Stammdaten

Register
Amtsgericht Augsburg HRB 20641
Vorher
FSS Trading GmbH
Eingetragen
14.7.2004
Branche
Großhandel mit TabakwarenGroßhandel mit chemischen ErzeugnissenGroßhandel mit Getreide, Rohtabak, Saatgut und Futtermitteln
Gegenstand
Groß- und Einzelhandel mit Raucherbedarf, orientalischen Wasserpfeifen sowie Handelswaren aller Art, Groß- und Einzelhandel mit chemischen Produkten gegen Wildverbiss, Produkten und Dienstleistungen für Jäger und Jagdpächter, inbesondere mit Produkten der Hagopur AG.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Rohit Sodha
seit 24.2.2025
Geschäftsführer
Marko Römer
seit 19.8.2024
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
AIR Global Brands LimitedGBR
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
AIR Global Brands Limited
United Kingdom
25.100 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

emtrada GmbH

Landsberg am Lech

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022

1. Geschäftsmodell & Rahmenbedingungen

Die emtrada GmbH handelt mit Shishas, Zubehör und Wasserpfeifentabak. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der eigenen Produktentwicklung und dem Vertrieb der Eigenmarken an Endkunden und Händler weltweit. Der wesentliche Vertriebskanal ist der eigene Webshop.

Das Unternehmen profitierte zum einen von weiterhin hohen Umsätzen, musste jedoch einen deutlichen Umsatzrückgang durch die Normalisierung des Geschäfts nach Corona bewältigen. Im Fokus stand die nachhaltige Anpassung von Kostenstrukturen und Prozessen, um die Ertragslage zu stabilisieren und auf einem guten Niveau zu halten.

2. Wirtschaftsbericht

2.1 Ertragslage

Die emtrada GmbH blickt auf ein gutes Geschäftsjahr zurück. Der Rohertrag ging von T€ 9.559 um 41,82% auf T€ 5.562 im Vergleich zum vorherigen Geschäftsjahr zurück.

Die Löhne und Gehälter 2022 betrugen T€ 1.361 gegenüber T€ 1.720 im Vorjahr.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind entsprechend der Umsatzentwicklung ebenfalls von T€ 4.538 auf T€ 3.193 zurückgegangen.

Insgesamt resultierte für 2022 ein Jahresüberschuss von T€ 140 (Vorjahr: T€ 1.825). Dies entspricht einem Rückgang von 92,35 %.

2.2 Finanz- und Vermögenslage

Auf der Aktivseite wird der Rückgang der Bilanzsumme zum Bilanzstichtag um T€ 7.096 durch die Reduzierung der Lagerbestände in Höhe von T€ 3.834 bewirkt sowie der Verringerung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände i.H.v. T€ 2.730.

Auf der Passivseite resultiert der Rückgang der Bilanzsumme im Wesentlichen aus der Rückführung der Verbindlichkeiten um T€ 4.847 und einer Reduzierung des Eigenkapitals i.H.v. T€ 1.860 im Wesentlichen durch Ausschüttungen.

Die Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage ist stabil zu bewerten. Der Eigenkapitalanteil beträgt 24,06 % (Vorjahr: 24,89 %) und Rohertragsmarge hat sich auf 32,32 % (Vorjahr: 36,19 %) verändert. Insgesamt konnten die Kostenstrukturen nicht schnell genug an den Umsatzrückgang angepasst werden. Daher hat sich der Jahresüberschuss deutlich verringert. Trotzdem konnte ein positives Ergebnis erzielt werden, insbesondere durch umfassende Kostenreduzierungsmaßnahmen, die im 4. Quartal 2022 eingeleitet worden sind.

Sämtliche Verbindlichkeiten können stets innerhalb der vereinbarten Zahlungsziele beglichen werden. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten wurden deutlich reduziert.

Das Forderungsmanagement arbeitet zeitnah, Ausfälle werden durch abgesicherte Online-Zahlungsarten auf ein Minimum begrenzt. Die breite Streuung der Forderungen vermindert das Risiko weiter.

Die wirtschaftliche Lage des Unternehmens kann insgesamt als gut bezeichnet werden.

3. Finanzielle Leistungsindikatoren

Die für die Gesellschaft bedeutsamen finanziellen Leistungsindikatoren stellen wir im Vergleich zum Vorjahr wie folgt dar:

Leistungsindikator 2022 2021
Eigenkapitalquote % 24,06 24,89
Eigenkapitalrentabilität % 5,65 39,78
Betriebliche Umsatzrendite % 2,87 10,80

4. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

Der Markt für Shisha-Produkte ist nach Corona rückläufig. Politische Risiken beeinflussen die Geschäftsentwicklung am deutlichsten. Am 1.1.2022 tritt die erste Stufe einer speziellen Zusatzsteuer auf Wasserpfeifentabak in Kraft, die schrittweise bis 2026 von EUR 15,00 auf EUR 23,00 pro Kilogramm angehoben wird und auf die bisherigen Abgaben aufgeschlagen wird. Dies wird dazu führen, daß sich die am Markt üblichen Verkaufseinheiten 20-50% im Preis erhöhen werden. Dies wird den Konsum belasten.

Der Gesetzgeber hat beschlossen, dass Wasserpfeifentabak nur noch in 25g-Packungen verkauft werden darf. Diese Änderung wird den Markt fundamental verändern. Am 30.6.2023 endet die gesetzliche Abverkaufsfrist für die bisherigen Verkaufseinheiten. Ab dem 1.7.2023 ordnet sich der Markt neu. Es bleibt abzuwarten, wie sich das Konsumverhalten durch die kleineren Portionspackungen verändert und wie die Tabakhersteller mit dieser Herausforderung umgehen. Hohe Maschineninvestitionen in neue Verpackungsmaschinen lassen erahnen, dass nicht alle Hersteller weiterhin am Markt bleiben.

Es ist zu erwarten, dass aufgrund der höheren Preise der illegale Schwarzmarkt weiterhin zulegen wird. In einigen Gegenden des Landes gibt es deutliche Vollzugsdefizite des Staates. Dort wird illegale Ware im normalen Handel verkauft. Dies untergräbt die Wettbewerbsfähigkeit deutlich.

Die EU strebt bis 2040 im Rahmen der Umsetzung des Planes zur Bekämpfung von Krebs weitere Maßnahmen an, die das Rauchen zurückdrängen sollen. Es ist daher langfristig mit weiteren Maßnahmen zu rechnen, die das Geschäft belasten können.

Hohe Lagerbestände machen das Unternehmen nahezu unabhängig von steigenden Rohstoffpreisen, produzieren jedoch Zins- und Lagerkosten.

Im Geschäftsmodell sind wenige Änderungen geplant. Das B2B-Geschäft soll stärker und internationaler ausgebaut werden, um unabhängiger von einzelnen Märkten zu werden. Bekannte aber kalkulierbare Risiken bestehen in Anzahlungen an Lieferanten im Ausland, steigenden Rohstoffpreisen sowie Wechselkursschwankungen im Dollarraum. Risiken in der Produktqualität bei Auftragsfertigern wird durch permanente Produktoptimierung und enge Kooperation mit den Lieferanten begegnet.

Ausfallrisiken auf Kundenseite sind über spezielle Online-Zahlungsarten gut abgesichert und seit Jahren niedrig. Über den normalen Geschäftsbetrieb hinausgehende Risiken sind nicht erkennbar.

Insgesamt wird die zukünftige Entwicklung des Unternehmens als leicht positiv beurteilt. Die Gesellschaft ist finanziell gut aufgestellt und verfügt über motivierte und gut ausgebildete Mitarbeiter. Die Gesellschaft erwartet für 2023 eine Erhöhung des Jahresüberschusses gegenüber dem Vorjahr.

 

Landsberg am Lech, 17.12.2024

Marko Römer, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Anlagevermögen 487.483,70 564.385,65
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 157.487,70 123.646,70
II. Sachanlagen 329.996,00 440.738,95
1. Technische Anlagen und Maschinen 37.286,00 18.180,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 292.710,00 358.386,00
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 64.172,95
B. Umlaufvermögen 10.841.174,56 17.861.495,92
I. Vorräte 9.037.341,17 12.871.659,90
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.375.461,57 4.105.598,56
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.126.729,50
2. sonstige Vermögensgegenstände 1.375.461,57 2.978.869,06
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 428.371,82 884.237,46
C. Rechnungsabgrenzungsposten 11.321,98 9.795,53
Aktiva 11.339.980,24 18.435.677,10

Passiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Eigenkapital 2.728.111,20 4.588.516,21
I. Gezeichnetes Kapital 25.100,00 25.100,00
II. Gewinnvortrag 2.563.416,21 2.738.034,00
III. Jahresüberschuss 139.594,99 1.825.382,21
B. Rückstellungen 491.664,18 879.769,64
C. Verbindlichkeiten 8.120.204,86 12.967.391,25
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 36.117,43 9.283.787,33
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 36.117,43 9.283.787,33
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 7.302.238,66
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 7.302.238,66
3. sonstige Verbindlichkeiten 781.848,77 3.683.603,92
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 781.848,77 3.683.603,92
Passiva 11.339.980,24 18.435.677,10

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1.1.2021 - 31.12.2021
EUR
1. Rohergebnis 5.561.775,68 9.559.440,15
2. Personalaufwand 1.712.158,32 2.108.284,31
a) Löhne und Gehälter 1.361.422,21 1.720.036,13
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 350.736,11 388.248,18
3. Abschreibungen 163.521,45 145.279,46
a) auf Sachanlagen 163.521,45 145.279,46
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 3.192.909,06 4.538.199,91
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 16.065,12 39.091,93
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 302.392,64 262.897,23
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 66.905,34 717.271,96
8. Ergebnis nach Steuern 139.953,99 1.826.599,21
9. Sonstige Steuern 359,00 1.217,00
10. Jahresüberschuss 139.594,99 1.825.382,21

Anhang

1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: emtrada GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Landsberg am Lech
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Augsburg
Register-Nr.: HRB 20641

2. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

2.1 Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Entgeltlich erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen.

Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt.

Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von EUR 800,00 wurden im Jahre des Zugangs voll abgeschrieben.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nominalwert angesetzt und unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Ausgaben, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen, sind als aktiver Rechnungsabgrenzungsposten ausgewiesen. Sie werden mit dem Nennwert ausgewiesen.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig von den Zeitpunkten der entsprechenden Zahlungen im Jahresabschluss berücksichtigt worden.

Umsatzerlöse werden bei Erbringung der Leistungen realisiert.

2.2 Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährungsposten in EUR

Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in EUR umgerechnet wurden.

Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung wurden mit dem Kurs zum Tag der Rechnungsstellung angesetzt. Eine Folgebewertung erfolgt unter Berücksichtigung von § 256a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag.

2.3 Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

3. Angaben zur Bilanz

3.1 Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im nachfolgenden Anlagenspiegel dargestellt.

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Hier den ASP einfügen

3.2 Angabe zu Vorräten

Der Betrag der Vorräte beträgt 9.037.341,17 EUR (Vorjahr: 12.871.659,90 EUR).

Hiervon entfallen auf:

Verpackungsmaterial: EUR 24.924,00 (Vorjahr: EUR 12.281,00)
Bestand Waren: EUR 8.203.386,00 (Vorjahr: EUR 11.882.507,31)
geleistete Anzahlungen: EUR 809.031,17 (Vorjahr: EUR 976.871,59)

3.3 Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr

Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 128.084,23 EUR (Vorjahr: 201.239,81 EUR).

Hiervon entfallen auf:

Sonstige Vermögensgegenstände: EUR 128.084,23 (Vorjahr: EUR 201.239,81)

3.4 Angaben zu Forderungen gegen Gesellschafter u. Geschäftsführer

Der Wert der Forderungen gegen Gesellschafter beläuft sich auf EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 1.716.165,32).

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind außerdem Forderungen gegen Geschäftsführer in Höhe von EUR 42.302,16 (Vorjahr: EUR 128.580,80) enthalten.

3.5 Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten:

Art der Rückstellung Stand zum 31.12.2022
TEUR
Stand zum 31.12.2021
TEUR
Änderung ggü. d. Vorjahr
in TEUR
%
Abschluss- und Prüfungskosten 74,7 52,3 22,4 42,8
Rückstellungen für Personalkosten 147,0 175,5 -28,5 -16,2
Sonstige Rückstellungen 4,1 8,5 -4,4 -51,8
Sonstige Rückstellungen gesamt 225,8 236,3 -10,5 -4,4

3.6 Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt 7.302.238,66 EUR (Vorjahr: 0,00 EUR).

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt 186.479,27 EUR.

3.7 Angabe zu Restlaufzeitvermerken

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt 7.874.242,33 EUR (Vorjahr: 12.722.764,79 EUR).

Hiervon entfallen auf:

Verbindlichkeiten ggü. Kreditinstituten EUR 1.309,33 (Vorjahr: EUR 9.248.979,23)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen EUR 282.191,92 (Vorjahr: EUR 2.865.975,54)
Sonstige Verbindlichkeiten EUR 288.502,42 (Vorjahr: EUR 607.810,02)
Verbindlichkeiten ggü. verbundenen Unternehmen EUR 7.302.238,66 (Vorjahr: EUR 0,00)

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 245.962,53 EUR (Vorjahr: 244.626,46 EUR).

Hiervon entfallen auf:

Verbindlichkeiten ggü. Kreditinstituten EUR 34.808,10 (Vorjahr: EUR 34.808,10)
Sonstige Verbindlichkeiten EUR 211.154,43 (Vorjahr: EUR 209.818,36)

3.8 Angaben zu Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 7.302.238,66 EUR (Vorjahr: 0,00 EUR).

3.9 Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB

Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB bestehen nicht.

3.10 Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 1.157.632,24 EUR sonstige finanzielle Verpflichtungen.

4. Sonstige Angaben

4.1 Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeiter 21,25
Angestellte 18,50
leitende Angestellte 2,25
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 42,00
vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter 20,25
teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter 21,75

4.2 Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Person geführt:

Moritz Schütze, ausgeübter Beruf: Kaufmann, Geschäftsführer (bis 9. September 2024)

Marko Römer, ausgeübter Beruf: Kaufmann, Geschäftsführer (seit 19. August 2024)

4.3 Vergütungen der Geschäftsführer

Vom Schutzrecht nach § 286 (4) HGB bezüglich der Vergütungen der Geschäftsführungsorgane wird Gebrauch gemacht.

4.4 Vorgänge von besonderer Bedeutung

Nach Ablauf des Geschäftsjahres sind keine weiteren Ereignisse eingetreten, die von wesentlicher Bedeutung sind und zu einer veränderten Beurteilung des Unternehmens führen könnten.

4.5 Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:

Auf neue Rechnung werden 2.703.011,61 EUR vorgetragen.

 

Landsberg am Lech, 17.12.2024

Marko Römer, Geschäftsführer

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 17.01.2025 festgestellt.

BESTäTIGUNGSVERMERK DES UNABHäNGIGEN ABSCHLUSSPRüFERS

An die emtrada GmbH, Landsberg am Lech

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Gesellschaft - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Gesellschaft für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

§ entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 und

§ vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

§ identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

§ gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

§ beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

§ ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

§ beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

§ beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

§ führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, 17. Dezember 2024

Forvis Mazars GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft

Sonja Karwinski, Wirtschaftsprüferin

Lutz Beck, Wirtschaftsprüfer

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

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Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
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