Stammdaten

Register
Amtsgericht Gießen HRB 539
Eingetragen
11.8.1977
Branche
Herstellung von BüromöbelnHerstellung von Ladenmöbeln und sonstigen ObjektmöbelnHerstellung von Küchenmöbeln
Gegenstand
Herstellung und Vertrieb von Betriebs-, Laden-, Lager- und Büroeinrichtungen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Niklas Ohl
seit 8.1.2025
Prokura
Robert Köppen
seit 8.1.2025
Geschäftsführer
Nicole Diehl
seit 23.1.2021
Prokura
Lutz Köppen
seit 20.4.2004
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
Maren Köppen
84.99%
M**** M*** L******
15.01%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
Maren Köppen
Auf den Röden 36, 35321 Laubach
84.99%
M**** M*** L******
15.01%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Lehnert GmbH

Fernwald

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

In dem nachstehenden, zur Offenlegung bestimmten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB in Anspruch genommen.

Der nachstehende Bestätigungsvermerk vom 29. November 2024 bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss und den Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und nicht auf den verkürzt offengelegten Jahresabschluss.

Der Jahresabschluss wurde mit Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 12. Dezember 2024 festgestellt.

Verzeichnis der Anlagen

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVSEITE

31.12.2023 31.12.2022
T€
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 27.574,79 15
II. Sachanlagen 3.468.541,19 2.854
III. Finanzanlagen 7.450,00 4
3.503.565,98 2.873
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 1.924.518,86 2.369
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.665.990,81 2.407
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 3.009.499,56 1.471
6.600.009,23 6.247
C. Rechnungsabgrenzungsposten 87.896,71 37
10.191.471,92 9.157

PASSIVSEITE

31.12.2023 31.12.2022
T€
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 255.800,00 256
II. Kapitalrücklage 650.000,00 650
III. Gewinnvortrag 3.737.565,12 3.226
IV. Jahresüberschuss 366.276,13 612
5.009.641,25 4.744
B. Rückstellungen 1.710.272,17 2.156
C. Verbindlichkeiten 3.471.558,50 2.257
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: € 2.681.005,24 (i.V. T€ 1.370)
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: € 790.553,26 (i.V. T€ 887)
10.191.471,92 9.157

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

2023 2022
T€
1. Rohergebnis 9.289.499,37 9.389
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 3.952.371,38 4.168
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 840.500,22 4.792.871,60 720
- davon für Altersversorgung € 37.143,26 (i.V. T€ 0)
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 251.842,07 223
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 3.726.207,97 3.363
Betriebsergebnis 518.577,73 915
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 16.375,01 1
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 21.801,18 18
Finanzergebnis -5.426,17 -17
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 133.262,11 278
8. Ergebnis nach Steuern 379.889,45 620
9. Sonstige Steuern 13.613,32 8
10. Jahresüberschuss 366.276,13 612

ANHANG zum 31. Dezember 2023

I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die Lehnert GmbH hat ihren Sitz in Fernwald. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Gießen unter HRB 539 eingetragen.

II. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss der Gesellschaft wurde zum 31. Dezember 2023 nach den geltenden handelsrechtlichen Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes und des Gesellschaftsvertrags beachtet.

Die Aufstellung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2023 ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsvorschriften erfolgt.

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Gesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf.

Die Gliederung der Bilanz folgt dem Gliederungsschema des § 266 Abs. 2 und 3 HGB.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wird unter Anwendung des § 275 Abs. 2 HGB im Gesamtkostenverfahren dargestellt.

Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung (§§ 266 Abs. 1, 276, 288 HGB) des Jahresabschlusses wurden teilweise in Anspruch genommen.

III. Angaben und Erläuterungen zu den Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die im Vorjahr angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden unverändert fortgeführt; sie sind an den ertragsteuerlichen Vorschriften ausgerichtet. Darüber hinaus wird von der Unternehmensfortführung ausgegangen.

Die Zugänge zum Anlagevermögen sind zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten bilanziert. Die abnutzbaren Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear bzw. degressiv im Rahmen der steuerlich zulässigen Möglichkeiten abgeschrieben. Falls beim beweglichen Anlagevermögen die degressive Abschreibungsmethode angewendet wird erfolgt der Übergang zu linear ermittelten Beträgen, sobald diese höher liegen.

Bei beweglichen Anlagegegenständen sind die Jahresabschreibungen auf Zugänge monatsgenau verrechnet worden.

Für geringwertige Wirtschaftsgüter mit einem Anschaffungskosten von bis zu € 800,00 wurde im Berichtsjahr von der Sofortabschreibung Gebrauch gemacht (§ 6 Abs. 2 EStG).

Die unter den Vorräten ausgewiesenen Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu Anschaffungskosten (letzter Bezugspreis) unter Berücksichtigung von Anschaffungskostenminderungen (Skonti, Boni) oder zu niedrigeren Tageswerten angesetzt. Bei den unfertigen Erzeugnissen und unfertigen Leistungen wurden die tatsächlichen Herstellungskosten ermittelt, die sich aus den Einzel- und zulässigen Gemeinkosten zusammensetzen. In den Herstellungskosten wurden keine Verwaltungsgemeinkosten einbezogen. Bei den unfertigen Erzeugnissen und unfertigen Leistungen erfolgt der Ansatz gemäß dem Anarbeitungsgrad.

Die erhaltenen Anzahlungen werden offen von den Vorräten abgesetzt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich zum Nennwert bewertet. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen, dem allgemeinen Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen.

Die liquiden Mittel sind zum Nennwert angesetzt.

Die Bewertung der Pensionsrückstellungen erfolgte nach anerkannten Grundsätzen der Versicherungsmathematik mittels PUC-Methode (projected unit credit). Die Rückstellung ist unter Einbeziehung von Trendannahmen hinsichtlich der zukünftigen Anwartschafts- bzw. Rentenentwicklung sowie evtl. Fluktuationswahrscheinlichkeit zu ermitteln. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die "Richttafeln Heubeck 2018G" verwendet.

Folgende weitere Annahmen lagen der Bewertung zugrunde:

Rechnungszinssatz 1,82 %
Gehaltsdynamik 0,00 %
Rentendynamik 1,00 %
Fluktuation keine

Aus der Abzinsung der Pensionsrückstellung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag in Höhe von TEUR 7,7. Dieser Unterschiedsbetrag ist für Ausschüttungen gesperrt. Handelsrechtlich erfolgte unter Beachtung des IDW RH FAB 1.021 der Ansatz für die Pensionsrückstellungen nach dem Passivprimat.

Die übrigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 Abs. 1 Satz 2 HGB). Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst (§ 253 Abs. 2 Satz 1 HGB).

Soweit im Bereich der Rückstellungen Abweichungen zwischen Handelsbilanz und den Steuerbilanzwerten bestehen, die auf temporären Differenzen zwischen Bilanzposten aus handelsrechtlicher und steuerrechtlicher Betrachtungsweise gemäß § 274 HGB beruhen, wurde in Ausübung des Ansatzwahlrechts gemäß § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB auf die Aktivierung latenter Steuern verzichtet.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert.

IV. Angaben zu Posten der Bilanz

Die horizontale Entwicklung, die Zusammensetzung und die Abschreibung des Anlagevermögens zeigt der folgende Anlagespiegel:

Entwicklung des Anlagevermögens zum 31. Dezember 2023

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen Stand 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 303.633,28 0,00 103.449,11 0,00 200.184,17
2. geleistete Anzahlungen 0,00 22.995,79 0,00 0,00 22.995,79
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 303.633,28 22.995,79 103.449,11 0,00 223.179,96
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.981.946,64 57.724,22 148.796,22 2.065.860,89 3.956.735,53
2. technische Anlagen und Maschinen 361.216,16 77.242,01 177.022,88 50.415,29 311.850,58
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.364.737,29 355.026,66 *) 235.111,12 *) 0,00 1.484.652,83
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.888.515,09 438.745,28 0,00 -2.116.276,18 210.984,19
Summe Sachanlagen 5.596.415,18 928.738,17 560.930,22 0,00 5.964.223,13
III. Finanzanlagen
1. sonstige Ausleihungen 3.900,00 3.000,00 0,00 0,00 6.900,00
2. Genossenschaftsanteile 550,00 0,00 0,00 0,00 550,00
Summe Finanzanlagen 4.450,00 3.000,00 0,00 0,00 7.450,00
Gesamt Anlagevermögen 5.904.498,46 954.733,96 664.379,33 0,00 6.194.853,09
Abschreibungen
Stand 01.01.2023 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 289.003,28 10.048,00 103.446,11 195.605,17
2. geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 289.003,28 10.048,00 103.446,11 195.605,17
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.558.015,64 56.108,11 148.793,22 1.465.330,53
2. technische Anlagen und Maschinen 301.820,16 11.722,30 177.011,88 136.530,58
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 882.763,29 173.963,66 * 162.906,12 *) 893.820,83
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 2.742.599,09 241.794,07 488.711,22 2.495.681,94
III. Finanzanlagen
1. sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00
Gesamt Anlagevermögen 3.031.602,37 251.842,07 592.157,33 2.691.287,11
Buchwerte
Stand 31.12.2023 Stand 31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 4.579,00 14.630,00
2. geleistete Anzahlungen 22.995,79 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 27.574,79 14.630,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.491.405,00 423.931,00
2. technische Anlagen und Maschinen 175.320,00 59.396,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 590.832,00 481.974,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 210.984,19 1.888.515,09
Summe Sachanlagen 3.468.541,19 2.853.816,09
III. Finanzanlagen
1. sonstige Ausleihungen 6.900,00 3.900,00
2. Genossenschaftsanteile 550,00 550,00
Summe Finanzanlagen 7.450,00 4.450,00
Gesamt Anlagevermögen 3.503.565,98 2.872.896,09

*) in den anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung sind geringwertige Wirtschaftsgüter (GWG) sowohl in den AHK als auch in den Abschreibungen in den Zu- und Abgängen in Höhe von 24.427,37 € enthalten

Bei den Gegenständen des Vorratsvermögens bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte aus Liefergeschäften.

Die im Umlaufvermögen ausgewiesenen Forderungen haben insgesamt eine erwartete Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Die sonstigen Vermögensgegenstände und restlichen Vermögensgegenstände haben ebenfalls eine erwartete Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

Das gezeichnete Kapital beträgt unverändert TEUR 255,8 und ist voll eingezahlt.

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden mit TEUR 452 ausgewiesen und sind teilweise durch Vermögensgegenstände gesichert. Die Vermögensgegenstände dienen ausschließlich der Erfüllung der Pensionsverpflichtung und sind dem Zugriff der übrigen Gläubiger entzogen. Die Rückdeckungsversicherungsansprüche werden nach § 246 Abs. 2 HGB mit den Pensionsverpflichtungen wie folgt verrechnet:

Erfüllungsbetrag der Pensionsverpflichtungen zum 31.12.2023 TEUR 673,4
Aktivwerte der verpfändeten Rückdeckungsversicherungen TEUR -221,0
Saldierte Pensionsverpflichtungen TEUR 452,4

Die Zusammensetzung der Verbindlichkeiten unter Angabe der jeweiligen Restlaufzeiten ergibt sich aus nachstehender Aufstellung:

Gesamtbetrag Bis zu einem Jahr 1-5 Jahre über 5 Jahre
TEUR TEUR TEUR TEUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 888 97 398 393
(Vj. 984) (Vj 96) (Vj 394) (Vj 494)
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 893 893 0 0
(Vj. 0) (Vj. 0) (Vj. 0) (Vj. 0)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 845 845 0 0
(Vj. 1.022) (Vj. 1.022) (Vj. 0) (Vj. 0)
Sonstige Verbindlichkeiten 845 845 0 0
(Vj. 252) (Vj. 252) (Vj. 0) (Vj. 0)
Gesamt 3.471 2.680 398 393
(Vj. 2.258) (Vj. 1.370) (Vj. 394) (Vj. 494)

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind vollständig durch eingetragene Grundschulden besichert.

Die Gesellschaft ist zudem sonstige finanzielle Verpflichtungen eingegangen, die nicht in der Bilanz enthalten sind. Hierbei handelt es sich um Pacht-, Miet- und Leasingverhältnisse.

Zur Durchführung ihrer Geschäftstätigkeit hat die Gesellschaft Grundstücke/Bürokomplexe, Pkw, Solaranlage und einzelne Büromaschinen gemietet bzw. geleast. Aus diesen Leasingverträgen ergeben sich am Abschlussstichtag sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 548 (Vj. TEUR 485). Vom Gesamtbetrag entfallen TEUR 217 auf Laufzeiten bis zu einem Jahr und TEUR 331 auf mehrjährige Verpflichtungen.

V. Gewinnvortrag / Jahresüberschuss

Für das Berichtsjahr ergibt sich ein Jahresüberschuss von TEUR 366. Die Geschäftsführung schlägt vor, eine Teilausschüttung von TEUR 100 durchzuführen. Darüber hinaus soll der übrige Jahresüberschuss 2023 zusammen mit dem Gewinnvortrag von TEUR 3.738 auf neue Rechnung vorgetragen werden.

VI. Angaben zu den Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist in Staffelform nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB erstellt.

Im Zuge der Saldierung der Pensionsrückstellung mit dem Aktivwert, erfolgte ebenfalls eine Saldierung der Aufwands- und Ertragskonten in der Gewinn- und Verlustrechnung. Die Zuführung der Pensionsrückstellung in Höhe von TEUR 17,2 wurde mit der ertragsinduzierten Erhöhung der Aktivwerte der verpfändeten Rückdeckungsversicherung in Höhe von TEUR 3,8 innerhalb des Zinsaufwands verrechnet. Darüber hinaus wurde der zahlungswirksame Anteil in Höhe von TEUR 8,0 mit den Aufwendungen für Altersversorgung verrechnet.

VII. Ergänzende Angaben

Arbeitnehmer

Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr 2023 durchschnittlich 86 (im Vorjahr 81) Arbeitnehmer. Diese setzen sich wie folgt zusammen:

2023 2022
Gewerbliche Arbeitnehmer 39 35
Angestellte 47 46
Gesamt 86 81

Honorar des Abschlussprüfers

Es wird auf die Anhangangabe gemäß § 285 Nr. 17 HGB auf Grundlage des § 288 Abs. 2 Satz 2 HGB verzichtet.

Geschäftsführung

Die Geschäftsführung der Gesellschaft wurde im Berichtsjahr von Herrn

 

Lutz Köppen, Laubach (ausgeübter Beruf: Kaufmann),

wahrgenommen.

Die Beteiligungen der Gesellschafter haben sich im Berichtsjahr nicht geändert. Auf die Anhangangabe im Sinne des § 285 Nr. 10 HGB wird, bezugnehmend auf die Schutzklausel nach § 286 Abs. 4 HGB, verzichtet.

 

Fernwald, den 29. November 2024

gez. Lutz Köppen, Geschäftsführer

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

I. Geschäfts- und Rahmenbedingungen

1. Geschäftsmodell der Lehnert GmbH

Die Lehnert GmbH ist ein Unternehmen, das sich auf die Entwicklung, Produktion und den Vertrieb von Trennwand- und Raumsystemen für den deutschsprachigen Markt spezialisiert hat. Gegründet im Jahr 1977, lag der Schwerpunkt in den Anfangsjahren auf der Herstellung und dem Verkauf von Systemen für industrielle Anwendungen. In den letzten 20 Jahren hat sich das Unternehmen jedoch zunehmend diversifiziert und bietet nun auch moderne Trennwandsysteme für Büros und Verwaltungseinrichtungen an, wobei Materialien wie Glas, Aluminium und Stahl im Fokus stehen.

Seit rund zwei Jahrzehnten spielt außerdem die Fertigung von Aluminium- Fertigfenstern für den Trockenbau eine wichtige Rolle. Dieser Bereich, der in reiner Lohnfertigung exklusiv für einen großen Industriekunden betrieben wird, trägt etwa 10 % zum Gesamtumsatz bei. Zudem betreibt die Lehnert GmbH die Niederlassung "Konoa by Lehnert" in Köln, die sich auf exklusive Akustiklösungen spezialisiert hat. Die Niederlassung mit acht Mitarbeitern entwickelt maßgeschneiderte Konzepte für akustisch optimierte Innenräume, insbesondere unter Verwendung von Glastrennwänden und speziellen akustischen Elementen.

2. Forschung und Entwicklung

Die Lehnert GmbH legt großen Wert auf die kontinuierliche Weiterentwicklung ihrer Wand-, Raum- und Akustiksysteme, wobei die Marktanforderungen stets im Vordergrund stehen. Besonders im Bereich der architektonischen Lösungen für Büros und Verwaltungsgebäude konzentriert sich das Unternehmen auf die stetige Verbesserung der Produkteigenschaften sowie die Entwicklung von praktischem Zubehör und funktionalen Komponenten. Zu den jüngsten Innovationen zählen die Einführung neuer Türvarianten sowie die fortlaufende Optimierung bestehender Systeme in Bezug auf Statik, Akustik und Schalldämmung.

Im Bereich Forschung und Entwicklung widmet sich im Schnitt ein Mitarbeiter ausschließlich der Produktentwicklung. Mit der Übernahme der neuen Division Konoa verstärkt das Unternehmen seinen Fokus auf die Kombination von Lehnert- Trennwandsystemen mit den Akustikkomponenten von Konoa. Darüber hinaus bleibt die Entwicklung neuer Raumsysteme, wie der "Boxx", ein zentrales Anliegen und wird weiter vorangetrieben.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Im Jahr 2023 zeigte sich die deutsche Bauwirtschaft weiterhin von den Nachwirkungen der Pandemie und der allgemeinen wirtschaftlichen Unsicherheit betroffen. Der preisbereinigte Auftragseingang im Bauhauptgewerbe verzeichnete keine signifikante Erholung und blieb weitere -4 % unter dem Vorjahr 2022, das bereits einen preisbereinigten Rückgang von 8,7 % gegenüber 2021 aufwies. In der Trennwandbranche stagnieren die Verkäufe nach unserer Beobachtung auf dem Niveau des Vorjahres. Wie bereits im Jahr 2022 beobachten wir, dass viele Projekte aufgrund anhaltender Unsicherheiten entweder gestoppt oder weiter verschoben wurden. Gestiegene Materialkosten oder Einstandspreise auf unverändertem hohen Niveau haben das Wachstum weiterhin gebremst und erschwert.

2. Geschäftsverlauf und Lage

Mit ihrer langjährigen Expertise in der Herstellung und im Vertrieb von Trennwand- und Raumsystemen ist die Lehnert GmbH hauptsächlich im deutschsprachigen Raum aktiv. Der Anteil des Exports beträgt derzeit etwa 3 % und beschränkt sich auf Materialverkäufe in die Schweiz.

Im Jahr 2023 konnten die Umsatzerlöse um +4,7 % gesteigert werden.

Die Umsatz- und Ertragslage hat unsere Planung bestätigt.

Der Wert des Material-/Wareneinkaufes ist im Zeitraum 2023 um -10,8 % zurückgegangen. Das ist im Wesentlichen auf den Abschluss eines Großprojekts zurückzuführen, für das in den Vorjahren sehr teure Strahlenschutzmaterialien eingekauft wurden. Bezogene Montageleistungen wurden gegenüber dem Vorjahr um +11 % teurer, was ursächlich auf die Erhöhung der Montagepreise von Subunternehmern zurückzuführen ist.

Erstmals nach einigen Jahren des Lageraufbaus (auch im Zusammenhang mit der Corona-Krise) wurde im Jahr 2023 der Wert der Roh- Hilfs- und Betriebsstoffe um TEUR -260 reduziert.

Der Personalbestand wird auch künftig gezielt an die betrieblichen Anforderungen angepasst.

Die Anzahl der Mitarbeiter hat sich im Vergleich zum Vorjahr auf durchschnittlich 86 (Vj. 81) Mitarbeiter in 2023 erhöht. Die Personalkosten liegen -1,1 % unter dem Vergleichszeitraum 2022.

3. Investitionen

Die Investitionen der Gesellschaft belaufen sich in 2023 auf TEUR 955 (Vj. TEUR 2.066) und entfallen mit TEUR 278 auf zusätzliche Anschaffungskosten für die in 2023 fertiggestellte Halle. Bei den geleisteten Anzahlungen auf technische Anlagen i.H.v. TEUR 211 entfallen TEUR 145 auf einen Industrie-Paternoster und TEUR 66 auf eine Doppelgehrungssäge. Zudem entfallen TEUR 102 auf die Anschaffung von sechs PKWs sowie TEUR 67 auf die Anschaffung eines Gabelstaplers und eines Hubwagens. Bei den Anschaffungen innerhalb der Betriebsausstattung i.H.v. TEUR 141 entfallen TEUR 70 auf einen Einträgerkran und TEUR 14 auf einen Schraubenkompressor. Die Investitionen im Bereich der immateriellen Vermögensgegenstände i.H.v. TEUR 23 betreffen im Wesentlichen geleistete Anzahlungen für einen Konfigurator von Glaswänden.

4. Analyse und Erläuterungen von bedeutsamen finanziellen Leistungsindikatoren

Hinsichtlich der Entwicklung der finanziellen Leistungsindikatoren verweisen wir auf die Ausführungen zur Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sowie den Prognosebericht.

Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus weiterhin auf:

Umsatzentwicklung

Eigenkapitalrentabilität

III. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

1. Ertragslage

Bei einer Zunahme der Umsatzerlöse um TEUR +892 sowie einem Rückgang des Rohergebnisses um TEUR -99 gegenüber dem Vorjahr, hat sich das Betriebsergebnis um TEUR -396 auf TEUR 519 reduziert. Das Finanzergebnis hat sich im Geschäftsjahr 2023 um TEUR +11 verbessert. Der Ertragssteueraufwand hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR -145 vermindert. Aus Betriebsergebnis, Finanzergebnis sowie den Ertragsteuern errechnet sich das Ergebnis nach Steuern mit TEUR 380, das im Vergleich zum Vorjahr um TEUR -240 gesunken ist.

Die im Vorjahr prognostizierten Umsätze von ca. Mio. EUR 20 konnten im Berichtsjahr mit Mio. EUR 19,8 nahezu erreicht werden. Der prognostizierte leichte Rückgang des Jahresergebnisses ist mit TEUR -246 bzw. -40,2 % stärker ausgefallen als erwartet.

Die Ertragslage der Gesellschaft ist dennoch weiterhin gut.

Die handelsrechtliche Ergebnisstruktur ist durch folgende Ertragskennzahlen gekennzeichnet:

2023 2022 2021
Eigenkapitalrentabilität % 7,3 12,9 3,6
Gesamtkapitalrentabilität % 3,8 10,0 3,6
Return on Investment % 3,6 6,7 2,1
Produktivität je Beschäftigten TEUR 245,7 279,4 178,5
Umschlagshäufigkeit der Vorräte 10,3 8,0 7,1
Kapitalumschlagshäufigkeit 1,9 2,1 2,0
Umschlagshäufigkeit der Forderungen 12,4 9,0 10,5
Materialintensität % 56,0 58,5 52,1
Personalintensität % 22,7 21,6 28,7

2. Finanzlage

Die Finanzierungsstruktur, die durch das Verhältnis von Aktivposten und Passivposten mit gleicher Fristigkeit geprägt ist, stellt sich wie folgt dar:

31.12.2023 31.12.2022
TEUR TEUR
Eigenkapital 5.010 4.744
Lang- und mittelfristig verfügbares Fremdkapital 1.243 1.672
Lang- und mittelfristig verfügbares Kapital 6.253 6.416
abzgl. Anlagevermögen -3.504 -2.873
Überdeckung 2.749 3.543

Das Anlagevermögen war, wie vorstehend dargestellt, vollständig durch Eigenkapital sowie lang- und mittelfristiges Fremdkapital gedeckt.

Für die Liquidität ergibt sich durch Gegenüberstellung des verfügbaren Vermögens und des Fremdkapitals (working capital) folgendes Bild:

31.12.2023 31.12.2022
TEUR TEUR
kurzfristig realisierbares Vermögen 6.687 6.284
abzgl. kurzfristiges Fremdkapital -3.938 -2.741
Überdeckung 2.749 3.543

Vorstehende Übersicht zeigt, dass das kurzfristige Vermögen am Abschlussstichtag ausgereicht hat, um sämtliche kurzfristigen Verbindlichkeiten zu decken.

Zur Beurteilung der Finanzierungsstruktur dient die Ableitung des Cash-Flows aus dem Betriebsergebnis sowie die Darstellung verschiedener in Kennzahlen ausgedrückter Liquiditätsgrade:

2023 2022 2021
TEUR TEUR TEUR
Jahresüberschuss 366 612 152
+ Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen 252 223 199
+ Zunahme der Rückstellungen -446 632 25
+ Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen 80 148 36
- Sonstiger zahlungsunwirksamer Ertrag -68 -6 0
= Cash Flow 184 1.609 412
2023 2022 2021
Liquidität 1. Grades: % 76,4 53,7 107,8
Liquidität 2. Grades: % 120,9 142,8 195,8
Liquidität 3. Grades: % 169,8 229,3 294,4

Der Finanzmittelfonds (= kurzfristig verfügbare Mittel abzüglich Kontokorrentverbindlichkeiten) hat sich im Geschäftsjahr 2023 wie folgt entwickelt:

2023 2022 2021
TEUR TEUR TEUR
Finanzmittelfonds am 01.01. 1.471 2.161 3.275
Mittelzu-/abfluss aus laufender Geschäftstätigkeit 2.634 493 -725
Mittelabfluss aus Investitionstätigkeit -878 -2.049 -271
Mittelzu-/abfluss aus Finanzierungstätigkeit -218 866 -118
Finanzmittelfonds am 31.12. 3.009 1.471 2.161

Die Finanzlage ist geordnet, die jederzeitige Zahlungsfähigkeit gewährleistet.

3. Vermögenslage

Die Vermögensstruktur stellt sich in Kennzahlen ausgedrückt wie folgt dar:

2023 2022 2021
Eigenkapitalquote % 49,2 51,8 59,8
Fremdkapitalquote % 50,8 48,2 40,2
Anlagenintensität % 34,3 31,3 16,6
Anlagendeckung % 178,5 223,3 431,9

Das Gesamtvermögen der Gesellschaft ist im Geschäftsjahr 2023 gegenüber dem Vorjahr um TEUR +1.034 auf TEUR 10.191 gestiegen. Die Gründe dafür liegen im Wesentlichen in dem Aufbau des Anlagevermögens und der liquiden Mittel. Das Anlagevermögen hat sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR +631 und die liquiden Mittel um TEUR +1.538 erhöht. Die Vorräte sind dagegen um TEUR -444, die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um TEUR -503 und die sonstigen Vermögengegenstände und aktiven Rechnungsabgrenzungsposten um TEUR -188 zurückgegangen.

Auf der Vermögensseite entfallen TEUR 3.504 bzw. 34,3 % auf die langfristig gebundenen Vermögensgegenstände und TEUR 6.687 bzw. 65,7 % auf das kurz- und mittelfristig gebundene Vermögen.

Die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft ist gut, bei leicht steigender Fremdkapitalquote.

Die Kapitalseite entfällt mit TEUR 5.010 (49,2 %) auf das Eigenkapital und mit TEUR 5.181 (50,8 %) auf das Fremdkapital. Die Rückstellungen (TEUR 1.710) und die erhaltenen Anzahlungen (TEUR 893) stellen die größten Positionen des Fremdkapitals dar.

4. Gesamtaussage

Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir weiterhin als sehr gut ein. Unsere Umsatzentwicklung hat sich sehr gut entwickelt. Das Jahresergebnis ist im Vergleich zum Vorjahr um -T€ 246 zurückgegangen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Im Bereich der Forderungen wurden bereits erfolgreich einige Maßnahmen zur Verbesserung der Restlaufzeit von Forderungen durchgeführt. Das im Jahr 2021 erstmals praktizierte konsequente Mahnwesen wird beibehalten und Forderungen werden gerichtlich verfolgt.

IV. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

1. Chancen- und Risikobericht

Chancen

Unser vielseitiges Angebot im Bereich der Trennwand- und Raumsysteme für Büro- und Industriebereiche sehen wir als hervorragende Chance, da wir Projekte in beiden Sektoren erfolgreich anbieten und realisieren können. Die Zusammenarbeit mit unserer Niederlassung Konoa by Lehnert in Köln, die auf Akustik spezialisiert ist, eröffnet zusätzliches Erfolgspotenzial. Flexibilität, ein etabliertes Vertriebsnetzwerk sowie besonders motivierte, gut ausgebildete Mitarbeiter und kompetenter Führungsnachwuchs bilden weitere wichtige Eckpfeiler für eine positive Zukunftsperspektive. Als weitere sehr gute Voraussetzung für weiteres Wachstum ist die Entwicklung hin zu immer mehr Wert auf Nachhaltigkeit auch in der Baubranche. Hier haben Systemtrennwände und modulare, wiederverwendbare Systeme gutes Potential für eine Zunahme des Marktanteils am Innenausbau.

Unser mittlerweile fertiggestellter Hallenneubau mit zusätzlichen Fertigungs- und Lagerkapazitäten trägt bereits sehr gut dazu bei, unser hohes Auslastungsniveau der letzten Jahre zu unterstützen und lässt noch Reserven für Zuwächse.

Die personelle Entwicklung mit sehr vielen neuen talentierten und motivierten Mitarbeiter(innen) in Verwaltung, Vertrieb und Fertigung stimmt uns ebenfalls sehr positiv.

Risiken

Die schwächelnde deutsche Konjunktur mit leicht abnehmender Gesamtleistung im Jahr 2024 und die einhergehende Zurückhaltung bei Bauinvestitionen, vor allem im gewerblichen Neubau, wird sicher Auswirkungen auf die Nachfrage in unserem Sektor haben.

Hier gilt es, weitere Zielgruppen zu identifizieren und werblich/vertrieblich zu bespielen.

Am Beschaffung smarkt ist nicht mehr die Warenverfügbarkeit problematisch, sondern eher das weiterhin hohe Preisniveau ein Handicap, das zu Abgabepreisen auf hohem Niveau führt, ohne die Margen spürbar anheben zu können.

Zugekaufte Montageleistung ist weiterhin ein knappes Gut und verteuert sich weiterhin erheblich. Hier sind auch eklatante Schwächen bei Ausbildung und teilweise auch Motivation der Subunternehmerleistungen erkennbar. Ein Aufbau von eigenem Montagepersonal ist aufgrund von Fachkräftemangel kaum oder gar nicht möglich.

Das allgemeine Risiko aufgrund des Mangels an Fachkräften bleibt unverändert hoch. Die Herausforderung besteht weiterhin darin, altersbedingtes Ausscheiden von Mitarbeitern zu ersetzen, wobei es weiterhin schwierig ist, qualifizierte Mitarbeiter in allen Bereichen zu finden. Hier müssen neue Wege der Personalbeschaffung gefunden werden, über Social Media und alternative Konzepte.

2. Prognosebericht

Wir erwarten in Folge aller beschriebenen Risiken für 2024 eine Stagnation bzw. einen leichten Rückgang der Gesamtleistung auf knapp 20 Mio. €, wobei ein Anteil von ca. 3,0 Mio. € durch die Konoa - a Division of Lehnert (Akustik) erbracht werden sollte. Für den Jahresüberschuss erwarten wir aufgrund des anhaltenden hohen Preisniveaus bei der Beschaffung und gestiegener Personalkosten und zusätzlicher Mitarbeiter Stagnation oder einen leichten Rückgang. Hinsichtlich der Eigenkapitalrentabilität erwarten wir einen leichten Anstieg, sodass sich diese zwischen 7 % und 10 % bewegen sollte.

Der Jahresverlauf 2024 ist bisher geprägt von guter Auslastung und einem recht konstanten Verlauf des Auftragseingangs. Im 4. Quartal sehen wir eine gewisse Beruhigung der Anfragetätigkeit. Das gibt Anlass für eine eher konservative, zurückhaltende Prognose des weiteren Geschäftsverlaufs.

 

Fernwald, den 29. November 2024

Lehnert GmbH, Fernwald, vertreten durch den einzelvertretungsberechtigten Geschäftsführer

gez. Lutz Köppen

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die

Lehnert GmbH, Fernwald

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Lehnert GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Lehnert GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit §317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Gießen, den 29. November 2024

ANDAMOS Unternehmensberatungsgesellschaft mbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Andreas Kummer, Wirtschaftsprüfer

Uwe Hohn, Wirtschaftsprüfer

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