Nadella GmbHLiquidiert

71154 Nufringen, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 2666
Eingetragen
6.12.1962
Branche
BeteiligungsgesellschaftenHerstellung von Lagern, Getrieben, Zahnrädern und AntriebselementenHerstellung von Mehrzweckindustrierobotern
Gegenstand
Gegenstand geändert; nun: 1) Die Entwicklung, die Herstellung, der Handel sowie der Vertrieb von Teilen und Baugruppen der linearen und rotativen Antriebstechnik zur Verwendung im Maschinen- und Fahrzeugbau sowie in der Automatisierungstechnik. 2) Gründung, Ankauf und Betriebsübernahme von industriellen und kaufmännischen Unternehmen, die sich mit gleichen oder ähnlichen Objekten befassen sowie die Beteiligung an ihnen ihn irgendeiner Form.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Nadella GmbH

Nufringen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

A. Grundlagen des Unternehmens

Die Nadella GmbH wurde am 15. April 1958 in Lörrach als Handelsunternehmen für den Vertrieb von Nadellagern gegründet. Seit Mitte der 80er Jahre beschäftigt sich die Firma auch mit der Entwicklung und Produktion sowie dem weltweiten Vertrieb von Linearführungen der Marke "Nadella Linear". Zudem ist die Nadella GmbH seit mehr als 30 Jahren Vertriebspartner des japanischen Weltmarktführers THK, Hersteller von Kugelumlauf-Führungssystemen. Mit diesem Produktportfolio und dem Augenmerk auf kundenspezifischen Lösungen, bedient die Firma zahlreiche Felder des Maschinenbaus und der Automatisierungstechnik.

Die Nadella S.p.A., Italien, ist seit 2005 100% Gesellschafterin der Nadella GmbH.

The Timken Company, ein weltweit führender Anbieter von technischen Lagern und industriellen Bewegungsprodukten, hat am 4. April 2023 die Akquisition der Nadella-Gruppe abgeschlossen.

In 2024 ist eine Verschmelzung der beiden Firmen Rollon GmbH und Nadella GmbH geplant.

Zu den Stärken der Nadella GmbH gehören die kostenoptimierte und kundenspezifische Entwicklung und Herstellung von Systemen sowie Sonderteilen, die Anpassung von Produkten an individuelle Kundenwünsche und die lösungsorientierte Applikationsberatung. Das Vertriebsteam wird durch 9 Außendienstmitarbeiter im Bundesgebiet abgedeckt. Damit wird sichergestellt, dass die Kunden zu jeder Zeit schnell und umfassend beraten werden können. Die Mitarbeiter beraten Kunden und Anwender in der Auslegung, Konstruktion und im Betrieb unserer technisch anspruchsvollen Produkte.

Der Handel und die Veredelung von Nadellagern und Führungssystemen gehört in kleinerem Umfang ebenfalls zur Produktpalette. Die stetig steigende Produktion von selbst entwickelten Systemen sowie Achsmodulen zählen zur Strategie des Unternehmens. Die Produktpalette umfasst Nadellager, Kurven- und Laufrollen, Linearführungen, Teleskopführungen, Linearmodule, Kugelgewindetriebe, Achssysteme, Oval-Umlaufsysteme, Präzisions-Einstellmuttern und Gelenkköpfe.

Der Kundenstamm der Nadella GmbH besteht aktuell aus 911 aktiven Stammkunden, vorwiegend aus dem Bereich des Maschinenbaus, Medizintechnik, Verpackungsindustrie, Werkzeugmaschinen und der allgemeinen Antriebs- und Automatisierungstechnik. Besonderes Augenmerk liegt auf dem steigenden OEM-Anteil sowie der Konzentration auf die Key Accounts. Des Weiteren konzentrieren wir uns auf das Partnernetz und damit auf Premium-Partnerschaften mit ausgewählten Industriehändlern.

Nadella vertreibt und produziert seine Produkte weltweit und kooperiert mit Lieferanten und Vertriebspartnern in Deutschland, Europa, Asien & Amerika. Die Geschäftstätigkeiten der Nadella GmbH konzentriert sich besonders auf die DACH-Region und profitiert auch von der langjährigen Partnerschaft zu anderen Unternehmen. Zu den Lieferanten gehören Weltmarktführer für Kugelumlaufführungen und Nadellager.

Steuerungssystem

Als bedeutsamste finanzielle Leistungsindikatoren nutzen wir die auf der handelsrechtlichen Rechnungslegung basierenden Steuerungsgrößen Umsatzerlöse und Jahresüberschuss.

Forschung und Entwicklung

Die Gesellschaft tätigt keine eigenständigen Produkt-Entwicklungen, wohl aber anwendungstechnische Anpassungen und Modifikationen. Die Forschung und Entwicklung für das Produktspektrum der Lineartechnik erfolgt durch das Kompetenz-Zentrum der Muttergesellschaft in Mailand. Zielsetzung dabei ist, die technische Weiterentwicklung vorhandener Produkte voranzutreiben bzw. die Entwicklung von neuartigen Linearprodukten wettbewerbsfähiger und effizienter zu gestalten.

B. Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Das Jahr 2023 war geprägt von einem deutlichen Rückgang des Auftragseingangs im Maschinenbau (-5%) sowie vielen für Nadella relevanten Branchen in Deutschland. Die Umsatzentwicklung konnte noch von den hohen Auftragsbeständen des Vorjahres profitieren. Hier schloss der deutsche Maschinenbau das Jahr mit 7% Wachstum.

In den unterschiedlichen Industriezweigen hat sich die konjunkturelle Entwicklung allerdings sehr uneinheitlich dargestellt.

Nachfolgend führen wir die Entwicklung des Auftragseingangs im Vergleich der Jahre 2023/2022 in einigen der wichtigen Industriesektoren auf:

Werkzeugmaschinen (-16%), Holzbearbeitungsmaschinen (-30%), Baumaschinen (-26%), Nahrungsmittel- und Verpackungsmaschinen (-4%), Fördertechnik (-10%) und Robotik & Automation (-14%).

Der gesamte Markt der Lineartechnik und der linearen Systemlösungen hat das Jahr 2023 auftragseingangstechnisch mit -18% abgeschlossen. Bei der Umsatzentwicklung sahen wir ein Minus von 8%. Hieran ist sehr gut zu erkennen, dass neben dem Einfluss des volatilen Marktes im Bereich des Maschinenbaus und der Automation die Linearführungshersteller noch massiv unter der Reduzierung der Lagerbestände bei Distributoren und Herstellern gelitten haben. Dadurch lag in der Summe sogar der Umsatz in der Lineartechnik 8% unter dem des Jahres 2022.

Branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die Auftragsbestände sind im Verlaufe des Jahres 2023 im Industriesektor der Lineartechnik deutlich gesunken, was wiederum für einen schwachen Start in das Jahr 2024 hindeutet. Wie ausgeführt lagen die Auftragszugangsrückgänge im Vergleich zu 2022 zwischen -4% und -30% in den für Nadella relevanten Industriesektoren.

Alleinig der Sektor der Power Systems (Turbinen) konnte mit einem Plus zum Vorjahr abschließen (+ 16%).

Darstellung und Analyse des Geschäftsverlaufs und des Geschäftsergebnisses 2023

Geschäftsverlauf

Die Nadella GmbH erlebte im Geschäftsjahr 2023 eine negative Geschäftsentwicklung. Der Umsatz ist gegenüber dem Vorjahr um T€ 683 auf T€ 17.686 zurückgegangen. Die für die Nadella GmbH relevanten Industriesektoren waren generell in 2023 rückläufig. Darüber hinaus haben Großkunden ihren aufgebauten Lagerbestand an Nadella Produkten im Geschäftsjahr 2023 reduziert.

Die Gesellschaft erreichte im Jahr 2023 einen Jahresüberschuss von T€ 1.761, der gegenüber dem Vorjahr (T€ 1.961) einen Rückgang von T€ 200 aufweist. Durch die im vorhergehenden Abschnitt dargestellten Gründe, hat sich die zum Jahresende 2022 gestellte Prognose eines sich leicht steigenden Umsatzes, sowie eines ansteigenden Jahresergebnisses nicht bewahrheitet. Die prognostizierte Sicherung der Liquidität konnte dennoch erreicht werden.

Im Zuge der Übernahme durch Timken wurden neue Strukturen und Verantwortlichkeiten im Management festgelegt.

Der bisherige Geschäftsführer wurde abberufen und durch einen Verantwortlichen durch Timken/Rollon ersetzt. Der Standort vor Ort wird durch einen Standortleiter verwaltet, der mit weitreichenden Kompetenzen und Befugnissen ausgestattet ist.

Vermögenslage

Das Finanzanlagevermögen hat sich im Geschäftsjahr im Vergleich zum Vorjahr um T€ 3.500 auf T€ 4.213 erhöht. Dies ist auf ein neu ausgegebenes Darlehen an ein verbundenes Unternehmen zurückzuführen. Das Sachanlagevermögen bewegt sich mit T€ 462 auf Vorjahresniveau.

Die Vorräte sind zum 31. Dezember 2023 im Vergleich zum Vorjahr um 7,5% gestiegen und betragen T€ 5.513 (Vj. T€ 5.129). Aufgrund von Lieferverpflichtungen gegenüber unseren Kunden bei gleichzeitigem Anstieg der Wiederbeschaffungszeiten auf der Zulieferseite sind wir in entsprechende Vorleistungen gegangen.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind im Vergleich zum Vorjahr um T€ 649 auf T€ 619 gesunken. Dies liegt daran, dass Forderungen innerhalb der Zahlungsziele vereinnahmt werden konnten und eine Optimierung des Forderungsmanagement durchgeführt wurde.

Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen betragen zum 31. Dezember 2023 T€ 176. Durch sukzessive Zahlung der Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen, hat sich der Überhang gegenüber dem Vorjahr um T€ 1.322 reduziert.

Die Eigenkapitalquote beträgt 88,3% gegenüber 77,7% im Vorjahr. Die Erhöhung ist insbesondere auf geringere Steuer- und sonstige Rückstellungen zurückzuführen.

Die Pensionsrückstellung beträgt T€ 424 (Vorjahr: T€ 439) und enthält die Zusage an einen ehemaligen Geschäftsführer.

Die Steuerrückstellungen wurden im Geschäftsjahr 2023 durch Zahlungen an die Finanzkasse um T€ 705 auf T€ 286 verringert (Vorjahr T€ 991).

Die sonstigen Rückstellungen wurden in Höhe von T€ 491 auf T€ 719 (Vorjahr T€ 1.209) durch Auflösung von Rückstellungen aus Vorjahren reduziert.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen T€ 198 (Vorjahr: T€ 270) Die Verbindlichkeiten können regelmäßig innerhalb der Zahlungsfristen beglichen werden.

Finanzlage

Die allgemeine Finanzlage kann nach wie vor als sehr gefestigt bezeichnet werden. Die Finanzierung erfolgt ohne die Inanspruchnahme von Darlehen von Kreditinstituten.

Die Finanzlage ermöglicht weiterhin die regelmäßige Ausnutzung von Skontoerträgen. Die Gesellschaft verfügt über ein effizientes Mahnwesen, Forderungsausfälle sind selten.

Die Entwicklung der liquiden Mittel hat sich zum Vorjahr von T€ 5.005 um T€ 1.626 auf T€ 3.379 reduziert. Die Gründe hierfür liegen insbesondere in der Ausgabe des neuen IC-Darlehens. Gegenläufig hat sich der Jahresüberschuss ausgewirkt.

Die Liquidität des Unternehmens war im Geschäftsjahr jederzeit gegeben.

Ertragslage

Im Vergleich zum Vorjahr 2022 (T€ 18.369) verringerte sich der Umsatz um T€ 683 (3,7%) auf T€ 17.686.

Im ersten Halbjahr 2023 konnte der Umsatz noch auf einem vergleichsweise hohen Niveau, aufgrund des vorhandenen Auftragsbestandes aus dem Jahre 2022, gehalten werden. Durch den bereits beschriebenen Rückgang der für Nadella relevanten Industriebereiche und eines reduzierten Auftragseingangs hat sich der Umsatz im 2. Halbjahr rückläufig entwickelt.

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Intercompany Verrechnungen in Höhe von T€ 112 (Vorjahr T€ 0) und periodenfremde Erträge in Höhe von T€ 456 (Vorjahr: T€ 36), die überwiegend aus der Auflösung von Rückstellungen aus Vorjahren resultieren. Erträge aus der Währungsumrechnung sind wie im Vorjahr nicht enthalten.

Die wesentlichen Aufwendungen haben sich im Jahr 2023 im Vergleich zum Jahr 2022 wie folgt entwickelt:

a) Der Materialaufwand verringerte sich um 0,2% auf T€ 9.994 (Vorjahr: T€ 10.012). Allerdings haben die gestiegenen Kosten in den Bereichen Materialbeschaffung und Energie, sowie eine ungewöhnliche Inflationsrate in Höhe von ca. 6% die Ertragslage belastet.

b) Der Personalaufwand ist um 3,6% auf T€ 3.969 (Vorjahr: T€ 3.830) gestiegen. Auf Grund des Zusammenschlusses der Unternehmungen ist es zu Fluktuation im Personalbereich gekommen, die durch Synergieeffekte nicht ersetzt wurden. Dennoch haben Rückstellungen und Abfindungen den Personalaufwand erhöht.

c) Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um 21,0 % auf T€ 2.238 (Vorjahr: T€ 1.836) gestiegen. Die Steigerung ist insbesondere auf die Erhöhung von Marketingkosten für Messeteilnahmen und auf die Anpassungsbuchungen im Bereich der sonstigen Rückstellungen zurückzuführen.

d) Dennoch konnte ein Jahresüberschuss in Höhe von T€ 1.761 (Vorjahr: T€ 1.961) erzielt werden.

Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge sind um T€ 79 (Vorjahr: T€ 1) gestiegen. Der Grund für den Anstieg sind die Zinserträge aus dem neu ausgegebenen Intercompany-Darlehen.

Gesamtaussage

Die wirtschaftliche Lage im Geschäftsjahr 2023 ist nach wie vor durch den Ukraine-Konflikt und einem angespannten Beschaffungsmarkt belastet. Zeitgleich hat eine wirtschaftliche Abkühlung stattgefunden, die zudem noch durch die erhöhten Lagerbestände der Kunden verstärkt wurde. Deswegen ist eine ausgewogene Kosten- und Preispolitik unabdingbar.

Personalentwicklung

Im Jahr 2023 fand eine für das Unternehmen unüblich hohe Fluktuation statt. Etliche Mitarbeiter hatten das Unternehmen aufgrund der Arbeitsmarktdynamik sowie den internen Veränderungen & Umstrukturierungen verlassen. Die Zahl der beschäftigten Personen lag bei durchschnittlich 47 (einschließlich Auszubildende; ausschließlich der Geschäftsführung). Im Vergleich zu 2022 mit 51 Mitarbeitern, hat sich im Jahr 2023 die Mitarbeiterzahl um 4 Mitarbeiter reduziert.

C. Chancen- und Risikobericht

Chancen

Entwicklung des wirtschaftlichen Umfeldes

Aufgrund des Abschwungs im 2. Halbjahr 2023 und des daraus resultierenden Rückgangs im Auftragseingang erwarten wir speziell vor dem Hintergrund der weltweiten Konjunkturprognosen für 2024 einen Umsatzabschwung der Gesamtwirtschaft.

Aktuelle Anzeichen aus der Halbleiterindustrie, der Intralogistik und dem allgemeinen Maschinenbau bestätigen auch aus unserem direkten Umfeld diese Prognose.

Risiken

Die hier dargestellten Prognosen basieren auf den Auswertungen des VDMA, anderer Verbände, unserer eigenen Auftragsentwicklung sowie der Projektsituation. Trotz allem unterliegen unsere Erwartungen hinsichtlich der allgemeinen Situation und der für Nadella relevanten Märkte von uns nicht vorhersehbaren Unsicherheiten. Zu diesen Unsicherheiten gehören wirtschaftliche und finanzielle Veränderungen. Uns stimmen unsere Jahresüberschüsse der letzten Jahre, sowie die umfangreiche Projektliste und die zu erwartende Konsolidierung der Lagerbestände bei einigen Großkunden zuversichtlich, doch wird das nicht ausreichen alle Unsicherheiten zu eliminieren. Unser internes Risikomanagement und eine genaue Beobachtung des Marktes tragen dazu bei, diese Risiken so gering wie möglich zu halten.

Nach wie vor sind wir einem Kostendruck und einer schwächelnden Konjunktur konfrontiert. Daneben wird mit dem fortdauernden Krieg zwischen Russland und der Ukraine sowie weiteren globalen Krisen eine Entspannung der Situation auch im kommenden Jahr nicht zu erwarten sein. Daher ist eine Vorhersage der Wirtschafts- und der Kostenentwicklung nur schwer zu treffen.

Darüber hinaus könnten die Lieferketten gestört werden und Verfügbarkeiten und Liefertermine mit zunehmender Unsicherheit behaftet sein. Zudem ist zu befürchten, dass etliche kleine, aber leistungsfähige Zulieferer die Krise nicht überstehen werden. Die bisherige Strategie, auf mehrere Lieferanten zu setzen, hat sich als richtig erwiesen. Störungen in den Lieferketten können damit ausgeglichen werden.

Aufgrund der angespannten Wirtschaftslage ist auch davon auszugehen, dass wir vermehrt mit Kundeninsolvenzen konfrontiert werden, die sich negativ auf unseren Umsatz und unser Betriebsergebnis auswirken können.

Um das Geschäftsmodell erfolgreich umzusetzen, ist die Gesellschaft von qualifiziertem Personal abhängig. Unter Berücksichtigung des allgemeinen Fachkräftemangels, ist es notwendig das bestehende qualifizierte Personal abzusichern und im Falle von Ersatzbedarf entsprechendes Fachpersonal zu rekrutieren.

Bestandsgefährdende Risiken sehen wir nicht. Die allgemeine Finanzstruktur ist nach wie vor sehr stabil. Die Unabhängigkeit von externen Finanzmitteln ist weiterhin gegeben.

Prognose - Entwicklung des Unternehmens

Unabhängig von den allgemeinen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ist die Nadella GmbH mit ihrem umfangreichen Produktportfolio, einem breit gefächerten Kundenstamm und bewährten Lieferanten für die anstehenden Aufgaben und Herausforderungen im Jahr 2024 gut gerüstet.

Chancen der künftigen Entwicklung sieht die Gesellschaft insbesondere aufgrund des Zusammenschlusses mit der Rollon-Gruppe und der damit einhergehenden Erweiterung des Produktportfolios im Bereich der Linearführungen, Teleskopführungen und der Achsen/Achssystemen. Darüber hinaus entsteht hierdurch ein deutliches Potential für die Weiterentwicklung neuer innovativer Produkte, um zukünftige Anforderungen des Marktes noch stärker abdecken zu können. Zudem wird ein erhebliches Synergiepotential auf der Kostenseite erwartet.

Für das Jahr 2024 wird hierfür im Bereich der Nadella GmbH ein Wachstumsziel des Umsatzes von 6% erwartet. Eine tragende Rolle spielt dabei die D-A-CH Region. Um die zukünftigen Chancen im Bereich von Cross Selling, der Erschließung neuer Märkte und neuer Anwendungen sowie die Konsolidierung der vorhandenen Kaufkunden zu nutzen, ist es hilfreich neue Vertriebs- und Produktionsstrukturen zu entwickeln.

Für den Jahresüberschuss planen wir eine leichte Steigerung gegenüber 2023. Durch die Integration der Nadella GmbH in die Rollon Gruppe erwarten wir einen deutlichen Synergieeffekt im Bereich von Personal- und Produktionskosten, sowie die Optimierung der Einkaufskonditionen für die Gruppe. Daneben gehen wir im Vergleich zu 2023 von rückläufigen Energie- und Materialkosten aus.

 

Nufringen, den 26. Juli 2024

Andreas Röllgen, Geschäftsführer

Rüdiger Knevels, Geschäftsführer

Handelsbilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 4.768.902,67 1.231.717,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 92.894,00 56.431,00
II. Sachanlagen 462.918,00 462.195,00
1. technische Anlagen und Maschinen 233.274,00 208.768,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 229.644,00 242.627,00
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 10.800,00
III. Finanzanlagen 4.213.090,67 713.091,00
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 593.090,67 593.091,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 3.620.000,00 120.000,00
B. Umlaufvermögen 9.830.345,21 13.067.577,00
I. Vorräte 5.512.895,33 5.128.972,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 938.341,09 2.933.934,00
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 175.806,19 1.498.274,00
2. sonstige Vermögensgegenstände 762.534,90 1.435.660,00
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 3.379.108,79 5.004.671,00
C. Rechnungsabgrenzungsposten 4.972,59 21.206,00
Aktiva 14.604.220,47 14.320.500,00

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 12.893.702,20 11.132.600,00
I. Gezeichnetes Kapital 127.900,00 127.900,00
II. Gewinnrücklagen 127.822,97 127.823,00
III. Gewinnvortrag 10.876.876,89 8.916.368,00
IV. Jahresüberschuss 1.761.102,34 1.960.509,00
B. Rückstellungen 1.428.472,26 2.639.346,00
C. Verbindlichkeiten 282.046,01 548.554,00
Passiva 14.604.220,47 14.320.500,00

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 8.658.855,78 8.530.933,00
2. Personalaufwand 3.969.411,57 3.830.043,00
a) Löhne und Gehälter 3.325.225,72 3.099.738,00
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 644.185,85 730.305,00
3. Abschreibungen 155.269,23 126.045,00
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 155.269,23 126.045,00
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.238.074,00 1.835.775,00
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 79.631,53 -665,00
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 3.636,00 10.025,00
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 605.363,17 763.443,00
8. Ergebnis nach Steuern 1.766.733,34 1.964.937,00
9. sonstige Steuern 5.631,00 4.428,00
10. Jahresüberschuss 1.761.102,34 1.960.509,00

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

I. Grundsätze der Rechnungslegung

Der Jahresabschluss wurde nach den Rechnungslegungsvorschriften gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften gemäß § 267 HGB für mittelgroße Kapitalgesellschaften.

Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

Bei der Berichterstattung im Anhang nimmt die Gesellschaft die größenabhängigen Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB in Anspruch.

Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung anzubringen sind, im Anhang aufgeführt.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, Währungsumrechnung

1. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss wurde unter Annahme der Unternehmensfortführung (Going-Concern) aufgestellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden der Bilanzposten

Entgeltlich von Dritten erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten aktiviert und ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer entsprechend linear, im Zugangsjahr zeitanteilig, abgeschrieben.

Dabei werden entgeltlich erworbene EDV-Programme über eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von drei Jahren und Lizenzen über fünf Jahre abgeschrieben. Bei voraussichtlich dauernden Wertminderungen werden außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Zeitwert vorgenommen.

Die Sachanlagen sind mit den Anschaffungskosten bewertet. Bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens, deren Nutzung zeitlich begrenzt ist, werden entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben, wobei davon ausgegangen wird, dass diese Abschreibungsmethoden dem tatsächlichen Nutzungsverlauf und Werteverzehr entsprechen. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Bei voraussichtlich dauernden Wertminderungen werden außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Zeitwert vorgenommen.

Die Finanzanlagen sind mit den Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten bewertet. Soweit erforderlich, wurden Wertberichtigungen bzw. Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen.

Die Vorräte werden zu Anschaffungskosten inklusive der Anschaffungsnebenkosten angesetzt. Die Ermittlung der Anschaffungskosten bei den Waren erfolgt anhand der sogenannten Fifo-Methode (First in - first out). Für im Vorratsbestand liegende Risiken werden angemessene Abschläge vorgenommen. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter.

Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringung mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben.

Die flüssigen Mittel werden zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt.

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten umfasst Auszahlungen vor dem Bilanzstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen.

Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert.

Die Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnung nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method) unter Berücksichtigung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Heubeck bewertet. Zur Abzinsung wird der durchschnittliche Marktzins der letzten zehn Jahre für Restlaufzeiten von vier Jahren verwendet, der von der Deutschen Bundesbank monatlich veröffentlicht wird. Dieser Zinssatz betrug zum Bilanzstichtag 1,06 %. Ferner wurde ein Rententrend von 1,75 % p.a. berücksichtigt. Die mittlere Duration wurde bestandsspezifisch ermittelt und als pauschale Restlaufzeit unterstellt.

Die Rückstellungen für Jubiläumsverpflichtungen werden einzelfallbezogen ermittelt und mit den durchschnittlichen Marktzinssätzen der vergangenen sieben Geschäftsjahre für die sich mitarbeiterindividuell ergebenden Restlaufzeiten abgezinst.

Verbindlichkeiten werden in Höhe ihrer Erfüllungsbeträge angesetzt.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden grundsätzlich zum Devisenkassamittelkurs am Transaktionstag erfasst. Am Bilanzstichtag ausgewiesene, auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit Laufzeiten von einem Jahr oder weniger werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Bei Vermögensgegenständen mit Laufzeiten von mehr als einem Jahr nach Abschlussstichtag erfolgt die Bewertung mit dem niedrigeren Kurs am Abschlussstichtag sowie bei den Verbindlichkeiten mit dem höheren Kurs am Bilanzstichtag. Gewinne und Verluste aus der Umrechnung von Fremdwährungsgeschäften werden erfolgswirksam erfasst und im Anhang gesondert unter dem Posten "Sonstige betriebliche Erträge" bzw. "Sonstige betriebliche Aufwendungen" ausgewiesen.

Latente Steuern werden auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz berechnet, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Aktive und passive latente Steuern werden saldiert. Im Falle eines Aktivüberhangs der latenten Steuern zum Bilanzstichtag wird von dem Wahlrecht des § 274 Abs. 1 S. 2 HGB Gebrauch gemacht und auf eine Aktivierung des Aktivüberhangs verzichtet.

Die Gesellschaft macht als mittelgroße Kapitalgesellschaft von der Erleichterungsvorschrift des § 288 Abs. 2 HGB Gebrauch und unterlässt im Anhang die ansonsten nach § 285 Nr. 29 HGB erforderliche Erläuterung der steuerlichen Differenzen und der maßgeblichen Steuersätze.

III. Erläuterungen zu Bilanzposten

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagespiegel dargestellt.

Die Finanzanlagen bestehen aus Beteiligungen sowie Ausleihungen an Unternehmen der Nadella Gruppe. Der Anteilsbesitz stellt sich wie folgt dar:

Name der Gesellschaft Sitz, Land/Region Kapitalanteil
%
Eigenkapital
in T€
Ergebnis
in T€
Nadella Linear (Shanghai) Co., Ltd. * Shanghai, China 100 -120 -48
4-Linear GmbH i.L. ** Altendiez, Deutschland 100 103 78
Nadella Motion Technology (Changxing) Co., Ltd. * Changxing, China 100 873 -420

* Abschluss auf Basis HB2 (IFRS) 31.12.2023

** Abschluss 31.12.2022. 2023 lag aufgrund der Liquidation noch nicht vor.

Ausleihungen bestehen an verbundene Unternehmen in Höhe von T€ 3.620 (Vorjahr T€ 120).

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Alle Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände hatten sowohl im Geschäftsjahr als auch im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen ausschließlich solche aus dem Liefer- und Leistungsverkehr.

Rückstellungen

Rückstellungen für Pensionen

Gemäß § 253 HGB ergeben sich zum 31. Dezember 2023 Rückstellungen für Pensionen in Höhe von T€ 424 (Vorjahr: T€ 439).

Der Unterschiedsbetrag zum 31. Dezember 2023 bei Anwendung des Sieben-Jahres-Durchschnittszinssatzes unterliegt einer Ausschüttungssperre gemäß § 253 Abs. 6 S. 2 HGB in Höhe von T€ 1.

Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für Personalaufwendungen in Höhe von T€ 379, für Garantieleistungen in Höhe von T€ 180 und Archivierungsaufwendungen in Höhe von T€ 40.

Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig und bis auf die üblichen Eigentumsvorbehalte unbesichert.

Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten aus Lohnsteuer in Höhe von T€ 39 (Vorjahr: T€ 21) und Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von T€ 11 (Vorjahr: T€ 2).

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge in Höhe von T€ 456 (Vorjahr: T€ 36), die überwiegend aus der Auflösung von Rückstellungen aus Vorjahren resultieren. Erträge aus der Währungsumrechnung sind wie im Vorjahr nicht enthalten.

Personalaufwand

Die sozialen Abgaben enthalten in Höhe von T€ 128 (Vorjahr: T€ 88) Aufwendungen für Altersversorgung.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten wie im Vorjahr keine periodenfremden Aufwendungen. Ebenso sind, wie im Vorjahr, keine Aufwendungen aus der Währungsumrechnung enthalten.

Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

In den sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen sind Zinserträge von verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 80 (Vorjahr T€ 0) enthalten.

Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Die Zinsaufwendungen enthalten Aufwendungen aus der Aufzinsung von Pensionsrückstellungen in Höhe von T€ 3 (Vorjahr: T€ 4).

V. Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen:

• Mietverpflichtungen T€ 509 (Vorjahr: T€ 517)
• Leasingverpflichtungen T€ 236 (Vorjahr: T€ 182)
• Bestellobligo T€ 4.699 (Vorjahr: T€ 5.372)
• Gesamt T€ 5.444 (Vorjahr: T€ 6.071)

Die Mietverpflichtungen resultieren im Wesentlichen aus dem Mietvertrag bis zum 31.01.2025 für das Gebäude in Nufringen.

Haftungsverhältnisse

Es besteht gegenüber der 4-Linear-GmbH i.L. eine unbeschränkte Patronatserklärung. Das Risiko der Inanspruchnahme wird aufgrund des eingestellten Geschäftsbetriebs und der Vermögenssituation der 4-Linear GmbH i.L. gering eingeschätzt.

Anzahl der Arbeitnehmer

Im Jahresdurchschnitt waren beschäftigt:

2023
Anzahl
2022
Anzahl
Angestellte 43 48
nachrichtlich: Auszubildende 4 3
Gesamt 47 51

Gesellschaftsorgane

Geschäftsführer sind

- Herr Michael Vogel, Diplom. Ingenieur, CEO, Wolpertshausen, bis zum 9. August 2023

- Frau Liviana Forza, CEO Nadella Group, Pollone / Italien bis zum 9. August 2023

- Herr Röllgen, Andreas Karl, Executive Vice President and President Engineered Bearings, Hartheim am Rhein, ab dem 9. August 2023

- Herr Knevels, Rüdiger Heinrich Rudolf, hauptberuflicher Geschäftsführer, Düsseldorf, ab dem 9. August 2023

Die Gesellschaft macht von den Erleichterungsvorschriften des § 286 Abs. 4 HGB hinsichtlich der Geschäftsführerbezüge sowie der Bezüge ehemaliger Geschäftsführer Gebrauch.

Für ehemalige Geschäftsführer wurden Pensionsrückstellungen in Höhe von T€ 424 (Vorjahr T€ 439) gebildet.

Konzernverhältnisse

Das Mutterunternehmen (Nadella SRL, Mailand, Italien) stellt einen Konzernabschluss für den kleinsten Konsolidierungskreis auf, in den die Nadella GmbH einbezogen wird. The Timken Company, Ohio, Vereinigte Staaten stellt den Konzernabschluss für den größten Konsolidierungskreis auf. Dieser Konzernabschluss ist unter https://investors.timken.com/financials/annual-reports/erhältlich.

Honorar des Abschlussprüfers

Für das Geschäftsjahr 2023 erwarten wir ein zu zahlendes Honorar des Abschlussprüfers in Höhe von T€ 46, wovon T€ 46 auf Abschlussprüfungsleistungen entfallen.

Vorschlag zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von T€ 1.761 und den Gewinnvortrag in Höhe von T€ 10.877 auf neue Rechnung vorzutragen.

Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2023

Nadella GmbH, Nufringen

Anschaffungskosten
01.01.2023
Euro
Zugänge
Euro
Abgänge
Euro
31.12.2023
Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 611.247,15 74.219,89 14.146,15 671.320,89
611.247,15 74.219,89 14.146,15 671.320,89
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 624.590,81 70.569,50 1.188,04 693.972,27
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.258.568,01 58.573,96 27.995,79 1.289.146,18
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 10.800,00 0,00 10.800,00 0,00
1.893.958,82 129.143,46 39.983,83 1.983.118,45
III. Finanzanlagen
1. Anlagen an verbundenen Unternehmen 593.090,67 0 0 593.090,67
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 120.000,00 3.500.000,00 0 3.620.000,00
713.090,67 3.500.000,00 0 4.213.090,67
3.218.596,64 3.703.363,35 54.129,98 6.867.530,01
Abschreibungen Restbuchwerte
01.01.2023
Euro
Zugänge
Euro
Abgänge
Euro
31.12.2023
Euro
31.12.2023
Euro
31.12.2022
Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 554.816,15 37.756,89 14.146,15 578.426,89 92.894,00 56.431,00
554.816,15 37.756,89 14.146,15 578.426,89 92.894,00 56.431,00
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 415.822,81 46.063,50 1.188,04 460.698,27 233.274,00 208.768,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.015.941,01 71.448,84 27.887,67 1.059.502,18 229.644,00 242.627,00
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0 0 0 0 0,00 10.800,00
1.431.763,82 117.512,34 29.075,71 1.520.200,45 462.918,00 462.195,00
III. Finanzanlagen
1. Anlagen an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 593.090,67 593.090,67
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 3.620.000,00 120.000,00
0,00 0,00 0,00 0,00 4.213.090,67 713.090,67
1.986.579,97 43.221,86 2.098.627,34 2.098.627,34 4.768.902,67 1.231.716,67

sonstige Berichtsbestandteile

 

Nufringen, den 26. Juli 2024

Andreas Röllgen, Geschäftsführer

Rüdiger Knevels, Geschäftsführer

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 10.10.2024 festgestellt.

BESTäTIGUNGSVERMERK DES UNABHäNGIGEN ABSCHLUSSPRüFERS

An die Nadella GmbH, Nufringen

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Nadella GmbH, Nufringen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Nadella GmbH, Nufringen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von der gesetzlichen Vertreterin angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von der gesetzlichen Vertreterin dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von der gesetzlichen Vertreterin angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertreter dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Stuttgart, den 26. Juli 2024

Rödl & Partner GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Difflipp, Wirtschaftsprüfer

Krusche, Wirtschaftsprüferin

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