Stammdaten

Register
Amtsgericht Regensburg HRB 5202
Eingetragen
17.3.1993
Branche
Großhandel mit AnstrichmittelnTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Baustoffen und AnstrichmittelnGroßhandel mit Holz, Baustoffen, Anstrichmitteln und Sanitärkeramik, ohne Spezialisierung auf eine der Produktgruppen
Gegenstand
Der Handel mit Baustoffen, Brenn- und Treibstoffen, der Betrieb von Bau- und Heimwerkermärkten sowie von SB-Märkten und alle Tätigkeiten, die damit mittelbar oder unmittelbar zusammenhängen. Die Gesellschaft ist darüberhinaus zu allen Geschäften und Maßnahmen berechtigt, die dem Gegenstand des Unternehmens dienen.

Finanzübersicht

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Philipp Wagner
seit 23.2.2022
Prokura
Josef Schmidberger
seit 29.11.2019
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.40% identifiziert99.60% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
0.40%

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Martina Eschrat Schierer, geborene Tabak; Leopold Justus Maximilian Schierer; Karl Luis Max Schierer - in Erbengemeinschaft
99.60%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Max Schierer Holding GmbH
Germany
4.000.000 €
100.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Max Schierer GmbH

Cham

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht 2023

Max Schierer GmbH, Cham

A. Geschäfts- und Rahmenbedingungen

Unternehmensstruktur, Geschäftstätigkeit

Die Max Schierer GmbH wurde am 28. Januar 1993 gegründet und hat ihren Sitz in Cham.

Als Geschäftsführer ist Frau Martina Schierer (ab 10.04.2019) und Herr Max Schierer sen. (bis 25.01.2019 Maximilian Schierer) bestellt. Am 29.11.2019 wurde Herr Josef Schmidberger zum weiteren Geschäftsführer bestellt.

Der Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit der Max Schierer GmbH liegt im Handel mit Baustoffen, Brenn- und Treibstoffen, sowie das Betreiben von Bau- und Heimwerkermärkten.

Ständige Kontroll- und Rationalisierungsmaßnahmen sichern den hohen Qualitätsstandard, der eine wesentliche Grundlage für unseren Markterfolg bildet.

Geschäftsverlauf

Entwicklung der Gesamtwirtschaft

Die gesamtwirtschaftliche Situation hat weiterhin mit der Inflation und den konstant hohen Zinsniveau zur kämpfen. Vor allem die Baubranche befindet sich in der Krise. Das Bruttoinlandprodukt liegt erstmals seit 2023 über der 4-Billionen-Euro-Grenze und ist im Jahr 2023 gegenüber dem Vorjahr wieder angestiegen. Es beträgt 2023 4.122,21 Mrd. Euro. Preisbereinigt hatte das BIP einen leichten Rückgang um 0,2% im Vergleich zum Jahr 2022. Leicht gestiegen ist die durchschnittliche Zahl der Erwerbstätigen in Deutschland. Diese liegt im Jahr 2023 bei 45,9 Mio. Die Zahl der registrierten Arbeitslosen ist mit 5,7% für das Jahr 2023 um 0,4% gegenüber dem Vorjahr leicht gestiegen.

Entwicklung der Branche

Die Gesamtentwicklung in der Branche 2023 war weiterhin rückläufig. Die von der Bundesregierung angepeilte Marke mit 400.000 Wohnungen jährlich wurde auch 2023 nicht erreicht. Die Baugenehmigungszahlen gingen im Berichtsjahr um 26,6% im Vergleich zum Vorjahr zurück. Auch die Auftragszahlen im Wohnungsbau sanken in 2023 um 19,8% zum Vorjahr. Das weiterhin hohe Zinsniveau, die derzeitige politische Situation und die nur leicht gefallenen Baupreise waren ein Grund der Bürger die Investition in Ihr Eigenheim zu überdenken.

Einschätzung der Unternehmensleitung

Das Ergebnis der Gesellschaft wurde zum Vorjahr unterschritten. Eine Umsatzstabilisierung und Kostenbewusstsein werden in Zukunft zu einer nachhaltigeren Betreibung beitragen.

B. Darstellung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

Die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der Max Schierer GmbH hat sich im Geschäftsjahr 2023 solide entwickelt.

1. Ertragslage

Das Ergebnis 2023 verringerte sich gegenüber dem Vorjahr um 3.393 TEUR. Der Jahresüberschuss beträgt im Berichtsjahr 2.444 TEUR.

Die Personalaufwendungen sanken im Vergleich zum Vorjahr um 361,0 TEUR auf 13.001,0 TEUR.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich um 428,1 TEUR auf 5.942,1 TEUR.

Bei der Versorgung mit Waren traten im abgelaufenen Geschäftsjahr zu keinem Zeitpunkt nennenswerte Engpässe auf.

2. Finanzlage

Die Liquiditätslage unseres Unternehmens war im Berichtsjahr gut.

Der Bestand an flüssigen Mitteln zum Abschlussstichtag verringerte sich im Vergleich zum Vorjahr um 1.517,6 TEUR, die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten waren gegenüber dem 31.12.2022 um 1.580,0 TEUR höher. Wir rechnen damit, auch künftig unsere finanziellen Verpflichtungen jederzeit erfüllen zu können. Die Vermögens- und Kapitalstruktur zeigen die solide Struktur unserer Unternehmensfinanzierung.

Mit einer geordneten Vermögens- und Finanzlage sehen wir eine wesentliche Voraussetzung erfüllt, um auch künftig erfolgreich arbeiten zu können.

3. Vermögenslage

Die Bilanzsumme der Max Schierer GmbH belief sich zum Bilanzstichtag auf 45.963,7 TEUR. Sie hat sich gegenüber dem Vorjahr 2022 (46.488,7 TEUR) um 525,0 TEUR verringert.

Die Vermögensstruktur ist durch einen Anteil vom Umlaufvermögen an der Bilanzsumme von 88,6 % gekennzeichnet.

Der Warenbestand betrug zum 31. Dezember 2023 8.659,7 TEUR.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen verringerten sich um 1.812,4 TEUR auf 5.738,5 TEUR.

Flüssige Mittel umfassen 5,47 % (Vorjahr 8,67 %) der Bilanzsumme.

Das Eigenkapital konnte um 944,4 TEUR auf 32.566,9 TEUR aufgestockt werden. Somit beträgt die Eigenkapitalquote nunmehr 70,85 %.

Das Eigenkapital deckt das Anlagevermögen zu mehr als 100,0 %.

4. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage

Die gestiegenen Inflationsraten und das hohe Zinsniveau hatten im Jahr 2023 eine direkte Auswirkung auf die Gesellschaft.

Zur voraussichtlichen Entwicklung der Gesellschaft wird im Einzelnen ausgeführt:

Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung wird sich voraussichtlich auch im aktuellen und in den kommenden Jahren in der Entwicklung der Berichtsgesellschaft widerspiegeln.

Wir erwarten für das laufende Geschäftsjahr ein gegenüber dem Vorjahr ein leicht sinkendes Ergebnis.

Wir rechnen mit einem im Branchenvergleich befriedigenden Ergebnis.

Die Umsatzentwicklung der ersten Monate des Jahres 2024 waren weiter rückläufig.

Die erwarteten Umsatz- und Ergebniserwartungen beruhen im Wesentlichen auf den betriebswirtschaftlichen Auswertungen der ersten Monate des Jahres 2024 und auf alternierenden Hochrechnungen.

C. Prognosebericht

Im Lagebericht des Vorjahres prognostizierten wir für das aktuelle Geschäftsjahr ein gegenüber dem Vorjahr rückläufiges Ergebnis. Das Jahresergebnis war entsprechend rückläufig. Die geplanten Umsatz- und Ergebnissteigerungen wurden unterschritten.

Voraussichtliche Entwicklung mit ihren Chancen und Risiken

Aus heutiger Sicht erscheint folgende Prognose als realistisch:

Die im Folgenden getroffenen Aussagen basieren auf betriebswirtschaftlichen Auswertungen der ersten Monate des Jahres 2024 und auf Planrechnungen und Szenarioanalysen für die folgenden Jahre.

Die globale Konjunkturlage wurde durch die Folgen des Ukrainekrieges, der derzeitigen politischen Lage, erhöhte Inflation und des weiterhin hohen Zinsniveaus weiter beeinflusst. Die aktuelle Verunsicherung schlägt sich in reduzierten Wachstumsprognosen für die Weltwirtschaft nieder. Im ersten Quartal des Jahres 2024 konnte eine leichte Steigerung des Bruttoinlandsprodukts um 0,2% im Vergleich zum Vorjahresquartal festgestellt werden. Wir lassen dies in unsere Planung vorsichtig einfließen. Verlässliche Prognosen im Jahresverlauf über die weiteren Auswirkungen der gesamtwirtschaftlichen Situation auf den Geschäftsverlauf der Gesellschaft lassen sich derzeit mit längerfristiger Perspektive jedoch nicht treffen.

Die Effekte der Konjunktur bzw. die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen haben elementaren Einfluss auf die wirtschaftliche Entwicklung der Max Schierer GmbH.

Umsatz und Ergebnis werden im Vergleich zum Geschäftsjahr 2023 mit leicht rückläufigen Werten für 2024 erwartet.

Chancen für die zukünftige Entwicklung liegen insbesondere in:

- neuen innovativen Produkten

- hoher Produktqualität und hohes Preis-/Leistungsverhältnis

Die Geschäftspolitik wird im Wesentlichen unverändert bleiben.

D. Risikobericht

Risikomanagementziele und -methoden

Vom Unternehmen wurden Maßnahmen getroffen, mit denen die Risikoerkennung, die Risikoanalyse und die Risikokommunikation sichergestellt werden.

Wesentlich für ein Risikomanagementsystem sind ein internes Überwachungssystem sowie ein Controlling- und Frühwarnsystem.

Unser Unternehmen verfügt über umfangreiche Planungs- und Kontrollinstrumente, um Geschäftsrisiken frühzeitig zu erkennen und um wirksame Gegenmaßnahmen zu ergreifen.

Risikomanagement ist ein integraler Bestandteil aller Entscheidungen und Geschäftsprozesse.

Preisänderungs-, Ausfall- und Liquiditätsrisiken

Preisänderungsrisiken können grundsätzlich nicht ausgeschlossen werden.

weitere wesentliche Risiken

Umfeld-, Branchen- und Wettbewerbsrisiken

Abgabenerhöhungen, Lieferengpässe und Preissteigerungen können zu einer Reduzierung der Nachfrage führen und sich somit negativ auf die Umsatzentwicklung auswirken.

Mögliche Risiken für die Weltwirtschaft sehen wir in einem weiteren Anstieg der Energie- und Rohstoffpreise.

Produktrisiken

Aufgrund der hohen Zahl unserer angebotenen Produkte und der weiten Produktpalette besteht für uns kein Risiko der Abhängigkeit von wenigen Umsatzträgern.

Investitions-/Finanzierungsrisiken

Es sind nur übliche Investitionen in das Anlagevermögen geplant, welche mit Eigenmitteln finanziert werden sollen. Das Investitions- und Finanzierungsrisiko ist damit als sehr gering einzustufen.

Personalrisiken

Die Aus- und Weiterbildung für Mitarbeiter sichert die fachliche Kompetenz des Personals.

Bestandsgefährdende Risiken

Risiken mit besonderem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind nicht zu sehen.

E. Bestehende Zweigniederlassungen

Die Anzahl der Niederlassungen betrug zum Jahresende 2023 sieben.

Es bestehen Zweigniederlassungen in:

- Arnschwang

- Bad Kötzting

- Nittenau

- Roding

- Viechtach

- Straubing

- Regen

F. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Im Jahr 2023 hat sich unserer Mitarbeiterstand im Vergleich zum Vorjahr verringert. Im Jahresdurchschnitt des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden 247 Personen (ohne Auszubildende) beschäftigt. Im Geschäftsjahr befanden sich durchschnittlich 11 junge Menschen in Ausbildung.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr leisteten wir Zahlungen für Altersversorgung in Höhe von TEUR 55,2.

Das Thema Arbeitssicherheit hat in unserem Unternehmen einen hohen Stellenwert.

Umfassender Umweltschutz und hohe Sicherheitsstandards haben für unser Unternehmen hohe Priorität.

Die Einhaltung der für unser Unternehmen geltenden Rechtsvorschriften zum Umweltschutz ist gewährleistet.

 

Cham, den 18. Juli 2024

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 5.225.160,10 5.462.872,99
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 273.969,05 264.000,38
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 269.432,79 6.931,05
2. Geschäfts- oder Firmenwert 4.536,26 5.082,50
3. geleistete Anzahlungen 0,00 251.986,83
II. Sachanlagen 4.833.028,60 5.080.710,16
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.992.412,60 2.129.505,02
2. technische Anlagen und Maschinen 299.824,56 293.562,77
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.516.096,01 2.632.946,94
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 24.695,43 24.695,43
III. Finanzanlagen 118.162,45 118.162,45
1. Beteiligungen 101.800,00 101.800,00
2. sonstige Ausleihungen 15.712,45 15.712,45
3. Genossenschaftsanteile 650,00 650,00
B. Umlaufvermögen 40.717.259,27 40.994.108,33
I. Vorräte 8.659.730,99 10.741.183,67
1. fertige Erzeugnisse und Waren 8.659.730,99 10.741.183,67
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 29.542.482,33 26.220.304,63
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 5.738.465,99 7.550.826,75
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 0,00 2.558,35
3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 19.144.967,26 13.222.342,49
4. sonstige Vermögensgegenstände 4.659.049,08 5.444.577,04
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.515.045,95 4.032.620,03
C. Rechnungsabgrenzungsposten 21.302,67 31.751,38
Aktiva 45.963.722,04 46.488.732,70

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 32.566.931,37 31.622.575,39
I. Gezeichnetes Kapital 4.000.000,00 4.000.000,00
II. Gewinnrücklagen 500.000,00 500.000,00
1. andere Gewinnrücklagen 500.000,00 500.000,00
III. Bilanzgewinn 28.066.931,37 27.122.575,39
B. Rückstellungen 1.489.673,89 3.049.027,71
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 231.267,00 246.136,00
2. Steuerrückstellungen 126.623,89 1.563.972,21
3. sonstige Rückstellungen 1.131.783,00 1.238.919,50
C. Verbindlichkeiten 11.907.116,78 11.817.129,60
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 5.050.000,00 3.470.000,00
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 63.413,45 104.855,23
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4.934.752,60 5.605.578,11
4. sonstige Verbindlichkeiten 1.858.950,73 2.636.696,26
davon aus Steuern 1.119.561,18 1.989.028,43
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 19.753,67 22.766,00
Passiva 45.963.722,04 46.488.732,70

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Umsatzerlöse 102.121.196,71 128.160.640,41
2. sonstige betriebliche Erträge 579.213,21 575.422,63
3. Materialaufwand 78.978.886,83 100.471.883,72
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 78.978.886,83 100.471.883,72
4. Personalaufwand 13.000.975,95 13.361.940,58
a) Löhne und Gehälter 10.666.435,60 10.981.654,32
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 2.334.540,35 2.380.286,26
davon für Altersversorgung 55.194,53 53.317,74
5. Abschreibungen 1.097.280,28 1.122.869,48
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.097.280,28 1.122.869,48
6. sonstige betriebliche Aufwendungen 5.942.104,61 5.513.961,72
7. Erträge aus Beteiligungen 2.977,43 2.742,53
8. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 25.396,60 24.780,63
9. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 307.414,01 223.275,88
10. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 5.280,00
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 464.920,86 235.687,31
12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.049.279,97 2.374.615,63
13. Ergebnis nach Steuern 2.502.749,46 5.900.623,64
14. sonstige Steuern 58.393,48 63.349,84
15. Jahresüberschuss 2.444.355,98 5.837.273,80
16. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 27.122.575,39 21.785.301,59
17. Ausschüttung 1.500.000,00 500.000,00
18. Bilanzgewinn 28.066.931,37 27.122.575,39

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Max Schierer GmbH, Cham

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss der Max Schierer GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine große GmbH.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Max Schierer GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Cham
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Regensburg
Register-Nr.: HRB 5202

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen.

Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

- Beteiligungen zu Anschaffungskosten

- Ausleihungen zum Nennwert

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die Pensionsrückstellungen betragen Euro 231.267,00.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben zur Bilanz

Mitzugehörigkeitsvermerke

Einzelne Sachverhalte können im vorliegenden Gliederungsschema mehreren Bilanzposten zugeordnet werden. Aus Gründen der Klarheit und Übersichtlichkeit wird dazu folgende Erläuterung gegeben:

Die Mitzugehörigkeitsvermerke betreffen folgende Posten und Sachverhalte:

Vermögensgegenstände Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände in der Bilanz mit 29.542.482,33 Euro. Darin enthalten: Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 19.041.485,64 Euro.

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang ausgewiesen. Die Geschäftsjahresabschreibung und die kumulierten Abschreibungen zum Geschäftsjahresende enthalten damit diese Beträge.

Anschaffungskosten
Stand zum 01.01.2023
Euro
Zugänge
Euro
Abgänge
Euro
Stand zum 31.12.2023
Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähmliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 403.712,27 269.336,83 0,00 673.049,10
2. Geschäfts- oder Firmenwert 8.193,00 0,00 0,00 8.193,00
3. geleistete Anzahlungen 251.986,83 0,00 251.986,83 0,00
I. gesamt 663.892,10 269.336,83 251.986,83 681.242,10
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich Bauten auf fremden Grundstücken 4.794.367,60 79.228,01 0,00 4.873.595,61
2. technische Anlagen und Maschinen 740.776,43 69.875,32 0,00 810.651,75
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 8.533.238,76 693.124,06 133.164,48 9.093.198,34
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 24.695,43 0,00 0,00 24.695,43
II. gesamt 14.093.078,22 842.227,39 133.164,48 14.802.141,13
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 107.080,00 0,00 5.280,00 101.800,00
2. sonstige Ausleihungen 15.712,45 0,00 0,00 15.712,45
3. Genossenschaftsanteile 650,00 0,00 0,00 650,00
III. gesamt 123.442,45 0,00 5.280,00 118.162,45
I. - III. gesamt 14.880.412,77 1.111.564,22 390.431,31 15.601.545,68
kumulierte Abschreibungen
Stand zum 01.01.2023
Euro
Zugänge
Euro
Abgänge
Euro
Stand zum 31.12.2023
Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähmliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 396.781,22 6.835,09 0,00 403.616,31
2. Geschäfts- oder Firmenwert 3.110,50 546,24 0,00 3.656,74
3. geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
I. gesamt 399.891,72 7.381,33 0,00 407.273,05
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich Bauten auf fremden Grundstücken 2.664.862,58 216.320,43 0,00 2.881.183,01
2. technische Anlagen und Maschinen 447.213,66 63.613,53 0,00 510.827,19
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.900.291,82 809.964,99 133.154,48 6.577.102,33
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
II. gesamt 9.012.368,06 1.089.898,95 133.154,48 9.969.112,53
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 5.280,00 0,00 5.280,00 0,00
2. sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 0,00
III. gesamt 5.280,00 0,00 5.280,00 0,00
I. - III. gesamt 9.417.539,78 1.097.280,28 138.434,48 10.376.385,58
Buchwerte
Stand zum 31.12.2023
Euro
Stand zum 31.12.2022
Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähmliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 269.432,79 6.931,05
2. Geschäfts- oder Firmenwert 4.536,26 5.082,50
3. geleistete Anzahlungen 0,00 251.986,83
I. gesamt 273.969,05 264.000,38
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich Bauten auf fremden Grundstücken 1.992.412,60 2.129.505,02
2. technische Anlagen und Maschinen 299.824,56 293.562,77
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.516.096,01 2.632.946,94
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 24.695,43 24.695,43
II. gesamt 4.833.028,60 5.080.710,16
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 101.800,00 101.800,00
2. sonstige Ausleihungen 15.712,45 15.712,45
3. Genossenschaftsanteile 650,00 650,00
III. gesamt 118.162,45 118.162,45
I. - III. gesamt 5.225.160,10 5.462.872,99

Gewinn-/Verlustvortrag bei teilweiser Ergebnisverwendung

Bei Aufstellung der Bilanz unter Berücksichtigung der teilweisen Ergebnisverwendung wurde im Bilanzgewinn ein Gewinnvortrag von Euro 27.122.575,39 einbezogen.

Pensionsrückstellungen

Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde das Teilwertverfahren angewendet.

Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:

Zinssatz 1,82 %
erwartete Lohn- und Gehaltssteigerungen n. a.
zugrunde gelegte Sterbetafel RT2018G

Das Wahlrecht nach Art. 67 Abs. 1 EGHGB (Umstellungsaufwand nach BilMoG) für die Verteilung des Unterschiedsbetrags aus der Erstanwendung wurde nicht in Anspruch genommen.

Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von 941,00 Euro.

Angabe zu Restlaufzeitvermerken

Art der Verbindlichkeit zum Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
31.12.2023 TEuro kleiner 1 J.
TEuro
1 bis 5 J.
TEuro
größer 5 J.
TEuro
gegenüber Kreditinstituten 5.050.000,00 3.420.000,00 1.630.000,00 0,00
(3.470.000,00) (920.000,00) (2.550.000,00) (0,00)
erhaltene Anzahlungen 63.413,45 63.413,45 0,00 0,00
(104.855,23) (104.855,23)
aus Lieferungen und Leistungen 4.934.752,60 4.934.752,60 0,00 0,00
(5.605.578,11) (5.605.578,11)
sonstige Verbindlichkeiten 1.858.950,73 1.858.950,73 0,00 0,00
(2.636.696,26) (2.636.696,26)
Summe 11.907.116,78 10.277.116,78 1.630.000,00 0,00

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt 5.050.000,00 Euro.

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB

Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind die folgenden Haftungsverhältnisse zu vermerken:

Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB Betrag
Euro
aus der Begebung und Übertragung von Wechseln 0,00
aus Bürgschaften, Wechsel- und Scheckbürgschaften 1.000.000,00
aus Gewährleistungsverträgen 0,00
aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten 0,00
Summe 1.000.000,00

Die vorstehenden Haftungsverhältnisse werden aus folgenden Gründen nicht bilanziert:

Mit einer Inanspruchnahme aus den Haftungsverhältnissen ist nicht zu rechnen. Die zugrundeliegenden Verbindlichkeiten können voraussichtlich vom Primärverpflichteten erfüllt werden.

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von Euro 818.908,80 (Jahresbetrag) sonstige finanzielle Verpflichtungen.

Aus befristeten Grundstücks-/Gebäudemietverträgen ergeben sich sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe Euro 7.634.206,00. Bei einer durchschnittlichen, gewichteten Laufzeit von ca. 11,74 Jahren ergibt dies einen Jahresbetrag von Euro 650.140,80.

Aus weiteren Grundstücks-/Gebäudemietverträgen, die unbefristet und ungekündigt sind, ergeben sich finanzielle Verpflichtungen mit einem Jahresbetrag in Höhe von Euro 168.768,00.

Es bestehen daneben noch Leasingverträge für Personenwagen. Die Verpflichtungen aus diesen Leasingverträgen sind in den vorstehend genannten Werten nicht enthalten, weil sie für die Beurteilung der Finanzlage der Gesellschaft nicht von Bedeutung sind.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Aufgliederung der Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse werden gemäß § 285 Nr. 4 HGB wie folgt aufgegliedert:

Tätigkeitsbereich Anteil am Umsatz
%
Umsätze Großhandel 98,0
Umsätze Einzelhandel/Handwerk 2,0

Die Umsätze wurden überwiegend im Inland ausgeführt.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter 203
teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter 44

Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 247 .

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Geschäftsführer: Martina Schierer ausgeübter Beruf: Kauffrau
Geschäftsführer: Max Schierer ausgeübter Beruf: Kaufmann
Geschäftsführer: Josef Schmidberger ausgeübter Beruf: Maurer

Gewährte Vorschüsse und Kredite an Mitglieder der Unternehmensorgane

Zu den zu Gunsten einzelner Geschäftsführer vergebenen Krediten wird ausgeführt:

Kreditentwicklung Betrag
Euro
Stand bisheriger Kredite 1.070.444,24
Rückzahlungen im Berichtsjahr 1.116.975,77
Neuvergaben im Berichtsjahr 225.691,78
= neuer Kreditbestand 179.160,25

Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen

Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:

Firmenname / Sitz Anteilshöhe
in %
Jahresergebnis
TEuro
Eigenkapital
TEuro
Ludwig & Max Schierer GmbH & Co. KG, Cham * 1,00 % -1,76 513,85
Baustoff Allianz Süd GmbH, Ingolstadt 12,50 % 25,50 185,50

* Werte aus Jahresabschluss 2021

Konzernzugehörigkeit

Die Max Schierer GmbH wurde in den Konzernabschluss der Max Schierer Holding GmbH, Cham einbezogen.

Honorar des Abschlussprüfers

Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beträgt 16,5 TEuro und gliedert sich wie folgt:

Honorar des Abschlussprüfers TEuro
a) Abschlussprüfungsleistungen 16,5
b) andere Bestätigungsleistungen 0
c) Steuerberatungsleistungen 0
d) sonstige Leistungen 0

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung beschließt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung:

Der Jahresüberschuss beträgt Euro 2.444.355,98.

Einschließlich des zu berücksichtigenden Gewinnvortrags, der Ausschüttung für 2022 in Höhe von Euro 1.500.000,00 und der Einstellung in die Gewinnrücklagen in Höhe von Euro 0,00 ergibt sich ein Betrag von Euro 28.066.931,37, der zu verwenden ist.

In die Rücklagen werden Euro 0,00 eingestellt.

Zur Ausschüttung ist ein Betrag von Euro 500.000,00 vorgesehen.

Auf neue Rechnung werden Euro 28.066.931,37 vorgetragen.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Cham, 18. Juli 2024

gez. Martina Schierer

gez. Max Schierer

gez. Josef Schmidberger

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 22.07.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

An die Max Schierer GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Max Schierer GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Max Schierer GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Abensberg, 18. Juli 2024

SWS Stangl Revision GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Christof Stangl, Wirtschaftsprüfer

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

Organisationen an dieser Adresse

13 nahegelegene Organisationen

Liste von Unternehmen und Organisationen an oder in der Nähe dieser Geschäftsadresse. Die Daten umfassen Firmennamen, Adressen, Registrierungsdetails und Branchenklassifikationen.
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.