Max Schierer Metallbau GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Ausbauelementen aus Metall
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Philipp Wagner seit 23.2.2022 | Prokura |
Josef Schmidberger seit 29.11.2019 | Geschäftsführer |
Martina Eschrat Schierer seit 10.4.2019 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 0.40% |
| Name | Anteil |
|---|---|
Martina Eschrat Schierer, geborene Tabak; Leopold Justus Maximilian Schierer; Karl Luis Max Schierer - in Erbengemeinschaft | 99.60% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Max Schierer GmbHChamJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht 2023Max Schierer GmbH, ChamA. Geschäfts- und Rahmenbedingungen Unternehmensstruktur, Geschäftstätigkeit Die Max Schierer GmbH wurde am 28. Januar 1993 gegründet und hat ihren Sitz in Cham. Als Geschäftsführer ist Frau Martina Schierer (ab 10.04.2019) und Herr Max Schierer sen. (bis 25.01.2019 Maximilian Schierer) bestellt. Am 29.11.2019 wurde Herr Josef Schmidberger zum weiteren Geschäftsführer bestellt. Der Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit der Max Schierer GmbH liegt im Handel mit Baustoffen, Brenn- und Treibstoffen, sowie das Betreiben von Bau- und Heimwerkermärkten. Ständige Kontroll- und Rationalisierungsmaßnahmen sichern den hohen Qualitätsstandard, der eine wesentliche Grundlage für unseren Markterfolg bildet. Geschäftsverlauf Entwicklung der Gesamtwirtschaft Die gesamtwirtschaftliche Situation hat weiterhin mit der Inflation und den konstant hohen Zinsniveau zur kämpfen. Vor allem die Baubranche befindet sich in der Krise. Das Bruttoinlandprodukt liegt erstmals seit 2023 über der 4-Billionen-Euro-Grenze und ist im Jahr 2023 gegenüber dem Vorjahr wieder angestiegen. Es beträgt 2023 4.122,21 Mrd. Euro. Preisbereinigt hatte das BIP einen leichten Rückgang um 0,2% im Vergleich zum Jahr 2022. Leicht gestiegen ist die durchschnittliche Zahl der Erwerbstätigen in Deutschland. Diese liegt im Jahr 2023 bei 45,9 Mio. Die Zahl der registrierten Arbeitslosen ist mit 5,7% für das Jahr 2023 um 0,4% gegenüber dem Vorjahr leicht gestiegen. Entwicklung der Branche Die Gesamtentwicklung in der Branche 2023 war weiterhin rückläufig. Die von der Bundesregierung angepeilte Marke mit 400.000 Wohnungen jährlich wurde auch 2023 nicht erreicht. Die Baugenehmigungszahlen gingen im Berichtsjahr um 26,6% im Vergleich zum Vorjahr zurück. Auch die Auftragszahlen im Wohnungsbau sanken in 2023 um 19,8% zum Vorjahr. Das weiterhin hohe Zinsniveau, die derzeitige politische Situation und die nur leicht gefallenen Baupreise waren ein Grund der Bürger die Investition in Ihr Eigenheim zu überdenken. Einschätzung der Unternehmensleitung Das Ergebnis der Gesellschaft wurde zum Vorjahr unterschritten. Eine Umsatzstabilisierung und Kostenbewusstsein werden in Zukunft zu einer nachhaltigeren Betreibung beitragen. B. Darstellung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage Die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der Max Schierer GmbH hat sich im Geschäftsjahr 2023 solide entwickelt. 1. Ertragslage Das Ergebnis 2023 verringerte sich gegenüber dem Vorjahr um 3.393 TEUR. Der Jahresüberschuss beträgt im Berichtsjahr 2.444 TEUR. Die Personalaufwendungen sanken im Vergleich zum Vorjahr um 361,0 TEUR auf 13.001,0 TEUR. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich um 428,1 TEUR auf 5.942,1 TEUR. Bei der Versorgung mit Waren traten im abgelaufenen Geschäftsjahr zu keinem Zeitpunkt nennenswerte Engpässe auf. 2. Finanzlage Die Liquiditätslage unseres Unternehmens war im Berichtsjahr gut. Der Bestand an flüssigen Mitteln zum Abschlussstichtag verringerte sich im Vergleich zum Vorjahr um 1.517,6 TEUR, die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten waren gegenüber dem 31.12.2022 um 1.580,0 TEUR höher. Wir rechnen damit, auch künftig unsere finanziellen Verpflichtungen jederzeit erfüllen zu können. Die Vermögens- und Kapitalstruktur zeigen die solide Struktur unserer Unternehmensfinanzierung. Mit einer geordneten Vermögens- und Finanzlage sehen wir eine wesentliche Voraussetzung erfüllt, um auch künftig erfolgreich arbeiten zu können. 3. Vermögenslage Die Bilanzsumme der Max Schierer GmbH belief sich zum Bilanzstichtag auf 45.963,7 TEUR. Sie hat sich gegenüber dem Vorjahr 2022 (46.488,7 TEUR) um 525,0 TEUR verringert. Die Vermögensstruktur ist durch einen Anteil vom Umlaufvermögen an der Bilanzsumme von 88,6 % gekennzeichnet. Der Warenbestand betrug zum 31. Dezember 2023 8.659,7 TEUR. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen verringerten sich um 1.812,4 TEUR auf 5.738,5 TEUR. Flüssige Mittel umfassen 5,47 % (Vorjahr 8,67 %) der Bilanzsumme. Das Eigenkapital konnte um 944,4 TEUR auf 32.566,9 TEUR aufgestockt werden. Somit beträgt die Eigenkapitalquote nunmehr 70,85 %. Das Eigenkapital deckt das Anlagevermögen zu mehr als 100,0 %. 4. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage Die gestiegenen Inflationsraten und das hohe Zinsniveau hatten im Jahr 2023 eine direkte Auswirkung auf die Gesellschaft. Zur voraussichtlichen Entwicklung der Gesellschaft wird im Einzelnen ausgeführt: Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung wird sich voraussichtlich auch im aktuellen und in den kommenden Jahren in der Entwicklung der Berichtsgesellschaft widerspiegeln. Wir erwarten für das laufende Geschäftsjahr ein gegenüber dem Vorjahr ein leicht sinkendes Ergebnis. Wir rechnen mit einem im Branchenvergleich befriedigenden Ergebnis. Die Umsatzentwicklung der ersten Monate des Jahres 2024 waren weiter rückläufig. Die erwarteten Umsatz- und Ergebniserwartungen beruhen im Wesentlichen auf den betriebswirtschaftlichen Auswertungen der ersten Monate des Jahres 2024 und auf alternierenden Hochrechnungen. C. Prognosebericht Im Lagebericht des Vorjahres prognostizierten wir für das aktuelle Geschäftsjahr ein gegenüber dem Vorjahr rückläufiges Ergebnis. Das Jahresergebnis war entsprechend rückläufig. Die geplanten Umsatz- und Ergebnissteigerungen wurden unterschritten. Voraussichtliche Entwicklung mit ihren Chancen und Risiken Aus heutiger Sicht erscheint folgende Prognose als realistisch: Die im Folgenden getroffenen Aussagen basieren auf betriebswirtschaftlichen Auswertungen der ersten Monate des Jahres 2024 und auf Planrechnungen und Szenarioanalysen für die folgenden Jahre. Die globale Konjunkturlage wurde durch die Folgen des Ukrainekrieges, der derzeitigen politischen Lage, erhöhte Inflation und des weiterhin hohen Zinsniveaus weiter beeinflusst. Die aktuelle Verunsicherung schlägt sich in reduzierten Wachstumsprognosen für die Weltwirtschaft nieder. Im ersten Quartal des Jahres 2024 konnte eine leichte Steigerung des Bruttoinlandsprodukts um 0,2% im Vergleich zum Vorjahresquartal festgestellt werden. Wir lassen dies in unsere Planung vorsichtig einfließen. Verlässliche Prognosen im Jahresverlauf über die weiteren Auswirkungen der gesamtwirtschaftlichen Situation auf den Geschäftsverlauf der Gesellschaft lassen sich derzeit mit längerfristiger Perspektive jedoch nicht treffen. Die Effekte der Konjunktur bzw. die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen haben elementaren Einfluss auf die wirtschaftliche Entwicklung der Max Schierer GmbH. Umsatz und Ergebnis werden im Vergleich zum Geschäftsjahr 2023 mit leicht rückläufigen Werten für 2024 erwartet. Chancen für die zukünftige Entwicklung liegen insbesondere in: - neuen innovativen Produkten - hoher Produktqualität und hohes Preis-/Leistungsverhältnis Die Geschäftspolitik wird im Wesentlichen unverändert bleiben. D. Risikobericht Risikomanagementziele und -methoden Vom Unternehmen wurden Maßnahmen getroffen, mit denen die Risikoerkennung, die Risikoanalyse und die Risikokommunikation sichergestellt werden. Wesentlich für ein Risikomanagementsystem sind ein internes Überwachungssystem sowie ein Controlling- und Frühwarnsystem. Unser Unternehmen verfügt über umfangreiche Planungs- und Kontrollinstrumente, um Geschäftsrisiken frühzeitig zu erkennen und um wirksame Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Risikomanagement ist ein integraler Bestandteil aller Entscheidungen und Geschäftsprozesse. Preisänderungs-, Ausfall- und Liquiditätsrisiken Preisänderungsrisiken können grundsätzlich nicht ausgeschlossen werden. weitere wesentliche Risiken Umfeld-, Branchen- und Wettbewerbsrisiken Abgabenerhöhungen, Lieferengpässe und Preissteigerungen können zu einer Reduzierung der Nachfrage führen und sich somit negativ auf die Umsatzentwicklung auswirken. Mögliche Risiken für die Weltwirtschaft sehen wir in einem weiteren Anstieg der Energie- und Rohstoffpreise. Produktrisiken Aufgrund der hohen Zahl unserer angebotenen Produkte und der weiten Produktpalette besteht für uns kein Risiko der Abhängigkeit von wenigen Umsatzträgern. Investitions-/Finanzierungsrisiken Es sind nur übliche Investitionen in das Anlagevermögen geplant, welche mit Eigenmitteln finanziert werden sollen. Das Investitions- und Finanzierungsrisiko ist damit als sehr gering einzustufen. Personalrisiken Die Aus- und Weiterbildung für Mitarbeiter sichert die fachliche Kompetenz des Personals. Bestandsgefährdende Risiken Risiken mit besonderem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind nicht zu sehen. E. Bestehende Zweigniederlassungen Die Anzahl der Niederlassungen betrug zum Jahresende 2023 sieben. Es bestehen Zweigniederlassungen in: - Arnschwang - Bad Kötzting - Nittenau - Roding - Viechtach - Straubing - Regen F. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Im Jahr 2023 hat sich unserer Mitarbeiterstand im Vergleich zum Vorjahr verringert. Im Jahresdurchschnitt des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden 247 Personen (ohne Auszubildende) beschäftigt. Im Geschäftsjahr befanden sich durchschnittlich 11 junge Menschen in Ausbildung. Im abgelaufenen Geschäftsjahr leisteten wir Zahlungen für Altersversorgung in Höhe von TEUR 55,2. Das Thema Arbeitssicherheit hat in unserem Unternehmen einen hohen Stellenwert. Umfassender Umweltschutz und hohe Sicherheitsstandards haben für unser Unternehmen hohe Priorität. Die Einhaltung der für unser Unternehmen geltenden Rechtsvorschriften zum Umweltschutz ist gewährleistet.
Cham, den 18. Juli 2024 BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Max Schierer GmbH, ChamAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss der Max Schierer GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine große GmbH. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen. Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet: - Beteiligungen zu Anschaffungskosten - Ausleihungen zum Nennwert Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die Pensionsrückstellungen betragen Euro 231.267,00. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Mitzugehörigkeitsvermerke Einzelne Sachverhalte können im vorliegenden Gliederungsschema mehreren Bilanzposten zugeordnet werden. Aus Gründen der Klarheit und Übersichtlichkeit wird dazu folgende Erläuterung gegeben: Die Mitzugehörigkeitsvermerke betreffen folgende Posten und Sachverhalte: Vermögensgegenstände Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände in der Bilanz mit 29.542.482,33 Euro. Darin enthalten: Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 19.041.485,64 Euro. Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang ausgewiesen. Die Geschäftsjahresabschreibung und die kumulierten Abschreibungen zum Geschäftsjahresende enthalten damit diese Beträge.
Gewinn-/Verlustvortrag bei teilweiser Ergebnisverwendung Bei Aufstellung der Bilanz unter Berücksichtigung der teilweisen Ergebnisverwendung wurde im Bilanzgewinn ein Gewinnvortrag von Euro 27.122.575,39 einbezogen. Pensionsrückstellungen Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde das Teilwertverfahren angewendet. Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:
Das Wahlrecht nach Art. 67 Abs. 1 EGHGB (Umstellungsaufwand nach BilMoG) für die Verteilung des Unterschiedsbetrags aus der Erstanwendung wurde nicht in Anspruch genommen. Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von 941,00 Euro. Angabe zu Restlaufzeitvermerken
Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt 5.050.000,00 Euro. Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind die folgenden Haftungsverhältnisse zu vermerken:
Die vorstehenden Haftungsverhältnisse werden aus folgenden Gründen nicht bilanziert: Mit einer Inanspruchnahme aus den Haftungsverhältnissen ist nicht zu rechnen. Die zugrundeliegenden Verbindlichkeiten können voraussichtlich vom Primärverpflichteten erfüllt werden. Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von Euro 818.908,80 (Jahresbetrag) sonstige finanzielle Verpflichtungen. Aus befristeten Grundstücks-/Gebäudemietverträgen ergeben sich sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe Euro 7.634.206,00. Bei einer durchschnittlichen, gewichteten Laufzeit von ca. 11,74 Jahren ergibt dies einen Jahresbetrag von Euro 650.140,80. Aus weiteren Grundstücks-/Gebäudemietverträgen, die unbefristet und ungekündigt sind, ergeben sich finanzielle Verpflichtungen mit einem Jahresbetrag in Höhe von Euro 168.768,00. Es bestehen daneben noch Leasingverträge für Personenwagen. Die Verpflichtungen aus diesen Leasingverträgen sind in den vorstehend genannten Werten nicht enthalten, weil sie für die Beurteilung der Finanzlage der Gesellschaft nicht von Bedeutung sind. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Aufgliederung der Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse werden gemäß § 285 Nr. 4 HGB wie folgt aufgegliedert:
Die Umsätze wurden überwiegend im Inland ausgeführt. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 247 . Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Gewährte Vorschüsse und Kredite an Mitglieder der Unternehmensorgane Zu den zu Gunsten einzelner Geschäftsführer vergebenen Krediten wird ausgeführt:
Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:
* Werte aus Jahresabschluss 2021 Konzernzugehörigkeit Die Max Schierer GmbH wurde in den Konzernabschluss der Max Schierer Holding GmbH, Cham einbezogen. Honorar des Abschlussprüfers Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beträgt 16,5 TEuro und gliedert sich wie folgt:
Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung beschließt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung: Der Jahresüberschuss beträgt Euro 2.444.355,98. Einschließlich des zu berücksichtigenden Gewinnvortrags, der Ausschüttung für 2022 in Höhe von Euro 1.500.000,00 und der Einstellung in die Gewinnrücklagen in Höhe von Euro 0,00 ergibt sich ein Betrag von Euro 28.066.931,37, der zu verwenden ist. In die Rücklagen werden Euro 0,00 eingestellt. Zur Ausschüttung ist ein Betrag von Euro 500.000,00 vorgesehen. Auf neue Rechnung werden Euro 28.066.931,37 vorgetragen. Unterschrift der Geschäftsführung
Cham, 18. Juli 2024 gez. Martina Schierer gez. Max Schierer gez. Josef Schmidberger sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 22.07.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersAn die Max Schierer GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Max Schierer GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Max Schierer GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Abensberg, 18. Juli 2024 SWS
Stangl Revision GmbH
Christof Stangl, Wirtschaftsprüfer |
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