Beteiligungsgesellschaften
ALBA Facility Solutions GmbHLiquidiert
Am Oberhafen 24, 13597 Berlin, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Thomas Hasucha seit 30.8.2013 | Prokura |
Norbert Frank Rieger seit 12.3.2013 | Geschäftsführer |
Jens Deppe seit 7.12.2012 | Prokura |
Hans-Stefan Kalinowski seit 4.10.2012 | Geschäftsführer |
BeteiligungenBeta
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
ALBA Facility Solutions GmbHBerlinJahresabschluss zum 31. Dezember 2007Lagebericht für das Geschäftsjahr 2007A. Darstellung des GeschäftsumfeldesDie ALBA Facility Solutions GmbH (AFS) erbringt Facility Management Dienstleistungen im infrastrukturellen, technischen und kaufmännischen Bereich. Der Schwerpunkt der derzeitigen Dienstleistungserbringung liegt in der Wohnungswirtschaft. Als Full-Service-Provider ist die AFS in der Lage, alle Leistungen rund um die Immobilie zu erbringen und leistet zuverlässig in allen Regionen Deutschlands Dienst. Als erfolgreicher Partner der Deutschen Annington Immobilien Gruppe (DAIG) bewirtschaftet die AFS über alle Kunden rund 200.000 Wohneinheiten deutschlandweit und ist mit den Anforderungen der Wohnungswirtschaft bestens vertraut. Zudem betreibt die AFS mehrere eigene Call Center in Deutschland. Im 24-Stunden-Service an 365 Tagen im Jahr werden hier interne und externe Kunden bedient. Der Facility Management-Markt zeigte im Geschäftsjahr 2007 wie auch schon in den Vorjahren starke Outsourcing-Tendenzen auf. Eigentümer gewerblicher Spezialimmobilien orientieren sich stärker an einer Kooperation und Zusammenarbeit mit Full-Service-Providern. Dieser Markttrend wird zunehmend auch vom Wettbewerb erkannt. Es entwickeln sich sowohl spezialisierte Fachunternehmen als auch Komplettanbieter in diesem Segment. Hauptwettbewerber der AFS sind sowohl Top-Player des Facility Management Marktes, als auch oben genannte spezialisierte Fachunternehmen: Allianz Handwerker Services GmbH, B&O Wohnungswirtschaft GmbH + Co. KG, WISAG Service Holding GmbH & Co. KG, Gegenbauer Holding SA & Co. KG, GrünWert AG. Mit der strategisch stärkeren Fokussierung auf Spezialimmobilien werden zudem technische Gebäudemanagementunternehmen in den Kreis der AFS Wettbewerber eintreten. Die Teilnahme an großen Ausschreibungen hat weiter zu einer positiven Position am Markt geführt. Es ist der AFS im Geschäftsjahr 2007 zudem gelungen, sich gegen etablierte Wettbewerber durchzusetzen, indem Auftraggeber durch die starke AFS Performance überzeugt wurden. Die Stärken der AFS liegen unter anderem im wachsenden Know How Gewinn und einer immer stärkeren Vernetzung im Facility Management-Markt durch das neue Management. Die verantwortlichen Executives im Bereich AFS sind langjährig branchenerfahren und führen das Geschäft mit hoher Kompetenz zielgerichtet und erfolgsorientiert. Zudem setzt sich die AFS durch ein erweitertes, innovatives Produktportfolio vom Wettbewerb ab. Dabei liegt der Fokus auf am Markt eher jungen Leistungsmodulen wie Sicherheitsbegehungen, Energiepasserstellung sowie Kleinreparaturmanagement mit pauschalierten Budgetmodellen. Bei den Bestandskunden wird die zwischenzeitlich vorhandene Professionalität im komplexen Service im kleinteiligen Geschäft der Wohnungswirtschaft genutzt, um weitere Vertragsabschlüsse mit Bestandskunden und/oder deren Wettbewerbern in diesem Markt deutschlandweit zu generieren. Die AFS konnte sich im Jahr 2007 eine starke Position auf dem Facility Management Markt erschließen und wird diesen Trend im Geschäftsjahr 2008 weiter erfolgreich manifestieren. B. Darstellung des GeschäftsverlaufsIm Geschäftsjahr 2007 hat die AFS erneut ein starkes, organisches Wachstum verzeichnet. Mit dem bedeutendsten Kunden, der DAIG, wurde das wesentliche Leistungsmodul der Hausmeisterleistungen auf eine neue vertragliche Basis gestellt, die das Auftragsverhältnis in den Regionen Ost, Nord, Rheinland, Südwest und Süd bis zum 31.12.2012 regelt. Demnach wird rückwirkend ab Jahresbeginn sowohl die Beauftragung als auch die Vergütung von Standard- und optionalen Leistungen unterschiedlich behandelt. Insgesamt bewirtschaftet die AFS nach diesem Vertrag rund 132.000 Wohneinheiten, was einer Steigerung von rund 84.000 Wohneinheiten gegenüber dem Vorjahr entspricht. Die zu betreuenden Objekte bei den Standardleistungen werden mit einer Jahrespauschale vergütet. Die optionalen Leistungen wurden hingegen aus der bisherigen Pauschalvergütung herausgelöst und rückwirkend ab Jahresbeginn einzeln beauftragt und vergütet. Seit August dient hierzu eine Internetplattform des Kunden als Beauftragungs- und Abrechnungstool. Neben den bereits in den Vorjahren beauftragten optionalen Leistungen wie Wohnungsübergaben und - abnahmen sind nun auch neue Leistungen wie beispielsweise Schimmelbekämpfung und Verteildienste von Hauszeitschriften hinzugekommen. Sowohl die erhöhte Anzahl der zu betreuenden Objekte gegenüber dem Vorjahr als auch die Einzelvergütung der optionalen Leistungen haben zu einem deutlichen Umsatzwachstum der AFS in diesem Segment geführt. Des Weiteren wurden mit der DAIG auch die Verträge zu den Modulen Winterdienst sowie Sicherheitsbegehungen erneuert, denen beiden ein jeweils mengenbezogenes Vergütungssystem zu Grunde liegt. Durch die kaufmännische Verwaltung von über 1.000 Objekten der Liegenschaftsfonds Berlin GmbH & Co. KG hat sich die AFS insbesondere im Geschäftsjahr 2007 auch zu einem leistungsstarken Verwalter gewerblicher Immobilien entwickelt. Zu den Kernaufgaben zählt unter anderem die aktive Vermietung von Wohn- und Gewerbeflächen. Im Jahr 2007 konnten zwei neue bedeutende Kunden akquiriert werden: Für das Europäische Patentamt in München erbringt die AFS seit Mai Call Center-Leistungen mit einem jährlichen Umsatzvolumen von rund TEUR 210. Darüber hinaus ist es der AFS gelungen, mit der GSW Immobilien GmbH einen der größten Wohnungsverwalter am Berliner Markt zu gewinnen. Seit Mitte Oktober führt die AFS im Rahmen eines bereits bis zum 30.06.2008 verlängerten Pilotprojekts die Leerwohnungssanierung und das Kleinreparaturmanagement für Objekte der GSW durch. Derzeit wickelt die AFS ca. 900 Maßnahmen mit einem Gesamtvolumen von ca. TEUR 950 ab. Die Firmenzentrale der AFS ist im Oktober 2007 von Velten nach Berlin-Tegel umgezogen, um unter anderem ihre monatlichen Raumkosten zu senken und Kostensynergien gemeinsam mit zwei Firmen der ALBA Gruppe, die ebenfalls in den Räumlichkeiten ansässig sind, zu erzielen. C. Darstellung der Lage der GesellschaftErgebnislage Das Geschäftsjahr 2007 konnte mit einem Gesamtumsatz in Höhe von TEUR 28.880 und einem Ergebnis vor Steuern in Höhe von TEUR 900 abgeschlossen werden. Damit hat die AFS in 2007 erstmals seit ihrem Bestehen ein positives Geschäftsergebnis erzielt, welches um TEUR 2.212 über dem des Vorjahres liegt. Gleichzeitig stieg der Umsatz um rund TEUR 5.797 gegenüber 2006, was hauptsächlich durch den Umsatzzuwachs mit der DAIG, aber auch mit der Umsatzsteigerung beim Liegenschaftsfonds Berlin und den Umsätzen mit den neuen Kunden GSW und Europäisches Patentamt zu begründen ist. Auf Grund der erhöhten Auftragslage gegenüber 2006 wurde der Personalbestand im Vergleich zum Vorjahr um 92 Mitarbeiter auf 467 Mitarbeiter erhöht. Entsprechend sind die Personalkosten gegenüber 2006 von TEUR 10.394 auf TEUR 12.878 angestiegen. Auch die auftragsabhängigen Kosten für Fremdleistungen und Fuhrpark haben sich analog erhöht. Durch den Umzug der Firmenzentrale sind einmalige Kosten von rund TEUR 90 im Geschäftsjahr 2007 entstanden, die sich als Bestandteil in den Verwaltungskosten widerspiegeln. Die Firmenwertabschreibung stellt auch in 2007 mit TEUR 938 den größten Teil aller Abschreibungen dar. Vermögenslage Das Anlagevermögen ist auch in diesem Jahr auf Grund der planmäßigen Abschreibungen, die wiederum deutlich über den Investitionen lagen, zurückgegangen. Jedoch resultieren die Abschreibungen wie oben erwähnt im Wesentlichen aus der planmäßigen Abschreibung des Firmenwerts. Die Gesellschaft weist zum Bilanzstichtag mit TEUR 3.924 einen deutlich höheren Bestand an Forderungen aus Lieferungen und Leistungen als in 2006 (TEUR 1.927) aus. Dies ist zum Einen auf die positive Umsatzentwicklung und zum Anderen auf die Abschlagszahlung der DAIG für die Hausmeisterleistungen für den Monat Dezember, die erst im Januar 2008 erfolgt ist, zurückzuführen. Der Anstieg der Sonstigen Forderungen ist mit der Gewährung eines Darlehens an die ALBA AG zu begründen, was im nächsten Punkt genauer erläutert wird. Finanzlage Die zum 31. Dezember 2007 bestehende bilanzielle Überschuldung in Höhe von TEUR 2.408 wird durch die Rangrücktrittserklärung der Darlehensgeberin ALBA AG, Berlin, ausgeglichen. Eines der Darlehen der ALBA AG über TEUR 600 wurde in 2007 vollständig zurückgezahlt. Das andere Darlehen der ALBA AG über TEUR 3.300 bleibt weiterhin in dieser Höhe bestehen. In 2007 wurde ein Darlehen von der AFS an die ALBA AG ebenfalls über TEUR 3.300 gewährt und gleichzeitig ein Rahmenkreditvertrag mit der Deutschen Kreditbank AG (DKB) über TEUR 6.000 geschlossen, von dem TEUR 5.000 zum 31.12.2007 als Terminkredit in Anspruch genommen waren. Die ALBA AG übernimmt für den von der DKB eingeräumten Kreditrahmen im Zuge einer Patronatserklärung die uneingeschränkte Verpflichtung, dafür Sorge zu tragen, dass die AFS stets in der Lage ist allen ihren Verbindlichkeiten fristgerecht nachzukommen. Diese Verpflichtung bleibt gültig, bis sämtliche Ansprüche aus der Kreditgewährung zurückgeführt sind. Der Terminkredit bei der DKB wurde im ersten Quartal 2008 um TEUR 750 reduziert. Die Liquiditätslage der AFS hat sich mit Abschluss des Rahmenkreditvertrags bei der DKB entspannt, da dieser die Inanspruchnahme eines Kontokorrentkredits bis zu TEUR 1.000 im Bedarfsfall zulässt. D. Chancen und Risiken in der künftigen Entwicklung der GesellschaftDas Geschäftsjahr 2007 zeigt, dass die Partnerschaft mit der DAIG, die Neuorganisation der Gesellschaft und die Akquisition von neuen Kunden Früchte getragen hat und dass der Geschäftsverlauf eine deutlich positive Entwicklung nimmt. Durch die Erneuerung bestehender Verträge im Jahr 2007 mit der DAIG konnte die aktuelle Auftragslage bis 2012 gesichert werden. Eine weitere vertragliche Neuregelung mit der DAIG zu Reinigungsleistungen ist für 2008 geplant. Auf Basis dieser Entwicklungen und der Weiterführung und Intensivierung der Kooperation zwischen der ALBAServ GmbH und der ALBA Facililty Solutions GmbH sehen wir weitere enorme Wachstums- und Akquisitionschancen auf dem Facility Management-Markt. Ziel für beide Gesellschaften ist, die Marke ALBA auf dem Facility Management-Markt weiter zu etablieren und auszubauen. Für die AFS ist es ein weiteres Ziel unter die Top 3 Facility Management-Anbieter im Segment der Hausmeisterleistungen zu kommen. Die Wachstumsziele sind durch die deutlichen Outsourcing-Tendenzen der Facilityleistungen der Immobilienbranche untermauert. Die Geschäftsführung ist sich der aktuellen Abhängigkeit von wenigen Großkunden bewusst und wird wie in den letzten beiden Jahren verstärkt vertrieblich tätig. Die Chance der AFS wird im strukturierten Marktangriff durch Sales, insbesondere im profitstarken Segment des technischen Facility Managements gesehen: Entsprechend wird sich die AFS zukünftig unter anderem auf die Bewirtschaftung von Multifunktionshallen fokussieren. Ein Wachstum in diesem Segment auf der Basis strategischer Partnerschaften erscheint sinnvoll und wird sehr aktiv verfolgt. Die verstärkte Konzentration auf die Bewirtschaftung von Klinikketten stellt einen weiteren USP (unique selling proposition) und vertrieblichen Fokus der AFS dar. In beiden Bereichen stellt die Gründung von Joint-Venture-Gesellschaften mit den Auftraggebern/strategischen Partnern ein Ziel der AFS dar. Die Vertragsverhandlungen zur Bewirtschaftung der Multifunktionshalle O2-World in Berlin ab September 2008 zusammen mit der Anschutz Entertainment Group Development GmbH, Berlin, stehen kurz vor dem Abschluss. Des Weiteren sind im Bereich des kaufmännischen Facility Managements noch breitere vertriebliche Aktivitäten geplant, um so eine noch stärkere Position am Markt zu erlangen. Daneben führt die starke Professionalisierung der Call Center im Geschäftsjahr 2007 dazu, dass auch dieses Marktsegment ab 2008 stark vertrieblich bearbeitet werden kann. Die Gefahr der personellen Abhängigkeit von zurzeit nur wenigen Leistungsträgern wird durch die bereits erfolgte Neubesetzung der bisher offenen Führungspositionen Leitung Operations, Einkaufleitung und Leitungen der Niederlassungen Südwest, Nord und Süd, zukünftig verringert. Zudem bringen die drei neuen Niederlassungsleiter starke vertriebliche Kompetenzen und Erfahrungen ins Unternehmen, die den Erfolg der AFS weiter vorantreiben sollen. Die fehlende einheitliche Erfassung und Abbildung von operativen Abläufen im Unternehmen mittels einer umfassenden Softwarelösung stellt weiterhin ein Prozessrisiko dar. Die Investition in eine solche Software ist daher für das Jahr 2008 geplant. Seit Januar 2008 ist ein externes Beratungsunternehmen mit der Leitung eines entsprechenden Projekts zur Auswahl und späteren Einführung einer geeigneten Software beauftragt. Der Produktivstart ist gemäß des Projektplans für das erste Quartal 2009 vorgesehen. Es kann davon ausgegangen werden, dass durch die genannten Maßnahmen und Pläne die AFS ihr Ergebnis im Jahr 2008 erneut deutlich steigern wird. Die Entwicklung der Jahre 2005 bis 2007 zeigt, dass die AFS auf dem richtigen Weg dorthin ist. Die Gesellschaft plant für das Jahr 2008 mit Umsatzerlösen in Höhe von TEUR 33.575 und für das Jahr 2009 in Höhe von TEUR 39.029. E. Berichterstattung nach § 289 Absatz 2 HGBEs liegen keine wesentlichen Sachverhalte zu den im § 289 Abs. 2, HGB genannten Aspekten vor.
Berlin, den 9. Mai 2008 Frank D. Masuhr, Geschäftsführer Bilanz zum 31. Dezember 2007Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2007
Anhang des für das Geschäftsjahr 2007Allgemeine HinweiseDer vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Bilanz der Gesellschaft weist zum Bilanzstichtag einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag i.H.v. T€ 2.408 aus. Die ALBA AG hat zur Abwendung der insolvenzrechtlichen Überschuldung eine Rangrücktrittserklärung bezüglich eines der Gesellschaft gewährten Darlehen mit einem Betrag von € 3,3 Mio. zuzüglich der darauf entfallenden Zinsen abgegeben. Die Verbindlichkeiten aus diesem Darlehen sind im Abschluss mit einem Betrag von T€ 534 passiviert. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenFür die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen (drei bis fünf bzw. acht Jahre; lineare Methode) vermindert. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen auf der Grundlage steuerlich anerkannter Höchstsätze vermindert. Die Abschreibungen auf Zugänge erfolgen zeitanteilig. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Wert von € 410,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Die Rückstellungen für Pensionen und Vorruhestandsverpflichtungen werden in steuerlich zulässiger Höhe ausgewiesen. Den nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelten Teilwerten gemäß § 6a EStG liegt unter Verwendung der Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck ein Rechnungszinsfuß von 6% zu Grunde. Die übrigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten. Den Rückstellungen für Altersteilzeit liegt ein Rechnungszinsfuß in Höhe von 5,5% zu Grunde. Verbindlichkeiten sind zum Rückzahlungsbetrag angesetzt. Erläuterungen zur BilanzAnlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Die Immateriellen Vermögensgegenstände umfassen im Wesentlichen Geschäfts- und Firmenwerte mit einem Bilanzansatz von T€ 3.846 zum Bilanzstichtag (i. Vj. 4.784). Sie werden über einen Zeitraum von vier bzw. acht Jahren abgeschrieben. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Alle Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben eine Laufzeit von unter einem Jahr. Die unter den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesenen Rückdeckungsansprüche aus Lebensversicherungen in Höhe von T€ 3 wurden aufgelöst. Die in den sonstigen Vermögensgegenständen enthaltenen Forderungen gegen die SECON Facility Management Services GmbH aus Umsatzsteuervorauszahlungen i.H.v. T€ 129 wurden als uneinbringlich eingeschätzt und ausgebucht. In den sonstigen Vermögensgegenständen ist ein kurzfristiges Darlehen in Höhe von T€ 3.300 ausgewiesen, welches die Gesellschaft im Berichtsjahr an die ALBA AG, Berlin, ausgegeben hat. Eigenkapital Das gezeichnete Eigenkapital gemäß Gesellschaftsvertrag beträgt € 50.000,00. Im Geschäftsjahr erwirtschaftete die Gesellschaft einen Überschuss i.H.v. T€ 775 (i. Vj. Jahresfehlbetrag i.H.v. T€ 1.326). Das führt im vorliegenden Abschluss zu einem nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag von T€ 2.408 (i. Vj. T€ 3.183). Zur Abwendung der bilanziellen Überschuldung hat die ALBA AG eine Rangrücktrittserklärung bezüglich eines der Gesellschaft gewährten Darlehen mit einem Betrag von € 3,3 Mio. zuzüglich der darauf entfallenden Zinsen abgegeben. Rückstellungen Die Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für ausstehende Lieferantenrechnungen (T€ 678; i. Vj. T€ 682), Altersteilzeit (T€ 599; i. Vj. T€ 650), Urlaubsansprüche (T€ 103; i. Vj. T€ 139), laufende Arbeitsrechtsprozesse (T€ 59; i. Vj. T€ 114) Berufsgenossenschaftsbeiträge (T€ 174; i. Vj. T€ 102) und Tantiemen (T€ 113; i. Vj. T€ 85) gebildet. Dem Bilanzansatz der Pensions- und Altersteilzeitrückstellungen liegen versicherungs-mathematische Gutachten zu Grunde. Verbindlichkeiten Wesentliche Position der sonstigen Verbindlichkeiten ist das von der ALBA AG gewährte Darlehen sowie Umsatzsteuerverbindlichkeiten aus November und Dezember 2007. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind die Verbindlichkeiten gegenüber der ALBA AG aus Zinsen auf gewährte Darlehen in Höhe von T€ 229 (i. Vj. T€ 234), die vollumfängliche auf das mit einem Rangrücktritt versehene Darlehen der ALBA AG entfallen, ausgewiesen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit einer Laufzeit bis zum 31. Dezember 2009 in Höhe von T€ 5.000 resultieren aus der Inanspruchnahme aus einem im Dezember des Berichtsjahres geschlossenen Kreditrahmenvertrag mit der Deutsche Kreditbank AG (DKB) über T€ 6.000. Die ALBA AG übernimmt für den von der DKB eingeräumten Kreditrahmen im Zuge einer Patronatserklärung die uneingeschränkte Verpflichtung, dafür Sorge zu tragen, dass die AFS stets in der Lage ist allen ihren Verbindlichkeiten fristgerecht nachzukommen. Diese Verpflichtung bleibt gültig, bis sämtliche Ansprüche aus der Kreditgewährung zurückgeführt sind. Bei den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen handelt es sich im Wesentlichen um Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Die Verbindlichkeiten haben keine Restlaufzeiten von mehr als 5 Jahren. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungSonstige betriebliche Erträge Bei den sonstigen betrieblichen Erträgen handelt es sich im Wesentlichen um Erlöse aus weiterberechneten Kosten (T€ 24; i. Vj. T€ 262), Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (T€ 67; i. Vj. T€ 74) und periodenfremde Erträge (T€ 141; i. Vj. T€ 93). Sonstige betriebliche Aufwendungen Der sonstigen betrieblichen Aufwendungen setzt sich wie folgt zusammen:
Die anderen sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten weiterberechnete Fremdkosten i.H.v. T€ 28 (i. Vj. T€ 246). Die neutralen Aufwendungen beinhalten im Wesentlichen periodenfremde Aufwendungen und Forderungsverluste. Sonstige PflichtangabenSonstige finanzielle Verpflichtungen Zum Bilanzstichtag bestehen i.H.v. T€ 3.307 sonstige finanzielle Verpflichtungen, davon sind innerhalb eines Jahres T€ 1.114 fällig. Im Einzelnen betreffen diese Verpflichtungen u. a. folgende Sachverhalte:
Die Miet- und Leasingverträge enden zwischen 2008 und 2010. Weiterhin hat die Gesellschaft zum Bilanzstichtag keine Zahlungsverpflichtungen aus Bestellungen. Durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer
Die Angabe der durchschnittlichen Zahl der Arbeitnehmer für das Jahr 2006 wurde angepasst. Geschäftsführung Gemäß Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 05. Juni 2007 ist Herr Frank Masuhr Geschäftsführer der Gesellschaft. Er hat Alleinvertretungsbefugnis. Herr Michael Leitz als Leiter Finance und Frau Alexandra Pabst als Leiterin des Bereichs Strategisches Projektmanagement wurde laut Beschlussvorlage vom 24. September 2007 Prokura für die Gesellschaft erteilt. Gemäß § 286 Abs. 4 HGB wird auf die Angabe der Bezüge verzichtet.
Berlin, den 09. Mai 2008 Frank Masuhr, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2007
Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss --bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang-- unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der ALBA Facility Solutions GmbH, Berlin, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2007 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der ALBA Facility Solutions GmbH. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Berlin, den 9. Mai 2008 KPMG Deutsche Treuhand-Gesellschaft
Dr.
Großmann, Wirtschaftsprüfer
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