APW Lehmann-Automobile GmbH

Saseler Chaussee 62, 22391 Hamburg, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Hamburg HRB 61414
Vorher
APW Autopark Wellingsbüttel GmbH
Eingetragen
24.5.1996
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von KraftwagenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagenteilen und -zubehörEinzelhandel mit Kraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 3,5 t oder weniger
Gegenstand
der Handel mit neuen und gebrauchten Kraftfahrzeugen, deren Wartung, Überholung und Reparatur, die Übernahme von Serviceleistungen aller Art, insbesondere der TÜV-Abnahme, der Handel mit Kraftfahrzeugzubehör, die Vermietung von Kraftfahrzeugen sowie die Vermittlung von Versicherungen und die Durchführung von Leasinggeschäften. Gegenstand des Unternehmens sind darüber hinaus alle artverwandten Tätigkeiten, die zur Erreichung des Gesellschaftszweckes dienlich sind.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Sylvana Schalke
seit 26.10.2015
Prokura
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Identifizierte Personen (3)

NameAnteil
79.57%
P**** L******
17.16%

Gesellschafter

3 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 3 angezeigt

22941 Jersbek, OT Klein Hansdorf
66.624 €
79.55%
P**** L******
14.374 €
17.17%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

APW Lehmann-Automobile GmbH

Hamburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

Gesellschaft

Die APW Lehmann Automobile GmbH betreibt an ihrem Standort in Hamburg den Handel mit Neufahrzeugen, Zubehör und Ersatzteilen, Dienstleistungen und Gebrauchtfahrzeugen aller Marken. Die APW Lehmann Automobile GmbH ist exklusiver Vertriebspartner der Stellantis AG und besitzt einen unbefristeten Vertriebs- und Servicevertrag für die Marken Chrysler, Jeep, Dodge, RAM und Alfa Romeo. Die Marke Cadillac wird elektrisch und soll zukünftig über den Hersteller direkt vertrieben werden. Entsprechend der Planung des Herstellers soll APW Lehmann weiterhin den Service abwickeln, so dass der Servicevertrag hierfür bestehen bleibt. Corvette wird zukünftig wie die Modelle RAM und Dodge über die Firma AEC als Importe bezogen.

Märkte und Vertrieb

Der Vertrieb erfolgt für Neufahrzeuge im Inland mit den Marken Jeep, Alfa Romeo und Cadillac und Chevrolet. Über Importeure werden die Marken Dodge und RAM bezogen und angeboten. Buchhalterisch werden diese Fahrzeuge als Gebrauchtwagen erfasst.

Die APW Lehmann Automobile GmbH operiert mit drei Vertriebskanälen:

- Verkauf von Neufahrzeugen an Einzelkunden

- Verkauf von Neufahrzeugen an Groß- und Gewerbekunden

- Verkauf von Gebrauchtfahrzeugen an Gewerbe- und Einzelkunden und andere Kfz-Händler bzw. sogenannten Wiederverkäufern.

Der Vertrieb erfolgt über Internet und/oder vor Ort. Der Aftersales - hier die Werkstatt sowie das Ersatz- und Zubehörgeschäft - erfolgt in der Betriebsstätte und erfasst aufgrund der Nischenmarken nicht nur Hamburg sondern auch den gesamten Norden. Insbesondere bei den Modellen RAM, Dodge Challenger sowie der Corvette erreicht die APW Lehmann Automobile Kunden bis nach Lübeck und darüber hinaus. Insofern ist das Marktgebiet des Unternehmens nicht nur auf Hamburg beschränkt.

Geschäftsverlauf

Der Automarkt konnte sich in 2023 wieder leicht erholen, die Verfügbarkeit von Fahrzeugen insgesamt stieg im Angesicht der wirtschaftlichen Verlangsamung bei hohem Inflationsniveau. Nach 2.65 Mio Neuzulassungen in 2022 wurden im vergangenen Jahr 2.84 Mio Neufahrzeuge zugelassen, davon rd. ein Drittel an Privatkunden. Laut DAT-Report 2024 sorgt die alleinige Fokussierung der Politik auf Elektromobilität gepaart mit dem noch fehlenden Vertrauen in die Technologie für Unsicherheit. 80% aller Pkw-Halter warten daher die Entwicklung der E-Mobilität ab und fahren ihr Auto länger. Für den Handel bedeutet die Wahrnehmung auf Kundenseite weiterhin eine Kaufzurückhaltung insbesondere bei Elektro- oder Hybridfahrzeugen. Mit dem gestiegenen Zinsniveau erhöhte sich darüber hinaus der Druck auf die Erträge sowohl im Neu- als auch Gebrauchtwagenverkauf.

Im Verkauf von Neu- und Vorführwagen konnte die APW Lehmann Automobile die Umsatzerlöse im Berichtsjahr vor dem Hintergrund eines sinnvollen Modellmixes im Bestand zum Ende des Jahres 2022 von 7.865 TEUR auf 11.182 TEUR steigern. Dazu trug auch der im Vergleich zum Vorjahr höhere Absatz des neuen Modells der Corvette bei. Aufgrund der in 2023 überraschend ausgelaufenen Prämie für E-Autos lag der Absatz und Umsatz von Elektro- und Hybridfahrzeugen jedoch unter Plan. Infolge des Umsatzwachstums und des gegenüber 2022 um 3,3 % höheren relativen Bruttogewinns von 10% steigerte sich der absolute Bruttogewinn (inkl. aller Boni, Zuschüsse und Verkaufshilfen) um rd. 590 TEUR.

Im Gebrauchtwagenverkauf wurde der Umsatz des Vorjahres in Höhe von 6.428 TEUR um 139 TEUR auf 6.568 TEUR leicht gesteigert. Da aufgrund der buchhalterischen Zuordnung Importwaren z.B. der Marken Dodge und RAM (eigentlich Neuwagen) ebenfalls in den Bereich des Gebrauchtwagenverkaufs fallen, machte sich der höhere Absatz des RAM nur bedingt bemerkbar. Zum einen waren Modelle wie der Camaro wegen Einstellung nicht mehr verfügbar und andererseits lag das klassische Gebrauchtwagengeschäft mit Rückläufern und Inzahlungnahmen angesichts der geringeren Verfügbarkeiten der Fahrzeuge unter dem Vorjahreswert. Der relative Bruttogewinn erreichte dabei gegenüber dem Vorjahr (18,3%) einen Wert von 18,8%. Der absolute Bruttogewinn konnte um rd. 60 T€ erhöht werden.

Der Aftersales entwickelte sich sowohl im Absatz von Teilen als auch der Werkstattleistung (Lohnerlöse) positiv. Im Teiledienst wurde der Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 81 TEUR auf 1.736 TEUR erhöht werden. Deutlicher fiel die Steigerung bei den Lohnerlösen aus: Angesichts der höheren Kapazität in der Werkstatt beliefen sich die Lohnerlöse auf 1.491 TEUR - einer Steigerung im Vergleich zum Vorjahr um 179 TEUR. Insgesamt wurde im Aftersales ein Umsatz von 3.227 TEUR erzielt (2022: 2.966 TEUR). Der Bruttogewinn im Teilevertrieb erhöhte sich um 19 TEUR auf 713 TEUR. In der Werkstatt konnte der Bruttogewinn infolge der höheren Lohnkosten und geringeren internen Verrechnungen auf dem Vorjahresniveau gehalten werden.

Die sonstigen Umsätze, dies sind im Wesentlichen solche aus der Autovermietung und (Bank-)Provisionen, erhöhten sich angesichts des gestiegenen Absatzes leicht um 5 TEUR auf 148 TEUR.

Unter Berücksichtigung der Aufwendungen für bezogene Waren und Dienstleistungen verblieb ein Rohgewinn von 3.960 TEUR (Vorjahr 3.576 TEUR). Da bereits im vergangenen Jahr zum Teil deutliche Wertberichtigungen insbesondere bei den Hybridfahrzeugen aufgrund des Wegfalls der stattlichen Prämien vorgenommen wurden, lagen die Wertberichtigungen per 2023 eher auf normalem Niveau, so dass die Mehrerträge sich auch im Rohertrag widerspiegeln.

Die Personalaufwendungen stiegen im Vergleich zum Vorjahr mit 1.615 TEUR auf 1.706 TEUR im Berichtszeitraum. Neuanstellungen in der Werkstatt (Kapazitätsausweitung) und im Service sowie Anpassungen bei den Gehältern insbesondere im Aftersales führten zu einer Erhöhung der Personalkosten um 91 TEUR.

Die Abschreibungen bewegten sich mit 136 TEUR angesichts des Vorführwagenbestands auf Vorjahresniveau (128 TEUR). Auch die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich mit 27 TEUR auf 1.470 TEUR nur leicht gegenüber dem Vorjahr (2022: 1.442 TEUR). Während die Werbe- und Reisekosten (- 60 TEUR) sowie die Reparatur- und Instandhaltungskosten (-27 TEUR) deutlich sanken, erhöhten sich die Kosten der Warenabgabe aufgrund gestiegener Fahrzeugaufbereitungskosten angesichts der externen Vergabe (33 TEUR). Die Betriebsversicherungen wurden aufgrund mehrerer Schadenfälle um rd. 33 TEUR angehoben. Bei den verschiedenen betrieblichen Aufwendungen traten infolge eines moderierten Projektes unter Teilnahme der Mitarbeiter zur Verschlankung der Prozesse höhere Beratungskosten auf. Die Raumkosten erreichten mit 384 TEUR den Wert des Vorjahres.

Erwartungsgemäß stiegen die Aufwendungen für Zinsen - hier insbesondere die Zinsaufwendungen für die Einkaufsfinanzierungen - angesichts der angehobenen Zinssätze infolge der Inflation deutlich. Wurden in 2022 noch Zinsen in Höhe von 208 TEUR gezahlt, lagen die Aufwendungen für Zinsen im Berichtsjahr bei insgesamt 513 TEUR. Die Zinsaufwendungen für die Einkaufsfinanzierungen erhöhten sich dabei im Vergleich zum Vorjahr um 310 TEUR auf 396 TEUR.

Nach Abzug der Ertragsteuern von 104 TEUR (Vorjahr 94 TEUR) und der sonstigen Steuern von 3 TEUR (Vorjahr 5 TEUR) verbleibt ein Jahresüberschuss von 171 TEUR (Vorjahr 175 TEUR).

Umsatzentwicklung

Trotz der weiterhin schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen durch die gesamtwirtschaftliche Entwicklung sowie der anhaltend hohen Inflation konnte der Umsatz von 17.402 TEUR auf 21.124 TEUR verbessert werden. Dabei beinhaltet der Gesamtumsatz neben den Absätzen an Neu-, Vorführ- und Gebrauchtwagen auch die Lohnerlöse und den Zubehör- und Ersatzteileumsatz.

Finanzierung

Die Finanzierung erfolgte hinsichtlich der Fahrzeugfinanzierung über die BDK, die CA Autobank für Produkte wie z.B. den RAM oder den Dodge sowie über die Santander Consumerbank und die PSA Bank (Stellantis) für die übrigen Marken. Die FCA Bank wurde im Wesentlichen durch die PSA Bank ersetzt. Des Weiteren wurde zur Zwischenfinanzierung die eigene Liquidität sowie die Volksbank Hamburg genutzt.

Darstellung der Lage

Nachstehend erfolgt die Darstellung der Vermögens- und Ertragslage 2023 sowie die Entwicklung im Vergleich zum Vorjahr.

a) Vermögenslage

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31.12.2023 31.12.2022 Veränderung
AKTIVA TEUR % TEUR % TEUR
Anlagevermögen 768 5,5 991 9,1 -223
Umlaufvermögen
- Vorräte 11.486 82,1 8.050 73,9 +3.436
- Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.381 9,9 945 8,6 +436
-Forderungen gegen Gesellschafter 22 0,2 63 0,6 -41
- Sonstige Vermögensgegenstände 93 0,7 560 5,1 -467
- Liquide Mittel 228 1,6 290 2,7 -62
13.978 100 10.899 100 +3.079
PASSIVA
Eigenkapital 954 6,8 1.084 9,9 -130
Rückstellungen 199 1,4 301 2,8 -102
Verbindlichkeiten
- gegenüber Kreditinstituten 11.940 85,5 8.814 80,9 +3.126
- erhaltene Anzahlungen 51 0,4 183 1,7 -132
- aus Lieferungen und Leistungen 565 4,0 314 3,0 +251
- gegenüber Gesellschaftern 124 0,9 77 0,7 +47
- sonstige 145 1,0 126 1,2 +19
13.978 100 10.899 100 +3.079

Infolge des bewussten Zukaufs von bestimmten Modellen wie z.B. des RAM und der Corvette (erneute Preiserhöhung in 2024 seitens des Herstellers geplant) sowie der höhen Bestände an Hybridfahrzeugen der Marke Jeep ist der Bestand and Handelsware erneut deutlich gestiegen. Zusammen mit den zusätzlich angewachsenen Forderungen aus Lieferung und Leistung ergibt sich ein Anstieg der Bilanzsumme gegenüber dem Vorjahr um 3.079 TEUR auf 13.978 TEUR. Bedingt durch den finalen Auslauf der staatlichen Prämien zum Ende des Berichtszeitraums und der damit verbundenen höheren Auslieferung von Fahrzeugen stiegen die Forderungen aus Lieferung und Leistung um 436 TEUR an. Die sonstigen Vermögensgegenstände konnten im Vergleich zum Vorjahr um 467 TEUR reduziert werden, da aus dem erhöhten Abverkauf von Fahrzeugen eine Umsatzsteuerzahllast zum Jahresende resultierte. Die liquiden Mittel nahmen leicht um 62 TEUR ab.

Auf der Passivseite ergeben sich entsprechende Erhöhungen bei den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten angesichts der höheren Fahrzeugfinanzierungen. Die Verbindlichkeiten aus erhaltenen Zahlungen reduzierten sich um 132 TEUR auf 51 TEUR, während sich die sonstigen Verbindlichkeiten um 19 TEUR erhöhten. Die Rückstellungen sanken um 102 TEUR, was im Wesentlichen darauf zurückzuführen ist, dass die offenen Rechtsstreitigkeiten abgeschlossen wurden.

In Folge der ausgeprägten Bilanzverlängerung und einer Gewinnausschüttung in Höhe von 300 TEUR vermindert sich die Eigenkapitalquote trotz des Jahresüberschusses 2023 von 9,9 Prozent auf 6,8 Prozent.

b) Ertragslage

Die Umsatzsteigerungen vor allem im Verkauf von Neu- und Vorführwagen führten gegenüber 2022 zu einem um 384 TEUR höheren Rohertrag von 3.960 TEUR bei einem geringeren relativen Rohertrag von 18,7 % (-1,8% im Vergleich zum Vorjahr). Im letzten Quartal war der beginnende Preisdruck und die damit leicht sinkenden Erträge im Verkauf zu spüren. Trotz der im Vergleich zum Vorjahr gestiegenen Personalkosten sowie der leicht höheren sonstigen betrieblichen Aufwendungen wurde mit 792 TEUR ein um 310 TEUR höheres Betriebsergebnis gegenüber 2022 erzielt. Die Höhe des Zinsergebnisses ist auf die deutlich gestiegenen Zinsen bei der Einkaufsfinanzierung bei einem recht hohen durchschnittlichen Bestand zurückzuführen. Nach Abzug der ergebnisbedingt leicht höheren Steueraufwendungen verbleibt ein Jahresüberschuss von 171 TEUR.

Chancen und Risiken

Nach dem Schluss des Geschäftsjahres haben sich keine Vorgänge von besonderer Bedeutung ergeben, die Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft haben und nicht in der Bilanz oder Gewinn- und Verlustrechnung berücksichtigt sind. Die durch den Ukrainekrieg entstandenen Risiken sind in der höheren Inflation und der Verlangsamung der wirtschaftlichen Entwicklung eingepreist. Die höheren Zinsen wirkten sich entsprechend bei den Zinsaufwendungen aus und sind im Ergebnis enthalten. Eine nennenswerte Störung der Lieferketten lag nicht mehr vor. Zwar kann aufgrund des geringeren Wirtschaftswachstums nicht von einem Absatzwachstum im Verkauf von Neu- und Gebrauchtfahrzeugen ausgegangen werden. Jedoch rechnet die APW Lehmann Automobile mit einem konstanten Absatz des vorhandenen hohen Bestands über das folgende Jahr bei geringeren Erträgen. Aufgrund der bereits getätigten Wertberichtigungen bei den Hybridfahrzeugen sowie den erfolgten Abschreibungen bei den Vorführfahrzeugen sind auch hier keine größeren Risiken zu erwarten. Der Aftersales entwickelt sich zudem stabil. Die Kapazitätserweiterung angesichts der Neueinstellungen sowie die Verjüngung des gesamten Teams ermöglichen eine Umsatz- und Ertragssteigerung im laufenden Jahr. Auch bei den Zinsaufwendungen wird von einer Reduzierung aufgrund des sinkenden Bestands sowie geringfügig fallender Zinsen ausgegangen.

Ausblick

Mit Blick auf das wirtschaftliche Umfeld sowie die abflauende Inflation erwartet die Geschäftsführung der APW Lehmann Automobile im Verkauf keine Absatz- und Umsatzsteigerungen. Alfa Romeo hat sich nach der Einführung in 2022 soweit auf dem Niveau einer Nischenmarke etabliert. Bei Jeep wird der Bestand an Hybridfahrzeugen im Verlauf des Jahres sukzessive abverkauft. Das Modell Grand Cherokee, welches aufgrund des hohen Preises nur einen geringen Marktzugang hat, wurde bis auf zwei Modelle abverkauft, ein Zukauf ist zunächst nicht geplant. Auch der hohe Bestand an Corvetten per Ende 2023 konnte bis Mitte des Jahres auf 6 Einheiten reduziert werden. Angesichts der wirtschaftlichen Entwicklung im laufenden Jahr und einer damit einhergehenden Preissensibilität wird von sinkenden Erträgen im Verkauf ausgegangen. Im Gebrauchtwagenverkauf versprechen die Leasingrückläufer aufgrund ordentlich kalkulierter Restwerte weiterhin ein stabiles Ertragspotenzial.

Die Umsätze im Aftersales (Teiledienst und Werkstatt) werden voraussichtlich aufgrund der vorhandenen Werkstattkapazitäten weiter ausgebaut. Per Juni 2024 weist die BWA in den Bereichen Teiledienst und Werkstatt bereits Umsatzsteigerungen in Höhe von rd. 10% aus. Nach wie vor führt die gestiegene Haltedauer von Fahrzeugen aufgrund von Unsicherheit beim Neukauf bzw. wegen der gestiegenen Leasing- und Finanzierungskosten zu einem steigenden Bedarf an Instandhaltungsmaßnahmen und Reparaturen. Mit der Umstrukturierung der Aufbauorganisation im Service - die fachlichen Aufgaben der Serviceleitung wurde auf die vorhandenen Serviceberater verteilt, die disziplinarische Führung hat die Geschäftsleitung übernommen - sowie der Verjüngung des Teams insbesondere im Teiledienst, ist auch mit einer Steigerung der Deckungsbeiträge zu rechnen.

Bei den Personalkosten insgesamt werden leichte Steigerungen erwartet, da bei der Buchhaltungsleitung ein Generationswechsel ansteht und die Nachfolge sowie der aktuelle Stelleninhaber in der zweiten Jahreshälfte parallel laufen. Demgegenüber steht der Weggang des Aftersalesleiters, der das Unternehmen per Ende Januar verlassen hat und aufgrund von Reorganisation nicht ersetzt wird. Die betrieblichen Kosten werden sich im Vergleich zum Vorjahr auf gleichem Niveau bewegen. Die Zinsaufwendungen werden sich im Laufe des Jahres mit Abbau des Fahrzeugbestands deutlich verringern, wenngleich sie wegen des weiterhin hohen Zinsniveaus absolut gesehen auf Vorjahresniveau liegen werden.

Fraglich bleibt, inwieweit sich die abwartende Investitionshaltung der Unternehmen sowie die lahmende wirtschaftliche Entwicklung in der zweiten Jahreshälfte auf das Kundenverhalten auswirken. Sollte das Kaufverhalten sich auf dem bestehenden Niveau halten, dürften Absatz und Umsatz gegenüber dem Vorjahr auf einem ähnlichen Niveau bei sinkenden Erträgen bleiben. Die betriebswirtschaftlichen Auswertungen per Juni 2024 weisen im Vergleich zum Vorjahr einen geringen vorläufigen Gewinn aus, so dass die Geschäftsführung auf Gesamtjahresebene ein ausgeglichenes Ergebnis erwartet.

 

Hamburg, 30.Juli .2024

Dietmar Lehmann, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

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31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 767.874,16 990.642,16
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 22,00 22,00
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 22,00 22,00
II. Sachanlagen 767.242,00 990.010,00
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 400.782,00 394.089,00
2. technische Anlagen und Maschinen 91.253,00 105.276,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 275.207,00 490.645,00
III. Finanzanlagen 610,16 610,16
1. Genossenschaftsanteile 610,16 610,16
B. Umlaufvermögen 13.210.593,44 9.908.161,95
I. Vorräte 11.486.027,64 8.050.270,22
1. fertige Erzeugnisse und Waren 11.436.027,64 8.050.270,22
2. geleistete Anzahlungen 50.000,00 0,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.496.243,08 1.568.275,76
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.381.236,83 1.003.419,72
2. sonstige Vermögensgegenstände 115.006,25 564.856,04
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 228.322,72 289.615,97
Summe Aktiva 13.978.467,60 10.898.804,11

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 954.305,15 1.083.579,05
I. gezeichnetes Kapital 83.748,00 83.748,00
II. Gewinnvortrag 699.831,05 825.290,12
III. Jahresüberschuss 170.726,10 174.540,93
B. Rückstellungen 199.153,08 300.633,38
1. Steuerrückstellungen 50.254,48 49.763,78
2. sonstige Rückstellungen 148.898,60 250.869,60
C. Verbindlichkeiten 12.825.009,37 9.514.591,68
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 11.939.852,41 8.814.360,18
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 11.939.852,41 8.814.360,18
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 51.463,36 182.851,27
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 51.463,36 182.851,27
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 565.053,26 334.481,29
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 565.053,26 334.481,29
4. sonstige Verbindlichkeiten 268.640,34 182.898,94
davon aus Steuern 39.901,28 18.635,98
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 972,57 3.666,17
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 268.640,34 182.898,94
Summe Passiva 13.978.467,60 10.898.804,11

Gewinn- und Verlustrechnung

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1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Umsatzerlöse 21.124.296,01 17.401.840,53
2. sonstige betriebliche Erträge 143.665,86 91.114,37
3. Materialaufwand 17.164.298,89 13.826.493,31
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 16.824.295,11 13.519.244,95
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 340.003,78 307.248,36
4. Personalaufwand 1.707.863,51 1.618.188,52
a) Löhne und Gehälter 1.428.211,02 1.303.853,08
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 279.652,49 314.335,44
5. Abschreibungen 136.205,82 127.638,35
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 136.205,82 127.638,35
6. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.468.074,82 1.439.112,10
7. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 13,26 17,18
8. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 9,93 280,89
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 513.166,92 208.626,05
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 104.295,52 93.723,52
11. Ergebnis nach Steuern 174.079,58 179.471,12
12. sonstige Steuern 3.353,48 4.930,19
13. Jahresüberschuss 170.726,10 174.540,93

Anhang

Rechtliche Verhältnisse

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Firma: APW Lehmann Automobile GmbH
Rechtsform: GmbH
Sitz: 22391 Hamburg
Anschrift: Saseler Chaussee 62
22391 Hamburg
Gründung am: 17.04.1996
Eintragung ins Handelsregister: Hamburg 61414
Gegenstand des Unternehmens: Automobilhandel
Geschäftsjahr: 01.01.2023 bis 31.12.2023
Dauer der Gesellschaft: auf unbestimmte Zeit
Stammkapital: 83.748 €
Gesellschafter: Dietmar Lehmann (80%)
Sylvana Schalke (3%)
Petra Lehmann (17%)
Geschäftsführung: Dietmar Lehmann
Größenklasse: Es handelt sich um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 1 HGB.

Steuerliche Verhältnisse

Beim Finanzamt Hamburg-Oberalster wird das Unternehmen unter der Steuernummer 50/703/00267 geführt.

Das Unternehmen unterliegt der Regelbesteuerung gemäß den §§ 16 - 18 UStG.

Der Betrieb ist gemäß § 2 Abs.1 GewStG gewerbesteuerpflichtig und gemäß §1 Abs.1 KStG körperschaftsteuerpflichtig. Im Rahmen der Abschlusserstellung wurde die Berechnung der Gewerbe- und Körperschaftsteuer vorgenommen.

Allgemeine Angaben

Die APW Lehmann Automobile GmbH mit Sitz in Hamburg ist unter der Nummer HRB 61414 in das Handelsregister beim Amtsgericht Hamburg eingetragen.

Der Jahresabschluss der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2023 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und denen des GmbH-Gesetzes erstellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Die dem Jahresabschluss zum 31.12.2023 zugrunde liegenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen den allgemeinen Vorschriften für alle Kaufleute des Handelsgesetzbuches (§§ 238 bis 263 HGB) und den ergänzenden Vorschriften für Kapitalgesellschaften betreffend den Jahresabschluss (§§ 264 bis 289 HGB).

Besonderheiten der Form des Jahresabschlusses

Die vorliegende Gliederung des Jahresabschlusses enthält gegenüber der Gliederung nach HGB keine Besonderheiten.

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Im Vergleich zu den bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden haben sich keine Änderungen ergeben.

Maßgebend für die Erstellung dieses Jahresabschlusses waren die folgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden:

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und, sofern sie der Abnutzung unterliegen, um lineare Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten aktiviert und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände wurde in Anlehnung an die amtliche AfA-Tabelle festgelegt.

Für Zugänge des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten mit einem Wert bis zu EUR 800,00 erfolgte die Vollabschreibung im Jahr der Anschaffung.

Die Vorräte wurden einzeln zum Nominalbetrag zu Anschaffungskosten angesetzt. Sofern die beizulegenden Werte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert angesetzt. Für die zweifelhaften Forderungen erfolgte eine Einzelwertberichtigung unter Berücksichtigung des Ausfallrisikos.

Weitere eventuelle Ausfallrisiken werden durch die Bildung einer Pauschalwertberichtigung abgedeckt.

Die liquiden Mittel beinhalten Kassen- und Bankbestände und sind zum Nennwert angesetzt.

Das gezeichnete Kapital ist zum Nennwert angesetzt.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Der Ansatz der sonstigen Rückstellungen erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages.

Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die erhaltenen Anzahlungen werden mit dem Nennwert angesetzt.

Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel dargestellt.

Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr bestehen nicht.

Bei den Forderungen gegen Gesellschafter handelt es sich um Auslagen der Gesellschaft für die Gesellschafter.

Die sonstigen Vermögensgegenstände betreffen im Wesentlichen Kautionen, debitorische Kreditoren und Steuererstattungsansprüche.

Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten

Die liquiden Mittel beinhalten Kassenbestände von EUR 10.046,52 und Bankguthaben von EUR 218.276,20.

Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital beträgt EUR 83.748,00.

Rückstellungen

Bei der Bilanzerstellung sind die Rückstellungen nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung berücksichtigt. Die Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:

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Bezeichnung Wert 01.01.2023 Verbrauch Auflösung Zuführung Wert 31.12.2023
Urlaub 12.648,00 12.648,00 8.449,00 8.449,00
Berufsgenossenschaft 15.000,00 11.968,79 3.031,21 15.000,00 15.000,00
Krüger Zielerreichung 0,00 5.000,00 5.000,00
Schwerbehindertenabgabe 1.680,00 1.680,00 1.680,00 1.680,00
Aufbewahrung 8.000,00 8.000,00
Wandlungen 100.000,00 47.000,00 53.000,00 0,00
Rechtsstreite 10.000,00 4.320,10 5.679,90 0,00
Tantieme 53.994,60 53.994,60 53.994,60 53.994,60
Garantie/Kulanz 17.347,00 17.347,00 20.975,00 20.975,00
Kosten Schalke 16.200,00 15.290,00 910,00 16.200,00 16.200,00
Steuerberatung 6.000,00 3.600,00 9.600,00
Wirtschaftsprüfer 10.000,00 10.000,00 10.000,00 10.000,00
250.869,60 174.248,49 62.621,11 134.898,60 148.898,60

Verbindlichkeiten

Die erhaltenen Anzahlungen, die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten nur solche mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von EUR 39.901,28 (Vorjahr EUR 18.635,98) und im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von EUR 972,57 (Vorjahr EUR 3.666,17) enthalten.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten beinhalten die Fahrzeugfinanzierung gegenüber der Santander Bank, der Bank Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe und der FCA Bank. Die Institute sind durch die Sicherungsübereignung von Neu- und Gebrauchtwagen abgesichert. Im Jahr 2023 wurden zusätzliche Mittel durch einen Eurokredit der Volksbank von EUR 250.000,00 bereitgestellt.

Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben EUR 8.622.299,54 (Vorjahr EUR 8.600.829,80) eine Laufzeit von bis zu einem Jahr und EUR 3.317.552,87 (Vorjahr EUR 213.530,38) eine Laufzeit von mehr als einem Jahr. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit einer Laufzeit von mehr als fünf Jahren sind, wie im Vorjahr, nicht vorhanden.

Umsatzerlöse

Von den Umsatzerlösen i.H.v. TEUR 21.124 wurden 777 TEUR im Ausland und 20.347 TEUR im Inland erzielt.

Die Erlöse aus dem Verkauf von im Anlagevermögen gehaltenen Vorführwagen werden unter den Umsatzerlösen ausgewiesen.

Haftungsverhältnisse

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten bestehen zum Bilanzstichtag nicht.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen Verpflichtungen aus Leasingverträgen für Betriebs- und Geschäftsausstattung mit einer Fälligkeit von bis zu einem Jahr in Höhe von TEUR 13 und mit einer Fälligkeit von einem bis fünf Jahre in Höhe von TEUR 13.

Aus bestehenden Mietverträgen ergeben sich Verpflichtungen mit einer Fälligkeit von bis zu einem Jahr in Höhe von TEUR 223 und mit einer Fälligkeit von einem bis fünf Jahre in Höhe von TEUR 295.

.Honorar des Abschlussprüfers

Für das Geschäftsjahr 2023 wurde vom Abschlussprüfer ein Gesamthonorar in Höhe von TEUR 11 abgerechnet. Dieses entfällt in voller Höhe auf Abschlussprüfungsleistungen.

Ergänzende Angaben

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Geschäftsführer: Herr Dietmar Lehmann (Kaufmann)

Der Geschäftsführer übt seine Tätigkeit hauptberuflich aus.

Auf die Angabe der Geschäftsführungsvergütung wird unter Hinweis auf § 286 (4) HGB verzichtet.

Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt 27 (Vorjahr: 31), davon Angestellte 20 (Vorjahr 25) und ArbeiterInnen 7 (Vorjahr 6).

Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, das Jahresergebnis in Höhe von EUR 170.726,10 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Hamburg, 30. Juli 2024

Dietmar Lehmann, Geschäftsführer

sonstige Berichtsbestandteile

 

Hamburg, 30. Juli 2024

Dietmar Lehmann, Geschäftsführer

Angaben zur Feststellung

Der Jahresabschluss wurde am 30.07.2024 festgestellt.

Bestätigungs-/Versagungsvermerk/Bescheinigungstext

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die APW Lehmann-Automobile GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der APW Lehmann-Automobile GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der APW Lehmann-Automobile GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

̈ entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden, handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

̈ vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichtes geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes" unseres Bestätigungsvermerkes weitergehend beschrieben.

Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichtes, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichtes in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichtes getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

̈ identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

̈ gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichtes relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

̈ beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

̈ ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerkes erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

̈ beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

̈ beurteilen wir den Einklang des Lageberichtes mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

̈ führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit dem für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Kiel, 18. Oktober 2024

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