgendermaßen dar:

 

Marcus Herwarth | Vorsitzender der Geschäftsführung

Gleisinfrastrukturbau

 

Christian Ott | Stv. Vorsitzender der Geschäftsführung

Unternehmenssteuerung

 

Robert Kreß | Straßen- und Netzbau

 

Ralf Schmidt | ́Technik

 

Stefan Schmidt-Weiss | Ressourcen und Beteiligungen

 

Steffen Schönfeld | Ingenieur- und Schlüsselfertigbau

 

Alexander Weiss | Personal und Kommunikation

3. Prozesse, Technologien und Innovationen

LEONHARD WEISS hat den Anspruch, durch innovatives Denken und Handeln die Grundlagen für eine wirtschaftlich erfolgreiche Zukunft zu legen. Dieses Verständnis ist ein fester Bestandteil der Unternehmenskultur und der Unternehmensstrategie. Der Fachbereich Innovation unterstützt dabei das gesamte Unternehmen als zentrale Einheit bei der Gestaltung und Entwicklung innovativer Lösungen mit einem bereichsübergreifenden Fokus.

Im Jahr 2022 wurden über das Ideenmanagement 491 Ideen eingereicht. Ein Großteil davon stammt aus der unternehmensweiten Ideenkampagne #MISSION ENERGIE reduzieren.optimieren.gewinnen.

Im Kontext der Digitalisierungsstrategie wurde die Portfoliorunde weiterentwickelt. Das unternehmensweite Steuerungsboard für Digitalisierungs- und Automatisierungsvorhaben agiert bereits seit einigen Jahren erfolgreich. Ein wesentliches Ziel ist die aktive Weiterentwicklung der Digitalisierungsstrategie. Hierzu gehört unter anderem die konsequente Durchgängigkeit von Informationen entlang der Wertschöpfungskette und das frühestmögliche Einbringen von Informationen in unsere digitalen Kernsysteme.

Zur schnellen, unternehmensweiten Weiterentwicklung von Innovationen wurde bereits 2021 ein übergreifendes Steuerungs-Board installiert, das Themen rund um die LEONHARD WEISS-Strategie steuert. Die Mitglieder stammen größtenteils aus dem Topmanagement.

LEONHARD WEISS wurde im Jahr 2022 erneut als "TOP-Innovator" des Wettbewerbs TOP 100 prämiert. Mit dem Preis zeichnet die Jury jedes Jahr mittelständische Unternehmen für besondere Innovationskraft und überdurchschnittliche Innovationserfolge aus.

LEONHARD WEISS beteiligt sich aktiv an Forschungsprojekten mit Hochschulen und Universitäten sowie Kooperation mit Unternehmen. Als aktives Mitglied des Center Construction Robotics (CCR) an der RWTH Aachen und als Förderer der Referenzbaustelle am Campus West in Aachen, entwickelt LEONHARD WEISS zukünftige Lösungen für die Baubranche mit.

Ein sehr erfolgreicher Abschluss konnte bei der IoC-Foschungsarbeit der RWTH Aachen gefeiert werden. Das in 2019 gestartete Forschungsprojekt, gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung, feierte den offiziellen Projektabschluss im Sommer 2022 auf der Referenzbaustelle der RWTH Aachen. Das Forschungsprojekt befasste sich mit der Untersuchung eines Informationsnetzwerkes zur unternehmensübergreifenden Zusammenarbeit in den Fertigungsketten der Baubranche. Das von der RWTH Aachen geleitete Konsortium produzierte Forschungsergebnisse, wie beispielsweise die IoC-Systematik zur Organisation von Daten, die die gesamte Wertschöpfungskette unterstützen. Alle Beteiligten werden in ihren Tätigkeiten - von der Vorproduktion, Anlieferung, Bauablaufplanung, Baustellen-Montage bis zum detaillierten Baustellen-Monitoring - integriert.

4. Nachhaltigkeit

Das Achten gesellschaftlicher Werte und der verantwortungsvolle Umgang mit Mensch, Familie und Umwelt im Rahmen unserer Tätigkeit ist bereits seit 1989 in unserem Leitbild fest verankert.

LEONHARD WEISS sieht sich deshalb sowohl als Unternehmen, aber auch als Gemeinschaft von Menschen in der Pflicht, das eigene Handeln immer wieder zu überdenken und nachhaltiger zu gestalten. So werden wir maßgeblich dazu beitragen, dass eine Infrastruktur entsteht, welche die Energiewende ermöglicht, die Mobilität und Lebensraum verbessert, dem Klimawandel entgegenwirkt, die Versorgung und Kommunikation für alle Bürger sichert und somit den europäischen Lebensstandard erhöht. Als eines der größten Bauunternehmen in Deutschland sind wir uns unserer Verantwortung und unserer Vorbildfunktion bewusst.

Bauen und Gestalten ist einer der wichtigsten Antriebsmotoren der Menschen. Die Baubranche verkörpert diesen Ansatz und bildet gleichzeitig einen wesentlichen Bestandteil der europäischen Wirtschaft. Wir bauen moderne Lebens- und Arbeitsräume, entwickeln Infrastruktur für Energie und Mobilität und sorgen mit unzähligen Projekten dafür, dass die digitale Vernetzung weltweit ermöglicht wird. Wir bei LEONHARD WEISS sind uns gerade deshalb auch unserer hohen Verantwortung gegenüber der Gesellschaft und der Umwelt bewusst. Als Familienunternehmen in der vierten Generation kennen wir die Bedeutung von langfristigem, proaktivem und vorausschauendem Handeln. Wir stellen ganz bewusst die Weichen für den weiteren Unternehmenserfolg mit einem gesunden Wachstum und gehen dabei verantwortungsvoll mit Mensch, Familie und Umwelt um.

Die intensive Beschäftigung mit dem Thema Nachhaltigkeit und deren Berichterstattung erfolgt bereits seit dem Jahr 2020 und ist ein fester Bestandteil mit konkret formulierten Nachhaltigkeitszielen.

Mit dem Beitritt im Jahr 2021 zu United Nations Global Compact bekennen wir uns klar zu deren Prinzipien in den Bereichen Menschenrechte, Arbeitsnormen, Umweltschutz und Korruptionsbekämpfung. Im gesamten Unternehmen, mit all seinen Standorten und Baustellen, ist es unser Bestreben, diese Prinzipien nicht nur einzuhalten, sondern gemeinsam voranzutreiben.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Die Weltwirtschaft hat sich seit Jahresbeginn 2022 abgeschwächt. Geopolitische Spannungen ließen die Energiepreise in vielen Ländern in die Höhe schnellen und intensive Hitzewellen und Dürreperioden in Europa sowie in Mittel- und Südasien trieben die Lebensmittelpreise in die Höhe. Beide Entwicklungen ließen die Verbraucherpreisinflation in vielen Ländern auf ein jahrzehntelanges Hoch ansteigen, was zu einer raschen Straffung der Geldpolitik führte. Obwohl sich die Auswirkungen der Pandemie in den meisten Ländern abgeschwächt haben, beeinträchtigten die anhaltenden Wellen weiterhin die Wirtschaftstätigkeit, insbesondere in China. Die konjunkturelle Abschwächung betrifft sowohl das Verarbeitende Gewerbe als auch die Dienstleistungen und umfasst Industrie- und Schwellenländer.

Die deutsche Wirtschaft leidet unter gewaltigen Angebotsschocks. Engpässe bei Energie, Vorprodukten und Arbeitskräften belasten die Produktion und treiben die Inflation auf Rekordhöhen. Der Staat versucht, die Folgen mit breit angelegten Entlastungsprogrammen abzufedern.

2. Branchenbezogene Rahmenbedingungen

Der Blick auf das Baujahr 2022 war zum Ende des Jahres 2021 noch optimistisch. Die Lieferketten begannen wieder zu greifen, die Order nahmen Fahrt auf und die Auftragsbücher füllten sich. Die Wiederingangsetzung der Lieferketten wurden jedoch abrupt durch den Ukraine-Krieg und die daraufhin erfolgten Sanktionen gegen Russland unterbrochen. Es setzte eine exorbitante Preissteigerung für Energiekosten ein, die die Lebenshaltungskosten, aber auch die Baukosten antrieb. Parallel dazu haben sich die Zinsen für Immobilienkredite seit Jahresbeginn vervierfacht und die Logistikkapazitäten im weltweiten Handel sind noch nicht wieder auf einem Vor-Corona-Niveau angekommen. Die Baustoffbeschaffung ist somit sehr aufwendig und braucht mehr Vorlauf, um Materialien und Baustoffe zu organisieren. Die Materialkosten verharren dabei auf einem historisch hohen Niveau.

Die Materialkosten sind der Treiber für die Preisentwicklung bei Bauleistungen. Nach den Daten des Statistischen Bundesamtes lagen die Preise für Bauleistungen im August im Wohnungsbau um 16,5 % und im Straßenbau um 18,5 % über den Vorjahreswerten und haben ihren Höhepunkt in den Sommermonaten 2022 erreicht. Für den gesamten Jahresverlauf 2022 wird mit einer Preissteigerung von etwa 15 % gerechnet.

Der Umsatz im Bauhauptgewerbe im Jahr 2022 lag bei knapp 158 Mrd. Euro, was einem nominalen Zuwachs um 9 % und einem realen Rückgang um 5,5 % entspricht. Trotz des realen Umsatzrückgangs haben die Unternehmen weiter am Beschäftigungsaufbau festgehalten. Nach ungefähr 911.500 Beschäftigten in 2021 werden es in 2022 etwa 917.000 Beschäftigte sein. Es konnten damit seit 2010 mehr als 200.000 Beschäftigte neu hinzugewonnen werden.

Wohnungsbau

Die Bauwirtschaft war in den zurückliegenden Jahren eine Stütze der Konjunktur in Deutschland, vor allem der Wohnungsneubau. Von 2010 an haben die Bauunternehmen die Fertigstellungszahlen im Wohnungsbau von knapp 160.000 bis 2020/2021 auf etwa 300.000 Wohneinheiten fast verdoppelt.

Dieser kontinuierliche Aufbau an Wohnraumkapazitäten droht nun abzureißen. Der sich aufbauende Rückgang der Orderentwicklung im Wohnungsbau signalisiert für die kommenden Monate einen Einbruch der Neubauaktivitäten. Neben den gestiegenen Baupreisen und Lebenshaltungskosten bremsen die Finanzierungsbedingungen die Investoren aus. Die Hypothekenzinsen haben sich von ungefähr einem Prozent zu Jahresbeginn bis zum September vervierfacht.

Für 2022 wird eine Baufertigstellung um 280.000 Wohnungen erwartet, Indiz dafür ist die noch immer hohe Geräteauslastung um 80 % (Quelle Ifo Institut). Der Umsatz im Wohnungsbau wird bei knapp 61 Mrd. Euro liegen, was einem nominalen Zuwachs um 9,6 % entspricht, der preisgetrieben ist, real entspricht dies einem Rückgang um 4,5 %.

Wirtschaftsbau

Im Bereich des Wirtschaftshochbaus setzt sich eine ambivalente Nachfrageentwicklung fort. Die Nachfrage nach Lagergebäuden bleibt aufwärtsgerichtet. Während in der Corona-Pandemie der Online-Handel der Treiber war, ist es nun die Lagervorhaltung zur Pufferung von Materialengpässen. Insbesondere bei Büro-, aber auch bei Fabrikgebäuden, zeigt sich dagegen eine nachlassende Investitionsneigung.

Erfreulich stabil war die Nachfrage bei den Tiefbauarbeiten, im dritten Quartal lagen die Order bei nominal plus 19 %, real bei etwa 1 % mehr. Offensichtlich treiben die Investitionen der Deutschen Bahn, der Breitbandausbau und der Umbau der energetischen Infrastruktur den gewerblichen Tiefbau an. Für 2022 wird für den Wirtschaftsbau insgesamt mit einem Umsatz von 55,8 Mrd. Euro gerechnet, davon im Hochbau rund 32 Mrd. Euro und im Tiefbau knapp 24 Mrd. Euro. Real fallen die Umsätze im Wirtschaftsbau damit um 5 % niedriger aus als in 2021.

Öffentlicher Bau

Die Order der öffentlichen Hand im Hochbau haben im Jahresverlauf 2022 erkennbar zugelegt. Hier dürften sich Nachholeffekte der Investitionstätigkeit der Kommunen niederschlagen. Die Bundesvereinigung der kommunalen Spitzenverbände berichtet von einem deutlichen Anstieg ihrer Bauinvestitionen in 2022, nachdem diese in den Vorjahren stagnierten.

Für 2022 wird im öffentlichen Bau insgesamt mit einem Umsatz von 41,4 Mrd. Euro gerechnet, davon im Tiefbau ungefähr 33,3 Mrd. Euro und im Hochbau von rund 8 Mrd. Euro, real fallen die Umsätze im öffentlichen Bau damit um fast 7 % niedriger aus als in 2021.

3. Geschäftsverlauf LEONHARD WEISS

Als wesentliche und bedeutsame finanzielle Leistungsindikatoren zur Steuerung des Unternehmens werden die Entwicklung der betriebswirtschaftlichen Bauleistung und das operative Ergebnis (EBIT) verwendet. Weitere wichtige Steuerungsgröße ist die Liquidität.

Im Rahmen der umfassenden Berichterstattung werden weiterhin nichtfinanzielle Kennzahlen ermittelt, die für die interne Steuerung ebenfalls verwendet werden.

Die Mitarbeiterbindung hat bei LEONHARD WEISS eine wesentliche Bedeutung. Die weiteren Kennzahlen stammen hauptsächlich aus dem Bereich Personal und Organisation und dem Fachbereich Innovation.

Das betriebswirtschaftliche Ergebnis der LEONHARD WEISS-Gruppe wird auch als Indikator für die variable Vergütung der Führungskräfte herangezogen.

3.1 Finanzielle Leistungsindikatoren

Die geplante betriebswirtschaftliche Bauleistung für das Geschäftsjahr 2022 lag bei 1.860 Mio. EUR, diese konnte mit einer Leistung von 2.148 Mio. EUR übertroffen werden. Somit setzte sich das gesunde stetige Wachstum der letzten Jahre fort.

* Betriebswirtschaftliche Bauleistung in Mio. EUR

Die einzelnen Geschäftsbereiche entwickelten sich wie folgt:

Der Straßen- und Netzbau ist mit einem hohen Auftragsbestand in das Geschäftsjahr 2022 gestartet, was zu einem deutlichen Anstieg der Bauleistung im ersten Quartal geführt hat. Im weiteren Jahresverlauf ist es gelungen, eine Vielzahl verschiedener Projekte am Markt zu gewinnen, woraus sich letztendlich eine Steigerung der Bauleistung gegenüber dem Vorjahr und dem Plan entwickeln konnte. Der wesentliche Teil der Steigerung konnte im Netzbau erreicht werden. Hier waren die Marktbedingungen weiterhin gut und die Investitionen in das Glasfasernetz, die Energiewende und die Elektromobilität unverändert hoch. Im Straßenbau hingegen hat sich der Markt aufgrund des Ukraine-Krieges nochmals verschärft, insbesondere war dies bei den privatwirtschaftlichen Projekten spürbar.

Der Ingenieur- und Schlüsselfertigbau verzeichnet im Geschäftsjahr 2022 weiteres Wachstum. Trotz der weltpolitischen Krisensituation konnte die Planbauleistung deutlich übertroffen werden, was aufgrund der volatilen Markt- und Preisentwicklungen nicht unbedingt vorhersehbar war.

Weiterhin sind alle Bereiche an dieser Mehrbauleistung beteiligt. Die Großprojekte des Ingenieurbaus haben einen maßgeblichen Anteil an dieser Steigerung. Aber auch der Schlüsselfertigbau konnte die Planbauleistung übertreffen. Die erbrachte Bauleistung setzt sich aus durchgängig hohen Monatsbauleistungen zusammen.

* Betriebswirtschaftliche Bauleistung in Mio. EUR

Der Gleisinfrastrukturbau schließt mit einer Bauleistung wachsend zum Vorjahr ab, der Auftragsbestand konnte weiter auf hohem Niveau gehalten werden. Die strategische Ausrichtung auf das Projektgeschäft, insbesondere Mehrgewerke-Infrastrukturmaßnahmen sowie Projekte im Bereich der gesamten Bahntechnik, der Leit- und Sicherungstechnik und der Energie, zeigen sich sowohl für den Gleisinfrastrukturbau, als auch für Gesamt LEONHARD WEISS weiterhin als Erfolgsfaktor.

Der Gleisbaumaschinenmarkt in Deutschland ist weiterhin stark umkämpft. Der Markt in Mittel- und Osteuropa unterliegt hohen Inflationsraten, die das Preisniveau negativ beeinflussen.

Im Geschäftsjahr 2022 konnte Ressourcen und Beteiligungen die Bauleistung gegenüber dem Vorjahr, steigern. Dies ist insbesondere auf die Bereiche Asphalt und invatec zurückzuführen, aber auch die Bereiche Beton sowie Rückbau und Recycling konnten wachsen.

Auftragsbestand

Der gute Auftragsbestand der LEONHARD WEISS-Gruppe in Höhe von 1.950,4 Mio. EUR per 31. Dezember 2022 sichert wesentlich die Auslastung für das Jahr 2023.

3.2 Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter (ohne Auszubildende) liegt mit 6.363 Mitarbeitern um 348 über dem Vorjahreswert (6.015 Mitarbeiter).

Bereits zum zehnten Mal in Folge zählt LEONHARD WEISS, laut Focus, zu den Top Arbeitgebern der Baubranche und damit zu den Besten dieser Kategorie.

Ein weiteres Indiz für die Mitarbeiterzufriedenheit sind die Bewertungen auf Deutschlands größter Arbeitgeber-Bewertungsplattform kununu. Mit durchschnittlich 4,2 von maximal 5 Sternen punkten wir deutlich innerhalb der Baubranche und setzen uns von der Konkurrenz ab. Besonders hohe Bewertungen erfolgten in den Bereichen Arbeitsumgebung (Arbeitsbedingungen, Umwelt-Sozialbewusstsein) und Vielfalt (Gleichberechtigung, Umgang mit älteren Kollegen). Mit diesem Ergebnis liegen wir weit über dem Branchendurchschnitt von 3,4 von 5 Sternen, wie auch bei der Weiterempfehlungsquote von 92 % im Arbeitgeber-Bewertungsportal.

Seit 50 Jahren bietet LEONHARD WEISS bereits Ausbildungsmöglichkeiten für junge, motivierte Nachwuchskräfte an. Wir zählen inzwischen 21 gewerbliche, kaufmännische und technische Ausbildungsberufe sowie elf Duale und Kooperative Studiengänge. Dass unser Ausbildungskonzept auch wirklich Erfolg hat, bestätigen zum einen die Auszeichnung als einer der höchstplatzierten Ausbildungsbetriebe in der Kategorie Bauindustrie und Bergbau. Die viel wichtigere Messgröße ist jedoch die stets erfreulich hohe Zahl an neuen Auszubildenden, die wir bei LEONHARD WEISS begrüßen dürfen. Ganze 100 Neunankömmlinge starteten im September 2022 ihre Ausbildung, bei einer durchschnittlichen Anzahl der Auszubildenden von insgesamt 314.

Diese Zahlen zeigen, wie attraktiv das Unternehmen und die Branche geworden ist. Das hat zum einen mit der weiter fortschreitenden Digitalisierung zu tun, zum anderen aber auch mit ihrer Krisenfestigkeit. Darüber hinaus bietet eine Ausbildung am Bau beste Perspektiven für eine lebenslange Karriere, die bis zum selbstständigen Unternehmertum führen kann.

Die fachliche und persönliche Qualifizierung unserer Mitarbeiter hat bei LEONHARD WEISS einen sehr hohen Stellenwert. Wir arbeiten kontinuierlich daran, die Personalentwicklung zu optimieren und bieten unseren Mitarbeitern mit der LEONHARD WEISS-Akademie die notwendige Plattform.

Im Jahr 2022 konnten 1.945 Schulungsmaßnamen durchgeführt werden, insgesamt wurden 14.308 Seminarteilnahmen verzeichnet.

2.365 Angestellte

3.998 Gewerbliche Mitarbeiter

314 Auszubildende

III. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

1. Ertragslage

Die Gesamtleistung zum 31. Dezember 2022 beträgt insgesamt 1.973 Mio. EUR (i. V. 1.756 Mio. EUR) und verteilt sich folgendermaßen auf die einzelnen Geschäftsbereiche:

Die Gesamtleistung konnte zum Vorjahr nochmals deutlich gesteigert werden. Dies beruht wesentlich auf dem sehr hohen Leistungsniveau im Ingenieur- und Schlüsselfertigbau, aber auch die anderen Geschäftsbereiche konnte ihre Leistung meist steigern.

Der Jahresüberschuss der LEONHARD WEISS-Gruppe beläuft sich auf 70,7 Mio. EUR. Dies entspricht einer Umsatzrendite (Jahresergebnis im Verhältnis zur Gesamtleistung) von 3,6 % (Vorjahr 6,6 %).

Sowohl das EBITDA von 135,8 Mio. EUR, also auch das EBIT von 90,7 Mio. EUR sind auf einem guten Niveau, wenn auch unter dem des Vorjahres.

Daraus resultierend verringerte sich die Eigenkapitalrentabilität im Berichtsjahr von 22,9 % auf 12,3 %, ebenfalls die Gesamtkapitalrentabilität von 15,6 % auf 13,6 %.

2. Vermögenslage

Die Bilanzsumme beträgt 1.264,9 Mio. EUR und liegt um 39,3 Mio. EUR unter dem Vorjahreswert.

Die Eigenkapitalquote bemisst sich auf 50,6 % (Vorjahr 46,8 %).

Im Berichtsjahr, wie bereits in den Vorjahren, sind keine wesentlichen Bankverbindlichkeiten vorhanden.

3. Finanzlage

Der Finanzmittelbestand beträgt zum 31. Dezember 2022 612,3 Mio. EUR (Vorjahr 779,9 Mio. EUR).

4. Investitionen

Die Investitionen für das Geschäftsjahr 2022 belaufen sich auf 71,7 Mio. EUR und erfolgten vollständig aus Eigenmitteln.

IV. Risiko- und Chancenbericht

Im Rahmen der geschäftlichen Aktivitäten sind Risiken unvermeidbar und untrennbar mit dem unternehmerischen Handeln verbunden. Unternehmerisches Handeln ist ohne das Eingehen von Risiken nicht denkbar. Nicht planbare Ereignisse können sowohl Gefährdungen als auch Chancen mit sich bringen. Somit bedeutet Risikomanagement nicht nur einseitig die Reduzierung von Gefahren, sondern zugleich das bewusste Umgehen mit Chancen.

Chancen und Risiken frühzeitig zu erkennen und dafür Maßnahmen zu generieren, wird als Möglichkeit angesehen, die Zukunft positiv gestalten, lenken und steuern zu können. Die Betrachtung von Chancen und Risiken ist im Zielbildungsprozess integriert. Durch vorausschauende Planung und Evaluierung von Prozessen, Tätigkeiten, Marktgegebenheiten, interessierten Parteien sowie des Geschäftsumfeldes werden Risiken erkannt, bewertet, entsprechend der Bewertung behandelt, vermieden oder auch ganz bewusst eingegangen, um daraus entstehende Chancen nutzen zu können.

Ein risikobasierter Ansatz ist dabei eine wichtige Betrachtungsweise zum Erkennen von Chancen und Risiken entlang der Prozesse. Die ermittelten und bewerteten Risiken und Chancen werden bei dem Phasenwechsel der Prozesse vollumfänglich übergeben und fortgeführt.

Der risikobasierte Ansatz soll folgende Handlungsschritte beinhalten:

1.

Risiken und Chancen bestimmen und bewerten

2.

Maßnahmen aus identifizierten Risiken und Chancen ableiten

3.

Maßnahmen umsetzen und die Wirksamkeit der Maßnahmen überprüfen, mit dem Ziel, Risiken in ein akzeptables Maß zu reduzieren und Chancen zu erkennen, um das Ergebnis zu verbessern.

Chancen und Risiken sind im täglichen Prozessablauf integriert, werden auf den entsprechenden Ebenen gemanagt und dokumentiert. Die Auswertung kann sowohl in Form von Kennzahlen über die monatliche Leistungsmeldung, den Lagebericht des Bereiches, über den Jahresabschluss sowie über die Managementbewertungen erfolgen.

V. Prognosebericht

1. Gesamtwirtschaft

Die globalen Wachstumsaussichten haben sich zum Ende des Jahres 2022 weiter eingetrübt, die Risiken zugenommen. Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine dämpft das Wachstum, treibt die Inflation und verstärkt die Knappheit in den Einzelmärkten. Der Rückgang des Wachstums in China, bedingt durch die dortige Immobilienkrise und die strikte Corona-Eindämmungspolitik, bremst die Entwicklung zusätzlich. Von hohen Energiepreisen ist Europa besonders betroffen. Die baltischen und osteuropäischen Staaten sowie Deutschland spüren die größten Auswirkungen, ihr Wachstum hat sich im zweiten und dritten Quartal stark verlangsamt und ihre Inflationsraten sind in die Höhe geschnellt.

In ganz Europa kommen ein schwächeres Verbrauchervertrauen und eine verlangsamte Dynamik im Verarbeitenden Gewerbe aufgrund zwar nachlassender, aber immer noch anhaltender Unterbrechungen der Lieferketten und steigender Inputkosten erschwerend hinzu.

Unterschiede innerhalb Europas beruhen im Wesentlichen auf unterschiedlichen wirtschaftlichen Strukturen: das Produzierende Gewerbe ist viel stärker von den gestiegenen Energiepreisen betroffen, als der Dienstleistungssektor.

2. Branche

Zum Jahresbeginn 2023 sind neuerliche Preiserhöhungen für Baumaterialien angekündigt. Der Druck auf die Baupreise bleibt somit hoch, auch wenn die Dynamik der Preisentwicklung nachlassen wird. Die Beschlüsse zur Gas- und Strompreisbremse werden dämpfend auf die Inflation und die Baukostenentwicklung wirken. Weiter wird der wieder anziehende Wettbewerb um Aufträge zur abnehmenden Preisdynamik beitragen.

Für 2023 wird im Jahresverlauf mit einer Preiserhöhung für Bauleistungen mit 5,5 % gerechnet. Die Mischung aus den steigenden Bau-, Finanzierungs- und Lebenshaltungskosten schlägt zunehmend auf die Nachfrage nach Bauleistungen zurück. Die Baukonjunktur verliert an Schwung. Die Rahmenbedingungen für die Bauwirtschaft haben sich markant verschlechtert und trüben die Aussichten für die Baukonjunktur in 2023 deutlich ein. Es wird mit einem Umsatz im Bauhauptgewerbe von knapp 155 Mrd. Euro gerechnet, was einem nominalen Rückgang um 2 % und bei der veranschlagten Preisentwicklung von 5,5 % einem realen Rückgang um 7 % entspricht.

Wenn es nicht gelingt, die Rahmenbedingungen für Bauinvestitionen zu stabilisieren, wird erstmalig seit 2009 die Zahl der Beschäftigten im Bauhauptgewerbe sinken. Derzeit wird im Jahr 2023 mit 910.000 Beschäftigten gerechnet. Einem stärkeren Rückgang wirkt entgegen, dass das altersbedingte Ausscheiden vieler Mitarbeiter in den nächsten Jahren antizipiert wird. In den nächsten zehn Jahren werden etwa 150.000 Mitarbeiter altersbedingt die Branche verlassen.

Wohnungsbau

Für das kommende Jahr wird eine Fertigstellung von etwa 245.000 Wohnungen erwartet, stützend wirken dabei die hohen Auftragsbestände. In 2024 wird sich die derzeitige Zurückhaltung bei den Investitionsentscheidungen noch deutlicher bei den Baufertigstellungen bemerkbar machen.

Für 2023 wird mit einem realen Rückgang um 10 % gerechnet, bei einer veranschlagten Preisentwicklung von 5,5 % entspricht dies einem nominalen Rückgang um 5 %, stützend wirkt hier die Nachfrage nach Sanierungsarbeiten.

Wirtschaftsbau

Von starkem Gewicht für die Investitionen in Wirtschaftsbauten sind die allgemeinen Konjunkturaussichten. Diese sind derzeit durch extrem hohe Unsicherheit geprägt und wirken bremsend auf Investitionsentscheidungen. Weiterhin wirkt die Baukostenentwicklung bremsend auf die Nachfrage nach Gewerbebauten. Die rückläufige Orderentwicklung lässt in den nächsten Monaten eine rückläufige Umsatzentwicklung erwarten.

Für 2023 wird ein realer Umsatzrückgang von 6 % erwartet, was bei der veranschlagten Preisentwicklung von 5,5 % einem nominalen Rückgang um 1 % entspricht.

Öffentlicher Bau

Die Kommunen, als anteilsstärkster öffentlicher Auftraggeber, sehen in den kommenden Jahren einen starken Anstieg der laufenden Sach- und Personalaufwendungen sowie Sozialausgaben, der nicht durch den Anstieg der prognostizierten Steuereinnahmen gedeckt ist. Es ist zu befürchten, dass die Kommunen vor diesem Hintergrund ihre Investitionen in 2023 nicht, wie noch im Sommer von ihnen prognostiziert, um 3,5 % ausweiten können, sondern bestenfalls auf dem Vorjahresniveau halten können.

Die Investitionen des Bundes in die Infrastruktur erreichten im Jahr 2022 offensichtlich nicht die eigenen Zielvorgaben. Es wird von einer sehr verhaltenen Ausschreibungssituation bei der Autobahn GmbH berichtet. Insbesondere der avisierte Anstieg bei den Brückensanierungsprogrammen vermittelt sich in der Praxis nicht. Es besteht die Gefahr, dass die geplanten Budgets nicht vollständig am Markt platziert werden und die Haushaltsmittel für eingeplante Investitionen zurückgegeben werden, jedoch braucht die Infrastruktur genau diese Mittel.

Der Investitionsstau in der Infrastruktur wird mit den derzeitigen Mitteln nicht substanziell abgetragen, zumal die Preisentwicklung für Bauleistungen nicht berücksichtigt wird. Real können daher weniger Projekte umgesetzt werden, als es der Bundesverkehrswegeplan vorsieht. Für 2023 wird ein realer Rückgang des Umsatzes im öffentlichen Bau um 4,5 % erwartet, was bei der veranschlagten Preisentwicklung von 5,5 % einem nominalen Zuwachs um 1 % entspricht.

3. Straßen- und Netzbau

Der Straßen- und Netzbau ist mit einem sehr hohen Auftragsbestand in das Jahr 2023 gestartet, dies stellt für uns eine gute Ausgangssituation dar.

Im Straßenbau gehen wir davon aus, dass die bestehenden Krisen, vor allem der Ukraine-Krieg, den Markt weiter unter Druck setzen werden. Die Investitionsbereitschaft wird vor allem bei Kommunen und privatwirtschaftlichen Auftraggebern, aufgrund der gestiegenen Preise, weiter zurückgehen. Wir gehen dennoch davon aus, dass wir aufgrund unserer hohen Leistungsfähigkeit und Wirtschaftlichkeit, weiterhin genügend Aufträge akquirieren können.

Im Netzbau wird auch in 2023 mit einer hohen Nachfrage rund um die Themen Glasfaser, Energiewende und Elektromobilität gerechnet. Um das vorhandene Potenzial am Markt optimal nutzen zu können, stellen die Gewinnung von neuen qualifizierten Mitarbeitern und die konsequente Weiterentwicklung der bereits vorhandenen Mitarbeiter eine wichtige Aufgabe dar.

4. Ingenieur- und Schlüsselfertigbau

Zum Ende des Geschäftsjahres 2022 kann der Ingenieur- und Schlüsselfertigbau einen weiterhin hohen Gesamtauftragsbestand, leicht unter Vorjahresniveau verzeichnen. Für 2023 ist bereits ein großer Teil der geplanten Bauleistung als Auftrag im Haus. Am Markt ist eine Veränderung wahrzunehmen. Die Anzahl der Ausschreibungen ist sowohl im privaten als auch im öffentlichen Sektor zurückgegangen. Die Verfügbarkeit von Nachunternehmern und Baumaterialien hat sich in den letzten Monaten wieder deutlich verbessert.

Auch im Jahr 2023 wird die Personalgewinnung aufgrund des demografischen Wandels und des generellen Fachkräftemangels eine wichtige Aufgabe bleiben.

Die bereichs- und geschäftsbereichsübergreifende Zusammenarbeit, die Aus- und Weiterentwicklung unserer Mitarbeiter sowie die weitere Digitalisierung der Bauprozesse sind wichtige Erfolgsfaktoren, die auch in 2023 dazu beitragen werden, dass wir trotz schwierigeren Rahmenbedingungen die geplanten Ziele erneut erreichen werden.

5. Gleisinfrastrukturbau

Die Aussichten im Inland sind im Gleisinfrastrukturbau gut, vor allem die Sanierungspläne der DB Netz AG können für einen vielversprechenden Markt im Bereich unserer bereichsübergreifenden Großprojekte sorgen. Die Schieneninfrastruktur trägt hohe Erwartungen im Zusammenhang mit der Mobilitätswende und den Klimaschutzzielen des Bundes. Insofern besteht die Erwartung in steigende Investitionen.

Der Auftragsbestand ist zufriedenstellend, jedoch noch unter dem Vorjahresniveau.

Unsere motivierten Mitarbeiter, unser breites Leistungsspektrum und unsere Innovationskraft sind bei der Bewältigung unserer Aufgaben und Herausforderungen der Schlüssel zum Erfolg.

Bei den Gleisbaumaschinen rechnen wir insgesamt mit einem Auslastungsverlauf auf dem Niveau des Vorjahres. In der Maschinentechnik wird weiterhin in neue wirtschaftliche und umweltfreundlichere Technologien investiert, jedoch nicht wachstumsorientiert, sondern zur Steigerung der Leistungsfähigkeit und der Innovation.

Der Gleisbaumarkt in unseren ausländischen Töchtern und Beteiligungen im Baltikum sowie in Mittel- und Osteuropa bleibt weiterhin stark umkämpft.

Im Energiebereich haben wir einen zufriedenstellenden Auftragsbestand aus Großprojekten, der eine weiterhin stabile Entwicklung erwarten lässt.

6. Ressourcen und Beteiligungen

Die angespannte und unübersichtliche Situation durch den Russland-Ukraine-Krieg Anfang des Jahres 2022 und die damit einhergehenden Risiken im Energie- und Rohstoffbereich konnten im Geschäftsjahr bewältigt und abgeschwächt werden. Die Verfügbarkeit von Rohstoffen und Energie, insbesondere bei Bitumen war gegeben und konnte weiter gesichert werden. Die erheblich höheren Misch- und Transportkosten wurden im Laufe des Jahres weitestgehend an den Markt weitergegeben.

Die aktuellen hohen Preise für Energiekosten haben sich verfestigt und sind weitestgehend stabil. Somit wird im Bereich Asphalt in diesem Jahr eine ähnlich stabile Entwicklung im Umsatz und Ergebnis wie in den Vorjahren erwartet mit moderaten Zuwächsen in der Produktion.

Im Bereich Beton wird in diesem Jahr eine ähnlich stabile Entwicklung im Umsatz und Ergebnis wie in den Vorjahren erwartet mit moderaten Zuwächsen in der Produktion.

Rückbau und Recycling gewinnen als wesentliche Teile der nachhaltigen Kreislaufwirtschaft weiter an Bedeutung. Auch hier ist weiterhin mit erhöhten Kosten durch die angestiegenen Treibstoffpreise zu rechnen.

Im Bereich der Verkehrstechnik konnte ein solides Umsatzwachstum erzielt werden. Dieses Niveau soll auch im laufenden Geschäftsjahr erreicht werden. Hierzu sind bereits über dreiviertel der geplanten Leistung in den Auftragsbüchern.

Die invatec konnte das erfolgreiche Vorjahr in 2022 bestätigen und plant für das laufende Geschäftsjahr das anspruchsvolle Niveau weiterhin zu halten. Gleichwohl soll das Auslandsgeschäft weiter ausgebaut werden. Die Optimierung der bestehenden Produkte sowie die Erweiterung der Anwendungsmöglichkeiten stehen im Fokus einer nachhaltigen Geschäftsstrategie. Wichtig ist hierbei die Sicherung der Rohstoffe Kunststoffgranulat und Stahl.

Die SDC startete mit einem positiven Auftragsbestand ins neue Jahr, sodass bereits weit über die Hälfte der geplanten Leistung in den Auftragsbüchern steht. Es wird mit einem Ergebnis auf Vorjahresniveau gerechnet.

7. Gesamt LEONHARD WEISS-Gruppe

Die geplante Bauleistung für 2023 beträgt 2.029 Mio. EUR; ein Großteil davon ist bereits beauftragt. Für das kommende Geschäftsjahr erwarten wir gleichbleibende und stabile Umsätze sowie ein gutes Ergebnis.

Die Auslandsaktivitäten von LEONHARD WEISS bleiben weiterhin ein wichtiges Standbein. Nach wie vor sind hier die wichtigsten Märkte in Skandinavien, dem Baltikum und in Mittel- und Osteuropa.

Für das Jahr 2023 sind Investitionen in Höhe von insgesamt 101,2 Mio. EUR geplant. Hierin enthalten sind Sonderinvestitionen für Grundstücke und Gebäude in Höhe von 21,0 Mio. EUR.

Die gute Eigenfinanzierungskraft bildet eine solide Basis für zukünftige Investitionsvorhaben.

Komplexere Bauvorhaben, gestiegene Anforderungen an Termine, Qualität und Kosten erfordern mehr denn je optimale Abläufe und Prozesse und eine intensive Betreuung unserer Kunden. Der Trend zu Großprojekten, die von LEONHARD WEISS aus einer Hand bearbeitet werden, hält weiter an. Unsere Projektteams sind für diese Aufgaben hervorragend organisiert.

Geeignete Fachkräfte zu finden und langfristig an das Unternehmen zu binden, bleibt weiterhin eine große Herausforderung, um das weitere geplante Wachstum umsetzen zu können.

Zur Sicherung unseres qualifizierten Nachwuchses baut LEONHARD WEISS das Engagement sowohl in der betrieblichen Ausbildung als auch an den Hochschulen weiter kontinuierlich entlang seiner Standorte aus. Gut ausgebildete und flexible Mitarbeiter sichern langfristig eine hohe und gleichbleibende Qualität unserer Fach- und Führungskräfte.

Die Personalgewinnung sowie die Aus- und Weiterbildung in allen Bereichen von LEONHARD WEISS ist daher nach wie vor eine der wichtigsten Aufgaben. Um Engpässe in der Abwicklung von Projekten in der Zukunft zu vermeiden, bereiten wir uns auf den demografischen Wandel vor, mit dem Ziel, unsere Attraktivität für die Arbeitnehmer weiterhin zu steigern.

Eine weitere Erfolgssäule von LEONHARD WEISS ist ein technisch optimaler und junger Maschinenpark mit gut geschultem Personal.

 

Göppingen, 18. April 2023

LEONHARD WEISS GmbH & Co. KG

vertreten durch

Weiss Verwaltungsgesellschaft mbH

Geschäftsführung

Marcus Herwarth

Christian Ott

Robert Kreß

Ralf Schmidt

Stefan Schmidt-Weiss

Steffen Schönfeld

Alexander Weiss

Konzernbilanz zum 31. Dezember 2022

Aktiva

Stand am 31.12.2022 Stand am 31.12.2021
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 4.135.702,86 3.927.044,50
2. Geschäfts- oder Firmenwert 4.242.326,90 4.729.615,47
3. Geleistete Anzahlungen 1.927.209,09 1.368.086,51
10.305.238,85 10.024.746,48
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 95.362.675,50 86.658.444,18
2. Technische Anlagen und Maschinen 113.848.632,54 110.016.199,26
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 91.532.020,19 85.637.850,46
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 6.211.481,57 7.224.492,90
306.954.809,80 289.536.986,80
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 22.874.267,18 22.326.587,36
2. Beteiligungen 939.111,20 934.217,39
3. Ausleihungen an Beteiligungsunternehmen 243.940,47 783.940,42
24.057.318,85 24.044.745,17
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 36.502.660,15 21.899.618,80
2. Unfertige Erzeugnisse 1.192.761.928,59 1.036.661.356,48
3. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen -1.229.787.710,10 -1.058.561.811,64
4. Geleistete Anzahlungen 523.121,36 836,36
0,00 0,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 177.997.921,22 121.167.208,70
2. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 3.581.035,69 2.882.664,20
3. Forderungen gegen Arbeitsgemeinschaften 12.753.742,37 17.960.296,52
4. Sonstige Vermögensgegenstände 55.854.036,62 44.474.876,25
250.186.735,90 186.485.045,67
III. Sonstige Wertpapiere 56.387.215,37 10.225.818,81
IV. Flüssige Mittel 612.267.991,68 779.934.984,72
C. Rechnungsabgrenzungsposten 4.709.266,95 3.891.111,23
1.264.868.577,40 1.304.143.438,88

Passiva

Stand am 31.12.2022 Stand am 31.12.2021
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Kapitalanteile 60.000.000,00 60.000.000,00
II. Rücklagen 401.800.000,00 341.100.000,00
III. Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung 5.070.681,18 4.172.024,27
IV. Konzernbilanzgewinn 172.283.922,45 204.046.216,41
V. Nicht beherrschende Anteile 608.916,27 557.280,99
639.763.519,90 609.875.521,67
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 63.966.396,82 61.522.652,50
2. Steuerrückstellungen 28.532.164,85 21.445.887,42
3. Sonstige Rückstellungen 263.294.347,34 256.200.885,50
355.792.909,01 339.169.425,42
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00 300.628,02
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 140.494.302,56 229.597.776,59
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 66.441.667,95 62.802.035,62
4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 13.902,65 12.926,92
5. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 371.289,01 330.301,92
6. Verbindlichkeiten gegenüber Arbeitsgemeinschaften 1.744.138,93 205.397,61
7. Sonstige Verbindlichkeiten 58.174.931,51 59.701.293,21
267.240.232,61 352.950.359,89
D. Rechnungsabgrenzungsposten 271.997,85 305.437,14
E. Passive latente Steuern 1.799.918,03 1.842.694,76
1.264.868.577,40 1.304.143.438,88

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022

2022 2021
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 1.814.199.289,46 1.671.288.804,09
2. Erhöhung des Bestands an unfertigen Leistungen 156.100.572,11 83.523.748,52
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 2.962.885,98 1.583.941,24
4. Sonstige betriebliche Erträge 33.617.237,16 44.490.457,03
2.006.879.984,71 1.800.886.950,88
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -466.728.211,89 -349.521.364,85
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -621.943.921,98 -574.146.154,66
-1.088.672.133,87 -923.667.519,51
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -372.725.657,66 -340.094.672,93
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -117.244.904,00 -107.098.739,74
-489.970.561,66 -447.193.412,67
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -45.146.387,22 -43.269.671,39
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen -292.411.477,84 -250.816.615,81
90.679.424,12 135.939.731,50
9. Erträge aus Beteiligungen 53.211,68 145.254,64
10. Erträge aus Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 4.528.954,90 5.059.326,03
11. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 2.047.849,36 1.811.063,07
12. Abschreibungen auf Finanzanlagen und Wertpapiere des Umlaufvermögens -2.412.894,27 0,00
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -5.116.878,70 -7.677.263,68
14. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -16.464.721,09 -16.245.377,77
-17.364.478,12 -16.906.997,71
15. Ergebnis nach Steuern 73.314.946,00 119.032.733,79
16. Sonstige Steuern -2.626.310,11 -2.788.227,94
17. Jahresüberschuss 70.688.635,89 116.244.505,85
18. Ergebnis der nicht beherrschenden Anteile -51.635,28 -16.304,93
19. Konzernjahresüberschuss 70.637.000,61 116.228.200,92

Anhang zum Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2022

A. Vorbemerkung/Allgemeine Grundsätze

Die LEONHARD WEISS GmbH & Co. KG, Göppingen (Amtsgericht Ulm, HRA 530194), ist gemäß § 290 HGB zur Aufstellung des Konzernabschlusses verpflichtet. Dieser wurde unter Beachtung der Vorschriften des HGB erstellt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gesamtkostenverfahren gewählt.

B. Abgrenzung des Konsolidierungskreises

In den Konzernabschluss werden gemäß § 294 Abs. 1 HGB als Mutterunternehmen die LEONHARD WEISS GmbH & Co. KG, Göppingen, sowie neunzehn inländische und neun ausländische Tochterunternehmen einbezogen. Gegenüber dem Vorjahr hat sich der Kreis der vollkonsolidierten Unternehmen um eine Gesellschaft erhöht.

Gemäß § 310 HGB werden elf Gemeinschaftsunternehmen anteilsmäßig in die Konsolidierung einbezogen. Gegenüber dem Vorjahr hat sich die Anzahl der einbezogenen Gemeinschaftsunternehmen um ein Unternehmen erhöht. Wegen untergeordneter Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage (§ 296 Abs. 2 HGB) wurde ein inländisches Unternehmen nicht in den Konzernabschluss einbezogen.

Zum 31. Dezember 2022 werden unverändert fünfzehn Unternehmen als assoziierte Unternehmen in den Konzernabschluss einbezogen.

Wegen untergeordneter Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage (§ 311 Abs. 2 HGB) wurden die Komplementärgesellschaften der assoziierten Unternehmen nicht als assoziierte Unternehmen ausgewiesen.

Bei einer Gesellschaft wird vom Wahlrecht gem. § 310 Abs. 1 HGB kein Gebrauch gemacht. Die Gesellschaft wird nach § 311 Abs. 1 S. 1 HGB als assoziiertes Unternehmen ausgewiesen.

Die in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen sowie die übrigen wesentlichen Beteiligungen sind in einer separaten Aufstellung einzeln aufgeführt. Diese Aufstellung der Angaben nach § 313 Abs. 2 HGB (Anlage 5) ist integraler Bestandteil des Konzernanhangs.

C. Konsolidierungsgrundsätze und Währungsumrechnung

Dem Konzernabschluss liegen grundsätzlich die Jahresabschlüsse oder Entwürfe von Jahresabschlüssen der einbezogenen Unternehmen zu Grunde. Die Einheitlichkeit der Bilanzierung und Bewertung im Konzernabschluss wurde dadurch sichergestellt, dass für alle voll- und quotenkonsolidierten Unternehmen ein HB II-Abschluss auf der Basis von vorgegebenen Gliederungsschemata mit umfangreichen Erläuterungen erstellt wurde.

Bei allen in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen deckt sich der Stichtag des Einzelabschlusses mit dem Stichtag des Konzernabschlusses zum 31. Dezember 2022.

Die Einzelabschlüsse wurden unter Anwendung folgender Maßnahmen zum Konzernabschluss zusammengefasst:

Die Kapitalkonsolidierung der voll und quotal einbezogenen Unternehmen erfolgte nach der angelsächsischen Methode (Erwerbsmethode), die zwischen der Erstkonsolidierung und Folgekonsolidierung differenziert.

Mit der Erstkonsolidierung werden die Beteiligungsbuchwerte der Obergesellschaft gegen die im Zeitpunkt des Erwerbs vorhandenen Eigenkapitalwerte der Untergesellschaften aufgerechnet.

Die Kapitalkonsolidierung für Erwerbsvorgänge ab dem 1. Januar 2010 erfolgt gemäß § 301 Abs. 1 Satz 2 HGB nach der Neubewertungsmethode.

Für Erwerbsvorgänge ab dem 1. Januar 2010 (Neufälle) wird der Wertansatz der dem Mutterunternehmen gehörenden Anteile mit dem auf diese Anteile entfallenden Betrag des Eigenkapitals der Tochtergesellschaften verrechnet. Das Eigenkapital ist dabei entsprechend der Neubewertungsmethode mit dem Betrag anzusetzen, der dem Zeitwert der in den Konzernabschluss aufzunehmenden Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten und Sonderposten entspricht, der diesen zum Erstkonsolidierungszeitpunkt beizulegen ist. Rückstellungen sind nach § 253 Abs. 1 Satz 2 und 3 und Abs. 2 HGB und latente Steuern nach § 274 Abs. 2 HGB zu bewerten. Die Verrechnung erfolgt gemäß § 301 Abs. 2 HGB zu dem Zeitpunkt, zu dem das Unternehmen Tochterunternehmen geworden ist.

Bei der Erstkonsolidierung von Erwerbsvorgängen vor dem 1. Januar 2010 wird unverändert die Buchwertmethode gemäß § 301 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 HGB a. F. mit den gemäß § 301 Abs. 2 HGB a. F. möglichen Erstkonsolidierungszeitpunkten angewandt.

Insgesamt werden in der Konzernbilanz Unterschiedsbeträge aus Erstkonsolidierungen in Höhe von TEUR 11.284 ausgewiesen. Unterschiedsbeträge aus Erstkonsolidierungen bis 2015 wurden über die individuell ermittelte Nutzungsdauer von fünf Jahren abgeschrieben. Für die Zugänge ab dem Jahr 2016 werden die Änderungen gemäß § 253 Abs. 3 Satz 3 HGB i.d.F. des BilRUG angewandt. Die Abschreibungen erfolgen in den restlichen 4 Fällen über einen Zeitraum von 10 Jahren. Enthalten sind ausschließlich Unterschiedsbeträge, die zum Bilanzstichtag nicht voll abgeschrieben sind.

Die Unterschiedsbeträge entfallen wie folgt auf die einzelnen Bilanzpositionen:

Unterschiedsbetrag
TEUR
Geschäfts- oder Firmenwert 7.974
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich Bauten auf fremden Grundstücken 3.310
11.284

Die Folgekonsolidierung erfasst den Konzernanteil der nach dem Stichtag der Erstkonsolidierung erwirtschafteten Ergebnisse der Konzerngesellschaften im Konzernergebnis.

Der Ausgleichsposten für nicht beherrschende Anteile bemisst sich am Eigenkapital der jeweiligen Einzelgesellschaft unter Berücksichtigung der einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden.

Die gegenseitigen Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den konsolidierten Gesellschaften wurden untereinander aufgerechnet. Währungs- und buchungstechnisch bedingte Differenzen wurden je nach Entstehungsursache anderen Bilanzpositionen zugeordnet bzw. ergebniswirksam verrechnet. Unrealisierte Kursgewinne, die im Rahmen der Schuldenkonsolidierung als Aufrechnungsunterschiede aufgedeckt werden, werden im Konzernabschluss erfolgswirksam vereinnahmt.

Aus Wesentlichkeitsgründen wird auf die Durchführung einer Drittschuldenkonsolidierung verzichtet.

Bei der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung wurden alle wesentlichen Umsätze zwischen den konsolidierten Unternehmen und die übrigen gruppeninternen Erträge und Aufwendungen voll bzw. anteilig konsolidiert.

Zwischenergebnisse im Anlage- und Umlaufvermögen aus konzerninternen Lieferungen wurden eliminiert.

Die Abgrenzung von latenten Steuern aus Konsolidierungsmaßnahmen erfolgte gemäß § 306 HGB insoweit, als sich der abweichende Steueraufwand in den späteren Geschäftsjahren ausgleicht. Die Ermittlung der latenten Steuern wurde auf Basis der zukünftigen Steuerbelastungen der betreffenden Gesellschaften vorgenommen. Aktive und passive latente Steuern wurden saldiert ausgewiesen.

Die Währungsunterschiede, die sich durch die Umrechnung der Vermögens-, Kapital- und Schuldposten ausländischer Konzerngesellschaften sowie Währungsunterschiede, die sich aus der historischen Umrechnung des erstkonsolidierungspflichtigen Kapitals und der erwirtschafteten Konzernergebnisse von nicht in Euro geführten Gesellschaften ergeben, wurden erfolgsneutral der "Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung" zugeordnet.

Der Grundsatz der Stetigkeit der Konsolidierungsmethoden und der Währungsumrechnung wurde beachtet.

D. Rechnungslegungsgrundsätze

Grundsätzliches

Bei den in den Konzernabschluss einbezogenen ausländischen Gesellschaften wurden die nach landesrechtlichen Vorschriften aufgestellten Jahresabschlüsse der Konsolidierung zu Grunde gelegt. Die Jahresabschlüsse der ausländischen Konzernunternehmen wurden, soweit dies erforderlich war, im Rahmen der Konsolidierung an die konzerneinheitlichen Bilanzierungsgrundsätze angepasst.

Die Einheitlichkeit der Bilanzierung und Bewertung im Konzernabschluss wurde dadurch sichergestellt, dass alle voll- und quotenkonsolidierten Unternehmen einen HB II-Abschluss auf der Basis von vorgegebenen Gliederungsschemata mit umfangreichen Erläuterungen erstellten.

Die erhaltenen Anzahlungen wurden in Anwendung des Wahlrechtes nach § 268 Abs. 5 Satz 2 HGB bei den Vorräten offen abgesetzt.

Bilanzierung und Bewertung

Im Berichtsjahr wurden die Grundsätze der Bilanzierungs-, Ausweis- und Bewertungsstetigkeit beachtet. Darstellung, Gliederung, Ansatz und Bewertung des Konzernabschlusses entsprechen den Vorjahresgrundsätzen mit Ausnahme der vorgenommenen Ausweis- und Bewertungsänderung bei den Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen. Zum besseren Einblick in die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wird für Gebrauchsartikel, Baustoffe, Schalungsteile aus Holz und Betriebsstoffe ein Festwert gemäß § 240 Abs. 3 HGB gebildet. Die Gebrauchsartikel werden abweichend zum Vorjahr im Sachanlagevermögen ausgewiesen. Im Vorjahr waren die Gebrauchsartikel, Baustoffe, Schalungsteile aus Holz und Betriebsstoffe in den Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen ausgewiesen und zu Anschaffungskosten bzw. zu niedrigeren Wiederbeschaffungskosten am Bilanzstichtag bewertet. Auf eine Anpassung der Vorjahreszahlen in der Bilanz wurde verzichtet.

Die entgeltlich erworbenen immaterielle Vermögensgegenstände, Geschäfts- oder Firmenwert und Sachanlagen sind zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten vermindert um kumulierte Abschreibungen bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert nach § 253 Abs. 3 Satz 5 HGB bewertet.

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich über die individuell ermittelte Nutzungsdauer zwischen drei und zehn Jahren linear abgeschrieben. Die Geschäfts- und Firmenwerte werden aufgrund der Stabilität und Nachhaltigkeit der zugrundeliegenden Geschäftsmodelle über Zeiträume von fünf bzw. zehn Jahren abgeschrieben.

Das Sachanlagevermögen ist mit aktivierungspflichtigen Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern liegen zwischen drei und 50 Jahren.

Die Abschreibungen erfolgen über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer und werden sowohl nach der degressiven als auch nach der linearen Methode vorgenommen. Von der Möglichkeit des Überganges von der degressiven zur linearen Methode wird Gebrauch gemacht, sofern dies zu einer höheren Abschreibung führt.

Für im Geschäftsjahr angeschaffte abnutzbare bewegliche Wirtschaftsgüter bis EUR 800,00 wurde das Wahlrecht der Sofortabschreibung in Anspruch genommen.

Zusätzlich wurden, soweit erforderlich, die Vermögensgegenstände außerplanmäßig mit einem niedrigeren Wert angesetzt. Stellt sich in einem späteren Geschäftsjahr heraus, dass die Gründe hierfür nicht mehr bestehen, so wird der Betrag dieser Abschreibungen im Umfang der Werterhöhung unter Berücksichtigung der Abschreibungen, die inzwischen vorzunehmen gewesen wären, zugeschrieben.

Die - teilweise selbsterstellten - Gebäude wurden zu Herstellungskosten bewertet. Als aktivierte Eigenleistungen wurden nach der Nettomethode, die um Fremdleistungen geminderten, Eigenleistungen ausgewiesen.

Für Gerüst- und Schalungsnormteile sowie ab 2022 für Gebrauchsartikel wurde ein Festwert gemäß § 240 Abs. 3 HGB gebildet.

Die geleisteten Anzahlungen sind mit dem Nennwert ohne Umsatzsteuer ausgewiesen.

Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten oder dem Nennwert bzw. niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt.

Assoziierte Unternehmen im Sinne des § 311 HGB, bei denen ein maßgeblicher Einfluss auf die Geschäfts- und Finanzpolitik ausgeübt werden kann, werden gemäß § 312 Abs. 1 i. V. m. Abs. 4 HGB mit dem fortgeführten Buchwert bewertet. Der Wertansatz der Beteiligung und der Unterschiedsbetrag sind auf der Grundlage der Wertansätze zu dem Zeitpunkt ermittelt worden, zu dem das Unternehmen assoziiertes Unternehmen geworden ist. Bei den assoziierten Unternehmen wurden teilweise abweichende Bewertungsmethoden angewandt. Auf eine Anpassung der für die Equity-Bewertung zu Grunde gelegten Jahresabschlüsse an eine konzerneinheitliche Bewertung wurde verzichtet. Auf eine Zwischenerfolgseliminierung im Rahmen der Equity-Bewertung wurde verzichtet, da die für die Beurteilung maßgeblichen Sachverhalte nicht zugänglich sind. Die fortgeführten Buchwerte der assoziierten Unternehmen übersteigen das anteilige Eigenkapital der assoziierten Unternehmen zum Bilanzstichtag um TEUR 1.999. Die in den Beteiligungsansätzen enthaltenen Geschäfts- und Firmenwerte betragen zum Bilanzstichtag TEUR 1.999.

Die Vorräte sind mit Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten oder niedrigeren, am Bilanzstichtag beizulegenden Werten angesetzt. Für Baustoffe, Schalungsteile aus Holz und Betriebsstoffe wurde ab 2022 ein Festwert gemäß § 240 Abs. 3 HGB gebildet. In den Herstellungskosten der unfertigen Leistungen sind grundsätzlich auch die von Subunternehmern erbrachten Leistungen enthalten. Soweit erforderlich, wurden entsprechende Rückstellungen für ausstehende Rechnungen gebildet. Der niedrigere beizulegende Wert ist aus den zukünftigen Erlösen unter Berücksichtigung der noch anfallenden Kosten retrograd ermittelt.

Die Herstellungskosten umfassen die Materialeinzelkosten, die notwendigen Materialgemeinkosten, die Fertigungseinzelkosten und die notwendigen Fertigungsgemeinkosten. Die Kosten für die allgemeine Verwaltung sind nicht aktiviert. Bei der Bewertung der unfertigen Baustellen wurden die Herstellungskosten für die einzelnen Baustellen individuell aus den jeweils angefallenen Kostenarten ermittelt. Als Abgrenzungskriterium zu den fertigen Baustellen wird die Leistungsabnahme berücksichtigt. Der niedrigere beizulegende Wert ist retrograd ermittelt, ausgehend von den zukünftigen Erlösen unter Berücksichtigung der nach dem Bilanzstichtag noch anfallenden Kosten, die aus dem bisherigen Kosten-/ Leistungsverhältnis abgeleitet werden, soweit dieses für die zukünftige Entwicklung als repräsentativ unterstellt werden kann. Für Baustellen, bei denen der verlustfreie Wert negativ ist, sind entsprechende Rückstellungen gebildet.

Die bei den Vorräten offen abgesetzten erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen sind mit dem Nennwert ohne Umsatzsteuer ausgewiesen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden grundsätzlich mit dem Nennbetrag bewertet. Erkennbare Risiken werden durch Einzelwertberichtigung und das allgemeine Kreditrisiko durch einen pauschalen Abschlag berücksichtigt.

Das nicht verpfändete Deckungsvermögen ist zum Aktivwert bewertet.

Die Wertpapiere des Umlaufvermögens sind zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert bewertet.

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach den Vorschriften des HGB anhand anerkannter versicherungsmathematischer Grundsätze ermittelt. Die Bewertung der Pensionsverpflichtungen erfolgte nach den anerkannten Grundsätzen der Versicherungsmathematik mittels der so genannten "Projected Unit Credit-Methode" (PUC-Methode). Der Rückstellungsbetrag gemäß der PUC-Methode ist definiert als der versicherungsmathematische Barwert der Pensionsverpflichtungen, der von den Mitarbeitern bis zu diesem Zeitpunkt gemäß Rentenformel und Unverfallbarkeitsregelung aufgrund ihrer in der Vergangenheit abgeleisteten Dienstzeiten erdient worden ist. Bei der Festlegung des laufzeitkongruenten Rechnungszinssatzes wird in Anwendung des Wahlrechts nach § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB bei der Abzinsung pauschal eine durchschnittliche Restlaufzeit von 15 Jahren unterstellt.

Als biometrische Rechnungsgrundlage wurden die "Richttafeln Heubeck 2018 G mit Vollanpassung" zu Grunde gelegt. Der Rückstellungsbetrag wurde unter Berücksichtigung der nachfolgenden Trendannahmen ermittelt:

Rechnungszinssatz p. a. 1,78 %
Gehaltstrend p. a. nicht anwendbar
Rententrend p. a. 2%

Der Rechnungszinssatz basiert entsprechend § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB auf dem von der Deutschen Bundesbank ermittelten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre und beträgt zum Abschlussstichtag 1,78 % (i. V. 1,87 %).

Aus der Abzinsung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich zum 31. Dezember 2022 im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre eine Verminderung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen in Höhe von EUR 2.331.672.

Vermögensgegenstände, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen, unbelastet und insolvenzsicher sind, sowie ausschließlich zur Erfüllung von Schulden aus Pensionsverpflichtungen dienen (Deckungsvermögen), wurden gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB unmittelbar mit den korrespondierenden Schulden verrechnet.

Das verrechnete Deckungsvermögen ist zum Zeitwert bewertet. Der beizulegende Zeitwert des Deckungsvermögens (Rückdeckungsversicherungen) entspricht den fortgeführten Anschaffungskosten gemäß § 255 Abs. 4 Satz 3 HGB und besteht aus dem so genannten geschäftsplanmäßigen Deckungskapital des Versicherungsunternehmens zuzüglich eines gegebenenfalls vorhandenen Guthabens aus Beitragsrückerstattungen (so genannte unwiderrufliche Überschussbeteiligung).

Erfolgswirksame Änderungen des Diskontierungssatzes, Zeitwertänderungen des Deckungsvermögens und laufende Erträge des Deckungsvermögens werden im Finanzergebnis gezeigt.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie wurden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichend objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre, der von der Deutsche Bundesbank zum Bilanzstichtag ermittelt wurde, abgezinst.

Die Jubiläumsverpflichtungen wurden auf Basis der Sterbetafeln Heubeck 2018 G und eines Abzinsungs-Zinssatzes von 1,44 % angesetzt.

Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag bilanziert.

Latente Steuern aus den Einzelabschlüssen (Handelsbilanz II - Steuerbilanz-Unterschiede) der einbezogenen Gesellschaften und latente Steuern auf Konsolidierungsmaßnahmen wurden auf der Basis der zukünftigen Steuerbelastung der einbezogenen Gesellschaften ermittelt. Latente Steuern auf Konsolidierungsmaßnahmen wurden mit latenten Steuern aus den Einzelabschlüssen verrechnet und zusammengefasst ausgewiesen.

Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr werden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit über einem Jahr erfolgt die Umrechnung mit dem Wechselkurs zum Zeitpunkt des Entstehens; bei Wechselkursänderungen bis zum Bilanzstichtag erfolgt die Bewertung in diesen Fällen grundsätzlich zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag unter Beachtung des Niederstwertprinzips auf der Aktiv- und des Höchstwertprinzips auf der Passivseite.

Die Werte des Jahresabschlusses der ausländischen Gesellschaften wurden mit den Mittelkursen am Bilanzstichtag in Euro umgerechnet. Die Umrechnung der Posten der Gewinn- und Verlustrechnung wurde zu Periodendurchschnittskursen vorgenommen. Erstkonsolidierungspflichtige Eigenkapitalien und Beteiligungsbuchwerte werden mit den historischen Kursen im Erstkonsolidierungszeitpunkt umgerechnet.

E. Erläuterungen zur Konzernbilanz und zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

I. Bilanz

1. Anlagevermögen

Die gesondert dargestellte Entwicklung des Anlagevermögens (Anlage 4) ist integraler Bestandteil des Anhangs.

Zum besseren Einblick in die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wird abweichend zum Vorjahr ein Festwert gemäß § 240 Abs. 3 HGB für Gebrauchsartikel in Höhe von EUR 2.247.313,98 im Posten Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung gebildet. Im Vorjahr waren die Gebrauchsartikel in den Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen ausgewiesen und zu Anschaffungskosten bzw. zu niedrigeren Wiederbeschaffungskosten am Bilanzstichtag bewertet. Auf eine Anpassung der Vorjahreszahlen in der Bilanz wurde verzichtet.

Die Zugänge zu den Beteiligungen an assoziierten Unternehmen enthalten in Höhe von TEUR 5.942 anteilige Jahresüberschüsse sowie anteilige Jahresfehlbeträge in Höhe von TEUR 792 Die Abgänge beinhalten Gewinnausschüttungen in Höhe von TEUR 4.461.

2. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe

Zum besseren Einblick in die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wird abweichend zum Vorjahr ein Festwert gemäß § 240 Abs. 3 HGB für Baustoffe, Schalungsteile aus Holz und Betriebsstoffe in Höhe von EUR 3.946.277,51 gebildet. Im Vorjahr waren die Baustoffe, Schalungsteile aus Holz und Betriebsstoffe zu Anschaffungskosten bzw. zu niedrigeren Wiederbeschaffungskosten am Bilanzstichtag bewertet. Auf eine Anpassung der Vorjahreszahlen in der Bilanz wurde verzichtet.

3. Forderungen

Der Posten Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, beinhaltet Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 246.652,12 (i. V. EUR 191.058,83) und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 29.585,96 (i. V. EUR 26.432,70).

Die Forderungen gegen Arbeitsgemeinschaften beinhalten Forderungen aus Einlagen in Höhe von EUR 2.586.312,69 (i. V. EUR 611.940,66), Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 4.052.677,64 (i. V. EUR 5.230.677,62), Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 1.524,04 (i. V. EUR 0,00), Gewinnansprüche saldiert mit Gewinnausschüttungen in Höhe von EUR 6.937.816,24 (i. V. EUR 12.214.330,24), sowie negative Ergebnisanteile in Höhe von EUR 821.540,16 (i. V. EUR 96.652,00).

4. Sonstige Vermögensgegenstände

Die sonstigen Vermögensgegenstände haben in Höhe von EUR 27.447.435,72 (i. V. EUR 26.871.680,99) eine Restlaufzeit von über einem Jahr.

5. Investmentfonds

Am folgenden inländischen Investmentvermögen im Sinne von § 1 InvG hält die LEONHARD WEISS GmbH & Co. KG Anteile von mehr als 10 %:

Buchwert (BW) 31.12.2022 Marktwert (MW) 31.12.2022 MW ./. BW
TEUR TEUR TEUR
Spezialfonds
Fonds LW 1 10.225,8 17.623,1 7.397,3
Fonds LW 2 38.398,9 38.398,9 0,0
Ausschüttung 2022 Tägliche Rückgabe möglich Unterlassene Abschreibung
TEUR
Spezialfonds
Fonds LW 1 27,7 nein nicht anwendbar
Fonds LW 2 0,0 nein nicht anwendbar

6. Flüssige Mittel

Der Posten enthält neben den Kassenbeständen die Guthaben bei Kreditinstituten.

7. Konzernbilanzgewinn

Der Bilanzgewinn des Konzernabschlusses hat sich wie folgt entwickelt:

2022
EUR
Konzernbilanzgewinn zum 31.12.2021 204.046.216,41
Sonstiges -4.638,36
Gewinnverwendung Mutterunternehmen Vorjahr -102.394.656,21
Gewinnvortrag zum 1.1.2022 101.646.921,84
Jahresüberschuss 70.688.635,89
Ergebnis der nicht beherrschenden Anteile -51.635,28
Konzernbilanzgewinn zum 31.12.2022 172.283.922,45

8. Pensionsrückstellungen

Angaben zur Verrechnung mit Deckungsvermögen nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB:

2022
EUR
Pensionsverpflichtung 67.283.070,82
Deckungsvermögen (beizulegender Zeitwert) -3.316.674,00
Pensionsrückstellung 63.966.396,82
Deckungsvermögen (Anschaffungskosten) 4.133.398,00

9. Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:

Restlaufzeit bis 1 Jahr Restlaufzeit 1 bis 5 Jahre Gesamt
EUR EUR EUR
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 66.429.150,63 12.517,32 66.441.667,95
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 13.902,65 13.902,65
Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 371.289,01 371.289,01
Verbindlichkeiten gegenüber Arbeitsgemeinschaften 1.744.138,93 1.744.138,93
Sonstige Verbindlichkeiten 57.381.942,74 792.988,77 58.174.931,51
125.940.423,96 805.506,09 126.745.930,05
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 140.494.302,56
267.240.232,61

Im Vorjahr waren in den sonstigen Verbindlichkeiten, Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit zwischen einem und fünf Jahren in Höhe von EUR 2.273.634,77 und in den Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistungen in Höhe von EUR 29.633,55 enthalten. Alle übrigen Verbindlichkeiten des Vorjahres in Höhe von EUR 121.049.314,98 hatten eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen branchenübliche Eigentumsvorbehalte an den gelieferten Gegenständen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, beinhalten in Höhe von EUR 385.398,65 (i. V. EUR 358.808,02) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und in Höhe von EUR 14.109,64 (i. V. EUR 28.506,10) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen diese Unternehmen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Arbeitsgemeinschaften beinhalten in Höhe von EUR 2.000.000,00 (i. V. EUR 0,00) Verbindlichkeiten aus Gewinnausschüttungen, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen EUR 0,00 (i. V. EUR 77.360,25), Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 256.469,70 (i. V. EUR 0,00), Forderungen aus Einlagen in Höhe von EUR 0,00 (i. V. EUR 625.607,80), Verbindlichkeiten aus Einlagen in Höhe von EUR 608,63 (i. V. EUR 0,00) und keine negativen Ergebnisanteile (i. V. EUR 753.645,16).

Die sonstigen Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:

31.12.2022 31.12.2021
EUR
Verbindlichkeiten aus Steuern 32.924.540,35 40.174.746,53
Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit 7.463.899,06 4.559.131,99
Übrige sonstige Verbindlichkeiten 17.786.492,10 14.967.414,69
58.174.931,51 59.701.293,21

10. Latente Steuern

Latente Steuern werden insbesondere für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen im Konzernabschluss und den steuerrechtlichen Wertansätzen von immateriellen Vermögensgegenständen, Sachanlagen, Vorräten, Forderungen, Pensionsrückstellungen und sonstigen Rückstellungen im jeweiligen landesrechtlichen Jahresabschluss ermittelt. Dabei wurde der jeweilige Steuersatz der betreffenden Gesellschaften verwendet. Bei einbezogenen inländischen Kapitalgesellschaften beträgt der Steuersatz für Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer insgesamt 29,8 %. Die länderspezifischen Steuersätze der ausländischen Tochtergesellschaften liegen zwischen 12,6 % und 20,0 %.

Des Weiteren wurden latente Steuern auf Konsolidierungsbuchungen entsprechend § 306 HGB gebildet.

Stand am 1.1.2022 Veränderung 2022 Stand am 31.12.2022
EUR EUR EUR
Aktive latente Steuern -126.884,66 -188.450,75 -315.335,41
Passive latente Steuern 1.969.579,42 145.674,02 2.115.253,44
Saldierte Steuerlatenzen 1.842.694,76 -42.776,73 1.799.918,03

II. Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

1. Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse verteilen sich wie folgt:

2022
EUR
Umsatzerlöse Bau 1.418.045.502
Arbeitsgemeinschaften 67.022.489
Übrige Erlöse 57.212.357
1.542.280.348
Erlösschmälerungen -3.045.332
1.539.235.016
Bestandsveränderung der fertigen, noch nicht abgerechneten Bauarbeiten 274.964.273
1.814.199.289

2. Sonstige betriebliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von EUR 4.172.547,43 enthalten. Es handelt sich im Wesentlichen um Gewinne aus Anlageabgängen (EUR 3.327.977,04) und Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (EUR 750.388,04), sowie Erträge aus der Auflösung von Einzelwertberichtigungen (EUR 12.073,15).

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von EUR 1.131.055,19 (i.V. EUR 2.287.042,36) enthalten. Davon entfallen auf unrealisierte Kursgewinne EUR 239.673,25 (i. V. EUR 1.471.701,49).

3. Personalaufwand

In dem Posten "Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung" sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von EUR 4.998.856,76 (i. V. EUR 4.423.056,08) enthalten.

4. Sonstige betriebliche Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von EUR 468.982,01 enthalten, die im Wesentlichen Verluste aus Anlageabgängen (EUR 425.474,80) betreffen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von EUR 3.253.475,81 (i.V. EUR 1.147.636,73). Davon entfallen auf unrealisierte Kursverluste EUR 1.980.505,96 (i. V. EUR 606.655,67).

5. Finanzergebnis

Das Finanzergebnis enthält Erfolgswirkungen aus der Änderung des Diskontierungssatzes bei den Pensionsrückstellungen, Zeitwertänderungen des Deckungsvermögens und laufende Erträge des Deckungsvermögens.

Die Zinsen und ähnlichen Erträge beinhalten in Höhe von EUR 13.355,12 Erträge aus der Abzinsung von Rückstellungen (i. V. EUR 0,00).

In dem Posten Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens sind außerplanmäßige Abschreibungen auf Finanzanlagen wegen voraussichtlich nicht dauernder Wertminderung in Höhe von EUR 800.000,00 (i. V. EUR 0,00) enthalten.

Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen betreffen in Höhe von EUR 1.750.610,36 (i. V. EUR 4.078.191,29) Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen und Verbindlichkeiten.

In dem Posten Zinsen und ähnliche Aufwendungen sind periodenfremde Zinsen in Höhe von EUR 6.590,11 enthalten.

Angaben zur Verrechnung mit Deckungsvermögen nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB in der Gewinn- und Verlustrechnung:

2022
EUR
Zinsaufwand aus Pensionsverpflichtung 1.817.313,00
Ertrag aus Deckungsvermögen 110.818,00
Zinsaufwand 1.706.495,00

6. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

In den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind Erträge in Höhe von EUR 252.982,18 periodenfremd.

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag enthalten Erträge aus latenten Steuern in Höhe von EUR 42.776,73 (i. V. Aufwendungen EUR 1.711.357,34).

F. Sonstige Angaben

1. Beteiligungsverhältnisse

Hinsichtlich der Beteiligungen der Gesellschaft verweisen wir auf die gesonderte Aufstellung der Angaben nach § 313 Abs. 2 HGB (Anlage 5), die integraler Bestandteil dieses Anhangs ist.

2. Offenlegungserleichterungen

Für folgende Gesellschaften werden die Offenlegungserleichterungen nach § 264 Abs. 3 HGB bzw. § 264 b HGB in Anspruch genommen:

LEONHARD WEISS GmbH & Co. KG, Göppingen

LEONHARD WEISS Beteiligungsholding GmbH, Satteldorf

Leonhard Weiss International GmbH, Satteldorf

SDC - Steinsanierung Denkmalpflege Crailsheim GmbH & Co. KG, Satteldorf

SDC - Steinsanierung Denkmalpflege Crailsheim Verwaltungs-GmbH, Satteldorf

INVATEC GmbH, Satteldorf

LEONHARD WEISS Fußbodentechnik GmbH & Co. KG, Göppingen

LEONHARD WEISS Fußbodentechnik Verwaltungs-GmbH, Göppingen

LEONHARD WEISS Verwertungs- und Entsorgungs- GmbH, Satteldorf

Leonhard Weiss Asphaltholding GmbH, Satteldorf

SDA - Süddeutsche Asphalt GmbH & Co. KG, Holzheim

SDA - Süddeutsche Asphalt Verwaltung GmbH, Holzheim

FOCUS RAIL Engineering GmbH, Göppingen

AMG Asphaltmischwerk Göppingen GmbH & Co. KG, Schlat

Green Way Systems GmbH, Frankfurt (Oder)

STARTEC Maschinenbau GmbH, Satteldorf

AEONIS Citycom Deutschland GmbH, Göppingen

VIA GmbH, Hockenheim

Müller & Co. Erdkabelbau GmbH, Grünkraut

INFRA-TEC GmbH, Hachenburg

3. Personal

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter beträgt:

Vollkonsolidierte Unternehmen
Angestellte 2.344 (2.188)
Gewerbliche Arbeitnehmer 3.986 (3.806)
6.330 (5.994)
Quotenkonsolidierte Unternehmen Personen Gesamt Personen
Angestellte 21 (6) 2.365 (2.194)
Gewerbliche Arbeitnehmer 12 (15) 3.998 (3.821)
33 (21) 6.363 (6.015)

4. Bezüge der Organe

Die Geschäftsführer erhielten für ihre Tätigkeit Vergütungen in Höhe von EUR 10.058.471,09.

Für ehemalige Organmitglieder sind Pensionsrückstellungen in Höhe von EUR 1.713.388,00 gebildet.

Die Beiratsmitglieder erhielten für ihre Tätigkeit Vergütungen in Höhe von EUR 1.211.362,50.

5. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum Bilanzstichtag bestehen Mitgliedschaften in insgesamt 82 Arbeitsgemeinschaften, für die jeweils eine unbeschränkte gesamtschuldnerische Haftung besteht.

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen bestehen in folgender Höhe:

fällig 2023 fällig 2024 - 2027 fällig 2028 und später Gesamt
EUR EUR EUR EUR
Miet-, Leasing- und Pachtverpflichtungen 21.825.097 23.809.880 0 45.634.977

Aus noch offenen Bestellvorgängen besteht ein Obligo in Höhe von TEUR 58.007.

6. Honorar Prüfungsgesellschaft

Im Einzelabschluss des Mutterunternehmens wurde der voraussichtliche Aufwand für die Prüfung des Jahresabschlusses des Mutterunternehmens und des Konzernabschlusses der Gruppe in Höhe von EUR 215.450,00 berücksichtigt.

7. Finanzmittelfonds

Im Finanzmittelfonds (Kapitalflussrechnung) in Höhe von EUR 612 Mio. sind Finanzmittel in Höhe von TEUR 3.148 aus quotal einbezogenen Unternehmen enthalten.

8. Nachtragsbericht

Es haben sich keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres, über die an dieser Stelle zu berichten wäre, ereignet.

 

Göppingen, 18. April 2023

LEONHARD WEISS GmbH & Co. KG

vertreten durch Weiss Verwaltungsgesellschaft mbH

Geschäftsführung

Marcus Herwarth

Christian Ott

Robert Kreß

Ralf Schmidt

Stefan Schmidt-Weiss

Steffen Schönfeld

Alexander Weiss

Entwicklung des Konzernanlagevermögens der LEONHARD WEISS GmbH & Co. KG, Göppingen, im Geschäftsjahr 2022

Anschaffungs-/Herstellungskosten
Stand am 1.1.2022 Währungsanpassung Anpassungen Erstkonsolidierung Zugänge
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 12.211.049,56 18.606,61 2.799,75 838.306,67
2. Geschäfts- oder Firmenwert 17.076.082,03 0,00 332.279,00 3.459,07
3. Geleistete Anzahlungen 1.368.086,51 0,00 1.239.897,91
30.655.218,10 18.606,61 335.078,75 2.081.663,65
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 129.829.127,38 617.897,70 0,00 6.603.981,12
2. Technische Anlagen und Maschinen 264.125.500,53 -141.280,61 0,00 24.227.854,33
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 185.250.548,37 71.194,05 5.017,28 26.345.551,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 7.224.492,90 -635,01 0,00 5.792.164,66
586.429.669,18 547.176,13 5.017,28 62.969.551,11
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 35.024.008,92 0,00 0,00 5.629.204,70
2. Beteiligungen 947.274,04 3.577,81 0,00 1.316,00
3. Ausleihungen an Beteiligungsunternehmen 783.940,42 0,05 0,00 700.000,00
36.755.223,38 3.577,86 0,00 6.330.520,70
653.840.110,66 569.360,60 340.096,03 71.381.735,46
Anschaffungs-/Herstellungskosten
Umbuchungen Abgänge Stand am 31.12.2022
EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 672.613,98 385.331,70 13.358.044,87
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0,00 17.411.820,10
3. Geleistete Anzahlungen -672.613,98 8.161,35 1.927.209,09
0,00 393.493,05 32.697.074,06
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.725.130,64 397.287,40 141.378.849,44
2. Technische Anlagen und Maschinen 643.457,46 6.902.108,86 281.953.422,85
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 290.114,34 9.607.153,48 202.355.271,56
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau -5.658.702,44 1.145.838,54 6.211.481,57
0,00 18.052.388,28 631.899.025,42
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 0,00 4.460.890,30 36.192.323,32
2. Beteiligungen 0,00 0,00 952.167,85
3. Ausleihungen an Beteiligungsunternehmen 0,00 440.000,00 1.043.940,47
0,00 4.900.890,30 38.188.431,64
0,00 23.346.771,63 702.784.531,12
Kumulierte Abschreibungen
Stand am 1.1.2022 Währungsanpassung Anpassungen Erstkonsolidierung Zugänge
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 8.284.005,06 14.298,93 1.893,75 1.302.835,68
2. Geschäfts- oder Firmenwert 12.346.466,56 0,00 22.165,10 800.861,54
3. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
20.630.471,62 14.298,93 24.058,85 2.103.697,22
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 43.170.683,20 78.110,15 0,00 3.076.201,71
2. Technische Anlagen und Maschinen 154.109.301,27 -47.109,58 0,00 20.028.888,52
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 99.612.697,91 54.301,67 3.405,53 19.910.135,39
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
296.892.682,38 85.302,24 3.405,53 43.015.225,62
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 12.697.421,56 0,00 0,00 620.634,58
2. Beteiligungen 13.056,65 0,00 0,00 0,00
3. Ausleihungen an Beteiligungsunternehmen 0,00 0,00 0,00 800.000,00
12.710.478,21 0,00 0,00 1.420.634,58
330.233.632,21 99.601,17 27.464,38 46.539.557,42
Kumulierte Abschreibungen
Umbuchungen Abgänge Stand am 31.12.2022
EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 0,00 380.691,41 9.222.342,01
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0,00 13.169.493,20
3. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00
0,00 380.691,41 22.391.835,21
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 308.821,12 46.016.173,94
2. Technische Anlagen und Maschinen -1.868,75 5.984.421,15 168.104.790,31
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.868,75 8.759.157,88 110.823.251,37
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00
0,00 15.052.400,15 324.944.215,62
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 0,00 0,00 13.318.056,14
2. Beteiligungen 0,00 0,00 13.056,65
3. Ausleihungen an Beteiligungsunternehmen 0,00 0,00 800.000,00
0,00 0,00 14.131.112,79
0,00 15.433.091,56 361.467.163,62
Buchwerte
Stand am 31.12.2022 Stand am 31.12.2021
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 4.135.702,86 3.927.044,50
2. Geschäfts- oder Firmenwert 4.242.326,90 4.729.615,47
3. Geleistete Anzahlungen - 1.927.209,09 1.368.086,51
10.305.238,85 10.024.746,48
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 95.362.675,50 86.658.444,18
2. Technische Anlagen und Maschinen 113.848.632,54 110.016.199,26
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 91.532.020,19 85.637.850,46
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 6.211.481,57 7.224.492,90
306.954.809,80 289.536.986,80
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 22.874.267,18 22.326.587,36
2. Beteiligungen 939.111,20 934.217,39
3. Ausleihungen an Beteiligungsunternehmen 243.940,47 783.940,42
24.057.318,85 24.044.745,17
341.317.367,50 323.606.478,45

Aufstellung der konsolidierten Unternehmen und Beteiligungsunternehmen der LEONHARD WEISS GmbH & Co. KG , Göppingen, nach § 313 Abs. 2 HGB, zum 31. Dezember 2022

Nr. Name gehalten von Nr. Beteiligungsquote %
1. Konsolidierte Unternehmen
Obergesellschaften
1 LEONHARD WEISS GmbH & Co. KG, Göppingen
Tochterunternehmen:
2 Leonhard Weiss International GmbH, Satteldorf 1 100,00
3 LEONHARD WEISS Beteiligungsholding GmbH, Satteldorf 1 100,00
4 SDC-Steinsanierung Denkmalpflege Crailsheim GmbH & Co. KG, Satteldorf 1 100,00
5 SDC-Steinsanierung Denkmalpflege Crailsheim Verwaltungs-GmbH, Satteldorf 1 100,00
6 LEONHARD WEISS Fußbodentechnik GmbH & Co. KG, Göppingen 1 100,00
7 LEONHARD WEISS Fußbodentechnik Verwaltungs-GmbH, Göppingen 1 100,00
8 LEONHARD WEISS Verwertungs- und Entsorgungs GmbH, Satteldorf 3 100,00
9 Leonhard Weiss Asphaltholding GmbH, Satteldorf 3 100,00
10 VIA GmbH, Hockenheim 1 100,00
11 INFRA-TEC GmbH, Hachenburg 1 100,00
12 Leonhard Weiss Bau AG, Regensdorf/Schweiz 2 100,00
13 Leonhard Weiss RO s.r.l., Bukarest/Rumänien 2 100,00
14 LEONHARD WEISS OÜ, Tallinn/Estland 2 100,00
15 LEONHARD WEISS VIATER OÜ, Tallinn/Estland 14 100,00
16 LEONHARD WEISS SUOMI Oy, Helsinki/Finnland 14 100,00
17 LEONHARD WEISS LIETUVA UAB, Vilnius/Litauen 14 100,00
18 INVATEC GmbH, Satteldorf 3 100,00
19 STARTEC Maschinenbau GmbH, Satteldorf 18 100,00
20 SDA - Süddeutsche Asphalt GmbH & Co. KG, Holzheim 3 75,00
21 SDA - Süddeutsche Asphalt Verwaltung GmbH, Holzheim 3 75,00
22 FOCUS RAIL Engineering GmbH, Göppingen 1 100,00
23 AMG Asphaltmischwerk Göppingen GmbH & Co. KG, Schlat 3 100,00
24 Green Way Systems GmbH, Frankfurt/Oder 3 95,05
25 FAST OPTICOM AG, Freienbach/ Schweiz 2 100,00
26 AEONIS Citycom Deutschland GmbH, Göppingen 25 100,00
27 Müller & Co. Erdkabelbau GmbH, Grünkraut 3 100,00
28 LWZ spolka z o.o., Zorawina/ Polen 2 100,00
29 LEONHARD WEISS Maszyny Torowe sp. z o o., Zorawina/Polen 2 100,00
2. Gemeinschaftsunternehmen
30 Satteldorfer Aspaltmischwerk GmbH & Co. KG, Satteldorf 3 50,00
31 Satteldorfer Asphaltmischwerk Verwaltungs-GmbH, Satteldorf 3 50,00
32 AMOS-Asphalt-Mischwerk Oberwiera GmbH & Co. KG, Satteldorf 3 50,00
33 AMOS-Asphalt-Mischwerk Oberwiera Verwaltungs GmbH, Satteldorf 3 50,00
34 Brenz-Asphaltmischwerk GmbH, Langenau 3 50,00
35 Objektgesellschaft Käthe Kollwitz Ufer GmbH, Dresden 3 50,00
36 ABZ Asphalt-Baustoffe-Zentrallabor GmbH, Feuchtwangen 3 50,00
37 AMF Asphaltmischwerke Franken GmbH & Co. KG, Burgoberbach 3 50,00
38 VEA Umwelt GmbH & Co. KG, Burgoberbach 3 50,00
39 VEA Umwelt Verwaltungsgesellschaft mit beschränkter Haftung, Burgoberbach 3 50,00
40 IHM Ing.-Büro Holger Mielitz GmbH, Berlin 1 50,00
3. Assoziierte Unternehmen
41 GJW Praha, spol.s.r.o., Prag/Tschechien 2 49,75
42 MIGAN Asphalt Mischgemeinschaft Augsburg Nord GmbH &. Co. KG, Neusäß 3 33,33
43 Transportbeton Geislingen GmbH & Co. KG, Geislingen 3 24,55
44 Transportbeton Göppingen GmbH & Co. KG, Göppingen 3 33,49
45 Transportbeton GmbH & Co. KG Crailsheim, Satteldorf 3 30,00
46 HAM Hohenloher Asphalt-Mischwerke GmbH & Co. KG, Bretzfeld 3 46,80
47 AMD Ditzingen GmbH & Co. KG, Ditzingen 3 40,00
48 SSO Straßensanierung GmbH, Ellwangen 3 35,00
49 Kocher-Jagst Transportbeton Vermietungs GmbH & Co. KG, Niedernhall 3 23,35
50 A.B.R. Recycling GmbH & Co. KG, Satteldorf 3 33,33
51 Wacker GmbH, Filderstadt 3 49,62
52 BBH Baustoff- und Bodenbehandlung Hohenlohe GmbH & Co. KG, Kupferzell 3 20,00
53 Karl Stein & Söhne GmbH & Co. KG, Freiberg 3 49,06
54 Stein-Verwaltungsgesellschaft mbH, Freiberg 3 50,00
55 RM Asphalt GmbH & Co. KG, Sprendlingen 3 20,00
Nr. Name gehalten von Nr. Beteiligungsquote Nominalkapitalanteil
% EUR
4. Andere Unternehmen
mit einer Beteiligungsquote zwischen 20 % und 50 %
56 Transportbeton Geislingen Verwaltungs-GmbH, Geislingen 3 50,00 13.500,00
57 Transportbeton Göppingen Verwaltungs-GmbH, Göppingen 3 37,11 11.392,77
58 Transportbeton Verwaltungs-GmbH, Satteldorf 3 37,50 9.586,88
59 Käufervereinigung Schotterwerk Brettenfeld GbR, Rot am See-Brettenfeld 1 26,32 1.320,43
60 MIGAN Asphalt-Mischgemeinschaft Augsburg Nord GmbH, Neusäß 3 33,33 8.521,53
61 AMD Ditzingen Verwaltungs-GmbH, Ditzingen 3 40,00 12.000,00
62 A.B.R. Recycling Verwaltungs-GmbH, Satteldorf 3 33,33 9.000,00
Nr. Name Letzter Abschluss Jahresergebnis in Eigenkapital in
von TEUR TEUR
4. Andere Unternehmen
mit einer Beteiligungsquote zwischen 20 % und 50 %
56 Transportbeton Geislingen Verwaltungs-GmbH, Geislingen 2021 4 39
57 Transportbeton Göppingen Verwaltungs-GmbH, Göppingen 2021 5 104
58 Transportbeton Verwaltungs-GmbH, Satteldorf 2021 0 55
59 Käufervereinigung Schotterwerk Brettenfeld GbR, Rot am See-Brettenfeld 2021 -3 5
60 MIGAN Asphalt-Mischgemeinschaft Augsburg Nord GmbH, Neusäß 2022 1 41
61 AMD Ditzingen Verwaltungs-GmbH, Ditzingen 2022 -1 42
62 A.B.R. Recycling Verwaltungs-GmbH, Satteldorf 2022 -1 19

Zusätzliche Angaben

Der Konzernabschluss der LEONHARD WEISS GmbH & Co. KG, Göppingen, zum 31. Dezember 2022 wurde durch die Gesellschafterversammlung am 11. Mai 2023 gebilligt.

Konzernkapitalflussrechnung der LEONHARD WEISS GmbH & Co. KG, Göppingen, für das Geschäftsjahr 2022

2022 2021
TEUR TEUR
Periodenergebnis (Konzernjahresüberschuss nach Ergebnis der nicht beherrschenden Anteile) 70.637 116.228
+/- Abschreibungen/Zuschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 46.540 43.659
+/- Zunahme/Abnahme der Rückstellungen 8.227 20.353
+/- Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen und Erträge -2.433 -3.030
-/+ Zunahme/Abnahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -110.356 -20.493
+/- Zunahme/Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -85.205 82.892
-/+ Gewinn/Verlust aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens -2.902 -2.578
+/- Zinsaufwendungen/Zinserträge 3.069 5.866
- Sonstige Beteiligungserträge -53 -145
+/- Ertragsteueraufwand/-ertrag 16.465 16.245
-/+ Ertragsteuerzahlungen -9.378 -18.453
Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit -65.389 240.544
+ Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des immateriellen Anlagevermögens 13 19
- Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen -2.082 -2.238
+ Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens 6.342 7.665
- Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -62.970 -59.085
+ Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Finanzanlagevermögens 0 -1
- Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen 0 0
- Auszahlungen für Zugänge zum Konsolidierungskreis -1.581 -1.758
+ Erhaltene Zinsen 2.034 1.811
+ Erhaltene Dividenden 53 145
Cashflow aus der Investitionstätigkeit -58.191 -53.442
+ Einzahlungen aus der Begebung von Anleihen und der Aufnahme von (Finanz-) Krediten 0 296
- Auszahlungen aus der Tilgung von Anleihen und (Finanz-) Krediten -301 0
- Gezahlte Zinsen -3.366 -3.599
- Gezahlte Dividenden an Gesellschafter des Mutterunternehmens -41.695 -51.164
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit -45.362 -54.467
Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds -168.942 132.635
+/- Wechselkurs- und bewertungsbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds 1.275 1.095
+ Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 779.935 646.205
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 612.268 779.935
Finanzmittelbestand
Flüssige Mittel 612.268 779.935

Konzerneigenkapitalspiegel der LEONHARD WEISS GmbH & Co. KG, Göppingen, für das Geschäftsjahr 2022

Mutterunternehmen
Kapitalanteile Rücklagen
EUR EUR
Stand am 31.12.2018 60.000.000,00 186.500.000,00
Gewinnverwendung 0,00 53.900.000,00
Änderungen des Konsolidierungskreises 0,00 0,00
Übrige Veränderungen 0,00 0,00
Konzernjahresüberschuss 0,00 0,00
Stand am 31.12.2019 60.000.000,00 240.400.000,00
Gewinnverwendung 0,00 42.700.000,00
Änderungen des Konsolidierungskreises 0,00 0,00
Übrige Veränderungen 0,00 0,00
Konzernjahresüberschuss 0,00 0,00
Stand am 31.12.2020 60.000.000,00 283.100.000,00
Gewinnverwendung 0,00 58.000.000,00
Änderungen des Konsolidierungskreises 0,00 0,00
Übrige Veränderungen 0,00 0,00
Konzernjahresüberschuss 0,00 0,00
Stand am 31.12.2021 60.000.000,00 341.100.000,00
Gewinnverwendung 0,00 60.700.000,00
Änderungen des Konsolidierungskreises 0,00 0,00
Übrige Veränderungen 0,00 0,00
Konzernjahresüberschuss 0,00 0,00
Stand am 31.12.2022 60.000.000,00 401.800.000,00
Mutterunternehmen
Konzernbilanzgewinn Kumuliertes übriges Ergebnis
Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung Unterschiedsbetrag aus Kapitalkonsolidierung
EUR EUR EUR
Stand am 31.12.2018 159.806.923,56 2.525.828,49 0,00
Gewinnverwendung -80.419.852,71 0,00 0,00
Änderungen des Konsolidierungskreises 0,00 0,00 0,00
Übrige Veränderungen -50.883,66 705.281,41 0,00
Konzernjahresüberschuss 79.755.508,56 0,00 0,00
Stand am 31.12.2019 159.091.695,75 3.231.109,90 0,00
Gewinnverwendung -75.130.059,01 0,00 0,00
Änderungen des Konsolidierungskreises 0,00 0,00 0,00
Übrige Veränderungen -104.111,13 -115.588,56 0,00
Konzernjahresüberschuss 112.787.931,38 0,00 0,00
Stand am 31.12.2020 196.645.456,99 3.115.521,34 0,00
Gewinnverwendung -109.164.353,54 0,00 0,00
Änderungen des Konsolidierungskreises 0,00 0,00 0,00
Übrige Veränderungen 336.912,04 1.056.502,93 0,00
Konzernjahresüberschuss 116.228.200,92 0,00 0,00
Stand am 31.12.2021 204.046.216,41 4.172.024,27 0,00
Gewinnverwendung -102.394.656,21 0,00 0,00
Änderungen des Konsolidierungskreises 0,00 0,00 0,00
Übrige Veränderungen -4.638,36 898.656,91 0,00
Konzernjahresüberschuss 70.637.000,61 0,00 0,00
Stand am 31.12.2022 172.283.922,45 5.070.681,18 0,00
Mutterunternehmen
Eigenkapital Nicht beherrschende Anteile Konzerneigenkapital
EUR EUR EUR
Stand am 31.12.2018 408.832.752,05 1.559.397,21 410.392.149,26
Gewinnverwendung -26.519.852,71 0,00 -26.519.852,71
Änderungen des Konsolidierungskreises 0,00 0,00 0,00
Übrige Veränderungen 654.397,75 283.230,85 937.628,60
Konzernjahresüberschuss 79.755.508,56 0,00 79.755.508,56
Stand am 31.12.2019 462.722.805,65 1.842.628,06 464.565.433,71
Gewinnverwendung -32.430.059,01 0,00 -32.430.059,01
Änderungen des Konsolidierungskreises 0,00 0,00 0,00
Übrige Veränderungen -219.699,69 -1.301.652,00 -1.521.351,69
Konzernjahresüberschuss 112.787.931,38 0,00 112.787.931,38
Stand am 31.12.2020 542.860.978,33 540.976,06 543.401.954,39
Gewinnverwendung -51.164.353,54 0,00 -51.164.353,54
Änderungen des Konsolidierungskreises 0,00 0,00 0,00
Übrige Veränderungen 1.393.414,97 16.304,93 1.409.719,90
Konzernjahresüberschuss 116.228.200,92 0,00 116.228.200,92
Stand am 31.12.2021 609.318.240,68 557.280,99 609.875.521,67
Gewinnverwendung -41.694.656,21 0,00 -41.694.656,21
Änderungen des Konsolidierungskreises 0,00 0,00 0,00
Übrige Veränderungen 894.018,55 51.635,28 945.653,83
Konzernjahresüberschuss 70.637.000,61 0,00 70.637.000,61
Stand am 31.12.2022 639.154.603,63 608.916,27 639.763.519,90

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die LEONHARD WEISS GmbH & Co. KG, Göppingen

Prüfungsurteile

Wir haben den Konzernabschluss der LEONHARD WEISS GmbH & Co. KG, Göppingen und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2022, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der LEONHARD WEISS GmbH & Co. KG, Göppingen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2022 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 und

vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Beirats für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Der Beirat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses des Konzerns zur Aufstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Konzernabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt.

holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Beaufsichtigung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile.

beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Stuttgart, 19. April 2023

Ebner Stolz GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Matthias Spingler, Wirtschaftsprüfer

Philip Sonntag, Wirtschaftsprüfer

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