SCALTEL Verwaltungs-GmbH
Selbe AdresseErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
Kommanditgesellschaft (KG)
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
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| 100.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
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Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
SCALTEL GmbH & Co. KGWaltenhofenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 16.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Rumpfgeschäftsjahr vom 16.01. bis 31.12.2023A) Unternehmen 1. Geschäftstätigkeit Seit der Unternehmensgründung 1992 haben wir uns zu einem vielseitigen Firmenverbund mit innovativen Geschäftsfeldern im Bereich der IT entwickelt. Die Unternehmen SCALTEL GmbH & Co. KG, SCALTEL SNS Systems GmbH, SCALCOM GmbH sowie die SCALTEL Smart Building GmbH verfolgen dabei Einzelstrategien, die in der IT-Systemhauslandschaft einzigartig sind. Im Zuge ihrer strategischen Ausrichtung wurde die SCALTEL AG im Februar 2023 in eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) umgewandelt und der operative Geschäftsbetrieb im Juni 2023 mit bilanzieller und ertragsteuerlicher Wirkung ab dem 01. Januar 2023 auf die im Januar 2023 neu errichtete SCALTEL GmbH & Co. KG ausgelagert. Das Werteangebot der SCALTEL GmbH & Co. KG umfasst weiterhin das gesamte Spektrum der IT-Infrastruktur. Wir stehen unseren Kunden umfassend als Managed Service Provider zur Verfügung. Bei unseren Kunden sehen wir auch weiterhin eine starke Veränderung hin zur Auslagerung von Diensten und Services im Bereich IT-Infrastruktur. 2. Strategie und Steuerung Der IT-Markt ist technologiebedingt einem ständigen Wandel unterzogen. Aber nicht nur die Technologie treibt den Wandel stetig voran, auch das Thema Nachhaltigkeit rückt immer stärker in den Fokus einer Gesamtbetrachtung. Wir haben uns Leitlinien und Ziele gesteckt, um diesen Wandel aktiv und zielgerichtet mitzugestalten. Durch eine fortlaufende strategische und operative Steuerung werden diese Leitlinien und Ziele kontinuierlich überprüft und gegebenenfalls angepasst. Ein zentrales Reporting-System stellt sicher, dass alle Führungskräfte jederzeit einen Einblick über die relevanten KPI ́S (Kennzahlen) haben und somit aktiv zum Unternehmenserfolg beitragen. Für die weitere Ausrichtung der SCALTEL GmbH & Co. KG wurden innovative Managed Service Modelle erarbeitet, die bereits in Kundenprojekten erfolgreich umgesetzt werden. Weiter vorangetrieben wird auch die fortlaufende Optimierung aller Geschäftsprozesse mit dem vorrangigen Ziel, diese digital abzubilden. Für die weitere Optimierung werden in Projekt-Teams Projekte definiert, ausgearbeitet und zentral vom Prozess-Team der SCALTEL GmbH & Co. KG gesteuert. Strategische und höchste Partnerschaften unterhält die SCALTEL GmbH & Co. KG seit vielen Jahren mit den Herstellern Cisco Systems (Gold Integrator), Extreme Networks (Diamond Partner), Dell Technologies (Gold Partner), Fortinet (Advanced Integrator & MSSP Partner), Palo Alto Networks (Diamond Innovator), Hewlett Packard Enterprise (Gold Solution Provider) und Aruba (Platinum Solution Provider). Daneben arbeitet das Unternehmen mit verschiedenen Technologie-Partnern zusammen, die mit ihren Produkten und Services es ermöglichen, innovative IT-Konzepte und Lösungen zu erarbeiten. Aktuell verfügen die Mitarbeiter:innen aus den unterschiedlichen Prozessen des IT-Unternehmens über mehr als 800 unterschiedliche Qualifizierungen in den einzelnen Technologien. Dadurch beweist das Unternehmen exzellentes Know-how, wenn es um Design, Implementierung, Wartung und Services von integrierten Kundennetzwerken geht. 3. Die SCALTEL-Gruppe Die SCALTEL-Gruppe stellt sich wie folgt dar:
Diese Trennung dient zur klaren Fokussierung auf das Kerngeschäft der Tochtergesellschaften. Die SCALTEL GmbH & Co. KG übernimmt für die Schwesterunternehmen administrative Aufgaben und Unterstützungsleistungen wie beispielsweise Controlling, Marketing, Personalwesen und die Zentrale IT. Die SCALTEL Holding GmbH übernimmt für die Tochterunternehmen vornehmlich Unterstützungsleistungen im Bereich der Buchhaltung und der Beratung hinsichtlich der strategischen Ausrichtung 4. Menschen bei der SCALTEL GmbH & Co. KG Zum 31.12.2023 waren 233 Mitarbeiter:innen in der Gesellschaft beschäftigt. Davon haben wir mit 46 Auszubildenden und Praktikanten/innen/Umschüler/innen/ Studenten/innen in der SCALTEL GmbH & Co. KG eine Ausbildungsquote von rund 20 %. Unsere Philosophie ist seit jeher, jungen Menschen in der IT-Branche eine Chance zu geben und somit aktiv etwas gegen den Fachkräftemangel zu unternehmen. Ein weiterer wesentlicher Baustein zur Qualifizierung unserer Mitarbeitenden ist die interne SCALTEL Akademie. Diese beinhaltet laufende Fortbildungsmaßnahmen, den Erwerb von umfassenden Qualifizierungsprogrammen und themenübergreifende Seminare. Aktionen im Bereich Gesundheitsmanagement und teambildende Maßnahmen runden das umfangreiche Programm ab. Im Rumpfgeschäftsjahr 2023 betrug die durchschnittliche Mitarbeiterzahl (Beschäftigte einschließlich Geschäftsführer, Auszubildende und Praktikanten) 228 Angestellte. Die Beschäftigen sind in den folgenden Bereichen tätig:
B) Rahmenbedingungen 1. Gesamtwirtschaft Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war gemäß den Berechnungen (Stand Februar 2024) des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im Jahr 2023 ca. 0,2% niedriger als im Jahr 2022. 2. Branche Nach Angaben des Branchenverbandes Bitkom (Digitalverband Deutschland) konnte die IT-Branche im gesamten Marktsegment Informationstechnik gegenüber dem Jahr 2022 noch eine Steigerung von 2,2% verzeichnen (Vorjahr 8,7%). Im Marktsegment IT-Services konnte gegenüber dem Vorjahr ein Zuwachs von 5,1% erreicht werden (Vorjahr 8,5%). Somit konnte sich die IT-Branche auch im Jahr 2023 im Marktsegment Informationstechnik gegenüber dem BIP deutlich besser entwickeln. Die genannten Zuwachsraten, in Verbindung mit dem vollständig auf unsere Kundenbedürfnisse ausgerichtetes Produktportfolio, führten zu einer positiven Gesamtentwicklung der SCALTEL GmbH & Co. KG im Jahr 2023. Nach Angaben von Bitkom soll der Informationstechnik-Markt im Jahr 2024 um ca. 6,1% wachsen. 3. Gesamteinschätzung Die SCALTEL GmbH & Co. KG erwies sich als äußerst beständig und hat sich auch im Geschäftsjahr 2023 weiterhin gut entwickelt. Das Unternehmen konnte von der allgemeinen Branchenentwicklung profitieren und erwies sich als kontinuierlich verlässlicher Partner ihrer Kunden. C) Wirtschaftliche Entwicklung Aufgrund der Auslagerung des operativen Geschäftsbetriebes der SCALTEL Holding GmbH (vormals SCALTEL Gruppe GmbH) auf die SCALTEL GmbH & Co. KG werden bei den Vergleichszahlen bzw. bei den Veränderungszahlen die Werte aus der vorgelagerten Gesellschaft verwendet. • Ertragslage Im abgelaufenen Geschäftsjahr erhöhte sich der Umsatz einschließlich Bestandsveränderungen insgesamt um 13,6 %. Dies entspricht einem Anstieg von 49.264 TEUR auf 55.977 TEUR. Dies bedeutet für die beiden Hauptgeschäftsbereiche Projektgeschäft eine Steigerung um 15,5% auf 39,1 Mio. Euro und für das Servicegeschäft eine Steigerung um 9,1% auf 16,1 Mio. Euro. Die Gesamtleistung liegt damit um 5,7 Mio. Euro TEUR über dem Planwert. Durch die Weiterentwicklung und dem kontinuierlichen Ausbau des Segments "Services" und das damit verbundene Vertragsgeschäft konnte, neben der allgemeinen positiven Branchenentwicklung, die Gesamtleistung und das Jahresergebnis gegenüber den Annahmen der Planung zusätzlich gestärkt werden. Im Berichtsjahr konnte die Gesellschaft somit einen Jahresüberschuss in Höhe von 4.684 TEUR erzielen. Die Umsatzrendite beträgt 8,4% (VJ 7,1%), die EBIT-Rendite 9,9 % (VJ 10,0%) und die Personalkostenquote 24,6 %. Die kontinuierliche Weiterentwicklung und Erweiterung des Werteangebotes für unsere Kunden führen zu einer durchwegs positiven Entwicklung der SCALTEL GmbH & Co. KG. Gleichzeitig konnte das Unternehmen in Verbindung mit dem auf unsere Kundenbedürfnisse ausgerichteten Produktportfolie, an der allgemeinen Branchenentwicklung partizipieren. • Vermögenslage/Finanzlage Die wesentliche Bilanzposition ergibt sich aus den Guthaben bei Kreditinstituten. Sie betragen 33,4% der Bilanzsumme. Hierdurch, einschließlich der bei Kreditinstituten bestehenden zusätzlichen freien Kreditlinien, war die Liquidität der Gesellschaft jederzeit gesichert. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen entsprachen grundsätzlich dem Geschäftsverlauf bei verstärkter Abrechnung der Auftragsbestände gegen Ende des Geschäftsjahres. Die Teilfertigen Leistungen haben sich aufgrund des bestehenden Auftragsbestands gegenüber dem Vorjahr deutlich erhöht. Die Eigenkapitalquote liegt im Berichtsjahr 2023 bei 33,5 %. Zum Bilanzstichtag bestand noch ein LfA-Innovationsdarlehens in Höhe von 438 TEUR. Durch entsprechende Tilgungsleistungen wurde die Bankverbindlichkeit somit insgesamt um 300 TEUR reduziert. Der Bestand an liquiden Mitteln beträgt zum Bilanzstichtag 8.600 TEUR. Rückstellungen bestehen in Höhe von 1.972 TEUR und betreffen hauptsächlich Steuerzahlungen, Garantieverpflichtungen als auch Personalrückstellungen für noch nicht genommene Urlaube, Überstunden und Stundenguthaben sowie für Tantiemen, Mitarbeiterprovisionen und Erfolgsprämien. Bilanzstruktur AKTIVA
• Investitionen Die Bruttoinvestitionen an immateriellen Vermögensgegenständen und Sachanlagevermögen im Jahr 2023 betrugen 629 TEUR. Vor allem in Einrichtungen und Ausstattungen in der Unternehmenszentrale in Waltenhofen sowie in Software und Lizenzen wurde investiert. • Zweigniederlassungen Zweigniederlassungen befinden sich in Wiesbaden und Neuss. Die Niederlassungen werden von zuständigen Niederlassungsleitern geleitet. Diese führen die Teams vor Ort und berichten in regelmäßigen Sitzungen im Führungskreis und Gesellschafterversammlungen über die wirtschaftliche Entwicklung. D) Chancen & Risiken Die SCALTEL GmbH & Co. KG hat ein bewährtes internes Chancen- und Risikomanagementsystem implementiert, welches sicherstellt, dass durch eine Festlegung von Betrachtungsfeldern, eine systematische und regelmäßige Erkennung und Analyse, einen definierten Prozess zur Kommunikation, eine entsprechende Zuordnung von Verantwortlichkeiten, sowie eine Dokumentation der getroffenen Maßnahmen die Anforderungen an ein Chancen- und Risikomanagement erfüllt werden. Das Unternehmen ist bemüht, die Erfahrungen des abgelaufenen Geschäftsjahres im Sinne einer kontinuierlichen Verbesserung in die Fortentwicklung des Systems einfließen zu lassen. Insbesondere beabsichtigen wir, durch regelmäßige moderierte Zusammenkünfte der Führungskräfte auch vorausschauend Probleme und Risiken zu erkennen, um rechtzeitig Gegenmaßnahmen treffen zu können. 1. Chancen Die SCALTEL GmbH & Co. KG ist auf dem IT-Markt aktiv und unterliegt damit wie alle Marktteilnehmer der Branchenkonjunktur sowie der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung. Bei einer positiven Wirtschaftsentwicklung ergeben sich selbstverständlich Chancen für erfolgreiches Unternehmenswachstum. Aber auch bei einer stagnierenden oder zurückgehenden Gesamt- oder Branchenkonjunktur kann die SCALTEL GmbH & Co. KG über die Konsolidierung der Wettbewerbslandschaft von dieser Entwicklung profitieren und ihren relativen Marktanteil ausbauen. Aus diesem Grund beschäftigt sich die Gesellschaft intensiv mit strategischen Markt- und Wettbewerbsanalysen und leitet daraus konkrete Wachstumsoptionen für die künftige Entwicklung ab. Darüber hinaus stehen selbstverständlich die Branchen- und Technologietrends im Fokus, die unmittelbar Konsequenzen für das profitable Wachstum des Unternehmens haben. Der IT-Markt unterliegt einer hohen Innovationsgeschwindigkeit und kurzen Produktzyklen. Die Bedeutung der Informationstechnologie nimmt aufgrund der fortschreitenden Technisierung und des Trends zur Digitalisierung stetig zu. IT ist integrativer Bestandteil von Produktionsprozessen und somit ein bestimmender Erfolgsfaktor bei fast allen Unternehmen. Die Komplexität von IT führt gleichzeitig dazu, dass viele Unternehmen für den erfolgreichen und sicheren Betrieb ihrer IT-Infrastrukturen kompetente Partner benötigen, vor allem für hochwertige Dienstleistungen wie Managed- oder Cloud-Services. Auch beim Themenkomplex Digitalisierung, deren Ausprägungen heute noch nicht vollständig absehbar sind, bevorzugen die meisten Unternehmen die Einbindung eines Partners. Daher liegt nach wie vor ein großes und weiter steigendes Wachstumspotenzial in den als saturiert geltenden Märkten wie den Ländern West- und Mitteleuropas. Das Produkt- und Leistungsportfolio der SCALTEL GmbH & Co. KG deckt alle aktuellen und derzeit absehbaren Bedürfnisse von Kunden aus dem Mittelstand, dem Gesundheitswesen und öffentlichen Auftraggebern ab. Die SCALTEL GmbH & Co. KG differenziert sich mit diesem umfassenden Angebot auch von einem Großteil der direkten Wettbewerber. Unser Unternehmen ist strategisch und strukturell entsprechend aufgestellt, um die sich ergebenden Wachstumspotenziale zu nutzen. Der Systemhausmarkt, insbesondere im deutschsprachigen Raum, befindet sich seit mehreren Jahren in einer starken Konsolidierungsphase. Vor dem Hintergrund einer fortschreitenden Branchenbereinigung sowie der nach wie vor sehr guten Vermögenslage und Finanzausstattung der SCALTEL GmbH & Co. KG ergeben sich für das Unternehmen auch in Zukunft Chancen, die Wettbewerbsposition weiter zu festigen - etwa durch Zukäufe und Beteiligungen oder eine Erweiterung des Produkt- und Leistungsspektrums. 2. Risiken Die nachfolgend beschriebenen Risiken könnten nach Einschätzung der Geschäftsleitung negative Auswirkungen auf die Ertrags-, Vermögens-, und Finanzlage haben. Diese Risiken sind nicht als abschließend zu betrachten. Risiken, die derzeit noch nicht bekannt sind, oder Risiken, die aktuell als unwesentlich eingeschätzt werden, können die Entwicklung ebenfalls beeinträchtigen. Häufig sind Risiken auch mit Chancen verbunden. Um geeignete Maßnahmen zur Risikosteuerung einzuleiten, werden identifizierte Risiken anhand ihrer geschätzten Eintrittswahrscheinlichkeit und einem zu erwartenden Schaden bewertet und anschließend Maßnahmen definiert. Marktrisiko Das Berichtsjahr 2023 stand nach wie vor unter dem Einfluss gestiegener Energiepreise, einer immer noch hohen Inflation sowie den gestiegenen Zinsen, was in ihrer Gesamtheit zu einer Verunsicherung in der Gesamtwirtschaft führte. Die weltweiten Lieferprobleme stellen auch für die SCALTEL GmbH & Co. KG in der Vergangenheit einen Risikofaktor dar, wobei sich im Jahre 2023 eine deutliche Entspannung in diesem Bereich abgezeichnet hat. Dennoch stellt sich für die SCALTEL GmbH & Co. KG immer die Herausforderung, alle Kundenaufträge auch fristgerecht abarbeiten zu können. Eine intensive Beobachtung der Marktlage ist hier für den Erfolg des IT-Unternehmens eine wesentliche Herausforderung. Insbesondere die weitere Entwicklung der Energie- und Rohstoffpreise, die gestiegenen Inflationsraten sowie die weiteren Folgen bzw. die weitere Entwicklung des anhaltenden Ukraine-Konflikts können sich auf das laufende Geschäftsjahr negativ auswirken. Die daraus resultierenden Risiken für die SCALTEL GmbH & Co. KG sind in ihrer Gesamtheit derzeit schwer abschätzbar. Unabhängig von der gesamtwirtschaftlichen Lage agiert die SCALTEL GmbH & Co. KG in einem äußerst wettbewerbsintensiven und technologisch schnelllebigen Markt. Der hinsichtlich Preisbildung, Produkt- und Servicequalität herrschende Wettbewerb prägt sowohl den IT-Handels- als auch den IT-Dienstleistungsbereich. Dabei werden wir mit einem unverändert hohen Preis- und Margendruck sowie mit partiellen Nachfragerückgängen und konjunkturanfälligen Wachstumsverläufen konfrontiert. Ferner durchläuft der IT-Markt seit Jahren eine Phase der Konsolidierung, die zu einer Stärkung einzelner Wettbewerber und zu einer Veränderung der Marktanteile führen kann. Die Ertragslage hängt wesentlich davon ab, inwieweit die SCALTEL GmbH & Co. KG die Branchenkonsolidierung oder auch die eigene Stärke zur Erzielung eines überdurchschnittlichen Wachstums nutzen kann und mit welcher Effektivität und vor allem Effizienz es der Gesellschaft gelingt, den wachsenden Bedürfnissen der Kunden nach intelligenten IT-Lösungen gerecht zu werden. Hier liegen Risiken und Chancen für das Unternehmen sehr nah beieinander. Mitarbeiterrisiken Das sich in der gesamten Branche immer stärker auswirkende Thema ist der Fachkräftemangel. Ein wesentlicher Erfolgsfaktor, um den Wachstumskurs fortzusetzten, ist es, genügend qualifiziertes Personal zu beschäftigen. Bestehende Mitarbeiter:innen zu halten sowie neue Beschäftige zu finden und diese langfristig an die SCALTEL GmbH & Co. KG zu binden, ist die elementare Herausforderung. Daher stehen, neben der Weiterentwicklung der Arbeitgebermarke SCALTEL, die Aufrechterhaltung sowie die Erhöhung der Mitarbeiterzufriedenheit durch die Schaffung eines positiven Arbeitsumfelds und die betriebliche Aus- und Weiterbildung im Zentrum unseres Handelns. Die dafür gegründete interne SCALTEL Akademie bietet, neben zahlreichen fachlichen Schulungen im Bereich Wissensmanagement, vielseitige Angebote für die Mitarbeitenden zur Unterstützung im Bereich Gesundheitsmanagement sowie ein weitreichendes Angebot an teambildenden Maßnahmen. Sämtliche Schulungsmaßnahmen aus der Akademie wurden auch im Jahr 2023 von den Beschäftigten als sehr positiv bewertet. Dennoch ist nicht auszuschließen, dass einzelne Positionen nicht bzw. nicht zeitgerecht besetzt werden können, was sich unter Umständen auf die Umsatz- und Ertragsentwicklung der Gesellschaft auswirken könnte. Beschaffung Die SCALTEL GmbH & Co. KG bezieht seine Produkte von führenden Herstellern und Distributoren der IT-Branche. Wir arbeiten sehr eng mit diesen strategischen Herstellern zusammen und erarbeiten jährliche Ziele, welche in Incentives, Bonuszahlungen, Marketinggelder münden. Diese Programme könnten von den Herstellern verändert oder gar ganz abgeschafft werden, was eine wesentliche Auswirkung auf die Ertrags- und Finanzlage der SCALTEL GmbH & Co. KG hätte. Gleichzeitig kann sich eine vorhandene Lieferproblematik als auch der andauernde "Ukraine-Konflikt" auf unsere Hersteller und Distributoren negativ auswirken, was wiederum ein Effekt auf die SCALTEL GmbH & Co. KG hätte. IT Im Rahmen der Digitalisierung sind alle wesentlichen Geschäftsprozesse sehr eng mit IT-Systemen verknüpft. Ein reibungsloser Prozess von Anfrage und Auftrag bis hin zu Logistik und Rechnungsstellung, hängt im großen Maße von den notwendigen IT-Systemen ab. Ein weiteres Risiko ist in diesem Zusammenhang die Zunahme von Cyberkriminalität. Wahrscheinlichkeit und Ausmaß von Schäden sind sehr schwer abzuschätzen. Trotz hoher Schutzmechanismen und Sicherheitsstandards schätzen wir den Eintritt der IT-Risiken als wahrscheinlich ein. A) Ausblick 1. Rahmenbedingungen In ihrer neuesten Prognose geht die Europäische Kommission davon aus, dass das Euro-Währungsgebiet im Jahr 2024 um 1,0% sowie der Euroraum um 0,8% wachsen wird. Für das Jahr 2025 dürfte das BIP nach Ansicht der Europäischen Kommission weiter steigen. Die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland wird laut der im März 2024 veröffentlichten Frühjahrs-Prognose des Instituts für Weltwirtschaft in Kiel (IfW) mit 0,1% für das Jahr 2024 sowie 1,2% für das Jahr 2025 prognostiziert. Insbesondere die schwächelnde Weltkonjunktur, die Geldpolitik sowie die Sparanstrengungen der Bundesregierung belasten laut IfW die deutsche Wirtschaft. Hinsichtlich des Informationstechnik-Markt erwartet Bitkom im Jahr 2024 ein Wachstum von 6,1% (2023 2,2%), wobei sich Hardware mit +4,6% (2023 -5,4%), Service + 4,8% (2023 +5,1%) und Software + 9,4% (2023 +9,6%) entwickeln soll (Quelle BITKOM - Stand Januar 2024). 2. Entwicklung Der weltweite IT-Markt soll nach der Analyse des Marktforschungsinstituts Gartner vom April 2024 im Jahr 2024 um 8% wachsen. Die Vergangenheit hat gezeigt, dass der digitalen Transformationsprozess sowie die Notwendigkeiten zur Digitalisierung unumkehrbar sind. Um den damit einhergehenden technologischen Trends in der IT, dem Fachpersonalmangel, und weiteren Megatrends (Nachhaltigkeit etc.) gerecht zu werden, arbeitet die SCALTEL GmbH & Co. KG kontinuierlich an der Weiterentwicklung ihres Werteangebotes. Wir gestalten einen führenden IT Managed Service, der durch "IT as a Service" Qualität aktiv den IT-Markt mitgestaltet. Die Digitalisierung ist nicht nur für unsere Kunden ein Schwerpunktthema, sondern auch für die SCALTEL GmbH & Co. KG selbst. Die Digitalisierung unserer Prozesse ist unabdingbar, um zukünftig erfolgreich zu sein. Des Weiteren liefert und koordiniert die SCALTEL Akademie (Aus- und Weiterbildungsprogramme) einen wesentlichen Beitrag zur Nachwuchs- und Talentförderung und damit zu unserer sozialen Nachhaltigkeit. Zusammenfassend ist die Unternehmensgruppe auf "das, was unsere Kunden dringend benötigen" ausgerichtet. Wir arbeiten im Team, persönlich am Kunden, beim Kunden, oder gemeinsam mit dem Kunden bei uns im Haus. Wir machen die IT zum Erlebnis, -anytime and anywhere-! Im Hinblick auf die gesamtwirtschaftliche Entwicklung und unter Berücksichtigung der Branchenprognosen plant die SCALTEL GmbH & Co. KG für das Jahr 2024 mit einem Umsatz von ca. 60 Mio. Euro. Hierbei sind für die strategischen Geschäftsbereiche Projektgeschäft ein Planumsatz von 42 Mio. Euro und im Bereich Servicegeschäft ein Planumsatz von 18 Mio. Euro geplant. Für 2024 wird mit einem positiven EBIT von ca. 5,0 Mio. Euro gerechnet.
Waltenhofen, den 21. Mai 2024 Geschäftsführer der Komplementärin SCALTEL Verwaltungs-GmbH: Christian Skala, Geschäftsführer Joachim Skala, Geschäftsführer Robert Ihler, Geschäftsführer Tim Stachel, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Rumpfgeschäftsjahr 20231. Allgemeine Angaben 1. Die Gesellschaft SCALTEL GmbH & Co. KG mit Sitz in 87448 Waltenhofen, Buchenberger Straße 18, wurde nach Errichtung mit Datum vom 16. Januar 2023 mit Datum vom 09. März 2023 ins Handelsregister des Amtsgerichts Kempten (Allgäu) unter der Nummer HRA 11291 eingetragen. 2. Mit notariell beurkundetem Ausgliederungsvertrag vom 15. Juni 2023 hat die einzige Kommanditistin SCALTEL Holding GmbH mit ertragsteuerlicher und bilanzieller Rückwirkung ab 01. Januar 2023 einen Teil ihres Vermögens zu Buchwerten als Gesamtheit auf die SCALTEL GmbH & Co. KG gegen Gewährung von Kommanditanteilen übertragen. 3. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer großen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf. 4. Es werden die Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) angewendet. 5. Die "Davon"-Vermerke zu den Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten wurden in Form eines Verbindlichkeitenspiegels im Anhang dargestellt. 6. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Aktiva Die immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten bewertet, vermindert um lineare Abschreibungen. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt, vermindert um lineare bzw. degressive Abschreibungen. Bezüglich der geringwertigen Wirtschaftsgüter wurde die Sofortabschreibung bis 800,00 EUR gewählt. Die Bilanzierung der Anteile an verbundene Unternehmen erfolgte zu den Anschaffungskosten/Nominalwerten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden zu Anschaffungskosten angesetzt. Die unfertigen Leistungen wurden progressiv entsprechend dem geleisteten Arbeitsfortschritt mit Einzelkosten zuzüglich anteiliger Gemeinkosten bewertet. Verwaltungs- und Vertriebskosten sowie ein Gewinnzuschlag wurden nicht berücksichtigt. Die Bewertung der Waren erfolgte zu Anschaffungskosten bzw. auf der Basis individueller Bewertung zum Niederstwert. Die erhaltenen Anzahlungen auf Vorräte wurden zum Nominalbetrag von den Vorräten abgesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert bilanziert. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 0,2 % auf die Netto-Forderungen ausreichend Rechnung getragen sowie in notwendigem Umfang Einzelwertberichtigungen gebildet. Die Umrechnung von Geschäftsvorfällen in fremder Währung erfolgte bei den Guthaben bei Kreditinstituten und bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mit dem Devisenmittelkurs am Abschlussstichtag. Die Bilanzierung auf Euro lautender Guthaben bei Kreditinstituten erfolgte zum Nominalbetrag. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen überwiegend in 2023 und Vorjahren vorausbezahlte Serviceverträge, welche auch die Jahre 2024 und folgende Jahre betreffen. Die Abgrenzung erfolgt auf Basis der vereinbarten Laufzeit. Passiva Das Eigenkapital (Kapitalanteil Kommanditist, Rücklagen) wurde zum Nennwert angesetzt. Bei der Bemessung der Rückstellungen wurde allen erkennbaren Risiken sowie ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verlusten angemessen und ausreichend Rechnung getragen. Die Bilanzierung erfolgte hierbei in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages. Die Verbindlichkeiten sind mit den Erfüllungsbeträgen passiviert. Eine Abzinsung unverzinslicher Verbindlichkeiten war nicht erforderlich. Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen ausschließlich Serviceverträge, bei denen der Erlös in 2023 vereinnahmt wurde, deren Laufzeit jedoch über das Jahr 2023 hinausgeht. 3. Erläuterungen zur Bilanz 3.1. Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens sowie die Abschreibungen des Geschäftsjahres ergeben sich aus dem Bestandsverzeichnis sowie dem unter Anlage 3, Seite 8 beigefügten Anlagenspiegel. Die Nutzungsdauer des bilanzierten Firmenwertes bemisst sich an der voraussichtlichen Kundenbindungsdauer. 3.2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen in vollem Umfang Forderungen aus Lieferungen und Leistungen unter Aufrechnung mit Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. 3.3. Sonstige Rückstellungen Sonstige Rückstellungen werden gebildet für ungewisse Verbindlichkeiten. Dies sind im Wesentlichen Rückstellungen für Urlaubs- und Überstundenansprüche der Arbeitnehmer, ausstehende Rechnungen, Berufsgenossenschaft, Garantieverpflichtungen, Abschluss- und Prüfungskosten, Archivierungskosten sowie Mitarbeiterprovisionen. 3.4. Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind unter Anwendung der Aufrechnung per Saldo Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 3 sowie TEUR 4.684 Verbindlichkeiten aus der Gutschrift des Gewinnanteils auf das Verrechnungskonto der Kommanditistin SCALTEL Holding GmbH. Gegenüber der Kommanditistin SCALTEL Verwaltungs-GmbH bestehen Verbindlichkeiten aus Haftungsvergütung und Auslagenersatz in Höhe von TEUR 5. 4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung 4.1. Sonstige betriebliche Erträge Die Erträge aus Währungsumrechnungen betragen EUR 28.117,47. 4.2. Personalaufwendungen In den sozialen Abgaben und Aufwendungen sind Aufwendungen für die Altersversorgung in Höhe von EUR 43.019,93 enthalten. 4.3. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die Aufwendungen aus Währungsumrechnungen betragen EUR 39.060,99. 5. Sonstige Angaben 5.1. Zukünftige finanzielle Verpflichtungen (§ 285 Nr. 3 HGB) Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen bestehen in Höhe von TEUR 7.249. Diese betreffen im Wesentlichen Mietverträge für Immobilien als auch betriebsgewöhnliche Leasingverträge für Kraftfahrzeuge und Mitarbeiter-Fahrräder sowie Miet- und Leasingverträge für Betriebs- und Geschäftsausstattung. Verpflichtungen aus Leasingverträgen bestehen auch hinsichtlich IT-Hardware in Höhe von TEUR 1.432, welche wiederum über Serviceverträge den Kunden zur Verfügung gestellt wird. Die Gesellschaft nutzt auch Gegenstände auf Grundlage von Überlassungsverträgen (z.B. Miet- und Leasingverträge) mit dem Zweck einer bilanzneutralen liquiditätsschonenden Finanzierung. Risiken diesbezüglich bestehen lediglich darin, dass bei Nichtbenutzung der Miet- bzw. Leasingobjekte die Leasingraten bis zum Ende der Vertragslaufzeit zu entrichten sind. 5.2. Durchschnittliche Beschäftigungszahl in Köpfen (§ 285 Nr. 7 HGB) Die Firma beschäftigte entgeltlich im Durchschnitt folgende Arbeitnehmer (ohne Geschäftsführer, Auszubildende, Werkstudenten und Praktikanten):
5.3. Mitglieder des Geschäftsführungsorgans (§ 285 Nr. 10 HGB) Geschäftsführung der Komplementärin SCALTEL Verwaltungs-GmbH (seit Gründung am 16. Januar 2023) Herr Christian Skala Bereiche Strategie, Finanzen, Personal Herr Joachim Skala Bereiche Strategie, Vertrieb, Marketing Herr Robert Ihler Bereiche Vertrieb, Marketing, Personal, Backoffice, Hersteller-Management, Niederlassungen Herr Tim Stachel, Bereiche Service Delivery, Customer Success, (Projekt) Controlling, QM, CISO, Datenschutz, Digitalisierung & IT, Personal 5.4 Angabe Geschäftsführerbezüge (§ 285 Nr. 9a HGB) Von der Befreiungsvorschrift des § 286 Abs. 4 wurde Gebrauch gemacht. Von den vier Geschäftsführern der Komplementärin werden zwei Geschäftsführer von der SCALTEL GmbH & Co. KG vergütet. 5.5. Beteiligungen (§ 285 Nr. 11 HGB) SCALTEL Verwaltungs-GmbH (Komplementärin)
5.6 Konzernzugehörigkeit (§ 285 Nr. 14 bzw. 14a HGB) Die Gesellschaft wird im Rahmen der Vollkonsolidierung in den Konzernabschluss der SCALTEL Holding GmbH (vormals SCALTEL Gruppe GmbH bzw. SCALTEL AG), Waltenhofen, einbezogen, welcher im Laufe des Kalenderjahres 2024 im Unternehmensregister veröffentlicht wird. 5.7 Gesamthonorar des Abschlussprüfers (§ 285 Nr. 17 HGB)
5.8 Ergebnisverwendung (§ 285 Nr. 34 HGB) Gemäß den Regelungen im Gesellschaftsvertrag wird das Jahresergebnis dem Verrechnungskonto der alleinigen Kommanditistin gutgeschrieben.
Waltenhofen, den 21. Mai 2024 die persönlich haftende Gesellschafterin SCALTEL Verwaltungs-GmbH vertreten durch Christian Skala, Geschäftsführer Joachim Skala, Geschäftsführer Robert Ihler, Geschäftsführer Tim Stachel, Geschäftsführer
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 27.05.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkAn die SCALTEL GmbH & Co. KG, Waltenhofen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der SCALTEL GmbH & Co. KG - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Rumpfgeschäftsjahr vom 16. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der SCALTEL GmbH & Co. KG für das Rumpfgeschäftsjahr vom 16. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Rumpfgeschäftsjahr vom 16. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und der Gesellschafterversammlung für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Die Gesellschafterversammlung ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Kempten (Allgäu), den 23. Mai 2024 Dr. Fritz Städele Wirtschaftsprüfungsgesellschaft und Steuerberatungsgesellschaft GmbH Alexander Murer, Wirtschaftsprüfer Michael Müller, Wirtschaftsprüfer |
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