TBS Gebäudetechnik GmbH
Selbe AdresseIngenieurbüros für Fachplanung von technischer Gebäudeausrüstung
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Richard Budin seit 6.8.2018 | Geschäftsführer |
Christian Fuchs seit 9.2.2017 | Geschäftsführer |
Ingmar Wolfgang Döffert seit 26.1.2010 | Prokura |
Rainer Prade seit 16.10.2008 | Prokura |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
LAB GmbHStuttgartJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2016 bis zum 31.12.2016Lagebericht und Jahresabschluss zum 31. Dezember 2016Lagebericht für das Geschäftsjahr 20161. Unternehmen und GeschäftstätigkeitLAB ist ein Unternehmen der CNIM-Gruppe, die mit mehr als 2500 Mitarbeitern weltweit in den Sektoren Umwelt (Lieferung schlüsselfertiger Müllverbrennungsanlagen und Biomassekraft-werke), Innovation & Systems (Fertigung von High-Performance-Komponenten für industrielle Anwendungen) und Energie (Lieferung und Service für industrielle Dampferzeuger) einen Jahresumsatz von Mio. € 540 und einen Auftragseingang von Mio. € 840 (Stand 2016) erzielt. Stammsitz der Gruppe ist Paris; daneben existieren weltweit Niederlassungen und Beteiligungen. Die LAB-Gruppe mit ihren Gesellschaften LAB S.A, Lyon, Frankreich und LAB GmbH, Deutschland positioniert sich am Markt als integrierter Anbieter von Technologien und Servicedienstleistungen rund um die Minderungen von Emissionen thermischer Anlagen (Luft, Wasser, Boden). LAB liefert schlüsselfertige Rauchgasreinigungsanlagen, Rauchgasentschwefelungs- und -entstickungsanlagen für die:
LAB liefert Anlagen und Contractingmodelle im Bereich Reststoffbehandlung für die Technologien:
LAB hat eine Vielzahl von Anlagen erfolgreich realisiert und ist in diesem Bereich einer der Marktführer in Europa und weltweit. Die LAB GmbH ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der LAB S.A. mit Sitz in Lyon, Frankreich. Wir betreiben am Standort Stuttgart ein Ingenieur - Unternehmen ohne eigene Produktion. Seit dem Geschäftsjahr 2015 ist die LAB GmbH auch im Geschäftsfeld Schlackeaufbereitung aktiv mit 3 Tochter- bzw. Enkelgesellschaften in Großbritannien und den USA. Im Berichtsjahr wurde mit notarieller Beurkundung am 8. Juli 2016 die 100%ige Tochtergesellschaft LAB Geodur GmbH gegründet, in die der Teilbetrieb "Geodur" eingebracht wurde. 2. Darstellung und Analyse des Geschäftsverlaufs und des Geschäftsergebnisses 2016Der IWF (Internationaler Währungsfonds: "World Economic Outlook", Oktober 2016) erwartete in seinem im Oktober 2016 veröffentlichten Prognosebericht eine leichte Zunahme der Wachstumsrate der Weltwirtschaft. Allerdings bergen Tendenzen wie das britische Votum für den EU-Austritt sowie protektionistische Absichten in den USA und Europa erhebliche Risiken für die Weltwirtschaft. Trotz der Risiken hält der IWF an seiner Prognose für das Jahr 2017 fest und sagt ein Wachstum der Weltwirtschaft um 3,4 % (Vorjahr: 3,1 %) voraus. Dabei werde mittelfristig das Wachstum der Industriestaaten weiter schwach bleiben, bei den Schwellen- und Entwicklungsländern erwarten die Experten des IWF dagegen eher ein Anziehen der Konjunktur. Wie in den Vorjahren bleiben die Marktbedingungen und das Umfeld der globalen Wirtschaft weiterhin schwierig und schlecht vorhersehbar. Das Berichtsjahr wurde mit einem Auftragseingang von Mio. € 3,1 abgeschlossen (VJ.: Mio. € 5,7). Ein Liefervertrag zur Erweiterung einer Rauchgasreinigungsanlage in Deutschland wurde unterzeichnet. Ferner wurden Aufträge im Bereich Trading und Services eingebracht. Der noch nicht abgerechnete Auftragsbestand belief sich zum 31. Dezember 2016 auf Mio. € 41,2 (VJ.: Mio. € 50,6). Das Rohergebnis der LAB GmbH belief sich in 2016 auf Mio. € 9,2 (VJ.: Mio. € 8,7). Das abgelaufene Geschäftsjahr schlossen wir mit einem Ergebnis vor Ertragsteuern von Mio. € 4,2 (VJ: Mio. € 2,0) und einem Jahresüberschuss vorwiegend von Mio. € 3,0 ab (VJ.: Mio. € 1,5) ab. Das darin enthaltene Finanzergebnis resultiert aus der Aufzinsung von Rückstellungen und ist in der Berichtsperiode mit T€ -113 (VJ.: T€ -245) ausgewiesen. 3. Lage des UnternehmensVermögenslage Die Vermögenslage unserer Gesellschaft ist nach wie vor sehr solide. Das Vermögen ist kurzfristig gebunden und übersteigt die Verbindlichkeiten. Die Bilanzsumme mit Mio. € 32,1 ist um ca. 18 % gegenüber dem Wert des Vorjahres reduziert (Mio. € 39,1). Im Geschäftsjahr wurden Mio. € 0,3 (VJ.: T€ 1,1) in immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen sowie Mio. € 1,5 (VJ: T€ 7,6) Finanzanlagevermögen investiert. Im Rahmen der Sacheinlage von Vermögensgegenständen des Teilbetriebs "Geodur" in die LAB Geodur GmbH waren Abgänge von Mio. € 1,1 bei den immateriellen Vermögensgegenständen, Mio. € 1,0 bei den Sachanlagen und Mio. € 9,1 bei den Finanzanlagen zu verzeichnen. Demgegenüber erhöhten sich die Anteile an verbundenen Unternehmen durch die getätigte Sacheinlage. Die kurzfristigen Aktiva sind gegenüber dem Vorjahreswert um Mio. € 8,4 gesunken und lagen bei Mio. € 20,7, der Anteil an der Bilanzsumme betrug 64 % nach 74 % im Vorjahr. Die in Ausführung befindlichen Bauaufträge sind mit Mio. € 17,7 um Mio. € 1,3 höher ausgewiesen als in 2015; der Anstieg der unfertigen Arbeiten überstieg den Abgang der endabgerechneten fertigen Anlagen. Geleistete Anzahlungen wurden in Höhe von Mio. € 9,9 getätigt, im Vorjahr Mio. € 11,8. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind gegenüber dem Vorjahr stichtagsbedingt um Mio. € 1,3 reduziert. In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von Mio. € 18,4 (VJ.: Mio. € 20,0) ist im Wesentlichen eine Cashpoolforderung an die Konzernmutter in Höhe von Mio. € 11,0 (VJ.: Mio. € 15,0) enthalten. Die liquiden Mittel einschließlich der Cashpool-Forderungen sind im Geschäftsjahr 2016 um Mio. € 9,9 von Mio. € 21,8 auf Mio. € 11,9 gesunken. Dieser Rückgang ist überwiegend auf den Rückgang der erhaltenen Anzahlungen von Mio. € 4,2, die getätigte Dividendenausschüttung von Mio. € 0,7 sowie die Gewährung von Darlehen an verbundene Unternehmen von Mio. € 1,5 zurückzuführen. Auf Grund von Abweichungen zwischen Wertansätzen in der Handels- und Steuerbilanz wurden im Geschäftsjahr 2016 aktive latente Steuern gebildet. Das Eigenkapital ist um Mio. € 2,3 gegenüber dem Vorjahreswert erhöht und beläuft sich zum 31. Dezember 2016 auf Mio. € 10,9. Ein gegenüber dem Vorjahr um Mio. € 1,5 erhöhter Jahresüberschuss sowie die Einstellung von Mio. € 0,8 in die Gewinnrücklagen erklären die Erhöhung. Der Anteil des Eigenkapitals an der Bilanzsumme liegt bei 33,8 % (VJ.: 21,8 %). Die Rückstellungen betragen zum Stichtag Mio. € 6,3 gegenüber Mio. € 10,5 im Vorjahr. Der Rückgang der Rückstellungen entfällt im Wesentlichen auf niedrigere Rückstellungen für projektbezogene ausstehende Rechnungen und Gewährleistungen. Von Kunden erhaltene Anzahlungen liegen - vor aktivischer Absetzung von den Vorräten - bei Mio. € 39,1 und somit infolge des Rückgangs der sich im Bau befindlichen Projekten um Mio. € 4,2 unter dem Vorjahreswert. Unsere Verbindlichkeiten gegenüber Lieferanten und verbundenen Unternehmen liegen mit Mio. € 1,1 um Mio. € 1,2 unter dem Niveau des Vorjahres. Die sonstigen Verbindlichkeiten reduzierten sich um Mio. € 0,4. Finanzlage Im Berichtsjahr zeigte sich eine negative zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds mit einer Abnahme um Mio. € -9,9 (VJ.: Mio. € -2,5), so dass sich die Liquidität der LAB GmbH zum Jahresende 2016 von Mio. € 21,8 auf Mio. € 11,9 verminderte. Erhöhte Zahlungsmittelabflüsse im Bereich des Working Capital führten zu einem negativen Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit von Mio. € -7,7 Mio. (VJ.: Mio. € 11,7). Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit betrug Mio. € - 1,6 nach Mio. T€ - 8,6 im Vorjahr. Investitionen wurden getätigt im Bereich F&E sowie in Ausleihungen an verbundene Unternehmen. Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit betrug im Berichtsjahr Mio. € - 0,7. Es wurden eine Dividende an den Gesellschafter ausgeschüttet (VJ.: Mio. EUR -5,5). Zum 31. Dezember 2016 verfügte die LAB GmbH über liquide Mittel in Höhe von Mio. € 0,9 (VJ.: Mio. € 6,8) und unter Einbeziehung der Cashpoolforderung an die Konzernmutter von Mio. € 11,0 (VJ.: Mio. € 15,0) über insgesamt Mio. € 11,9 (VJ.: Mio. € 21,8). Die Finanzlage der Gesellschaft ist weiterhin gut. Die Projektfinanzierungen erfolgen durch Kundenanzahlungen und aus dem Bestand an liquiden Mitteln. Der Bedarf an Avalkrediten wird durch unsere Muttergesellschaft und unsere Hausbank gedeckt. Das in Anspruch genommene Volumen hat sich gegenüber dem Vorjahr leicht erhöht. Ertragslage Da die Ertragslage überwiegend aus Langfristfertigungen im Anlagenbau resultiert und die Umsätze erst im Jahr der erfolgreichen Inbetriebsetzung und Abnahme der Anlagen durch den Kunden realisiert werden dürfen (Imparitätsprinzip), kommt es zu starken Schwankungen im Mehrjahresvergleich. Die LAB GmbH konnte gegenüber dem Vorjahr das Ergebnis steigern und kann damit auf eine gute Entwicklung im Jahr 2016 zurückblicken. Im Geschäftsjahr 2016 wurde ein Rohergebnis von Mio. € 9,2 erzielt werden (VJ.: Mio. € 8,7). Die Personalaufwendungen sind um Mio. € 0,5 geringer als im Vorjahr und lagen bei Mio. € 2,3. Ursächlich hierfür war der Transfer von Personal ab dem 1. Juli 2016 in die neu gegründete Tochtergesellschaft LAB Geodur GmbH. Die Personalaufwandsquote bezogen auf den Rohgewinn ist von 32,5 % auf 24,8 % gesunken. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind gegenüber dem Vorjahr um Mio. € 1,2 gesunken und sind mit Mio. € 2,2 ausgewiesen. Der Rückgang ist im Wesentlichen auf niedrigere Zahlungen von Lizenzzahlungen an die Muttergesellschaft sowie Sonderbelastungen im Vorjahr zurückzuführen. Das Zinsergebnis beträgt Mio. € - 0,1 und ist leicht verbessert zum Vorjahr. Die Zinserträge und ähnliche Erträge sind gegenüber dem Vorjahr um T€ 18 gesunken. Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind um T€ 150 geringer angefallen und im Wesentlichen Aufzinsungsanteile der langfristigen Rückstellungen. Der Anstieg der Steuern vom Einkommen und vom Ertrag ist auf den Anstieg des Ergebnisses vor Ertragsteuern zurückzuführen. Die Gewinn- und Verlustrechnung des Jahres 2016 weist einen Jahresüberschuss in Höhe von Mio. € 3,0 aus (VJ.: Mio. € 1,4). Wirtschaftliche Lage Im Hinblick auf die Entwicklung in der Eurozone korrigierte der IWF seine Wachstumsprognose leicht nach oben: für 2016 liegt sie bei 1,7 % und für das Jahr 2017 bei 1,7 %. Für Deutschland erhöhte der IWF seine Prognose von 1,6 % auf 1,7 % für das Berichtsjahr (Vorjahr: 1,5 %) und für das Jahr 2017 von 1,2 % auf 1,4 %. Auch für die LAB GmbH war dieses Geschäftsjahr wieder ein Jahr mit Herausforderungen. Wir können die weitere Entwicklung insbesondere in den USA durch die dort gegründeten Tochtergesellschaften auf der soliden Vermögenslage, der Eigenkapitalquote und der Erweiterung des Produktportfolios aufbauen. Im Bereich Rauchgasreinigung können wir durch langjährige Erfahrung und die Realisierung zahlreicher Anlagen im In- und Ausland sowie dem Background unserer Muttergesellschaft uns den Marktanforderungen stellen. 4. Forschung und EntwicklungDie Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten führten wir im Berichtsjahr im Bereich Reststoffbehandlung durch und hier in der Produktpflege und der Weiterentwicklung der Technologien. Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung (F&E), einschließlich der Inanspruchnahme von Leistungen Dritter, erreichten Mio. € 0,3 (VJ.: Mio. € 1,2). Von den 2016 ausfallenden Forschungs- und Entwicklungskosten wurde 95,6 % (VJ.: 99,6 %) aktiviert. In der Gewinn- und Verlustrechnung sind F&E Kosten in Höhe von T€ 11 ausgewiesen. Zum 1. Juli. 2016 wurden die aktvierten F&E Kosten auf die neu gegründete LAB Geodur GmbH übertragen, die die Produkte und Technologien in diesem Bereich künftig weiter entwickeln wird. 5. Im Jahresdurchschnitt beschäftige MitarbeiterDie Zahl der Beschäftigten im Jahresdurchschnitt betrug 20 Angestellte, im Vorjahr 22. 6. Wirtschaftliche RahmenbedingungenFür das Jahr 2017 rechnet der IWF mit einem um 0,3 % besseren Wachstum der Weltwirtschaft in Höhe von 3,4 %. In den für die LAB GmbH bedeutenden Zielregionen Europa und USA und relevanten Märkten liegen die prognostizierten Wachstumsraten größtenteils unter diesem Durchschnittswert, für die USA wurden sie von 2,5 % auf 2,2 % gesenkt. 7. Chancen der zukünftigen EntwicklungIm klassischen Feld der Rauchgasreinigung bietet der europäische Markt vor allem Modernisierungs- und Optimierungsprojekte sowie einige Neubauprojekte. Wir werden uns weiterhin auf unsere Kernkompetenzen konzentrieren. Dabei wollen wir uns als kompetenten Partner unserer Kunden für die Optimierung von Rauchgasreinigungsnachrüstungen von Kraftwerken und Hochseeschiffen, sowie in Anlageoptimierungen positionieren. Im letzten Geschäftsjahr haben wir im Bereich Reststoffbehandlung in Europa wie auch in Amerika mit unseren Aktivitäten begonnen und haben dies im Berichtsjahr weiterhin erfolgreich fortgesetzt. Wir erwarten, dass diese ausgewählten Märkte der LAB in 2017 und in der Zukunft weitere gute Geschäftsausrichtungen bieten werden. Weitere Chancen bieten sich aufgrund der Tatsache, dass wir auch durch die Einbindung in den Konzern inzwischen in vielen Ländern über gute Kontakte, Anfragen und Aufträge verfügen. Bei Anziehen der Weltkonjunktur werden wir davon profitieren, da wir sehr international aufgestellt sind. Der Ausfall vieler Märkte war auch der Grund für den schwachen Auftragseingang. 8. Risiken der zukünftigen EntwicklungIm Rahmen unserer internationalen Tätigkeit sind wir den üblichen Risiken ausgesetzt, die untrennbar mit dem unternehmerischen Handeln verbunden sind. Für alle erkennbaren Risiken wurde, soweit die Voraussetzungen für die bilanzielle Berücksichtigung gegeben waren, angemessen Vorsorge getroffen. Oberstes Ziel ist, Forderungsausfälle zu vermeiden. Kunden und potenzielle Kunden unterliegen einer internen Bonitätskontrolle. Forderungen an Kunden, die über kein erstklassiges Rating verfügen, werden in der Regel versichert. Das Ausfallrisiko der Forderungen das von der Gesellschaft getragen wird, wird über Einzelwertberichtigungen abgedeckt. Zur Absicherung von Ausfall- und Liquiditätsrisiken verlangen wir von unseren Lieferanten spiegelbildlich zum Kundenvertrag Bürgschaften in Form von Anzahlungs-, Vertragserfüllungs- und Gewährleistungsgarantien. Um Wechselkursrisiken aus künftigen relevanten Zahlungsströmen in Fremdwährungen zu begrenzen, tätigt unser Unternehmen Devisentermingeschäfte. Derivative Finanzinstrumente verwendet die Gesellschaft ausschließlich zur Risikosteuerung im Zusammenhang mit kommerziellen Grundgeschäften. Die internationale Geschäftstätigkeit im Ausland hat zur Folge, dass internationale und landesspezifische Regelungen von Finanzverwaltungen zu berücksichtigen sind. Die steuerlichen Risiken werden regelmäßig geprüft und beurteilt. Daraus resultierende Maßnahmen werden zwischen dem Bereich Group Taxes der Konzernmutter und uns abgestimmt. In regelmäßigen Abständen überwachen wir die Wirksamkeit und Funktionsfähigkeit unseres Risikomanagements. Durch eine tagesaktuelle Buchführung, Projekterfolgsrechnung, Ist- und Planungsrechnungen, monatlichem Konzernreporting, Finanz- und Liquiditätsplanung, Kostenrechnung, Nachkalkulationen, Mehrjahresplanungen sowie regelmäßigen Besprechungen des Geschäftsverlaufes ist jederzeit eine Kontrolle der Ergebnisrechnung, Liquiditätssituation und Planung gegeben. Risiken sind somit in der Regel erkennbar und ein zeitnahes Gegensteuern möglich. Alle internen Prozesse unterliegen einer stetigen Weiterentwicklung und werden neuen Erfordernissen und Anforderungen angepasst. Durch unsere Bemühungen, bestehende Kundenkreise zu binden und neue Kundenkreise intensiv zu akquirieren, hat sich der Grad der Kundenzufriedenheit auf gutem bis sehr gutem Niveau stabilisiert. Es ist jedoch auch in diesem Bereich weiterhin höchste Aufmerksamkeit erforderlich, um das Niveau beizubehalten. Infolge der Internationalisierung der Geschäftsaktivität besteht ein gesteigerter Bedarf, neue und zuverlässige Zulieferanten in den neuen Märkten zu identifizieren. Neben der Kostensituation ist dabei der Termintreue und Qualität große Aufmerksamkeit zu schenken. Auch für das Geschäftsjahr 2017 ist die Liquidität gesichert. Der Bedarf an Avalen wird sich entsprechend dem Auftragseingang entwickeln. Die uns zur Verfügung stehenden Kreditlinien sind entsprechend angelegt. Die Risiken haben sich im Geschäftsjahr 2016 im Vergleich zum Vorjahr nicht wesentlich verändert. Nach unserer Einschätzung des Gesamtrisikos bestehen derzeit keine Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden oder die Finanz- Vermögens- und Ertragslage wesentlich beeinträchtigen. 9. Voraussichtliche EntwicklungDer Auftragsbestand beträgt zum Stichtag Mio. € 41,2 (VJ.: Mio. € 50,6) und sichert uns die Auslastung für das kommende Jahr. Im Jahr 2017 wird sich die LAB GmbH weiterhin auf die Umsetzung ihrer Strategie fokussieren und die Fortführung der damit verbundenen Initiativen zielgerichtet vorantreiben. Wir gehen davon aus, dass der Umsatz als auch das Ergebnis sich im Geschäftsjahr 2017 gegenüber 2016 leicht erhöhen. Für 2018 ist ein Rückgang des Ergebnisses zu erwarten. Die Finanzierung des Unternehmens ist in vollem Umfang gesichert. Wir erwarten weitere Erfolge unserer Vertriebsbemühungen in unseren Märkten sowie durch unsere Tochtergesellschaften in den Märkten unseres neuen Produktportfolios und rechnen bei unseren Tochtergesellschaften mit einem vermehrten Auftragseingang im Bereich Reststoffbehandlung in 2017 und weiteren Zuwächsen in 2018. Für den klassischen Anlagenbau erwarten wir einen Auftragseingang auf dem aktuell niedrigen Niveau. Sollte es uns in Zukunft gelingen, neue Standards zu setzen, die Qualität unserer Arbeit weiterhin zu steigern und unsere Wettbewerbsfähigkeit noch zu verbessern, wird dies einen positiven Einfluss auf unsere künftigen Erfolge haben. 10. BetriebsstättenDie Gesellschaft unterhält derzeit Betriebsstätten in Rumänien sowie in Großbritannien. 11. Berichterstattung nach § 289 Abs. 2 HGBVerwendung von Finanzinstrumenten Zur Absicherung von Fremdwährungsgeschäften (Währungsrisiko) aus dem operativen Geschäftsbereich werden derivative Finanzinstrumente (Devisentermingeschäfte) eingesetzt. Der Einsatz ist durch eine interne Richtlinie geregelt, wobei eine strikte Funktionstrennung von Abschluss, Abwicklung und Kontrolle gewährleistet ist. Die Geschäfte werden nur mit namhaften Banken abgeschlossen. Zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2016 bestanden Devisentermingeschäfte mit Nominalwert von Mio. CZK 12,7 und Mio. RON 8,0 die als Bewertungseinheit bilanziert werden. Der Marktwert der Sicherungsinstrumente beträgt am Bilanzstichtag T€ 20. Über die oben genannten Devisentermingeschäfte hinaus hat die LAB GmbH im Geschäftsjahr 2016 keine derivativen Finanzinstrumente eingesetzt.
Stuttgart, den 30. August 2017 Denis Bauer Thomas Feilenreiter Christian Fuchs Bilanz zum 31. Dezember 2016Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2016
Anhang für das Geschäftsjahr 2016ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSSDie Gesellschaft ist unter der Firma LAB GmbH mit Sitz in Stuttgart im Handelsregister des Amtsgerichts Stuttgart unter HRB 19792 eingetragen. Der Jahresabschluss ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und des GmbH-Gesetzes (GmbHG) aufgestellt worden. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft (§ 267 Abs. 2 HGB) auf. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) aufgestellt. Dabei wurden erstmals die Vorschriften des BilRUG (Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz) berücksichtigt. Die Änderungen betreffen insbesondere die Anwendung des geänderten Gliederungsschemas für die Gewinn- und Verlustrechnung und die geänderte Definition der Umsatzerlöse. Die Vorjahreswerte wurden nicht angepasst. Im Übrigen entsprechen die Darstellung und Gliederung des Jahresabschlusses den Vorjahresgrundsätzen. Von den Bestimmungen des § 276 HGB wurde Gebrauch gemacht. Am 8. Juli 2016 wurde die LAB Geodur GmbH, Stuttgart, neu gegründet und am 22. September 2016 in das Handelsregister Stuttgart unter HRB 758162 eingetragen. Das Stammkapital wurde vollständig von der LAB GmbH übernommen und die Stammeinlage von TEUR 25 durch Sacheinlage des Teilbetriebs "Geodur" erbracht. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden zu handelsrechtlichen Buchwerten zum Einbringungszeitpunkt von der LAB GmbH eingelegt und stellen die Anschaffungskosten der Beteiligung dar. Eingebracht wurden auch die den Teilbetrieb "Gedour" betreffenden Verträge. Im Teilbetrieb beschäftigte Arbeitnehmer wurden übernommen. Die im Wege der Sacheinlage des Teilbetriebs Geodur übertragenen Vermögenswerte und Schulden bzw. die Anschaffungskosten der Anteile stellen sich wie folgt dar:
ANGABEN ZU BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODENDie Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden des Vorjahres wurden unverändert beibehalten. Im Einzelnen werden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewendet: Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen entsprechend ihrer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer zwischen 8 und 15 Jahren bilanziert und bewertet. Das Sachanlagevermögen wird mit Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Gesellschaft wendet sowohl die lineare als auch die degressive Abschreibungsmethode auf Anlagenzugänge an. Bei degressiv abgeschriebenen Vermögensgegenständen wird die Abschreibungsmethode gewechselt, sobald eine lineare Abschreibung des Restbuchwertes zu einer höheren Abschreibung führt als bei Fortsetzung der degressiven Abschreibungsmethode. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis € 410,00 werden im Zugangsjahr voll als Aufwand erfasst. Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bewertet, die den Buchwerten der eingebrachten Vermögensgegenstände abzüglich übernommener Schulden entsprechen. Die geleisteten Anzahlungen und Anlagen im Bau wurden zu den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten aktiviert. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden grundsätzlich zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips bewertet. Die unfertigen Leistungen sind mit ihren Herstellungskosten berücksichtigt. Die Herstellungskosten enthalten Einzelkosten sowie angemessene Gemeinkostenzuschläge. Ansatzwahlrechte im Rahmen der Bewertung wurden nicht ausgeübt. Erhaltene Anzahlungen auf Vorräte werden von diesen − soweit zulässig − offen abgesetzt. Geleistete Anzahlungen sowie Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert nach Abzug der erforderlichen Wertberichtigungen bilanziert. Es werden alle erkennbaren Einzelrisiken berücksichtigt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen durch Pauschalwertberichtigungen in Höhe von 1 % auf die nicht bereits einzelwertberichtigten Nettoforderungen ausreichend Rechnung getragen. Zur Absicherung von Währungsrisiken aus künftigen Zahlungen (Anzahlungen und Umsatz) in Fremdwährung wurden Devisentermingeschäfte abgeschlossen. Wegen des Absicherungszusammenhangs (Micro Hedge) wurde eine Bewertungseinheit nach § 254 HGB für Grund- und Sicherungsgeschäft gebildet. Im Einzelnen siehe hierzu nähere Ausführungen unter "Sonstige Angaben". Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten werden zu Nennwerten bilanziert. Bei der Bemessung der Steuer- und sonstigen Rückstellungen wird allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen Rechnung getragen. Für die sonstigen Rückstellungen wurde der Erfüllungsbetrag als Bewertungsmaßstab berücksichtigt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden auf Basis des von der Deutschen Bundesbank bekanntgegebenen laufzeitkongruenten durchschnittlichen Marktzinssatzes der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Es wurden zur Absicherung von Währungsrisiken aus künftigen Zahlungen Devisentermingeschäfte abgeschlossen Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden bei Einbuchung mit dem historischen Kurs zum Transaktionszeitpunkt erfasst und am Bilanzstichtag zum Devisenkassamittelkurs umgerechnet. Für Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung mit einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger findet § 253 Abs. 1 Satz 1 HGB und § 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB keine Anwendung. Latente Steuern beruhen auf nachfolgend aufgeführten Differenzen zwischen handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Bilanzansätzen:
Die latenten Steuern werden mit einem unternehmensindividuellen Steuersatz von 30,53 % bewertet. ANGABEN ZUR BILANZ1. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2016 ist im Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt. 2. Forderungen In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von T€ 160 (Vorjahr: T€ 190) enthalten, die aus Lieferungen und Leistungen bestehen. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von T€ 18.449 (Vorjahr: T€ 20.031) gehören in Höhe von T€ 4.500 (Vorjahr: T€ 5.031) zu den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und mit T€ 13.949 (Vorjahr: T€ 15.000) zu den sonstigen Forderungen. In den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen sind - wie im Vorjahr - keine Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr enthalten. 3. Aktive latente Steuern Die als Bilanzierungshilfe aktivierten latenten Steuern in Höhe von T€ 144 (Vorjahr: T€ 113) ergeben sich in Höhe von T€ 144 (Vorjahr: T€ 113) aus zeitlichen Bewertungsunterschieden zwischen Handels- und Steuerbilanz und resultieren aus der Abzinsung von sonstigen Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. In Höhe der gebildeten Bilanzierungshilfe besteht eine Ausschüttungssperre insoweit, dass nur dann Gewinne ausgeschüttet werden dürfen, wenn die nach Ausschüttung verbleibenden jederzeit auflösbaren Gewinnrücklagen zuzüglich eines Gewinnvortrags und abzüglich eines Verlustvortrags dem angesetzten Betrag mindestens entsprechen. 4. Eigenkapital Das Eigenkapital hat sich wie folgt entwickelt:
Mit Gesellschafterbeschluss vom 22. August 2016 wurde die Einstellung des Jahresüberschusses des Geschäftsjahres 2015 in Höhe von T€ 780 in die anderen Gewinnrücklagen beschlossen. Der Gesamtbetrag der ausschüttungsgesperrten Beträge beläuft sich auf T€ 144 und stammt aus der Aktivierung aktiver latenter Steuern. 5. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen von T€ 5.483 betreffen im Wesentlichen projektbezogene Rückstellungen für ausstehende Lieferantenrechnungen in Höhe von T€ 1.477 sowie für Gewährleistung von T€ 1.183 und andere Projektrisiken in Höhe von T€ 2.364. 6. Verbindlichkeiten Die erhaltenen Anzahlungen von T€ 39.123 - vor Absetzung von den in Arbeit befindlichen Aufträgen - haben eine Laufzeit von bis zu einem Jahr. Auch alle übrigen Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen von T€ 101 (Vorjahr: T€ 2.188) sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von T€ 95 (Vorjahr: T€ 221) enthalten. Auf Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen entfallen T€ 101 (Vorjahr: T€ 417). 7. Außerbilanzielle Geschäfte und sonstige finanzielle Verpflichtungen Die Gesellschaft hat die ihr zur Verfügung stehende Avalkreditlinie von Mio. € 10,0 am Bilanzstichtag in Höhe von T€ 1.404 sowie TCHF 56 in Anspruch genommen. Zum 31. Dezember 2016 bestanden neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen nach § 285 Nr. 3a HGB:
Die Leasingverpflichtungen resultieren aus Operate Lease Verträgen. Der Abschluss der Leasing- und Mietverträge dient der Verringerung der Kapitalbindung und verlagert das Verwertungsrisiko auf den Leasinggeber/Eigentümer. Neben den dargestellten sonstigen finanziellen Verpflichtungen bestehen keine außerbilanziellen Geschäfte, die für die Finanzlage der Gesellschaft von Bedeutung wären. ANGABEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG1. Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind enthalten:
Periodenfremde Aufwendungen sind in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen nicht enthalten. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen für Kursdifferenzen mit T€ 85 (Vorjahr: T€ 159), davon T€ 9 (Vorjahr: T€ 24) aus unrealisierten Kursverlusten enthalten. 2. Abschreibungen In den Abschreibungen sind T€ 336 außerplanmäßig Abschreibungen gem. § 253 Abs. 3 Satz 5 HGB enthalten. 3. Finanzergebnis Im Finanzergebnis sind Zinsaufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen von T€ 233 (Vorjahr: T€ 352) enthalten. 4. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag In den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind T€ 30 Steuern für Vorjahre enthalten. SONSTIGE ANGABEN1. Beschäftigte im Jahresdurchschnitt Die durchschnittliche Arbeitnehmerzahl gem. § 267 Abs. 5 HGB beträgt 20 Angestellte (Vorjahr: 22 Angestellte). 2. Geschäftsführung Der Geschäftsführung gehören bzw. gehörten im Zeitraum vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2016 an: Herr Thomas Feilenreiter, Benningen Herr Stefano Costa, Genua, Italien (bis 9. Februar 2017) Herr Denis Bauer, Fontaines-sur-Saône, Frankreich (seit 8. Dezember 2016) Herr Christian Fuchs, Rothenbuch seit (8. Dezember 2016). 3. Angaben zum Anteilsbesitz
1 LW = Landeswährung
Die im Vorjahr unmittelbar gehaltenen Anteile an den Tochtergesellschaften LAB Corp. USA, Delaware, USA und LAB GEODUR UK Ltd, Großbritannien, wurden im Rahmen der Einbringung auf die LAB Geodur GmbH übertragen. 4. Konzernzugehörigkeit Die CNIM S.A., Paris, Frankreich, erstellt den Konzernabschluss für den größten und zugleich kleinsten Kreis von Unternehmen, in den der Jahresabschluss der LAB GmbH einbezogen wird. Der Konzernabschluss 2016 wurde am 24. März 2017 auf der Homepage der CNIM S.A. (www.cnim.com/finance/informations-financieres) veröffentlicht. Die Genehmigung des Konzernabschlusses durch die Aktionärsversammlung erfolgte am 07. Juni 2017. 5. Derivative Finanzinstrumente Im Geschäftsjahr wurden derivative Finanzinstrumente (Devisentermingeschäfte) zur Absicherung künftiger Zahlungsströme aus zu erhaltenden Anzahlungen und Umsatzerlösen und Wareneinkäufen in Fremdwährungen (CZK und RON) eingesetzt. Dem Devisentermingeschäft liegt ein Grundgeschäft mit vergleichbarem, gegenläufigen Risiko zugrunde, so dass sich gegenläufige Zahlungsstromänderungen ausgleichen. Bedingungen und Parameter von Grund- und Sicherungsgeschäft stimmen überein (Mikro-Hedge), so dass identische Faktoren in gleicher Weise auf Grund- und Sicherungsgeschäft wirken. Zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2016 bestanden:
Die Devisentermingeschäfte haben zum Bilanzstichtag einen positiven beizulegenden Zeitwert, so dass isoliert und einzeln betrachtet unter Außerachtlassung der gebildeten Bewertungseinheit keine Drohverlustrückstellung gebildet werden müsste. 6. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss von T€ 2.977 auf neue Rechnung vorzutragen. 7. Nachtragsbericht Nach Ende des Geschäftsjahres haben sich keine weiteren Vorgänge von besonderer Bedeutung ereignet, die einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens haben könnten.
Stuttgart, den 30. August 2017 LAB GmbH Denis Bauer Thomas Feilenreiter Christian Fuchs Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2016
Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der LAB GmbH, Stuttgart, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2016 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss der LAB GmbH, Stuttgart, den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Stuttgart, den 2. Oktober 2017 Deloitte
GmbH
Gillar, Wirtschaftsprüferin Pisternick, Wirtschaftsprüferin Ergebnisverwendung Mit Gesellschafterbeschluss vom 27. Oktober 2017 wurde der Jahresabschluss zum 31.12.2016 festgestellt. Die Gesellschafterversammlung hat beschlossen, den Jahresüberschuss 2016 der LAB GmbH in Höhe von Euro 2.976.827,80 wie folgt zu verwenden:
Stuttgart, im Oktober 2017 Die Geschäftsführung |
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